Schweiz

Luzian Franzini und Andri Silberschmidt schenken sich nichts. bild: watson.ch

«Junge zahlen für die Rentenreform» – «Andri denkt nur an die Millionäre»

Nützt oder schadet die Reform der Altersvorsorge der jungen Generation? Ist es fair, dass Frauen künftig länger arbeiten müssen? Und führt ein Weg am Rentenalter 67 vorbei? Luzian Franzini (Junge Grüne) und Andri Silberschmidt (Jungfreisinnige) kreuzen die Klingen.

17.08.17, 10:11 18.08.17, 08:25

Bevor es losgeht mit dem Streitgespräch, stellen wir euch die beiden Kontrahenten kurz vor. Wer besucht sein Grosi häufiger? Und wer von beiden kann besser rechnen? Die Antworten gibts im Video:

2m 9s

Die Jungen Grünen gegen die Jungfreisinnigen

Video: Angelina Graf

(Video: Angelina Graf, watson.ch)

Herr Silberschmidt, Herr Franzini: Sie sind beide Anfang 20. Wie stellen Sie sich Ihr Leben mit 70 vor?
Luzian Franzini:
Bis dahin wird die Technologie so weit fortgeschritten sein, dass wir nicht mehr täglich acht Stunden arbeiten müssen. Ich hoffe, dass ich mit 70 Jahren längst pensioniert bin und sinnvollen Tätigkeiten nachgehen kann. Was nicht selbstverständlich ist, falls sich Andri und seine Freisinnigen in der Rentenpolitik durchsetzen.
Silberschmidt: Ich hoffe primär, dass ich mit 70 noch gesund bin und machen kann, was mir Freude macht – karitativ, privat oder auch im Beruf. Es ist doch schön, wenn man seiner Leidenschaft im Alter weiter nachgehen kann. Insbesondere, wenn die Lebenserwartung in Zukunft auf 90 oder 100 Jahre steigt.

«Von einer gesunden AHV profitieren alle. Vor ihrer Einführung mussten die Kinder einer Familie zusammenlegen, damit die Grosseltern im Alter noch in Würde leben können.»

Luzian Franzini, Junge Grüne

Sie beide wollen, dass Ihre Generation einmal eine sichere Rente erhält. Trotzdem kämpfen Sie bei der Abstimmung über die Altersvorsorge gegeneinander. Wie kommt's?
Silberschmidt: Wir haben die Zahlen des Bundesamts für Statistik nüchtern analysiert. Es ist offensichtlich, dass die Jungen die Rechnung für diese Reform zahlen müssen. Das ist unfair. Insbesondere, weil die Übergangsgeneration der heute über 45-Jährigen vergoldet wird. Sie muss gar keine Einbussen hinnehmen.
Franzini: Von einer gesunden AHV profitieren alle. Vor ihrer Einführung mussten die Kinder einer Familie zusammenlegen, damit die Grosseltern im Alter noch in Würde leben können. Heute ist das zum Glück anders – die AHV ist extrem effizient. Aber damit das auch so bleibt und wir auch in 50 Jahren noch eine Rente bekommen, braucht es diese Reform.

Grösster Streitpunkt sind die zusätzlichen 70 Franken, die künftige AHV-Neurentner erhalten sollen. Braucht es dieses Zückerchen wirklich, damit das Stimmvolk die Reform schluckt, Herr Franzini?
Franzini: Wir wissen aus Erfahrung, dass eine reine Spar-Vorlage an der Urne chancenlos ist. Die 70 Franken sind mehr als nur ein Zückerli – sie sind für viele Menschen lebensnotwendig. Fast 300'000 Personen in der Schweiz sind von Altersarmut betroffen, so viele wie in keinem anderen europäischen Land. Dabei garantiert die Bundesverfassung Pensionierten, dass sie ihren Lebensstandard fortführen können.
Silberschmidt: Aber das Problem ist ja, dass auch Leute diese 70 Franken bekommen, die sie gar nicht brauchen. Ja, Altersarmut existiert. Aber junge Familien sind noch stärker armutsgefährdet. Ihnen gegenüber ist es ein Hohn, wenn wir nun mit diesem Ausbau das Problem der AHV noch verschärfen anstatt es zu lösen.

«Die Leute werden immer älter. Unter diesen Vorzeichen können wir nicht sagen: wir wollen die gleiche Rente wie früher, gleich lang arbeiten und das System trotzdem irgendwie reformieren. Diese Gleichung geht nicht auf.»

Andri Silberschmidt, Jungfreisinnige

«Je länger keine Rentenreform mehr durchkommt, desto radikaler muss die nächste sein», sagt Politologin Silja Häusermann. Wünschen Sie sich eine radikale Sparvorlage, Herr Silberschmidt?
Silberschmidt: Bei einer Annahme der Reform wäre das Ergebnis der AHV bereits fünf Jahren nach Inkrafttreten wieder negativ. Bei einem Nein haben wir Zeit, die erste und die zweite Säule separat zu reformieren. Wir lassen uns nicht erpressen von den Linken, die ihre Reform als alternativlos ansehen.
Franzini: Die Alternative, die Andri und seinen Kollegen vorschwebt, ist das Rentenalter 67 – und das ohne finanzielle Kompensation. Die gesamte Bevölkerung müsste also länger arbeiten und einen Rentenabbau hinnehmen. Das gilt es zu bekämpfen.
Silberschmidt: Wir müssen den Tatsachen ins Auge schauen: Die Leute werden immer älter. Unter diesen Vorzeichen können wir nicht sagen: wir wollen die gleiche Rente wie früher, gleich lang arbeiten und das System trotzdem irgendwie reformieren. Diese Gleichung geht nicht auf.
Franzini: Sie geht sehr wohl auf, wenn wir bereit sind, der Ungleichheit in diesem Land den Kampf anzusagen.

«Was Andri stört, ist, dass auch der Millionär acht Prozent seines Lohns einzahlen muss – und dafür wie alle anderen maximal 2350 Franken Rente pro Monat erhält.»

