Schweiz
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FILE - In this Jan. 28, 2013, file photo, firearms training unit Detective Barbara J. Mattson, of the Connecticut State Police, holds up a Bushmaster AR-15 rifle, the same make and model of gun used by Adam Lanza in the Sandy Hook School shooting, for a demonstration during a hearing of a legislative subcommittee reviewing gun laws, at the Legislative Office Building in Hartford, Conn. Mass shooters have sometimes obtained guns by exploiting limited weapons laws and blind spots in the background-check process or weapons purchased by others. Lanza used his mother's weapons in the massacre at Sandy Hook Elementary School. (AP Photo/Jessica Hill, File)

Waffen üben eine zwiespältige Faszination auf die Menschen aus.
Bild: AP/FRE

Feuerwaffen in der Schweiz und in den USA: Ein Vergleich in drei Grafiken

Beinahe täglich hört man von Schusswaffen-Verbrechen aus den USA, zuletzt vom Massenmord in einem Club in Orlando. In der Schweiz sind solche Verbrechen wie die Tötung in Fislisbach eher selten. Was unterscheidet die beiden Staaten, was verbindet sie? 



Verbrechen oder gar Tötungen, die mit Schusswaffen begangen werden wie in Fislisbach, sind in der Schweiz eine Seltenheit. In den USA hingegen scheinen grössere Vorfälle im Zusammenhang mit Waffen, besonders mit Sturmgewehren, fast an der Tagesordnung zu sein. Klar, die USA haben auch 40 mal mehr Einwohner, doch ist das der einzige Grund? Ein Vergleich in drei Grafiken:

Anzahl Waffen:

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Die Zahlen sind von 2004/05. bild: watson, daten: gunpolicy.org

Woher stammen die Daten?

Alle Daten stammen von gunpolicy.org, einer Gesundheitsorganisation der Universität Sydney. Hauptziel der Organisation ist es, das Bewusstsein für Waffengewalt zu fördern und dieser vorzubeugen. 

Die grössere Anzahl privater Feuerwaffen in den USA ist auf die Grösse des Landes zurückzuführen. Die USA zählt 319 Millionen, die Schweiz 8 Millionen Einwohner. Der Anteil an Haushalten, die mindestens eine Waffe besitzen, bewegt sich aber in beiden Ländern ungefähr auf gleicher Höhe. 

Speziell in der Schweiz: Wegen des Milizsystems haben verhältnismässig viele Schweizer Haushalte ein Sturmgewehr zu Hause.

Anzahl Verbrechen:

Image

Die Zahlen sind von 2011. Bild: watson, daten: gunpolicy.org

Die Zahlen zu Verbrechen sehen anders aus. In den USA ist die Rate von Tötungen durch Feuerwaffen drei Mal höher. Der Grossteil dieser Tode in der Schweiz sind Suizide. Deshalb taucht Waffengewalt durch Feuerwaffen hierzulande seltener in den Medien auf. 

In den USA hingegen ist das Thema omnipräsent. Bei praktisch jeder US-Präsidentenwahl werden die «Gunlaws» thematisiert. Die «National Rifle Association» (NRA) setzt sich dabei stark für die Beibehaltung der liberalen Waffengesetzgebung ein. Erst vor kurzem hat die NRA ihre Unterstützung für Donald Trump bekannt gegeben.

Wer darf was?

Image

Bild: watson, daten: gunpolicy.org

In der Schweiz sind Gewehre zur Jagd und Imitate von echten Waffen meldungspflichtig. Waffen, die halbautomatisch feuern, sind bewilligungspflichtig. Vollautomatische Waffen hingegen sind verboten (Details im Bild unten). Beim Sturmgewehr der Schweizer Armee wird das vollautomatische Feuer ausgebaut, bevor der Soldat es mit nach Hause nehmen kann. 

Es ist grundsätzlich jedem Schweizer erlaubt, eine Schusswaffe zu besitzen, solange die Person nicht vorbestraft ist. Ausländern ist es ebenfalls erlaubt, solange sie nicht folgenden Nationalitäten zugehören: Albanien, Algerien, Sri Lanka, Kosovo, Mazedonien, Bosnien, Serbien oder Türkei.

