Schweiz
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Jagd Gewehr Jäger

In Zürich bald nur noch Wildhütern vorbehalten? Ein Jäger lädt sein Gewehr. Bild: shutterstock

«Blutiges Hobby» – in Zürich wollen Tierschützer die Jagd abschaffen

Hat es sich für die Jäger bald ausgeschossen? Die «Tierpartei Schweiz» fordert im Kanton Zürich ein Verbot der privaten Jagd. Staatliche Wildhüter sollen die Aufgaben der Jäger übernehmen. 



Die 1500 aktiven Jäger im Kanton Zürich könnten schon bald gezwungen werden, die Flinte ins Korn zu werfen: Wie der Landbote berichtet, hat die Tierpartei Schweiz (TPS) am Dienstag die von 7300 Stimmberechtigten unterzeichnete Initiative «Wildhüter statt Jäger» eingereicht. Sie richtet sich nach dem Vorbild Genfs, wo es seit 1974 keine private Jagd mehr gibt. Die Zürcher Initiative dürfte die Hürde von 6000 gültigen Unterschriften locker schaffen und damit zur Abstimmung kommen.

TPS-Präsidentin Monika Heierli richtet im «Landboten» scharfe Worte an die Jäger. Deren Darstellung der eigenen Tätigkeit, den Tierbestand zu hegen und pflegen, sei eine alte Mär: «Sie wird als Rechtfertigung für ein blutiges Hobby verbreitet.»

Die Jäger nehmen die Initiative laut Samuel Ramseyer sehr ernst. Der Kommunikationsverantwortliche des Jägerverbands «Jagd Zürich» zeigt sich gegenüber watson mit Blick auf eine Abstimmung «verhalten optimistisch». Im Kanton gebe es keine grundsätzliche Opposition gegenüber der Jagd. Die Jäger erfahren aus den unterschiedlichsten Bevölkerungskreisen Unterstützung: «Die Jagd ist nicht negativ besetzt.»

Ramseyer erwartet von der Abstimmung eine Signalwirkung über den Kanton hinaus: Sie werde und auch in Deutschland und Österreich Beachtung finden, ist er überzeugt: «Zürich wird von den Initianten als Testlabor für ihr Anliegen verstanden.»

Denn der Kanton sei urbaner geprägt als andere Gebiete der Schweiz, wo die Jagd stärker in der Bevölkerung verankert sei. Insbesondere in der links-grün geprägten Stadt Zürich, deren über 400’000 Einwohner auf die Gesamtbevölkerung des Kantons bezogen grosses Gewicht haben, dürfte die Initiative auf viel Sympathie stossen, prognostiziert Ramseyer.

Trotzdem glaubt er, dass die Argumente der 1500 aktiven Zürcher Revierjäger eine Mehrheit finden werden: «Denn die Jäger erbringen grosse Dienste an der Gesellschaft.» Sie rückten etwa bei Wildunfällen aus, um Tieren und Automobilisten beizustehen.

Wildschwein

Wildschweine sind im Kanton Zürich derzeit auf dem Vormarsch und sorgen für zahlreiche Wildschäden.  Bild: Shutterstock

Auch bei der Regulierung der Wildbestände seien sie unverzichtbar. Das helfe nicht nur, Wildschäden vorzubeugen, sondern nütze auch den Tieren. Ein regulierter Bestand bedeute ein ausreichendes Nahrungsangebot für die Wildtiere: «Das wiederum verhindert Krankheiten.»

Für Tierpartei-Präsidentin Monika Heierli hingegen heizen die Jäger einen unnatürlichen Kreislauf an, schreibt der «Landbote». Wildtiere vermehrten sich unter Jagddruck schneller als normal, was dann wiederum deren Abschuss legitimiere. Dabei würde sich der Wildbestand ohne Jagd von selbst regulieren, glaubt Heierli und nennt Nationalparks als Beispiele.

Die Diskussion rund um die Initiative dreht sich aber nicht nur um die Auswirkungen der Jagd. Jäger Samuel Ramseyer führt auch finanzielle Argumente dagegen ins Feld. Diese Bedenken teilt man auch beim Kanton. Im «Landboten» spricht Urs Josef Philipp, Leiter der Fischerei- und Jagdverwaltung, von einem jährlich wiederkehrenden zweistelligen Millionenbetrag, müsste der Staat die Aufgaben der Jäger übernehmen.