Luzian Franzini

Sie wollen also die Reichen stärker zur Kasse bitten, Herr Franzini?
Franzini: Gutverdienende können privat fürs Alter sparen. Dies im Gegensatz zu den Büezern, die auf eine starke AHV angewiesen sind. Oder zu der halben Million Frauen in der Schweiz, die gar keine Pensionskasse haben. Was Andri stört, ist, dass auch der Millionär acht Prozent seines Lohns einzahlen muss – und dafür wie alle anderen maximal 2350 Franken Rente pro Monat erhält.
Silberschmidt: Ich bin überrascht, wie ehrlich du zugibst, dass es dir vor allem darum geht, Geld umzuverteilen. Weisst du, wie viel die Reichen in diesem Land schon in die AHV einzahlen? Wie viel sie dazu beitragen, dass die Menschen in diesem Land in Würde und Ehre alt werden können? Ich habe es langsam satt, dass ihr Linken die Pensionskassen angreift und die AHV aus ideologischen Gründen ausbauen wollt. Fakt ist: Wenn die Leute älter werden, ist es nur fair, wenn sie auch etwas länger arbeiten. Oder hast du das kleine 1x1 in der Schule verschlafen?
Franzini: Es stimmt, dass die Schweiz immer älter wird. Aber sie wird schneller reich, als sie älter wird. Die Produktivität steigt immer noch jedes Jahr, die Wirtschaft floriert. Die Frage ist: wohin geht dieses Geld? Bei einer gerechteren Verteilung könnten wir heute schon Rentenalter 60 haben. Das ist eine Frage des Willens.
Silberschmidt: Jetzt hör doch mal auf mit diesen Ideologien! Wenn du willst, dass die Reichen ganz enteignet werden, dann kannst du das fordern. Aber bitte in einer steuerpolitischen Diskussion und nicht, wenn es um die Zukunft unserer Vorsorgewerke geht. Die Rentner waren noch nie so fit wie heute.

Andri Silberschmidt, 23, ist Chef der Jungfreisinnigen.

Sie glauben also, dass kein Weg am Rentenalter 67 vorbeiführt, Herr Silberschmidt?
Silberschmidt: Die Zahl 67 ist ziemlich willkürlich gewählt. Aber es wäre richtig, das Rentenalter an die Lebenserwartung zu koppeln. Klar, das ist keine besonders populäre Forderung. Aber als Politiker muss man den Mut haben, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen: Die Renten, die den Leuten heute versprochen werden, sind langfristig nicht finanzierbar.

«Das Absurde ist ja: Man sagt den Frauen, dass sie ein Jahr länger arbeiten müssen. Aber das Geld, das wir damit sparen, wird gleich wieder aufgefressen, weil die Neurentner 70 Franken mehr AHV erhalten.»

Andri Silberschmidt

Zuerst geht es nun mal um die Frage, ob die Frauen künftig bis 65 arbeiten müssen. Die JUSO wehrt sich dagegen – warum Sie als Linker nicht, Herr Franzini?
Franzini: Natürlich bin ich nicht glücklich damit, dass die Frauen dieses Opfer bringen müssen. Ich habe mir lange überlegt, ob ich die Reform unter diesen Umständen mittragen kann. Aber viele Frauen profitieren durch die Reform, da die Teilzeitarbeit besser versichert wird und man die AHV etwas stärkt. Beim aktuellen Parlament ist dies wohl der bestmögliche Kompromiss.
Silberschmidt: Das Absurde ist ja: Man sagt den Frauen, dass sie ein Jahr länger arbeiten müssen. Aber das Geld, das wir damit sparen, wird gleich wieder aufgefressen, weil die Neurentner 70 Franken mehr AHV erhalten. Das ist doch zynisch.

Luzian Franzini, 21, ist Co-Präsident der Jungen Grünen.

Laut einer ersten Abstimmungsumfrage von Tamedia dürfte es an der Urne knapp werden. Die Frauen und die Jungen sind sogar sehr skeptisch. Wie wollen Sie die Stimmbürger noch von ihren Positionen überzeugen?
Franzini: Die AHV, die grösste sozialpolitische Errungenschaft des letzten Jahrhunderts, steht auf dem Spiel. Generationensolidarität ist ein Geben und Nehmen. Schliesslich kostet auch dein und mein Studium im Schnitt 110’000 Franken – dieses Geld haben die älteren Generationen erarbeitet. Grosseltern hüten ihre Enkel. Und so weiter. Es ist im Interesse der Jungen, dass es die AHV auch in 50 Jahren noch gibt.
Silberschmidt: Niemand bestreitet, dass unsere Eltern und Grosseltern viel geleistet haben. Aber Generationensolidarität heisst auch, dass alle Generationen die gleichen Chancen bekommen müssen. Und diese Ausbauvorlage mindert die Aussicht, dass wir jemals eine sichere Rente bekommen. Diesen Preis wollen wir nicht zahlen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • G. Schmidt 18.08.2017 15:36
    Highlight "Bei einer gerechteren Verteilung könnten wir heute schon Rentenalter 60 haben. Das ist eine Frage des Willens."

    Da lebt jemand ziemlich in einer (Ideologie-)Blase.

    Ausserdem verstehe ich auch nicht wieso so verbissen an einer Zahl (65) gehangen wird. Selbst als Student finde ich es unfair das ein Büezer 7 Jahre schon voll gearbeitet hat, während ich erst mein Studium beende.

