Schweiz
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Jennifer macht Schluss mit ihren Eltern – wenn Familienbande reissen

Jennifer hat den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen. Nur den Bruder vermisst sie. Bild: Flickr plaits

Die 25-jährige Jennifer möchte ihre Eltern vergessen. Und ihre Eltern wollen die kleine Jenni zurück. Die Geschichte einer Familie, für die es keinen gemeinsamen Weg mehr gibt.



Jennifer* und der kleine Bruder. Sie die Wilde, er der Sanfte. Der, den man nicht aufziehen durfte, wenn er rote Hunde malte und nicht auslachen durfte, wenn er mit seinem Laufrad die Hecken schrammte. «Mamas Liebling», meint Jennifer und schickt dann mit sanftem Lächeln nach: «Meiner aber auch».

Jenni scrollt an ihrem Handy durch die Facebook-Fotos ihres kleinen Bruders, während ihre Füsse vom Steg ins Wasser der Limmat baumeln. Seit einigen Monaten hat sie ihren Bruder nicht mehr gesehen, vermisst ihn. Jenni hat den Kontakt zu ihren Eltern vor sieben Jahren abgebrochen. «Das macht es schwer, für Noah* weiterhin eine grosse Schwester zu sein.»

Jenni wurde als Kind der frühen Neunziger im Zürcher Sihltal gross. Sie spielte im Garten des Einfamilienhauses mit dem Brüderchen verstecken, trug die selbstgebastelte Schultüte voller Stolz zur ersten Lektion der Dorfschule und sprang wie keine andere Gummitwist auf dem Pausenhof. Der Vater war Oberstufenlehrer, die Mutter zum Teil zuhause und zum Teil in der Gemeinde tätig. «Schon so Richtung Politik, aber ohne Glamour und Champagner», erinnert sich Jenni. Ihre Kindheit bezeichnet sie als schön. «Anne war eine Bilderbuch-Mama. Spielte mit uns, war da. Bis mein Vater es verbockte.»

Wieso ist Jenni gegangen? Mutter Anne stellt sich die Frage täglich.

Der Vater «verbockte es» als Jenni 14 war und bereits aufs Gymnasium in Zürich ging. Die Schule, in der Jennis Vater arbeitete, hatte eine Schwangerschaftsvertretung eingestellt, in die er sich verliebte. Ein halbes Jahr flog die Affäre nicht auf. Ein halbes Jahr voller Notlügen, Schwindeleien und ungutem Gefühl. Bis Jennis Mutter von einer Bekannten, deren Mann in derselben Schule angestellt war, auf die Seite genommen wurde. Und alles erfuhr. 

Jenni wohnt seit dem Kontaktabbruch in Zürich, liebt den See und die Limmat. Bild: KEYSTONE

Im Haus der Eltern steht ein elektrischer Kamin, darüber hängt das Bild eines Hasen. Jenni hat es gemalt. Anne* erinnert sich an die Zeit der Affäre: «Es war schlimm. Und ich war so wütend. Aber ich wusste, dass wir einen Weg finden würden.» Während sie es erzählt, drückt sie die Hand ihres Mannes Stephan*, der abwesend aus dem Fenster sieht. «Ihm ist das unangenehm», entschuldigt Anne ihn. 

Anne hat entschieden, mit watson über ihre Familie zu sprechen. Darüber, wie es zum Bruch mit Jenni kam. Wobei – eigentlich kennt sie die Antwort nicht: Wieso ist Jenni gegangen? Sie stellt sich die Frage täglich. 

«Jenni konnte ziemlich übertreiben.»

Anne

«Klar gab es Reibereien. Als Stephan seine Affäre beendete, verstand Jenni zum Beispiel nicht, wieso ich ihn nicht verliess. Und sie zog sich immer mehr in sich zurück. Wenn man an sie herankommen wollte, dann wurde sie richtig aggressiv.»

Einmal habe Jenni noch um drei Uhr Nachmittags im Bett gelegen, obwohl die Tante zu Kaffee auf Besuch gewesen sei. Als Anne ihre Tochter darum bat, doch endlich aus dem Zimmer zu kommen, ging Jenni die Wände hoch. Schrie und schlug um sich. «Jenni konnte ziemlich übertreiben.» Drei Jahre später, im Alter von 17, war Jenni weg. Heute ist sie 25.

Jenni zog sich zurück und wollte auch an familiären Festivitäten nicht teilhaben. flickr Tim hodson

Als Teenager habe sie sich von den Eltern nicht ernst genommen gefühlt, sagt Jenni. Nicht, als sie voller Stolz vom Plan berichtete, später Ärztin zu werden. Nicht, als sie weinte, weil sie als einzige nicht zum Geburtstag ihrer Chorkollegin eingeladen wurde. Nicht, als sie als 12-Jährige zuhause erzählte, dass ihr Lehrer an ihre Brüste gefasst hatte.

«Stephan sagte zu mir, ich solle mich hüten, solche Lügen zu verbreiten. Als Lehrer sei man immer wieder solchen Anschuldigungen ausgesetzt und gerade von mir habe er deshalb mehr erwartet». Jenni wird auch heute noch wütend, wenn sie von früher erzählt. Und es macht sie wütend, noch wütend zu werden.

«Ich habe es erst an dem Punkt gekonnt, an dem ich sonst gestorben oder durchgedreht wäre. An dem ich mich selbst ganz verloren hätte.»

Jennifer

«Es hat unendlich viel gebraucht, bis ich mich entschieden habe, meine Eltern zu verlassen, den Kontakt komplett abzubrechen», erzählt Jenni und blickt dabei verzweifelt auf. «Das tut man nicht leichtfertig oder weil man ein bisschen verletzt wurde. Ich habe es erst an dem Punkt gekonnt, an dem ich sonst gestorben oder durchgedreht wäre. An dem ich mich selbst ganz verloren hätte.»

Jenni hat seit ihrer frühen Pubertät das Gefühl, in ihrem früheren Ich festgehalten zu werden: Ja, ihre Eltern liebten sie. Aber ihre Eltern liebten sie als das kleine Mädchen, das hilfsbedürftig war, das keine eigenen Entscheidungen fällen konnte, das nie auf Augenhöhe wahrgenommen und respektiert wurde.

Je mehr Jenni zu einem eigenständigen Menschen wurde, desto grösser wurde auch der Widerstand der Eltern. Für ihren Musikgeschmack fühlte sie sich kritisiert, hatte das Gefühl, für ihre Meinung über Wirtschaftsflüchtlinge belächelt zu werden. Ihre Eltern nie zufrieden stellen zu können, solange sie eine eigene Meinung hatte. «Ich hatte das Gefühl, dass mich meine Eltern fürs erwachsen werden hassten. Als sich mein Körper veränderte, ich Hüften und Brüste bekam, war ich zum Beispiel konstantem Bodyshaming ausgesetzt». 

Sprüche über ihre «unförmig aussehenden, spriessenden Brüstchen» nahmen Jenni zunächst jegliches Selbstvertrauen, dann die Möglichkeit, ihren Körper zu akzeptieren. «Für Stephan waren das nur Witze. Er hat nicht verstanden, wie schlecht ich mich fühlte, wenn er mit Noah darüber lachte, dass ich wohl nun ‹was abbinden› müsse, damit sich seine Freunde noch konzentrieren können».

Jenni begann sich selbst zu verletzen. Erst ritzte sie sich. «Sie warfen mir vor, sie damit bestrafen zu wollen.» Deshalb begann sie sich selbst zu schlagen, sodass ihre Eltern ihr keine Vorwürfe machen konnten. Jenni verlor ihr Vertrauen und zog sich in sich zurück.

