Schweiz

Dieses Bild soll bald der Vergangenheit angehören. Bild: KEYSTONE

Aldi macht Schluss mit Plastiksäcken – und verbannt Papiertaschen gleich mit

Der Discounter Aldi verbannt alle gängigen Einwegtragetaschen aus seinen Filialen – zumindest in Deutschland. In der Schweiz geht der Konzern zaghafter vor. Auch Migros und Coop denken aktuell nicht daran, komplett von Papier- und Plastiksäcken Abschied zu nehmen. 

25.07.17, 17:12 26.07.17, 07:52

Gross war der Aufschrei, als das Schweizer Parlament 2012 beschloss, die Gratis-Raschelsäckli aus den Läden zu verbannen. Nach einigem Hin und Her einigte sich die Branche auf einen Kompromiss, seither kosten die Wegwerfsäckli bei Migros und Coop 5 Rappen pro Stück. Und der Effekt lässt sich sehen: Der Verbrauch ging um über 80 Prozent zurück.

Nun geht der Discounter Aldi noch einen Schritt weiter – zumindest in Deutschland. Ab Herbst sollen «alle heute im Kassenbereich erhältlichen gängigen Einwegtüten» aus den Filialen verschwinden, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Das heisst: Nicht nur mit «umweltbelastenden Plastik-Wegwerftüten» ist Schluss – den Kunden werden auch bewusst keine Alternativen aus Papier angeboten.

Die Herstellung von Papiertaschen brauche viel Energie und Wasser, zudem sei ihre Haltbarkeit vergleichsweise gering, schreibt Aldi. Darum können die Kunden in Deutschland künftig nur noch Mehrwegtaschen beziehen, die zu mindestens 80 Prozent aus Recycling-Material bestehen und mit dem Label «Blauer Engel» versehen sind.

Künftig gibt es bei Aldi nur noch solche Mehrwegtaschen zu kaufen. bild: aldi süd

Papiersäcke bleiben in der Schweiz erhältlich

In der Schweiz geht der Discounter zaghafter vor: Zwar sind die herkömmlichen Plastiksäcke schon Anfang Jahr von den Kassen verschwunden. Eine Abschaffung der Papiersäcke ist derzeit aber nicht angedacht, wie Philippe Vetterli, Sprecher von Aldi Suisse, zu watson sagt. Sie sind weiterhin für 25 Rappen pro Stück erhältlich. Daneben werden auch «wiederbenutzbare Permanenttragetaschen» (1,49 Fr. pro Stück) und Taschen aus dem stabilen Kunststoff Polypropylen (0,99 Fr.) angeboten.

Auch bei Migros, Coop und Lidl will man sich aktuell nicht von den Papiersäcken verabschieden, wie es auf Anfrage heisst. Die Papiertaschen von Coop bestünden «zu 100 Prozent aus rezykliertem Papier» und seien auch selber rezyklierbar, sagt Sprecher Ramón Gander. «Wir prüfen laufend innovative Lösungen. Wichtig ist allerdings, dass diese einen wirklichen ökologischen Mehrwert bieten und dem Kundenbedürfnis Rechnung tragen.»

Wie zu DDR-Zeiten?

In Deutschland fallen die Reaktionen auf das Vorpreschen von Aldi denn auch durchzogen aus. Während Umweltorganisationen jubeln, fühlt sich ein Redaktor der «Welt» in die DDR-Zeiten zurückversetzt, wie er in einem Meinungsartikel schreibt. «Dort verliessen die Menschen nie ohne einen Beutel oder eine grosse Tasche das Haus. Schliesslich konnte es unterwegs plötzlich irgendwo Bananen oder ähnlich seltene Güter geben.»

Zudem kritisiert der Journalist, dass es sich vielmehr um eine Symbolhandlung als um echten Umweltschutz handle. Würden Mehrweg-Tragetaschen nur einmal verwendet, sei die Öko-Bilanz unter dem Strich schlechter als bei einer normalen Plastiktüte, vermutet er.

Mehrweg-Taschen auch bei einmaligem Gebrauch ökologischer

Dem Fakten-Check hält dieses Argument allerdings nicht stand. Eine Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA kam 2014 zum Schluss, dass Recycling-Mehrwegtaschen mit dem Label «Blauer Engel» eine bessere Ökobilanz aufweisen als alle anderen getesteten Taschen.

«Herkömmliche Plastiksäcke, aber auch Papier- und Baumwolltaschen belasten die Umwelt im Vergleich stärker», bekräftigt Studienautor Roland Hischier gegenüber watson. Das gelte sowohl für den einmaligen Gebrauch als auch für die mehrmalige Verwendung. «Weil die Tasche schon aus Abfall produziert wurde, fällt die Belastung unter dem Strich geringer aus.» Benutze der Konsument die Tasche dann noch mehrmals, sei er ohnehin «auf der sauberen Seite».

