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Nashville ist nach zwei Auswärtsniederlagen in Pittsburgh gefordert. Bild: Gene J. Puskar/AP/KEYSTONE

Nashville mit dem Rücken zur Wand – das Comeback wird zur Monsteraufgabe

Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel des Stanley-Cup-Finals sind Roman Josi und seine Nashville Predators gefordert. Ein Blick in die Statistik zeigt: Das Comeback wird sehr schwierig.

01.06.17, 11:31 01.06.17, 13:28
Adrian Bürgler
Adrian Bürgler



Wir beginnen mit der schlechten Nachricht für alle Fans der Nashville Predators. Noch nie in der gesamten Geschichte des Teams, haben die Preds eine Serie gewinnen können, nachdem sie mit 0:2 im Rückstand lagen.

Alle Playoff-Serien der Predators

Zwar haben sie schon zwei Mal einen 0:2-Rückstand in den Playoffs wieder ausgeglichen (2004 und 2008 gegen Detroit). Beide Male haben sie die Serie danach aber dennoch mit 2:4 verloren.

Die noch etwas schlechtere Nachricht für Nashville ist, dass Pittsburgh noch nie in der Crosby-Malkin-Ära (seit 2006) eine 2:0-Führung aus der Hand gab. 

Alle Playoff-Serien der Penguins seit 2007

Einen leichten Hoffnungsschimmer gibt es dennoch für die Predators. So haben die Penguins in der jüngeren Geschichte doch schon zweimal eine Zwei-Siege-Führung in einer Playoff-Serie aus der Hand gegeben (2011 nach 3:1-Führung gegen Tampa Bay und 2014 gegen nach 3:1-Führung gegen die New York Rangers).

bild: watson, infogr.am, quelle: reddit, tsn

Zurückblickend auf die gesamte Geschichte der Stanley-Cup-Playoffs, können sich die Predators ebenfalls an einen kleinen Strohalm klammern. 50 Mal kam es bis heute vor, dass ein Team in einer Finalserie mit 0:2 zurück lag. Fünf Mal konnte das zurückliegende Team in diesem Fall die Serie noch drehen und den Stanley Cup noch gewinnen (1942 Toronto [sogar 3:0 im Rückstand], 1966 Montreal, 1971 Montreal, 2009 Pittsburgh, 2011 Boston). 

Die Penguins wissen also selbst sehr gut, wie das geht. 2009 holten sie den Cup, obwohl sie gegen Detroit mit 0:2 und 2:3 im Rückstand lagen.

Optimistische Nashville-Fans können sogar sagen, dass die Situation gar nicht so schlecht ist, wie sie aussieht. Schliesslich waren es zwei Auswärtsspiele in Pittsburgh – da kann man schon auch mal zwei Mal in Serie verlieren. Mit zwei Heimsiegen wäre die Serie wieder ausgeglichen und neu lanciert. Schliesslich haben die Predators in diesen Playoffs sieben von acht Heimspielen gewonnen. Über die gesamte Geschichte der Franchise gesehen, gestaltet Nashville rund 60 Prozent ihrer Heimspiele erfolgreich.

bild: watson, infogr.am, quelle: nhl.com

Das Problem ist, dass ihnen mit den Penguins eine extrem starke Auswärtsmannschaft gegenüber steht. Pittsburgh hat in den Playoffs 2017 fünf von neun Auswärtsspielen gewonnen. Und das ist kein neuer Trend: Seit 2007 feierten sie in 47% ihrer Playoff-Auswärtsspielen einen Sieg. 

bild: watson, infogr.am, quelle: nhl.com

Der Blick in die Statistik zeigt, die Predators stehen vor einer Monsteraufgabe, wenn sie diese Serie noch drehen möchten. Ein Sieg Nashvilles im dritten Spiel ist wahrscheinlich. Schliesslich haben die Predators zuletzt im Oktober drei Spiele hintereinander verloren. Sie beendeten damals diese Negativserie damals mit einem 5:1-Heimseig – gegen die Pittsburgh Penguins. 

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Marti37 02.06.2017 09:25
    Highlight Unbedingt Saros bringen in Spiel 3!!
    1 0 Melden
  • whatthepuck 01.06.2017 12:44
    Highlight Vielleicht steht man sich jetzt auch selbst im Weg. Zu verlieren hat man in Nashville nix mehr. Wenn man in Nashville sagt, man wolle mit jenem Torhüter spielen, der einen in den Final gebracht hat, dann verstehe ich das. Aber anscheinend kann man mit Rinne gegen dieses Pittsburgh nicht gewinnen.

    Saros rein in Spiel 3? Wenn's nix wird hat man immer noch Spiel 4 um endlich mal in die Gänge zu kommen.
    15 3 Melden
  • Luzi Fair 01.06.2017 12:10
    Highlight Den StanleyCup zu gewinnen ist eine Monsteraufgabe...
    33 1 Melden
  • headless 01.06.2017 11:43
    Highlight Die alltime statistiken sind jetzt wirklich nicht relevant. Nashville hat nun 2 x relativ unglücklich verliren, obwohl sie die bessere mannschaft waren.
    Jetzt brauchts vorallem mal eine topleistung von rinne
    35 3 Melden
    • Stogge 01.06.2017 14:16
      Highlight Ich glaube eher, dass es jetzt einmal Tore von Nashville braucht. Und zwar Führungstore...

      So viel Glück, wie die Pens in den letzten zwei Spielen im Abschluss hatten, werden sie kaum nochmals haben. Denke nicht, dass es wirklich an Rinne liegt. Er hatte kaum Schüsse, was besonders mühsam ist.
      5 6 Melden
  • Tikkanen 01.06.2017 11:41
    Highlight ...hätte, würde, wäre🤢We dTante äs Schnäbi hät, wärs dr Ungglä😂🍻
    33 48 Melden
    • Tom Foolish 01.06.2017 13:17
      Highlight 😂😂😂😂
      7 10 Melden
    • gecko25 01.06.2017 15:11
      Highlight Berner Humor ala gölä
      9 3 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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