Schweiz

Transparent an der Anti-WEF-Demo. Bild: EPA/KEYSTONE

Anti-WEF-Demo in Bern bleibt friedlich – Hunderte demonstrieren gegen Trump und Co.

13.01.18, 17:22 13.01.18, 21:51

Zeitweise über tausend Personen haben sich am Samstagnachmittag einer Kundgebung in Bern gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos angeschlossen. Die lautstarke Demonstration bleib friedlich, die Polizei hielt sich ihrerseits im Hintergrund.

Aufgerüstet aber offenbar zurückhaltend: Polizisten in Bern.  Bild: EPA/KEYSTONE

Aufgerufen zu der unbewilligten Kundgebung hatten linksautonome Kreise. Wegen des angekündigten Besuchs von US-Präsident Donald Trump am WEF in Davos schlossen sich dem Demozug am Samstagnachmittag etwas mehr Menschen an als in anderen Jahren.

Gegen 15 Uhr versammelten sich die Kundgebungsteilnehmenden vor dem Käfigturm in der Berner Innenstadt. Die Polizei war in der Stadt präsent, hielt sich aber weitgehend zurück. Vereinzelt wurden Personenkontrollen durchgeführt.

Die Kundgebung sorgte in der Innenstadt für grössere Verkehrsbehinderungen. Die meisten Bernerinnen und Berner liessen sich bei ihrem samstäglichen Bummel durch die Innenstadt von der Kundgebung nicht beirren.

«Kill-Trump»-Transparent

An der Demo wurden zahlreiche kapitalismuskritische Transparente mitgeführt. Auch ein Plakat mit der Aufschrift «Kill Trump with his own weapons» (Tötet Trump mit seinen eigenen Waffen) war an vorderster Front zu sehen.

«Kill Trump with his own weapons». Bild: EPA/KEYSTONE

Ein gleiches Plakat, allerdings gegen den türkischen Präsidenten Erdogan gerichtet, hatte im vergangenen Frühjahr zu Verstimmungen zwischen der Türkei und der Schweiz gesorgt. Den anonymen Urhebern des Plakats bescherte das diplomatische Intermezzo internationale Aufmerksamkeit.

Länder und Konzerne als Mittäter

Inhaltlich richtete sich die Kundgebung gegen das Weltwirtschaftsforum in Davos und gegen den Kapitalismus. Das Weltwirtschaftsforum versuche, sich als Plattform für konstruktive Lösungen globaler Probleme darzustellen. Es sei und bleibe jedoch ein Treffen für die Diskussion einer neoliberalen Agenda, kritisierten die Veranstalter der Kundgebung.

Während Menschen durch Landraub oder Umweltzerstörung zur Flucht gezwungen würden, sässen Unternehmen, Institutionen und Staaten, die damit Gewinne erzielten, gemeinsam in Davos. Die Reichtümer der wohlhabenden Länder würden abgeschottet, um Flüchtlinge fernzuhalten. Und Kriege würden mit grossem Einsatz vorangetrieben. (dwi/sda)

Korrigendum

watson berichtete unter Berufung auf die sda zunächst von 1500 Demonstranten, später hiess es aus derselben Quelle, es seien "zeitweise über 1000" an der Kundgebung gewesen ... wohl aber nur zu Spitzenzeiten: Laut dem «Bund» sollen es 500-1000 gewesen sein.

