Schweiz
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Martullo-Blocher als Bundesrätin – was dafür und was dagegen spricht

Die Blocher-Tochter und Ems-Chefin zieht eine Kandidatur «im Notfall» in Betracht. Die Chancen sind intakt. Entscheidend ist, was Toni Brunner und Peter Spuhler noch vorhaben. 

doris kleck / Aargauer Zeitung



Die SVP ist im Umbruch: Seit Freitag hat die grösste Partei mit Thomas Aeschi einen neuen Fraktionschef. Präsident Albert Rösti ist nicht unumstritten. Strategiechef Christoph Blocher geht gegen die 80 zu und der Rücktritt von Bundesrat Ueli Maurer (67) rückt näher.

Der Finanzminister bleibt zwar sicher noch bis Ende 2019, seine Nachfolge wird aber bereits intensiv diskutiert. Nun hat sich die Bündner Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher positioniert: «In einem Notfall, wenn die EU uns plötzlich unerwartet stark unter Druck setzen würde, würde ich das Amt wohl in Betracht ziehen, sonst nicht», sagte die Ems-Chefin im «Sonntags Blick».

SVP Nationalraetin Magdalena Martullo fordert im Namen der SVP einen sofortigen Stopp des uebermaessigen Staatsausgabenwachstums am Dienstag, 1. November 2016 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Will «im Notfall» für den Bundesrat kandidieren. Blocher-Tochter Magdalena Martullo-Blocher.   Bild: KEYSTONE

Ähnlich äusserte sie sich kürzlich bereits in der «Südostschweiz». Dort sagte sie zudem: «Eigentlich wollte ich auch nie zur Ems Chemie oder in die Politik – und was mache ich heute? Mein Leben ist offenbar so: Irgendwie ist die Konstellation dann so und dann mache ich es halt auch noch …»

Die SVP-Nationalrätin klingt wir ihr Vater Christoph Blocher. Dieser sah die Wahl in den Bundesrat (und die Politik ganz grundsätzlich) stets als «Auftrag» an.

Höhere Akzeptanz als Köppel

Martullos Worte sind deshalb von Bedeutung, weil die SVP-Fraktion zwar 64 Nationalräte und 6 Ständeräte zählt, valable Bundesratskandidaten aber rar sind.

Oft genannt werden die beiden Zürcher Vertreter Gregor Rutz und Roger Köppel, der ehemalige Parteipräsident Toni Brunner, Magdalena Martullo und Peter Spuhler, falls er denn tatsächlich ein politisches Comeback gibt. Rutz ist zwar ehemaliger SVP-Generalsekretär, aber kein Blocher-Intimus – anders als «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel.

Dieser ist wie Martullo ein politischer Quereinsteiger. In der Bundeshausfraktion geniesst die Bündner Nationalrätin allerdings eine höhere Akzeptanz: Sie sei breiter in den Themen, arbeite viel und sei auch sozial integriert, sagt ein SVP-Nationalrat.

ZUM INTERVIEW VON SP PRAESIDENT CHRISTIAN LEVRAT MIT DER

«Eine Provokation»: SP-Leitwolf Levrat Bild: KEYSTONE

SP-Präsident Christian Levrat hat eine mögliche Bundesratskandidatur Martullos kürzlich in dieser Zeitung «eine politische Provokation» genannt. Sie politisiere am ultrarechten Rand: «Das wäre, wie wenn wir JUSO-Präsidentin Tamara Funiciello aufstellen würden.»

Allerdings gibt es durchaus auch Anerkennung für Martullos politische Arbeit aus anderen Parteien. Ein CVP-Vertreter sagt, mit Martullo könne man «Deals» machen. Die Zusammenarbeit sei konstruktiv.

Bewiesen hat sie dies etwa bei der (vom Volk zwar abgelehnten) Unternehmenssteuerreform III: Martullo war wesentlich an einem – in der letzten Minute – geschmiedeten Kompromiss bei der Dividendenbesteuerung und der zinsbereinigten Gewinnsteuer beteiligt, der die Zustimmung der Kantone gesichert hat.

Was hat Brunner vor? 

