Schweiz
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Bundespraesidentin Doris Leuthard spricht waehrend einem Interview bei einer Medienkonferenz ueber den Tarif der Radio- und Fernsehabgabe ab 2019, am Mittwoch, 18. Oktober 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Doris Leuthard präsentierte am Mittwoch ihre Gebühren-Pläne. Bild: KEYSTONE

Was hinter Leuthards 1-Franken-Plan steckt – und was das mit No Billag zu tun hat

Der Bundesrat gab heute bekannt, dass er die Radio- und TV-Gebühr senken will. Zeitgleich legte er den Termin für die No-Billag-Abstimmung fest. Blickst du im Abgaben-Dschungel noch durch? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.



Medienministerin Doris Leuthard kündigte heute an, die Radio- und TV-Gebühr zu senken. Was hat es damit auf sich?
365 Franken pro Jahr – oder genau 1 Franken pro Tag – soll die Empfangsgebühr für private Haushalte künftig betragen. Dies hat der Bundesrat beschlossen. Er stützt sich dabei auf das neue Radio- und TV-Gesetz (RTVG), welches das Schweizer Stimmvolk vor zwei Jahren hauchdünn angenommen hat. Ab 2019 sind damit alle Haushalte gebührenpflichtig – auch solche, die kein Radio- oder TV-Gerät besitzen. Im Gegenzug sinkt die Gebühr für alle.

Kommt die Senkung auf 365 Franken überraschend?
Ja. Die Befürworter des RTVG hatten zwar schon im Abstimmungskampf versprochen, dass die Gebühr bei einer Annahme sinkt. Die Rede war aber lediglich von einer Reduktion von 462 auf rund 400 Franken. Weitere 10 Franken Rabatt kamen hinzu, weil das Bundesgericht zum Schluss kam, dass jahrelang zu Unrecht Mehrwertsteuern auf die Billag erhoben worden waren. Daher war damit zu rechnen, dass die neue Gebühr ab 2019 rund 390 Franken beträgt.

Warum also kommt der Gebührenzahler nun noch besser weg?
Der Bundesrat hat beschlossen, den Gebührenanteil von Schweizer Radio und Fernsehen ab 2019 auf 1,2 Milliarden Franken zu beschränken. Das sind rund 40 Millionen weniger als letztes Jahr. Die konzessionierten privaten Sender erhalten dafür neu 81 statt 67,5 Millionen Franken. Das Bundesamt für Kommunikation berechnete die nötigen Einnahmen unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl, der Haushaltsgrössen und weiterer Faktoren. Aus dieser Rechnung sei ein Tarif von 365 Franken abgeleitet worden, heisst es bei der Medienstelle auf Anfrage. SRG-Kritiker wittern jedoch auch politisches Kalkül: Leuthard wolle das Stimmvolk vor der Abstimmung über die No-Billag-Initiative besänftigen, so der Vorwurf.

Was passiert mit den Plänen, falls No Billag angenommen wird?
Ebenfalls heute gab der Bundesrat bekannt, dass im nächsten März über die No-Billag-Initiative abgestimmt wird. Sollten Volk und Stände einer Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren zustimmen, müsste der Bundesrat laut Initiativtext bereits auf den Januar 2019 entsprechende Ausführungsbestimmungen erlassen. Die Pläne von Doris Leuthard würden damit wohl hinfällig.

Wie stehen die Chancen der No-Billag-Initiative an der Urne?
Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungs-Instituts Demoscope kam letzten Monat zum Schluss, dass sich aktuell eine relative Mehrheit des Stimmvolks für eine Abschaffung der Empfangsgebühren aussprechen würde. 47 Prozent würden sicher oder eher Ja stimmen, 37 Prozent sicher oder eher Nein. Das Resultat ist mit Vorsicht zu geniessen – bei Volksinitiativen sinkt die Zustimmung im Laufe des Abstimmungskampfs in der Regel noch deutlich. Sicher ist jedoch: Nach dem historisch knappen Resultat bei der RTVG-Abstimmung nimmt die Initiative in Bundesbern kaum jemand auf die leichte Schulter.