Als Teenager begann sich Jenni zu verletzen. Sie schlug sich, damit die Eltern ihr keine Vorwürfe machen konnten. flickr Holly lay

«Sie war ein schwieriger Teenager, sie brauchte Regeln.»

Anne

Jennis Mutter wertete das Abkapseln als Phase, welche nach mehr Struktur und Grenzen verlange. «Sie war ein schwieriger Teenager, sie brauchte Regeln», erinnert sich Anne. Stephan nickt geistesabwesend.

Mehr Regeln bedeutete für Jenni das Brechen ihres Willens. «Sie hat das Zimmer abgeschlossen, als ich nicht respektieren wollte, mich nicht mit Freunden treffen zu dürfen. Stundenlang wurde ich eingeschlossen, immer wieder. Und das nur weil ich nicht reden wollte», sagt Jenni. «Und als ich dann durchs Fenster aus dem ersten Stock gesprungen bin, hat Stephan mir nur nachgerufen, ich sei ein Missstück und undankbar. So eine Tochter wollen sie nicht.»

«Natürlich haben wir Fehler gemacht. Wir sind nun mal Menschen.»

Stephan

Stephan trinkt seinen dritten Kaffee, während seine Frau spricht. Konzentriert versenkt er ein paar Löffel Zucker in der Tasse. Dann sieht er auf. «Natürlich haben wir Fehler gemacht. Wir sind nun mal Menschen. Jenni aber hat den Anspruch, dass wir als Eltern fehlerlos zu sein haben. Sie ist dermassen intolerant und kappt unsere Beziehung, anstatt zu verzeihen». Er nimmt einen grossen Schluck. «Und Anne sucht noch immer den Fehler bei uns. Das macht es für uns nicht einfacher». Noah leide am meisten, fügt seine Frau an. Er rede so viel von Jenni. Er glorifiziere sie. 

Als Jenni vor sieben Jahren ging, war Noah auch der einzige, der ihre neue Adresse kannte. Der Vater verdrehte nur die Augen, die Mutter sah es als Provokation.

Dabei sei es an der Zeit, dass auch Noah anerkennen würde, dass Jenni egoistisch handle. Sich aus dem Staub gemacht hat, ohne der Familie eine Chance zu geben. Stephan richtet seinen Blick wieder durchs Fenster nach draussen.

«Ich sehe keinen Weg mehr, mit meiner Familie ins Reine zu kommen. Die einzige Macht, die ich habe, ist, ihnen keine Macht mehr über mich zu geben». In ihrem ganzen Wesen fühlt sich Jenni nicht respektiert. Eine Aussprache sei deshalb unmöglich.

Dann lächelt sie ihre Trauer weg, zieht ihre Füsse aus dem eiskalten Limmatwasser und verabschiedet sich. Sie muss los, damit sie pünktlich zur Vorlesung des Medizinstudiums kommt.

Anne sucht noch immer nach der Antwort auf die Frage, warum Jenni den Kontakt abgebrochen hat. flickr ken yamaguchi

«Sie hat sich einfach umgedreht und ist in der Menge verschwunden. Kein ‹hallo›, nichts.»

Anne

Das letzte Mal, dass die Mutter Jenni gesehen hat, war vor einem halben Jahr. «Ich war in Zürich zum Einkaufen für Weihnachten. Ich brauchte noch Saucen für das Fondue Chinoise. Da stand sie auf einmal an einem Stand und betrachtete Wollmützen. Als ich ihren Namen rief, drehte sie sich um.»

Sie muss durchatmen, nun verzieht sich ihr Gesicht und Anne versucht, Stärke zu bewahren. «Sie hat sich einfach wieder umgedreht und ist in der Menge verschwunden. Kein ‹hallo›, nichts». Anne habe dann die Mütze gekauft, die Jenni betrachtet hatte und als Geschenk einpacken lassen. Erreicht habe die Mütze Jenni aber nicht.

Wieso nicht?

Anne schüttelt nur den Kopf und wischt sich schnell ihre Tränen aus den Augen, als Stephan mit der neuen Kanne Kaffee und einer Platte Gebäck aus der Küche zurückkommt.

*Alle Namen wurden von der Redaktion aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert.

Getrenntes Bruderpaar: Verloren im Krieg, gefunden durchs Netz

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159
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159Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • alana 02.06.2017 14:27
    Highlight Highlight Mich interessiert, warum Noah nicht zu Wort kommt. Wollte er nicht? Er ist ja quasi das Bindeglied der Familie und für die Geschichte bestimmt interessant und relevant.
    8 0 Melden
  • rodolofo 02.06.2017 13:32
    Highlight Highlight Bravo Jenny!
    Du hast alles richtig gemacht!
    Ich verstehe, was Du durchgemacht hast.
    Hättest Du diese unheilvollen Beziehungen zu Deinen Eltern nicht gekappt, hätten sie Dich in den Selbstmord getrieben.
    Deine Eltern können nichts dafür.
    Sie haben gelernt, Ihre Emotionen zu unterdrücken und zu kontrollieren. In unserer Hochleistungs-Gesellschaft ist ein solches Verhalten hoch angesehen und wird belohnt.
    Doch damit haben sie Dich misshandelt.
    Dieses Verbrechen wiegt schwer und lässt sich nicht entschuldigen.
    Du aber hast es geschafft, Dich aus dem "Nest" zu befreien.
    Und nun flieg, junger Vogel!
    11 9 Melden
  • karima 01.06.2017 22:52
    Highlight Highlight ist wohl total doof so zu leben. immer diese negativen gedanken im nacken. sich schneiden, ignorieren etc ist bestimmt anstrengend und wird sicher keine ruhe in die malträtierte seele bringen.

    manchmal wissen es die leute einfach nicht besser und machen unverständliches. auch eltern sind leute und kinder genauso.



    13 18 Melden
  • Thom Mulder 01.06.2017 16:06
    Highlight Highlight Wieso behaupten hier einige dass die Tochter nicht verzeiht? Ich kenne diese Situation auch, Eltern die sich auf Kosten der Kinder wichtig machen und selbst gegenüber dem erwachsenen Nachwuchs keinen Respekt haben, sie immer noch als kleine Kinder behandeln. Natürlich verzeiht ein Kind zuerst. Doch Irgendwann erreicht man den Punkt an dem man nicht die Kraft hat weiter zu verzeihen oder die Schuld auf sich zu nehmen. Ein Teufelskreis. Eltern können Fehler machen, aber wenn sie daraus nichts lernen und sich nicht ändern, dann bleibt nur noch das was Jenni gemacht hat. Sie hat das Richtige getan
    150 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.06.2017 21:44
      Highlight Highlight Menschen lassen sich nicht ändern und so lange die Tochter nur mit einem Komplettabbruch der Beziehung leben kann, hat sie sich nicht von den Ektern emanzipiert.
      16 22 Melden
    • phreko 01.06.2017 22:47
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg, schon Mal auf die Idee gekommen, dass es für Emanzipation von den Eltern inneren Frieden braucht? Bei ungelösten Konflikten bleibt es ja bei einer Flucht.
      21 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.06.2017 23:01
      Highlight Highlight Innerer Frieden kann durch äussere Umstände weder erreicht noch verhindert werden - den muss man mit sich selber schliessen.
      20 6 Melden
  • Boogie Lakeland 01.06.2017 15:50
    Highlight Highlight Spannendes Thema und auch spannend zu lesen. Leider wird einem hier schon vom ersten Teil an erzählt wer jetzt gut und wer böse ist. Ich habe bei der Arbeit ziemlich oft junge Erwachsene erlebt die aus ähnlichen Gründen den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben. Beim Zuhören dachte ich im ersten Moment schon oft "ou fuck, das ist heftig". Jedoch gab es genau diese Reaktion auch sehr oft wenn man etwas hinter die Geschichte schauen konnte. Alles hat immer zwei Seiten. Ich sag nicht, dass dieser Fall zwingend zwei Seiten hat. Aber leider gibt der Artikel gar nicht die Möglichkeit einer 2ten
    60 14 Melden
    • Tilman Fliegel 02.06.2017 00:20
      Highlight Highlight Tut er nicht? Aber es kommen doch beide Seiten zu Wort. Da die Eltern die Kinder erziehen (sollten), haben sie aber natürlich immer mehr Verantwortung. Vielleicht im Extremfall die Verantwortung anzuerkennen, dass was gewaltig schief läuft und sich externe Hilfe zu holen. Das Kind einfach als schwierig abzustempeln ist schon ein wenig billig.
      28 3 Melden
  • Greet 01.06.2017 14:56
    Highlight Highlight Tochter aus gutsituierter Akademikerfamilie sieht sich als bemitleidenswertes Opfer? Der böse Vater, der eine Affaire hat? Und noch ein paar vage unbelegte Vorwürfe, der Vater hätte sexistische Sprüche zu ihr gemacht?

