Schweiz
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FILE - In this Jan. 28, 2013, file photo, firearms training unit Detective Barbara J. Mattson, of the Connecticut State Police, holds up a Bushmaster AR-15 rifle, the same make and model of gun used by Adam Lanza in the Sandy Hook School shooting, for a demonstration during a hearing of a legislative subcommittee reviewing gun laws, at the Legislative Office Building in Hartford, Conn. Mass shooters have sometimes obtained guns by exploiting limited weapons laws and blind spots in the background-check process or weapons purchased by others. Lanza used his mother's weapons in the massacre at Sandy Hook Elementary School. (AP Photo/Jessica Hill, File)

Waffen üben eine zwiespältige Faszination auf die Menschen aus.
Bild: AP/FRE

Feuerwaffen in der Schweiz und in den USA: Ein Vergleich in drei Grafiken

Beinahe täglich hört man von Schusswaffen-Verbrechen aus den USA, zuletzt vom Massenmord in einem Club in Orlando. In der Schweiz sind solche Verbrechen wie die Tötung in Fislisbach eher selten. Was unterscheidet die beiden Staaten, was verbindet sie? 

17.06.16, 11:32 17.06.16, 22:41


Verbrechen oder gar Tötungen, die mit Schusswaffen begangen werden wie in Fislisbach, sind in der Schweiz eine Seltenheit. In den USA hingegen scheinen grössere Vorfälle im Zusammenhang mit Waffen, besonders mit Sturmgewehren, fast an der Tagesordnung zu sein. Klar, die USA haben auch 40 mal mehr Einwohner, doch ist das der einzige Grund? Ein Vergleich in drei Grafiken:

Anzahl Waffen:

Die Zahlen sind von 2004/05. bild: watson, daten: gunpolicy.org

Woher stammen die Daten?

Alle Daten stammen von gunpolicy.org, einer Gesundheitsorganisation der Universität Sydney. Hauptziel der Organisation ist es, das Bewusstsein für Waffengewalt zu fördern und dieser vorzubeugen. 

Die grössere Anzahl privater Feuerwaffen in den USA ist auf die Grösse des Landes zurückzuführen. Die USA zählt 319 Millionen, die Schweiz 8 Millionen Einwohner. Der Anteil an Haushalten, die mindestens eine Waffe besitzen, bewegt sich aber in beiden Ländern ungefähr auf gleicher Höhe. 

Speziell in der Schweiz: Wegen des Milizsystems haben verhältnismässig viele Schweizer Haushalte ein Sturmgewehr zu Hause.

Anzahl Verbrechen:

Die Zahlen sind von 2011. Bild: watson, daten: gunpolicy.org

Die Zahlen zu Verbrechen sehen anders aus. In den USA ist die Rate von Tötungen durch Feuerwaffen drei Mal höher. Der Grossteil dieser Tode in der Schweiz sind Suizide. Deshalb taucht Waffengewalt durch Feuerwaffen hierzulande seltener in den Medien auf. 

In den USA hingegen ist das Thema omnipräsent. Bei praktisch jeder US-Präsidentenwahl werden die «Gunlaws» thematisiert. Die «National Rifle Association» (NRA) setzt sich dabei stark für die Beibehaltung der liberalen Waffengesetzgebung ein. Erst vor kurzem hat die NRA ihre Unterstützung für Donald Trump bekannt gegeben.

Wer darf was?

Bild: watson, daten: gunpolicy.org

In der Schweiz sind Gewehre zur Jagd und Imitate von echten Waffen meldungspflichtig. Waffen, die halbautomatisch feuern, sind bewilligungspflichtig. Vollautomatische Waffen hingegen sind verboten (Details im Bild unten). Beim Sturmgewehr der Schweizer Armee wird das vollautomatische Feuer ausgebaut, bevor der Soldat es mit nach Hause nehmen kann. 

Es ist grundsätzlich jedem Schweizer erlaubt, eine Schusswaffe zu besitzen, solange die Person nicht vorbestraft ist. Ausländern ist es ebenfalls erlaubt, solange sie nicht folgenden Nationalitäten zugehören: Albanien, Algerien, Sri Lanka, Kosovo, Mazedonien, Bosnien, Serbien oder Türkei.

In den USA hingegen ist die Gesetzeslage bundesweit liberaler. So sind zum Beispiel automatische Feuerwaffen seit 2004 wieder erlaubt, solange sie vor 1968 produziert wurden (so zum Beispiel eine alte AK-47). Halbautomatische Waffen und Faustfeuerwaffen unterliegen keinen Beschränkungen. Einzelne Staaten haben aber zusätzlich striktere Regeln. 

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Brikne, 20.7.2017
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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • danmaster333 17.06.2016 22:30
    Highlight "Beim Sturmgewehr der Schweizer Armee wird das vollautomatische Feuer ausgebaut, bevor der Soldat es mit nach Hause nehmen kann. "
    Bevor man es definitiv nach Hause nehmen kann. Ich konnte es z.B. nach meinem Durchdiener-Durchlauf mit 21 Jahren mitnehmen, mit der Möglichkeit vollautomatisch 30 Schüsse (mit dem Standardmagazin) abzufeuern. Mit 32 könnte ich es abgeben, oder eben "nur" noch mit Seriefeuermodus behalten. Wenn ich dann die ganzen Formulare ausfülle und ein paar Mal beim Feldschiessen dabei war...
    19 16 Melden
    • JFH 04.01.2017 09:35
      Highlight Das Standartmagazin, wie Du es nennst, fasst 20 Schuss, nicht 30
      37 0 Melden
  • John Smith (2) 17.06.2016 18:56
    Highlight Um Missverständnisse zu vermeiden hätte der Autor noch kurz erwähnen sollen, weshalb es für Menschen aus Albanien etc. ein generelles Verbot gibt. Das ist nämlich nicht, weil man diese Leute pauschal als besonders gefährlich einstufte, sondern, weil man da ein erhebliches Risiko sieht, dass Waffen in deren Heimatländer verschoben und dort in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden. Die Regelung ist also nur auf den ersten Blick diskriminierend. (Waffen aus der Schweiz in Kriegsgebiete exportieren dürfen nur grosse Firmen, aber das ist ein anderes Thema.)
    203 2 Melden
  • smoe 17.06.2016 15:34
    Highlight Wenn man die Toten durch Schusswaffen so direkt gegenüberstellt, sollte man bedenken, dass das gesellschaftliche Gefüge in der USA ein ganz anderes ist, als in der Schweiz.