In den USA hingegen ist die Gesetzeslage bundesweit liberaler. So sind zum Beispiel automatische Feuerwaffen seit 2004 wieder erlaubt, solange sie vor 1968 produziert wurden (so zum Beispiel eine alte AK-47). Halbautomatische Waffen und Faustfeuerwaffen unterliegen keinen Beschränkungen. Einzelne Staaten haben aber zusätzlich striktere Regeln. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • danmaster333 17.06.2016 22:30
    Highlight Highlight "Beim Sturmgewehr der Schweizer Armee wird das vollautomatische Feuer ausgebaut, bevor der Soldat es mit nach Hause nehmen kann. "
    Bevor man es definitiv nach Hause nehmen kann. Ich konnte es z.B. nach meinem Durchdiener-Durchlauf mit 21 Jahren mitnehmen, mit der Möglichkeit vollautomatisch 30 Schüsse (mit dem Standardmagazin) abzufeuern. Mit 32 könnte ich es abgeben, oder eben "nur" noch mit Seriefeuermodus behalten. Wenn ich dann die ganzen Formulare ausfülle und ein paar Mal beim Feldschiessen dabei war...
    19 16 Melden
    • JFH 04.01.2017 09:35
      Highlight Highlight Das Standartmagazin, wie Du es nennst, fasst 20 Schuss, nicht 30
      37 0 Melden
  • John Smith (2) 17.06.2016 18:56
    Highlight Highlight Um Missverständnisse zu vermeiden hätte der Autor noch kurz erwähnen sollen, weshalb es für Menschen aus Albanien etc. ein generelles Verbot gibt. Das ist nämlich nicht, weil man diese Leute pauschal als besonders gefährlich einstufte, sondern, weil man da ein erhebliches Risiko sieht, dass Waffen in deren Heimatländer verschoben und dort in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden. Die Regelung ist also nur auf den ersten Blick diskriminierend. (Waffen aus der Schweiz in Kriegsgebiete exportieren dürfen nur grosse Firmen, aber das ist ein anderes Thema.)
    203 2 Melden
  • smoe 17.06.2016 15:34
    Highlight Highlight Wenn man die Toten durch Schusswaffen so direkt gegenüberstellt, sollte man bedenken, dass das gesellschaftliche Gefüge in der USA ein ganz anderes ist, als in der Schweiz.

    So schlimm Geschehnisse wie die in Orlando auch sind, sie machen einen winzigen Bruchteil der Morde in den Staaten aus. Der Grossteil wird in armen urbanen Gegenden zwischen Gangs oder während z.B Raubüberfällen verübt. Etwas, was wir in der Schweiz praktisch nicht haben.
    113 4 Melden
    • Matthias Studer 17.06.2016 19:27
      Highlight Highlight Stimmt, aber sie haben Jahr für Jahr Amokläufe. Oft an Schulen. Und daran ist das Waffengesetz mitschuldig.
      36 17 Melden
    • smoe 17.06.2016 20:46
      Highlight Highlight @Matthias
      Dem stimme ich völlig zu. Darum bin ich der Meinung, dass man nicht einfach Tote durch Waffen zum Vergleich nehmen sollte, sondern spezifischere Statistiken wie Amokläufe, durch Polizisten getötete Zivilisten und visa versa, Kinder die versehentlich ihre Eltern erschiessen, etc.

