Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD - KREUZLINGEN HAT DEN EINKAUFSTOURISMUS SATT - Leute mit vollen Einkaufstaschen stehen an der Tramstation der Linie 8 vom Zoll und dem deutschen Einkaufszentrum Rhein Center in Richtung Basel in Basel am Samstag, 17. Januar 2015. Aufgrund des stark gesunkenen Eurokurses und der damit erwarteten hoeheren Nachfrage auf der Linie 8 nach Weil am Rhein hat die BVB (Basler Verkehrs-Betriebe) am Samstag zusaetzliche Tramkurse im Angebot. Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) und dem Fall des Eurokurses nutzen viele Schweizer Shopping-Touristen die Moeglichkeit, im nahen Ausland Schnaeppchen zu machen.(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Dieses Bild soll bald der Vergangenheit angehören. Bild: KEYSTONE

Aldi macht Schluss mit Plastiksäcken – und verbannt Papiertaschen gleich mit

Der Discounter Aldi verbannt alle gängigen Einwegtragetaschen aus seinen Filialen – zumindest in Deutschland. In der Schweiz geht der Konzern zaghafter vor. Auch Migros und Coop denken aktuell nicht daran, komplett von Papier- und Plastiksäcken Abschied zu nehmen. 

25.07.17, 17:12 26.07.17, 07:52


Gross war der Aufschrei, als das Schweizer Parlament 2012 beschloss, die Gratis-Raschelsäckli aus den Läden zu verbannen. Nach einigem Hin und Her einigte sich die Branche auf einen Kompromiss, seither kosten die Wegwerfsäckli bei Migros und Coop 5 Rappen pro Stück. Und der Effekt lässt sich sehen: Der Verbrauch ging um über 80 Prozent zurück.

Nun geht der Discounter Aldi noch einen Schritt weiter – zumindest in Deutschland. Ab Herbst sollen «alle heute im Kassenbereich erhältlichen gängigen Einwegtüten» aus den Filialen verschwinden, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Das heisst: Nicht nur mit «umweltbelastenden Plastik-Wegwerftüten» ist Schluss – den Kunden werden auch bewusst keine Alternativen aus Papier angeboten.

Die Herstellung von Papiertaschen brauche viel Energie und Wasser, zudem sei ihre Haltbarkeit vergleichsweise gering, schreibt Aldi. Darum können die Kunden in Deutschland künftig nur noch Mehrwegtaschen beziehen, die zu mindestens 80 Prozent aus Recycling-Material bestehen und mit dem Label «Blauer Engel» versehen sind.

Mehrwegtasche Tragetasche Plastiksack Aldi

Künftig gibt es bei Aldi nur noch solche Mehrwegtaschen zu kaufen. bild: aldi süd

Papiersäcke bleiben in der Schweiz erhältlich

In der Schweiz geht der Discounter zaghafter vor: Zwar sind die herkömmlichen Plastiksäcke schon Anfang Jahr von den Kassen verschwunden. Eine Abschaffung der Papiersäcke ist derzeit aber nicht angedacht, wie Philippe Vetterli, Sprecher von Aldi Suisse, zu watson sagt. Sie sind weiterhin für 25 Rappen pro Stück erhältlich. Daneben werden auch «wiederbenutzbare Permanenttragetaschen» (1,49 Fr. pro Stück) und Taschen aus dem stabilen Kunststoff Polypropylen (0,99 Fr.) angeboten.

Auch bei Migros, Coop und Lidl will man sich aktuell nicht von den Papiersäcken verabschieden, wie es auf Anfrage heisst. Die Papiertaschen von Coop bestünden «zu 100 Prozent aus rezykliertem Papier» und seien auch selber rezyklierbar, sagt Sprecher Ramón Gander. «Wir prüfen laufend innovative Lösungen. Wichtig ist allerdings, dass diese einen wirklichen ökologischen Mehrwert bieten und dem Kundenbedürfnis Rechnung tragen.»

Wie zu DDR-Zeiten?

In Deutschland fallen die Reaktionen auf das Vorpreschen von Aldi denn auch durchzogen aus. Während Umweltorganisationen jubeln, fühlt sich ein Redaktor der «Welt» in die DDR-Zeiten zurückversetzt, wie er in einem Meinungsartikel schreibt. «Dort verliessen die Menschen nie ohne einen Beutel oder eine grosse Tasche das Haus. Schliesslich konnte es unterwegs plötzlich irgendwo Bananen oder ähnlich seltene Güter geben.»