    Also echt, man könnte meinen, dieses Opfergetue sei den verwöhntesten und privilegiertesten unter uns vorbehalten. Das stinkt mir nach feministischer Propaganda, die kommt auch immer aus diesen Kreisen.
    Ich für meinen Teil wäre froh gewesen, meine Eltern hätten mir das Studium auf erstem Bildungsweg bezahlen können...
    59 213 Melden
    • phreko 01.06.2017 15:34
      Highlight Highlight Du denkst wohl auch nur in Banknoten und Kontozahlen. (Falls weiblich, wohl auch bloss ein Gold-digger.)

      Genau solche Leute tappen dann mit ihren Kindern in diese Falle.
      59 7 Melden
    • Hierundjetzt 01.06.2017 16:18
      Highlight Highlight Blöd nur das der erste Bildungsweg in der Schweiz IMMER (fast) gratis ist.

      Der Vater hat den "Semer" besucht nix Akademiker

      Anwürfe müssen nur während eines Strafverfahrens belegt werden, ansonsten entscheidet die Glaubwürdigkeit

      Und jetzt hopp, mach die Matura und geh an die Uni. Kann man bis 99 machen
      46 13 Melden
    • KTE 01.06.2017 18:10
      Highlight Highlight Phreko, es gibt auch männliche gold digger ;)
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mayadino 01.06.2017 14:51
    Highlight Highlight Auch ich habe solche erfahrungen gemacht... als ich dann endlich ausgezogen bin, hatte ich genug abstand und jetzt ein sehr gutes verhältniss mit meinen eltern. Aber es war als teenie sehr schlimm. Wenn mein vater mich anschrie war immer ich alleine schuld. Ja du hättest hald dies oder das nicht machen müssen. Von mir wurde immer erwartet perfekt zu sein, so zu sein, dass mein vater sich nicht aufregen musste... war ich traurig, war das schon ein persönlicher angriff für ihn; wie kann ich es mir erlauben traurig zu sein, wenn ich doch so dankbar und glücklich sein sollte für unser tolles leben
    98 1 Melden
  • winglet55 01.06.2017 14:29
    Highlight Highlight Seine Freunde kann man sich aussuchen, seine Eltern jedoch nicht! Ich habe erst mit 50 den Mut gehabt, den Kontakt zu meiner Mutter und meinem Stiefvater abzubrechen. Meine Mutter war und ist eine Heuchlerin, mein Stiefvater war ein Schläger. Ich weiss nicht wieviele Veilchen sie während ihres gemeinsamen Ehelebens kassiert hat, aber einige Gründe kann ich nachvollziehen. von der Krankheit und dem Ableben meines Stiefvaters, habe ich von dritten gehört, vom Beerdigungstermin, den ich nicht beachtet habe, 12 Stunden vorher. Meinen richtigen Vater durfte ich nie kennenlernen, nicht mal den Namen
    87 5 Melden
    • winglet55 01.06.2017 15:32
      Highlight Highlight Die Blitzer haben wohl meine Jugend miterlebt.....
      35 9 Melden
  • Pinguino24 01.06.2017 14:01
    Highlight Highlight Man ist nicht verpflichtet seine Eltern zu lieben. Ich kann verstehen, dass man lieber keine Kontakt möchte, als einen, der nur dazu dient, den Schein zu wahren und dich bloss belastet.
    105 6 Melden
    • frnrsch 01.06.2017 14:22
      Highlight Highlight Gilt das auch für beide Seiten? Wie ist es mit Rechten und Pflichten? Kann man sie einfach ignorieren? So einfach kann/darf man es sich nicht machen und damit meine ich beide Parteien.
      25 26 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 15:08
      Highlight Highlight Die junge Frau ist erwachsen - welche Pflichten sollte sie gegenüber ihren Eltern haben?! Sie ist nicht für das Glück der Eltern verantwortlich.
      72 2 Melden
    • phreko 01.06.2017 15:35
      Highlight Highlight Das Kind hat sich die Geburt nicht ausgesucht, die Eltern (im Normalfall) schon.
      41 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • john oliver 01.06.2017 13:35
    Highlight Highlight Bei aller Dramatik hätte mich noch kurz interessiert, wie sie das finanziell gelöst haben. Offenbar studiert Jennifer noch. Hat sie es geschafft sich ihr Leben ab 17 inkl. Studium selbst zu finanzieren?
    Oder steht ihr nicht sogar rechtlich ein Unterhalt von ihren Eltern zu?
    59 3 Melden
    • EvilBetty 01.06.2017 14:00
      Highlight Highlight Rechtlich stand ihr auf jedenfall Unterhalt zu.
      81 2 Melden
    • Regula Sterchi 01.06.2017 15:56
      Highlight Highlight Vermutlich hat sie ein Stipendium bekommen.
      17 3 Melden
    • meine senf 01.06.2017 16:59
      Highlight Highlight @EvilBetty

      Es braucht aber verdammt viel Überwindung, die eigenen Eltern zu verklagen oder zu betreiben.
      12 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 01.06.2017 13:24
    Highlight Highlight Die scheinen alle etwas gestört zu sein. Sollten lieber zu einem Psychologen als sich abzukapseln.
    56 47 Melden
    • DerElch 01.06.2017 14:11
      Highlight Highlight Ich habe genau das selbe Problem: Vorallem meine Mutter kann das Bild ihrer kleinen, abhängig Tochter nicht loslassen. Dabei bin ich über 30.
      Ich bin nicht gegangen aber seit bald zwei Jahren in psychologischer Behandlung deswegen.
      Meine Mutter weiss nichts davon.
      45 5 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 15:10
      Highlight Highlight Der Fehler liegt nich bei Ihnen! Eine Trennung wie Jenni ist meist leider der einzig (sehr harte) Weg
      23 4 Melden
  • Turi 01.06.2017 13:22
    Highlight Highlight finde ich interessant, solche berichte.
    allerdings hier mit dem kleinen wermuttropfen, dass wenn sie aus der feder von jemandem kommen, die sonst nur über frauen/feminismus-themen schreibt, hier nicht gerade objektivität erwartet werden kann. die opfer- und täterrollen sind jeweils im vornherein verteilt.
    56 41 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 15:11
      Highlight Highlight Die Aussagen des Vaters sind wohl wortwörtlich - und wer da zwischen den Zeilen liest, erkennt wer Täter ist und wer sich in die Opferrolle drängt.
      36 8 Melden
    • Macke 01.06.2017 15:25
      Highlight Highlight Wo steht es, dass der Artikel Anspruch auf Vollständigkeit hat resp. Anspruch auf Objektivität? Sind in diesem Artikel die Opferrolle/Täterrolle wie sie deinen Erwartungen entsprechen? Weshalb wird der kleine Bruder dann so positiv dargestellt? Wie passt das mit deinen Vorurteilen zusammen?
      Ist dir bewusst, dass das Anzweifeln der Objektivität bei einer Feministin so angebracht ist wie das Anzweifeln an der Objektivität eines Kapitalisten, Demokratin, SVP-Politiker, CVP-Politikerin usw. Kein Mensch ist objektiv, du auch nicht.
      29 5 Melden
    • Regula Sterchi 01.06.2017 15:58
      Highlight Highlight Ist es wirklich so?
      Feminismus ist nicht gegen Männer. Du verstehst da was falsch. Ausserdem - wäre es anders; sowohl Mutter als auch Tochter sind Frauen.
      43 3 Melden
  • why_so_serious 01.06.2017 13:05
    Highlight Highlight Der Artikel macht einiges klar - die Eltern wollen die Täterrolle der Tochter zuschieben und sich als Opfer darstellen. Der Vater ist wohl narzistisch veranlagt - die Aussage, dass sie (Eltern) Fehler machten, weil sie ja auch nur Menschen seien macht einiges klar.
    Die Tochter hingegen verzeiht nicht und macht alles schwierig und dann wird noch der Sohn hinzugezogen, der die Schwester vermisst.
    Ich wette, dass es nie eine ernste Entschuldigung der Eltern gab. Wünsche Jenni viel Kraft!
    92 41 Melden
    • Regula Sterchi 01.06.2017 16:00
      Highlight Highlight Du solltest echt Psychiater sein - ein kurzer - und nicht neutraler - Text reicht dir für eine vollumfassende Diagnose.