      Also auf Dinge, auf die Waffengesetze wirklich Einfluss haben.
      32 1 Melden
  • TheDude10 17.06.2016 15:14
    Highlight Highlight Vollautomaisch gehen viel mehr schüsse daneben( auch bei geübten schützen), dass heisst im halbautomaischen modus kann der täter mit gleichviel munition viel mehr anrichten. Das bedeutet es spielt nich wirklich eine rolle ob die waffe vollautomitsch schiesst selbst mit handrepetiren kan ein geübter schütze sehr viel leid anrichten. desshalb ist nur ein generelles verbot die lösung.
    37 59 Melden
    • TheDude10 17.06.2016 15:33
      Highlight Highlight Hinzuzufügen ist noch, dass vollautomaten die vor dem verbot in den usa gebaut oder importier waren (den alte müssen auch vorher importiert worden sein) in ihrer anzahl sehr begrenzt sind und under 10,000$ nichts zu haben ist. Dazu kommt das man trotz ohne verbot in gewissen staaten durch bundesrecht papierkram mit dem atf erledigen muss, also auf bundesebene regitstriert wird.
      10 7 Melden
    • herschweizer 15.01.2017 10:30
      Highlight Highlight Das Problem an der Vollautomatik ist das der auch nur leicht geübte Schütze in einer Menschenmenge nicht gleich ganze Magazine leermacht sondern wahrscheinlich mit 3er bis 5er Salven wesentlich schneller mehr Schaden anrichtet. Es ist gut das dies verboten ist in der Schweiz.
      6 1 Melden
  • PeterLustig 17.06.2016 15:01
    Highlight Highlight "Dolch mit symmetrischer Klinge" ist verboten. Was ist der Sinn/Gedanke dahinter?
    27 3 Melden
    • Bierteufelchen 17.06.2016 15:10
      Highlight Highlight Das sind Messer, bei denen die Klinge oben und unten geschliffen sind, also Stichwaffen. Normale Messer besitzen nur eine einseitig geschliffene Seite.
      69 1 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 15:54
      Highlight Highlight Ein Dolch dringt leichter in die Brust ein und kann mit einem Stoss mehr Blutgefässe aufreissen, weil die Klinge zweischneidig ist. Meist sind Dolche besonders lang, damit man leichter bis zur Aorta oder dem Herz vorstossen kann.
      Kann mir hier ein Historiker vielleicht sagen, ob Dolche auch deshalb verboten wurden, weil Degen und später Dolche ausschliesslich Männern gehobenen Standes und zuletzt den Offizieren vorbehalten waren?
      25 3 Melden
    • danmaster333 17.06.2016 22:49
      Highlight Highlight @ Anaalvik Bin zwar kein Historiker, aber meines Wissens waren die meisten Bayonette vom letzten und vorletztem Ordonnanzgewehr ebenfalls so wie du es beschrieben hast konstruiert (und besonders lang). Meistens bekamen nur die unteren Mannschaftsgrade Gewehre, die Offiziere waren mit Pistole und im 1. WK evtl. mit Degen bewaffnet. Die alten Bayonette sind übrigens laut Waffengesetz verboten, ebenfalls das neueste Bayonett zum Stgw90., welches zwar nicht eine symmetrische Klinge hat, aber als Aufsatz zum Gewehr als solches nicht erlaubt ist.
      9 2 Melden
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  • Lutamoshikito 17.06.2016 14:29
    Highlight Highlight Wie man in Amerika Süssigkeiten ins Kino schmuggelt xD
    User Image
    178 2 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:11
      Highlight Highlight Und der Sohn/die Tochter lutscht in der Schule dann die Patronen aus dem Magazin.
      17 1 Melden
  • WalterWhiteDies 17.06.2016 13:47
    Highlight Highlight Eine Pistole als selbstverteidigung: In der heutigen Zeit sehe ich es noch als OK. Aber wieso braucht irgend jemand ein vollautomatisches Gewehr?! O.o
    33 22 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 14:26
      Highlight Highlight Personenschutz, Objektschutz, Transport von wertvollen Gütern. Das machen auch Privatfirmen mit bewaffneten Angestellte, die als Privatpersonen gelten und nicht als Beamte der Polizei oder Armee.
      17 18 Melden
    • WalterWhiteDies 17.06.2016 14:32
      Highlight Highlight Ja ich rede jetzt auch von einer Privatperson welche so ein Gewehr im Haushalt hat.
      18 2 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:15
      Highlight Highlight @Anaalvik: Meines Wissens dürfen private Schützer keine Serienfeuerwaffen benutzen. Die sind der Polizei (MP) und dem Militär und der Militärpolizei vorbehalten.
      15 1 Melden
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  • joe 17.06.2016 13:25
    Highlight Highlight Nach lesen des Artikels und der Kommentare komme ich zu folgendem Fazit:

    Die Schweizer Bevölkerung hat einfach das, was man allgemein als Gesunden Menschenverstand bezeichnet...!
    Bei den Amies bin ich mir da oft nicht so sicher...!

