Schweiz
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Wer hat Angst vorm linken Mann?

24.05.16, 19:47 03.06.16, 16:12


Wer am 24. Mai ein «20 Minuten» in die Finger bekommen hat, dem muss angst und bange werden. «Linksextreme werden zunehmend brutaler», warnt die Titelseite. Der Anlass: die schweren Ausschreitungen am vergangenen Samstag in Bern, bei denen elf Polizisten verletzt worden sind.

Titelseite von «20 Minuten» am 24. Mai 2016.

In dem dazugehörigen Artikel bescheinigt Experte Samuel Althof Linksextremen ein «zunehmend brutales und organisiertes Vorgehen». Sie «bewaffnen sich stärker, das kann vom Pflasterstein bis hin zum Revolver gehen». Ein zusätzlicher Artikel im Blatt ist mit «Eine neue Dimension der Gewalt» überschrieben. Darin werden weitere schwere Taten von links aufgezählt:

Das liest sich wirklich schlecht und dem unbedarften Leser werden sich viele Fragen stellen. Sind wir in der Schweiz noch sicher?

«20 Minuten» am 24. Mai 2016.

Wie es wirklich war

«Reclaim the Streets»: Krawall im Dezember 2014 in Zürich

Wenn einer im Lager der Extremisten die Lage einschätzen können muss, ist es das Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. In seinem letzten Bericht zu dem Thema schrieb das VBS

«Das Gewaltpotenzial sowohl der rechts- wie der linksextremen Szene bleibt bestehen. Trotzdem ist die Lage derzeit weitgehend entspannt.»

Weiter heisst es da: «Hinweise auf eine [Verschärfung der Lage] bestehen in der Schweiz zwar derzeit nicht, wohl aber in andern Ländern Europas.» Nicht zuletzt weist der Sicherheitsbericht aus, dass die Zahl linksextremer Straf- wie auch Gewalttaten seit Jahren rückläufig sind. Dagegen gibt es mehr rechtsextreme Gewaltakte – wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau. 

Alles in allem hinterlassen die «20 Minuten»-Artikel den Eindruck, als sollten hier die Pferde scheu gemacht gemacht werden. Und dann wird Samuel Althof hinzugezogen. Ausgerechnet der Basler Psychologe, der als Experte für Rechtsextremismus gilt. Ob der wohl gewusst hat, vor welchen politischen Karren er hier gespannt worden ist? 

Nachtrag

Klar dürfte sein, dass Extremismus immer Eselei ist. Um im Bild zu bleiben: Rechts- wie Linksextreme können den Karren in den Dreck fahren, den andere dann herausziehen müssen. Und Gewalt hilft da nicht, gegen keinen. Am Ende stehen im Jahr 2015 mit Blick auf die Statistik einfach 127 Ereignisse zu viel zu Buche. 

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103
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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Andreas19 27.05.2016 20:52
    Highlight Sehr schöner Artikel. Habe mich auch schon über die neuste Überschrift des rechten Gratisblatts aufgeregt.
    7 14 Melden
  • Herbert Anneler 27.05.2016 11:26
    Highlight Linker Filz gab wohl etwas zu lange auch warm. Heute schlägt das Pendel nach Rechts: Entsolidarisierung im Innern und nach aussen, jeder gegen jeden. Logisch, dass ein solches, immer aggressiveres Klima den Kontext für immer mehr Polizei und Armee schafft - und zu immer extremeren und gewalttätigeren Auseinandersetzungen, welche zu noch mehr Repression führen. Interessant: Genau an dieser Repression ist der Ostblock erstickt - zu viel Rechts ist mindestens so ungesund wie zu viel Links. Es liegt an uns als BürgerInnen und WählerInnen - zumindest im Moment noch...
    4 6 Melden
  • rot 26.05.2016 15:15
    Highlight Schade - der Artikel hat so gut angefangen. Leider fällt er auch in die Extremismus-Doktrin-Falle, die linke und rechte Extreme sieht, die sich berühren und beide ausserhalb des gesellschaftlichen Konsens liegen. Schön wäre es, wenn mal wieder wer diese absurde Theorie auseinandernehmen würde, vielleicht angefangen bei den Motiven?

    Sowieso: Wer Sprayereien gegen den Kapitalismus auf die selbe Stufe stellt wie das Anzünden einer Asylunterkunft (wie z.B. die Statistik des NDB) hat definitiv eine Schraube locker.