Wer macht sich dafür stark, die Gebühren komplett abzuschaffen?
Lanciert wurde No Billag von libertären Jungpolitikern. Die meisten grossen Parteien dürften die Initiative bekämpfen – nur die SVP liebäugelt mit einem Ja. Noch unklar ist die Haltung der Wirtschaft. Der Dachverband Economiesuisse will Ende Monat Stellung beziehen. Er hatte einen – inzwischen versenkten – Gegenvorschlag der SVP unterstützt, der die Gebühren auf 200 Franken halbieren wollte.

Wie viel zahlen denn die Firmen in den Gebührentopf?
Letztes Jahr lieferten sie insgesamt 41 Millionen an Radio- und TV-Gebühren ab. Mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz ändern sich die Spielregeln auch für sie. Drei Viertel der Unternehmen – alle mit einem Umsatz unter einer halben Million – werden von der Abgabe befreit. Die grossen Konzerne hingegen zahlen teilweise massiv mehr als heute – je nach Umsatz bis zu 35’590 Franken jährlich.

Ist es nicht ohnehin falsch, noch von der «Billag-Gebühr» zu sprechen?
Umgangssprachlich hat sich diese Bezeichnung eingebürgert, weil die Abgabe bisher von der Billag AG eingetrieben wurde. Ab 2019 übernimmt diese Aufgabe eine Zürcher Firma namens Serafe. Eine Billag-Gebühr gibt es dann streng genommen also ohnehin nicht mehr – egal, wie das Stimmvolk im März entscheidet.

(jbu)

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel Brunner (1) 19.10.2017 16:53
    Highlight Highlight Nein No-Billag ist richtig und wichtig, damit unsere Medien unabhängig bleiben. So wie in den USA wollen wir es nicht erleben. Oder?
    6 5 Melden
  • patnuk 19.10.2017 15:35
    Highlight Highlight Dass heisst das ungefähr 60 konzessionierte private Sender dicht machen werden wenn die NO Billag angenommen wird. Hmmm dann geht es bei der No Billag also nicht um die SRG sondern um Monopole Übernahme, wir werden 20 Jahre zurückgesetzt, denn nach der der No Billag eins ist sicher, 60 private Sender werden weg sein vielleicht aber die SRG bleibt erhalten.
    3 3 Melden
  • pedrinho 19.10.2017 13:30
    Highlight Highlight seltsam, wieviele glauben, dass jemals eine steuer oder regalgebuehr abgeschaft werden koennte.

    - das "die minderheiten in den randregionen" beim verzicht auf die gebuehren weniger mit linker ideologie berieselt werden koennen ?

    wieso braucht die schweiz ein staatssender welche hauptsaechlich den gleichen mist, z.b. die us-serien, ueberalterte kinofilme, agenturmeldungen etc. wie alle anderen in- und auslaendische auch verbreitet. Waere weitaus sinnvoller, "die privaten" zu verpflichten waehrend der primetime einen, durch steuern bezahlten "bundestroianer" auszustrahlen.

    5 10 Melden
  • Roterriese 19.10.2017 12:27
    Highlight Highlight Diese Steuer, die frecherweise nicht einmal als Steuer bezeichnet wird, ist ein Affront gegenüber jedem der keine SRG Produkte konsumiert.
    11 12 Melden
  • Töfflifahrer 19.10.2017 10:42
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ganz einfach, wollen wir solche Zustände wie in den USA? Denn bei Abschaffung der Gebühren wird dies unweigerlich der Fall sein. Die Liberalen und auch grosse Kreise der SVP werden jubeln, denn dann kann noch mehr Geld gescheffelt werden und ein unliebsamer Konkurrent ist weg. Die Inhalte und Meinungen der Medien sind durch Finanziers gegeben.
    Wie die Minderheiten und Randregionen noch versorg werden ist da ja eh egal.
    Da die Wirtschaft und SVP sehr viel Geld haben ist auch bereits klar welche Interessen dann vertreten werden.
    Nun ich bin noch nicht bereit für so was.
    18 14 Melden
  • Markus Kappeler 19.10.2017 09:30
    Highlight Highlight Jeder weiss, dass das SRF von SP/CVP geführt wird, wer also behauptet SRF sei unabhängig ist unehrlich. Perfiderweise ist es genau umgekehrt, nur ein Fernsehen das seine Einnahmen auf freiwilliger Basis generiert, ist unabhängig, bzw. ist nur dem eigenen Konsument (Bürger) verpflichtet. Bestes Beispiel ist die RTVG Abstimmung, damit die durchkam musste die Mehrheit des Parlament (Mittelinks) die Steuer fälschlicherweise als Gebühr bezeichnen und wem ist das SRF nun verpflichtet? Genau, Mittelinks.
    10 18 Melden
  • Schneider Alex 19.10.2017 08:35
    Highlight Highlight Entwicklung der SRG-Gebühreneinnahmen und Service public