    Aber hauptsache die Kinderüberraschungs-Eier sind in den Staaten verboten...!
    108 18 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:16
      Highlight Highlight @Joe: Bitte vergiss nicht die Nippel welche ganz Amerika in helle Aufregung bringen. Ein Nippel scheint dort gefährlicher als eine Serienfeuerwaffe!
      40 0 Melden
    • herschweizer 15.01.2017 10:40
      Highlight Highlight Das mit den Nippel ist doch klar.... Anstatt dass sie vom Anblick eines Nippels pimpeln gehen und evtl ein Kind zeugen sollen sie sich gegenseitig aus Selbschutzbedürnis erschiessen. China hat das schlauer und humaner gemacht mit der 1Kindpolitik.
      2 1 Melden
  • ojama 17.06.2016 13:24
    Highlight Highlight haha! der herr helfenberger (autor) war wohl eher nicht im militär. unser sturmgewehr 90 lässt sich mit ein paar handgriffen (die fast jeder soldat kennt) in eine vollautomatische waffe verwandeln. da wird genau gar nichts vom militär dagegen unternommen ausser dass man darin nicht ausgebildet wird.
    22 39 Melden
    • Nate Summer-Cook 17.06.2016 14:07
      Highlight Highlight So wie ich das verstehe wird das Stgw 90 erst dann "umgebaut", wenn man aus dem Dienst entlassen wird. Vorher muss das Ding ja militärisch verwendet werden können.
      Aber ich habe die Waffe wie jeder vernünftige Mann nach dem Dienst abgegeben. 😉
      51 18 Melden
    • Hayek1902 18.06.2016 00:57
      Highlight Highlight Ein vernünftiger mensch, der sie nicht mehr will, hätte sie behalten und exportiert. Kommst du erheblich besser weg.
      7 11 Melden
  • Stellklaus 17.06.2016 13:19
    Highlight Highlight Ich wage mal zu bezweifeln, dass sich das Verbot für Länder des ehemaligen Jugoslawien aufrechterhalten liesse, wenn da einer klagen würde. Wenn keine direkte Bedrohungslage vorliegt, wäre das eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung.
    18 26 Melden
    • Taeb Neged 17.06.2016 15:48
      Highlight Highlight Vergleiche die Regel mit der Autoversicherung (Prämienhöhe).
      Ich kann mir vorstellen, dass es noch weitere Vergleichbare Regeln gibt. Dann stellt sich doch immer die Frage: Wozu?
      Wenn die beantwortet ist, herrscht Klarheit. Also rein statistisch.
      6 0 Melden
    • Ruffy 17.06.2016 17:05
      Highlight Highlight Es gibt auch immer mal wieder die Diskussion das Verbot aufzuheben, da es eingeführt wurde um zu verhindern, dass sich während dem Krieg hier Bürger der ex-Jugoslawischen Länder mit Waffen versorgen und diese dann im Konfliktgebiet auftauchen. Somit wäre es eigentlich heute nicht mehr relevant, aber keine Politikergruppe hat wohl Interesse daran es aufzuheben.
      3 0 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:23
      Highlight Highlight In der aktuellen Version der Verordnung betrifft die noch: Serbien, Bosnien-Herzegovina, Kosovo, Mazedonien und Türkei.

      Gem. Art. 7 WG weisst die Definition der Länder dem BR zu.