    Und Samuel Althof hat offenbar sehr wohl eine Agenda. Eine extreme.
    6 13 Melden
  • stan1993 26.05.2016 11:21
    Highlight Die linksextremen sind in letzter zeit sehr sauer auf ihre linkspopulistischen politiker die sich nicht mehr für die freiheit und eigenständigkeit der schweiz einsetzen wollen sondern lieber heute als morgen in die eu gehen wollen.
    9 4 Melden
  • cherezo 25.05.2016 17:43
    Highlight Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen "ich bin der Faschismus ". Er wird sagen "Ich bin Der Sozialismus.
    16 8 Melden
    • Spooky 25.05.2016 20:28
      Highlight
      Na ja, cherezo, mach mal halblang! Im Moment sagt der Faschismus immer noch: "Ich bin das Kapital, und ich bringe euch Reichtum." (Siehe die Flüchtlingsströme, die alle in Richtung Kapital strömen.)
      12 9 Melden
  • farrah 25.05.2016 15:51
    Highlight also ich bin dafür, dass man weder linksextreme noch rechtsextreme so beim namen nennt, fände extremistens, vollidioten, menschen mit der falschen energie bessere bezeichnungen!
    9 3 Melden
  • Zarzis 25.05.2016 12:37
    Highlight Ich errinere mich vor ca. 2 Jahren gab es in Luzern eine sehr Friedliche Demo mit 900 Beteiligten. Kurz vor Schluss standen die Demontrierer am Schwanen Platz der Massiven Polizei gegenüber. Die dann wehement in diese Linke Demo Eindrang um mit Tränengas und Schlagstöcke auf die Demonstranten los zu gehen. Den es gab scheinbar 3-4 Vermumte die auf der Seebrücke Pyros Zündeten. Die Demo endete im Chaos und die Linken Demonstranten wurden für die Eskalation Veranwortlich gemacht!
    Bei jeden Fussball Fan Zug müsste demnach die Polizei auch Massive eingreiffen, tut es aber nicht?
    16 18 Melden
  • Theor 25.05.2016 09:49
    Highlight Und lassen sie sich etwas von einem Juristen sagen, Herr Dahm: Den Einsatz von brennenden Feuerwerkskörpern damit rechtfertigen zu wollen, dass Feuerwerk nun einmal brennt ist eine selten dämliche Strategie, bei der jeder vernünftige Richter den Kopf schütteln würde.

    Das ist als würde man den Raubüberfall mit einer Pistole herunterspielen zu wollen: "Ja, mit einem Buttermesser in die Bank zu gehen wäre ja auch völlig ungeeignet gewesen." - stimmt. Das macht das ganze ja gleich viel weniger schlimm!
    34 12 Melden
    • stiberium 25.05.2016 10:16
      Highlight Der Blick schrieb auch mal von toten Leichen. Nennt sich Pleonasmus. Und diesen nimmt der Autor auf die Schippe.
      14 15 Melden
    • Theor 25.05.2016 10:26
      Highlight Es braucht einen selten derben Humor, um Gewaltausschreitungen jeglicher Art ins Lächerliche zu ziehen...
      26 8 Melden
  • stiberium 25.05.2016 09:44
    Highlight Politik Rechts = Mehr Linksextremismus
    Politik Links = Mehr Rechtsextremismus.

    Wobei Linksextremismus schon viel schlimmer ist. Rechtsextremismus hat schliesslich Tradition.
    19 14 Melden
    • farrah 25.05.2016 15:49
      Highlight ich hoff der untere satz ist ironisch gemeint
      6 3 Melden
    • stiberium 25.05.2016 16:19
      Highlight Yep.. Sorry fürs nicht kennzeichnen. :)
      12 2 Melden
  • Theor 25.05.2016 09:43
    Highlight Egal ob Linksextreme oder Rechtsextreme. Bei einem solchen Vorfall bin ich einfach dafür nach einer erfolglosen Auflösungs-Aufforderung mit härtesten Mitteln (Schlagstöcke, Tränengas) reinzugehen und alles festnehmen, was ne Kappe anhat.

