Schweiz
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Die Metzgete beginnt. bild: watson/ ohe

Das letzte Stündlein der Sissacher Schweine hat geschlagen

Nach massiven Protesten veranstaltet ein Baselbieter Metzger heute seine «Hausmetzgete», bei der zwei Schweine vor den Augen des Publikums geschlachtet und verarbeitet werden. watson ist vor Ort.

28.10.17, 08:40 28.10.17, 09:50


Seit Wochen wurde gestritten: Darf man das? Ja, soll man sogar? Nun ist der Tag da, an dem in Sissach BL zwei Schweine vor den Augen des Publikums geschlachtet und zu Würsten verarbeitet werden. 

Frühmorgens geht es vorbei an einem Empfangskomitee aus schwarz gewandeten Tierschützern. «Tiere fühlen, Tiere leiden», geben sie den Ankömmlingen mit auf den Weg. Schon im Vorfeld hatten sie auf verschiedenen Kanälen ihren Unmut über die «Show-Metzgete» kundgetan. Der Dorfpfarrer will gar sich selbst geisselnd durch das Dorf ziehen, um gegen die «entwürdigende Veranstaltung» zu protestieren. 

Tierschützer protestieren gegen die Metzgete. bild: watson/ohe

Den beiden Schweinen nützt das aber nichts mehr. Vor den Augen des Publikums und der anwesenden Journalisten führt Metzgermeister Rolf Häring die Tiere aus ihrem Käfig. Über hundert Schaulustige haben sich um das Zelt versammelt, in dem die Tiere geschlachtet werden. Auf Zehenspitzen versuchen sie, einen Blick auf den Prozess zu erhaschen. Auch Kinder stehen in der ersten Reihe.

Der Metzger und ein Tierarzt erklären dem Publikum jeden Schritt genau.

Video: streamable

Video: streamable

Kurz darauf ertönt auch schon der erste Bolzenschuss: Das erste Schwein sackt regungslos zusammen. Das zweite quiekt wie am Spiess, doch auch es ereilt das gleiche Schicksal. Während des Schlachtens herrscht aus Rücksicht auf die Tierwürde ein striktes Film- und Fotoverbot.

Eine Schweinehälfte wird gewogen. «40 Kilogramm», liest der Metzger ab.

Der Sissacher Metzger will der Bevölkerung mit dem Anlass nach eigenen Angaben «das traditionelle Handwerk der Hausmetzgete» wieder in Erinnerung rufen. Es gehe im auch darum, eine Debatte über den Wert von Lebensmitteln anzustossen, sagte er in der «Basler Zeitung».

Wären die Leute bereit, mehr für Fleisch zu zahlen, «würde es keinen Sinn mehr machen, ein Schwein in Spanien zu schlachten, es im Tessin zu Parmaschinken zu verarbeiten und in Polen zu verkaufen». Heute gelte: Hauptsache billig. «Dadurch verlieren wir den Respekt vor dem Tier

Für diese Zuschauer ging die Schlachtung «pietätvoll» vonstatten. Video: streamable

(ohe/jbu)

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51
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    Alle Leser-Kommentare
  • Kalbskopf 30.10.2017 16:11
    Highlight Würde es begrüssen wenn jeder der Fleisch essen will selbst auch mal schlachten muss. Es ist unglaublich wie wenig Ahnung und Respekt manche Menschen vor Lebensmitteln haben. Billig muss es sein,schön aussehen und frisch, was anundfürsich schon ein widerspruch in sich selbst ist.
    2 0 Melden
  • Ehringer 28.10.2017 12:07
    Highlight Ich finde die Tierschützer/Tierrechtler/wasauchimmer schieß en am Thema vorbei. Über Fleischkonsum kann gestritten werden, aber genau durch solche öffentliche Metzgeten wird den Leuten doch erst richtig klar, was es überhaupt braucht, für ihr Stück Fleisch. Da sollten Tierrechtler sogar eher froh darüber sein, führt dies ein Metzger so durch. Gerade die letzten beiden Abschnitt zeigen doch sehr gut, dass es dem Metzger in den Grundzügen um etwas sehr ähnliches geht wie den Demonstranten.
    43 2 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 13:26
      Highlight Es wurde nicht gegen diese "Metzgete" demonstriert, es war nichteinmal eine Demo sondern eine Mahn- bzw. Trauerwache, deshalb auch ohne Lautstarken Protest. Wir finden das töten von Tieren grundsätzlich falsch, dass die Leute damit konfrontiert werden, dass für ihren zweifelhaften genuss Jemand sterben muss finden wir sogar richtig und gut. Trotzdem sind wir natürlich entsetzt, dass soetwas überhaupt nötig ist, denn derlei "Hinrichtungen" kennt man eher aus dem Mittelalter. Denn würde man die beiden Säuli gegen 2 Menschen tauschen, wäre jedem klar was da passiert. Dem Metzger, gehts um Profit.
      8 35 Melden
    • Ehringer 28.10.2017 13:37
      Highlight Ich finde es dennoch etwas kontraproduktiv, eine Mahnwache dann abzuhalten, wenn man die Grundidee (Konfrontation mit dem Tod der Tiere) eigentlich sogar gut findet. Würden Mahnwachen dann nicht viel mehr Sinn machen, wenn man sie bei Grossbetrieben veranstaltet, dort wo wirklich viel falsch läuft?

