Schweiz
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1.August-Feier Basel

1.-August-Feierlichkeiten: Erhöhte Bereitschaft in Basel, Gelassenheit in anderen Städten. Bild: keystone

1.-August-Feier: Basel bietet mehr Polizisten wegen Terror-Angst auf – und steht damit allein

Die Anschläge in Deutschland und Frankreich wirken sich nun auch auf das angrenzende Basel aus: Die Rhein-Stadt bietet für die Bundesfeier mehr Polizisten auf. In anderen Städten verfährt man gleich wie jedes Jahr.



Für die 1.-August-Feierlichkeiten in Basel ist eine grosse Sause mit rund 100'000 Leuten geplant. So werden am 31. Juli um 23 Uhr am Rhein die richtig grossen Raketen gezündet. Eigentlich ist es jedes Jahr das gleiche. Oder fast, denn dieses Jahr ist etwas anders: Die Situation in Basels Nachbarschaft. Die Terror-Attacken im Süden Deutschlands haben Auswirkungen auf die Rhein-Stadt: Die Basler sind in Alarmbereitschaft.

«Aufgrund der Ereignisse, die in den letzten paar Wochen rund um die Schweiz passiert sind, passen wir unser Dispositiv an.»

Andreas Knuchel, Mediensprecher beim Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt

Verschiedene Brückensperren

Andreas Knuchel, Mediensprecher beim Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt, sagt gegenüber dem Blick: «Aufgrund der Ereignisse, die in den letzten paar Wochen rund um die Schweiz passiert sind, passen wir unser Dispositiv an.» Die Präsenz der Polizei werde am 31. Juli deutlich sichtbarer sein als sonst, präzisiert Polizeisprecher Martin Schütz laut der Basellandschaftlichen Zeitung. Die Polizei sei zwar normal bewaffnet und ausgerüstet, «aber man wird sie sicher besser sehen und stärker bemerken», sagt Schütz. Neben den Sperrungen der Johanniter-, Mittleren und Wettsteinbrücke kann es «situativ zu weiteren örtlichen Einschränkungen kommen».

Etwa Seitenstrassen oder Zufahrten könnten gesperrt werden. Dem Nachrichtendienst des Bundes liege kein Hinweis einer erhöhten Gefahr von Anschlägen vor, sagt Schütz. Daran orientiere sich die Kantonspolizei. Er betont aber: Es herrsche aber hohe Bereitschaft. Wie viele Leute im Einsatz sein werden, bleibt ein Polizeigeheimnis.

«Wenn wir es für nötig befinden, würden wir reagieren.»

Zürcher Polizeisprecherin Carmen Surber.

Gelassenheit in anderen Städten

In Zürich wird der 1. August in kleinerem Rahmen gefeiert. Das wirkt sich laut der Stadt- und der Kantonspolizei Zürich auf die Polizeipräsenz aus. Viel mehr ist diesen nicht zu entlocken, wie der Blick berichtet. Die Sicherheitslage werde – zusammen mit anderen Behörden – laufend überprüft, sagt die Kantonspolizei. «Wenn wir es für nötig befinden, würden wir reagieren», sagt Sprecherin Carmen Surber.

Ähnliches ist in Luzern zu vernehmen. Laut der Luzerner Polizei ist kein grösseres Aufgebot geplant. Dies könne sich aber kurzfristig ändern.

Die St.Galler bleiben ganz gelassen. Sie verfolgen die gleiche Strategie wie die Jahre zuvor. (rwy)

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