    Ich bin wirklich kein Freund von extremen Mitteln, aber wie uns diese Chaoten (sind vermutlich eh immer die gleichen) seit Jahren an der Nase rumführen, Schäden in Millionenhöhe an unbescholtenen Bürgern anrichten und damit davon kommen, ist einfach erschreckend.
    23 11 Melden
  • Thomas Holzmann 25.05.2016 08:58
    Highlight Für Watson scheint Gewalt nicht so schlimm zu sein! Vorallem wenn es von links kommt! Shame you!
    84 46 Melden
  • BlubbBlubb 25.05.2016 08:58
    Highlight Ähm habe ich was falsch verstanden? Was ist mit alljährlichen Kravallen an 1. Mai Demos? Die kommen ja wohl kaum von rechts. Ich finde es nicht gut Gewalt von einer Seite
    als nicht so schlimm abzutun auch wenn sie anderer Art oder eine andere Motivation dahintersteckt. Was ist denn das für eine Aussage, dass nicht brennendes Feuerwerk sinnlos ist? Kann man auch, wenn man jemanden erschossen hat sagen: ja sorry gell ha halt d Pistole scho bsorgt, wer ja sinnlos gsii ned demit zschüsse??
    51 9 Melden
  • Santale1934 25.05.2016 08:52
    Highlight In dem Artikel geht es darum die wahren Fakten aufzuzeigen. Finde ich gut.

    In den Kommentaren hingegen wird diskutiert, ob nun Links- oder Rechtsextreme besser sind? Kaputte Welt xD
    Beide Seiten der Extremen sind einfach nur Idioten. Beide schaden der Gesellschaft. Bei Aktionen von beiden Seiten, kommen Unschuldige zu Schaden.
    Aber diskutiert ruhig weiter, wer nun der bösere ist. Das wird das Problem sicher lösen...
    Bin stolz auf euch. NICHT.
    So und nun lasst die Blitze kommen ;-)
    Ich geh deswegen dann randalieren und kann sagen, naja laut Kommentaren sind andere Randalierer schlimmer...HaHa.
    48 6 Melden
  • rodolofo 25.05.2016 07:57
    Highlight Bei den Extremisten sehen wir, wie sich autoritäre- und anti-autoritäre Erziehung berühren, weil sie zwei gegensätzliche Seiten der selben Medaille sind!
    In der autoritären Erziehung kann die erziehende Person machen, was sie für richtig hält. Die gehorsamen Untergebenen verhalten sich gegenüber ihrem Chef aus eigenem Interesse nachsichtig und anti-autoritär.
    In der anti-autoritären Erziehung lässt die erziehende Person die ihr anvertrauten Menschen einfach machen. Diese beginnen sich in der Folge autoritär selber zu verwirklichen.
    Demokratie ist also sowohl autoritär, als auch anti-autoritär.
    4 23 Melden
  • Gabe 25.05.2016 07:57
    Highlight Genau desshalb lese ich kein 20 Minuten mehr. Das Niveau ist einfach zu tief. Eigentlich lachhaft, aber es ist ja inoffiziell sehr genau bekannt welche "Spender" hinter dieser Gratiszeitung stehen.
    Einfach nur traurig so etwas. Und die Mehrheit der Leute in der Schweiz lese diesen geistigen Blödsinn noch.
    42 34 Melden
    • Fairness_3 25.05.2016 08:16
      Highlight Welche "Spender"?
      24 4 Melden
  • sevenmills 25.05.2016 07:15
    Highlight Ich stehe selber am äusseren linken Rand des polit. Spektrums. Genau aus diesem Grund kann ich nicht verstehen, wieso im Namen der Linke Gewalt angewendet wird. Wie kann ich für eine freie Gesellschaft kämpfen, in der alle Menschen gleich sind, sich gegenseitig respektieren und ein möglichst sorgenloses und von Gewalt u. Zwang befreites Leben leben, und gleichzeitig randalierend u. gewaltbereit durch die Stadt ziehen? Ohne Respekt vor dem, was anderen etwas bedeutet (ihr Eigentum)? Gewaltbereit gegen Menschen (Polizisten)?
    Und das notabene mit Mitteln u. Methoden, die man eigentlich bekämpft.
    93 2 Melden
    • Gabe 25.05.2016 08:03
      Highlight Das ist ein sehr guter Punkt. Sehr gut zusammen gefasst.

      Ich denke Frust hat bei der ganzen Sache viel damit zu tun.

      Aber Sie haben recht, jemand der die Tolleranz einführen und zur Regel machen will kann nicht intollerant mit anderen Leuten sein.
      28 1 Melden
    • Deleted93 25.05.2016 08:24
      Highlight Weil so gennante Linksextreme mit Linker Politik so viel zu tun haben wie die Svp mit dem Volk. Garnichts
      42 22 Melden
    • Fairness_3 25.05.2016 08:34
      Highlight @Deleted93:
      Dieser Vergleich hinkt aber ziemlich.
      23 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dubox 25.05.2016 06:51
    Highlight Relativiert dieser Artikel ernsthaft Gewalttaten? Kann das euer ernst sein? Dass 20min bewusst die heftigsten Vorfälle nennt, ist für mich logisch, auch wenn dadurch (zugegebenermassen) beim Leser ein möglicherweise falscher Eindruck entstehen könnte.