    Und der Fakt das die AHV nach 5 Jahren schon wieder rote Zahlen schreibt macht die ganze Reform obsolet. Das diese jetzt noch ausgebaut wird, ist eigentlich die grösste Frechheit.
    15 3 Melden
    • David Steger 26.08.2017 17:16
      Highlight Herr Silberschmidt kann ja erzählen, was er will. Ich würde ihm erst glauben, wenn ich seine Rechnung nachfolzogen habe. Einfach so eine Aussage eines Politikers zu glauben, ohne diese kritisch zu hinterfragen ist ziemlich naiv!
      2 2 Melden
  • Alterssturheit 18.08.2017 13:57
    Highlight Ich lese hier immer "Grossverdiener, die Reichen, etc."
    Wer ist das ? Wer bestimmt denn die Grenze ab wann jemand dazugehört ?
    Und wäre diese Grenze dann nicht ebenso willkürlich wie z. B. Rentenalter 67 ?
    Mir ist es wichtiger es geht mal was vorwärts (auch wenns noch nicht ideal ist und nicht für alle gleich gut) als wenn wir uns weiterhin blockieren bis zum Knall, der unweigerlich kommen wird falls sich nichts ändert. Und bleiben wir realistisch: wie auch immer das System ausgestaltet wird, es wird für 90% passen und für 10% wohl eher nicht. Eine 100%-ige Zielerreichung ist eine Illusion.
    12 4 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 18.08.2017 08:54
    Highlight Die, die uns bis 67 arbeiten lassen wollen und Die, die niemanden mehr über 50 einstellen sind doch dieselben, oder?
    32 13 Melden
  • Schneider Alex 18.08.2017 06:38
    Highlight Mit einer Übergangslösung gewinnen wir Zeit, um eine neue Finanzquelle für die AHV zu erschliessen, z. B. eine Finanztransaktionsabgabe.
    14 14 Melden
  • Juliet Bravo 18.08.2017 00:57
    Highlight Gerade wieder versucht eine sehr linke Kollegin zu überzeugen. No way😏
    Bin überzeugt, niemand ob rechts oder links ist zufrieden. Thats it! Kompromisse werden in der Schweiz in der Mitte geschmiedet. Und es "verhebet".
    17 6 Melden
  • Juliet Bravo 17.08.2017 21:46
    Highlight Aus meiner Sicht ist die AHV etwas vom genialsten, das unsere Schweiz jemals geschaffen hat. Verteidigen wir sie! Zu unser aller Vorteil.
    24 10 Melden
  • simiimi 17.08.2017 16:21
    Highlight Dass Franzini als Linker für mehr Umverteilung plädiert, kann man ihm nicht verübeln. Was aber überhaupt nicht geht ist das sture Totschweigen der Tatsache, dass die AHV gemäss allen Statistiken mit dieser Reform ab 2030 massivst in Bedrängnis gebracht wird. Ob dies seinem Anliegen hilft? Ich wage es zu bezweifeln
    25 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.08.2017 08:32
      Highlight Ab wann gerät denn die AHV ohne diese Reform in massive Bedrängnis?
      14 10 Melden
    • Juliet Bravo 18.08.2017 12:12
      Highlight Bis dahin ist aber bereits die nächste Reform aufgegleist. Und der Bedarf sinkt dann auch ab, weil die Babyboom Generation langsam durch ist.
      10 3 Melden
  • h_mm 17.08.2017 15:41
    Highlight Als kurzer Hinweis meinerseits: EL ist steuerfrei. Die 70.- zusätzlich würden dann besteuert. Resultat: Mehr als heute wird man am Ende des Monats nicht in der Geldbörse haben, da diese durch höhere Steuern und später mit der zusätzlichen MwSt herhalten müssen..
    22 4 Melden
  • JohnDoe 17.08.2017 14:58
    Highlight Eine richtige AHV Reform muss her und bluten sollen Grossverdiener (Aktiengewinne, Erbschaft, ...). Dies ist nur eine Massnahme zur Rauszögerung des Todes. Lieber sterben lassen und mit einem neuen Model (BGE,..?) in die Zukunft. Der Tod erhöht den Druck und öffnet Tore fúr echte Reformen.
    28 14 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 15:59
      Highlight Du glaubst nicht ernsthaft, dass unsere bürgerliche Parlamentsmehrheit etwas gerechteres bringen würde, oder? Auch die FDP (siehe Silberschmidt) und SVP würden die AHV am liebsten ganz abschaffen und alles auf "eigenverantwortliches Sparen" umbauen. Na dann Prost.
      24 8 Melden
  • Sensenmaa 17.08.2017 14:48
    Highlight Werde Nein stimmen.
    35 17 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 15:59
      Highlight Warum?
      14 7 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 21:43
      Highlight Bin dafür. Gründe gibts viele. Ich wüsst gern deine dagegen.
      8 8 Melden
    • Griffin 18.08.2017 20:20
      Highlight Die AHV wird mit dieser Revision ein Stück weit abgeschafft, ihren festgeschriebenen Auftrag würdevolles Altern zu ermöglichen kann sie je länger je weniger!

      Es muss eine bedarfsdeckende, solidarische Rentenversicherung geben, und nicht ein stetig an Ansehen und Wirksamkeit einbüssendes 'Trostpflästerchen' für die arbeitende Bevölkerung.
      5 0 Melden
    • Juliet Bravo 18.08.2017 22:11
      Highlight Sehr einverstanden. Aber was wäre dein - mehrheitsfähiger! - Vorschlag? Momentan zittere ich eher, dass es den Rechten und Bürgerlichen nicht gelingt, die AHV ganz einzustampfen.
      3 1 Melden
    • Griffin 19.08.2017 12:48
      Highlight Wenn eine bedarfsdeckende Rentenversicherung nicht mehrheitsfähig sein soll, dann kämpf ich dafür dass sie es wird und nicht für eine verzögerte Zerstörung des miserablen Deals den wir heute haben.
      4 0 Melden
  • Sam1984 17.08.2017 12:52
    Highlight Als die AHV eingeführt wurde, war das Rentenalter für Männer und Frauen 65. Das Rentenalter für Frauen wurde erst nachträglich gesenkt in the 60-er Jahren.
    29 0 Melden
    • Sam1984 17.08.2017 13:09
      Highlight https://www.bsv.admin.ch/dam/bsv/de/dokumente/ahv/faktenblaetter/die_geschichte_derahv.pdf
      6 2 Melden
  • Posersalami 17.08.2017 12:23
    Highlight "Aber das Problem ist ja, dass auch Leute diese 70 Franken bekommen, die sie gar nicht brauchen. "