    So schlimm Geschehnisse wie die in Orlando auch sind, sie machen einen winzigen Bruchteil der Morde in den Staaten aus. Der Grossteil wird in armen urbanen Gegenden zwischen Gangs oder während z.B Raubüberfällen verübt. Etwas, was wir in der Schweiz praktisch nicht haben.
    113 4 Melden
    • Matthias Studer 17.06.2016 19:27
      Highlight Stimmt, aber sie haben Jahr für Jahr Amokläufe. Oft an Schulen. Und daran ist das Waffengesetz mitschuldig.
      35 17 Melden
    • smoe 17.06.2016 20:46
      Highlight @Matthias
      Dem stimme ich völlig zu. Darum bin ich der Meinung, dass man nicht einfach Tote durch Waffen zum Vergleich nehmen sollte, sondern spezifischere Statistiken wie Amokläufe, durch Polizisten getötete Zivilisten und visa versa, Kinder die versehentlich ihre Eltern erschiessen, etc.

      Also auf Dinge, auf die Waffengesetze wirklich Einfluss haben.
      32 1 Melden
  • TheDude10 17.06.2016 15:14
    Highlight Vollautomaisch gehen viel mehr schüsse daneben( auch bei geübten schützen), dass heisst im halbautomaischen modus kann der täter mit gleichviel munition viel mehr anrichten. Das bedeutet es spielt nich wirklich eine rolle ob die waffe vollautomitsch schiesst selbst mit handrepetiren kan ein geübter schütze sehr viel leid anrichten. desshalb ist nur ein generelles verbot die lösung.
    37 59 Melden
    • TheDude10 17.06.2016 15:33
      Highlight Hinzuzufügen ist noch, dass vollautomaten die vor dem verbot in den usa gebaut oder importier waren (den alte müssen auch vorher importiert worden sein) in ihrer anzahl sehr begrenzt sind und under 10,000$ nichts zu haben ist. Dazu kommt das man trotz ohne verbot in gewissen staaten durch bundesrecht papierkram mit dem atf erledigen muss, also auf bundesebene regitstriert wird.
      10 7 Melden
    • herschweizer 15.01.2017 10:30
      Highlight Das Problem an der Vollautomatik ist das der auch nur leicht geübte Schütze in einer Menschenmenge nicht gleich ganze Magazine leermacht sondern wahrscheinlich mit 3er bis 5er Salven wesentlich schneller mehr Schaden anrichtet. Es ist gut das dies verboten ist in der Schweiz.
      6 1 Melden
  • PeterLustig 17.06.2016 15:01
    Highlight "Dolch mit symmetrischer Klinge" ist verboten. Was ist der Sinn/Gedanke dahinter?
    27 3 Melden
    • Bierteufelchen 17.06.2016 15:10
      Highlight Das sind Messer, bei denen die Klinge oben und unten geschliffen sind, also Stichwaffen. Normale Messer besitzen nur eine einseitig geschliffene Seite.
      68 1 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 15:54
      Highlight Ein Dolch dringt leichter in die Brust ein und kann mit einem Stoss mehr Blutgefässe aufreissen, weil die Klinge zweischneidig ist. Meist sind Dolche besonders lang, damit man leichter bis zur Aorta oder dem Herz vorstossen kann.
      Kann mir hier ein Historiker vielleicht sagen, ob Dolche auch deshalb verboten wurden, weil Degen und später Dolche ausschliesslich Männern gehobenen Standes und zuletzt den Offizieren vorbehalten waren?
      25 3 Melden
    • danmaster333 17.06.2016 22:49
      Highlight @ Anaalvik Bin zwar kein Historiker, aber meines Wissens waren die meisten Bayonette vom letzten und vorletztem Ordonnanzgewehr ebenfalls so wie du es beschrieben hast konstruiert (und besonders lang). Meistens bekamen nur die unteren Mannschaftsgrade Gewehre, die Offiziere waren mit Pistole und im 1. WK evtl. mit Degen bewaffnet. Die alten Bayonette sind übrigens laut Waffengesetz verboten, ebenfalls das neueste Bayonett zum Stgw90., welches zwar nicht eine symmetrische Klinge hat, aber als Aufsatz zum Gewehr als solches nicht erlaubt ist.
      9 2 Melden
    • goschi 18.06.2016 09:59
      Highlight Es gibt keine rationale Begründung.
      Waffengesetze sind sehr oft völlig irrational und nur auf "gefühlt besonders gefährlich" bezogen.
      Auch gibt es tatsächlich nicht wenige Passi in Waffengesetze, die auf Filmmythen basieren.

      Real betrachtet gibt es keine spezielle Gefährdung durch Butterflymesser oder Dolche.
      16 7 Melden
  • Lutamoshikito 17.06.2016 14:29
    Highlight Wie man in Amerika Süssigkeiten ins Kino schmuggelt xD
    177 2 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:11
      Highlight Und der Sohn/die Tochter lutscht in der Schule dann die Patronen aus dem Magazin.
      17 1 Melden
  • WalterWhiteDies 17.06.2016 13:47
    Highlight Eine Pistole als selbstverteidigung: In der heutigen Zeit sehe ich es noch als OK. Aber wieso braucht irgend jemand ein vollautomatisches Gewehr?! O.o
    33 22 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 14:26
      Highlight Personenschutz, Objektschutz, Transport von wertvollen Gütern. Das machen auch Privatfirmen mit bewaffneten Angestellte, die als Privatpersonen gelten und nicht als Beamte der Polizei oder Armee.
      17 18 Melden
    • WalterWhiteDies 17.06.2016 14:32
      Highlight Ja ich rede jetzt auch von einer Privatperson welche so ein Gewehr im Haushalt hat.
      18 2 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:15
      Highlight @Anaalvik: Meines Wissens dürfen private Schützer keine Serienfeuerwaffen benutzen. Die sind der Polizei (MP) und dem Militär und der Militärpolizei vorbehalten.
      15 1 Melden
    • Hayek1902 18.06.2016 00:55
      Highlight @ töfflifahrer: Sie dürfen mit Sonderbewilligung. Entstehen aber auch zusatzauflagen, z.b. darf die apolizei dich immer besuchen und nachschauen.
      @Jay-C: Schon mal voll-automatisch geschossen? Leider geil!
      12 2 Melden
    • goschi 18.06.2016 09:55
      Highlight Ganz ehrlich?
      Ich hätte lieber einen Attentäter, der vollautomatisch schiesst, denn gezielt, weil mit ersterem hat er in 3 Sekunden sein Magazin geleert und das meiste davon in die Pampa verschossen, während beim gezielten Einzelschuss potentiell jeder Schuss ein tödlicher treffer sein kann.