Bundesrätin Martullo? Das Szenario ist nicht unwahrscheinlich. Entscheidend dürfte aber sein, was Toni Brunner und Peter Spuhler politisch noch vorhaben. Kommt der Thurgauer nach Bern zurück, wäre er ein ernstzunehmender Kandidat, politisch breit abgestützt und ein Unternehmer (wie Martullo). Brunner wiederum hat Bundesratsambitionen stets verneint. Doch dass der Toggenburger Landwirt nur noch aus Spass, ohne jegliche Ambitionen, im Nationalrat politisiert – daran zweifeln die Berner Auguren.

Jegliche Anlehnung zum Thema dieses Artikels sind rein zufällig *schwöre* : 11 Drinks, die du garantiert falsch aussprichst

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Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 20.11.2017 17:23
    Highlight Highlight Sie mag eine gute Unternehmerin sein. Im Bundesrat sehe ich sie aber nicht.
  • blaubar 20.11.2017 16:24
    Highlight Highlight Ich bin von der SVP und der Meinung, dass Frau Martullo an den Herd gehört. (oder mindestens an einen Englischkurs).
  • Stigs 20.11.2017 14:15
    Highlight Highlight Deutschland mit der Afd und nun in der Schweiz mit der Blocher Tochter
  • John J. Collenberg 20.11.2017 13:27
    Highlight Highlight Peter Spuhler ist Zürcher, nicht Thurgauer.
  • amore 20.11.2017 13:03
    Highlight Highlight Take it easy. Der politische Notfall wird nicht eintreten. Ergo muss Martullo gar nicht BR werden.
    • Echo der Zeit 20.11.2017 21:39
      Highlight Highlight Die wird noch ein Notfall erfinden um in den Bundesrat "gedrängt" zu werden.
  • Lowend 20.11.2017 12:54
    Highlight Highlight Eigentlich total extrem, dass es in der grössten Fraktion des Nationalrates keine Politiker gibt, die als Bundesrat wählbar wären und noch extremer ist es, dass kein Mensch einen Gedanken daran verschwendet, was eigentlich die Bevölkerung von diesem unwürdigen Postenschacher der SVP hält, denn werde Brunner noch Spuler haben überhaupt ein Mandat durch eine Wahl.

    Die Blocherpartei zeigt hier auf recht extreme Art und Weise, wie eine Oligarchie funktioniert und das sie zwar dauernd die Diktatur des Vouchs fordern, aber in Tat und Wahrheit die Totengräber unserer Demokratie sind.
  • Neemoo 20.11.2017 12:46
    Highlight Highlight Ist MMB aber auch bewusst, dass man für dieses Amt gewählt werden muss?
    Da kann der Papi mit seinen Millionen nicht helfen.
    • Telomerase 20.11.2017 14:06
      Highlight Highlight «Gebt mir eine Million, und ich mache aus einem Kartoffelsack einen Bundesrat» - Rudolf Farner
    • CASSIO 20.11.2017 19:11
      Highlight Highlight Telomerase, ich kenne Personen, die machen's für weniger. Farner ist also zu teuer.
  • MHS 20.11.2017 10:41
    Highlight Highlight Ihr Vater hat (in seiner Funktion als Bundesrat) Schweizer Bürger verraten! (Vernichtung von Daten im Fall Tinner AUF GEHEISS DER CIA) Bitte untersucht genau wie sich die Exportzahlen der EMS danach entwickelt haben, bevor wir wieder einer Vertreterin aus dieser dunckeln Ecke unseres Gartens vertrauen.
    • CASSIO 21.11.2017 19:59
      Highlight Highlight MHS, und rate mal, weshalb das Schweizer Bankgeheimnis kurz darauf geopfert wurde!?!
  • maddiepilz 20.11.2017 09:51
    Highlight Highlight Lieber Martullo oder Spuhler als Brunner oder Köppel. Eindeutig. Spuhler wäre mir am liebsten.
  • Mikki 20.11.2017 09:25
    Highlight Highlight Im notfall! 😂😂😂🤣🤣🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    • rodolofo 20.11.2017 10:42
      Highlight Highlight Und wer schreitet im Notfall ein, wenn Martello-Blocher Bundesrätin wird?
    • Mikki 20.11.2017 12:29
      Highlight Highlight Der vater natürlich ohne ihn wäre sie warscheinlich am kühe melken oder so...
    • rodolofo 20.11.2017 14:15
      Highlight Highlight Nichts gegen Kühe melken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 20.11.2017 09:21
    Highlight Highlight martullo hat seit ihrem amtsantritt bei der ems-chemie noch keinen einzigen arbeitsplatz geschaffen. sie hat vorallem arbeitsplätze ins ausland verlagert. in der CH wurden arbeitsplätze abgebaut.
    die ems-chemie beschäftigt nur 1/3 einheimische, der rest sind "fachkräfte" aus EU&asien.