    Dann können diese Leute ja die 70 Franken spenden! Oder besser noch, das reiche Klientel der FDP und SVP muss die AHV gar nicht beantragen, dann bekommen sie auch nichts. Aber das geht ja nicht, gerade die Vermögenden nehmen mit was sie bekommen.
    38 28 Melden
  • Max Havelaar 17.08.2017 12:21
    Highlight Lasst es mich einmal so sagen:
    47 6 Melden
    • Alterssturheit 18.08.2017 13:50
      Highlight 8 Std. ??? In sehr vielen Betrieben wie bei uns gilt noch die 42h/W = 8.4 Std. täglich.
      6 0 Melden
  • JaneSoda 17.08.2017 12:18
    20 12 Melden
  • MartinArnold 17.08.2017 12:15
    Highlight Wir werden nicht umhin kommen mehr zu bezahlen. Entweder Lohnabzüge oder Steuern.
    1. Wir werden alle immer älter. Lebensstandard wahren heisst mehr einbezahlen, Wenn nicht, weniger Leistung pro Zeiteinheit!
    2. Rentenalter erhöhen. Das funktioniert nur wenn diesen "fast Rentnern" eine Arbeitsstelle garantiert ist! Sonst ist es eine Problem Verschiebung zuerst zur ALV und dann zum Sozialamt!
    Man hat dann zwar mehr in der AHV aber enorme Schulden im Sozialbereich, also Steuern rauf!
    Finanzierung über MwSt ist wohl die gerechteste Art der Finanzierung. Es bezahlen alle, auch die Rentner!!
    26 7 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 13:37
      Highlight Ganz genau. Und genau die angeführten Probleme werden mit der AHV-Revision angegangen. Darum mein klares Ja.
      18 13 Melden
    • aglio e olio 17.08.2017 13:55
      Highlight Die eine Finanzierung per MwSt ist gerade nicht gerecht. Jemand mit geringem Einkommen "verkonsumiert" dieses komplett, wird also auf den Grossteil seines Einkommens mit dem MwSt Satz besteuert. Jemand mit sehr hohem Einkommen wird dieses nur zum Teil für Konsum verbrauchen und darauf die MwSt entrichten. Absolut betrachtet ist das eher mehr.
      Relativ gesehen werden die Geringverdiener einen grösseren Teil der ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für die MwSt aufwenden müssen, haben also einen höheren Steuersatz.
      26 6 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 14:09
      Highlight Die 0,3% MwST Erhöhung ab 2021 merkst du kaum. Die anderen 0,3% überhaupt nicht, da diese seit Jahren in die IV Sanierung flossen. Dies läuft aus und diese bisher für die IV erhobenen 0,3% fliessen ab 2019 in die AHV.
      11 7 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 14:46
      Highlight Auf eine Ausgabe von 100.- Fr. sind es für die AHV ab 2021 läppische 33 Rappen! Das sollte uns die Sicherung der AHV doch wert sein!
      14 6 Melden
  • Shlomo 17.08.2017 12:07
    Highlight Wiso glauben eigentlich so viele Schweizer, dass sie irgendwie mal Einkommensmillionäre werden. Dasselbe war schon bei der Erbschaftsteuer zu beobachten, jeder meint er hätte noch einen entfernten Onkel der ihm ein paar Millionen vererben wird.
    Sehts endlich ein, ihr werded nie, aber auch wirklich nie reich.
    53 16 Melden
    • Nick_ 17.08.2017 14:41
      Highlight ähm, ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Leute dies wirklich denkt. Ich bin kein Einkommensmillionär und werde dies wohl auch keim jemals werden. Trotzdem sehe und anerkenne ich, dass bereits im jetzigen System die Mehrverdienenden und Vermögende sehr viel zum Sozialstaat beitragen. Bei Einkommen über 250k/Jahr beträgt die Abgabenlast nahezu 50%. Die Hälfte! Vermögende geben von Ihrem Vermögen rund 20% ab via der Vermögenssteuer (jedes Jahr 0.2-0.5%).
      16 7 Melden
    • JohnDoe 17.08.2017 14:58
      Highlight Danke
      4 0 Melden
    • huck 17.08.2017 16:02
      Highlight Also ich "arbeite" noch nicht mal 20 Jahre, und bin schon fast zweieinhalbfacher Einkommensmillionär.
      8 4 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 23:32
      Highlight huck, ich gratuliere. Gut gemacht!👌🏼

      Ich hoffe, du vergisst nicht jene, denen die AHV die einzige Quelle im Alter ist.
      6 2 Melden
  • Jein 17.08.2017 12:06
    Highlight Franzini sagt es ja selbst, die AHV steht auf dem Spiel. Da bringt so eine Pseudo-Reform genau nichts, ganz im Gegenteil, denn sie vergrössert das Problem das dann in 10 Jahren von einer tiefgreifenden Reform behoben werden muss.

    Die Reform führt zu nichts als falscher Sicherheit, und ist ein Tropfen auf dem heissen Stein.
    37 19 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 13:41
      Highlight Doch. Die AHV musste ja immer wieder an die Entwicklungen angepasst werden - bei der wievielten Revision sind wir 2017? Diese Revision wird die AHV wieder für die nächsten ca. 15 Jahre sichern. Zudem ist sie relativ günstig (naja zumindest aus Männersicht;).
      12 17 Melden
    • Jein 17.08.2017 14:37
      Highlight 15 Jahre? Schön wärs, 2025 müsste schon die nachste Revision an die Urne, sonst steht schon 2030 ein Milliardenloch.
      8 2 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 16:20
      Highlight Rechne: Wir sind an der 11. AHV-Revision. Die AHV gibts seit 1948. Es ist schlicht und ergreifend normal für unser Schweizer System, dass alle paar Jahre wieder angepasst wird. Im Schnitt zir Zeit ca. alle 7 Jahre! Der Abstand von der letzten bis zur diesjährigen ist einfach aussergewöhnlich lang, weil die erste Vorlage wegen krasser Unausgewogenheit von den Linken erfolgreich per Referendum bekämpft wurde.
      10 1 Melden
  • Sensenmaa 17.08.2017 12:02
    Highlight Ich wills hiernur mal in den Kopf rufen. Cannabis legalisieren. Steuern darauf einnehmen, AHV und andere mardo Stellen renovieren!
    50 1 Melden
  • Chääschueche 17.08.2017 11:58
    Highlight "Sie wollen also die Reichen stärker zur Kasse bitten, Herr Franzini?"
    Wieso soll man die stärker zur Kasse bitten?

    Die Bezahlen genau den gleichen %-Satz ein aber erhalten eben nur viel weniger ausbezahlt.


    Traurig das die linken wieder einmal die reichen dafür bestrafen wollen das Sie reich sind. Es gibt genügend Leute die durch harte Arbeit Reich wurden und in der Schweiz viele Arbeitsplätze anbieten. Das man die jetzt irgendwie bestrafen will ist Krank.

    34 38 Melden
    • Shlomo 17.08.2017 13:26
      Highlight 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
      Durch harte Arbeit reich werden. Ich lach mich tod. Als nächstes glaubst du noch an den Osterhasen 😂😂😂😂😂😂😂😂
      39 21 Melden
    • aglio e olio 17.08.2017 14:00
      Highlight In einer solidarischen Gesellschaft gibt man was man kann und bekommt was man braucht.
      Das sichert den sozialen Frieden und allen geht es besser.
      "Dene wos guet geit"
      26 7 Melden
    • Chääschueche 17.08.2017 14:33
      Highlight @Sholmo
      Was denkst du wie man Unternehmen erfolgreich führt?
      Indem man auf der faulen haut liegt?

      Ich spreche hier von Firmen wie:
      Swatch, Stadler, Panalphina, Globus Travel Services, Sika, GF, Omya, kleineren Biotechfirmen und vielen weiteren Firmen (Grössere Baufirmen) die von Schweizern gegründet wurden und auf dem Weltmarkt (oder National) ganz oben mitspielen.

      Du wirst vermutlich nur die Kardäääshians kennen....
      12 14 Melden
    • Sensenmaa 17.08.2017 14:40
      Highlight Das habe ich auch gerade gedacht @ Shlomo 😂😂😂

      @ Käsekuchen du weißt schon dass dieser Spruch in Vergangenheit oft dazu genutzt wurde die Leute anzutreiben. Es wurde schon Dokumentationen öffentlich zugegeben dass dieser Spruch zum Antrieb genutzt wird damit ja alle mitmachen. Aber glaub mir die Elite will dass ich an dem Status Quo nichts ändert.
      9 6 Melden
    • Marco86 17.08.2017 16:19
      Highlight @ Shlomo, Sensenmaa:

      Immer dem System und der Gesellschaft die Schuld für das eigene Unvermögen geben ist natürlich einfach.