    Nichtsdestotrotz sprechen 199 links-motivierte Taten im letzten Jahr zu buche. Das bedeutet, dass an 2 von 3 Tagen im Jahr irgendwo so eine Tat geschieht. Für mich durchaus ein Grund, dies in einer Zeitung zu erwähnen (vielleicht nicht so krass wie 20min).
    66 38 Melden
    • Olaf 25.05.2016 07:25
      Highlight Es ist aber mitnichten so, dass Gewalttaten zunehmen würden. Es geht absolut nicht darum, diese zu verherrlichen. Vielmehr, dass die angebluchen News absolut nicht stimmen. Es geht um Glaubwürdigkeit, um Fakten-Treue und um objektive Berichterstattung. DAS ist hier das Thema.
      52 45 Melden
    • Fairness_3 25.05.2016 08:20
      Highlight @Olaf:
      Warum nicht mal die 49 gewaltsamen Ereignisse der Linksextremisten zur Sprache bringen? Ich kriege das Gefühl nicht los, dass der Linksextremismus in eurer Berichterstattung im Gegensatz zum Rechtsextremismus viel weniger Platz einnimmt.
      44 14 Melden
    • Der Beukelark 25.05.2016 08:31
      Highlight @Fairness, deine Gefühle sind wirr. Es hat kein einziges Beispiel für eine rechtsextreme Straftat im Artikel.
      9 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ket4mon 25.05.2016 06:01
    Highlight Ganz gut.. Genau solche Artikel in Gratiszeitungen hetzen die Links- und Rechtsextremen Seiten mehr gegeneinander auf.. Verbreitet Angst und Schrecken, genau das braucht die Bevölkerung, keine neutralen Artikel sind mehr erwünscht, aus jedem Atom muss ein ganzer Planet gemacht werden.. Kommt mal runter und geniesst euer Leben!
    67 5 Melden
    • Elexys Vi 25.05.2016 08:09
      Highlight Merci!
      9 0 Melden
  • Emperor 25.05.2016 03:42
    Highlight Wenn wunderst, eine Sitzblockade gilt ja schon als linksextrem, während oft nichtmal ein Flüchtlingsheim anzünden als rechtsextrem gewertet wird... langsam nichts neues, das unsere Staatsorgane auf einem Auge blind sind, ausserdem sind die rechten Gewalttaten meisst schlimmer. Was nicht heisst, das ich Gewalt an Demos befürworte oä.
    39 94 Melden
    • HansDampf 25.05.2016 05:46
      Highlight Können Sie diese Aussage mit Quellen belegen? Mir kommt spontan kein solcher Skandal in den Sinn.
      36 12 Melden
    • Fairness_3 25.05.2016 08:21
      Highlight @Emperor:
      Einfach mal was behaupten ohne mit Fakten zu belegen.
      21 8 Melden
    • Zarzis 25.05.2016 12:59
      Highlight Emperor bezieht sich auf die Gewalttaten-Statistik aus Deutschland vom 2014!
      Den genau das ist darin beschrieben. Die zahl Linksextremer Gewalt, sei Explodiert!
      Denn die Sitzblockaden von Rentnern die gegen Rechtsextreme Märsche Protestierten und die Verhinderten wurde als Angriffe gegen den Staat geandet.
      Aber Neonazis die einen Afrikaner fast zu Tote schlugen, nicht, da einer die Bieftasche mitnahm.

      Aussagen des Pressesprecher beim Vorstellen der Statistik.
      3 6 Melden
  • Patamat 25.05.2016 01:54
    Highlight Anstatt mit dem Finger auf 20min zu zeigen: Weshalb war bei watson bis jetzt kein einziges Wort zu den Ereignissen am Samstag zu finden? Ein Hintergrundbericht zu den Urhebern der Aktion wäre z.B. spannend. Oder ein Kommentar dazu, dass die Leidtragenden solcher Aktionen meist die kleinen Geschäfte sind (oder in diesem Fall u.a. ein Altersheim), dazu dass die vermeintlich unschuldigen Partygänger auf Kosten derer feierten, die sich für ihr Quartier einsetzen: http://mobile2.derbund.ch/articles/5741f786ab5c376565000001
    Totschweigen oder gar kleinschreiben macht das Thema nicht transparenter.
    112 10 Melden
    • Gabe 25.05.2016 08:10
      Highlight Ich glaube jeder Artikel der schlecht regergiert ist ist einer zu viel.