    Von 1987 bis 1990 betrugen die SRG-Gebühren Fr. 279.60, 2017 sind es Fr. 451.10, also plus 61,3 Prozent. Der Index der Konsumentenpreise stieg von 1987 bis 2017 aber nur um 43 Prozent. Zudem hat die Bevölkerungszahl von 1987 bis 2016 um 1,87 Mio oder 29 Prozent zugenommen. Die Gebühreneinnahmen der SRG betrugen 2016 1,3 Mia CHF. Das ist rund das Doppelte von 1987. Damit konnte im Laufe der Jahre eine grosse Programmausweitung stattfinden, obwohl die zusätzlichen Nutzer keine zusätzlichen Kosten für die SRG verursachten.
    14 4 Melden
  • PatCrabs 19.10.2017 08:21
    Highlight Highlight Das Problem ist natürlich diese unsägliche "alles oder nichts"-Initiative. Kaum ein denkender Mensch kann für die Abschaffung einer unabhängigen Medien-Einrichtung sein. Was passiert, wenn diese wegfällt, sehen wir ja in den USA.
    Andererseits ist auch klar, dass Sendungen wie "Glanz und Gloria" nicht unbedingt zum Service Public gehören.
    Die "No Billag"-Geschichte verhindert jedoch, dass wir uns über Inhalte unterhalten können. Stattdessen werden Kommentarspalten mit "mimimi blöde Firma"-Kommentaren zugemüllt.

    Das ist meiner Meinung nach das Problem hier.
    30 13 Melden
    • Markus Kappeler 19.10.2017 09:10
      Highlight Highlight SRF ist alles andere als unabhängig, SRF ist fest in der Hand von SP/CVP. Wer das nicht weiss, schaut zu viel SRF. Das Schweizer Fernsehen wird weiterbestehen, es muss halt dann die Einnahmen selber sicheren. So wie Netflix,Teleclub und andere unabhängige das auch machen. Verursachergerechte Finanzierung ist hier besonders sinnvoll, weil das Fernsehen damit eine Dienstleistung erzeugen muss, die möglichst vielen gefällt und Wettbewerb sorgt für Effizienz und bessere Qualität. Im übrigen sind die US Medien vielfältiger als hier, andere Meinungen sind erlaubt.
      10 28 Melden
    • PatCrabs 19.10.2017 09:34
      Highlight Highlight Leider Falsch, Markus.

      1. Wir haben eine rechtsbürgerliche Mehrheit im Parlament. Wie soll da die SP/CVP bestimmen, was läuft?
      2. "Was Gefällt" = sich vermarkten lässt, endet in Angeboten wie der "20 Minuten". Dass diese qualitativ unterste Schublade ist, zeigen unzählige Studien.
      3. USA: Verschiedene Meinungen nur in verschiedenen Stationen. -> Ich schaue nur FOX/CNN/etc. und lebe in einer Blase von Infos, die ich sehen will. Das ist das Gegenteil von Information.
      16 6 Melden
    • Wambolium 19.10.2017 09:34
      Highlight Highlight @Markus Kappeler (1) Im Tessin oder in der Rätromanischen Schweiz würde ein privates, nicht-öffentlich rechtliches und durch Werbeeinnahmen finanziertes Radio oder Fernsehprogramm gar nicht überleben können. Der Markt dort ist so klein- es würde gar nicht genügend Einnahmen geben. Ein Radio oder Fernsehsender, der von Werbegelder abhängig ist, agiert ausserdem anders, als ein mit öffentlichen Gelder finanzierter Sender.
      12 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 19.10.2017 06:18
    Highlight Highlight Ja! Soll sich doch SRF Ems Chemie oder Novartis als Sponsor holen. Ah stopp... dann entscheiden die was gesendet wird.
    19 11 Melden
  • Spooky 19.10.2017 01:13
    Highlight Highlight
    Ich bin doch nicht blöd!