Zudem kritisiert der Journalist, dass es sich vielmehr um eine Symbolhandlung als um echten Umweltschutz handle. Würden Mehrweg-Tragetaschen nur einmal verwendet, sei die Öko-Bilanz unter dem Strich schlechter als bei einer normalen Plastiktüte, vermutet er.

Mehrweg-Taschen auch bei einmaligem Gebrauch ökologischer

Dem Fakten-Check hält dieses Argument allerdings nicht stand. Eine Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA kam 2014 zum Schluss, dass Recycling-Mehrwegtaschen mit dem Label «Blauer Engel» eine bessere Ökobilanz aufweisen als alle anderen getesteten Taschen.

«Herkömmliche Plastiksäcke, aber auch Papier- und Baumwolltaschen belasten die Umwelt im Vergleich stärker», bekräftigt Studienautor Roland Hischier gegenüber watson. Das gelte sowohl für den einmaligen Gebrauch als auch für die mehrmalige Verwendung. «Weil die Tasche schon aus Abfall produziert wurde, fällt die Belastung unter dem Strich geringer aus.» Benutze der Konsument die Tasche dann noch mehrmals, sei er ohnehin «auf der sauberen Seite».

Hischier ging in der Studie davon aus, dass alle Tragetaschen nach Gebrauch in der Kehrichtverbrennung entsorgt werden. Ob die Bilanz der Papiersäcke besser ausgesehen hätte, wenn sie für eine Entsorgung im Altpapier oder Altkarton berechnet worden wäre, kann der Forscher nicht sagen. 

Umfrage

Sollen die Schweizer Detailhändler nachziehen und ganz auf Einwegtaschen verzichten?

  • Abstimmen

1,255 Votes zu: Sollen die Schweizer Detailhändler nachziehen und ganz auf Einwegtaschen verzichten?

  • 64%Ja, das wäre sinnvoll.
  • 18%Nur wenn zweifelsfrei erwiesen ist, dass dies für die Umwelt am besten ist.
  • 18%Nein, der Konsument soll die Wahlfreiheit haben.

"Coffee-to-go" im Pappbecher soll durch Mehrwegbecher ersetzt werden

Video: reuters

Plastikmüll im Meer

Das könnte dich auch interessieren:

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

45
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vachereine 26.07.2017 09:46
    Highlight Der Ökofundamentalismus treibt wunderliche Blüten.
    Ein gewöhnlicher Einkauf für die Familie kostet mich ein bis zweihundert Franken (nur Lebensmittel).
    Dabei schleppe ich mehrere Kilogramm Verpackungsmaterial nach Hause, das dann im Müll landet.
    Was spielt es da noch eine Rolle, wenn ich 10 g Plastiksack zusätzlich wegschmeisse?
    Soll ich nun einen Umweg fahren und dabei Benzin verdunsten, um mir daheim eine Tasche zu holen, oder soll ich im Laden einen Plastiksack kaufen? Was ist da nun wirklich ökologischer?
    Was soll mich auf hunderte Franken zusätzliche 30 Rappen kümmern oder Fr. 1.50?
    14 20 Melden
    • Fabio74 26.07.2017 11:11
      Highlight Mit ein bisschen weiter denken, würdest du schnallen, dass jedes Gramm einsparen, etwas bringt.
      Wenn du sowieso Auto fährst, kannst ja immer Taschen im Auto dabei haben
      20 7 Melden
    • Vachereine 27.07.2017 09:38
      Highlight @Fabio: Es ist kontraproduktiv, ständig zusätzliches Benzin zu verbrennen, um immer eine Tasche parat zu haben.
      Die Taschen im Auto ehöhen den Benzinverbrauch des Autos. Vielleicht nur um ein paar Milliliter, bzw. ein paar Gramm, pro 100 Km. Aber in einem Jahr sind das mehrere hundert Gramm Benzin, mit der Dein Vorschlag die Umwelt belastet.
      1 0 Melden
  • Alterssturheit 26.07.2017 08:12
    Highlight Ich bin weder grün noch alternativ und trage weder Latzhose noch Crocks. Ich versuche aber im täglichen Leben so gut es geht wenigstens mitzudenken wo es geht. Das heisst im Auto liegt immer ein Rucksack, der beim spontanen einkaufen unterwegs gute Dienste leistet. Für den geplanten Einkauf am Samstag nehme ich die entsprechende Tasche von zu Hause mit.
    20 3 Melden
  • patfish64 26.07.2017 00:57
    Highlight Das ist ja schon mal ein guter Anfang. Was mich noch mehr stört, sind die Plastikbeutel beim Gemüse und die Einschweissfolie. Insbesondere beim Bio-Gemüse. Wobei z.B. die Migros hat da einen guten Anfang gemacht mit den wiederverwendbaren Netzen, die sie in der Gemüseabteilung verkauft.
    19 9 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.07.2017 12:32
      Highlight Und weil sie dich stören müssen nun alle anderen verzichten? Was wäre, wenn du mal die grossen Verpackungsprobleme angehst?
      5 11 Melden
    • patfish64 26.07.2017 23:38
      Highlight Ach, du stehst auf einzeln eingeschwiste Peperonis und Zugettis? Welchen Vorteil bringt dir das?