      Dumm nur, dass es wohl nie so einfach ist.
      19 24 Melden
  • Maya Eldorado 01.06.2017 13:04
    Highlight Highlight Auch ich hatte in dieser Hinsicht eine sehr traumatische Kindheit. Gebrochen hatte ich erst mit 50 Jahren.
    Ich wollte unbedingt eine eigene Familie, selbst Kinder, um denen alles zu geben, was ich selbst so vermisst hatte.

    Es war sehr schwierig. Ich wusste genau wie nicht - aber beim wie denn, war ich, je grösser sie wurden, immer hilfloser.

    Ein Text, den mir jemand gegeben hat, als meine Kinder noch sehr klein waren, hat mir sehr geholfen:
    http://www.bistum-muenster.de/wegbegleiter/155.pdf
    27 8 Melden
  • BeWi 01.06.2017 13:03
    Highlight Highlight Kenne auch so eine Geschichte: Vater und Tochter haben sich sogar richtige "Schlägereien" geliefert, Tochter auch weg, nur der Sohn hat gewusst wo sie ist... Mit 30 hatte sie dann erkannt, dass sie (die Tochter) doch eher ein "schwieriges Kind / Teeny) war. Manchmal braucht es Zeit und auch ein "reifer Werden" von allen Seiten. Finde es schade, dass Jenny alles hin schmeisst, sie verliert so die Chance, dass beide Seiten sich über das Vergangene die richtigen Gedanken machen und dass es zu einer Versöhnung kommt. Das kann weitreichende Folgen für die Psyche haben.
    27 36 Melden
    • Thom Mulder 01.06.2017 16:12
      Highlight Highlight Ja das gibt einem schon zu denken. Wer, wenn nicht ein Pädagoge sollte fähig sein zu Selbstkritik und daraus zu lernen.
      27 2 Melden
    • solani 01.06.2017 17:42
      Highlight Highlight Egal wie "schwierig" ein Kind ist, (was meistens auch irgendwo einen Grund hat..) ein Vater sollte sich nicht in eine Schlägerei mit seinem Kind begeben... Was heisst diese aussage?: "Mit 30 hatte sie dann erkannt, dass sie (die Tochter) doch eher ein "schwieriges Kind / Teeny) war."
      Hat sie am Ende sich selber die Schuld gegeben?
      13 2 Melden
    • BeWi 02.06.2017 10:28
      Highlight Highlight Nein, aber die Erkenntnis, das es nicht nur immer die Andern sind. Und auch Eltern sind nicht perfekt. Mädchen können in der Pubertät schon sehr stressig sein und meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Da kann man/frau/eltern schon an die Grenzen kommen. Was ich den Eltern hier vorwerfe: das nicht Erst nehmen, das ist dramatisch. Habe gerade Gestern mit meiner Tochter (18) darüber geprochen. Das hier hat mich beschäftigt - den als Eltern spührt man nicht immer, was und wie das Kind denk. Das scheint mit eine Herausforderung zu sein. So ab 16 sollte auf Augenhöhe diskutiert werden.
      3 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 01.06.2017 12:59
    Highlight Highlight Irgendwann sollte die Pubertät dann aber auch zu Ende sein ...
    44 77 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.06.2017 15:12
      Highlight Highlight Erstaunlich Ihre Fähigkeit zur differenzierten Ferndiagnose ... es verharrt die Tochter in einem Verhaltensmuster extremer Unreife. Sie reproduziert damit unbewusst genau das Verhalten, von welchem Sie glaubt, ihre Eltern würden es von ihr erwarten - einfach mit umgekehrtem Vorzeichen.Eigenständigkeit, Abgrenzung und Reife funktionieren anders. Sie hat noch einen langen Weg vor sich. Viel Glück dabei!
      16 27 Melden
    • Thom Mulder 01.06.2017 16:16
      Highlight Highlight Toerpe sollte zuerst einmal die eigene "ferndiagnosefähigkeit" kritisch betrachten. Wenn man selber unbedarft ist im Leben, Toerpe, sollte man nicht solchen Mist schreiben. Eltern haben Verantwortung, dazu gehört auch Respekt für das Kind. Es ist nicht Jennis Aufgabe seine Eltern zu erziehen.
      25 5 Melden
    • solani 01.06.2017 17:43
      Highlight Highlight "Erstaunlich Ihre Fähigkeit zur differenzierten Ferndiagnose ... " Merkst du was?
      10 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 01.06.2017 12:55
    Highlight Highlight Also so eine Doktor wie ihre Tochter möchte ich nicht haben. Da gehe ich lieber zu einem Tierartzt.
    Kalr habe die Eltern Fehler gemacht, aber die Tochter ist schlimmer.
    24 142 Melden
    • solani 01.06.2017 17:46
      Highlight Highlight Dieser Kommentar könnte von meinem Vater stammen. (Ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm.) Sogar die Schreibweise würde passen... hmm...
      33 3 Melden
  • The Origin Gra 01.06.2017 12:48
    Highlight Highlight Unschöne Geschichte.
    Ich masse mir nicht an ein Urteil zu fällen.

    Ich hatte auch keine schöne Kindheit.
    Was heute noch Wehtut ist, das meine Mutter sich vom Lehrerehepar hat einwickeln lassen, dabei haben diese nur für ihre eigenen Kinder Unterricht gegeben, diese Bengel wiederum haben mich und meinen Bruder Jahrelang gemobbt.
    Passiert ist nie was, erst als die Schule zum Glück geschlossen wurde.
    Heute leide ich nicht nur an Depressionen sondern auch am Mangelnden Bildungsniveau, trotzdem lernte ich Konstrukteur und Informatiker, war aber ein Fight gegen den Everest.
    86 1 Melden
    • solani 01.06.2017 17:47
      Highlight Highlight Gratulation zum Besteigen des Everests! :)
      15 1 Melden
    • The Origin Gra 01.06.2017 18:37
      Highlight Highlight Merci
      Der Kampf ist noch nicht vorbei, zumindest gegen die Depressionen, die zunehmend stärker werden.
      Beruflich ja, da konnte ich rauf 🙂

      11 1 Melden
    • Aliyah 01.06.2017 23:37
      Highlight Highlight Ich wünsche gute besserung...