Eidechsenjagd mit vollem Körpereinsatz

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Video: srf

Auch sie leben im Kanton Zürich: Luchse

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wild beim Wild 21.07.2017 07:32
    Highlight Highlight Während der Unterschriftensammlung haben 9 von 10 Menschen aus allen Regionen im Kanton Zürich die Initiative aus folgenden Gründen unterschrieben:

    1. Sie wollen Wildhüter statt Jäger
    2. Tierquälerische Jagdmethoden der Hobby-Jäger wie die Treib,- Drück,- Baujagd, usw.
    3. Alkoholproblem innerhalb der Jägerschaft
    4. Sie wollen keinen Pöbel und Rentner mehr mit Waffen sehen im Einsatz. Bei der Polizei und Militär ist das aus gutem Grund auch verboten.
    5. Tier- und Naturschutz - Natur reguliert sich selbst am besten. Es braucht keine Amateurjäger.
  • Maja32 20.07.2017 22:09
    Highlight Highlight PS: Habe selten so viele Fake-News wie bei wildbeimwild.ch gelesen!
    Grüsse von einer Jägerin, die viele sympathische Jäger kennt, die um Himmels Willen sicher nicht aus Lust am Töten jagen!!!
    • Wild beim Wild 21.07.2017 06:21
      Highlight Highlight Fakten und Studien sind für Hobby-Jäger oftmals Fake News, weil es nicht ins Jägerlatein passt oder sie einfache Texte intellektuell nicht verstehen. Der von der Risikogruppe Hobby-Jäger befreite Kanton Genf, Nationalpärke und ganze Länder ohne Jagd beweisen und widerlegen Ihr Kaffeesatzlesen. Was früher über 400 JägerInnen auch in Genf schlecht gemacht haben, erledigen heute 3 Vollzeitstellen. Egoistisch wie sie und mit dreisten Unwahrheiten manipulieren viele JägerInnen und deshalb ist auch die Initiative folgerichtig. Sie haben übrigens auch den Initiativetext immer noch nicht verstanden.
    • Maja32 21.07.2017 11:26
      Highlight Highlight Zufälligerweise gibt es unter den Jägern durchaus auch viele sehr belesene und nicht allzu "dumme" Leute, welche Zusammenhänge und Hintergründe verstehen. Übrigens auch viele Wildtierbiologen betreiben die Jagd, mitunter aus idealistischen Gründen weil sie die Notwendigkeit darin sehen und aber auch den Nutzen, ökologsicher und fairer Fleischbeschaffung. Jagdfreie Gebiete wie der Nationalpark, wo der Prozessschutz gilt, sind aus Naturschutzsicht sehr wertvoll und wichtig. Aber gerade z.B. die Nationalpark-Rothirsche haben Streifgebiete, die WEIT grösser sind, als nur das Parkgebiet.
  • Maja32 20.07.2017 22:09
    Highlight Highlight Fünftens: zu dieser ewigen „die Räuber fehlen halt „Frage“: Schalenwildarten wie Reh, Rothirsch und Wildschwein befinden sich auf derart hohen Bestandesniveaus (aufgrund zunehmend wärmeren Wintern und mehr Nahrung, allesamt u.a. dank Klimaerwärmung), dass Wolf und Luchs ohne „Hilfe“ des Jägers nur schwer und nur sehr lokal wirklich regulieren. Vor allem eben – es handelt sich um ein stetig sehr dynamisches Gleichgewicht. Sowohl von Räuber und von Beute mal viel, dann mal wieder wenig. Der Mensch der braucht aber Konstanz. Er möchte planen
  • Maja32 20.07.2017 22:08
    Highlight Highlight Viertens: In Anbetracht unseres heutigen Fleischkonsums, welcher teils ethisch sehr fragwürdig ist (Massentierhaltung, Einfuhr von Futtermitteln, Hormone, Medikamente etc.), wäre es wohl das absurdeste, die Wildtiere als lokale, ökologische und fair zu erbeutende Nahrungsressource (sprich: Tötung ohne, dass es das Tier wirklich merkt, ohne Transport in den Schlachthof usw.) nicht zu nutzen. Ob das Wildtier von einem Jäger oder Wildhüter erlegt wird, ist ihm wohl egal – darüber hat es keine Zeit mehr nachzudenken. Und Fehler können hier wie da passieren.
  • Maja32 20.07.2017 22:08
    Highlight Highlight Drittens - Interessant ist: Der Vorstoss kommt von Tierschutz-Seite. Aber gerade aus Tierschutzsicht kann es nicht von Interesse sein, dass sich Wildbestände „von selbst“ regulieren. A) würde das auf einem zu hohen Bestandesniveau passieren, als dass es der Mensch in der Kulturlandschaft will und B) würde das heissen: Mehr Krankheiten, mehr schwache Tiere, mehr Fallwildunfälle. Ergo – mehr Qual und Leid für Tiere. Der Gedanke „Wildtiere regulieren sich von selbst“ ist schön und romantisch, aber bei uns im Schwiizerländli leider unrealistisch.
  • Maja32 20.07.2017 22:08
    Highlight Highlight Zweitens: „Gleichgewicht“ bedeutet in der Natur (wenn man denn den Menschen davon ausnimmt) Dynamik! Solch ein dynamisches Gleichgewicht will der Mensch nicht bzw. mit einem solchen können wir in unserer überintensiv genutzten Kulturlandschaft nicht umgehen.. Wir müssen Kompromisse finden. Ein Zusammenleben mit Wildtieren (jeglicher einheimischer Arten) ja – aber auf einem gewissen „erträglichen“ Niveau. Könnten wir Wildtiere nicht regulieren, wäre ihre Akzeptanz bei vielen Naturnutzern klein und es gäbe mehr gesetzlose Wilderei
  • Maja32 20.07.2017 22:07
    Highlight Highlight Erstens: Es gibt nicht EIN Argument für die Jagd, sondern mehrere: Fleischbeschaffung, Bestandesdezimierung bzw. dort wo nötig bzw. Schadenprävention. Dies sind wohl bei uns die Hauptargumente. Ein jagdlicher Eingriff vereint oft mehrere Argumente (Bestandesregulation und Fleischbeschaffung). Und es gibt auch nicht DEN Jäger. Es ist nicht fair, Jäger alle in einen Topf zu werfen
  • DerTaran 20.07.2017 01:08
    Highlight Highlight Es geht den meisten Jägern tatsächlich nur um die Lust am töten, warum sonst fahren wohl schweizer Jäger sogar nach Frankreich und Osteuropa in den Urlaub statt sich um die Hege in ihren eigenen Revieren zu kümmern. Um ihren ausländischen Kollegen bei der Hege zu helfen? Wohl kaum.
    • Nihil 20.07.2017 10:29
      Highlight Highlight Das ist eine unhaltbare Verleumdung sämtlicher Jäger, die für das Wohl der Allgemeinheit tausende Stunden im Wald verbringen, die Natur besser kennen als wir alle, die Tiere beim töten ehren und die für das beste Fleisch der Schweiz zuständig sind.
      Es ist fast frech wie sie pauschal urteilen über Leute, die garantiert mehr für die Allgemeinheit machen als Sie das je tun werden.
    • DerTaran 20.07.2017 11:11
      Highlight Highlight Ich kenne leider genug Jäger (und habe mir ihre Horrorgeschichten von Jagdausflügen anhören müssen) um zu wissen, das ich Recht habe. Die Hege und Pflege ist nur dafür da ein Alibi zu liefern. Wenn sie in einem fremden Revier/Land in einer Woche 5-10 Tiere abknallen, dann mach sie das wegen dem Spass am Töten und aus keinem anderen Grund.
      Die Arbeiten im Wald sind auch nicht zum Wohl der Allgemeinheit, sonder sind einzig dafür da den Bestand aufzupäppeln und die Jagdinfrastruktur instand zu halten.
      Aber sie haben Recht, das beste und artgerechteste Fleisch kommt tatsächlich von der Jagd.
    • Nihil 20.07.2017 11:49
      Highlight Highlight Ich kenne eben auch einige Jäger und bin der Meinung dass da keine Horrorgeschichten zu hören sind.