    martullo, deren lebensleistung es ist, tochter des patriarchen von herrliberg zu sein, ist eine weitere würdige vertreterin unserer arbeiterpartei der millionäre...

    sie nutzt EU-steuerparadies:

    https://www.blick.ch/news/politik/so-spart-die-blocher-firma-ems-chemie-nutzt-eu-steuerparadies-id3119610.html
    • piedone lo sbirro 20.11.2017 10:15
      Highlight Highlight sie beschäftigt lieber lehrlinge, praktikanten und grenzgänger als teure 50plus-mitarbeiter.

      bei misslicher wirtschaftslage (2009) schickte sie ihre angestellten in die kurzarbeit, durch uns finanziert, etliche mitarbeiter schoben gratis überstunden, während die aktionäre keine kürzung der dividenden befürchten mussten.
      alleine die familie blocher kassierte 70 millionen dividenden.

      optimiert in luxemburg die steuern, während graubünden von uns (NFA) durch gefüttert werden muss.

      patriot ist man mit taten, nicht mit worten.
    • mogad 20.11.2017 11:41
      Highlight Highlight Das macht jeder Beizer und Coiffeur genauso! Natürlich ist das eine Sa...ei! Wer heute eine Coiffeurlehre machen will, muss vorher ein Jahr lang als Praktikantin gratis Haare waschen! Die Gründe: Jeder Unternehmer hat heutzutage das Gefühl, er verdiene zu wenig. Dafür müssen dann die mittleren und kleinen Angestellten bluten.
    • Candy Queen 20.11.2017 11:59
      Highlight Highlight Wieviele Arbeitsplätze hast denn du bereits geschaffen und wie viele teure Ü50-er beschäftigt du?
      Sie ist Unternehmerin. Nicht schlecht, ob man ihren Stil jetzt mag oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 20.11.2017 09:11
    Highlight Highlight Ich habe viel mit den Blochers gemeinsam...eigentlich wollte ich seit der Lehre auch nie wirklich einen Job, den ich dann machte. Nun, ich mache es des einzig des Geldes wegen...was aber ist bei denen der Grund für ihre grossartige Aufopferung?
  • mogad 20.11.2017 08:49
    Highlight Highlight Ich hoffe nur NR Martullo-Blocher verkauft dann die EMS nicht an irgendwelche chinesischen Grossinvestoren, wenn sie BR wird. Dann sind nämlich die Arbeitsplätze im Bündnerland über kurz oder lang futsch. An wen hat eigentlich Peter Spuhler die Stadler Rail verkauft? By the Way - wenn es ein Zweierticket Martullo/Spuhler geben sollte, wird sicher Spuhler gewinnen. Die Frage ist nur weshalb. Weil er pro EU ist?
    Weil er ein Mann ist? Weil er international vernetzt ist?
    Oder weil er "diplomatischer" auftritt als M.-B. Bei Letzterem könnte M-B. noch zulegen, die ist lernfähig.
    • Troxi 20.11.2017 09:13
      Highlight Highlight Ihr Bruder hat dieselbe Position in der EMS wie Martullo-Blocher, nur in den Medien ist er unsichtbar!
    • Troxi 20.11.2017 11:10
      Highlight Highlight Mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen, ich habe irgendwie ein ghürsch im Fadechörbli gha. er, Markus Blocher, besitzt nicht mal mehr Ems-Aktien, wie will der gute Mann, dann noch die Position teilen? Vermutlich machte ich das Ghürsch durch die Information, dass er die ehemalige Tochter Chemie Dottikon übernahm.
      https://www.srf.ch/news/wirtschaft/der-unbekannte-blocher-sohn
    • Brasser 20.11.2017 11:56
      Highlight Highlight @Wölfli
      Spuhler hat noch überhaupt nichts verkauft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 20.11.2017 08:43
    Highlight Highlight Frau Martullo ist eine intelligente Frau und leitet die Ems-Chemie mit viel Geschick. Ich würde ihr das Amt (nach einem Englisch-Intensivkurs) ohne Weiteres zutrauen.