Hischier ging in der Studie davon aus, dass alle Tragetaschen nach Gebrauch in der Kehrichtverbrennung entsorgt werden. Ob die Bilanz der Papiersäcke besser ausgesehen hätte, wenn sie für eine Entsorgung im Altpapier oder Altkarton berechnet worden wäre, kann der Forscher nicht sagen. 

Umfrage

Sollen die Schweizer Detailhändler nachziehen und ganz auf Einwegtaschen verzichten?

  • Abstimmen

1,246 Votes zu: Sollen die Schweizer Detailhändler nachziehen und ganz auf Einwegtaschen verzichten?

  • 64%Ja, das wäre sinnvoll.
  • 18%Nur wenn zweifelsfrei erwiesen ist, dass dies für die Umwelt am besten ist.
  • 18%Nein, der Konsument soll die Wahlfreiheit haben.

"Coffee-to-go" im Pappbecher soll durch Mehrwegbecher ersetzt werden

2m 49s

"Coffee-to-go" im Pappbecher soll durch Mehrwegbecher ersetzt werden

Video: reuters

Plastikmüll im Meer

Das könnte dich auch interessieren:

«Ron isst Hermines Familie» – Das passiert, wenn ein Computer Harry Potter schreibt

Nicht alle Männer sind sexistische Eichhörnchen!

Ein Nigerianer stirbt nach seiner Ausschaffung – was die Schweiz damit zu tun hat

Gamer, aufgepasst: Super Mario erhöht die geistige Gesundheit und beugt Demenz vor 

Mehr 2017 geht nicht: Die unfassbare Geschichte des weinenden Keatons – in 4 Schritten

Amis lynchen Hai mit Speedboot und grinsen – jetzt tobt das Netz wegen dem Video

Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

Trump beerdigt Netzneutralität – wem das nutzt und wem das schadet

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
89
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vachereine 26.07.2017 09:46
    Highlight Der Ökofundamentalismus treibt wunderliche Blüten.
    Ein gewöhnlicher Einkauf für die Familie kostet mich ein bis zweihundert Franken (nur Lebensmittel).
    Dabei schleppe ich mehrere Kilogramm Verpackungsmaterial nach Hause, das dann im Müll landet.
    Was spielt es da noch eine Rolle, wenn ich 10 g Plastiksack zusätzlich wegschmeisse?
    Soll ich nun einen Umweg fahren und dabei Benzin verdunsten, um mir daheim eine Tasche zu holen, oder soll ich im Laden einen Plastiksack kaufen? Was ist da nun wirklich ökologischer?
    Was soll mich auf hunderte Franken zusätzliche 30 Rappen kümmern oder Fr. 1.50?
    14 20 Melden
    • Fabio74 26.07.2017 11:11
      Highlight Mit ein bisschen weiter denken, würdest du schnallen, dass jedes Gramm einsparen, etwas bringt.
      Wenn du sowieso Auto fährst, kannst ja immer Taschen im Auto dabei haben
      20 7 Melden
    • Vachereine 27.07.2017 09:38
      Highlight @Fabio: Es ist kontraproduktiv, ständig zusätzliches Benzin zu verbrennen, um immer eine Tasche parat zu haben.
      Die Taschen im Auto ehöhen den Benzinverbrauch des Autos. Vielleicht nur um ein paar Milliliter, bzw. ein paar Gramm, pro 100 Km. Aber in einem Jahr sind das mehrere hundert Gramm Benzin, mit der Dein Vorschlag die Umwelt belastet.
      1 0 Melden
  • Alterssturheit 26.07.2017 08:12
    Highlight Ich bin weder grün noch alternativ und trage weder Latzhose noch Crocks. Ich versuche aber im täglichen Leben so gut es geht wenigstens mitzudenken wo es geht. Das heisst im Auto liegt immer ein Rucksack, der beim spontanen einkaufen unterwegs gute Dienste leistet. Für den geplanten Einkauf am Samstag nehme ich die entsprechende Tasche von zu Hause mit.
    20 3 Melden
  • patfish64 26.07.2017 00:57
    Highlight Das ist ja schon mal ein guter Anfang. Was mich noch mehr stört, sind die Plastikbeutel beim Gemüse und die Einschweissfolie. Insbesondere beim Bio-Gemüse. Wobei z.B. die Migros hat da einen guten Anfang gemacht mit den wiederverwendbaren Netzen, die sie in der Gemüseabteilung verkauft.
    19 9 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.07.2017 12:32
      Highlight Und weil sie dich stören müssen nun alle anderen verzichten? Was wäre, wenn du mal die grossen Verpackungsprobleme angehst?
      5 11 Melden
    • patfish64 26.07.2017 23:38
      Highlight Ach, du stehst auf einzeln eingeschwiste Peperonis und Zugettis? Welchen Vorteil bringt dir das?