      Mit einer guten Ausbildung, etwas Unternehmergeist und Fleiss schafft bringt man es in der Schweiz zu Wohlstand. Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis zahlreiche Beispiele dafür.
      6 9 Melden
    • Shlomo 17.08.2017 16:25
      Highlight Entschuldigung Chäschueche, Stadler ist schon mal das falsche Beispiel. In dem Fall hat der Herr von der SVP einfach eingeheiratet.
      5 2 Melden
    • Chääschueche 17.08.2017 16:42
      Highlight @Sensenmaa
      Ich spreche aus der Erfahrung von einigen Verwandten...Habe 3 Millionäre in der Verwandtschaft die sich Ihre Firmen selbst aufgebaut haben und das nur durch Jahrelanges Arbeiten...Hartes Arbeiten.

      Aber ich nehme an, das weder du noch Sholmo über 20. Habt ihr eigentlich schon gearbeitet oder drückt ihr noch die Schulbank? (Studium)

      6 9 Melden
    • Freddie 17.08.2017 16:55
      Highlight Also dann würdet ihr gerne mit einem Grossverdiener tauschen?
      Also am Montag um 6 Uhr aus dem Haus, um 21 Uhr wieder nach Hause kommen, den Kindern schnell gute Nacht sagen, etwas essen und dann noch 3 Stunden schlafen? Oder eine ganze Wochr gar nicht zu hause sein, weil man auf Geschäftsreise ist? Work-life-balance am a****.
      Problematischer sind eher die Personen, die nur noch durch Dividenden ihr Geld verdienen. Aber das ist auch nicht der grosse Haufen.
      9 4 Melden
    • Shlomo 17.08.2017 18:06
      Highlight @Chääschueche
      Zuerst mal Danke für die Blumen 😘, aber die 20er sind doch schon einige Zeit vorbei.
      Ich verwehre mich aber, dass die Dame oder der Herr die über 250k verdienen oder der oder die Unternehmerin härter arbeiten als die Putzfrau.
      9 7 Melden
    • Shlomo 17.08.2017 19:20
      Highlight @Freddy
      Mein Arbeitstag sieht nicht wirklich anderst aus und Großverdiener bin ich nicht und werde ich auch nie.
      8 4 Melden
    • Freddie 17.08.2017 19:59
      Highlight Ohh verzell mal schlomo. Jetzt nimmts mich wunder was du arbeitest ;)
      Ich arbeite auch (noch) nicht so, konnte aber dabei "zusehen"
      5 2 Melden
    • Chääschueche 17.08.2017 20:30
      Highlight @Shlomo
      Du verdrehst das Wort Hart Arbeiten... Die Putzfrau hat wohl nicht unbedingt die selbe Verantwortung wie jemand der eine Firma gründet die bald weit über 100 Angestellte hat. Sie rennt wohl auch nicht von Meeting zu Meeting, Trifft sich mit Kaufinteressenten, versucht neue Geschäftsfelder zu erschliessen bzw. den Kundenstamm auszubauen usw.

      Aber mit einigen hier ist diskutieren sinnlos ^^

      Reich = Böse

      10 4 Melden
    • Shlomo 17.08.2017 20:42
      Highlight @Chääschueche:
      Ich verstehe schon richtig, für dich ist halt Arbeit nicht gleich Arbeit.
      Ein paar Meetings und der Herr macht schon schlapp und redet von Harter Arbeit. Das ist extrem abwertend gegenüber Leuten die wirklich hart Arbeiten sowohl körperlich als auch geistig.
      Und den mit der Verantwortung kannst du dir auch sparen, der Busfahrer hat auch die Verantwortung.
      11 8 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 23:40
      Highlight Das geniale an unserer
      AHV ist ja, dass am Ende alle die Rente haben - egal ob Gutverdiener oder nicht! Und was die Gründe dafür sind.
      6 1 Melden
    • Shlomo 18.08.2017 10:00
      Highlight @Chääschueche und Freddie
      Ich glaub ich weiss was bei euch das Problem ist. Ihr beide geht nur wegen dem Geld arbeiten.
      Ihr beide tut mir wirklich Leid.
      5 1 Melden
    • Freddie 18.08.2017 10:30
      Highlight @shlomo
      Das ist doch kein Problem! Was ist an Geld haben so schlimm? Mit dem Geld kann ich meiner Familie und mir ein abgesichertes Lebem finanzieren, kann mir kaufen was ich will und muss mir keine Sorgen machen, dass ich Rechnungen nicht bezahlen kann.
      Ich finde es eher tragisch, dass Menschen sich und ihre Familie in finanzielle Gefahr bringen, da sie einen Job haben, der ihnen gefällt, dabei aber nicht genug Geld verdienen. Das ist nur Egoistisch.
      (Ich kann auch falsche Tatsachen aus deinen Kommentaren interpretieren😉)
      1 4 Melden
    • Chääschueche 18.08.2017 11:45
      Highlight @Sholmo
      Der Unterschied zwischen einem Chef und einem normalen Angestellten:
      Wenn der Chef versagt kann die ganze Firma konkurs gehen
      Wenn der normale Arbeitgeber versagt können für die Firma kosten entstehen. Aber ich hab noch nie gehört das wegen einem normalen Arbeiter eine grosse Firma konkurs ging.


      Es gibt verschiedene Arten von Verantwortung... das wirst du aber nie verstehen wie es scheint.
      4 4 Melden
  • giguu 17.08.2017 11:54
    Highlight Die AHV ist doch das grösste Schneeballsystem der Welt... wie kann das in Zukunft funktionieren ohne exponentiell steigende Bevölkerungszahlen? Kann mir das einer mal erklären?
    16 17 Melden
    • Moritz Weisskopf 17.08.2017 13:23
      Highlight Sobald die Baby-Boomer-Generation wegstirbt (in ca. 20 Jahren) wird die Zahl der Rentner wieder rückläufig sein.
      17 4 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 13:42
      Highlight Ähm mit dem qualitativen Wachstum?
      11 2 Melden
    • aglio e olio 17.08.2017 14:05
      Highlight Produktivitätszuwachs.
      Wenn dieser nicht in den Taschen einiger weniger verschwindet, sondern denen zugute kommt die ihn erarbeiten. Die "normalen" Leute halt. Arbeiter, Dienstleistende etc. und nicht nur den Financiers welche ihr, oft geerbtes, Vermögen für sich arbeiten lassen.
      7 6 Melden
  • @ursus 17.08.2017 11:52
    Highlight Sogar die Fr. 70.00 sind eine Mögelpackung. Dieses "Geschenk" wird mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer wertlos.
    Wenn es SP und Grünen wirklich um die Bedürftigen geht, dann müssen auch sie nein zur Scheinreform und zur Erhöhung der MwSt sagen.
    Übrigens: die Erhöhung der MwSt trifft die reichen viel weniger. Herr Silberschmidt setzt sich also nicht für die Reichen, sondern für uns alle ein!
    23 15 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 13:50
      Highlight Also: die Mehrwertsteuer wird ab 2019 0.3% zur AHV zahlen. Diese merkst du NICHT, da die 0,3% bisher seit Jahren für die Sanierung der IV erhoben wurden und nun dort nicht mehr verwendet werden. Diese 0,3% werden also schlicht umgeleitet. Die zusätzlichen 0,3% werden dann ab 2021 erhoben. Die Erhöhung der MWST beträgt unter dem Strich also 0,3% ab 2021. Rechne mal aus wie viel das auf deinen Konsum ausmacht! Nix! Die Teuerung macht viel mehr aus!
      Die Sicherung der AHV sollte uns das wert sein finde ich.
      18 6 Melden
  • Hugo Wottaupott 17.08.2017 11:33
    Highlight Ich bin auch nicht bereit 25% Steuern auf Hanfprodukte zu zahlen zugunsten der AHV.
    10 24 Melden
  • gänseblüemli 17.08.2017 11:06
    Highlight Rentenalter 85! Los!
    24 32 Melden
    • R. Peter 17.08.2017 12:26
      Highlight Rentenalter = 80% der standartisierten Lebenserwartung! Los!