    Aber: ich mag Leute nicht, die sich als Retter der Schweiz sehen und solche ehrenvollen Ämter nur machen, weil sie meinen, es gäbe keine anderen fähigen Leute.

    Christoph Blocher hat ja auch immer gesagt, er sei nur Bundesrat, weil es ihn jetzt brauche.

    Den Heiland haben wir in der Kirche, den brauchen wir nicht in der Politik auch noch.
    • rodolofo 20.11.2017 10:49
      Highlight Highlight Trump behauptet von sich selber auch, er sei der Allerfähigste und Allerbeste...
      Der Chef kann sich selber Höchstnoten geben und sich dann folgerichtig auch einen Höchstlohn auszahlen.
      Nur Gott höchstpersönlich könnte diese Quali für Nichtig erklären.
      Aber wie wir aus der Geschichte wissen, wartet Gott ab bis zur Sintflut...
  • mogad 20.11.2017 08:36
    Highlight Highlight Aus ideologischen Gründen muss Links halt gegen die SVP poltern. Bin auch links, aber ohne ideologische Scheuklappen. Da wo SVP drauf steht ist auch SVP drin. Es ist ein Witz, sich zu beklagen, dass da wo SVP drin ist, dann auch wirklich SVP drin ist. Wenn die Mitte-Partei CVP über NR Martullo-Blocher sagt, die Zusammenarbeit mit ihr sei konstruktiv, dann macht genau diese Eigenschaft die Frau bundesratsfähig. Glaube auch nicht, dass sie als BR von Herrliberg aus dirigiert wird. Als CEO kann sie auch nicht immer zum Pappi rennen.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 20.11.2017 12:20
      Highlight Highlight „Lappi“ hätte zwei p - Papi nur eines :D
    • Fabio74 20.11.2017 22:24
      Highlight Highlight Erstens nicht korrekt; aber zweitens ist sie Tocher als erstes und dann "Erbin" des Unternehmens.
      Zweitens fehlt ihr jede Sozialkompetenz, drittens ungeeignet für eine Kollegialbehörde
      Viertens: Das System Schweiz basiert auf Kompromiss und damit fällt die SVP raus.
  • MacB 20.11.2017 08:35
    Highlight Highlight Ich mag sie eigentlich nicht und ich verstehe bis heute nicht, dass meine Mit-Kantonsgspänli Martullo in den Nationalrat gewählt haben (jetzt muss ich hier doch tatsächlich Bündner Nationalrätin lesen :D)

    Aber: Sie kann was und sie ist eine Macherin, keine Verwalterin. Zudem ist sie nicht so ein Polteri wie "der Alte" sondern kann eben auch vernünftig entscheiden. Die schlechteste Wahl wär sie sicher nicht. Aber ich hoffe doch auf Spuhler...
    • bcZcity 20.11.2017 15:07
      Highlight Highlight Spuhler hat immerhin Charisma, was ich bei einem Staatsvertreter auf dieser Ebene als nicht weniger wichtiges Talent betrachte, da ein grosser Teil der Arbeit ja auch aus Händeschütteln besteht.