      Und falls dir das heute noch niemand gesagt hat: Schön dass du da bist 😊
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 01.06.2017 12:40
    Highlight Highlight Mir scheint als halten sich hier ein paar Esel gegenseitig die grossen Ohren vor...

    Ganz ehrlich, das ist doch ein Kindergarten erster Güte. Die Eltern uneinsichtig, Madame bald Doktor noch uneinsichtiger.

    Wenn sich, warum auch immer, solche Gräben geöffnet haben, ist es wohl besser, wenn die sich nicht mehr sehen.

    Und allen ist zu wünschen, dass sie dadurch für den Umgang mit anderen Menschen etwas gelernt haben.

    Solche Egoisten sind doch auch die, die im Job gemobbt werden, nie an Beziehungs-Aus schuld sind, sich mit besten Freunden verkrachen etc.
    56 36 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 13:09
      Highlight Highlight Ganz ehrlich: Sie haben wohl keine Ahnung - der Vater ist narzistisch - von der Familie wird die Tochter schlecht dargestellt. Nach aussen muss der gute Schein gewahrt werden - man liest es auch aus dem Text raus. Aussage Eltern: Wir haben Fehler gemacht - wir sind Menschen. ABER: die tochter verzeiht nicht, ist egoistisch denkt nicht an ihren Bruder.

      NARZISMUS in seiner reinsten form. Die arme Tochter wird wohl ein Leben lang darunter leiden
      63 23 Melden
    • Hierundjetzt 01.06.2017 13:16
      Highlight Highlight Du hast grad Dich beschrieben, dass ist Dir schon klar? 😉
      9 13 Melden
    • The Origin Gra 01.06.2017 21:19
      Highlight Highlight Habe ich das jetzt richtig verstanden das alle Mobbing-Opfer Narzissten sind und damit selber Schuld? 😤

      Oder ist das jetzt eine Fehlinterpretation meinerseits?
      4 0 Melden
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  • Ottokar Mettler 01.06.2017 12:35
    Highlight Highlight Ich habe komplettes Verständnis für die Tochter. Alleine schon, dass der Vater als Lehrer den sexuellen Übergriff seines Kollegen decken und seine eigene Tochter ruhigstellen wollte wäre für mich mehr als Grund genug gewesen nie wieder mit dieser niederträchtigen Person zu sprechen. Und das war ja längst nicht das Ende der Fahnenstange sondern lediglich der Anfang des kompletten Vertrauensverlusts der Tochter in die Eltern.

    Man kann sich seine Familie nicht aussuchen, man muss sich zum Glück aber auch nicht mir ihr abgeben.

    Viel Glück im Studium, den Bruder siehst du bestimmt wieder.
    120 21 Melden
    • pamayer 01.06.2017 13:54
      Highlight Highlight Das ist genau der Punkt: Papa deckt Busen grabschenden Kollegen.

      Warum wohl?


      Honni soit qui mal y pense.
      37 4 Melden
  • mein Lieber 01.06.2017 12:22
    Highlight Highlight Es ist nie zu spät alte Muster aufzulösen und einen gemeinsamen, neuen Weg zu finden. Voraussetzung ist natürlich die Bereitschaft dazu, sich zu reflektieren und daran zu arbeiten. Systematische Aufstellungen können hierbei sehr helfen, ich durfte diese Erfahrungen machen und bin heute sehr dankbar, mein Ego überwunden zu haben und mich immer wieder neu zu finden. Viel Glück für Annes Familie!
    28 4 Melden
    • mein Lieber 01.06.2017 17:14
      Highlight Highlight Man darf die Verantwortung all jenen Menschen zurückgeben welche man vielleicht Jahrzehnte lang getragen hat. Auch nach deren Tod. Man darf es sich erlauben.
      5 2 Melden
  • AllknowingP 01.06.2017 12:18
    Highlight Highlight Damit eine solche Verletzung (auf beiden Seiten) überhaupt möglich ist, muss viel Liebe im Spiel sein.
    Jenni spielt mit dem Abdrehen am Weihnachtsmarkt jedoch gefährlich mit der Gleichgültigkeit. Ob das der für sie richtige Weg ist weiss nur sie....

    Ich wünsche allen involvierten dass sie gegenseitig einen Schritt aufeinander zugehen können.
    26 16 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 13:12
      Highlight Highlight Das ist der einzige Weg für Jenni. Ihre Eltern haben sie phsichisch Missbraucht. Sie sehen in ihr ihr Kind und nicht ihre Tochter (als Mensch). Der Vater hat sich bestimmt NIE ernsthaft für seine "Scherze" in der Pubertät entschuldigt.
      Solange da keine ehrlich gemeinte Entschuldigung der Eltern inklusive Einsicht kommt, wird es da nie wieder einen Kontakt geben. Auch die Mutter stellt sich mit der Weihnachtsszene in die Opferrolle
      33 20 Melden
  • giandalf the grey 01.06.2017 12:12
    Highlight Highlight Lange Zeit war ich nicht sicher wer ungerechtfertigt gehandelt hat. Bei der Affäre war ich sogar noch eher auf der Seite der Eltern. Aber ich habe im allerengsten Umfeld Freundinnen die sich selbst verletzen mit Eltern die das persönlich nehmen und mit mehr Druck reagieren. Da wundert's mich wirklich nicht wenn man abhaut! Wie kann man nur so blind sein, und seine Tochter noch mehr Kaputt machen, nur weil man selbst nicht genug Empathie hat um sich auf diese einzulassen und ihr Problem zu verstehen?
    56 4 Melden
    • Asmodeus 01.06.2017 13:30
      Highlight Highlight Anfangs habe ich mir auch gesagt, dass Jenni scheinbar ein ziemlicher Trotzkopf als Teenager gewesen sein muss.
      In der Tat jemand der überreagiert.

      Aber spätestens nach den Aussagen des Vaters war der Fall erschreckend klar.
      Ein typischer Fall von "ich bin der Mann im Haus und habe Recht". Die Frauen haben zu Folgen und der Sohn ist sein Nachfolger.

      Dass er sexuelle Übergriffe anderer Lehrer deckt, lässt die Frage offen, ob auch er es nicht so schlimm findet eine Schülerin zu betatschen...
      47 2 Melden
    • redeye70 01.06.2017 20:16
      Highlight Highlight Keiner von und kennt die ganze Geschichte. Aber mir drängte sich auch der Eindruck auf, dass der Vater eigentlich das Problem in dieser Familie ist. Hat er offenbar mehrfach seine Tochter erheblich psychisch verletzt und mit der ausserehelichen Affäre auch noch seine Frau obendrein.

      Der Jenni würde ich empfehlen doch mal ihren Bruder zu treffen, auf ein Eis in der Stadt z.B. Auch würde ich ihr empfehlen, möglichst zeitnah dasselbe mit ihrer Mutter zu machen. Zwecks einer Aussprache. Die Mutter liebt die Jenni, der Bruder sowieso. Beim Vater habe ich Zweifel.
      10 1 Melden
    • who cares? 02.06.2017 06:42
      Highlight Highlight Die Mutter hat einfach kein Rückgrat. Das ist einer selbstbestimmten Person wie Jenni unverständlich und sie sieht sie wahrscheinlich nur noch als verlängerter Arm des Vaters. Darum macht es aus Jennis Sicht keinen Sinn, ihre Mutter zu treffen.
      6 0 Melden
  • KING FELIX 01.06.2017 12:05
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, für jemand der aus einer wirklich zerütteten familie kommt, vater gestorben mit 4, echtliche stiefväter, mit gewalt und suchtproblemen bei den eltern, liest sich das ganze von einer anderen warte aus.
    Zynisch gesagt, wirklich ein armes, bescheidenes mädchen der instagram selfie generation, nicht.
    35 52 Melden
    • Hierundjetzt 01.06.2017 13:20
      Highlight Highlight Deine Story ist aber immer noch um welten besser als ein jesidisches Mädchen, dass vom Vater nach Saudi-Arabien verkauft wird um dort mit seinem Körper Geld zu verdienen, währenddessen die Mutter im Giftgasangriff ums Leben kommt.