      Naja, besser im kleinen anfangen, als gar nicht. Nur weil es grössere Probleme gibt heisst das doch noch lange nicht, dass man sich nicht auch um die kleinen kümmern soll! Oder anders ausgedrückt solange Flugzeuge mit kerosin fliegen bringt es nichts an alternativen Antreiben für den Individualverkehr zu arbeiten?
      1 1 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 27.07.2017 10:09
      Highlight Dann geh du doch mit deinem Jutesäckchen und Mehrwegbeutelchen einkaufen. Aber lass die anderen Menschen so einkaufen, wie Sie das für richtig halten! Ich sage dir nicht, wie du zu leben hast. Und solange aus der Verpackung wieder Strom wird, ist ja alles gut. Wenn du das nicht wusstest, informiere dich mal über Kreisläufe.
      0 0 Melden
  • SeKu 26.07.2017 00:22
    Highlight Und wenn ich 50 Jahre keine Tasche brauche anstatt immer ein Raschelsäckchen zu nehmen, wieviel CO2 spare ich da? Gleichviel wie etwa 10km Autofahren? Die Heizung einen Tag wo ich nicht zuhause bin 2 Grad runterstellen? Einen halben Kilometer fliegen?

    Lächerliche das ganze. Bewart doch bitte die Relationen.
    21 19 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.07.2017 22:12
    Highlight Wieviele Plastiksäckli man wohl aus dem Rohöl, das es für einen Liter Benzin braucht, fertigen könnte? Ich habe kein Auto und brauche somit auch kein Benzin.

    Alles Schildbürgerstreiche. Wo ist der Ausgang? Will gerne weg von hier.
    24 30 Melden
    • neutrino 26.07.2017 00:07
      Highlight Absolut richtig!

      Mit dem Auto zum Supermarkt fahren und alte Plastiksäckli mitnehmen - mehr. Absurdität und Verhältnisblödsinn geht gar nicht.
      12 8 Melden
  • Taggart 25.07.2017 21:53
    Highlight Immer diese Bevormundung der Konsumenten...
    23 54 Melden
  • real oz 25.07.2017 21:12
    Highlight rucksackeinkäufe!!! mein rucksack, den ich täglich zur arbeit mitnehme kann zur tragtasche umfunktioniert werden...
    echt praktisch!