    JA zur Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren!

    27 35 Melden
    • PatCrabs 19.10.2017 08:15
      Highlight Highlight 1. Die Billag gibt's schon bald nicht mehr, so oder so. Informier dich doch bitte.

      2. Nicht nur das SRF bekommt Geld aus der "Billag"-Gebühr.

      3. Gewisse unabhängige Institutionen gehören zur Demokratie, darunter finanziell unabhängige Medien. Es käme auch niemand auf die Idee, die Gerichte zu privatisieren, weil man dann weniger Steuern zahlt..
      18 17 Melden
    • Driver7 19.10.2017 10:16
      Highlight Highlight 1. "Billag-Gebühr" hat sich umgangssprachlich durchgesetzt

      2. Aber Hauptsächlich der SRF (ausserdem wurde das durch Spooky nicht erwähnt)

      3. TV Gaffen und Gerichte... zimlich schlechter Vergleich.. ausserdem sollte beim Begriff Medien zwischen Information, Kultur usw. und Unterhaltung unterschieden werden.. SRF ist ca. 75% Unterhaltung
      7 9 Melden
  • nick11 18.10.2017 23:44
    Highlight Highlight Tolles Gebilde. Eine Abgabe die jeder bezahlen soll, abgerechnet über eine Spezialfirme die für das Eintreiben unsummen an Geld verbraucht. Wieso um alles in der Welt wird das nicht ganz einfach mit Steuergeldern bezahlt?!
    Wie viel und ob überhaupt, darüber können wir dann immer noch streiten, aber wieso muss dieser Staatsdienst separat abgerechnet werden? Dann können wir ja gleich eine SBB, Militär, Bundesverwaltungs etc. Gebühr einführen, alles mit eigener Berechnungsgrundlage und unterschiedlicher Abrechnung, am besten noch gleich Kantonsweise.

    53 7 Melden
    • PatCrabs 19.10.2017 08:17
      Highlight Highlight Es braucht eine rechtlich unabhängige Firma, weil ansonsten das Parlament bestimmen könnte, was gesendet werden soll.
      Dieses "Tolle Gebilde" verhindert rechtlich, dass die Politik die SRF-Inhalte bestimmt und garantiert so Unabhängigkeit.
      Das kostet zwar ein bisschen was an Verwaltungsaufwand, hat aber deutliche Vorteile.
      16 7 Melden
    • nick11 19.10.2017 09:02
      Highlight Highlight Alles nur Theorie. Die Politik bestimmt ja schon heute wie viel Geld die SRG erhält. Das könnte man sehr gut trennen, auch ohne separate Verrechnung. Und ein paar Millionen finf ich nicht "ein bisschen was".
      6 4 Melden
    • PatCrabs 19.10.2017 09:23
      Highlight Highlight @nick11: Es kostet, das ist klar. Allerdings hat die Billag den Auftrag verloren, demnächst macht dies eine andere Firma.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roger Freck 18.10.2017 23:27
    Highlight Highlight Nicht einmal einen Bildungskanal wie BR Alpha bietet SRF. Und das bei über 1.000.000.000 Franken jährlicher Geldeintreibung. Jetzt versucht man noch die Abstimmung zu retten mit verzweifelten Versprechungen und komplizierten Gebühren-Veränderungen. AUFHÖREN.
    47 24 Melden
  • Marc Mueller 18.10.2017 22:45
    Highlight Highlight Ob es die SRG in dieser Form in 10 Jahren noch geben wird bleibt zu bezweifeln. Zu gross werden die Mindereinnahmen der Werbegelder sein, Marktanteile werden weiter ins bodenlose sinken. Nein eine No-Billag wird die SRG wohl kaum gross Schaden, aber das Fernsehverhalten der Leute in einigen Jahren.
    17 27 Melden
    • Sportfan 18.10.2017 23:15
      Highlight Highlight Lieber Herr Müller, was glauben Sie wird die SRG mehr treffen?
      Das Abschaffen der Gebühren von 1200 Millionen oder das langsame wegbrechen von aktuell 300 Millionen Werbeeinnahmen?

