Sport

Respektloser Titan gegen unberührbaren Floh – drei bis sechs Spielsperren gegen Helbling?

Der Zusammenstoss von Zugs unsanftem Riesen Timo Helbling mit Schiedsrichter Micha Hebeisen passt zum Trend einer Kultur der Respektlosigkeit.

09.09.17, 13:23 09.09.17, 14:19

Timo Helbling ist ein unsanfter Riese mit einem weichen Kern und bei allem Einsatz auch einer mit Sinn für Anstand und Fairness. Und kein notorischer Schiedsrichterschreck. Aber es ist, wie es ist: Die Schiedsrichter sind die Unberührbaren im rauen Kontakt-Sport Eishockey.

Timo Helbling ist aufgrund der Regel IIHF 116 (Schlag/Stoss gegen einen Schiedsrichter) vorsorglich für ein Spiel gesperrt und ein Verfahren ist eröffnet worden.

Bei einer Analyse des Zwischenfalls – der Riese Timo Helbling (190 cm/100 kg) stösst im Spiel Davos gegen Zug (2:3 n.p) den Schiedsrichterfloh Micha Hebeisen (173 cm/74 kg), der ihm in der Laufbahn steht, von hinten weg – ergeben sich folgende Punkte: 

Erstens: Es ist zwar eine spektakuläre Aktion. Aber keine Tätlichkeit. Eine Tätlichkeit wäre eine klar erkennbare Aggression, eine gezielte Aktion gegen den Schiedsrichter abseits des Spiels oder bei einem Spielunterbruch. In diesem Fall aber läuft das Spiel und die Zufälligkeit des Zwischenfalls ist nicht zu übersehen.

Eine harsche Bestrafung (9 Spielsperren oder mehr) ist nicht angezeigt. Aber es ist auch keine Bagatelle, die einfach ignoriert werden darf. Deshalb ist der erste Entscheid (vorsorgliche Sperre für ein Spiel, Eröffnung eines Verfahrens) richtig.

Zweitens: Wenn es weder eine Bagatelle noch eine Tätlichkeit ist, was ist es dann? Es ist ein Zusammenstoss, bei dem sich der Spieler ungeschickt bzw. politisch nicht korrekt verhalten hat. Will heissen: Der Zusammenstoss wäre vielleicht zu vermeiden gewesen. Und wenn der Zusammenstoss als unvermeidlich taxiert wird, dann ist das Wegstossen des Schiedsrichters als respektlose Aktion zu werten. Frivol gesagt: Timo Helbling hätte Micha Hebeisen umarmen (umklammern) sollen.

Timo Helbling drohen drei bis sechs Spielsperren. Bild: KEYSTONE

Drittens: In den letzten Jahren hat sich bei uns schleichend eine Kultur der Respektlosigkeit gegenüber Schiedsrichtern entwickelt, medial angeführt von frustrierten ehemaligen Spielern und begünstigt durch den Opportunismus der Schiedsrichterchefs, die es verlernt haben, sich schützend vor ihre Jungs zu stellen. Es ist an der Zeit, dass gegen diese Kultur der Respektlosigkeit ein Zeichen gesetzt wird.

Was ist ein angemessenes Urteil? Im letzten Frühjahr gab es einen ähnlichen Fall. ZSC-Verteidiger Severin Blindenbacher stiess in der Playoffpartie gegen Lugano Linienrichter Roger Bürgi weg.

Das Urteil damals: nur eine Spielsperre. Es war allerdings ein politisches Urteil (die mächtigen ZSC Lions waren vom Ausscheiden bedroht), das noch durch den Umstand gemildert wurde, dass einer der Einzelrichter mit ZSC-Spielern geschäftlich verbandelt war. Der nicht mehr tragbare Einzelrichter Victor Stancescu hat dann auch die Konsequenzen gezogen und das Handtuch geworfen. Nun sind die Einzelrichter unbefangen.

Aber es ist auch da, wie es ist: Das Blindenbacher-Urteil hat eine wegweisende (nicht eine bindende) Wirkung. Mildernd kann im «Fall Blindenbacher» im Vergleich zum «Fall Helbling» angeführt werden, dass dem ZSC-Verteidiger in einem Spielzug auf dem Weg zur Scheibe Roger Bürgi im Wege stand. Das war bei Timo Helbling nicht der Fall. Der EVZ-Titan musste nicht zwingend diesen Weg fahren und hätte den Zusammenstoss eher vermeiden können als Severin Blindenbacher.