      Naja, besser im kleinen anfangen, als gar nicht. Nur weil es grössere Probleme gibt heisst das doch noch lange nicht, dass man sich nicht auch um die kleinen kümmern soll! Oder anders ausgedrückt solange Flugzeuge mit kerosin fliegen bringt es nichts an alternativen Antreiben für den Individualverkehr zu arbeiten?
      2 1 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 27.07.2017 10:09
      Highlight Dann geh du doch mit deinem Jutesäckchen und Mehrwegbeutelchen einkaufen. Aber lass die anderen Menschen so einkaufen, wie Sie das für richtig halten! Ich sage dir nicht, wie du zu leben hast. Und solange aus der Verpackung wieder Strom wird, ist ja alles gut. Wenn du das nicht wusstest, informiere dich mal über Kreisläufe.
      0 1 Melden
  • Taggart 25.07.2017 21:53
    Highlight Immer diese Bevormundung der Konsumenten...
    23 54 Melden
  • Gegu 25.07.2017 21:12
    Highlight rucksackeinkäufe!!! mein rucksack, den ich täglich zur arbeit mitnehme kann zur tragtasche umfunktioniert werden...
    echt praktisch!

    http://www.campsaver.com/marmot-urban-hauler-backpack-medium
    38 13 Melden
    • Vachereine 26.07.2017 09:51
      Highlight Und wievol Energie verschwendest Du dadurch, dass Du immer einen Rucksack transportiertst?
      6 4 Melden
    • Fabio74 26.07.2017 11:12
      Highlight @Vacherine ernsthaft? Der Rucksack auf meinem Rücken kostet nichts. Im Zug auch nicht
      4 7 Melden
    • Vachereine 27.07.2017 09:25
      Highlight @Fabio
      Dein Rucksack hat eine Masse. Wie auch immer Du von A nach B kommst, muß die Masse des Rucksacks beschleunigt werden, damit auch er von A nach B kommt.
      Dafür muss Energie aufgewendet werden. Diese Transportenergie, die Du in Deinen Rucksack steckst, ist mit CO2- und Schadstoffemission verbunden, wie die Herstellung des Raschelsäckchens auch. Also stellt sich die Frage, ab wievielen Raschelsäckchen pro Monat, der Rucksack ökologischer ist.
      2 1 Melden
  • FrauMirach 25.07.2017 19:25
    Highlight Guter Ansatz. Und jetzt nehmen wir das Problem Coffee to Go und Kartonbecher beim Kaffeeautomaten ernsthaft in die Finger. Lösung habe ich keine, es gibt viele verschiedene Ideen...
    52 14 Melden
    • Bolly 25.07.2017 20:48
      Highlight Yep Mac und King ist auch 100 % anfal.
      15 5 Melden
    • azoui 25.07.2017 21:03
      Highlight Und diese sinnlosen Betty Bossy Vrrpackungen. Z.b. die riesengrosse Plastikschale mit 5 Blättern Salat Brotkrümmeln und Sauce, natürlich zusätzlich in einem Plastikbecher verpackt.
      Das Problem sind längst nicht mehr die Einkaustüten.
      70 6 Melden
    • Vachereine 26.07.2017 10:10
      Highlight Was ist ökologischer?
      Eine Kaffetasse abzuwaschen und dabei viel Energie für Warmwasser zu verbrauchen und reichlich Wasser zu verschmutzen, oder aber einen Einwegbecher herzustellen und zu entsorgen, resp. zu rezyklieren?
      Ich glaube nicht, dass es hier eine eindeutige Antwort gibt.
      6 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 25.07.2017 18:58
    Highlight Es gibt ja noch die ganz leichten und ganz klein faltbaren Taschen. Die passen in Handtasche oder Hosensack und fassen einen ganzen Einkauf. Sie haben jedoch einen Haken: sie hängen so weit runter, dass ich sie mir ständig um die Knöchel haue oder am Boden nachschleife. Man müsste nur dieses Modell etwas optimieren, dann wäre alles paletti.
    29 5 Melden
    • Normi 25.07.2017 19:21
      Highlight Sie können einfach einen Knoten in den Henkel machen ;-)
      43 4 Melden
  • Hayek1902 25.07.2017 18:26
    Highlight Die papiersäcke dienen auch als hausinterne alu / glas / petsammlung. Ich bin mor ziemlich sicher, dass ich die sehr ökologisch nutze.
    67 8 Melden
  • Charlie Brown 25.07.2017 18:07
    Highlight Die 5 rp pro Einwegsäckli haben mich jetzt noch nie davon abgehalten, eines zu kaufen. Ich schenke zudem jedem dieser Säckli ein zweites Leben als Ghüdersäckli für Kunststoff-Abfälle, welche mit dem Säckli dem Recycling zugeführt werden.