dwi

25s

Trump-Besuch in Davos sorgt für Aufregung

Video: srf/SDA SRF

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scott 14.01.2018 19:23
    Highlight Die Teilnehmer der Kundgebung sehen ein bisschen nach "Schulausflug" aus...
    5 3 Melden
  • Stambuoch 14.01.2018 16:44
    Highlight Doppelmoral der Linken! Kommt ein Gast aus einem kommunistischem Regime, welches Menschenrechte mit den Füssen tritt, dann herrscht Ruhe.
    Man verschickt sogar Glückwünsche an andere "sozialistische Führer" zu getürkten Wahlsiegen und Geburtstage (Venezuela, Kuba).
    Kommt ein lupenrein demokratisch gewählter Präsident zu Besuch, dann wird getobt.
    DAS nenn ich einmal ein Demokratieverständnis: Du bist politisch nicht auf meiner Linie, Du bekommst einEinreiseverbot!
    Die wahren Kriegstreiber sind Leute wie Fumicello oder Wermuth mit ihrer strikten Weigerung, mit Andersdenkenden zu reden.
    8 11 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 23:18
      Highlight Wann kam bitt das letzte Mal ein Gast aus einem kommunistischen Regime?
      7 4 Melden
    • Stipps 15.01.2018 08:44
      Highlight Januar 2017
      4 3 Melden
    • seventhinkingsteps 15.01.2018 15:41
      Highlight Wer??
      1 3 Melden
    • Stipps 15.01.2018 16:01
      Highlight Was??
      3 1 Melden
    • seventhinkingsteps 15.01.2018 18:36
      Highlight Wer soll das gewesen sein?
      1 0 Melden
  • sikki_nix 14.01.2018 13:38
    Highlight Leute, da waren Menschen auf der Strasse die GEWALTFREI gegen das WEF demonstrierten und alles was ihr könnt, ist sich über ihre Schuhe aufzuregen. Diese Bullsh*t Argumentation ist wirklich fehl am Platz weil sie vom primären Anliegen ablenkt.(was ansonsten die Gewaltausschreitungen auch tun würden) Und wer denkt, dass es am WEF nichts zu kritisieren gibt müsste meiner Meinung nach mal dringend über die Bücher um sein Weltverständnis anzupassen (oder zur FDP gehen)
    12 12 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 23:20
      Highlight Ernsthaft, das Niveau hier ist auf 20 Minuten und Blick gerutscht. Und die Moderation von watson lässt zu wünschen übrig. Alleine in den letzten 2 Tagen etliche Vollidioten die behaupten Nazis seien Sozialisten gewesen, es steht ja im Namen.
      8 3 Melden
  • stamm 14.01.2018 00:47
    Highlight Sieht eher so aus wie; ich bin sooo wütend, ich hab sogar ein Banner dabei! Aber wenigstens haben die Nasenhaarföhner nichts kaputt gemacht.
    33 20 Melden
    • Echo der Zeit 14.01.2018 12:12
      Highlight Es ist halt schon Schade das sie nicht Randaliert haben. Eigentlich Entlarven sich die Rechten Trolle selber, wen sie in denn Kommentare die nicht Stattgefundenen Randale erwähnen müssen - ist es doch das einzige worauf ihr hofft.
      23 20 Melden
    • stamm 14.01.2018 20:14
      Highlight Echo: Hoffen ganz und gar nicht. Aber dass jedem aufgefallen ist, dass halt dieses Mal nichts zu Bruch gegangen ist, hast du anscheinend auch bemerkt. Aber es wird noch soweit kommen in den nächsten Tagen, dafür lege ich meine Hand ins Feuer, wie wahrscheindlich viele Andere von der rechten und linken Trolle auch....
      3 4 Melden
  • sweta 13.01.2018 20:25
    Highlight Sorry, aber ich war an der Kungebung.
    Ein häufchen Versprengter.
    400 bis 500 Nasen.


    Nix für die Medien.
    59 14 Melden
    • almlasdn 14.01.2018 14:29
      Highlight Und doch widmet fast jede Zeitung im Land einen kleinen Beitrag dazu (zumindest die grösseren). Natürlich ist das was für die Medien. Sie können somit wieder die nicht vorhandene Randale erwähnen und Klicks ergattern. Dazu kommen die "Rechten" oder die "Normalen" und schimpfen (wie immer) gegen Linke.Somit gerät zwar die Aussage der Demo in den Hintergrund aber hey, wenigstens wissen wir jetzt das diese Verpsprengten sowieso nichts gescheites wissen. WHo cares? Gäll
      4 1 Melden
  • Goldjunge Krater Team #NoBillag 13.01.2018 20:25
    Highlight Aber beim diktatorischen Massenmörder Xi Jinping der alljährlich am WEF Ausbeuter-Verträge mit afrikanischen Staaten abschliesst bleiben sie brav still...