    http://www.campsaver.com/marmot-urban-hauler-backpack-medium
    38 13 Melden
    • AL:BM 25.07.2017 21:56
      Highlight Herzlichen Glückwunsch.
      25 8 Melden
    • SeKu 26.07.2017 00:26
      Highlight Wieviele Raschelsäcke könnte man wohl mit der Energie für die Herstellung, Vertrieb und Werbung des Marmot Urban Hauler Backpack Medium herstellen? Tausend? Zehntausend? Wie schnell geht der kaputt? Was, wenn nächstes Jahr die Hipster etwas anderes tragen, bleiben Sie dann beim Urban Hauler Backpack Medium?
      13 10 Melden
    • Vachereine 26.07.2017 09:51
      Highlight Und wievol Energie verschwendest Du dadurch, dass Du immer einen Rucksack transportiertst?
      6 4 Melden
    • Fabio74 26.07.2017 11:12
      Highlight @Vacherine ernsthaft? Der Rucksack auf meinem Rücken kostet nichts. Im Zug auch nicht
      4 7 Melden
    • Vachereine 27.07.2017 09:25
      Highlight @Fabio
      Dein Rucksack hat eine Masse. Wie auch immer Du von A nach B kommst, muß die Masse des Rucksacks beschleunigt werden, damit auch er von A nach B kommt.
      Dafür muss Energie aufgewendet werden. Diese Transportenergie, die Du in Deinen Rucksack steckst, ist mit CO2- und Schadstoffemission verbunden, wie die Herstellung des Raschelsäckchens auch. Also stellt sich die Frage, ab wievielen Raschelsäckchen pro Monat, der Rucksack ökologischer ist.
      2 0 Melden
  • Libertas 25.07.2017 20:26
    Highlight Vor kurzem kaufte ich in einem Elektronik Laden ein Gerät für etwa 2000 Franken. Als ich an der Kasse nach einer Plastiktasche zum tragen fragte, wollte mir die Kassiererin tatsächlich 30 Rappen verrechnen. Als ich sie vor die Wahl stellte entweder 30 Rappen für den Sack, oder 2000 Franken Umsatz, musste sie erst den Filialleiter fragen. Dieser entschuldigte sich vielmals und gab mir den Sack natürlich gratis.
    Ich will keine Tasche zum einkaufen mitnehmen. Wenn das Geschäft mich als Kunden will, soll es mir eine Tasche zur Verfügung stellen. Sonst gibt es andere Geschäfte.
    42 152 Melden
    • --Sevi-- 25.07.2017 21:00
      Highlight Dann kannst du dir in Zukunft andere Geschäfte suchen, diese wollen nämlich nicht dich als Kunden sondern Geld für Ihre Plastiksäckchen ;)
      55 13 Melden
    • AL:BM 25.07.2017 21:59
      Highlight Der Inbegriff eines mühsamen Kunden. Bei einem Einkauf für 2000.- eine Szene veranstalten wegen -.30 ist Kindergärtnerlis. Und dies dann auch noch an der Verkäuferin auslassen, die nur ihre Arbeit zu machen versucht, ist völlig daneben.
      In meinem Geschäft hätte ich sie dann wohl mit der leeren Tasche davonzotteln lassen. Solche Kunden braucht man nicht.
      128 21 Melden
    • öpfeli 25.07.2017 23:38
      Highlight Was ist das für eine Einstellung?! Es geht um 30Rp.!! Das macht mich sprachlos. Während meiner Zeit im Verkauf lernte ich manche Käufer wie sie kennen. Jedesmal macht es mich fast wahnsinnig, diese Arroganz und das Gefühl etwas besseres zu sein. Unglaublich. Ja, sie haben für 2000CHF eingekauft, berechtigt sie dies aber nun über interne Regelungen hinweg zusehen? Bei mir im Geschäft ging dieses Theater schon ab 80CHF los. Jeder Käufer sieht sich im Recht, da müsste man am Tag x Ausnahmen machen. Sie sind nichts Besseres! Auch mit 2000CHF Einkauf nicht!
      29 5 Melden
    • Brummbaer76 26.07.2017 08:00
      Highlight Was würdet ihr machen wenn die Kartenlimite nur noch 2000 Fr. bezrägt und ihr kein Bargeld dabei habt, da hängt der Einkauf an den 30 Rappen.
      4 9 Melden
    • Alterssturheit 26.07.2017 08:07
      Highlight Spannende Logik Libertas. Quasi je höher die Kaufsumme je weniger wichtig der ökologische Gedanke.
      17 3 Melden
    • öpfeli 26.07.2017 08:53
      Highlight @brummbaer
      Das ist eine andere Ausgangslage. Das eine hat mit geizig und Arrognz zu tun, das andere mit blöd gelaufen oder wie man das auch immer nennen möchte.
      🍏&🍐sollte man nicht vergleichen
      6 1 Melden
    • Brummbaer76 26.07.2017 09:40
      Highlight @blauberi War Ironisch gemeint ;-) Es gibt Kommentare da kann ich nicht anders Sorry
      3 1 Melden
    • öpfeli 26.07.2017 10:41
      Highlight 😔
      1 1 Melden
    • Fabio74 26.07.2017 11:13
      Highlight Geiz ist geil offenbar
      5 3 Melden
  • G. Schlecht 25.07.2017 19:45
    Highlight Ein bisschen schmunzle ich ja schon, wenn ich für den Knoblauch aus China, das Wasser aus Italien und die Joghurts aus Frankreich, jeweils selbst einen Beutel mitnehmen soll. Aber die werden sich ja bestimmt was dabei gedacht haben, sind ja studiert! Oh, es hat geklingelt und mein portofreies Päckchen aus China ist gerade gekommen...
    79 51 Melden
    • ströfzgi 25.07.2017 20:26
      Highlight Wenn der letzte Satz nicht wäre hättest Du ein Herz gekriegt.
      16 31 Melden
    • Bolly 25.07.2017 20:47
      Highlight Es ist ja so viele aus China was man im M sind C sind sonst wo kauft. Was macht es für einen Unterschied ob es nun direkt geliefert wird oder ich es im Laden kaufe?!
      9 16 Melden
    • DrPop 25.07.2017 22:00
      Highlight @G.Schlecht, dies ist eben genau die falsche Denkweise. Wiederverwendbare Taschen helfen der Umwelt. Klar sind die anderen angesprochenen Punkte auch problematisch und sollten addressiert werden, dies macht jedoch den Fakt, dass das abwenden von Einwegtaschen unter dem Strich positiv ist nicht weniger wahr.
      27 8 Melden
    • zettie94 26.07.2017 00:19
      Highlight @Bolly: Es macht durchaus einen Unterschied. Wenn jeder seine Ware selbst in China bestellt, dann ist jedem seine Ware einzeln als Paket verpackt und braucht so 3x so viel Platz im Container, wie wenn ein Grossverteiler die Ware für alle bestellt.
      7 4 Melden
    • zettie94 26.07.2017 00:20
      Highlight @G. Schlecht: Vielleicht solltest dann du als Konsument keinen Knoblauch aus China, Joghurt aus Frankreich oder Wasser aus Italien kaufen - sowohl bei Coop als auch bei Migros gibt es die genannten Produkte nämlich auch regional aus der Schweiz.
      8 5 Melden
    • patfish64 26.07.2017 00:44
      Highlight @Bolly: Einzelne Pakete benötigen mehr Verpackung und Stauraum. Insofern macht es schon Sinn einzelne, insbesondere kleine, Artikel als Massenware zu verschiffen und dann zu verteilen.
      4 3 Melden
    • Vachereine 26.07.2017 10:04
      Highlight Alle Produkte werden einzeln verpackt aus China geliefert, ganz egal ob sie zum Grossisten geliefert werden oder direkt zum Kunden.
      Vom Grossisten wird die Massenlieferung umgepackt (plastikumwickelte Paletten) zur Auslieferung an die Händler, Die Händker packen nochmals um und beliefern ihre Filialen. Der Kunde fährt zur Filiale und wieder nach hause mit dem einzeln verpackten Gut (z.B. eine Memorystick). Das macht vierTransportfahrten innerhalb der Schweiz, bis das Produkt beim Kunden ist.
      Per Post direkt nach Hause, ist es nur ein Transportweg, ohne mehrfache Umpackerei. Ist ökologischer.
      4 2 Melden
    • patfish64 26.07.2017 23:51
      Highlight Guter Punk. Klar haben alle Orodukreihre Individualverpackung. Bei Einzelsendungen kommt aber oft noch ein Karton und ev. Polstermaterial dazu. Zudem wird ein Einzelpaket auch mehrmals umgeladen in den Post und Kurierzentren. Auch sind viele gleiche Verpackungen besser stapelbar als unterschiedliche.
      Was schlussendlich ökonomischer ist wäre wirklich gut zu wissen. Ich bin da leider keine Fachkraft..
      1 1 Melden
  • FrauMirach 25.07.2017 19:25
    Highlight Guter Ansatz. Und jetzt nehmen wir das Problem Coffee to Go und Kartonbecher beim Kaffeeautomaten ernsthaft in die Finger. Lösung habe ich keine, es gibt viele verschiedene Ideen...
    52 14 Melden
    • Bolly 25.07.2017 20:48
      Highlight Yep Mac und King ist auch 100 % anfal.
      15 5 Melden
    • Gilbert Schiess 25.07.2017 21:03
      Highlight Und diese sinnlosen Betty Bossy Vrrpackungen. Z.b. die riesengrosse Plastikschale mit 5 Blättern Salat Brotkrümmeln und Sauce, natürlich zusätzlich in einem Plastikbecher verpackt.
      Das Problem sind längst nicht mehr die Einkaustüten.
      70 6 Melden
    • Vachereine 26.07.2017 10:10
      Highlight Was ist ökologischer?
      Eine Kaffetasse abzuwaschen und dabei viel Energie für Warmwasser zu verbrauchen und reichlich Wasser zu verschmutzen, oder aber einen Einwegbecher herzustellen und zu entsorgen, resp. zu rezyklieren?
      Ich glaube nicht, dass es hier eine eindeutige Antwort gibt.
      6 6 Melden
    • Gilbert Schiess 26.07.2017 11:38
      Highlight @Vachereine, ich denke es gibt schon eine Antwort.
      Wenn Du Deine Kaffeetasse nicht gleich mit Natronlauge abwäscht, brauchst Du zwar warmes Wasser, etwas Seife. Wasser lässt sich reinigen, Seife baut sich ab.
      Für die Herstellung und Rezyklieren des Einwegbechers, braucht es eine unmenge mehr Energie.
      6 5 Melden
  • kleiner_Schurke 25.07.2017 19:13
    Highlight Merke: Mit dem Verzicht auf Papiersäckli retten wir nicht den Planeten.
    36 55 Melden
    • axantas 25.07.2017 20:08
      Highlight Ja das stimmt. Wir können aber mindestens mal irgendwo anfangen - auch wenn es nur ein kleiner Bereich ist.