      Obwohl, im Händeschütteln sind viele Unternehmer spitze, schliesslich fällt ja dadurch auch mal was vom Baum.
  • x4253 20.11.2017 08:25
    Highlight Highlight Nur unter der Bedingung dass sie einen Twitter Account eröffnet und uns täglich mit ihren Thinking Steps Weisheiten beglückt!
    Wobei... die armen Satiriker wären dann alle Arbeitslos :/

    (Bitte bitte werde nicht Bundesrat)
    • mogad 20.11.2017 08:53
      Highlight Highlight Jetzt ist aber mal gut mit diesem 7-Thinksteps-Witzli.
    • Nelson Muntz 20.11.2017 09:12
      Highlight Highlight dachte bei den sinking steps geht es um den Untergang der Titanic.
    • x4253 20.11.2017 09:35
      Highlight Highlight Niemals! 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • i schwörs 20.11.2017 08:20
    Highlight Highlight Frau Martullo wird zu Gute gehalten, dass sie an einem Kompromiss beteiligt war, der schliesslich zur Akzeptanz der UStR3 bei den Ständen geführt hatte. Die UStR3 wurde vom Volk verworfen, also hat Frau Martullo dazu beigetragen, dass eine Vorlage kam, die NICHT im Sinne des Volkes war. Schöner "Leistungsausweis" für den Bundesrat, momol.
    • mogad 20.11.2017 08:57
      Highlight Highlight Fakt ist: in Bern herrscht Mitte-rechts. Wäre Ihnen eine parlamentarische Mehrheit aus Mitte-rechts, die stur an ihren Positionen festhält, nachdem das Volk sie abgelehnt hat, etwa lieber?
    • i schwörs 20.11.2017 10:56
      Highlight Highlight @Wöfli, natürlich nicht, schon gar nicht nach einem Volks-Nein, wie kommen Sie darauf? Was ich nicht als Leistungsausweis taxieren kann, ist, wenn eine Exponentin ausgerechnet jener Partei, die der Massen(wirtschafts)einwanderung Einhalt gebieten will, mithilft, einen Kompromiss zu schliessen, der nichts anderes im Sinne hatte, als die (steuerlich) privilegierte Position von Grossunternehmen hierzulande zu zementieren. Damit half M.B ja mit, den Wirtschaftsraum CH weiterhin möglichst attraktiv zu halten, mit der Folge der Massenzuwanderung. Also eben: Wein trinken und Wasser predigen.
  • Eagle21 20.11.2017 08:20
    Highlight Highlight Ich werde das Gefühl nicht los - und das sage ich, der eher rechts der Mitte steht - dass die Linken ein relativ klar definiertes Frauenbild haben; sie muss gut aussehen und sich fraulich kleiden, darf auf keinen Fall eine erfolgreiche Karriere hingelegt haben und politisch keine zu klare Positionen einnehmen. Bei Keller-Sutter war's ähnlich, und wenn ich mit Linken über Martullo-Blocher rede kommen oft völlig deplazierte Voten wie "wie der Vater, so der Sohn" etc. Die vertritt doch absolut "normale" SVP-Positionen und hat einen Leistungsausweis wie kaum eine andere...why not?
    • mogad 20.11.2017 09:02
      Highlight Highlight Bitte achten Sie bei der nächsten BR-Wahl auf einen andern Punkt: Wann immer ein Mann und eine Frau für den BR kandidierten - immer wurde am Schluss der Mann gewählt, immer und jedes Mal! Und niemand soll heute noch behaupten, die Männer seien halt grundsätzlich qualifizierten für das Amt als jede Frau. Künftig wird das nicht mehr akzeptiert. Die SP weiss das, die andern müssen es ev. noch schmerzhaft erfahren, wenn 1993 (Nichtwahl Brunner) sich wiederholen wird.