      1 0 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 17.06.2016 13:15
    Highlight Highlight Da sieht man das es nicht unbedingt nur wegen der Waffengesetze zu tun hat weshalb in den USA so viele Morde passieren, sondern eher das es in den USA extrem viele Psychopathen gibt die durchdrehen. Klar ist auch das man es besser einheitlich je nach Staat regeln soll und das keine Kinder Waffen erwerben können und bessere Kontrollinstanzen, aber die Waffengesetze in der Schweiz sind sehr gut und es braucht meiner Ansicht nach keine Verschörfung.
    15 25 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 13:55
      Highlight Highlight Übrigens ein hervoragendes Psychogramm, ber auch eine eindringliche, kritische sozio-kulturelle Auseinandersetzung mit dem Topos Amok liefert der Film: "Falling Down", dt. "Ein ganz normaler Tag", 1993, von Joel Schumacher mit Michael Douglas, der seine Rolle brillant spielt.
      9 1 Melden
  • BeatBox 17.06.2016 13:12
    Highlight Highlight Für einmal ein sehr guter Artikel. Man könnte auch noch erwähnen, dass es in der Schweiz einen Waffentragschein braucht um eine Waffe tagtäglich mit sich herumtragen zu dürfen. Die Polizei hat somit auch das Recht jemanden aufzuhalten, der mit einer Schusswaffe im öffentlichen Raum herumläuft und nicht auf dem Weg vom oder zum Schiessstand ist.
    36 1 Melden
    • Alnothur 18.06.2016 15:30
      Highlight Highlight Ist überdies auch in vielen Staaten der USA der Fall. Aber eine Pistole sieht halt niemand...
      0 1 Melden
  • Donald 17.06.2016 13:05
    Highlight Highlight Könnte man klar aufzeigen in welcher Zahl die Dienstwaffen von Schweizer Soldaten enthalten sind und in welcher nicht? Das scheint mir momentan nicht klar, ist aber sehr relevant.
    25 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.06.2016 14:38
      Highlight Highlight Das scheint mir auch, Donald, umso mehr die Armee-Angehörigen auch einer verschärften Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden, und (so hoffe ich doch) auch gut an der Waffe ausgebildet wurden.
      4 2 Melden
    • goschi 18.06.2016 09:50
      Highlight Highlight Das ist eben praktisch nicht möglich, da alle Angaben zu in der Schweiz vorhandenen Schusswaffen reine Schätzungen sind und die 180'000 Dienstpflichtigen einfach keinen relevanten Ausschlag geben.
      1 0 Melden
  • Safster 17.06.2016 12:54
    Highlight Highlight Ich glaube Sie müssten noch den Waffentragschein erwähnen, der in der Schweiz sicherlich mit dazu beiträgt, dass grundsätzlich viel weniger Waffen rumgetragen werden und Schaden anrichten können.
    63 3 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 13:56
      Highlight Highlight Ich glaube, den Waffentragschein nehmen nur ganz brave Bürger ernst. Das spielt bei Amok gewiss keine Rolle.
      8 12 Melden
  • Asmodeus 17.06.2016 12:52
    Highlight Highlight Wie sieht es mit den Preisen für eine Waffe aus?