Wenn wir alle Faktoren berücksichtigen – die Vorgabe durch das Blindenbacher-Urteil, die Einstufung als Respektlosigkeit (aber nicht als Tätlichkeit) und die Wirkung eines Signals gegen die Kultur der Respektlosigkeit – dann sind drei bis maximal sechs Spielsperren angemessen.

Timo Helbling und der EV Zug können bei der Hockey-Justiz bis Montag, 11.00 ihre Sicht der Dinge darlegen. Das Urteil wird am späten Montagnachmittag erwartet.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Eingestein 09.09.2017 18:32
    Highlight OK. Timo Helbling ist ein Spieler der seine Mitspieler und auch die Schiris respektiert. In der Hitze des Gefechts ist ihm ein Missgeschick passiert, wofür er jetzt Bestraft wird. MEINE DAMEN UND HERREN, BEIM 2. TOR WURDE VIKTOR STALBERG VON EINEM DAVOSER MIT DEM STOCK IM GESICHT BEARBEITET !! DIES WURDE NICHT GEAHNDET OBWOHL DER SCHIRI DANEBEN STAND. UND DAS FINDE ICH ECHT SCH. SCHAUT EUCH BITTE DIE SZENE AN.
    16 34 Melden
    • riqqo 09.09.2017 21:16
      Highlight okay
      14 6 Melden
    • DINIMAMIISCHNDUDE 10.09.2017 10:18
      Highlight Das ist überhaupt nicht der Punkt des Artikels. Aber hätte eine Strafe geben müssen
      13 1 Melden
  • goldmandli 09.09.2017 18:11
    Highlight Zum einen glaube ich, dass es nur sehr sehr wenige Spieler auf der Welt gibt, die geplant und mit Absicht einen Schiri attackieren würden. Helbling schätze ich als intelligent genug ein, dass nicht zu tun. Nichts desto trotz muss es sperren geben. Denke es werden zwischen 4 und 6 Sperren.
    21 2 Melden
  • welefant 09.09.2017 17:16
    Highlight schön wars für den schiri nach dem spiel "keine sache" und nun so was...
    #noeggs
    11 7 Melden
  • Goon 09.09.2017 17:02
    Highlight Vorallem das Stossen, und dies nicht nur ein bischen, finde ich sollte schon reichen für eine Denkpause
    19 5 Melden
  • San_Fernando 09.09.2017 16:50
    Highlight Entschuldigung, aber ich finde die Einstellung von Zaugg skandalös! Er prangert die aufkommende Respektlosigkeit gegenüber den Schiedsrichtern an und gleichzeitig behauptet er, dass sich Helbling politisch nicht korrekt verhalten hat.
    Meines Erachtens ist das eine Verharmlosung sondergleichen. Im Gegensatz zu Blindenbacher hätte Helbling den Kontakt vermeiden MÜSSEN! Ohne wenn und aber!
    Sorry Klaus Zaugg: das geht gar nicht!
    52 28 Melden
  • egemek 09.09.2017 16:03
    Highlight Sah für mich als EVZ-fan nicht ganz so unglücklich und unabsichtlich aus wie es teils dargestellt wird. Daher rechne ich eher mit 6 als 3 Sperren..
    76 7 Melden
  • Tikkanen 09.09.2017 15:39
    Highlight ...der geldgeile Opportunist Timo soll ein Riese und Titan sein🤔😂 da lachen ja die Hühner 🐔

    Unter den von dir gewählten Bezeichnungen kenne ich eher settig Gielä👍🏻



    So, bald gehts endlich wieder ernsthaft los, der Tempel wird kräftig rocken🐻Die French Frogs haben heuer als erste die Ehre, von der Berner Hockeymaschine zermalmt zu werden😳 Ich geh mich schon mal warmlaufen🍺
    Hopp Bärn
    20 115 Melden
    • jjjj 09.09.2017 19:59
      Highlight Schön bist du wieder da! Es grüsst der Meister der Herzen aus Zug!
      14 5 Melden
  • weepee 09.09.2017 15:20
    Highlight Wieder mal sehr weit ausgeholt mit diesem Bericht 👋🏼 und wie es sich gehört, der standesgemässe Quervergleich mit „den mächtigen ZSC Lions” 🤷‍♂️
    43 19 Melden
  • whatthepuck 09.09.2017 15:00
    Highlight Was für mich nicht funktioniert sind die Aussagen Helblings nach dem Spiel und damit auch das angebliche Verhalten des Schiris. Wenn sich beide sofort gegenseitig entschuldigen und ihrerseits zugeben, dass sie unglücklich positioniert waren bzw. etwas übermotiviert waren - es also als zu vergessende Kleinigkeit hingestellt wird - dann kann man nach dem Spiel nicht einen Elefanten daraus machen. Das ist inkonsequent.