      Die Gefahr von vollautomatischen Waffen ist grundsätzlich irrational, wie vieles, was das Waffengesetz anbelangt, wirklich sachlich begründen lässt es sich nicht.
      16 1 Melden
    • _kokolorix 18.06.2016 11:05
      Highlight Wenn du aus der Nähe auf eine Menschenansammlung schiesst, wirst du mit Seriefeuer bestimmt ganz viele treffen. Genau dafür ist die Funktion gedacht. Auf Einzelpersonen schiesst du mit dem Dreischussautomat und nur auf grössere Distanz, über 30 Meter gezieltes Einzelfeuer.
      Situationen wie der Club in Orlando sind die Domäne der Seriefeuerfunktion. Der Täter wird bestimmt auch mehr als ein Magazin dabeihaben
      9 5 Melden
    • goschi 18.06.2016 11:39
      Highlight Das ist deine Vorstellung davon, die Realität ist anders.
      Seriefeuer ist völlig ineffizient und unpraktikabel (mit Ausnahme aus Maschinengewehren, das ist aber eine gänzlich andere Waffengattung) und wird von vielen falsch eingeschätzt.

      schnelles, gezieltes Einzelfeuer ist zu jedem Zeitpunkt wesentlich effizienter und damit auch gefährlicher.
      12 2 Melden
    • _kokolorix 18.06.2016 12:25
      Highlight Das ist nicht meine Vorstellung, so bin ich in der Armee ausgebildet worden und zwar theoretisch und praktisch. Natürlich ist es nicht sinnvoll das ganze Magazin in einem Feuerstoss zu verpulvern. Man versucht etwa drei bis vier Serien pro Magazin zu erreichen, da sonst zu viele getroffen werden die sowieso schon erledigt sind.
      Das alles hört sich extrem zynisch an, aber so ist die Ausbildung an der Waffe eben. Es verdeutlicht auch, dass Waffen bei uns nur einen einzigen Zweck haben: Menschen zu töten oder schwer zu verletzen!
      Und genau desshalb gehören sie nur in die Hände von Spezialisten
      7 6 Melden
    • goschi 18.06.2016 12:33
      Highlight Ich habe dahingehend mittlerweile 20 Jahre ausgiebige Schiesserfahrung mit allen möglichen Waffen, Feuerarten, Taktiken und Techniken, zivil, militärisch und polizeilich.
      Glaub mir, Seriefeuer hat keinen Nutzen und ist demgegenüber nicht "gefährlicher" als Einzelfeuer, maximal die unabsichtliche Verletzungsgefahr ist höher (weil schwerer beherschbar).

      Natürlich ist das eine enorm zynische betrachtungsweise, da gebe ich Dir völlig recht, aber es ging mir ja auch nur um die grundsätzliche Darstellung, Seriefeuer ist eben nicht per se "viel gefährlicher", sondern primär viel ineffizienter.
      15 2 Melden
    • Anaalvik 18.06.2016 13:42
      Highlight Seriefeuer vs Einzelfeuer? Kommt darauf an, was das Ziel ist. Dem Amokläufer, dem es darum geht, möglichst viele mit in den Tod zu reissen, der wird mit gezielten Einzelschüssen vorgehen. Ein geübter Schütze schafft so 2 - 3 tödliche Treffer pro Sekunde. Soviel 'Kills per Minute' sind mit Seriefeuer nicht zu schaffen. Der Soldat will überleben, nicht seine Kills maximieren. Das ändert die Taktik. Es genügt den Feind in die Flucht zu schlagen, ihn hinter seiner Deckung "festzunageln", ihn gefangenzunehmen, oder ihn zu verletzen. Dann taugen Seriefeuersalven, aber nur auf kurze Distanz (< 30m).
      7 3 Melden
    • goschi 18.06.2016 15:29
      Highlight Seriefeuer hat allem voran einen psychologischen Effekt, vor allem eben für das beschossene Gegenüber, daher stimmt die Aussage sehr gut.
      Nicht umsonst gibt es das Konzept der leichten MGs, die ursprünglich nicht mal primär als Wirkungswaffe gedacht waren, sondern eben vor allem den Gegner in Deckung treiben sollten.
      9 0 Melden
  • joe 17.06.2016 13:25
    Highlight Nach lesen des Artikels und der Kommentare komme ich zu folgendem Fazit:

    Die Schweizer Bevölkerung hat einfach das, was man allgemein als Gesunden Menschenverstand bezeichnet...!
    Bei den Amies bin ich mir da oft nicht so sicher...!

    Aber hauptsache die Kinderüberraschungs-Eier sind in den Staaten verboten...!
    108 18 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:16
      Highlight @Joe: Bitte vergiss nicht die Nippel welche ganz Amerika in helle Aufregung bringen. Ein Nippel scheint dort gefährlicher als eine Serienfeuerwaffe!
      40 0 Melden
    • herschweizer 15.01.2017 10:40
      Highlight Das mit den Nippel ist doch klar.... Anstatt dass sie vom Anblick eines Nippels pimpeln gehen und evtl ein Kind zeugen sollen sie sich gegenseitig aus Selbschutzbedürnis erschiessen. China hat das schlauer und humaner gemacht mit der 1Kindpolitik.
      2 1 Melden
  • ojama 17.06.2016 13:24
    Highlight haha! der herr helfenberger (autor) war wohl eher nicht im militär. unser sturmgewehr 90 lässt sich mit ein paar handgriffen (die fast jeder soldat kennt) in eine vollautomatische waffe verwandeln. da wird genau gar nichts vom militär dagegen unternommen ausser dass man darin nicht ausgebildet wird.
    22 39 Melden
    • Nate Summer-Cook 17.06.2016 14:07
      Highlight So wie ich das verstehe wird das Stgw 90 erst dann "umgebaut", wenn man aus dem Dienst entlassen wird. Vorher muss das Ding ja militärisch verwendet werden können.
      Aber ich habe die Waffe wie jeder vernünftige Mann nach dem Dienst abgegeben. 😉
      51 18 Melden
    • Hayek1902 18.06.2016 00:57
      Highlight Ein vernünftiger mensch, der sie nicht mehr will, hätte sie behalten und exportiert. Kommst du erheblich besser weg.
      7 11 Melden
  • Stellklaus 17.06.2016 13:19
    Highlight Ich wage mal zu bezweifeln, dass sich das Verbot für Länder des ehemaligen Jugoslawien aufrechterhalten liesse, wenn da einer klagen würde. Wenn keine direkte Bedrohungslage vorliegt, wäre das eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung.
    18 26 Melden
    • Taeb Neged 17.06.2016 15:48
      Highlight Vergleiche die Regel mit der Autoversicherung (Prämienhöhe).
      Ich kann mir vorstellen, dass es noch weitere Vergleichbare Regeln gibt. Dann stellt sich doch immer die Frage: Wozu?
      Wenn die beantwortet ist, herrscht Klarheit. Also rein statistisch.
      6 0 Melden
    • Ruffy 17.06.2016 17:05
      Highlight Es gibt auch immer mal wieder die Diskussion das Verbot aufzuheben, da es eingeführt wurde um zu verhindern, dass sich während dem Krieg hier Bürger der ex-Jugoslawischen Länder mit Waffen versorgen und diese dann im Konfliktgebiet auftauchen. Somit wäre es eigentlich heute nicht mehr relevant, aber keine Politikergruppe hat wohl Interesse daran es aufzuheben.
      3 0 Melden
    • Töfflifahrer 17.06.2016 18:23
      Highlight In der aktuellen Version der Verordnung betrifft die noch: Serbien, Bosnien-Herzegovina, Kosovo, Mazedonien und Türkei.