      Es kommt immer auf den Referenrahmen draufan. Hier gehr es nicht um Dich oder mich sondern um diese Familie mit dem Schlafi als Vater
      53 2 Melden
    • Pinguino24 01.06.2017 14:03
      Highlight Highlight Schmerz lässt sich nicht vergleichen...
      41 0 Melden
    • caro90 01.06.2017 14:21
      Highlight Highlight Das habe ich auch gedacht... Natürlich waren einige Schilderungen untere Schublade (Sprüche über den Körper etc) aber im Vergleich zu den familiären Verhältnissen von einigen meiner Freunde gibts doch hier keinen Grund für einen so drastischen Bruch... Vielleicht würden Mediations-Angebote schon helfen... Aber offenbar sind alle stur, sonst wäre ein Grund gekommen, warum die Mütze nicht zu Jenni gekommen ist...

      3 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 01.06.2017 12:03
    Highlight Highlight Familie ist sehr wichtig das denke ich jedenfalls. Aber wenn jemand sich nicht mehr wohl fühlt mit ihnen muss man sich nicht dazu zwängen mit ihnen was noch zu tun zu haben. Jeder sollte selbst entscheiden.
    25 3 Melden
    • redeye70 01.06.2017 20:26
      Highlight Highlight Trotzdem empfinde ich es als verheerend wenn eine Familie auseinanderbricht. Wie in jeder Beziehung muss jeder an sich arbeiten, muss auch ein Gehör für die anderen haben, Verständnis zeigen aber auch seinen Standpunkt klar machen. Letztendlich ist es die Familie die immer für dich dasteht.

      Im vorliegenden Fall sehe ich das grösste Hemmnis beim Vater. Diesem Mann fehlt es offensichtlich massiv an Empathie, Einsichtigkeit und Selbstreflexion. Man fragt sich wie man so ein Pädagoge werden kann.
      9 1 Melden
  • Bastian Zuberbuehler 01.06.2017 12:02
    Highlight Highlight Symmetrische Eskalation nennt man das glaubs. Wäre wohl eine Mediation/Familientherapie angesagt.
    39 6 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 13:16
      Highlight Highlight Die Eltern würden dem Therapeuten nicht glauben. Die Eltern haben doch keine Fehler gemacht - nur die böse Tochter macht alles kaputt und denkt nur an sich.
      46 20 Melden
    • Mayadino 01.06.2017 21:29
      Highlight Highlight Why so serious hat recht... eine freundin war magersüchtig, ihre ganze familie hat sie systematisch fertig gemacht und immer war sie die böse, die nicht lachen kann, die absichtlich drama macht... ihre therapeutin hat mit den eltern geredet, diese hatten null einsicht, nicht nur das, sie musste die therapeutin wechseln... leider sehen viele solcher eltern den fehler nicht bei sich, sondern beim kind, dass nicht mehr das süsse niedliche kindlein ist, sondern ein böser undankbarer teenager
      4 0 Melden
  • Zerpheros 01.06.2017 11:57
    Highlight Highlight Der Vater ist mir schrecklich unsympathisch und der Rest des Familiensystems scheint sich ihm untergeordnet zu haben. Deswegen muss auch der Bruder von der väterlichen Erzählung überzeugt werden. Das könnte sonst die väterliche Lesart in Frage stellen. Während die Tochter nicht zurückhaut, sondern sich nach Mädchenart selbst verletzt. Gruselig ...
    49 7 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 13:17
      Highlight Highlight Narzismus at its finest
      24 13 Melden
  • D(r)ummer 01.06.2017 11:52
    Highlight Highlight Jep. Wo fängt man an, wenn deine Eltern zu dir sagen, dass mal nichts aus dir wird und 2 Tage später heissts, man soll gopfe*telisiech mal auf seine Eltern hören.

    Auf einen Pubertierenden wirkt das sehr verstörend.

    Rebellisch sein, ist in gewissem Masse gut.
    Selbstreflexion auch. Auf beiden Seiten.
    Ein Kind wird nicht einfach so "komisch", es wurde ja von jemandem erzogen...
    97 3 Melden
  • Dä-do 01.06.2017 11:51
    Highlight Highlight Traurige Geschichte aber ich kann Jenni sehr gut verstehen. Habe selber den Kontakt zu meiner Mutter vor 5J. abgebrochen (Vater bereits verstorben), da ich in meiner Kindheit immer wieder unterdrückt, bedroht und für ihre eigenen Fehler verantwortlich gemacht wurde. Seit ich keinen Kontakt mehr habe, geht es mir prima und habe eine befreite Zeit mit meiner eigenen, kleinen und jungen Familie.
    127 7 Melden
    • Der Rückbauer 01.06.2017 12:18
      Highlight Highlight Das ist gut, aber hoffentlich tritt nicht der Fall ein, dass Du vom Tod Deiner Mutter aus der Zeitung oder durch Dritte erfahren musst.
      17 24 Melden
    • Aliyah 01.06.2017 12:44
      Highlight Highlight Oh, das kenne ich. Ich habe den Kontakt zu meiner Familie und Verwandtschaft vor bald 5 Jahren abgebrochen. Und ja, mir geht es gut damit.
      30 1 Melden
    • why_so_serious 01.06.2017 13:19
      Highlight Highlight Respekt vor dieser Leistung - ich bin mir sicher Sie haben eine Berg- und Talfahrt ihrer Gefühle durchgemacht. Sich von der Familie total zu Trennen trifft meist auf Unverständniss - jedoch kennen die Leuten nur die Fassade.
      22 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 01.06.2017 11:41
    Highlight Highlight In solchen Stories kann man beliebig die eine oder die andere Seite als böse hinstellen. Kommt immer auf die Sicht des Autors draufan. Objektiv sind solche Berichte nie, wie könnten sie auch, sie stützen sich hauptsächlich auf die Sichtweise einer Partei.
    81 21 Melden
    • phreko 01.06.2017 12:22
      Highlight Highlight Und jetzt noch die Machtverteilung einfliessen lassen und schon wissen wir, wer überhaupt Bewegungsspielraum gehabt hätte.
      33 6 Melden
    • opwulf 01.06.2017 13:19
      Highlight Highlight Phreko: absolut richtiger und wichtiger Hinweis! An all die Leuchten welche hier blitzen, ihr wollt wohl das Mündigkeitsalter abschaffen? Manchmal verlieren Gewisse schon jegwelchen Sinn für Relationen!
      16 3 Melden
  • Unicron 01.06.2017 11:40
    Highlight Highlight Die Tochter hat richtig reagiert. Das Leben ist zu kurz um sich mit Leuten zu umgeben welche einem nicht gut tun, da spielt es auch keine Rolle ob diese Teil der Familie sind.
    94 16 Melden
  • Ravel 01.06.2017 11:30
    Highlight Highlight Ich liebe meine Familie und meine Eltern insbesondere, aber ich verstehe nicht, wieso es heute immer noch als Pflicht angesehen wird, mit der eigenen Familie ein gutes Verhältnis zu haben. Ja, zu einem gewissen Grad ist man den Menschen, die einem Leben geschenkt haben und ein Zuhause als Kind/Teenager sicher verpflichtet, aber wenn sich später herausstellt, dann ist man doch nicht dazu verdammt, auf ewig gute Miene zum bösen Spiel machen zu müssen, nur weil man ähnliche Gene hat. Wichtig sind die Menschen, die einen lieben und die man liebt. Und manchmal ändert sich das halt.
    92 6 Melden
    • Nausicaä 01.06.2017 15:39
      Highlight Highlight @Ravel: Dazu habe ich mal einen interessanten Artikel der Philosophin Barbara Bleisch gelesen. Die Quintessenz: Kinder schulden den Eltern nichts. Die Eltern wollten die Kinder, die Kinder hatten keine Wahl und sind (somit) nicht verpflichtet, den Kontakt aufrecht zu erhalten, wenn es für sie überhaupt nicht mehr stimmt.
      15 1 Melden
  • Kitten 01.06.2017 11:14
    Highlight Highlight Jenni hat mein vollstes Verständnis. Das eigene Kind nicht ernst nehmen ist m.M. der grösste Fehler den man machen kann und der Vater ist ein A... sorry, dass sojemand Leher ist... Der Familie würde wohl eine Therapie gut tun, erst mal nur die Eltern und dann evt. mit allen.
    Jenni wünsche ich alles Gute und dass sie mit sich ins Reine kommt.
    95 7 Melden
  • fifiquatro 01.06.2017 11:13
    Highlight Highlight Was soll ich sagen...Eine wirklich traurige Geschichte, die leider auch wahr ist. Ziemlich sicher sogar eine unter vielen, ähnlichen.