    Oh je...
    41 53 Melden
    • seventhinkingsteps 13.01.2018 22:32
      Highlight Nein, gegen den wurde auch schon demonstriert.
      35 18 Melden
    • Samuel Deubelbeiss 14.01.2018 02:16
      Highlight Nein waren sie nicht, bitte informiere dich. Nur die Medien berichteten weniger, wenn sie den Namen Trump nicht schreiben können
      36 13 Melden
    • Stipps 15.01.2018 08:46
      Highlight Tibeter waren die Einzigen ....
      3 3 Melden
  • durrrr 13.01.2018 20:14
    Highlight Nur so als Ergänzung, da es für Watson anscheinend nicht erwähnenswert ist (im Gegensatz zu den Anliegen der Demonstranten): Die Demo war UNbewilligt. Deswegen auch von Anfang an die Polizeipräsenz.
    42 30 Melden
    • Daria Wild 13.01.2018 21:50
      Highlight Hallo durrrr, schau mal im zweiten Abschnitt, erster Satz. Stand von Anfang an drin.
      41 15 Melden
    • alterecht? 14.01.2018 15:11
      Highlight Meinung braucht auch keine Bewilligung!!!
      4 8 Melden
    • Stipps 15.01.2018 08:47
      Highlight @alter:

      Auf öffentlichen Plätzen schon - deine Wohnung interessiert keinen.


      4 0 Melden
  • Knety 13.01.2018 20:07
    Highlight Das wird Trump bestimmt eine Lehre sein.
    😂🤣
    48 12 Melden
  • Tiger9 13.01.2018 19:20
    Highlight 1‘500 Teilnehmer, also bitte - woher habt ihr diese Zahl? Es war die Hälfte.
    Der Rest stimmt.
    44 6 Melden
    • Daria Wild 13.01.2018 19:55
      Highlight Danke für den Hinweis, die sda meldete zunächst "geschätzte 1500", dann "über 1000". Wir werden das so vermerken.
      25 18 Melden
  • Flughund 13.01.2018 19:13
    Highlight 500 - 1000 Personen, Quelle Bernerzeitung.
    35 1 Melden
    • Daria Wild 13.01.2018 19:55
      Highlight Danke für den Hinweis. Korrespondenten der Schweizerischen Depeschenagentur schätzten die Zahl zunächst auf 1500, später hiess es "über 1000".
      20 18 Melden
  • Soulrider 13.01.2018 19:12
    Highlight Super Bild. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie die mit Schuhen (auf dem Foto Adidas und Nike) und Kleidern globaler Grosskonzerne gegen die Globalisierung demonstrieren...
    162 54 Melden
    • seventhinkingsteps 13.01.2018 20:10
      Highlight Genau, die sollten barfuss und nackt sein 🙄
      72 26 Melden
    • Soulrider 13.01.2018 23:02
      Highlight Kleiner Hinweis: Es gibt nicht nur Schuhe von Nike und Adidas ;-) Da gibts noch ganz, ganz viele andere Marken und Hersteller die weniger kapitalistisch sind... Aber wieso auch bei sich selbst anfangen wenn man so einfach mit dem Finger auf andere Zeigen kann.
      39 24 Melden
    • Chrigi-B 14.01.2018 02:15
      Highlight Herrlich!! Verwöhnte Saugoofä, welche die wahren Probleme nicht verstehen😑😩🤔
      39 24 Melden
    • Muggle 14.01.2018 10:23
      Highlight Ich versteh dieses Argument einfach nicht? Kann ja sein, dass die Schuhe Secondhand sind, ein Geschenk oder einfach schon lange gekauft und da wirft man sie ja wohl kaum weg, wenn man "Kapitalismuskritiker" wird, das wäre ja noch mehr Verschwendung... Natürlich würde es die Message besser unterstreichen, wenn die Demonstranten alle selbstgemachte Bastschuhe aus Schweizer Produktion tragen würden, aber man darf doch auch etwas kritisieren bzw für etwas einstehen, ohne selbst gleich heilig zu sein, oder nicht?
      21 18 Melden
    • Muggle 14.01.2018 10:24
      Highlight Ansonsten könnte man ja für gar nie etwas einstehen,weil es einfach unmöglich ist, immer 100% konsequent zu sein (gerade bei Themen wie Ökologie, Ernährung etc finde ich diese Argumente teilweise einfach absurd)! Und beim Thema Kapitalismus: wir sind alle so eingebunden in dieses System, da ist es echt schwierig "Kapitalismus-frei" zu leben, ohne komplett auf soziale Teilhabe zu verzichten, und praktisch als Eremit im Wald zu leben ;)
      21 8 Melden
    • Muggle 14.01.2018 10:25
      Highlight Abgesehen davon geht es beim Kapitalismus ja doch auch um so viel mehr als nur um ein paar Schuh-hersteller, und ich finde nicht, dass diese Argumente davon entwertet werden, das ein paar der Demonstranten Nike-schuhe tragen (und vermutlich Smartphones besitzen) ;)
      19 11 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 12:04
      Highlight
      6 11 Melden
    • Echo der Zeit 14.01.2018 12:08
      Highlight Vielleicht hat er/sie sich Spontan entschlossen an der Demo mitzulaufen. Eigentlich weniger Peinlich als hier zu Kommentieren - und sich vor dem Pc einen schönen Tag zu machen.
      13 12 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 13:30
      Highlight @Echo der Zeit