      Aber ist klar, dort hat man die Medienaufmerksamkeit nicht. Schlussendlich geht es halt doch nicht nur dem Metzger um Profit, sondern den Tierrechtlern ebenso, halt nicht in Form von Geld, aber immerhin in Form von Aufmerksamkeit.
      16 3 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 14:44
      Highlight Es werden ebenso Mahnwachen an den Grosschlachthöfen abegehalten, bzw. wurden, bis es verboten wurde, aber das heisst nicht, dass es nicht weiterverfolgt wird.
      Die Mahn- bzw. Trauerwache macht insofern Sinn, da man hier die Konsumenten antrifft und konfrontieren kann. Was ist daran kontraproduktiv, wenn der direkte Bezug sofort erkennbar ist?

      Aufmerksamkeit ist natürlich wichtig, so erreicht man mehr Menschen. Ist es unehrenhaft für etwas was einem am Herzen liegt einzustehen auch wenn man dadurch keinen Profit macht?
      1 1 Melden
  • Klaus Wurst 28.10.2017 11:18
    Highlight Das waren keine Tierschützer, sondern Tierrechtler, ein sehr entscheidender Unterschied. Das Schweizer Tierschutzgesetz gilt leider nur teilweise für "Aus"-Nutztiere. Wir waren keineswegs gegen diese "halböffentliche" Hinrichtung, denn nichts anderes war das. Die Leute sollen ruhig zusehen wie jemand stirbt für ihren Genuss. Wir sind aber grundsätzlich gegen das töten von Tieren, zudenen auch wir Menschen gehören. Was man dort sah, waren 2 unschuldige Kinder (vllt. 5-6 Monate alt) die hingerichtet wurden. Wer sähe seine Kinder gerne an deren Stelle? Denk nach Mensch.
    16 65 Melden
    • ponebone 28.10.2017 15:09
      Highlight Also mein lieber Klaus Wurst (was für ein Name für einen selbsterklärten Tierrechtler;)), wenn diese Mahnwache deswegen veranstaltet wird, weil das eine Tier ein anderes für dessen Genuss "hinrichtet" (was ja schlussendlich auch stimmt) dann solltet ihr aber schleunigst eure Koffer packen und ab in die Savanne fliegen, um eure Mahnwachen auch bei den Hinrichtungen von kleinen Gazellenbabies durch Löwen abhalten. Oder ökologischer, raus in den Wald bei den Hinrichtungen der Mäuse durch die Katzen. Weil auch in diesen Fällen die einen Tiere die anderen für ihren Genuss hinrichten.
      4 2 Melden
    • Eine_win_ig 28.10.2017 15:29
      Highlight Oder anders:
      Realisiere nicht, dass es sich hierbei zwar um fühlende, dir aber kognitiv unterlegene Lebewesen handelt. Vergiss, dass du nicht als Pflanzenfresser geboren wurdest. Ignoriere, dass Fleisch (überlebens)wichtige Nährstoffe enthält, welche du dir nun chemisch zuführen darfst. Leugne deine Natur Mensch.
      1 2 Melden
    • SemperFi 28.10.2017 17:24
      Highlight @Eine_win_ig: Das mit dem kognitiv unterlegen ist ein spannendes Argument, nicht ganz unproblematisch. Und definitiv, die Behauptung, dass Fleisch überlebenswichtig sei, ist derart von überholt, dass ist eigentlich schon jenseits von jeder Argumentation.
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnuderbueb 28.10.2017 10:59
    Highlight Ganz ehrlich! Diese "Tierschützer" mit ihren Kerzen sind ein Produkt unserer Dekadenten, im Überfluss lebenden Wohlstands und Wegwerfgesellschaft. Aber warten wir es ab. Es kommen wieder andere Zeiten, wo man anderes zu Tun hat, nämlich Tiere und nicht Zeit tot zu schlagen. Wenn es dann überhaupt noch Tiere für jedermann Frau gibt.
    31 29 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 11:30
      Highlight Und jetzt überleg mal warum diese "anderen" Zeiten kommen werden und wo der direkte Zusammenhang mit Fleischkonsum und Intensivtoerhaltung ist. Na machts klick? Nein? Dann hast du wohl einiges nicht verstanden.
      16 28 Melden
    • Tikvaw 28.10.2017 15:29
      Highlight Dekadent ist es, jeden Tag, 1-3 mal ein Stück Fleisch zu essen und für die Produktion dieses Fleisches riesige Anbauflächen für Tierfutter zu verbrauchen.
      Da sind die Probleme bezüglich Antibiotika und Wachstumsförderer in der industriellen Produktion gar noch nicht mitberechnet.