      Gem. Art. 7 WG weisst die Definition der Länder dem BR zu.
      1 0 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 17.06.2016 13:15
    Highlight Da sieht man das es nicht unbedingt nur wegen der Waffengesetze zu tun hat weshalb in den USA so viele Morde passieren, sondern eher das es in den USA extrem viele Psychopathen gibt die durchdrehen. Klar ist auch das man es besser einheitlich je nach Staat regeln soll und das keine Kinder Waffen erwerben können und bessere Kontrollinstanzen, aber die Waffengesetze in der Schweiz sind sehr gut und es braucht meiner Ansicht nach keine Verschörfung.
    15 25 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 13:55
      Highlight Übrigens ein hervoragendes Psychogramm, ber auch eine eindringliche, kritische sozio-kulturelle Auseinandersetzung mit dem Topos Amok liefert der Film: "Falling Down", dt. "Ein ganz normaler Tag", 1993, von Joel Schumacher mit Michael Douglas, der seine Rolle brillant spielt.
      9 1 Melden
  • BeatBox 17.06.2016 13:12
    Highlight Für einmal ein sehr guter Artikel. Man könnte auch noch erwähnen, dass es in der Schweiz einen Waffentragschein braucht um eine Waffe tagtäglich mit sich herumtragen zu dürfen. Die Polizei hat somit auch das Recht jemanden aufzuhalten, der mit einer Schusswaffe im öffentlichen Raum herumläuft und nicht auf dem Weg vom oder zum Schiessstand ist.
    36 1 Melden
    • Alnothur 18.06.2016 15:30
      Highlight Ist überdies auch in vielen Staaten der USA der Fall. Aber eine Pistole sieht halt niemand...
      0 1 Melden
  • Donald 17.06.2016 13:05
    Highlight Könnte man klar aufzeigen in welcher Zahl die Dienstwaffen von Schweizer Soldaten enthalten sind und in welcher nicht? Das scheint mir momentan nicht klar, ist aber sehr relevant.
    25 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.06.2016 14:38
      Highlight Das scheint mir auch, Donald, umso mehr die Armee-Angehörigen auch einer verschärften Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden, und (so hoffe ich doch) auch gut an der Waffe ausgebildet wurden.
      4 2 Melden
    • goschi 18.06.2016 09:50
      Highlight Das ist eben praktisch nicht möglich, da alle Angaben zu in der Schweiz vorhandenen Schusswaffen reine Schätzungen sind und die 180'000 Dienstpflichtigen einfach keinen relevanten Ausschlag geben.
      1 0 Melden
  • Safster 17.06.2016 12:54
    Highlight Ich glaube Sie müssten noch den Waffentragschein erwähnen, der in der Schweiz sicherlich mit dazu beiträgt, dass grundsätzlich viel weniger Waffen rumgetragen werden und Schaden anrichten können.
    63 3 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 13:56
      Highlight Ich glaube, den Waffentragschein nehmen nur ganz brave Bürger ernst. Das spielt bei Amok gewiss keine Rolle.
      8 12 Melden
  • Asmodeus 17.06.2016 12:52
    Highlight Wie sieht es mit den Preisen für eine Waffe aus?

    Die dürften in den USA auch einiges günstiger sein.
    30 5 Melden
    • TheDude10 17.06.2016 13:58
      Highlight Nicht viel günstiger eine östereichische glock 19 zb. Kostet bei uns ca. 800sfr. In den usa ca. 700us$
      5 0 Melden
    • Asmodeus 17.06.2016 14:44
      Highlight Danke fürs Feedback.

      Kaufpreisbereinigt also bei uns sogar günstiger als in den Staaten.
      4 1 Melden
    • TheDude10 17.06.2016 15:07
      Highlight Wass aber ein problem ist, dass ar 15 von verschidenen herstelllern in brauchbarer qualität oder als bausatz zusammengekauft schon ab ca. 450$ erhältlich sind un 30 schusss magazine für 20$ grössere magazine mit bis über 100 schuss kosten auch nicht viel mehr als 100$. Die munition ist meistens in 5,56 auch .223 genannt (ähnlich unserem 5,6) bekommt man nacheschmissen. Noch billiger ist die ak munition 7,62*39 also für ak47 und Akm und deren varianten und vile andere zum teil sehr günstig zu erhaltenen gewehre.
      Einfach nur traurig.
      4 3 Melden
    • goschi 18.06.2016 09:49
      Highlight TheDude, unsere als 5.6mm GP90 benannte Munition ist nicht ähnlich, sondern identisch zur je nach Hersteller und Herkunft .223 oder 5.56x45mm benannten Munition.
      Dass hier ein Unterschied besteht ist eine reine Urban Legend enstanden aus dem Grund, dass die schweizer Armee Munitionskaliber immer auf eine Stelle nach dem Komma rundet.