      Darauf NICHT zu verzichten ist ja auch kein Ansatz.
      66 19 Melden
    • Starney Binson 25.07.2017 20:09
      Highlight Aber es ist zumindest ein guter Ansatz. Besser als zu sagen, dass das sowieso nichts ändern wird.
      29 13 Melden
    • neutrino 25.07.2017 20:24
      Highlight Finde ich gut - so kann der Schweizer trotzdem guten Gewissens mit dem Flugzeug in die Ferien - er verzichtet ja auf Plastiksäckli.
      62 10 Melden
    • kleiner_Schurke 25.07.2017 21:32
      Highlight Neutrino: Bingo!
      23 9 Melden
    • DrPop 25.07.2017 22:02
      Highlight Das ist nur Bingo, wenn man tatsächlich so geistig umnachtet ist, dass man denkt, alleine schon der Verzicht auf Plasticksäckchen würde den Planeten retten. Dies ist jedoch bei kaum jemandem der Fall. Ich verstehe das gehate gegen etwas geundsätzlich Postitives nicht. Es ist ein Anfang und es wird hier nicht aufhören.
      23 8 Melden
    • neutrino 25.07.2017 23:59
      Highlight Es ist symbolische Umweltpolitik, Gewissensberuhigung, etc. Es lenkt von den Problemen ab, die wirklich relevant sind in Sachen Umweltschutz, und deswegen problematisch.
      7 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.07.2017 00:09
      Highlight Es gäbe ja kompostierbare Plastiksäcke. Aber natürlich ist es den Grossverteilern lieber, teurere Mehrwegtaschen zu verkaufen. Da werden dann überall solche irgendwo zuhause in den Schränken verschwinden und das war's dann auch schon mit dem Anfag und grundsätzlich Positivem. Der Müll liegt dann einfach zuhause rum. Irgendwann hat man so viele davon, dass man sich ihrer entledigt. Müll. So kommt's. Ist ja schliesslich eine Wegwerfgesellschaft.
      5 2 Melden
    • kleiner_Schurke 26.07.2017 08:02
      Highlight Nein Dr.Pop es ist eben kein Anfang, ich nenne das pure blanke Heuchelei. Der Grossverteiler mit über 11'000 Filialen betreibt eine gigantische Flotte von Lastwagen, die jeden Tag diese Filialen beliefern. Allein wenn ich denke was die Kühllinien in dieser Flotte und der 11'000 Filialen für Strommengen fressen, wundere ich mich wer tatsächlich auf die abstruse Idee kommt, das Weglassen von ein paar Säcklein hätte auf den gesamten Energieaufwand, der Aldi jeden Tag umsetzt, auch nur den geringsten Effekt. Solche Leute haben einfach keinen Sinn für das Verhältnis von Zahlen und Grössenordnungen.
      9 3 Melden
  • Phrosch 25.07.2017 18:58
    Highlight Es gibt ja noch die ganz leichten und ganz klein faltbaren Taschen. Die passen in Handtasche oder Hosensack und fassen einen ganzen Einkauf. Sie haben jedoch einen Haken: sie hängen so weit runter, dass ich sie mir ständig um die Knöchel haue oder am Boden nachschleife. Man müsste nur dieses Modell etwas optimieren, dann wäre alles paletti.
    29 5 Melden
    • Normi 25.07.2017 19:21
      Highlight Sie können einfach einen Knoten in den Henkel machen ;-)
      42 4 Melden
  • Hayek1902 25.07.2017 18:26
    Highlight Die papiersäcke dienen auch als hausinterne alu / glas / petsammlung. Ich bin mor ziemlich sicher, dass ich die sehr ökologisch nutze.
    67 8 Melden
  • Rendel 25.07.2017 18:08
    Highlight Papiertaschen werden leider nicht von allen mehrmals verwendet, auch wenn die ewig halten, vor allem wenn man zwei ineinanderstellt. Zum Umziehen sind die praktisch für Bücher. Auch Plastiksäcke kann man zig mal brauchen und für manches sind die praktisch, auch wenn ich meist verzichten kann.
    Die Pettaschen haben zu dünne Bändel und die Länge der Bändel passt auch nicht für alle. Je nach Köpergrösse. Migros hat wenigstens 2 Bändel, aber die sind zu dünn für die Schulter.
    30 4 Melden
    • Normi 25.07.2017 19:24
      Highlight Wenn mein einkauf zu Schwer wird, wickle ich mein Halstuch um die Bändel damit sie nicht einschneiden :-)
      12 2 Melden
  • Charlie Brown 25.07.2017 18:07
    Highlight Die 5 rp pro Einwegsäckli haben mich jetzt noch nie davon abgehalten, eines zu kaufen. Ich schenke zudem jedem dieser Säckli ein zweites Leben als Ghüdersäckli für Kunststoff-Abfälle, welche mit dem Säckli dem Recycling zugeführt werden.