      Das sind ganz normale Vorgänge, die in unserer verweichlichten Gesellschaft als Horrorgeschichten aufgenommen werden.

      Wenigstens sind wir uns beim Thema Fleisch einig, mehr muss ja auch nicht erzwungen werden ;)

      Wir werden bei der Abstimmung dann sehen, wie das Volk von Zürich entscheidet. Ich hoffe jedoch dass es kein weltfremder Entscheid sein wird.

      Sonst gibt es bald Schlachtbetriebe die mit Zuchtrehen, Zuchthirschen, Zuchtwildschweinen etc. beliefert werden... ergo kein Wild mehr.
  • D.L. 19.07.2017 23:09
    Highlight Highlight Die Jagd auf Tiere abschaffen und dafür die Jagd auf Andersdenkende aufnehmen?
    • Oel oil 19.07.2017 23:35
      Highlight Highlight Mit Verlaub, weshalb aufnehmen? Die Jagd auf Andersdenkende läuft doch schon? Das Spannende ist lediglich, dassrein Jeder aus einem anderen Blickwinkel ein Andersdenkender ist.
  • Binnennomade 19.07.2017 22:05
    Highlight Highlight Ich spüre als linker Vegetarier, Städter und Gutmensch das Bedürftnis, mich von dieser sturzdummen Idee zu distanzieren und darauf hinzuweisen, dass diese Frau Heierli nicht repräsentativ für die Gschpürschmi-Fraktion ist.
    Ebenso tut es mir Leid, dass dieser Kommentar nichts zur Diskussion beiträgt. Danke.
    • Idemfall 19.07.2017 23:02
      Highlight Highlight Und ich spüre als Frau eines Jägers, die weiss wie viel Engagement und Naturverbundenheit hinter diesem "Hobby" stecken das Bedürfnis Dir für diesen Kommentar zu danken.
  • Thinktank 19.07.2017 21:29
    Highlight Highlight Warum nicht die Fleischtheken bei Migros, Coop etc durch staatliche Kolchosen ersetzen?
  • oliversum 19.07.2017 21:00
    Highlight Highlight Na, wer hat denn all die Jäger hierhergelockt, dass sie bei jedem sinnvollen Kommentar Blitze verteilen?
  • pachnota 19.07.2017 20:34
    Highlight Highlight Es gibt heute sehr gute Games, und Jagd Simulationen.

    Man könnte in den Jagtclubs grosse Screens bereitstellen.
    Da könnten sich die Schiesswütigen treffen und ihrem "trieb" zu töten, nachgeben.