      Ausserdem sind die verschiedenen Gewehrkaliber alle ähnlich teuer, da ist vielmehr die Frage des Lieferanten, denn des Kalibers für den Preisunterschied verantwortlich und es sind auch hier keine relevanten Preisunterschiede zur Schweiz feststellbar.
      4 1 Melden
    • TheDude10 18.06.2016 15:35
      Highlight @goschi. Du hasst überhaupt keine ahnung. Die gp 90 hat ein höheres geschossgewicht und eine stärkere ladung als die normale 5.56 spannweite. Das erlaubt präziseres schiessen und unterdrückt umwelteinflüsse bei weiten schüssen. Gp90 können nicht durch einen. 223 lauf geschossen werden aber umgekehrt bei lezterem leidet die prezision ein wenig. Habe beides schon ausprobiert. Resultat eindefekter .223 lauf.
      Ich könnte dir jezt alle kaliber soweit vorhanden vom gleichem hersteller herunterleiern, habe aber noch anderes im leben zu tun.
      2 2 Melden
    • goschi 18.06.2016 19:27
      Highlight @TheDude, nein, das ist schlicht Chabis.

      Das Geschossgewicht der GP90 ist zwar höher als die ursprüngliche .223 Patrone M193 aber gleichauf mit der aktuellen Patrone M855 (die von der belgischen SS109 abgeleitet ist)
      Der Geschossdiameter ist absolut identisch, die GP90 wird von der RUAG zB als SWISS P .223 international vermarktet und alte GP90 in Deutschland auf dem Zivilmarkt verkauft, inkl. Kaliberkodierung (siehe Bild).