    Zudem; schon mal beobachtet wie viel Plastikmüll IN den Säckli den Laden verlassen...? Würde es sich lohnen (auch) da anzusetzen?
    101 7 Melden
    • Lichtblau 25.07.2017 21:42
      Highlight Mache ich genauso. Sind auch beim Kochen praktisch. Seit die Dinger kostenpflichtig sind, sind sie bei mir im Wert gestiegen und haben eine eigene Schublade. Die grossen Mehrwegtaschen sind perfekt für den Transport von Wäsche zwischen Wohnung und Waschküche (tschüss, sperriger Wäschekorb). Aber bitte aus weichem Material (klein zusammenfalt- und mit Haargummi sicherbar) und wenn's geht in nicht allzu grellem Design.
      4 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 25.07.2017 17:48
    Highlight Des Problem Lösung wäre immer beim Lieferdienst bestellen und nie einkaufen gehen.
    16 33 Melden
    • sankipanki 25.07.2017 18:39
      Highlight So viele Säcke wie nach einer normalen Bestellung bei Coop@home würde ich mir normalerweise in 6 Monaten nicht kaufen.
      Da die Ware in einer Verteilzentrale kommisioniert word, hat man für jede Artikelkategorie einen Sack.
      Zwiebel: Sack
      Zahnpasta: Sack
      Milch: Sack
      Tomatensauce: Sack
      Käse: Sack
      Schinken: Sack
      ......
      51 3 Melden
    • Lichtblau 25.07.2017 21:43
      Highlight Das lass ich jetzt erstmal sacken. Hatte eigentlich vor, diese Dienstleistung vermehrt zu nutzen.
      20 2 Melden
  • Sonokowitsch 25.07.2017 17:46
    Highlight Ich finds prima.
    28 12 Melden
  • Aroki 25.07.2017 17:46
    Highlight Ich denke das grössere Problem sind die Produktverpackungen.
    94 2 Melden
  • N. Y. P. 25.07.2017 17:27
    Highlight Nehmen wir an, ich bin mit dem Auto in Deutschland unterwegs und entschliesse mich spontan bei einem Aldi anzuhalten. Ich gehe rein. An der Kasse lege ich meine 20 Artikel auf das Band.
    Die Kassiererin fängt an einzuscannen.
    Jetzt merke ich, dass es an der Kasse keine Säcke und Papiertaschen mehr gibt.