    Da hinken wir der Entwicklung wohl noch etwas hinterher.
    • Nihil 20.07.2017 08:03
      Highlight Highlight Es geht nicht um den Trieb, sondern um die Wild-Regulierung. Grüsse von einem Städter der noch nie au der Jagd war, diese aber zu schätzen weiss.
  • pachnota 19.07.2017 20:16
    Highlight Highlight Es braucht niemanden, der zum Hobby Tiere tötet.
    Da sage ich, nein Danke.
    Überigens, es braucht auch keine Jäger um den Bestand zu regulieren. Hätte wir mehr Raubtiere, würden diese für Regulierung sorgen.
    Und wer ist gegen Wolf Bär u Luchs?
    Genau!
    • RETO1 19.07.2017 21:14
      Highlight Highlight räum die Wohnhäuser weg, dann hats Platz für Wildtiere
  • Chrigi-B 19.07.2017 19:03
    Highlight Highlight Ja genau 😂🤣😂😂🤣. Denen ist nicht mehr zu helfen. Haben das Wort Jäger nicht begriffen. Glaubt ihr echt mein Grossvater verbachte 1000ende Stunden, ohne Bezahlung!!, im Wald und am Waldrand nur um ein paar arme Tiere über den Haufen zuknallen? Nein, er tat es aus Liebe und Fürsorge zur Natur. Mal schauen wie der Wald nach 10 Jahren ohne Jäger ausschaut😂😂😂😂
    • Gavi 19.07.2017 19:10
      Highlight Highlight Kann ich nur zustimmen. Die Gegner haben den Sinn von Hege und Pflege nicht begriffen.
      Jäger kennen ihr Revier und die darin lebenden Tiere. Und Rehe mit Rachenbremsenbefall verhungern jämmerlich. Wird ein Tier angefahren, geht der Jäger mit dem Hund das verletzte Tier suchen. Bei strengen Wintern wird zugefüttert.
      Soll ich weiter aufzählen.
      Furzidee von den Gegnern. Punkt!
    • Chrigi-B 19.07.2017 19:15
      Highlight Highlight Gavi, das ist halt der klassische Fall von dummen, wohlstandsverwöhnten Stadtmenschen, welche glauben sie seien der Lanndbevölkerung in Sachen Intelligenz und Kenntniss der Materie um Weiten überlegen. Diese Initiative zeugt nur von 2 Sachen: Unwissenheit und Dummheit. Am Wochenende fahren sie dann aufs Land und beschweren sich über angreifende Mutterkühe😂😂🤣🤣. Jeder der das unterstützt, sollte mal einen Bericht über die Wildschweinplage in Amerika lesen 😏🙄.
    • trio 19.07.2017 19:57
      Highlight Highlight @Gavi
      All die von dir aufgezählten Punkte erledigt die Natur tausendmal besser, wenn man sie den lässt. So werden geschwächte Tiere z.B. vom Luchs gefressen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 19.07.2017 17:21
    Highlight Highlight Es ist doch so, dass der Mensch gerade in Europa massiv in die Natur eingegriffen haben, so dass die Kreisläufe massiv verändert wurden. Dazu kann man unterschiedlicher Meinung sein, es ist nun einfach so, dass gewisse natürliche Feinde von Wildtieren in der Schweiz nicht vorhanden sind und ihre regulatorische Funktion nicht übernehmen können. Folglich muss der Mensch gezwungener Masse diese Funktion übernehmen, ob mittels Jäger oder Wildhütern. Solange dies der Tiere und des Waldes willen geschieht, sehe ich nicht ein, weshalb Jäger zu verbieten seien.
    • Angelo C. 19.07.2017 17:45
      Highlight Highlight Gefälllt mir wieder mal, dein Kommentar....

      Sehe ich genauso, wir haben mancherorts auch erheblichen und unerwünschten Überschuss bei Wildtieren und es wäre m.E. ein Überriss, diese aufwendige Jagdarbeit zusätzlich den Förstern aufzupfropfen, die so schon genug zu tun haben.

      Kommt die (weltweite) Tradition hinzu und wenn solche Belange á priori lässlich würden, dann könnte man ja auch gleich das Zürcher Sechseläuten und die Basler Fasnacht abschaffen 😉!