      Logisch, die 1,2 Milliarden Gebürengelder und die würden innert weniger Monate weg sein und damit die SRG tot, nix von 10 Jahren oder so max 10 Monate!
      Bitte informieren Sie sich über den Inhalt der NoBillag Initiative, bevor Sie solche FakeNews verbreiten.
      Und übrigens, die SRG ist mehr als nur TV und Fernsehverhalten!

      30 14 Melden
    • PatCrabs 19.10.2017 09:27
      Highlight Highlight @Marc Mueller: Die SRG ist gefordert, ihrem Auftrag in einem angepassten Markt-Umfeld noch nachzukommen. Dass dies zukünftig nicht hauptsächlich über TV geschehen kann, ist klar. Das hat aber nichts mit der Daseinsberechtigung der SRG zu tun.

      @"Wettbewerbsverhinderer" nannte man auch immer die Post und die SBB. Genau dieselben Leute jammern heute über den Abbau der Leistungen in Randgebieten. Alles hat Konsequenzen. Das Traumgebilde vom neoliberalen, wettbewerbsgesteuerten und auch noch Randgruppen bedienenden Unternehmen gibts nicht.
      6 1 Melden
  • DerHans 18.10.2017 22:39
    Highlight Highlight Warum wird zuerst nicht definiert, was genau mit diesen 365.- pro Haushalt finanziert wird? Für mich wäre das entscheidend. Fährt die SRG die genau gleiche Schiene weiter wie bisher gönn ich ihr keinen Rappen. 365.- tönt halt grade super weil es ja „nur“ 1.- pro Tag ist. Und für diese Leistung soll man Frau Leuthart noch dankbar sein...
    42 33 Melden
    • Sportfan 18.10.2017 22:54
      Highlight Highlight @DerHans: Was soll die SRG dann ändern? Sagen sie es doch. Dann können wir darüber reden. Aber, es ist x-fach bewiesen, dass ein TV Sender, der nur die "Informationspflicht" erfüllt, abgeschaltet werden kann, weil er dann völlig neben den Bedürfnissen der Zuschauer läuft und niemand mehr schaut. Genau so wie das Amtsblatt, das liest auch niemand. Also schriebt der SRG nicht vor, dass sie ein Programm fahren soll, welches noch nie auf diesem Planeten funktioniert hat. Weil dann kann man sich jeden Franken sparen. Aber so wie heute, nutzen mehr als 50 % aller Schweizer täglich die SRG.
      27 26 Melden
    • DerHans 19.10.2017 00:27
      Highlight Highlight Also wird die SRG künstlich am Leben erhalten? Braucht es Gameshows und Serien die auch auf zig anderen Sender laufen? N24, N-TV, ZDF info, CNN alle abgeschalten? Haben sie sich schon mal Gedanken gemacht warum das gedruckte Amtsblatt nicht mehr so einen hohen Stellenwert hat? Kleinanzeigen->Internet, Wohnungssuche->Internet, amtliche Mitteilungen->Internet. Ihrem Kommentar nach schauen halt die anderen 50% einfach in die Röhre, sollen bezahlen und möglichst den Mund halten.
      10 9 Melden
    • Alnothur 19.10.2017 02:50
      Highlight Highlight "es ist x-fach bewiesen, dass ein TV Sender, der nur die "Informationspflicht" erfüllt, abgeschaltet werden kann, weil er dann völlig neben den Bedürfnissen der Zuschauer läuft und niemand mehr schaut."