    Wer weiss schon, wer wie viel Schuld hat und ob jeder alles richtig gemacht hat, so lange man selber nicht involviert ist. Dies ist meines Erachtens auch schwer zu beurteilen. Es ist immer einfacher zu kritisieren...

    Auf jeden Fall stimmt es einen nachdenklich, bleibt nur zu hoffen dass alles trotzdem noch gut kommt.

    61 2 Melden
  • Theor 01.06.2017 11:05
    Highlight Highlight Haha, ich muss lachen, wenn ich unter mir die beiden Kommentare lese: Zwei Kommentatoren, zwei Meinungen. Total unterschiedlich. Einer gibt den Eltern schuld, einer sagt, dass Kind sei störrisch und egoistisch.

    Ein besseres Schulbeispiel könnte es meiner Meinung nach nicht geben. Es zeigt auf, dass wir doch im Grunde keine Ahnung haben, wie wir Kinder erziehen sollen.

    Irgendwie ist die ganze Familie schon ein wenig verkorkst. Da das Mädchen aber anscheinend genug auf dem Kasten hat, um Medizin zu studieren (und genug Geld um in Zürich zu leben?), scheint sie mir gar nicht so "missraten".
    101 4 Melden
    • Hierundjetzt 01.06.2017 11:48
      Highlight Highlight Beim Freund wohnen ist gratis. Und die +/- 400.- im Semster kriegt man zusammen. Sonst gibts immer noch ein zinsloses Darlehen vom Staat.

      Ok?
      15 59 Melden
    • Laut_bis_10 01.06.2017 12:37
      Highlight Highlight @Hierundjetzt "auf dem Kasten hat" ist kein Ausdruck für Geld, sondern für Intelligenz. Das ist das, was man im Kopf hat, zum denken und so.
      32 5 Melden
    • Asmodeus 01.06.2017 13:22
      Highlight Highlight Herz, weil die Aussage stimmt, dass man gut vorran kommt wenn man weiss wie.

      Aber da Hierundjetzt vermutlich meint, dass sie trotzdem missraten war, würde ich gerne von ihm noch eine Erklärung für die guten Noten erhalten, die man für ein Medizinstudium braucht.
      9 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guzmaniac 01.06.2017 11:04
    Highlight Highlight Naja, wie immer liegt die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen und beide Seiten sind Schuld.

    Ich bin froh das ich eine sorgenfreie Kindheit hatte und "normale" Eltern habe. Wenn ich teilweise Stories von Kollegen höre, wie deren Elteren ticken, denke ich mir jeweils "das würi mer nie büüte lah und dä Kontakt abbräche. Zum Glück ha ich normali Eltere."

    Aber das ist wohl einfacher gesagt als getan.
    81 5 Melden
  • Zwerg Zwack 01.06.2017 11:03
    Highlight Highlight Was ist das für ein Vater, der dumme Sprüche über die «unförmig aussehenden, spriessenden Brüstchen» seiner Tochter macht? Geht's noch?! Und solch einer sucht den Fehler nicht bei sich, sondern bei der Tochter! Zzzzz.....
    123 6 Melden
  • DeineMudda 01.06.2017 11:00
    Highlight Highlight Naja da scheinen die Tugenden der Eltern doch ein bisschen auf die Tochter abgefärbt zu haben. Beide bleiben eisenhart auf ihren Ansichten. Kein Einlenken und kein Einsehen der eigenen Fehler (Überreaktion Tochter, Erziehungstechnische Fehler der Eltern) wobei mir ebenfalls scheint, dass es auch früher wie auch noch heute an der Kommunikation zwischen den beiden Parteien mangelte. Vielleicht würde eine klärende Aussprache helfen, wobei ich mir allerdings denken kann wie schwierig es wohl jetzt wäre, beide an einen Tisch zu kriegen. Sonst bezweifle ich ein Happy-End und es bleibt so wie es ist.
    30 15 Melden
    • Hoppla! 01.06.2017 12:44
      Highlight Highlight Wenn ich das richtig interpretiere, ist sie mit der Situation doch mehrheitlich zufrieden. Wieso sollte sie ein klärendes Gespräch suchen und welches Hapoy End soll es geben? Verstehe ich nicht.
      23 3 Melden
  • meine senf 01.06.2017 10:58
    Highlight Highlight (2/2)
    Es war keine Absicht von Ihnen. Sie waren einfach viel zu jung und naiv, quasi selber noch Kinder hatten zu viel Pink Floyd gehört ("we don't need no education, teachers leave us kids alone" - dabei ist man mit weniger Bildung nur noch mehr dem System ausgeliefert und kommt eher in ein Proll- statt in ein "gesellschaftlich aktiv"-Umfeld, Linke ohne Matur sind ja heute leider selten)

    Deswegen kann ich ihnen nicht wirklich böse sein. Aber irgendwie muss ich immer eine Wut unterdrücken, wenn ich sie sehe und möchte nur noch belanglosen Small-Talk mit ihnen sprechen.
    14 10 Melden
    • Nausicaä 01.06.2017 16:33
      Highlight Highlight @meine Senf: Ich kann dich so gut verstehen. Keep your head up, du bist stark. Es braucht Kraft, sich gegen die Kultur der Herkunftsfamilie zu entscheiden.
      6 0 Melden
  • meine senf 01.06.2017 10:53
    Highlight Highlight (1/2)
    Ich kann das sehr gut nachvollziehen.

    Auch wenn es um andere Sachen ging (Bildungsweg), habe ich ähnliches erlebt. Erst Ende 20er-Jahre verstand ich das in etwa. Es ging aber auch darum, quasi die Persönlichkeit in eine gewisse Richtung zu formen. So dass man sich heute um diese betrogen fühlt. Nicht unbedingt mit Gewalt, aber mit manipulativen Sprüchen, Angstmachen und Nicht-Aufzeigen der Möglichkeiten, die man auf der Welt hat.

    Aus diesem Grund hole ich heute (Mitte-Ende 30er-Jahre die Matur) nach.
    21 6 Melden
  • Sensenmaa 01.06.2017 10:50
    Highlight Highlight Ein schreckliches Schicksal. Triggert mich gerade ein bisschen an meine Vergangenheit in der es in puncto Familie ähndlich lief.