      Und erhöhte Lauferosion verursacht nicht das Kaliber, sondern der frühere nickelplattierte Geschossmantel, seit Umstellung auf Tombak ist das kein Problem mehr.
      5 1 Melden
  • jhuesser 17.06.2016 12:27
    Highlight Ich empfehle allen dieses Video
    26 1 Melden
  • Madison Pierce 17.06.2016 12:26
    Highlight Die Gesetze der USA sind komplexer als im Artikel wiedergegeben: Der "National Firearms Act" verbietet zwar neuere vollautomatische Waffen, aber die Bundesstaaten können sie trotzdem erlauben. In Texas zum Beispiel müssen vollautomatische Waffen und Zubehör wie Schalldämpfer registriert werden, sind aber legal.
    29 0 Melden
    • Leo Helfenberger 17.06.2016 12:54
      Highlight Wie im Artikel steht, beziehe ich mich auf das federal law, diese darf grundsätzlich von keinem Staat gebrochen werden (Bundesstaatsrecht steht vor Staatsrecht). In jedem Staat können zusätzliche Gesetze zur Verschärfung verabschiedet werden. Auch das steht im letzten Satz des Artikels.
      17 5 Melden
    • Ruffy 17.06.2016 17:09
      Highlight Herr Helfenverger, dass mag theoretisch stimmen, ist aber praktisch eine ganz andere Sache, siehe auch die Canabis Legalisierung
      10 0 Melden
  • Hayek1902 17.06.2016 12:23
    Highlight Die letzte Grafik ist nicht ganz korrekt: Auch in der Schweiz kann man eine Sonderbewilligung erwerben für eine vollautomatische Waffe. Allerdings weiss ich nicht, was man dafür für Auflagen erfüllen muss um diese zu erhalten. Auch sind in den USA die Gesetze je nach Staat sehr unterschiedlich, von sehr liberal wie Utah bis sehr restriktiv wie New York.
    11 2 Melden
  • phreko 17.06.2016 12:18
    Highlight Relevant ist doch auch wer wieviel Munition zu Hause hat. Da wìrd die Quote in der Schweiz gewaltig tiefer liegen.
    68 10 Melden
    • saugoof 17.06.2016 12:41
      Highlight Genau. Und auch wer eine Waffe zuhause will. Ich würde mal so sagen dass der Grossteil der Bevölkerung lieber das Sturmgewehr nicht zuhause hätte.
      28 30 Melden
    • mauchmark 17.06.2016 12:50
      Highlight Inwiefern soll die Munitionsmenge relevant sein?
      11 36 Melden
    • BeatBox 17.06.2016 13:07
      Highlight @saugoof: es steht jedem ADA frei das Sturmgewehr im Zeughaus zu deponieren. Nicht mehr gewünschte Waffen können bei der Polzei abgegeben werden. Also, wenn jemand keine Waffen zuhause haben will, kein Problem.
      26 1 Melden
    • phreko 17.06.2016 13:11
      Highlight Was bringt mir mein Armeesturmgewehr ohne Munition? Ein unhandlicher Schlagstock?
      30 5 Melden
    • stiberium 17.06.2016 13:17
      Highlight @mauchmark
      Weil die AdA keine Munition zu Hause haben und einen erheblichen Teil der Waffenbesitzer stellen dürften.
      21 3 Melden
    • Menel 17.06.2016 13:19
      Highlight mauchmark, wenn du keine Munition zuhause hast, dann kannst du nur schwerlich jemanden mit dem Gewehr erschiessen. Höchtsens totschlagen...
      27 2 Melden
    • who cares? 17.06.2016 13:45
      Highlight @mauchmark Wenn der Hansjürg vom Schützenverein die Munition im Vereinshüsli lässt, kann sein Sohn Marco nicht die Pistole in die Schule mitnehmen und die Klassenkameraden abknallen.
      17 2 Melden
    • Whitchface 17.06.2016 15:42
      Highlight Unnötige Diskussion. In der Schweiz legal Munition zu erwerben ist extrem einfach. Die Geschäfte verkaufen Munition gegen Vorweis eines Strafregisterauszuges. Teilweise sogar ohne irgendwelche Papiere sehen zu wollen. Selber mehrfach schon erlebt.
      13 0 Melden
  • flyingdutch18 17.06.2016 12:15
    Highlight Ein guter Vergleich. Zwei Bemerkungen:
    1. In den USA werden mit Schusswaffen 500 Mal mehr Morde begangen als in der Schweiz, obwohl sie nur 40 Mal mehr Einwohner haben. Das ergibt also ein Verhätnis von 12:1.
    2. Anders als in der Schweiz ist das Recht, eine Waffe zu tragen, in den USA ein Grundrecht (2nd Amendment). Wegen der viel zu liberalen Rechtsprechung des Obersten Gerichts und des unverhältnismässig grossen Einflusses der NRA ist es in den USA bisher schwierig bzw. unmöglich gewesen, eine vernünftige Waffengesetzgebung zu erlassen. Vielleicht wird sich das nach Orlando ändern.
    40 4 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 12:57
      Highlight Deine Rechnung stimmt, aber die Schlussfolgerung ist falsch. Trotzdem die CH und USA fast die gleiche Waffendichte haben, geschehen in den USA 12-fach mehr Morde mit Schusswaffen. Das heisst, dass die Waffendichte, nicht der Grund sein kann. Zudem setzen Amokläufer fast immer Gewehre ein. Die Schweiz hat eine dreimal höhere Dichte an Gewehren pro Haushalt als die USA. Dennoch gibt es in der CH fast keine bewaffneten Amokläufe, ganz im Gegensatz zu der USA. Das heisst, dass nicht die Waffendichte schuld sein kann an den Amokläufen. Darum würden Waffenverbote Amokläufe nicht vermeiden können.
      20 11 Melden
    • Menel 17.06.2016 13:21
      Highlight Liegt das vielleicht daran, dass wir unsere Waffen nicht einfach so auf uns tragen dürfen!? Auch sind in der Dichte "Gewehr/Haushalt" die Sturmgewehre miteingerechnet, nur haben die wenigstens Munition dafür zuhause.
      13 6 Melden
    • SwissGTO 17.06.2016 14:01
      Highlight In der Schweiz gibts halt keine Drogengangs wie in jeder grösseren US Stadt. Der Grossteil der Morde geht auf deren Konto.
      6 2 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 14:08
      Highlight @Menel: Es scheint mir, dass Du davon ausgehst, ein Amoklauf sei eine spontane Aktion. Das ist falsch. Ein Amoklauf ist so gut wie in jedem Fall eine lang geplante, gut vorbereitete Tat. Darum spielt zur Vorbeugung von Fällen wie in Orlando weder der Munitionsvorrat in Haushalten noch die Waffentragerlaubnis eine Rolle. Denn wer einen Amok vorbereitet, beschafft sich alles was er braucht, legal oder illegal. Wie im im Fall Breivik geschehen, sogar über lange Zeit hinweg. Auch Morde und Suizide sind fast immer geplant. Einzig Totschlag im Affekt ist spontan, setzt aber keine Feuerwaffe voraus.
      8 3 Melden
    • Gaaagelhans 17.06.2016 14:57
      Highlight Morde werden als "Morde" bezeichnet, weil sie per Definition als geplant gelten (oder?). Ich kenne Dich und Deine Psyche nicht, aber ich würde mit solchen Aussagen vorsichtig sein. Es ist falsch zu sagen "das ist falsch" (dass Amoklauf/Suizid/Mord eine spontane Aktion ist). Oder wie kannst Du das wissen (Hint: Erfahrung stützt sich nur auf die eigene.) ? Das ist doch immer anders.
      0 1 Melden
    • Menel 17.06.2016 15:02
      Highlight Anaalvik, die meisten Todesfälle durch Waffengebrauch sind nicht bei Amokläufen verbucht.
      2 0 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 15:14
      Highlight @Gaagelhans: Ich habe viele Fälle von Amok studiert. Und eigentlich immer war die Tat geplant, wochen-, monate- oder gar jahrelang. Sorry, ist einfach Fakt.
      Die Vorstellung, dass jemand von einer Sekunde, mir nichts dir nichts, den Verstand verliert und mit allem, was er gerade in die Finger kriegt, auf die Menschheit losgeht, die ist einfach nicht zutreffend.
      Die Täter hatten monate- und jahrellang psych. Probleme und zeigten beobachtbare, aber nicht besorgniserregende Symptome. Der Wunsch eines Amokläufers sich an der ganzen Menschheit zu rächen, warum auch immer, der reifte heran, langsam.
      10 0 Melden
    • Gaaagelhans 17.06.2016 15:29
      Highlight Trotz deiner Erfahrung mit der Thematik ist es doch immer zu simpel von verschiedenen Fällen auf alles zu schliessen. Aber ich verstehe deine Erklärung, die nachvollziehbar ist.
      2 0 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 16:08
      Highlight @Gaaagelhans: Klar kann man nicht von vielen Fällen auf alle schliessen. Doch eine statistische Übersicht hilft dabei, den einzelnen Vorkommnissen die ihnen gebührende Wichtigkeit beizumessen.
      Denn wegen Einzelfällen allen Menschen ein Verbot aufzuzwingen, ist genauso wenig gerechtfertigt. Beispiel: Kürzlich wurden Menschen an einem Rockkonzert vom Blitz erschlagen. Das sind Tote, die man künftig mit einem Verbot von Open-Airs vermeiden könnte, analog zum Waffenverbot. Open-Airs sind ebenso unnötig wie eine Waffe zuhause. Forderst Du nun folgerichtig ein Verbot von Open-Airs? Wohl kaum.
      2 3 Melden
    • Gaaagelhans 17.06.2016 16:32
      Highlight Ein sehr dummer Vergleich. Wenn Du deinen Text nochmal durchliest, musst Du mit rationalem Denken zum selben Schluss kommen. Vielleicht ist Dir das ja auch bewusst und Du musstest Dir auf die Schnelle einen Vergleich suchen, der deinen Diskussionsgegenstand veranschaulicht. Verbote sind meiner Meinung in der Regel Kurzschlussreaktionen und behandeln, wenn überhaupt, nur Symptome. Z.B. auch wenn verschiedene Drogen verboten sind, kann man sich diese überall besorgen --> Schwarzmarkt wächst.
      2 1 Melden
    • Gaaagelhans 17.06.2016 16:34
      Highlight In einer liberalen Gesellschaft sollte jeder selbst entscheiden, ob er/sie eine Waffe besitzen will. Die Besitzerauflagen resp. Bedingungen sollten aber streng sein (in der Schweiz wird das meiner Meinung gut gehandhabt).
      3 2 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 17:00
      Highlight @Menel: Du hast Recht, die meisten Toten durch Schusswaffen gibt es wegen Suizid.
      Beim Suizid dürfte klar sein, dass der Wunsch des Freitodes zur Waffe greifen lässt, und nicht der Griff zur Waffe einen den Freitod wünschen lässt. Wer sich den Tod geben will, der wählt sich sein Art zu sterben aus und greift dann zu den dafür nötigen Mitteln. Ein Waffenverbot würde hier nicht die Zahl der Suizide senken, sondern bloss die Statistik über die Todesarten von Suiziden verschieben.
      1 1 Melden
    • Anaalvik 17.06.2016 19:55
      Highlight @Gaaagelhans: Am Ende sind wir zu übereinstimmenden Ansichten gelangt. Ich finde auch, dass das Schweizer Waffenrecht recht gut funktioniert, obschon ich es für eher zu streng halte (hätte lieber nur Registrierungspflicht, statt Bewilligungspflicht, aus staatspolit. Erwägungen heraus). Ganz wichtig auch für mich, dass Gesetze zuückhaltend und mit Bedacht, nüchtern und faktengerecht geschaffen, geändert oder abgeschafft werden.
      3 1 Melden
  • William Blake 17.06.2016 12:04
    Highlight http://img-9gag-fun.9cache.com/photo/ae6NYvO_700b.jpg
    2 5 Melden
    • Fumo 17.06.2016 12:50
      Highlight "selected developed countries"