      ZB. 2015 83 Jahre x 80% = 66 Jahre
      17 12 Melden
    • aglio e olio 17.08.2017 14:09
      Highlight Einen Haken hat die Sache,
      Der einfache Arbeiter hat eine geringere Lebenserwartung als zum Bsp. ein Anwalt. Anders gesagt, Arme sterben früher als Reiche. Im Durchschnitt.
      17 5 Melden
    • DerHugentobler 17.08.2017 15:19
      Highlight Aber es ist ein Ansatz, eine selbstjustierende AHV zu erhalten, die nicht dauernd reformiert werden müsste
      6 3 Melden
    • R. Peter 17.08.2017 15:52
      Highlight Genau wie im System mit fixen Rentenalter von heute, können auch Arbeiter älter werden als Anwälte. Das Wesen einer Solidarversicherung ist doch eben gerade, dass alle solidarisch füreinander zahlen und profitieren. Darum zahlen reiche Menschen für dieselben Leistungen auch zigfach mehr ein als ärmere. Gleiches gilt für Männer und Frauen, aktuell sogar bei tieferem Rentenalter und höherer Lebenserwartung der Frauen.

      Ich finde es sehr problematisch, wenn eine Gruppe (hier Reiche) vom System nicht profitieren darf, wenn wir von Solidarität sprechen - diese kann nie einseitig sein.
      9 8 Melden
    • R. Peter 17.08.2017 16:01
      Highlight So liesse sich aber zumindest die Rentenhöhe langfristig berechnen und sichern. Ganz im Gegensatz zu heute, wo Probleme immer wieder von neuem teilweise gelöst werden und die Restschulden an die kommenden Generationen verschoben werden, wo diese sich munter kumulieren...

      Zudem würde diese Regelung auch der steigenden Lebenserwartung und längeren Arbeitsfähigkeit Rechnung tragen, und nicht die Lebenszeitrenten indirekt und ohne Legitimation der Gesellschaft auf Kosten der im Verhältnis weniger werdenden Arbeitenden erhöhen. Dazu wäre dann ein gemeinsamer Entscheid notwendig (z.B. neu 78%).
      6 5 Melden
    • R. Peter 17.08.2017 16:25
      Highlight aglio e olio, existiert dieser "Haken" nicht auch heute schon? was hat er mit dem Referenzalter zu tun und ob dieses statisch als fixes Alter (z.B 65 Jahre) oder flexibel als Anteil der durchschnittlichen Lebenserwartung festgelegt wird?

      PS, auch Arbeiter werden heute deutlich älter als bei der Gründung der AHV - nicht nur Reiche.
      5 5 Melden
    • aglio e olio 17.08.2017 17:26
      Highlight @R.Peter
      Da gebe ich dir grundsätzlich Recht.
      Dennoch sollte man darüber schon nachdenken, insbesondere da die Lebenserwartung der untersten Einkommensschichten in den letzten Jahren sank, während die durchschnittliche weiter stieg.
      Der eine schuftet bis kurz vor den Abtritt, der andere geniesst noch 20 Jahre Ruhestand.
      Ich meine dies sollte in der Diskussion mit einbezogen werden. Weniger gearbeitet haben die Betroffenen ja oft nicht. Nur halt weniger Geld bekommen...
      6 3 Melden
  • Holla die Waldfee 17.08.2017 11:03
    Highlight Oh weh ... Ich hab nur bis "Ideologien" und "Reiche enteignen" gelesen. Dann war fertig lustig.
    Schon wieder so ein radikaler Populist. Das logische Denkvermögen ging unter der Verblendung verloren.

    Zwischen einer etwas ausgeglicheneren Umverteilung von Reichtum und einer Enteignung von Andris Taktgebern existieren unzählige Möglichkeiten und Welten.

    Hey! Andri Silberschmidt! Falls du das liest:
    Es gibt noch ganz viele Farben zwischen Schwarz und Weiss!

    Denk mal drüber nach!

    ps:
    Ich selbst habe noch nicht entschieden, wie ich stimmen werde. Dafür brauch ich noch mehr Infos.
    48 59 Melden
    • alessandro 17.08.2017 11:53
      Highlight Das ist mir wirklich auch gerade ins Auge gesprungen. Das hat nichts mit einer seriösen Diskussion zu tun. Enteignung wäre, wenn das maximale Salär auf 10'000 CHF pro Monat gesetzt wird. Alles andere wird abgegeben. Will das diese Vorlage? Nein, also wozu diese Formulierung?
      28 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.08.2017 12:02
      Highlight Brauchen Sie nicht. Was als Rentenreform getarnt ist, dient nur einem einzigen Ziel: Der Sicherung der Renten der geburtenstärksten Jahrgänge 1955-1973. Alle Anderen werden über den Tisch gezogen. Es geht hier nicht um Sanierung der Sozialwerke, die Babyboomer sorgen sich um ihre Privilegien und wollen sich davonstehlen sie nutzen ihre Position an den Schalthebeln aus. Diese Generation hat keine Bwsitzstandwahrung verdient. Keine Generation vor oder nach ihr hatte es leichter, zu Vermögen zu kommen.

      37 19 Melden
    • Holla die Waldfee 17.08.2017 13:54
      Highlight Dann möchte Toerpe Zwerg, dass die Jahrgänge 55-73 keine gesicherten Renten haben? Also alle vorher und nachher ok. Bloss die nicht.