      Im Ernst: Das ist wieder mal so eine übertriebene und unnötige Vorlage, wie wir sie in der Dekadenz heutiger Tage nicht selten vorfinden.
    • Sapere Aude 19.07.2017 18:01
      Highlight Highlight Danke! Ob die Jagd Tradition ist oder nicht erachte ich nicht als relevant, aber dass ist eigentlich in vielen Belangen so. Ich kenne selbst einige Jäger und die nehmen alle ihre Funktion als Jäger sehr ernst, verbringen das ganze Jahr viel Zeit im Wald und machen das nie aus der Lust zum Töten. Vielmehr aus Interesse an der Natur und im Bewusstsein, dass es diesen regulatorischen Eingriff Seitens des Menschen notwendig ist. Ausserdem beziehen diese alle einen nicht zu unterschätzenden Anteil ihres Fleisches gerade aus der Jagd.
    • Sapere Aude 19.07.2017 18:07
      Highlight Highlight Die Jäger die ich kenne verzehren auch das erlegte Fleisch, was ich konsequenter finde, als all jene die sich Tag täglich ihr Plätzli aus dem Coop holen und sich bezüglich ihres Fleischkonsums keine Gedanken machen.
      Die für mich wesentliche Frage bezüglich der Bestandeskontrolle der Wildtiere ist für mich, wie wir diese Organisieren wollen. Wollen wir diese "verstaatlichen" oder weiterhin in einem Milizsystem organisieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • chabacha 19.07.2017 16:59
    Highlight Highlight Die aktuelle Ausgabe des Schweizer Zeitschrift für Forstwesen (4/2017) hat zufälligerweise gerade einen Jagdschwerpunkt. Dieser wäre für die meisten Jäger durchaus erhellend.
    Längst ist anerkannt, dass die hiesigen Wildbestände viel zu hoch sind. Die Jagd ist wegen schlechtem Management, sowie Hege- und Pflegemassnahmen direkt dafür verantwortlich. Erstaunlicherweise wehren sich die direktbetroffenen Forstkreise viel zu wenig dagegen.
    Ob man die private Jagd nun verbieten möchte oder nicht, die Jagdpolitik ist eine Grossbaustelle, die endlich aufs Parkett gezerrt gehört.
    • trio 19.07.2017 20:11
      Highlight Highlight Zwischen Forst und Jagd herrscht immer wieder Uneinigkeit. Leider kann einigen Jägern durchaus zugetraut werden, die Wildbestände extra hoch zu halten, damit sie auch ganz sicher nicht überflüssig werden. Und auch mal einen natürlichen Konkurrent aus dem Weg räumt 😥
    • Simon23 19.07.2017 22:36
      Highlight Highlight Das war früher sicher etwas so. Aber glaube mir trio die Jäger müssen heute die Wildbestände nicht extra hochhalten. Das macht die heutige Landwirtschft mit z.B. dem Maisanbau von selbst. Auch die Wälder haben sich verändert. Anstatt Fichtenmonokulturen wie vor 50 Jahren wachsen heute fast überall dickungsreiche Mischwälder mit Dauerwaldcharakter. Diese bieten Reh und Hirsch fast unbeschränkt Nahrung.
  • Wild beim Wild 19.07.2017 16:47
    Highlight Highlight Jäger leisten bei einer genauen Analyse keinen Frondienst für die Öffentlichkeit und schon gar nicht für die Wildtiere. Wildtiere mögen keine Jäger. Wenn ganze Landstriche über eine Pacht gekauft werden können, um dort Wildtiere sinnlos zu töten und/oder quälen, muss man wohl oder übel ganz andere Begriffe als Frondienst verwenden. Die Jäger würden überhaupt keinen „Frondienst“ leisten, wenn sie nicht töten dürfen. Jäger wollen etwas im Gegenzug für ihre Leistungen und das hat mit dem Geist des selbstlosen Frondienstes oder Kultur rein gar nichts zu tun.
    • Simon23 19.07.2017 17:00
      Highlight Highlight Gerne lade ich sie einmal ein mit mir Weisstannen zu schützen, Rehkitze vor der Mähmaschine zu retten, die von Wildschweinen umgepflügten Wiesen zu flicken, den Kindern aus dem Kindergarten einen Fuchsbau zu zeigen, Hecken und Strukturen für Vögel, Kleinsäuger usw. anzulegen...
    • Simon23 19.07.2017 17:04
      Highlight Highlight Und wer rückt bei Wildunfällen auf den Strassen, Bahnlinien... aus? Wer holt den Jungfuchs aus der Abwasserleitung? Wer den Mäusebussard, der nicht mehr fliegen kann? ... Wer bildet in der Freizeit Jagdhunde aus, die angefahrene Tiere nachsuchen, damit sie von ihrem Leid erlöst werden können?
    • Wild beim Wild 19.07.2017 18:35
      Highlight Highlight Für Ihre Weiterbildung, damit auch Sie verstehen, um was es eigentlich geht: https://wildbeimwild.com/2017/01/21/initiative-fordert-im-kanton-zuerich-wildhueter-statt-jaeger
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rodney McKay 19.07.2017 16:43
    Highlight Highlight Was mir sehr merkwürdig erscheint, man versucht sich die Stimmen von der urbanen Bevölkerung zu holen. Also ausgerechnet bei der Bevölkerungsschicht, die keine grosse Ahnung von der Jagd hat. Eine eher unfeine Methode, man holt sich die ideologisch geprägte Stimmen, nicht die Stimmen, die auf Wissen beruhen. Würde man die Landbevölkerung befragen, also die Leute, die mit der Sache direkt, oder indirekt zu tun haben, hätte die Initiative vermutlich keine Chance.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 19.07.2017 17:14
      Highlight Highlight Ich bin mit nem Jäger (Grossvater) in der Familie gross geworden und lebe heute in der Stadt - ich hab ne Ahnung und sage trotzdem Nein zur Jagd ;-)