    Halb so wild. Ich sage freundlich auf Wiedersehen und verlasse den Laden.
    LmaA.
    49 125 Melden
    • Majoras Maske 25.07.2017 17:37
      Highlight Die meisten Kunden im Grosshandel sind doch eh zu Fuss unterwegs. Spontanes Einkaufen nach dem Feierabend wird doch unmöglich mit dieser Entscheidung. Ich glaube, die schaden sich mit dieser Kosteneinsparung zu sehr beim Umsatzrückgang.
      23 26 Melden
    • Don Huber 25.07.2017 17:46
      Highlight Wieso denn ? Mehrwegtaschen sind sowieso viel besser. Ich kaufe schon lange keine Plastiksäcke mehr. Und wegen dem bisschen Geld stirbt man nicht.
      44 9 Melden
    • ovatta 25.07.2017 18:01
      Highlight Du hast ein Auto! Was brauchst du ne Tüte?

      Wenn du auf Schusters Rappen oder dem Drahtesel da wärst, ok!
      32 13 Melden
    • trio 25.07.2017 18:53
      Highlight Es ist ja nicht so, dass es gar keine Tragtaschen mehr an der Kasse gibt.
      34 0 Melden
    • Merida 25.07.2017 18:54
      Highlight Ja ovatta! Abgesehen davon hat man doch im Kofferraum immer eine Einkaufstasche (eben eine Mehrwegtasche). Oder bin ich da ein Einzelfall?
      24 0 Melden
    • Maya Eldorado 25.07.2017 19:47
      Highlight Ich hab keinen Kofferraum, weil ich kein Auto habe.
      11 8 Melden
  • Jaing 25.07.2017 17:27
    Highlight Papersäcke taugen ohnehin nichts.
    26 44 Melden
  • atomschlaf 25.07.2017 17:27
    Highlight Eine Abschaffung der Papiertaschen wäre auch nicht sinnvoll. Diese sind nämlich keine Einwegtaschen, sondern können dutzende Male verwendet werden, sofern sie nicht nass werden.
    Ausserdem lassen sie sich platzsparend zusammenfalten, so dass man im Rucksack oder im Kofferraum eine Reserve für grössere Einkäufe hat.
    66 8 Melden
    • Normi 25.07.2017 17:45
      Highlight Diese Recycling-Säcke lassen sich auch Problemlos Falten, wenn ich unterwegs bin habe ich meistens 1-2 dabei.

      Tipp: Man kann diese Dinger auch Perfekt als Regenschutz für den Rucksack/Tasche verwenden ;-)
      25 6 Melden
    • Charlie Brown 25.07.2017 18:00
      Highlight Da bin ich zu 100% bei dir. Und Papiertaschen können (werden?) auch aus recyceltem Papier hergestellt werden.
      23 2 Melden
  • DerTaran 25.07.2017 17:23
    Highlight Bei uns Zuhause stapeln sich die Mehrwegtaschen, das ist also auch nicht die Lösung. Pfandtaschen mit Rückgaberecht wäre vielleicht eine Idee?
    38 22 Melden
    • Silent_Revolution 25.07.2017 17:41
      Highlight Bei euch Zuhause stapeln sich die Mehrwegtaschen deshalb, weil ihr immer eine neue kauft und diese somit zweckentfremdet.