      Absolut, schon zehn mal mehr für eine bessere Welt eingesetzt als all die Bürostuhl Aktivisten hier.

      Leben in Saus und Braus, aber wenn jemand sagt, dass das eventuel nicht so gut ist, kommt das "tu quoque" Argument.
      2 4 Melden
    • Flughund 14.01.2018 14:04
      Highlight @Echo der Zeit: Dort hinter einem Kill-Trump Transparent mit zulaufen ist für mich die eigentliche (hochnot)Peinlichkeit. (mit oder ohne Nike-Seneakers)
      4 2 Melden
    • alterecht? 14.01.2018 15:07
      Highlight Du findest Globalisierung ja offenbar gut... Wieso bist du noch hier globalisier dich weg
      0 7 Melden
    • alterecht? 14.01.2018 15:15
      Highlight Er argumentiert ja auch nur dafür das zu Hause bleiben auch cool ist und er auch gar nicht mal soviel weniger gemacht hat als die, die gegangen sind und er wäre nie in den falschen Schuhen gegangen und jetzt soll man das mal anerkennen und seiner Mutter zu ihrem wunderbaren Sohn gratulieren....... PNA
      0 4 Melden
  • Hans Nötig 13.01.2018 19:02
    Highlight Nike-Turnschuhe unter den Antikapitalismus-Bannern?😂
    145 40 Melden
    • seventhinkingsteps 13.01.2018 20:18
      Highlight
      38 17 Melden
    • bingbangbong 13.01.2018 20:18
      Highlight Ach und du bist ein Befürworter der Kinderarbeit? Denn ich könnte wetten, dass mindestens ein Stück deiner Kleider von einem Kind gemacht wurde...
      39 16 Melden
  • DJ77 13.01.2018 18:56
    Highlight Mit einem "Fight Capitalism" Transparent in Adidas und Nike Schuhen durch die Stadt laufen... Die sind wohl doch nicht so überzeugt ;-)
    129 40 Melden
    • seventhinkingsteps 13.01.2018 20:08
      Highlight Wieder die uralte Leier von "Man kann Kapitlismus nicht kritisieren wenn man nicht barfuss im Wald lebt". Langsam wirds langweilig.
      71 61 Melden
    • Echo der Zeit 13.01.2018 23:26
      Highlight Wissen sie woher der Demonstrant die Schuhe hat ? egal wenn schon keine Randale, dann halt schuhe - immerhin, berechtigte anliegen zur einer gerechteren Globalisierung negieren.
      24 20 Melden
    • Samuel Deubelbeiss 14.01.2018 02:14
      Highlight Was wäre dir denn lieber? Selbstgebastelte Lederschuhe? Oder einfach eine andere Marke,, die genauso nicht ohne Kinderarbeit auskommt? Komplett aus dem Kapitalismus befreien kann sich niemand, das bedeutet doch nicht, dass man ihn nicht kritisieren darf. Du betreibst #whataboutism
      37 19 Melden
    • Chrigi-B 14.01.2018 02:18
      Highlight Einfach lächerlich, wir sind eines der Länder, welches am Meisten profitieren vom Raubtierkapitalismus....
      14 22 Melden
    • Samuel Deubelbeiss 14.01.2018 09:32
      Highlight Was spielt das für eine Rolle? Darf man z.b. die SBB nur kritisieren, wenn man selber nicht Bahn fährt?Wären andere Schuhmarken besser? Jemandem Kapitalismus-Kritik zu verwehren,weil er selber kapitalistisch produzierte Guter konsumiert verunmöglicht jede Kritik. Somit verteidigt du damit die herrschende Ungerechtigkeit.
      16 9 Melden
    • Samuel Deubelbeiss 14.01.2018 09:35
      Highlight Chrigi-B das stimmt mit der Schweiz, um so wichtiger ist, dass es hier Wieder ans gibt.
      8 3 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.01.2018 18:54
    Highlight Wer ist "und Co"?
    22 5 Melden
  • seventhinkingsteps 13.01.2018 18:34
    Highlight Seit wann steht die rote Rose als Symbol für linksautonome Kreise?
    20 35 Melden
    • Knety 13.01.2018 20:07
      Highlight Ist ein Symbol für den Sozialismus.
      25 7 Melden
    • seventhinkingsteps 13.01.2018 22:27
      Highlight @Knety