    • Albi Gabriel 19.07.2017 18:55
      Highlight Highlight @Rodney: Hat ja bei der Zweitwohnungsinitiative auch so funktioniert... Die Nichtbezroffenen bestimmen über den Rest.
    • trio 19.07.2017 20:20
      Highlight Highlight Inwieweit hat die Landbevölkerung den etwas mit der Jagd zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 19.07.2017 16:38
    Highlight Highlight Die Tante von der Tierpartei kann ja alles behaupten. Alternative Facts! Oder eben Emotionen über Facts laufen lassen. Blutiges Hobby? Hat sie schon je an einer Jagd teilgenommen? - Ein Spruch von früher, der, bevor es die TPS gab, heute noch gültig ist: "Ohne Jäger kein Wild". Von blutigem Hobby kann keine Rede sein. Die Aufgabe der Jäger ist die Hege und Pflege des Wildes. Leute der TPS sollten einmal an einer Jagd teilnehmen.
    PS: Wildschweine? Spätestens, wenn die dann die Schrebergärten der TPS-Mitglieder durchpflügen, rufen sie nach dem Jäger.
    PSI: Ich bin nicht Jäger.
    • Fox Devil Wild 19.07.2017 17:03
      Highlight Highlight @Rückbauer Schon ein wenig absurd von Hege und Pflege im Zusammenhang mit gezielten Tötungen zu sprechen. Es muss nicht schön geredet werden. Lebewesen werden getötet weil der Mensch darüber entscheiden kann und es so der enfachste Weg ist. Über Alternativen wird gar nicht erst nachgedacht. Dass die Tiere ebenfalls ein Recht auf Leben haben interessiert auch keinen.
      Ich finde die Initiative nur schon gut, weil sie wiedermal zum Nachdenken über gewisse Praktiken anregt, die vielleicht nicht mehr zeitgemäss und zu grausam sind.
  • Nihil 19.07.2017 15:58
    Highlight Highlight Der Bestand würde sich eventuell (eventuell) selbst regulieren, hätten wir noch natürliche Feinde für Flurzerstörer und Baumrindenkratzer.

    Da es diese nicht gibt in der Schweiz ist die Jagd notwendig.

    Ausserdem schmeckt Wild hervorragend.
    • sheimers 19.07.2017 17:01
      Highlight Highlight Und warum gibt es die natürlichen Feinde kaum noch? Weil sie von den Jägern ausgerottet wurden. Also ein denkbar schlechtes Argument, ich würde es eher eine scheinheilige Ausrede nennen.
    • Simon23 19.07.2017 22:59
      Highlight Highlight Nehmen wir das Beispiel Calandamassiv in Graubünden. Dort lebt seit Jahren ein Wolfsrudel mit bis zu 10 Wölfen. Selbst die schaffen es nicht die dortige Hirschpopulation genügend zu regulieren. Das Nahrungsangebot ist zu hoch.
    • trio 20.07.2017 06:30
      Highlight Highlight @Simon23
      Der Artikel zwar schon ein paar Jahre alt, darin befürchtet der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi sich um die sinkenden Wildtierbestände.
      http://m.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/21511104
      Nimmt mich aber Wunder, wie du zu deiner Einschätzung kommst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 19.07.2017 15:56
    Highlight Highlight Das Ergebnis ist dasselbe ob der Staat oder die Privaten jagen. Typische ideologisch geprägte Neidinitiative.
    • Wild beim Wild 19.07.2017 20:03
      Highlight Highlight Die sanitarischen (therapeutischen) Abschüsse der WildhüterInnen sind nicht das Gleiche, wie eine regulatorische Bejagung anhand einer jägerischen Müllbiologie und falsch verstandener Naturerfahrung. Lesen Sie doch bitte den Initiativetext richtig z. B. auf http://www.pro-wildtier.ch/
  • pachnota 19.07.2017 15:49
    Highlight Highlight Ich bin der erste, der ein Jagdverbot begrüssen würde.

    Es gibt 2017 in der CH einfach keinen Grund, als Hobby zu haben, Tierli abzuknallen.
    • speedy_86 19.07.2017 16:24
      Highlight Highlight Und wenn der Zug, Bus oder das Auto und Velo in einen Hirsch oder ein Wildschwein gefahren sind wird sich auch Ihre Meinung ändern.
    • meine senf 19.07.2017 16:37
      Highlight Highlight Hoffentlich bist du Vegetarier.

      Denn sonst: Wildfleisch ist doch das einzige Fleisch, bei welchem man sicher sein kann, dass das Tier artgerecht und in Freiheit lebte.

      Also ich würde als Tier sicher lieber als Hirsch im Wald leben und nach einigen Jahren geschossen werden statt als Schwein einige Monate in einem Mastgitter in einer Halle eingesperrt gemästet zu werden.
    • pachnota 19.07.2017 16:39
      Highlight Highlight Nein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elpolloloco 19.07.2017 15:44
    Highlight Highlight Disclaimer: ich bin Jäger in Ausbildung.

    Warum der Vergleich mit Genf hinkt: Genf ist ein Stadtkanton mit wenig Waldfläche. Vergleichbare Staatsjagd wäre in Zürich kaum zu finanzieren.