      Villeicht nimmt sich Watson hier die benötigte Zeit um einen sauber regergierten Artikel zu schreiben?! Es können nicht Alle so "schnell" sein wie 20 Minuten oder Blick !
      6 16 Melden
  • FrancoL 25.05.2016 00:46
    Highlight Es sind im Jahr 2015 total (li+re) 227 Ereignisse. Klar 227 zuviel!
    45 2 Melden
    • Olaf 25.05.2016 07:27
      Highlight Das ist richtig. Jede Gewalttat ist eine zuviel!
      15 1 Melden
    • Louie König 25.05.2016 09:10
      Highlight @Olaf: Das müsste am Ende des Artikels noch geändert werden ;-) Ich glaube, das war der Punkt von FrancoL
      8 0 Melden
  • TodosSomosSecondos 24.05.2016 23:48
    Highlight Sog. linke Gewalt richtet sich in erster Linie gegen Polizei und den Staat. Kämpft gegen Repression und für Freiheit und Gleichheit. Der Kleine gegen den Grossen. Wenn die rechten Anliegen in Gewalt ausufern, geht es in aller Regel zuerst mal auf die Schwächsten. Die Grossen gegen die kleinen und wehrlosen. Selbst als neutraler Beobachter, was ich definitiv nicht bin, kann man doch nur froh sein, sieht die Statistik so aus und nicht umgekehrt.
    81 86 Melden
    • Philipp Burri 25.05.2016 00:42
      Highlight Ja ne hast schon recht. Man kann natürlichargumentieren.. ausgebrannter Müllcontainer vs. ausgebranntes Flüchtlingsheim.. Ausgebrannt ist ausgebrannt... kann man.. Ich seh's anders.
      43 49 Melden
    • Bowell 25.05.2016 05:58
      Highlight Oh welch edle Ritter der Neuzeit diese Linksextremen aber auch sind. Bei Quartierläden Scheiben einschlagen, Wände versprayen, Feuerwehr und Polizei angreifen, das alles bringt uns Freiheit und Gleichheit, oder was? Als ob in der Schweiz keine anderen (politischen) Möglichkeiten bestehen um sich Gehör zu verschaffen...
      78 10 Melden
    • Der Beukelark 25.05.2016 08:33
      Highlight @TodosSomosSecondos, "Selbst als neutraler Beobachter, was ich definitiv nicht bin, kann man doch nur froh sein, sieht die Statistik so aus und nicht umgekehrt." haha... ist wie es ist!
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • bangawow 24.05.2016 23:44
    Highlight Linke Gewalt, die zu verurteilen ist, keine Frage VS Menschen, die Brandanschläge verüben, damit Unschuldige bei lebendigem Leibe verbrennen.

    Und jetzt diesen Vergleich mal bitte in Ruhe sacken lassen.

    Danke.
    52 43 Melden
    • Emperor 25.05.2016 03:44
      Highlight in der Schweiz fliegen eher selten Mollys ausserdem sehe ich durchaus einen Unterschied, wenn man einen Stein auf einen Polizisten mit Schild und Riotgear wirft oder einen Molly in ein Flüchtlingsheim mit schlafenden Kindern... auch wenn ich beides nicht gutheisse.
      29 53 Melden
    • HansDampf 25.05.2016 05:50
      Highlight Gewalt kann nie eine Lösung sein und sie wird nicht besser ob sie nun von links, rechts oben oder unten kommt. Wir haben in der Schweiz demokratische Mittel (und die Hürden für Initiativen sind verhältnismässig tief) um Veränderungen herbeizuführen.
      33 1 Melden
  • LeChef 24.05.2016 22:54
    Highlight Die Andeutung in den letzten beiden Sätzen finde ich echt daneben. Selbst wenn der 20min Journalist mit dem Artikel voll ins Klo gegriffen hätte (hat er nicht), ist es absolut unlauter ihn deswegen mit Rechtsextremisten in Verbindung zu bringen. Ich bin mir nicht sicher inwiefern Ihnen Ihre Andeutung wirklich bewusst ist, Herr Dahm, jedenfalls müsste klar sein, dass jemand rechts sein kann und darf, ohne als extremistisch abgestempelt zu werden. Ich sage das übrigens als eher linksliberal eingestellter Mensch.
    103 35 Melden
    • MaskedGaijin 25.05.2016 06:38
      Highlight heute ist doch alles rechtsextrem was nicht dem linken einheitsdenken entspricht.
      41 12 Melden
  • Sandokan 24.05.2016 22:49
    Highlight Bei den linken Chaoten wurden schon längst Leute eingeschleust die gegen Bezahlung von wo auch immer Gewalt anwenden sollen. Wer weiss bloss warum..? Man müsste die Politiker und Medien wie 20min mehr auf die Finger schauen. Selbst ernannte Experten müsste man schauen von wem die Expertise bezahlt wird. Wer wohl glaubt das der Konzern Tamedia nicht auch für gewisse Klienten Artikel verfasst der glaubt an den Osterhasen. Die Mainstream-medien haben an Glaubwürdigkeit verloren. Desinformation und Manipulation der Bevölkerung zugunsten dem Geldadel.
    33 65 Melden
    • TheClansman 24.05.2016 23:20
      Highlight Mit Kommas wärs eimfacher... Hää? What?
      21 12 Melden
    • Hierundjetzt 24.05.2016 23:25
      Highlight Natürlich!