    Eltern welche den Fehler den immer nur beim anderen sehen sind absolut billig, Sorry. Es gibt ein Spruch der ist zwar etwas plump aber trifft doch zu: Einer alleine kann nicht mit sich streiten.
    35 4 Melden
  • Misel 01.06.2017 10:49
    Highlight Highlight Ich weiss genau wie es sich anfühlt ständig als junge Frau vom Vater "witzige" Sprüche zu meinem Aussehen zu kassieren.. und wenn du in einem Gespräch erwähnst das er eine rassistische Aussage gemacht hat, wird ein "Du sagst ich bin ein Rassist!" daraus. Viele Väter können einfach nicht mit ihren erwachsen werdenden Töchtern, die eine eigene Meinung bilden umgehen. Psychoterror vom feinsten..
    115 37 Melden
    • meine senf 01.06.2017 11:36
      Highlight Highlight Kann echt nicht verstehen, dass man sowas blitzen kann!
      46 13 Melden
    • Sensenmaa 01.06.2017 12:09
      Highlight Highlight Ich auch nicht, jedoch ist der Menschheit eine der wichtigsten Eigengschaften abhanden gekomme die es gibt, Empathie.
      20 6 Melden
    • Guzmaniac 01.06.2017 12:39
      Highlight Highlight Die vielen Blitze sind wohl für die Aussage "Viele Väter....". Schöne Verallgemeinerung, alle in einen Topf...
      19 5 Melden
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  • SanchoPanza 01.06.2017 10:40
    Highlight Highlight boah, ich bin froh habe ich Eltern die mein pubertierendes Ich ernst genommen haben und nicht so reagiert haben... Ich seh die Diskussion schon richtung ProEltern abschweifen. Aber entweder steht man hinter seinem Kind oder nicht. Später kommen mit der Ausrede 'alle machen Fehler', nützt dem Kind leider nichts - der Schaden ist angerichtet. Ob eine Aussprache angemessen und/oder sinnvoll wäre, kann nur Jenni wissen.
    54 4 Melden
    • stadtzuercher 01.06.2017 11:44
      Highlight Highlight Spätestens wenn beide Parteien erwachsen sind, ist es eine Beziehung unter Erwachsenen auf Augenhöhe. Da hat dann das ehemalige Kind ebensoviel Verantwortung am Gelingen wie die Eltern.
      14 19 Melden
    • SanchoPanza 01.06.2017 16:56
      Highlight Highlight Nein, es könnte eine sein. Oder von mir aus es sollte eine sein. Scheint in diesem Fall aber nicht zu sein. Und nein, ich finde nicht das beide ebenso viel Verantwortung am Gelingen tragen. Aber ja, sie trägt jetzt mehr daran als als Kind. Aber nicht mehr als die Eltern.
      5 0 Melden
  • Follower 01.06.2017 10:37
    Highlight Highlight Interessante Geschichte... Wieviel Freiraum und Unterstützung brauchen unsere Kinder?
    17 4 Melden
  • Hunnam 01.06.2017 10:32
    Highlight Highlight Tragische Geschichte, wobei von Eltern und Tochter Fehler begangen wurden. Dass die Tochter allerdings den Kontakt so radikal abgebrochen hat und dies auch nach 7 Jahren immer noch stur durchzieht, kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt so viele Kinder, welche ihre Eltern schon in frühen Jahren an den Tod verlieren. Sie sollte dankbar sein und sie wenigstens mal blicken lassen. Ansonsten wird sie es frühner oder später ganz sicher bereuen.
    30 71 Melden
    • phreko 01.06.2017 11:38
      Highlight Highlight Dankbarkeit für Depressionen? WTF?

      Da bleibt noch die Dankbarkeit fürs Geld, das sie gekostet hat, jedoch war es ja nicht ihre Entscheidung auf die Welt zu kommen, sondern die der Eltern.
      44 10 Melden
    • Dä-do 01.06.2017 11:47
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass sie den Kontaktabbruch bereuen wird. Schliesslich ist in ihrer Welt kein Kontakt mit den Eltern zu haben besser für sie. Eltern, welche nur dumme Sprüche auf Lager haben braucht niemand.
      41 3 Melden
    • arpa 01.06.2017 11:49
      Highlight Highlight Je nach Eltern ist ein Kontaktabbruch die einzige Chance.. es gibt leider sehr missratene Eltern.. leider..
      45 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blueberry muffin 01.06.2017 10:25
    Highlight Highlight Die Eltern wollen keine Schuld einsehen und geben die Verantwortung dem Kind.

    Ziemlich billig. Vielleicht wird es an der Zeit erwachsen zu werden.
    173 34 Melden
    • ulia 01.06.2017 10:45
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem vor allem beim Vater, denn er kritisiert ja auch seine Frau, dass sie auf ihrer Seite Fehler sucht. Finde ich arrogant und vor allem stur. Wenn manche Leute ihre Fehler einsehen würden, gäbe es viel weniger Leid...
      76 4 Melden
    • pumpkin42 01.06.2017 11:16
      Highlight Highlight Es scheint, dass beide Seiten Verantwortung übernehmen sollten. Ohne Vergebung keine Versöhnung.
      24 10 Melden
    • Hierundjetzt 01.06.2017 11:31
      Highlight Highlight Gäll find ich auch. Hey aldda, Jenny muss lernen zu verzeihen. Klar. Als 16 jährige

      In dieser Familie müssen alle verzeihen. Nur der Stephan nicht. Der hats nämli voll im Griff. Schnäbi überall reinstecken? Voll easy. Tochter nicht ernst nehmen, weil ein sexueller Übergriff passiert ist? Ist doch nicht schlimm. Kind wird gemobbt? Teenagerzeug.

      Der Vater ist gemäss Artikel die Ursache des Problems.

      Vielleicht in ein paar Jahren findet sich die Familie wieder. Das würde ich ihnen wünschen
      52 4 Melden
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  • jjjj 01.06.2017 10:20
    Highlight Highlight was für eine nicht-Story über einen störrischen, egoistischen Teenager, der zum störrischen, egoistischen jungen Erwachsenen wird...
    68 189 Melden
    • Wiesopferd 01.06.2017 10:39
      Highlight Highlight Hast Du Kinder? Nein? Gut!
      49 12 Melden
    • jjjj 01.06.2017 10:56
      Highlight Highlight ... und der störrische, egoistische Eltern hat...
      42 6 Melden
    • opwulf 01.06.2017 11:08
      Highlight Highlight Der Vater ist das Ego und die Mutter das Beeri das nichts kapiert und kein Vorbild auf Augenhöhe abgibt! Was für Vorbilder! Ich könnte mir vorstellen das du den gleichen Beruf wie der Vater ausüben tust! Kann dies sein? ;) du lässt so nichts auf den egozentrischen Vater kommen...
      37 6 Melden
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Das Mädchen von der Babyfarm

In den 1980er Jahren wurden 700 Kinder aus Sri Lanka in die Schweiz adoptiert. Viele dieser Kinder wurden gestohlen, ihre Papiere gefälscht. Von Babyfarmen und Menschenhandel ist die Rede. Sakuntala Kavitha Küttel ist eines dieser Kinder. Heute ist sie erwachsen und hat eine Million Fragen. Ein Porträt.

Dunkle Haare, dunkle Augen, in der rechten Hand eine prall gefüllte Migros-Einkaufstasche mit Dokumenten – Sakuntala erscheint pünktlich zum Treffen in Luzern. Sie sieht jünger aus, als sie tatsächlich ist. Im Juni feierte Sakuntala ihren 40. Geburtstag. So steht es in ihrem Pass – 15. Juni 1978. Ob diese Angaben stimmen, das weiss die Frau mit der sanften Stimme nicht mit Sicherheit.

Mit fünf Jahren wurde sie aus Sri Lanka in die Schweiz adoptiert. Damals in den 80er Jahren, als sich einige …

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