    Was ich verstehe: wenn Menschen Jäger als fremd oder seltsam wahrnehmen. Ich habe immer noch ein mulmiges Gefühl, wenn ich zusehe, wie ein Tier stirbt und zerlegt wird. Ich habe mich aber entschlossen zu jagen, da ich Massentierhaltung unwürdig finde und mindestens ein wenig Nähe zu meiner Nahrung haben möchte.

    Zudem war ich positiv von der Ausbildung überrascht, es wird viel auf Ethik und Vernunft gesetzt.
  • dmark 19.07.2017 15:41
    Highlight Highlight «Zürich wird von den Initianten als Testlabor für ihr Anliegen verstanden.»
    Sorry, aber Zürich findet in Deutschland so gut wie keinerlei Beachtung. Manche wissen nicht ein mal wie man dort hin kommt.
    • Yes. 19.07.2017 16:15
      Highlight Highlight Also in der Stadt habe ich das Gefühl, dass sehr viele Deutsche wissen wie man hierher kommt.
    • droelfmalbumst 19.07.2017 16:46
      Highlight Highlight in ZH wimmelt es nur so von Deutschen.. wie haben die wohl zu uns gefunden?
    • Simon23 19.07.2017 16:48
      Highlight Highlight Zumindest an der Streetparade. :-)
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  • Denk nach 19.07.2017 15:38
    Highlight Highlight Der Sinn dieser Initiative erschliesst sich mir nicht... Und eine Selbstregulierung in einem Nationalpark mit dem zersiedelten Mittelland (Abfall als Nahrungsquelle, etc.) zu vergleichen finde ich recht dumm.

    Aber hey... Wieso nicht. Dann muss man in Zürich nicht in den Zoo, sondern kann nachts die hungernden Füchse beobachten, wie sie denn Müll durchwühlen.
    • Luzi Fair 19.07.2017 17:24
      Highlight Highlight wie wäre es, wenn wir den Müll nicht rumliegen lassen?
    • Denk nach 19.07.2017 17:52
      Highlight Highlight Das wird wohl nicht reichen.... Du musst dann alle öffentlichen und private Abfalleimer entsprechend sichern.
    • Luzi Fair 19.07.2017 19:03
      Highlight Highlight Wie umständlich...
  • Against all odds 19.07.2017 15:32
    Highlight Highlight Ich denke einem Hasen oder einem Reh ist es so ziemlich egal von wem sie erlegt werden, wieso also diese Initiative?
  • Simon23 19.07.2017 15:23
    Highlight Highlight Diese Initiative zeigt leider, dass viele Personen einfach nicht wissen, was die Zürcher Milizjagd mit allen Jägern und Jagdaufsehern, die Stunden um Stunden tagtäglich unterwegs sind, alles für die Wildtiere, Bevölkerung, Forst- und Landwirtschaft alles leistet. Und zwar freiwillig. Diesen Leistungsauftrag könnten professionelle Wildhüter, die vom Kanton angestellt werden müssten, gar nie erbringen. Des Weiteren ist die Jagd eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wie Wildfleisch, dass ansonsten aus Neuseeland oder sonst woher importiert wird. Und dies soll abgeschafft werden?
    • Wild beim Wild 19.07.2017 19:52
      Highlight Highlight Sie sind nur schlecht informiert. Verarbeitetes Wildfleisch ist wie Zigaretten, Asbest oder Arsen ein Gift und krebserregend, erklärt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Behörden warnen seit Jahren Kindern, Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch vor dem Verzehr von Wildbret, das mit bleihaltiger Munition geschossen wurde. Wildbret ist zudem mit Rückstände von Pestizide, Spritzmittel, Gülle, Antibiotika usw. aus dem Futter von den Feldern belastet. Es gibt wohl kein minderwertigeres Fleisch als jenes von Treib- oder Drückjagden, welches die Jäger der Bevölkerung unterjubeln.
    • Denk nach 19.07.2017 20:45
      Highlight Highlight Ich bitte um Quellenangaben... Der SRF Bericht zu bleihaltiger Munition (und die Stellungnahme der JagdSchweiz, die in vielen Punkten sinnvolle Argumente bringt) kenne ich, der Rest habe ich noch nie gehört.
    • Wild beim Wild 19.07.2017 21:31
      Highlight Highlight Wildtiere leben in ständiger Angst wegen den Jägern. Insbesondere wenn sie real von Jägern gejagt werden, produzieren sie Unmengen giftige Hormone, Adrenalin usw. welche sich im Fleisch zusammen mit den anderen bereits vorhandenen Giften und Schlacken vereinigen. Die Todesangst geht also in Gewebe der Wildtiere ein und wird vom Menschen mitgegessen. https://wildbeimwild.com/2015/09/12/krank-durch-wildbret/
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  • Luzi Fair 19.07.2017 15:18
    Highlight Highlight das Töten per se abschaffe ? ja, damit könnte ich leben.
    das Töten verstaatlichen? so ein Schwachsinn...
  • Simon23 19.07.2017 15:09
    Highlight Highlight Diese Initiative zeigt leider, dass viele Personen einfach nicht wissen, was die Zürcher Milizjagd mit allen Jägern und Jagdaufsehern, die Stunden um Stunden tagtäglich unterwegs sind, alles für die Wildtiere, Bevölkerung, Forst- und Landwirtschaft alles leistet. Und zwar freiwillig. Diesen Leistungsauftrag könnten professionelle Wildhüter, die vom Kanton angestellt werden müssten, gar nie erbringen. Des Weiteren ist die Jagd eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wie Wildfleisch, dass ansonsten aus Neuseeland oder sonst woher importiert wird.
  • Snowy 19.07.2017 15:00
    Highlight Highlight Mich nähme wunder was der Kanton Genf für Erfahrungen mit der Abschaffung der privaten Jagd gemacht hat?