      Verantwortung für Taten übernehmen? Will ich nicht!Da sind fremde Mächte am Werk. Aluhut-Denken wie es im Buch steht.

      42 15 Melden
    • Nate Summer-Cook 25.05.2016 08:17
      Highlight Lü-gen-pres-se-Lü-gen-pres-se-Lü-gen-pres-se! 😂
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith (2) 24.05.2016 22:46
    Highlight Eigentlich guter Artikel, aber leider tappt auch Herr Dahm in die Falle, "extrem" mit "gewalttätig" gleichzusetzen. Ich kenne Leute mit sehr "extremen" Ansichten, die diese äusserst friedlich vertreten.
    63 4 Melden
  • So en Ueli 24.05.2016 22:41
    Highlight Ob nun links oder rechts, ist mir egal. Solche Krawallmacher und Verbrecher gehören eingesperrt. Bei solchen Taten ist mir ihre politische Ideologie scheiss egal.
    83 19 Melden
  • Randy Orton 24.05.2016 22:39
    Highlight Ich finde es extrem wichtig, dass Watson solche "Aufklärarbeit" leistet. Den Lesern müssen alle Infos bereitgestellt werden und nicht vorgefertigte Meinungen und Bruchstücke von Tatsachen. Danke, dass ihr euch die Mühe macht und noch selbst Zahlen raussucht, recherchiert etc. anstatt einfach Copypaste-Clickbait-Artikel zu publizieren.
    50 39 Melden
  • Matrixx 24.05.2016 22:00
    Highlight Für mich interessant wäre auch zu wissen, wie es mit der Planung solcher Taten aussieht.

    Geh ich richtig mit der Vermutung, dass linksextreme Angriffe eher zufällig und rechtsextreme Angriffe eher geplant stattfinden?

    Ich rede da eher von linken Demostrationen, die eigentlich friedlich ablaufen sollten, aber im Chaos enden vs. geplante Angriffe von Rechtsextremene gegen Asylheime und Ausländer.
    Gibts da Fakten?
    38 18 Melden
    • Alnothur 24.05.2016 22:12
      Highlight Die "friedlichen Demonstrationen, die im Chaos enden" sind sehr oft inszeniert. Merkt man daran, dass sich entsprechende Organisationen nie distanzieren. Siehe letztes Wochenende, sowas passiert nicht "einfach so spontan". Es ist ein Muster: unter dem Vorwand, es sei für etwas Gutes, organisiert eine zwielichtige Organisation wie die RJG (Revolutionäre Jugendgruppe, heisst auf ihrer Seite Gewalt gut) eine Party/Demo, hofft auf genug Leute, die sich für sowas einspannen lassen, und können dann seelenruhig ihrer Wut fröhnen - in der Menschenmasse erwischt sie eh keiner.
      Eigentlich recht clever.
      48 18 Melden
    • Emperor 25.05.2016 04:00
      Highlight logisch gehts diesen Gruppen nur um die Gewalt... ich glaub du verwechselst da politische Aktivisten, welche auch zu ausschreitungen bereit sind mit "gömmer go bulle schlah" kids...
      6 5 Melden
  • Madison Pierce 24.05.2016 21:45
    Highlight Interessant finde ich, dass die Bevölkerung nach meinem Gefühl die grössere Bedrohung im Rechtsextremismus und nicht im Linksextremismus sieht, obwohl die Zahlen das Gegenteil sagen. Wahrscheinlich hallen da noch die unguten Gefühle aus den 90ern nach. Schade geht die Grafik nicht so weit zurück, das wären ganz andere Zahlen.