      Ist also nicht gerade aussagekräftigt. Schon nur das Italien fehlt ist doch irgendwie komisch, weniger als 1,4 pro 1 Mio. Einwohner erscheint mir etwas zu wenig.
      0 0 Melden
  • goschi 17.06.2016 11:55
    Highlight Die Lage in den USA ist wesentlich komplizierter und je nach Bundesstaat und sogar County sehr verschieden.
    die Einheitsmeinung "Das Waffengesetz in den USA" ist schon vom Ansatz her falsch, da es ausser einzelnen Verordnungen kein gesamthaftes Bundesgesetz dazu gibt, sogar die Auslegung des bekannten 2nd Amendments ist je nach Bundesstaat sehr verschieden.
    14 2 Melden
    • corleone 18.06.2016 02:04
      Highlight Richtig! In Kalifornien sind ja z.B. Klapschafte an Gewehren verboten. Die Gewehre dürfen auch eine gewisse Länge nicht unterschreiten. Wenn ich mich nicht irre, gibt es noch eine Limite, wieviele Patronen ein Gewehrmagazin fassen darf. Aber hey, man ist ja je nach dem schnell in Arizona...
      2 0 Melden
  • reaper54 17.06.2016 11:50
    Highlight Die Schweiz zeigt wie es geht. Obwohl viele Waffenim Umlauf sind ist es sehr Sicher bei uns das Waffengesetz ist so wie es ist gut und reicht. Noch ein Vergleich, in der Schweiz gibt es mehr Verkehrstote (2015 nämlich 253 laut BFU) als Schusswaffentote.
    34 2 Melden
    • DonPedro 17.06.2016 12:35
      Highlight Leider hast Du die Suizide insbesondere durch Armeewsffen vergessen.
      8 17 Melden
    • reaper54 17.06.2016 13:27
      Highlight laut bfs gibt es auf 100'000 Einwohner 10 Suiziede pro Jahr bei 8 Millionen macht das 800 Suiziede pro jahr. Davon etwas mehr als 200 durch Waffen. Dies ist tragisch aber wenn sich ein Mensch selber tötet sollte die Debatte ehr lauten "wiso" und nicht "wie nehmen wir ihm alles Weg damit er weiter unglücklich sein muss".
      20 0 Melden
    • Gaaagelhans 17.06.2016 15:01
      Highlight @DonPedro Kann mir nicht vorstellen, dass viele Suizide aufs Konto der Armeewaffen gehen, zumal ja die Munition nicht mit nach Hause genommen werden darf.
      2 3 Melden
  • julianoo 17.06.2016 11:49
    Highlight Die USA hat etwa 600 Millionen Einwohner, nicht wie im Text steht 300. Dann kann auch die Quote pro Haushalt wieder stimmen.
    2 85 Melden
    • Charlie Brown 17.06.2016 12:27
      19 0 Melden
    • Hayek1902 17.06.2016 12:33
      Highlight Dann sind diese 278 Mio zusätzlichen Einwohner aber verdammt gut darin sich zu verstecken.
      @ Watson: Wenn ihr die Kommentarspalte moderiert, wieso veröffentlicht ihr dann überhaupt einen offensichtlich Inhaltlich falschen Kommentar?
      29 3 Melden
    • Nothingtodisplay 17.06.2016 12:35
      Highlight Du darfst die Touristen und Geschäftsleute nicht dazu rechnen du schlingel ;)
      13 0 Melden
    • pazüsen 17.06.2016 12:37
      Highlight Die USA haben momentan rund 324 Millionen Einwohner. Siehe: http://www.census.gov/popclock/
      9 0 Melden
    • Seppo 17.06.2016 12:38
      Highlight Dann müssten die Amerikaner letztes Jahr eine rechte Kinderflut gehabt haben. Laut Wikipedia waren es am 1.1.2015 noch 322 Millionen Einwohner.
      10 0 Melden
    • 33EVROPA 17.06.2016 12:42
      Highlight LOL
      11 0 Melden
    • Hammerschlegel 17.06.2016 12:45
      Highlight Julianoo. Die Einwohnerzahl im Text ist korrekt.
      7 0 Melden
    • smoe 17.06.2016 16:16
      Highlight Viele denken ja wenn man von Nordamerika spricht, nur an die USA. So gesehen, haben sie wirklich 600 Millionen;)
      0 5 Melden
    • Charlie Brown 17.06.2016 19:26
      Highlight Ähm... Auch nein.

      http://www.indexmundi.com/map/?v=21&r=na&l=de

      Zudem: Im Artikel geht es um die USA. Nicht um Nordamerika. U.S.A.

      Und im kritisierten Kommentar geht es auch um die USA.

      Also: Nein, nein, nein. Nein.

      3 0 Melden
    • smoe 17.06.2016 20:37
      Highlight @Charlie
      Geographisch gehört ganz Zentralamerika zu Nordamerika, nicht nur Mexiko.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Nordamerika

      Und ja, natürlich geht es um die USA, und natürlich ist der Kommentar von wegen 600 Millionen in USA völlig falsch:)
      0 1 Melden
    • Charlie Brown 17.06.2016 22:03
      Highlight @smoe: So eindeutig scheint ja das auch nicht zu sein... http://www.flocutus.de/die-amerikasthe-americas/

      Witzig finde ich in dem Zusammenhang, was der von dir gepostete Link auf wikipedia zum Thema Bevölkerung von "Nordamerika" sagt.

      Aber egal, es ging und geht um die USA. Da sind wir uns ja einig.
      0 0 Melden
  • Saltimbanca 17.06.2016 11:48
    Highlight Aber hauptsache das Kinder Überraschungsei ist verboten - zu gefährlich!