      Gut. Dann weg damit.
      11 16 Melden
  • Gsnosn. 18.10.2017 22:17
    Highlight Highlight "Die konzessionierten privaten Sender erhalten dafür neu 81 statt 67,5 "

    Das bedeutet noch mehr bauer sucht, Bachelor etc?

    Wir sollten so fair sein, bei einem Ja zu No Billag, dass srf nicht mehr an die Regel vom Bund halten muss.
    30 12 Melden
    • Sportfan 18.10.2017 22:57
      Highlight Highlight @Gsnosn: Nein nicht, die Gebühren Gelder sind an gewisse Vorgaben, Leistungen gekoppelt. Wer Gebühren bekommt muss Auflagen erfüllen. Deshalb glaube ich, dass 3+ keine bekommt und Tele Züri keine will. Sie wollen lieber ohne Auflagen arbeiten, und mehr Werbung machen. Im Grossraum Zürich kann man sich das erlauben, sonst nicht, sonst überlebt man nicht ohne Gebühren.
      18 1 Melden
    • Eggi 18.10.2017 23:37
      Highlight Highlight Zur Info: Bei einem Ja gibt es kein SRF mehr! Keine SRG mehr.
      23 2 Melden
    • Amboss 18.10.2017 23:52
      Highlight Highlight Äääh neeeein.
      3plus erhält keinen Rappen gebührengelder und das ist auch richtig so.
      19 0 Melden
  • chnobli1896 18.10.2017 21:52
    Highlight Highlight Kostet es im Schaltjahr 366 Franken? 🤔
    114 5 Melden
    • Rodney McKay 18.10.2017 22:41
      Highlight Highlight Der beste Kommentar :) :)
      36 3 Melden
    • Mia_san_mia 19.10.2017 05:34
      Highlight Highlight Nein gab schon bessere.
      1 20 Melden
  • Willkommen 18.10.2017 20:55
    Highlight Highlight Plutokratie!
    11 0 Melden
  • Roman h 18.10.2017 19:55
    Highlight Highlight Sehe denn Sinn der billag nicht.
    Ich selber kann auf SRF verzichten.
    Und wen jemand gerne Tatort oder sonst was auf dem Sender schauen will, wieso muss ich für die Unterhaltung anderer bezahlen?
    Auch die Champions League schaue ich heute nicht auf SRF da es bessere Spiele gibt als die von Basel.
    Auch das Argument mit der Werbung ist für nichts.
    SRF bringt auch zwischen dem Film Werbung.
    Heute kann man den Film später schauen und die Werbung überspringen.
    Auch kann man im Internet jeden Film schauen denn man will
    43 28 Melden
  • mrmikech 18.10.2017 19:44
    Highlight Highlight Bin froh dass ich dazu beitragen kann das bauern frauen finden, und für nur chf 1.- pro tag, schnäppchen!

    34 26 Melden
    • Oban 18.10.2017 22:03
      Highlight Highlight Nicht mal ne Ahnung was der Unterschied zwischen Privatfernsehen oder Gebührenfinanziertes Fernsehen ist, aber hier gross mitreden wollen.
      Ist es den wirklich so schwer 3+ und SRF auseinander halten zu können und zu merken das die Sendung mit dem Bauern durch ihre Einkäufe in Form von Webeminuten finanziert wird.
      35 22 Melden
    • Sportfan 18.10.2017 22:20
      Highlight Highlight Ehm, habe ich hier den "Ironie Off" schalter übersehen? Mit dem Stutz pro Tag bezahlen sie die Alternative zur "Bauernbrautschau" und zur überteuerten "Schnäppli Jagd". Ohne den Stutz gäbe es nur noch "Zombie TV" mit Schweizer Inhalt! "Gopffriedstutz :-) "
      29 9 Melden
    • Mia_san_mia 19.10.2017 05:37
      Highlight Highlight @mrmikech: "Bauer sucht Frau", läuft auf 3+. Das ist ein Privatsender und hat damit nichts zu tun... Zuerst informieren, dann kommentieren.
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