      Und nein "früüüher" hat man nicht annähernd jeden Tag Fleisch gegessen und in "schlechten Zeiten" schon gar nicht.
      6 2 Melden
    • Schnuderbueb 29.10.2017 08:12
      Highlight Richtig Tikvaw! Man hat tatsächlich nicht jeden Tag Fleisch gegessen. Teilweise nicht mal jede Woche. Aber jeden Herbst hat man zumal bei mir im Dorf, 1 bis 2 Säue gemetzget und dies praktisch auf jedem Hof.
      3 0 Melden
  • seventhinkingsteps 28.10.2017 10:36
    Highlight Sie hätten die Schweine mit CO2 elendlich betäuben sollen, wäre realistischer
    12 36 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 11:20
      Highlight Das ist richtig, aber das geschieht nur in grossen Schlachthöfen, in kleineren Schlachtereien wird meist mit der Stromzange betäubt, auch nicht schön anzusehen, deshalb hat man sich wohl für die bei Schweinen eher unübliche Bolzenschussmethode entschieden, was meines Erachtens schon wieder heuchlerisch ist.
      21 11 Melden
    • seventhinkingsteps 29.10.2017 23:38
      Highlight Stromzange ist auch extrem umstritten, weil Spannungen benutzt werden, die für das Tier tödlich sein sollen wenn die Zange direkt am Schädel platziert wird aber für den Menschen im Falle eines Missgeschicks halt lieber nicht. Was verständlicherweise Schwierigkeiten bereitet bei relativ grossen Tieren. Ausserdem wird die Stromzange gar nicht von einem Angestellten angebracht, sondern automatisch, was teilweise nicht sehr genau ist.
      0 0 Melden
  • HPOfficejet3650 28.10.2017 10:14
    Highlight Wer Fleisch essen will, soll sich auch ganz darüber im klaren sein, dass dafür Tiere getötet werden müssen. Dafür sind solche Metzgeten nicht mal so verkehrt. Vielleicht isst man dann auch bewusster Fleisch und wirft es weniger weg.
    142 4 Melden
  • hausi78 28.10.2017 10:13
    Highlight Wenn im Gasthaus schräg Visavis wo ich aufgewachsen bin geschlachtet wurde, waren meine Freunde und ich immer dort und schauten zu. Vom Alter her waren wir so Kindergarten und Primarstufe. Dort haben wir mehr über Anatomie gelernt als in der Schule!
    44 4 Melden
    • Madison Pierce 28.10.2017 10:45
      Highlight Meine Mutter hat sich jeweils etwas geärgert, wenn wir schon wieder mit einem Kuhhorn nach Hause kamen. Musste sie jeweils in Javelwasser einlegen, damit man den Knorpel entfernen und es als Trinkbecher verwenden konnte. :)