    Wobei man auch aufpassen muss: viele der Chaoten sind ganz unpolitische Idioten. Ein Linksextremist würde für den Kommunismus demonstrieren oder so, aber nicht besoffen randalieren.
    65 15 Melden
  • Matthiah Süppi 24.05.2016 21:21
    Highlight Ich habe nur Sex gelesen.




    102 4 Melden
    • Menel 24.05.2016 23:00
      Highlight Ich lese bei 20min auch nur was ich will 😜😂
      32 5 Melden
  • salliona 24.05.2016 21:16
    Highlight vielen Dank für diesen Artikel. Ehrlich, ich möchte mich einfach bedanken. Es passiert so oft, dass in den Medien (wohl, weil es bald Sommer ist und man die Zeitung füllen muss?) Geschichten irgendwie zusammengereimt werden, dass sie irgendeinen interessanten Titel hergeben. Vielen Dank für diese Berichterstattung mit genauen Zahlen und guter Recherche. Chapeau.
    67 50 Melden
  • bangawow 24.05.2016 21:03
    Highlight Ganz kurz: Danke watson!
    61 49 Melden
  • PenPen 24.05.2016 20:49
    Highlight Das ungute Gefühl, wenn man die eigene Klientel verteidigen muss...
    149 35 Melden
    • Olaf! 25.05.2016 08:18
      Highlight Ist nicht das Ziel dieses Artikels, das Ziel ist aufzuzeigen, dass 20min mal wider Fakten verdreht. Nicht wer jetzt das grössere Arschloch ist, Links oder Rechtsextreme.
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  • biosignalinator 24.05.2016 20:36
    Highlight aufgebrachte Menschen versammeln sich und protestieren gegen die Ungerechtigkeit - aktuell Brüssel, Barcelona (hust...) was ist einfacher als die Masse zu diffamieren? ein paar bezahlte, sogenannte Anarchos die Krawall machen.
    Die Medienlandschaft (wie das Beispiel 20') informiert die Leser präventiv für das Bevorstehende. Schliesslich muss man den Wutbürger in irgend eine Schublade stecken können :-P
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  • meglo 24.05.2016 20:36
    Highlight Gewaltätige Chaoten sind in erster Linie Kriminelle, ob sie ihr Treiben nun mit linken, rechten, religiösen oder anderen weltanschaulichen Parolen zu legitimieren versuchen. Die Parolen sind in der Regel nur Vorwand. Das eigentliche Ziel dieser Leute ist einzig und allein die Ausübung von Gewalt.
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    • Alnothur 24.05.2016 20:39
      Highlight Ah, sieh an, die Apologeten haben den Artikel auch schon gefunden. Stichwort "True scotsman fallacy".
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    • meglo 24.05.2016 21:04
      Highlight @dziltener: Ging es ihnen darum, einen Beitrag zum Thema beizusteuern, oder einfach darum, zu beweisen, wie wahnsinnig gebildet sie sind. Nun, Ich bin tief beeindruckt, auch wenn ihr Vergleich ziemlich hinkt.
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    • Alnothur 24.05.2016 21:23
      Highlight Der hinkt nicht, man hört es einfach von überallher: "Der war Terrorist, kein richtiger Moslem", "Der ist Extremist, nicht Antifa", ... man spricht denen mal einfach so sowas ab, damit man sich nicht damit beschäftigen muss.
      Die "True scotsman fallacy" ist übrigens im Englischen keine Angeberei, sondern Allgemeinwissen. Ich war mir nicht bewusst, dass das Konzept im Deutschen nur die wenigsten kennen.
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  • ucm 24.05.2016 20:33
    Highlight Hierzu kan ich nur eis sagen. Gewalt ist und bleibt abzulehnen.
    Was ist das eigentlich für eine Tabelle oben, die Linke und Rechte Extremisten (Ereignisse) vergleicht? Quelle?
    P.S. Ich auch links. Früher JU, jetzt ALSO
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  • Alnothur 24.05.2016 20:31
    Highlight Leseverständnis: 1. Nachsitzen.
    Ihr kontert die Aussage, dass die Gewalt *zunehmend brutaler* würde, mit einer Statistik, die "zeigt", dass die *Anzahl* Gewalttaten *rückläufig* ist (und übrigens auch "zeigt", dass die rechtsextremen Taten abnehmen)? Und ihr verteidigt diese Gewalt auch noch.
    Keine Angst, es wird wieder zunehmen - in Deutschland ist die Menge linksextremer Taten seit ein paar Jahren steigend, die Szene in der Schweiz wird da zweifellos mitziehen.