      Wenn man noch einen finanziellen Anreiz braucht um Mehrwegtaschen wiederzuverwenden stimmt doch etwas ganz anderes nicht.
      45 10 Melden
    • xHascox 25.07.2017 18:21
      Highlight "zweckentfremden"

      Als Protest könnte ich entweder die gratis säckli mehrmals verwenden (die gehn ja nich kaputt ausser bei scharfen kanten) oder statt in die ferien zu fliegen jedes mal eine mehrwegtasche kaufen und weg werfen...
      8 12 Melden
    • DerTaran 25.07.2017 18:25
      Highlight Von immer eine neue kaufen kann nicht die Rede sein. Übrigen, das hier immer brachial und persönlich angegriffen wird nervt schon.

      Wir tun sie schon wiederverwerten. Aber wir haben trotzdem viel zu viele davon. Über die Jahre ist da schon was zusammen gekommen. Es gab damals für jeden einzelnen Kauf einen guten Grund, trozdem haben wir jetzt insgesammt so viele, dass ich gerne welche zurückgeben würde. Zum wegschmeissen sind sie ja zu schade.

      Ich bin überzeugt, ich bin nicht der Einzige dem es so geht.
      19 7 Melden
    • Rendel 25.07.2017 18:56
      Highlight Wenn sich bei ihnen so viel angesammelt hat, dann machen sie was falsch und nehmen keine Tragtasche mit bevor sie einkaufen gehen. Kann man auch machen, wenn man Kleider kaufen geht oder Schuhe.
      11 11 Melden
    • trio 25.07.2017 18:59
      Highlight @DerTaran
      Haha, das geht doch jedem so... Ich schaffe es vielleicht 3-4 mal im Jahr, eine Tasche von zuhause mitzunehmen. Verwenden kann man sie aber gut, zum zügeln, grilliere, Flohmarkt oder z.B. einfach verschenken
      7 5 Melden
    • Silent_Revolution 25.07.2017 19:09
      Highlight Mir ist bewusst, dass meine oft überspitzte, direkte Art nervt. Vielleicht soll sie das auch?!

      Aber spätestens beim ersten Mal, als du gemerkt hast, dass sie sich sammeln und dich das stört hättest du doch nie mehr eine kaufen müssen. Jedenfalls könnte ich mir neben der Bequemlichkeit keinen plausiblen Grund vorstellen.

      Für die übrigen findest du vielleicht einen Abnehmer, ansonsten entsorgst du sie bis auf die zwei drei von welchen du zwei im Fahrzeug und die anderen neben der Haustür platziert.
      9 9 Melden
    • esmereldat 25.07.2017 19:32
      Highlight Obwohl ich mir einbilde, oft auf unnötige Säcke zu verzichten und zum Einkaufen immer eine Mehrwegtasche mitbringe, sammeln sich die Säcke übers Jahr jeweils doch an...ich bringe sie dann jeweils ins Brocki oder in die Bibliothek, die sind froh drum.
      13 2 Melden
  • CasRas 25.07.2017 17:22
    Highlight Seit wann sind die 30 Rappen Papiertaschen "Einwegtaschen"? Die verwendet doch jeder mehrmals.
    69 5 Melden
    • Wilhelm Dingo 25.07.2017 17:34
      Highlight Genau!
      18 4 Melden
    • Pokus 25.07.2017 17:40
      Highlight dito
      irgendwo muss ja auch das schmutzige altglas usw rein.

      mal sehen ob die rechnung aufgeht, hab auch schon teure mehrwegrecyclingtaschen „optisch unbenutzt“ im Abfall gesehen.
      20 1 Melden
    • zwan33 25.07.2017 18:01
      Highlight jeder?
      14 7 Melden
    • Pokus 25.07.2017 18:18
      Highlight @zwan33 und jede 🙄
      8 4 Melden
    • Alnothur 25.07.2017 20:52
      Highlight Seit die Papiertaschen eine bescheuerte PR-Erfindung sind. Sie sind weder stabil noch ökologisch.
      2 7 Melden
    • trio 25.07.2017 22:22
      Highlight @Pokus
      Naja, nochmals einmal brauchen für die Altglassammlung ist jetzt auch keine ökologische Wahnsinnstat.
      6 2 Melden

Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

Weil sich zwei Anwohner vom Lärm des FC Herrliberg gestört fühlen, klagten sie gegen die Gemeinde. Um den Klägern entgegen zu kommen, schränkte der Club seinen Spielbetrieb ein. Sie zogen trotzdem bis vor Bundesgericht. Jetzt marschiert ein Fussballverein für die Zukunft des Amateursports. Ein Drama in fünf Akten und einem Epilog.

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die an Dramatik einem Theaterstück in nichts nachstehen. Eine solche Geschichte spielt sich derzeit in der Gemeinde Herrliberg an der Zürcher Goldküste ab. Zunächst einmal sollen hier die Figuren der Handlung eingeführt werden.

Die Lärmklagenden:

Die Betroffenen

Der Vorhang öffnet sich, die Geschichte beginnt. An ihrem Ende werden mehrere hundert Fussball-Junioren an einem feuchtkalten Dezemberabend um die Sportanlage Langacker marschieren, um für die …

Artikel lesen