    Die dürften in den USA auch einiges günstiger sein.
    30 5 Melden
    • TheDude10 17.06.2016 13:58
      Highlight Highlight Nicht viel günstiger eine östereichische glock 19 zb. Kostet bei uns ca. 800sfr. In den usa ca. 700us$
      5 0 Melden
    • Asmodeus 17.06.2016 14:44
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback.

      Kaufpreisbereinigt also bei uns sogar günstiger als in den Staaten.
      4 1 Melden
    • TheDude10 17.06.2016 15:07
      Highlight Highlight Wass aber ein problem ist, dass ar 15 von verschidenen herstelllern in brauchbarer qualität oder als bausatz zusammengekauft schon ab ca. 450$ erhältlich sind un 30 schusss magazine für 20$ grössere magazine mit bis über 100 schuss kosten auch nicht viel mehr als 100$. Die munition ist meistens in 5,56 auch .223 genannt (ähnlich unserem 5,6) bekommt man nacheschmissen. Noch billiger ist die ak munition 7,62*39 also für ak47 und Akm und deren varianten und vile andere zum teil sehr günstig zu erhaltenen gewehre.
      Einfach nur traurig.
      4 3 Melden
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  • jhuesser 17.06.2016 12:27
    Highlight Highlight Ich empfehle allen dieses Video
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    26 1 Melden
  • Madison Pierce 17.06.2016 12:26
    Highlight Highlight Die Gesetze der USA sind komplexer als im Artikel wiedergegeben: Der "National Firearms Act" verbietet zwar neuere vollautomatische Waffen, aber die Bundesstaaten können sie trotzdem erlauben. In Texas zum Beispiel müssen vollautomatische Waffen und Zubehör wie Schalldämpfer registriert werden, sind aber legal.
    29 0 Melden
    • Leo Helfenberger 17.06.2016 12:54
      Highlight Highlight Wie im Artikel steht, beziehe ich mich auf das federal law, diese darf grundsätzlich von keinem Staat gebrochen werden (Bundesstaatsrecht steht vor Staatsrecht). In jedem Staat können zusätzliche Gesetze zur Verschärfung verabschiedet werden. Auch das steht im letzten Satz des Artikels.
      17 5 Melden
    • Ruffy 17.06.2016 17:09
      Highlight Highlight Herr Helfenverger, dass mag theoretisch stimmen, ist aber praktisch eine ganz andere Sache, siehe auch die Canabis Legalisierung
      10 0 Melden
  • Hayek1902 17.06.2016 12:23
    Highlight Highlight Die letzte Grafik ist nicht ganz korrekt: Auch in der Schweiz kann man eine Sonderbewilligung erwerben für eine vollautomatische Waffe. Allerdings weiss ich nicht, was man dafür für Auflagen erfüllen muss um diese zu erhalten. Auch sind in den USA die Gesetze je nach Staat sehr unterschiedlich, von sehr liberal wie Utah bis sehr restriktiv wie New York.
    11 2 Melden
  • phreko 17.06.2016 12:18
    Highlight Highlight Relevant ist doch auch wer wieviel Munition zu Hause hat. Da wìrd die Quote in der Schweiz gewaltig tiefer liegen.
    68 10 Melden
    • saugoof 17.06.2016 12:41
      Highlight Highlight Genau. Und auch wer eine Waffe zuhause will. Ich würde mal so sagen dass der Grossteil der Bevölkerung lieber das Sturmgewehr nicht zuhause hätte.
      28 30 Melden
    • mauchmark 17.06.2016 12:50
      Highlight Highlight Inwiefern soll die Munitionsmenge relevant sein?
      11 36 Melden
    • BeatBox 17.06.2016 13:07
      Highlight Highlight @saugoof: es steht jedem ADA frei das Sturmgewehr im Zeughaus zu deponieren. Nicht mehr gewünschte Waffen können bei der Polzei abgegeben werden. Also, wenn jemand keine Waffen zuhause haben will, kein Problem.
      26 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 17.06.2016 12:15
    Highlight Highlight Ein guter Vergleich. Zwei Bemerkungen:
    1. In den USA werden mit Schusswaffen 500 Mal mehr Morde begangen als in der Schweiz, obwohl sie nur 40 Mal mehr Einwohner haben. Das ergibt also ein Verhätnis von 12:1.
    2. Anders als in der Schweiz ist das Recht, eine Waffe zu tragen, in den USA ein Grundrecht (2nd Amendment). Wegen der viel zu liberalen Rechtsprechung des Obersten Gerichts und des unverhältnismässig grossen Einflusses der NRA ist es in den USA bisher schwierig bzw. unmöglich gewesen, eine vernünftige Waffengesetzgebung zu erlassen. Vielleicht wird sich das nach Orlando ändern.
    40 4 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 12:57
      Highlight Highlight Deine Rechnung stimmt, aber die Schlussfolgerung ist falsch. Trotzdem die CH und USA fast die gleiche Waffendichte haben, geschehen in den USA 12-fach mehr Morde mit Schusswaffen. Das heisst, dass die Waffendichte, nicht der Grund sein kann. Zudem setzen Amokläufer fast immer Gewehre ein. Die Schweiz hat eine dreimal höhere Dichte an Gewehren pro Haushalt als die USA. Dennoch gibt es in der CH fast keine bewaffneten Amokläufe, ganz im Gegensatz zu der USA. Das heisst, dass nicht die Waffendichte schuld sein kann an den Amokläufen. Darum würden Waffenverbote Amokläufe nicht vermeiden können.
      20 11 Melden
    • Menel 17.06.2016 13:21
      Highlight Highlight Liegt das vielleicht daran, dass wir unsere Waffen nicht einfach so auf uns tragen dürfen!? Auch sind in der Dichte "Gewehr/Haushalt" die Sturmgewehre miteingerechnet, nur haben die wenigstens Munition dafür zuhause.
      13 6 Melden
    • SwissGTO 17.06.2016 14:01
      Highlight Highlight In der Schweiz gibts halt keine Drogengangs wie in jeder grösseren US Stadt. Der Grossteil der Morde geht auf deren Konto.
      6 2 Melden
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  • William Blake 17.06.2016 12:04
    Highlight Highlight http://img-9gag-fun.9cache.com/photo/ae6NYvO_700b.jpg
    2 5 Melden
    • Fumo 17.06.2016 12:50
      Highlight Highlight "selected developed countries"