      Sind es nicht auch diese sogenannten Babyboomer, die zu grossen Teilen den heutigen Reichtum aufgebaut haben? Was können die dafür, wenn ihre Eltern noch keine Antibabypille hatten?

      Wir sprechen hier nur von 18 Jahren. Danach wird's wieder lockerer. Bis die Jungen von heute ihre AHV beziehen ist das längst hinterm Berg.

      Du verurteilst eine ganze Generation als wär sie das Böse. Null Differenzierung. Eine Verdammung aufgrund des Geburtsjahres. Das ist böse!
      19 4 Melden
    • Sensenmaa 17.08.2017 14:46
      Highlight Ich stimme dem Troepe Zwerg zu in dieser Hinsicht.
      5 7 Melden
    • peeti 17.08.2017 15:50
      Highlight @toerpe Zwerg: Auch in der Babyboomer-Generation gibt es Menschen, die die 70 Fränkli sehr gut gebrauchen können. Und ja, auch wenn die Ergänzungsleistungen wegfallen ist es eine Besserstellung. Diese sind nämlich viel weniger geschützt (Stichwort: kantonale Sparrunden) und werden oftmals zB aus Scham nicht eingefordert.
      12 1 Melden
  • peterli90 17.08.2017 10:53
    Highlight Immer die gleiche Mär der Linken: Rentenalter 60 und nur noch 35 Stundenwoche, der Produktivität wegen. Ja, das stimmt schon, dass alles produktiver geworden ist, aber wir haben halt auch immer grössere Ansprüche (Eigenheim, Iphone, Ferien auf den Malediven).

    Und bitte: Die, die keine 2. Säule haben, sind oft selbstständig erwerbstätig. Und wenn man da nicht mit 3a vorsorgt, ist man selber schuld! Und die, die halt ein ganzes Leben lang nicht gearbeitet haben, mit denen habe ich kein Mitleid. Wenn dies aus Kindergründen der Fall ist: Dann hat ja der Ehegatte berufliche Vorsorge.
    38 61 Melden
    • Asmodeus 17.08.2017 11:43
      Highlight Ich habe mich von der Versicherung zu einer 3a überreden lassen, respektive wollte es selbst.

      Ich habe in den letzten 10 Jahren rund 36 600 CHF eingezahlt. Aktuell auf dem Konto sind aber scheinbar nur 6000 CHF.

      Man kann auch königlich über den Tisch gezogen werden.
      20 10 Melden
    • Sensenmaa 17.08.2017 11:58
      Highlight Nicht alle von uns...
      5 2 Melden
    • peterli90 17.08.2017 12:57
      Highlight @Asmodeus: Ja klar, und bei mir haben letzthin auf dem Zahlungskonto der ZKB auch plötzlich 30'000 Stutz gefehlt. Das glauben Sie ja wohl selbst nicht! Was war das für eine Versicherung? LoL, zudem wäre es wohl eher eine BANK, wo das Geld "gelagert" ist.

      @Sensenmaa: Was nicht alle von uns? Die meisten Leute sind bei der 2. Säule versichert. Aber klar haben sie nur eine tiefe Rente bzw. nur eine AHV-Rente, welche nicht reicht, wenn Sie sich die 2. Säule als Kapitalleistung ausbezahlen und dann ein paar Jahre in Saus und Braus leben. Seid doch mal ehrlich und hört auf mit dem Selbstmitleid.
      11 10 Melden
    • Michael Stotzer 17.08.2017 15:26
      Highlight @asmodeus Sie beziehen sich bei den 6000 CHF wohl auf den aktuellen Rückkaufswert. In den ersten Jahren werden bei den 3a Versicherungslösungen die Risikoprämien abgezogen. Solange sie die 3a nicht für die FInanzierung einer Immobilie verwenden wollen, spielt das keine Rolle.
      7 0 Melden
  • Asmodeus 17.08.2017 10:51
    Highlight 1. Es gibt absolut keinen Grund wieso Frauen weniger lange arbeiten sollen als Männer.
    2. Franzini hat recht, dass man sich nicht über die Kosten einer AHV beschweren kann, wenn man gleichzeitig den Grossfirmen und Milliardären immer grössere Steuergeschenke macht.
    Das Geld ist da, man muss es halt auch einfordern.
    3. Wir sollten nicht eine schlechte Reform annehmen bloss weil wir Angst haben, dass sonst eine noch schlechtere kommt.

    Die SP und die JUSO sollten lieber gegen den Rechtsrutsch im Parlament kämpfen anstatt den Schwanz einzuziehen.
    Kauft selber Verlage, verdammt!
    65 20 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 15:00
      Highlight 1. Die Frauen erbringen massiv mehr "Gratisarbeit" in Haushalt und Erziehung. Ich finde ein tieferes Rentenalter daher vertretbar. Die Kröte müssen die Frauen aber jetzt leider schlucken.
      2. einverstanden. Aber machen wir doch keine Ideologiediskussion draus: die Grossverdiener zahlen gut in die AHV ein und bekommen dann ja auch nur die Maximalrente.
      3. anderer Meinung. Die Reform ist wohl das ausgewogenste, das erreicht werden konnte. Und besser als abzuwarten und auf ein linkeres Parlament in naher Zukunft zu hoffen ist es mE, diese Reform anzunehmen. (Spatz in der Hand).
      13 5 Melden
    • peeti 17.08.2017 15:58
      Highlight Verlage kaufen (mit welchem Geld?) und auf ein linkeres Parlament hoffen? Die Linke kämpft ja gerade gegen den Rechtsrutsch, indem sie in einem bürgerlich dominierten Parlament eine solche Reform durchgebracht hat.

      Ein Nein zu dieser Reform wäre ein ganz schlechtes Zeichen für die Zukunft.
      5 3 Melden
    • Asmodeus 17.08.2017 16:12
      Highlight Ach Frauen leisten also Mehrarbeit zuhause?
      Was ist mit stay home Ehemännern?

      Sorry aber die Begründung ist Blödsinn
      2 7 Melden
    • Juliet Bravo 17.08.2017 17:07
      Highlight Wir zahlen im Moment für die Genation ein, bei der es schon sehr klar verteilt ist. Die Frau im Haushalt, der Erziehung und der Pflege der Generation über ihnen. Der Mann im Beruf. Das wird ja jetzt auch angepasst, da sich die gesellschaftliche Realität auch wenn nur ganz langsam verändert. Ich würde das auch für die stay at home Männer verteidigen. Wieviele gabs aber bei der Generation der heutigen Rentner?
      5 0 Melden
    • Asmodeus 18.08.2017 08:13
      Highlight Es geht JETZT darum, dass Frauen gleich lang arbeiten sollen wie Männer.