    • 7immi 20.11.2017 09:35
      Highlight Highlight @wölfli
      wie wars 2002 als calmy-rey gewählt wurde? bevor du hier also feministischen populismus streust und frauen als opfer darstellst solltest du deine argumente auf richtigkeit prüfen... aber beim populismus hat die wahrheit halt kein gewicht.
    • Eagle21 20.11.2017 19:51
      Highlight Highlight @Schweizer Bünzli
      Ihr Name ist wohl Programm...Aktienkurs praktisch verdreifacht, ständig immer mehr Arbeitsplätze geschaffen etc etc... oder wirkt die Frau auf Sie unfähig? Auf jeden Fall bin ich überzeugt, sie hätte sich locker ein deutlich stressfreieres Leben zurecht legen können...
  • IMaki 20.11.2017 08:16
    Highlight Highlight Jetzt aber subito in die Buchhandlung. Dort gibt es entweder "Der Abgang - Bericht aus einer nahen Zeit" oder "Der Wille des Volkes".
    Nur damit man imfall nicht erstaunt und erschreckt sein wird, wenn die Herrliberger Sekte die Macht allein übernommen hat. Heute braucht man dazu ja noch die freisinnigen Steigbügelhalter und das eine oder andere Irrlicht aus dem christlichen Lager. Heute noch...
  • Karl33 20.11.2017 08:02
    Highlight Highlight Als Gegengewicht zum grassierenden Linksextremismus und Feminismus wäre sie sicherlich sehr nützlich.
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.11.2017 09:27
      Highlight Highlight Traust du dich bei dem grassierenden Linksextremismus und Feminismus überhaupt noch aus dem Haus? Oder ist das bei dir in der Gegend so schlimm, dass du täglich damit rechnen musst, von Linken und Frauen zusammengetreten zu werden?
    • Mutzli 20.11.2017 10:11
      Highlight Highlight Grassierender Feminismus? Hach, schön wärs! Da kommt man ja direkt ins Träumen...
    • i schwörs 20.11.2017 10:58
      Highlight Highlight Karl: "grassierender Linksextremismus" und "Feminismus" im Bundesrat? Jesses...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 20.11.2017 07:54
    Highlight Highlight Spuhler weiss immerhin, dass es eine Aussenwelt gibt und Martullo beherrscht die seven thinking steps, aber dass Brunners Name auftaucht, ist beängstigend. In der Toggenburger Sonne und mit viel Subventionen gedüngt, ist dem Bauer nur eine grosse Klappe gewachsen. Und in seiner Rolle als Verstärker von Herrliberg, schaffte er es lediglich seinen Kanton zu radikalisieren. Sind die grössten Kartoffeln wirklich mittlerweile schon eine ausreichende Qualifikation für einen Bundesrat? Die SVP muss endlich aufhören des Massstab bei Parmelin und Murer anzusetzen. Es darf auch mal etwas mehr sein!
    • rodolofo 20.11.2017 10:57
      Highlight Highlight Ich glaube, der "Lustige Toni" bleibt lieber bei seinen Kühen!
      Und mir geht es genau so, wie ihm.
      Die Inder beweisen sehr viel Gespür, wenn bei denen die Kühe heilig sind!
      Kühe meditieren, wie nicht mal der allerbeste Jogi meditieren könnte!
      Und dann gibt es später erst noch Joghurt!
  • Posersalami 20.11.2017 07:43
    Highlight Highlight „Gregor Rutz und Roger Köppel, der ehemalige Parteipräsident Toni Brunner, Magdalena Martullo und Peter Spuhler“