    Kosten? Wildtierbestand? Schädlinge? Flurschäden etc?

    Eine solche Analyse aus Genf wäre extrem hilfreich für eine Entscheidungsfindung pro oder contra private Jagd.
    • Simon23 19.07.2017 16:16
      Highlight Highlight Das kann ich dir sagen. Die Wildbestände haben sich vervielfacht, die Unfälle auf Strassen ebenso. Das Management kostet etwa 1.2 Mio. und es sind für den Kanton Genf 11 Wildhüter + zusätzliche Personen in der Verwaltung angestellt. Die, die es am meisten freut sind wahrscheinlich die Nachbarjäger aus Frankreich und dem Kanton Waadt, die die Wildbestände einfach auf der andern Seite der Grenze regulieren.
    • Simon23 19.07.2017 16:38
      Highlight Highlight *1.2 Mio pro Jahr. Dazu kommen noch ein paar 100'000.- Wildschäden pro Jahr hinzu, die dann auch der Kanton und nicht mehr die Jäger zahlen muss
    • Tilman Fliegel 19.07.2017 17:06
      Highlight Highlight Beamtete Schreibtischjäger?
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  • Grundi72 19.07.2017 15:00
    Highlight Highlight Es geht nur wieder darum einigen den Spass zu verderben. Die kommen wohl aus der Eifersuchts-SP Ecke? (Sorry Artikel nicht gelesen)
    • trio 20.07.2017 06:06
      Highlight Highlight Dann schreib auch keinen Kommentar bitte! Hauptsache wieder gegen links geschossen, oder wie?
  • sherpa 19.07.2017 14:50
    Highlight Highlight Jagen ist nicht ein "blutrünstiges Hobby, wie die sog. "Tierschützer" uns weismachen wollen Der Jäger ist Pfleger und Heger, aber jene welche nun auf die Barrikaden steigen, müssen zuerst mal wissen, was das auch bedeutet. Aber offenbar haben diese Leute keine Ahnung davon.
    • chabacha 19.07.2017 16:48
      Highlight Highlight Es wäre für die Waldverjüngung wohl ganz gut, wenn die Jäger verstehen würden, was sie mit ihrer Hege und Pflege so anrichten. Das mit der «Ahnung» würde ich mir also besser noch mal überlegen.
    • trio 19.07.2017 20:33
      Highlight Highlight Der Jäger pflegt und hegt nur, was er nachher abknallen darf. Dürfte er nicht jagen dürfen, brächten ihn keine zehn Pferde in den Wald, um Wildtiere zu pflegen.
  • Butzdi 19.07.2017 14:46
    Highlight Highlight Bin kein Jäger, aber weiss wie streng die Ausbildung ist. Ich sehe nicht ein weshalb man Leuten die einem Hobby nachgehen, dafür dem Staat noch Geld zahlen und einen Dienst an der Allgemeinheit leisten Steine in den Weg legen muss. Zudem müsste der Kanton dann für die Wildhüter bezahlen. Übernehmen die Tierschützer die Kosten? Denn von meinen Steuern will ich das nicht bezahlt haben.
    • meine senf 19.07.2017 15:50
      Highlight Highlight Ausserdem kann es ja durchaus auch sein, dass jemand, der etwas als Hobby macht, sorgfältiger ist, als jemand, der dasselbe nur wegen dem Geld macht.
  • kEINKOmmEnTAR 19.07.2017 14:40
    Highlight Highlight Ich werde bei einem solch schwachsinnigen Vorschlag sicher ein Nein fürs Verbot in die Urne werfen!
  • Valon Gut-Behrami 19.07.2017 14:32
    Highlight Highlight Hier ein kurzer Beitrag über Jagd in Deutschland...

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    • Valon Gut-Behrami 19.07.2017 14:38
      Highlight Highlight Im Beitrag werden die von Jägern eingebrachten Argumente gekontert.
    • demokrit 19.07.2017 15:40
      Highlight Highlight Natürlich entlarven die Argumente der Jäger bloss ihr biologisches Unwissen (Tierpopulationen sind meist sehr viel komplexer als das den Anschein hat und Tiere passen auch ihr (Reproduktions-)Verhalten an). Gut dass hier die Widersprüche der jagdgeilen Pseudo-Bestandespfleger einmal vorgeführt werden. Jagd ist ein netter Euphemismus für Wilderei. Das kann man nun verklären oder auch nicht.
    • Valon Gut-Behrami 19.07.2017 17:49
      Highlight Highlight Jagdbefürworter: Könnt ihr schreiben, was ihr am Beitrag nicht gut findet?

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