      Ist also nicht gerade aussagekräftigt. Schon nur das Italien fehlt ist doch irgendwie komisch, weniger als 1,4 pro 1 Mio. Einwohner erscheint mir etwas zu wenig.
      0 0 Melden
  • goschi 17.06.2016 11:55
    Highlight Highlight Die Lage in den USA ist wesentlich komplizierter und je nach Bundesstaat und sogar County sehr verschieden.
    die Einheitsmeinung "Das Waffengesetz in den USA" ist schon vom Ansatz her falsch, da es ausser einzelnen Verordnungen kein gesamthaftes Bundesgesetz dazu gibt, sogar die Auslegung des bekannten 2nd Amendments ist je nach Bundesstaat sehr verschieden.
    14 2 Melden
    • corleone 18.06.2016 02:04
      Highlight Highlight Richtig! In Kalifornien sind ja z.B. Klapschafte an Gewehren verboten. Die Gewehre dürfen auch eine gewisse Länge nicht unterschreiten. Wenn ich mich nicht irre, gibt es noch eine Limite, wieviele Patronen ein Gewehrmagazin fassen darf. Aber hey, man ist ja je nach dem schnell in Arizona...
      2 0 Melden
  • reaper54 17.06.2016 11:50
    Highlight Highlight Die Schweiz zeigt wie es geht. Obwohl viele Waffenim Umlauf sind ist es sehr Sicher bei uns das Waffengesetz ist so wie es ist gut und reicht. Noch ein Vergleich, in der Schweiz gibt es mehr Verkehrstote (2015 nämlich 253 laut BFU) als Schusswaffentote.
    34 2 Melden
    • DonPedro 17.06.2016 12:35
      Highlight Highlight Leider hast Du die Suizide insbesondere durch Armeewsffen vergessen.
      8 17 Melden
    • reaper54 17.06.2016 13:27
      Highlight Highlight laut bfs gibt es auf 100'000 Einwohner 10 Suiziede pro Jahr bei 8 Millionen macht das 800 Suiziede pro jahr. Davon etwas mehr als 200 durch Waffen. Dies ist tragisch aber wenn sich ein Mensch selber tötet sollte die Debatte ehr lauten "wiso" und nicht "wie nehmen wir ihm alles Weg damit er weiter unglücklich sein muss".
      20 0 Melden
    • Gaaagelhans 17.06.2016 15:01
      Highlight Highlight @DonPedro Kann mir nicht vorstellen, dass viele Suizide aufs Konto der Armeewaffen gehen, zumal ja die Munition nicht mit nach Hause genommen werden darf.
      2 3 Melden
  • julianoo 17.06.2016 11:49
    Highlight Highlight Die USA hat etwa 600 Millionen Einwohner, nicht wie im Text steht 300. Dann kann auch die Quote pro Haushalt wieder stimmen.
    2 85 Melden
    • Charlie Brown 17.06.2016 12:27
      19 0 Melden
    • Hayek1902 17.06.2016 12:33
      Highlight Highlight Dann sind diese 278 Mio zusätzlichen Einwohner aber verdammt gut darin sich zu verstecken.
      @ Watson: Wenn ihr die Kommentarspalte moderiert, wieso veröffentlicht ihr dann überhaupt einen offensichtlich Inhaltlich falschen Kommentar?
      29 3 Melden
    • Nothingtodisplay 17.06.2016 12:35
      Highlight Highlight Du darfst die Touristen und Geschäftsleute nicht dazu rechnen du schlingel ;)
      13 0 Melden
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  • Saltimbanca 17.06.2016 11:48
    Highlight Highlight Aber hauptsache das Kinder Überraschungsei ist verboten - zu gefährlich!

    Danke für die informative Gegenüberstellung.
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  • Qui-Gon 17.06.2016 11:46
    Highlight Highlight Naja, während der Dienstpflicht, wird beim StGw, wie im Schiessstand, nur die Seriefeuersperre eingeschaltet. Erst wenn man das Gewehr danach behält, wird das ausgebaut. Es sind also auch in der Schweiz Tausende vollautomatische Waffen im Umlauf.
    81 6 Melden
    • Neptun 17.06.2016 12:10
      Highlight Highlight Komplett richtig. Jedoch muss angefügt werden, dass gesetzlich betrachtet Verschluss und Waffe getrennt aufzubewahren sind (was leider oftmals nicht getan wird).

