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«Das sind Tiere» – Trump spricht wieder einmal über Migration



US-Präsident Donald Trump hat sich erneut abfällig über Migranten geäussert. Bei einem Treffen mit Republikanern im Weissen Haus am Mittwoch bezeichnete er einige Einwanderer als «Tiere».

«Es gibt Leute, die ins Land kommen oder versuchen ins Land zu kommen, und wir bringen die Leute wieder ausser Landes», sagte Trump. «Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere, und wir bringen sie wieder ausser Landes.»

Demokratische Politiker verurteilten Trumps Äusserungen umgehend. «Einwanderer sind Menschen. Keine Tiere, keine Kriminellen, keine Drogendealer, keine Vergewaltiger. Sie sind Menschen», erklärte der Abgeordnete Jared Polis. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, warf Trump «Lügen» bei den Themen Einwanderung und Kriminalität vor.

Trump hat mit seiner harschen Anti-Immigranten-Rhetorik immer wieder Empörung ausgelöst. Im Wahlkampf brandmarkte er etwa Einwanderer aus Mexiko pauschal als «Vergewaltiger». (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 17.05.2018 17:19
    Highlight Highlight In der Politik ist es wie in der Forschung: Versuch, Irrtum, Korrektur! Ich sag nur Korrektur 2020!
  • Waedliman 17.05.2018 16:18
    Highlight Highlight Trump hat wahrscheinlich eine ganz bestimmte Gruppe mexikanischer Drogenbosse im Auge und glaubt, dass diese für die grosse Anzahl süchtiger Landsleute verantwortlich sind. Ohne Mexikaner keine Drogen und keine süchtigen Amerikaner. So scheint seine Denkweise
  • Billy the Kid 17.05.2018 14:10
    Highlight Highlight Sobald es "salonfähig" wird andere Menschen als "Tiere" zu bezeichnen, ist ganz klar eine Linie überschritten.
    Der Aufschrei sollte noch viel grösser sein, da Trump als Präsident offensichtlich Volksverhetzung betreibt. Wenn der kleine Vollidiot von seinem Präsidenten permanent das Zeichen bekommt, dass es schon o.k. ist andere Menschen als minderwertig zu betrachten, dann wird die Hemmschwelle bei diesem immer tiefer. Dies ist vor allem in einem Land problematisch, indem die Rassenkonflikte nie richtig gelöst wurden und hunderte von Millionen Waffen gebunkert werden.
  • meglo 17.05.2018 12:54
    Highlight Highlight Mich erstaunt nicht, dass es Menschen wie Trump gibt. Mich wundert nur, dass jemand mit dieser Ethik zum Präsidenten der USA gewählt werden konnte. Bedenklich ist zudem, dass es auch in der Schweiz Leute gibt, die Trump bewundern. Offenbar ist die die menschliche Dummheit die einzige unbegrenzte Ressource dieser Welt.
  • Bruno S. 88 17.05.2018 10:03
    Highlight Highlight Black Mirror - Staffel 3 Folge 5
    "Men Against Fire"
    -
    Donald Trumps grösster feuchter Traum wird in dieser Folge perfekt beschrieben.
    Play Icon
  • Quacksalber 17.05.2018 08:26
    Highlight Highlight War schon klar wie Trump über seine Mitimigranten denkt. Aber bitte USA schickt ihn nicht nach Deutschland zurück wo er herkommt.
  • iisebahnerin 17.05.2018 08:09
    Highlight Highlight Das hatten wir doch schon einmal! Ob ganze Bevölkerungsgruppen als Animals oder Untermenschen bezeichnet und verhetzt werden; der Unterschied ist nur sprachlich, aber nicht ideologisch *kotz*
  • roger.schmid 17.05.2018 07:25
    Highlight Highlight Dehumanization nennt man dies in den USA. Einer Volksgruppe wird das Mensch sein abgesprochen, damit hemmungslos darauf eingeprügelt werden kann. Diese Taktik ist bei allen rechts aussen Parteien sehr beliebt.
  • mikel 17.05.2018 06:16
    Highlight Highlight Das traurigste an der sache ist ja, dass er genau wegen solchen aussagen gewählt wurde... Man kann nur hoffen dass solches politisieren wenigstens langfristig nicht erfolgreich ist.
  • Therealmonti 17.05.2018 05:35
    Highlight Highlight Zm x-ten Mal macht Trump klar, was für ein Typ Mensch er ist. Es spricht nicht für die Amerikaner, dass so einer ihr Präsident ist.
    • Therealmonti 17.05.2018 14:58
      Highlight Highlight Stimmt. Immerhin, Bünzli. Nur hilft das niemandem.

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