    Zudem; schon mal beobachtet wie viel Plastikmüll IN den Säckli den Laden verlassen...? Würde es sich lohnen (auch) da anzusetzen?
    101 7 Melden
    • Lichtblau 25.07.2017 21:42
      Highlight Mache ich genauso. Sind auch beim Kochen praktisch. Seit die Dinger kostenpflichtig sind, sind sie bei mir im Wert gestiegen und haben eine eigene Schublade. Die grossen Mehrwegtaschen sind perfekt für den Transport von Wäsche zwischen Wohnung und Waschküche (tschüss, sperriger Wäschekorb). Aber bitte aus weichem Material (klein zusammenfalt- und mit Haargummi sicherbar) und wenn's geht in nicht allzu grellem Design.
      4 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 25.07.2017 17:48
    Highlight Des Problem Lösung wäre immer beim Lieferdienst bestellen und nie einkaufen gehen.
    16 33 Melden
    • sankipanki 25.07.2017 18:39
      Highlight So viele Säcke wie nach einer normalen Bestellung bei Coop@home würde ich mir normalerweise in 6 Monaten nicht kaufen.
      Da die Ware in einer Verteilzentrale kommisioniert word, hat man für jede Artikelkategorie einen Sack.
      Zwiebel: Sack
      Zahnpasta: Sack
      Milch: Sack
      Tomatensauce: Sack
      Käse: Sack
      Schinken: Sack
      ......
      51 3 Melden
    • Lichtblau 25.07.2017 21:43
      Highlight Das lass ich jetzt erstmal sacken. Hatte eigentlich vor, diese Dienstleistung vermehrt zu nutzen.
      20 2 Melden
  • Sonokowitsch 25.07.2017 17:46
    Highlight Ich finds prima.
    28 12 Melden
  • Aroki 25.07.2017 17:46
    Highlight Ich denke das grössere Problem sind die Produktverpackungen.
    95 2 Melden
  • N. Y. P. D. 25.07.2017 17:27
    Highlight Nehmen wir an, ich bin mit dem Auto in Deutschland unterwegs und entschliesse mich spontan bei einem Aldi anzuhalten. Ich gehe rein. An der Kasse lege ich meine 20 Artikel auf das Band.
    Die Kassiererin fängt an einzuscannen.
    Jetzt merke ich, dass es an der Kasse keine Säcke und Papiertaschen mehr gibt.