      Zudem wird die Seriefeuersperre im Dienst nicht mehr zwingend rausgenommen. Wir mussten diese im WK 2016 drin lassen.
      14 2 Melden
    • demokrit 17.06.2016 12:14
      Highlight Highlight Was offenbar, wie obige Statistik auch, den Schluss zulässt, dass die Waffenverfügbarkeit für Morde eine bloss untergeordnete Bedeutung hat. Was natürlich nicht heisst, dass einmal ein Verrückter doch durchdreht.
      16 0 Melden
    • Donald 17.06.2016 13:14
      Highlight Highlight Spielt im Prinzip sowieso keine Rolle. Es gibt praktisch keine Situation, in der ein Serienfeuer wirklich einen "Mehrwert" bringt. Rambo gibt es nur im Kino.
      17 1 Melden
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  • Polybertarian 17.06.2016 11:45
    Highlight Highlight Man muss aber für die Schweiz sagen, dass die heutigen Rahmenbedingungen nur seit 2008 (neue Waffengesetz) stehen; vor 1998 gab es eigentlich keine Bundeswaffengesetz und Waffen waren auf kantonale Ebene reguliert; in einige Kantone war es möglich, eine Waffe zu tragen. Manchmal war das auch Pflicht (bei einer Landgemeinde, z.B.) und in einige Kantone konnte man eigentlich nicht verheiratet, ohne eine Waffe zu besitzen.
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    • Xeno 17.06.2016 12:01
      Highlight Highlight Na, das mit der Waffe und der Heirat wurde schon 1912 schweizweit abgeschafft (Eibführung des Zivilgesetzbuches). Ansonsten aber richtig.
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    • Neptun 17.06.2016 12:08
      Highlight Highlight So weit ich weiss war an der Landsgemeinde das Tragen eines Degens/Dolches Pflicht um in den Ring zu dürfen. Hier reden wir aber von Schusswaffen.
      20 0 Melden
  • Chris K. 17.06.2016 11:44
    Highlight Highlight Ich dachte vollautomatische Waffen sind in den USA erlaubt?
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    • Leo Helfenberger 17.06.2016 11:56
      Highlight Highlight Bis 2004 waren sie auf Bundesebene verboten. Der Kongress hat das Gesetz 2004 jedoch nicht erneuert und auslaufen lassen, deshalb sind sie seitdem wieder erlaubt.
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    • goschi 17.06.2016 11:57
      Highlight Highlight Das Problem ist hier, dass "Die USA" in einen Topf geworfen wird, in Wirklichkeit ist das Waffengesetz je nach Bundesstaat enorm verschieden und einige, zB. Nevada, sind sehr liberal im besitz von Vollautomaten, andere verbieten diese grundsätzlich, ohne Ausnahmen.

      Der Artikel hat hier ergo einen heftigen Hinkefuss und die Lage ist unsauber dargestellt.
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    • TMP-78 17.06.2016 12:21
      Highlight Highlight Grundsätzlich sind sie nach wie vor (2004) erlaubt, jedoch ist die Anzahl im Umlauf stark beschränkt, da neue vollautomatische Waffen nur an Behörden verkauft werden dürfen. Deswegen sind die Preise etwa 10-20x so teuer wie sonst; es gelten auch spezielle Regeln bei der Übergabe... Man muss sich im Voraus auf Bundesebene anmelden, eine spezielle Steuer zahlen und etwa 6-9 Monate warten. In der Schweiz braucht man hingegen eine kantonalische Ausnahmebewilligung, wofür man es glaubhaft machen muss, dass man Waffensammler ist. Das darf innerhalb 2 Wochen oder weniger passieren, je nach Kanton usw
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  • MaxHeiri 17.06.2016 11:39
    Highlight Highlight Super Vergleich, danke! Gerne würde ich aber noch anfügen, dass automatische Waffen in der Schweiz nicht per se verboten sind. Man kann eine Bewilligung bei seinem Wohnkanton beantragen. Wie kompliziert dieser Weg ist, weiss ich allerdings nicht.
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    • Polybertarian 17.06.2016 11:49
      Highlight Highlight Die Ausnahmebewilligung (für vollautomatische Waffen) wird eigentlich selten gegeben, wenn du keine "Sammlung" (die Definition davon hängt von der Kapo ab) hast.

      Die grosse Mehrheit der Schiessstände sind aber nicht für vollautomatischen Feuer ausgerüstet. Und wenn du mit deiner vollautomatischen Waffe schiessen möchstest, musst du sowieso eine zeitbegrenzte Schiessbewilligung kriegen.

      Also es gibt kaum Vorteil, eine vollautomatische Waffe zu haben...
      11 0 Melden
    • goschi 17.06.2016 11:55
      Highlight Highlight Ist in manchen US-Bundesstaaten gleich.
      5 1 Melden
    • Alnothur 17.06.2016 12:28
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, muss man darlegen, dass man Waffensammler ist. Wie kompliziert das ist, ist vom Kanton abhängig.
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