    OMG 😱

    Jeder diesee Kandidaten wäre eine Katastrophe für unsere Regierung. Gibts in der SVP denn wirklich nur Populisten?
    • MacB 20.11.2017 09:01
      Highlight Highlight Wieso wäre Spuhler bitte eine Katastrophe? Das ist doch wohl alles andere als ein Populist. ER ist erfolgreicher Unternehmer. Aber ich weiss, dir sind Menschen, die rechts der SP wählen sowieso nicht geheuer und allesamt dumme, blinde Anhänger von Populisten ;)

    • mogad 20.11.2017 09:07
      Highlight Highlight Hätte nie gedacht, dass ich mal die SVP verteidigen müsste. Hiermit tu ichs. Wenn schon ein SVP-BR dann Peter Spuhler. Der ist kein Populist. Auch Martullo-Blocher nicht. Die vertritt als Grossunternehmerin einfach neoliberale Positionen. Was Brunner und Köppel betrifft, geb ich Ihnen Recht. Die müssten als BR soviel Kreide fressen, dass sie daran ersticken würden. Deshalb plädier ich bei den beiden für Welpenschutz.
    • Sir Affe 20.11.2017 10:53
      Highlight Highlight Vergiss den Spuhler, ich glaube kaum dass der sein Lebenswerk verkaufen wird..
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 20.11.2017 07:40
    Highlight Highlight Und von wem, ausserhalb der SVP, glaubt sie, würde sie gewält werden?
  • sowhat 20.11.2017 07:27
    Highlight Highlight OMG bitte nicht. Hört auf dieses Szenario zu thematisieren, sonst wird es zum ganz normalen Denkmodel und passiert von selbst.
  • zombie woof 20.11.2017 06:53
    Highlight Highlight Ach es ist so beruhigend zu wissen, dass es Menschen wie die Blochers gibt, die immer bereit sind, die Schweiz zu retten. Das ist schon fast Winkelriedmaessig....
    • dä dingsbums 20.11.2017 07:08
      Highlight Highlight Ich werde von jetzt an auch ruhiger schlafen. ;-)
    • chnobli1896 20.11.2017 07:57
      Highlight Highlight Das sollte man ihnen mittels Steuerbefreiung (z.B. bei Dividenden) zurückzahlen finde ich!

      Ah, warte...
  • pamayer 20.11.2017 06:46
    Highlight Highlight Levrat sieht das richtig: die SP müsste Funicelli aufstellen.
  • Telomerase 20.11.2017 06:45
    Highlight Highlight Bitte nicht!
    • mogad 20.11.2017 08:37
      Highlight Highlight Weil sie eine Frau ist?
    • Sir Affe 20.11.2017 10:56
      Highlight Highlight Ne, geschlechtsunabhängig, bitte nicht!
    • rodolofo 20.11.2017 10:59
      Highlight Highlight @ Wölfli beim Lamm
      Nein, weil sie ein Trojanisches Pferd ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • giguu 20.11.2017 06:35
    Highlight Highlight The 7 stinking steps to ze road as ze 7th bundesrat. The bilaterale breaks down, what you gonna do, hä....?

    ....you fix it!
    • mogad 20.11.2017 08:51
      Highlight Highlight Sorry. Das mit den 7-Thinksteps wird langsam ein bisschen langweilig, auch wenn Satiere immer wieder gut tut.
    • rodolofo 20.11.2017 10:40
      Highlight Highlight Hahahaa!
      "stinking steps" ist ja noch besser, als "sinking steps"!
      Den werde ich mir merken!
    • rodolofo 20.11.2017 11:21
      Highlight Highlight @ giguu
      Gerade hat mir die Autokorrektur unbeabsichtigt einen weiteren Wort-Kallauer zugeschoben:
      Martello-Blocher, statt Martullo-Blocher.
      Martello bedeutet ja in Italienisch Hammer.
      Zuerst mit dem Hammer drauf schlagen und dann mit dem Blocher fein polieren.
      Oder wie sagt der Pseudo-Italiener?
      Magge de Gagge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 20.11.2017 05:39
    Highlight Highlight Ja wählt die nur in den Bundesrat. Irgendwann werden selbst SVP-Wähler realisieren, dass sie von den neoliberalern Hardlinern der SVP zermalt werden.
    • mogad 20.11.2017 08:41
      Highlight Highlight Andererseits: wenn ein SVP BR zurücktritt, muss halt wieder ein SVP-ler gewählt werden. Neoliberal hin oder her. Die SVP wurde ja von den Wählern zur stärksten Partei gewählt! Mitte- links sollte künftig ev. seine Wählerbasis bessser mobilisieren!
    • mogad 20.11.2017 11:02
      Highlight Highlight @Schweizer Bünzli. WÖLFLI im Schafpeltz! Heiss!
    • mogad 20.11.2017 11:07
      Highlight Highlight @Lieber CH-Bünzli. SVPler sind doch alle Hardliner. Die wurden vom Präsi, von Blocher und Fraktions-Zuchtmeister Amstutz schon auf Linie gebraucht oder auf die Hinterbänke verwiesen. Die Nicht-Hardliner sind heute in der BDP.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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