      Und nicht vor 30-40 Jahren.

      Zu behaupten Frauen (die älter werden als Männer) sollen weniger lange arbeiten weil sie zuhause in Haushalt/Erziehung/Pflege mithelfen ist 1. Sexistisch, weil es behauptet Männer würden dies nicht tun und 2. komplett veraltet.

      Und Leute die komplett zuhause arbeiten und sich nur um Haushalt/Erziehung kümmern, erhalten sowieso keine Rente, weil sie nicht einmal bezahlt werden.

      3 2 Melden
    • Aglaya 18.08.2017 09:34
      Highlight Die Leute, die komplett zu Hause arbeiten und sich nur um Haushalt/Erziehung kümmern, sind meistens verheiratet und profitieren von Erziehungsgutschriften. Dadurch erhalten auch sie mal eine AHV-Rente.
      3 0 Melden
  • draculas_tochter 17.08.2017 10:50
    Highlight Wie wär es wenn ihr auch das linke nein mal thematisiert? Das gibt es nämlich, ich weiss nur nicht weswegen, weil es immer unter den Teppich gekehrt wird.
    35 9 Melden
    • Asmodeus 17.08.2017 11:34
      Highlight Also ich bin links und ich tendiere zu einem Nein.

      Die Gründe sind folgendermassen:

      1. Die Reform ist weder nachhaltig noch durchdacht.
      Bereits in 5-10 Jahren ist sowieso die nächste fällig.

      2. Unterm Strich müssen der Mittelstand und die Jungen viel mehr einzahlen als schlussendlich dabei raus kommt. Jetzt 1000 CHF im Jahr mehr einbezahlen um dann 500 CHF im Jahr mehr Rente zu bekommen? Unlogisch.

      3. Das Hauptargument der Unterstützer lautet "Falls Ihr nein stimmt kommt etwas noch viel schlimmeres."

      Und Angst als Abstimmungsgrund überlasse ich lieber den SVP-Anhängern.
      32 7 Melden
    • Juliet Bravo 18.08.2017 01:29
      Highlight Eine AHV Revision, die ca. 10 Jahre sichert ist in der Schweiz der Normalfall!! Glaub doch nicht, wir würden eines Tages mit diesem bürgerlichen Parlament (seit 1848!) was besseres kriegen!
      5 3 Melden
  • Grundi72 17.08.2017 10:50
    Highlight Und wenn sie keine Argumente mehr finden bringen sie entweder die Nazi-Keule oder der "du denkst nur an die Millionäre" Klassiker... 🤦‍♂️

    Silberschmid ist 24 und hat das KV auf einer Bank gemacht. Mega Millionär mol... Und wenn er es einmal zu einem schafft: bravo, gut gemacht! 👏
    44 42 Melden
    • alessandro 17.08.2017 11:54
      Highlight Im Gegenzug wird bei einer AHV Revision von Enteignung gesprochen. Was ist daran Verhältnismässig?
      27 3 Melden
    • Shlomo 17.08.2017 12:08
      Highlight Aso Grundi du musst doch nicht auf dem Silberschmid rumhauen weill er nur das KV hat 😜
      14 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 17.08.2017 10:40
    Highlight Diese Vorlage bietet keine Lösungen für die Sichrung der Systeme. Diese Vorlage macht nur eines: Eine künstliche Übergangsgeneration schaffen, welche sich ihre Renten garantieren und gar noch erhöhen lässt. Zahlen sollen das alle Anderen. Welche Generation ist das? Ausgerechnet diejenige mit den geburtenstärksten Jahrgängen, welche also das Demographie Problem massgeblich verursacht. Und, oh Zufall, welche politisch am Ruder ist.

    Die Linke schweigt diesen Fakt tot.

    Lasst euch nicht über den Tisch ziehen. Geht abstimmen und stimmt nein.
    72 45 Melden
    • Triumvir 17.08.2017 12:02
      Highlight Ich stimme aber trotzdem überzeugt mit JA, denn ein Nein, verschiebt eine Problemlösung nur bis zum grossen Knall. Dann wird es noch viel krassere Varianten brauchen. Deshalb JA!
      20 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.08.2017 12:44
      Highlight Bloss dass der grosse Knall dann viel grösser sein wird, weil diese Scheinreform den Babyboomern Privilegien zuschanzt, die die Kosten des grossen Knalls drastisch erhöhen. Lassen Sie sich nicht täuschen! Diese Scheinreform ist nur das Vorgeplänkel. Bei allen unweigerlich folgenden Reformen werden Sie niemanden ü1973 mehr ins Boot holen können. Besitzstandwahrung. Darum, und nur darum, geht es bei dieser Scheinreform.

      Nein, zu diesem verlogenen Paket.
      7 16 Melden
  • Uslandschwiizer 17.08.2017 10:29
    Highlight Wir brauchen keinen lausigen Kompromiss mit Zueckerchen, sondern eine richtige Reform der AHV. Wir alle werden aelter - und werden fitter und gesuender sein im Alter, warum sollte man dann nicht auch laenger arbeiten koennen und duerfen?
    Rentenalter 67 fuer beide Geschlechter hat meine Stimme!
    73 36 Melden
    • peeti 17.08.2017 16:06
      Highlight Zwei Dinge:
      1. Flexibles Rentenalter ja, aber mit 67 für alle erweisen Sie jenen einen Bärendienst, die seit dem 16. Altersjahr am Krüppeln sind.
      Und wenn Sie jetzt einwenden, diese sollen sich halt umbilden:
      --> 2. Die Wirtschaft entlässt jetzt schon aus Produktivitätsgründen Ü50-Jährige entlässt und stellt junge ein. Wie und wo sollen dann die 66 und 67-Jährigen einen Job finden?
      8 2 Melden
  • Madmessie 17.08.2017 10:29
    Highlight Für mich geht diese Reform nur auf Kosten der U45. Das ist nicht fair und darum werde ich wohl Nein stimmen.
    68 27 Melden
    • Posersalami 17.08.2017 12:25
      Highlight Die Rente wird IMMER von den Jungen bezahlt! Das war noch nie anders. Am schlimmsten war es als man die AHV gestartet hat. Man stelle sich vor, da haben Leute AHV bekommen die nie einen Rappen einbezahlt haben.. unfassbar!
      20 5 Melden
    • Madmessie 17.08.2017 16:02
      Highlight Ist mir klar. Ich meine aber die Kosten der Reform. Findest du denn, dass diese nicht alle mittragen sollen? Und warum?
      2 0 Melden
    • Posersalami 17.08.2017 17:50
      Highlight Je nachdem wer rechnet kommt was anderes dabei heraus. Zeigst du mir bitte eine ideologiefreie Rechnung zur Reform?
      4 3 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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