      Es ist ein Symbol für den demokratischen Sozialismus und die Sozialdemokratie.

      Bei Wikipedia steht aber unter "Linksautonom":

      "Als Autonome oder autonome Gruppen werden heute Mitglieder bestimmter linksradikaler unorthodox-marxistischer beziehungsweise anarchistischer Bewegungen bezeichnet."

      und:

      "Von den Staatsschutz-Behörden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird die autonome Bewegung als linksextrem eingestuft."

      Die JUSO und sie SP in der Westschweiz verwenden die rote Rose/Nelke im Logo. Sind die jetzt linksextrem?
      10 14 Melden
    • seventhinkingsteps 13.01.2018 22:32
      Highlight @Knety

      Hier, als Beweis das Logo der SP Westschweiz:

      12 9 Melden
    • Samuel Deubelbeiss 14.01.2018 02:18
      Highlight Ist auch das Symbol der Juso, die sich ja auch angekündigt hat.
      10 4 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 12:05
      Highlight @Samuek

      Aber eben, die Juso ist nicht linksautonom.
      11 5 Melden
    • Stipps 15.01.2018 08:49
      Highlight "demokratischer Sozialismus"

      Hahahahahahahahaha!

      Eigentlich traurig und ihr solltet die Schreie der Millionen (100+) Opfer hören!
      1 1 Melden
  • Albi Gabriel 13.01.2018 18:11
    Highlight Es ist einfach absurd, wenn bei einer Demo gegen ein angeblich ungerechtes System zuvorderst ein Symbol eines anderen Systems präsentiert wird, unter welchem Millionen von Menschen verfolgt, gefoltert und systematisch ermordet wurden und immer noch werden (Kuba, Venezuela, Nordkorea, China, Vietnam etc.).
    71 32 Melden
    • seventhinkingsteps 13.01.2018 20:09
      Highlight Welches Symbol?
      12 30 Melden
    • Salute the Parrot 13.01.2018 21:58
      Highlight Mit deiner Argumentation könnte man nicht mal mehr die Demokratie oder die Freiheit befürworten. Auch die haben schon Folter knd Unterdrückung geschaffen. Es gibt keinen absolut geltenden Kausalzusammenhang zwischen der Flagge, die man schwingt, und dem Unrecht, das Leute tun. Rot steht z.B.auch für Allende, der von der Pinochetdiktatur entmachtet ermordet wurde; dies ein Beispiel für einen Folter- und Unrechtsstaat in der neoliberalen Tradition. Extremismus der Mitte, schon gehört? Auch im schwarzen Block wird niemand Folter befürworten. Aber netter Versuch 🙈
      20 17 Melden
    • Albi Gabriel 13.01.2018 23:18
      Highlight @sevenwasauchimmer: Hammer und Sichel
      11 9 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 12:07
      Highlight @Albi Gabriel

      Wo denn?