    Danke für die informative Gegenüberstellung.
    139 11 Melden
  • Qui-Gon 17.06.2016 11:46
    Highlight Naja, während der Dienstpflicht, wird beim StGw, wie im Schiessstand, nur die Seriefeuersperre eingeschaltet. Erst wenn man das Gewehr danach behält, wird das ausgebaut. Es sind also auch in der Schweiz Tausende vollautomatische Waffen im Umlauf.
    81 6 Melden
    • Neptun 17.06.2016 12:10
      Highlight Komplett richtig. Jedoch muss angefügt werden, dass gesetzlich betrachtet Verschluss und Waffe getrennt aufzubewahren sind (was leider oftmals nicht getan wird).

      Zudem wird die Seriefeuersperre im Dienst nicht mehr zwingend rausgenommen. Wir mussten diese im WK 2016 drin lassen.
      14 2 Melden
    • demokrit 17.06.2016 12:14
      Highlight Was offenbar, wie obige Statistik auch, den Schluss zulässt, dass die Waffenverfügbarkeit für Morde eine bloss untergeordnete Bedeutung hat. Was natürlich nicht heisst, dass einmal ein Verrückter doch durchdreht.
      16 0 Melden
    • Donald 17.06.2016 13:14
      Highlight Spielt im Prinzip sowieso keine Rolle. Es gibt praktisch keine Situation, in der ein Serienfeuer wirklich einen "Mehrwert" bringt. Rambo gibt es nur im Kino.
      17 1 Melden
    • Hayek1902 17.06.2016 14:35
      Highlight @ Donald: Häuserkampf mit extrem kurzen Distanzen, mehr fällt mir nicht ein.
      4 0 Melden
    • Nosgar 17.06.2016 22:55
      Highlight
      @Donald Der Spassfaktor im Militär ist mit Serienfeuer schon deutlich höher.
      1 0 Melden
  • Polybertarian 17.06.2016 11:45
    Highlight Man muss aber für die Schweiz sagen, dass die heutigen Rahmenbedingungen nur seit 2008 (neue Waffengesetz) stehen; vor 1998 gab es eigentlich keine Bundeswaffengesetz und Waffen waren auf kantonale Ebene reguliert; in einige Kantone war es möglich, eine Waffe zu tragen. Manchmal war das auch Pflicht (bei einer Landgemeinde, z.B.) und in einige Kantone konnte man eigentlich nicht verheiratet, ohne eine Waffe zu besitzen.
    40 4 Melden
    • Xeno 17.06.2016 12:01
      Highlight Na, das mit der Waffe und der Heirat wurde schon 1912 schweizweit abgeschafft (Eibführung des Zivilgesetzbuches). Ansonsten aber richtig.
      16 0 Melden
    • Neptun 17.06.2016 12:08
      Highlight So weit ich weiss war an der Landsgemeinde das Tragen eines Degens/Dolches Pflicht um in den Ring zu dürfen. Hier reden wir aber von Schusswaffen.
      20 0 Melden
  • Chris K. 17.06.2016 11:44
    Highlight Ich dachte vollautomatische Waffen sind in den USA erlaubt?
    7 9 Melden
    • Leo Helfenberger 17.06.2016 11:56
      Highlight Bis 2004 waren sie auf Bundesebene verboten. Der Kongress hat das Gesetz 2004 jedoch nicht erneuert und auslaufen lassen, deshalb sind sie seitdem wieder erlaubt.
      25 0 Melden
    • goschi 17.06.2016 11:57
      Highlight Das Problem ist hier, dass "Die USA" in einen Topf geworfen wird, in Wirklichkeit ist das Waffengesetz je nach Bundesstaat enorm verschieden und einige, zB. Nevada, sind sehr liberal im besitz von Vollautomaten, andere verbieten diese grundsätzlich, ohne Ausnahmen.

      Der Artikel hat hier ergo einen heftigen Hinkefuss und die Lage ist unsauber dargestellt.
      22 2 Melden
    • TMP-78 17.06.2016 12:21
      Highlight Grundsätzlich sind sie nach wie vor (2004) erlaubt, jedoch ist die Anzahl im Umlauf stark beschränkt, da neue vollautomatische Waffen nur an Behörden verkauft werden dürfen. Deswegen sind die Preise etwa 10-20x so teuer wie sonst; es gelten auch spezielle Regeln bei der Übergabe... Man muss sich im Voraus auf Bundesebene anmelden, eine spezielle Steuer zahlen und etwa 6-9 Monate warten. In der Schweiz braucht man hingegen eine kantonalische Ausnahmebewilligung, wofür man es glaubhaft machen muss, dass man Waffensammler ist. Das darf innerhalb 2 Wochen oder weniger passieren, je nach Kanton usw
      4 0 Melden
    • TMP-78 17.06.2016 12:26
      Highlight Das Gesetz, was 2004 'sunsetted', hatte nichts mit vollautomatischen Waffen zu tun. Es ging eigentlich um eher oberflächliche Eigenschaften eines halbautomatischen Gewehrs, sowie die Anzahl Patronen, die eine Magazine enthalten darf.
      2 0 Melden
  • MaxHeiri 17.06.2016 11:39
    Highlight Super Vergleich, danke! Gerne würde ich aber noch anfügen, dass automatische Waffen in der Schweiz nicht per se verboten sind. Man kann eine Bewilligung bei seinem Wohnkanton beantragen. Wie kompliziert dieser Weg ist, weiss ich allerdings nicht.
    27 3 Melden
    • Polybertarian 17.06.2016 11:49
      Highlight Die Ausnahmebewilligung (für vollautomatische Waffen) wird eigentlich selten gegeben, wenn du keine "Sammlung" (die Definition davon hängt von der Kapo ab) hast.

      Die grosse Mehrheit der Schiessstände sind aber nicht für vollautomatischen Feuer ausgerüstet. Und wenn du mit deiner vollautomatischen Waffe schiessen möchstest, musst du sowieso eine zeitbegrenzte Schiessbewilligung kriegen.

      Also es gibt kaum Vorteil, eine vollautomatische Waffe zu haben...
      11 0 Melden
    • goschi 17.06.2016 11:55
      Highlight Ist in manchen US-Bundesstaaten gleich.
      5 1 Melden
    • Alnothur 17.06.2016 12:28
      Highlight Soweit ich weiss, muss man darlegen, dass man Waffensammler ist. Wie kompliziert das ist, ist vom Kanton abhängig.
      2 0 Melden

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