    "Tanz dich frei" war übrigens auch in Bern, und deutlich brutaler. Auch wenn 20min das nicht erwähnt.
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    • Philipp Dahm 24.05.2016 20:49
      Highlight Na klar, es gab brutale Szenen, das soll gar nicht schöngeredet werden. Eine Demonstrantin verliert ihr Auge und ein Polizist sein Gehör - sowas geht beides einfach gar nicht! Ich hoffe nicht, dass sowas zunimmt ...
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    • Alnothur 24.05.2016 21:03
      Highlight Am "Tanz dich Frei" war noch Einiges mehr, Stichwort Pflastersteine gegen Ambulanzpersonal.
      Das richtig Kranke finde ich ja die Leute, die Angriffe gegen Unbeteiligte für nötig befinden und rechtfertigen. Mit so einem Zeitgenossen hatte ich mal das Vergnügen, zu diskutieren.

      Ich hoffe es auch nicht, dass das zunimmt, aber die geladene Atmosphäre in Europa begünstigt leider Extremismus an beiden Spektrumsenden (hoffe, dass ich mit dieser "Prognose" falsch liegen werde). Als Verbindungsmitglied höre ich leider von Kollegen in Deutschland, wie sich das Klima allg. massiv verschlechtert hat.
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    • Randy Orton 24.05.2016 22:09
      Highlight Beim Tanz dich frei von linksextremismus zu sprechen zeugt von deiner Unwissenheit oder aber von absichtlicher Falschinformation. Am zweiten Tanz dich frei waren über 20'000 (vorwiegend) Jugendliche, sind das jetzt alles Linksextreme? Oder wird man erst linksextrem, wenn man Steine schmeisst? Zumindest beim Tdf kann ab der zweiten Durchführung nicht mehr von Linksextremismus gesprochen werden, das waren eher Jugendunruhen im Sinne von Reclaim the Streets-Bewegungen wie in den 80ern.
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  • Schnapphahn 24.05.2016 20:27
    Highlight Naja, die Stories mögen alt sein, die Zahlen in der Grafik jedoch nicht. Die, die sich immer für eine pluralistische Gewalt einsetzen, scheinen andere Meinungen und Werthaltungen echt gut zu tolerieren...
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  • Alexander P. 24.05.2016 20:23
    Highlight Genau genommen war die Rede von organisierterem und brutalerem Vorgehen und nicht von einer Zunahme der Taten.

    Ob dies stimmt, kann ich nicht beurteilen.
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    • Philipp Dahm 24.05.2016 20:37
      Highlight Natürlich gibt es auch brutale Vorfälle. Und die sollen auch nicht verharmlost sein! Die Darstellung ist bei den Kollegen dann aber schon etwas einseitig. Find ich. Ohne jetzt jemandem zu nahe treten zu wollen ...
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    • Maragia 25.05.2016 09:01
      Highlight Eure Berichtserstattung ist auch einseitig links...
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  • WeischDoch 24.05.2016 20:12
    Highlight Ich bin links eingestellt...aber klar vergessen wir die Gewalttaten weil es ja schon ein paar jahre her sind...demnach sollte rechtsextremismus auch nicht sooo schlimm sein...jetzt da der grösste gewaltakt ja mehr als 60 jahre zurück liegt...
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    • Philipp Dahm 24.05.2016 20:42
      Highlight Stimmt auch, die sinkenden Zahlen bestätigen das ja. Religiöse Extremisten beschäftigen das VBS heutzutage gewiss mehr. Für die gibt es wohl leider immer etwas zu tun ...
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«Liebes ‹Volk›, wann ist dir der Anstand ausgetrocknet?»

«079» ist frauenfeindlich, Guggen sind rassistisch, Ausländer sind Frauenprügler. «Alle gegen alle» scheint momentan das Motto zu sein. Das ist unfruchtbar und unverhältnismässig. 

Liebes «Volk»

Draussen sind ausserordentlich schöne Sommertage derzeit. Weniger schön ist das gesellschaftliche Klima. Auf den Strassen, in den Medien, in dir. 

Nach einem Überfall auf Ausgängerinnen in Genf debattierst du unter Mithilfe gewählter «Volks»-Vertreterinnen und landesweit aufgehängter Kiosk-Aushänge, ob und wie sehr man es jetzt endlich sagen müsse, dass explizit die Ausländer und implizit die Muslime für Gewalt gegen Frauen verantwortlich sind. 

Auch diskutierst du darüber, …

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