      Finde ich immer ein wenig unglücklich, ist halt Steilvorlage für die Rechten.

      Selbst als Marxism-Leninist gibts bessere Symbole als die eines Landes, welches Schwule und anarchistische Systemkritiker inhaftierte und umbrachte
      7 3 Melden
    • Flughund 14.01.2018 12:30
      Highlight @Salute the Parrot: ...Es gibt keinen absolut geltenden Kausalzusammenhang zwischen der Flagge, die man schwingt.
      Wären dann Hakenkreuzflaggen-Flaggen auch kein Problem ?
      12 6 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 13:28
      Highlight @Flughund

      Definitiv nicht nein. Was Flughund hier wahrscheinlich sagen wollte:

      Die USA stürzte auch schon etliche demokratisch gewählte Regierungen, finanzierte rechtsextreme Milizen in südamerikanischen Ländern, betreibt ein Folterknast auf dem Boden eines Landes, dass sie versuchten mit Wirtschaftsembargos zu Boden zu bringen und ist verantwortlich für Millionen tote Zivilisten im Irak in einem Krieg, der wegen einer falschen Behaptung angefangen wurde.

      Kein Staat kann ohne Gewalt aufrecht erhalten werden, sonst hätten wir ja keinen Grenzschutz.

      Trotzdem wird die Fahne geschwungen.
      3 3 Melden
    • Salute the Parrot 14.01.2018 13:54
      Highlight @flughund guter einwand, aber: hakenkreuze symbolisieren im westlichen Kontext einzig und allein den deutschen Faschismus, dh. konkrete ~15 Jahre der Weltgeschichte. Die kommunistische Symbolik ist aber deutlich älter als z.b. Stalins "grosser Terror". Historisch symbolisierte sie den Wunsch nach einer Welt ohne Ausbeutung. Das kann man vom Faschismus nun wahrlich nicht behaupten. Komplizierter wirds in der Frage der hinduistischen Swastika, die von den Nazis zweckentfremdet wurde: natürlich kann die in Indien schlecht verboten werden. Wie du siehst, der Kontext macht den Inhalt...
      3 5 Melden
    • almlasdn 14.01.2018 14:34
      Highlight @seventhinkingsteps ews gab ein Transparent "Eat the rich". Ausserdem steht das Symbol "Hammer und Sichel" nicht für den Staat UdSSR sondern für den Kommunismus. Der in Kombination mit Anarchisus ist super ;).
      4 0 Melden
    • Scott 14.01.2018 19:19
      Highlight Bitte nicht vergessen, die Nazis waren auch Sozialisten: National-Sozialisten.
      6 5 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 23:10
      Highlight Bitte nicht wieder mit der alten Geschichte von wegen die Nazis waren Sozialisten. Watson, könnt ihr solche Kommentare nicht löschen um eine ernsthafte Diskussion zu ermöglichen?
      5 4 Melden
    • almlasdn 15.01.2018 13:01
      Highlight Was war an den Nazis bitte sozialistisch?
      2 2 Melden
    • Scott 15.01.2018 14:52
      Highlight @sevendenkmalnach
      "...könnt ihr solche Kommentare nicht löschen..."

      = Zensur vom Feinsten!

      @almlasdn
      "Was war an den Nazis bitte sozialistisch?

      Wie damals möchten auch die heutigen Sozis unliebsame Meinungen unterdrücken und zensieren, siehe oben.
      2 2 Melden
    • seventhinkingsteps 15.01.2018 15:40
      Highlight @Scott

      Watson schon einige meiner Kommentare nicht veröffentlicht, Moderation ist doch keine Zensur 🙄
      2 2 Melden
  • Adam Gretener (1) 13.01.2018 17:31
    Highlight Danke Leute! Was für ein Traum, wenn wir das Gleiche erreichen könnten wie London.
    18 44 Melden
    • kularing 13.01.2018 20:28
      Highlight du meinst wie in Hamburg?
      22 17 Melden
    • Flughund 14.01.2018 10:20
      Highlight Was wurde den in London erreicht ? Hab ich da was wichtiges verpasst ?
      11 3 Melden
    • Wald Gänger 14.01.2018 15:22
      Highlight Brexit?
      2 0 Melden

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