    Halb so wild. Ich sage freundlich auf Wiedersehen und verlasse den Laden.
    LmaA.
    49 125 Melden
    • Majoras Maske 25.07.2017 17:37
      Highlight Die meisten Kunden im Grosshandel sind doch eh zu Fuss unterwegs. Spontanes Einkaufen nach dem Feierabend wird doch unmöglich mit dieser Entscheidung. Ich glaube, die schaden sich mit dieser Kosteneinsparung zu sehr beim Umsatzrückgang.
      23 26 Melden
    • Don Huber 25.07.2017 17:46
      Highlight Wieso denn ? Mehrwegtaschen sind sowieso viel besser. Ich kaufe schon lange keine Plastiksäcke mehr. Und wegen dem bisschen Geld stirbt man nicht.
      44 9 Melden
    • ovatta 25.07.2017 18:01
      Highlight Du hast ein Auto! Was brauchst du ne Tüte?

      Wenn du auf Schusters Rappen oder dem Drahtesel da wärst, ok!
      32 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 25.07.2017 17:27
    Highlight Eine Abschaffung der Papiertaschen wäre auch nicht sinnvoll. Diese sind nämlich keine Einwegtaschen, sondern können dutzende Male verwendet werden, sofern sie nicht nass werden.
    Ausserdem lassen sie sich platzsparend zusammenfalten, so dass man im Rucksack oder im Kofferraum eine Reserve für grössere Einkäufe hat.
    66 8 Melden
    • Normi 25.07.2017 17:45
      Highlight Diese Recycling-Säcke lassen sich auch Problemlos Falten, wenn ich unterwegs bin habe ich meistens 1-2 dabei.

      Tipp: Man kann diese Dinger auch Perfekt als Regenschutz für den Rucksack/Tasche verwenden ;-)
      25 6 Melden
    • Charlie Brown 25.07.2017 18:00
      Highlight Da bin ich zu 100% bei dir. Und Papiertaschen können (werden?) auch aus recyceltem Papier hergestellt werden.
      23 2 Melden
  • DerTaran 25.07.2017 17:23
    Highlight Bei uns Zuhause stapeln sich die Mehrwegtaschen, das ist also auch nicht die Lösung. Pfandtaschen mit Rückgaberecht wäre vielleicht eine Idee?
    38 22 Melden
    • Silent_Revolution 25.07.2017 17:41
      Highlight Bei euch Zuhause stapeln sich die Mehrwegtaschen deshalb, weil ihr immer eine neue kauft und diese somit zweckentfremdet.

      Wenn man noch einen finanziellen Anreiz braucht um Mehrwegtaschen wiederzuverwenden stimmt doch etwas ganz anderes nicht.
      45 10 Melden
    • xHascox 25.07.2017 18:21
      Highlight "zweckentfremden"

      Als Protest könnte ich entweder die gratis säckli mehrmals verwenden (die gehn ja nich kaputt ausser bei scharfen kanten) oder statt in die ferien zu fliegen jedes mal eine mehrwegtasche kaufen und weg werfen...
      8 12 Melden
    • DerTaran 25.07.2017 18:25
      Highlight Von immer eine neue kaufen kann nicht die Rede sein. Übrigen, das hier immer brachial und persönlich angegriffen wird nervt schon.

      Wir tun sie schon wiederverwerten. Aber wir haben trotzdem viel zu viele davon. Über die Jahre ist da schon was zusammen gekommen. Es gab damals für jeden einzelnen Kauf einen guten Grund, trozdem haben wir jetzt insgesammt so viele, dass ich gerne welche zurückgeben würde. Zum wegschmeissen sind sie ja zu schade.

      Ich bin überzeugt, ich bin nicht der Einzige dem es so geht.
      19 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Die Selbstbestimmungsinitiative der SVP mobilisiert die Zivilgesellschaft. Ein Aspekt fällt besonders auf: Der Kampf gegen die Initiative wird zu einem grossen Teil von Frauen geführt.

Frauen in der Politik – ein kompliziertes Thema. Das weibliche Geschlecht ist in den politischen Gremien nach wie vor schwach vertreten. Das zeigt etwa die Debatte um die beiden frei werdenden Bundesratssitze. Und Besserung scheint vorerst kaum in Sicht. Bei den nationalen Wahlen in einem Jahr droht den Frauen sogar ein Rückschritt um Jahrzehnte.

Einen Bereich aber gibt es, in dem die Frauen tendenziell in der Überzahl sind: Die Organisationen der Zivilgesellschaft, oder kurz NGOs. An …

Artikel lesen