      (Ein halbes Jahr neben einen Ameisenhaufen legen ginge auch, aber für das fehlt einem Primarschüler die Geduld.)
      29 3 Melden
  • kettcar #lina4weindoch 28.10.2017 09:30
    Highlight Eigentlich wär es ja ehrlicher wenn man auch das töten offen zeigen würde. Noch ehrlicher wenn man die ganze Gesellschaft in einen Mast- und Schlachtbetrieb führen würde. Da das ganze in Sissach statt findet müsste es wohl allerdings ein Mast- und Schlachtbetrieb von Aldi Deutschland sein, der 600g Schweinesteaks für 1.99€ produziert.
    44 4 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 13:52
      Highlight Bis zu dem Punkt wo du auf Aldi Deutschland verweist gebe ich dir recht, denn es läuft in der Schweiz im wesentlichen nicht anders (www.schweinereport.ch), meist ist nur der Preis der Unterschied. Übrigens, auch der Metzger um die Ecke kauft beim Schlachthof, kaum einer betreibt eine Schlachtung im Stil dieser Metzgete und schon garnicht wenn kein Publikum dabei ist.
      4 3 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 14:51
      Highlight sorry es muss heissen: http://schweine-report.ch/front/
      0 0 Melden
  • Matrixx 28.10.2017 09:28
    Highlight Ich glaube, tierunwürdig ist "der kleine Hausmetzger" nicht.
    Anders sähe es wohl in industriellen Grossschlachthöfen aus, wo die Tiere zu tausende geschlachtet werden und wo man wohl weniger wert auf das Tier, als viel mehr auf den letztendlichen Gewinn legt.
    39 5 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 14:02
      Highlight Wo ist denn überhaupt die Würde, wenn jemand gegen seinen Willen getötet wird. Der Metzger der selber schlachtet ist auch nicht an der Würde des Wesens interessiert, sondern am Gewinn und ein Tier in Todesangst schüttet nunmal massig Adrenalin aus, das schmeckt dann nicht mehr so gut. Da wir für uns menschliche Tiere eine andere Würde in Anspruch nehmen als wir sie Tiere zusprechen, ist diese Diskussion eine sinnlos.
      5 6 Melden
  • meliert 28.10.2017 09:27
    Highlight die Tierschützer würden sich besser vor den (Massen)-Schlachthöfen aufstellen zum protestieren. Es werden halt nun einmal in (fast) allen Kulturen Tiere geschlachtet. Ob man Fleisch isst kann jeder Erwachsene selber entscheiden.
    39 5 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 11:27
      Highlight Die Tierschützer, welche in wirklichkeit Tierrechtler sind, stehen auch vor den Schlachthöfen, dort erreicht man aber keine Verbraucher. Noch mag es als die eigenen Entscheidung gelten, doch schon heute hat die Massentierhaltung einen entscheidenden negativen Einfluss auf unsere Zukunft. Aus der Sicht des getöteten ist es allemal nicht legitim, dass man fremdbestimmt wird, ob man leben darf oder nicht. Wer gerne als Mastschwein oder sonstiges Nutztier zu Welt gekommen sein möchte hebe die Hand.
      7 24 Melden
  • Hardy18 28.10.2017 09:26
    Highlight Ein lächerliches Bild von dem riesigen Aufgebot der Tierschützer.🤦🏼‍♂️
    Hauptsache Luke ist wohl auf und ihm geht’s gut. Willkommen in unserer Welt 😂
    25 12 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 12:26
      Highlight Dann erklär mal was daran lächerlich sein soll, wenn man sich für das Leben anderer einsetzt? Und nochmal, es waren keine Tierschützer.
      5 16 Melden
    • Hardy18 28.10.2017 13:46
      Highlight Es liegt in der Natur, dass wir Pflanzen und Fleisch essen und eine lebendige Sau auf dem Teller ist einfach zu nervös beim verzehren 😁
      Zum Thema Tierschützer, siehe Bild.
      4 4 Melden
    • Klaus Wurst 28.10.2017 15:00
      Highlight Machst du dich auch darüber lustig wenn ein Familienangehöriger stirbt oder getötet wird? Nein?
      Warum tust du es dann bei jemand anderen? Tiere haben eine Persönlichkeit wie du und ich, sie haben Familien, Freunde und auch welche die sie nicht mögen. Warum tun wir ihnen das an, wenn wir darauf verzichten können?
      Und was erheitert dich am Bild der Tierrechtler von heute Morgen?
      0 0 Melden
  • Mia_san_mia 28.10.2017 09:01
    Highlight Wo ist das Problem? So läuft das halt 😲
    112 25 Melden
    • PumpinPie 28.10.2017 10:40
      Highlight Ja, aber @Ollowain....wer Fleisch essen will, der soll doch auch wissen, woher es kommt und wie damit umgegangen wird, bevor es auf den Tisch kommt, oder etwa nicht...?
      25 2 Melden
  • azoui 28.10.2017 08:58
    Highlight ich mag mich noch gut unsere "Metzgete" erinneren, wir hatten einmal ein Schwein und das nächste Jahr ausversehen 2 Schweine. Das war jedesmal ein grosses Fest mit Freunden und der Nachbarschaft. Alle haben mitgeholfen.
    37 8 Melden
  • Der Tom 28.10.2017 08:48
    Highlight Während des Schlachtens herrscht aus Rücksicht auf die Tierwürde ein striktes Film- und Fotoverbot. Diesen Satz muss man sich mal überlegen.
    88 41 Melden
    • Raphael Stein 28.10.2017 09:25
      Highlight Diesen Satz muss man sich mal überlegen.

      Und zu was für Ueberlegungen bist du gekommen?
      23 5 Melden
    • öpfeli 28.10.2017 09:43
      Highlight Das Schlachthaus und der Schlachttransport greift da, in meinen Augen, mehr in die Würde ein.
      18 3 Melden
    • SemperFi 28.10.2017 09:56
      Highlight @Der Tom: Ja, und was ist denn nun das Resultat Ihrer Überlegungen?
      16 6 Melden
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