    Hätte der Schiri schon während dem Spiel seinen Unmut geäussert und protestiert wäre das natürlich anders. Aber der Schiri selbst empfand es ja gar nicht als Attacke.
    59 12 Melden
    • Danyboy 09.09.2017 15:56
      Highlight Ach, dieser Schiri war ohnehin hoffnungslos überfordert. 11 gegen 3 kleine Strafen... Zum Glück hat der EVZ sich von dieser Inkompetenz nicht zu sehr aus dem Konzept bringen lassen. 2 Punkte gegen Davos plus Schiri lassen sich absolut sehen.
      29 31 Melden
    • one0one 09.09.2017 15:58
      Highlight Es ist egal ob Absicht, Unglueck oder was auch immer... Das kann passieren, ist auch nicht schlimm, muss aber trotzdem Sanktioniert werden sonst sendet man falsche Signale und es wird vermehrt zu "ungluecklichen" Zusammenstoessen kommen...
      30 4 Melden
    • Rüdiger Rasenmeier 09.09.2017 16:45
      Highlight Mimimimimi, der pööhse Schiri ist immer gegen mein Team und für die anderen....ja so ist es, jeder Fan der Welt könnte das behaupten.
      22 25 Melden
  • Ürsu 09.09.2017 14:43
    Highlight Ein Zusammenstoss war das m.M. nach nicht. Er nahm die Arme hoch und stiess den Schiri ziemlich heftig in den Rücken
    59 13 Melden
  • Grappa 09.09.2017 14:17
    Highlight Im gegensatz zu blindenbacher sieht helbling den schiri schon sicher 2 sekunden vor sich! Und klar muss der chlöisu den zsc wieder schlecht reden,kennen wir ja nicht anders von ihm
    85 20 Melden
  • COLD AS ICE 09.09.2017 14:03
    Highlight ein absolut lächerlicher entscheid. es ist ein unglücklicher zwischenfall, mehr nicht.
    31 130 Melden
    • Bobo B. 09.09.2017 15:05
      Highlight Das Einzige, was hier lächerlich ist, ist dein Versuch diesen Vorfall zu einer Lappalie zu erklären. Ich habe nichts gegen Helbling, aber das war nun mal eindeutig kein Unfall...
      60 21 Melden
    • COLD AS ICE 12.09.2017 08:56
      Highlight ich weiss ja nicht ob du selber auch hockey spielst. jeder der selber hockey spielt weiss wie schnell so was passiert.
      2 1 Melden
  • Ramsay Snow 09.09.2017 13:52
    Highlight Aktionen gegen Schiedsrichter sollten zwingend härter bestraft werden. Auch wenn Helbling den Schiri wohl nicht vorsätzlich gecheckt hat, sollte ein Exempel statuiert werden, damit vor Allem die Spieler in Regional- und Juniorenligen diese Aktion nicht als akzeptabel wahrnehmen und diese nachahmen. Ansonsten müssen sich Schiris bald vor Tätlichkeiten fürchten.
    64 20 Melden
    • marak 09.09.2017 14:13
      Highlight Man muss hart strafen und vor allem muss die Rekurskommission den Entscheid stützen. So hat man die Brutalofouls die in den unteren Ligen gang und gäbe waren in den 80erjahren in den Griff bekommen.
      31 5 Melden
    • Coliander 09.09.2017 14:30
      Highlight Ich finde die 3-6 spielsperren in diesem Fall angemessen.

      Ich finde 20 Spielsperren für so eine Aktion ein Witz.
      18 12 Melden
    • Beobachter 09.09.2017 14:54
      Highlight @Ramsay. Helbling ist nach den geltenden Regeln zu bestrafen. Ein Exempel zu statuieren bedeutet zwangsläufig ein überzogenes und nicht fallgerechtes und damit politisches Urteil. Das liegt nicht drin. Mandioni hat bei Mysports die Regellage erklärt: Einstufung in Kat.2 und damit voraussichtlich etwa 6 Spielsperren. Mehr wäre ein Skandal.
      24 3 Melden
    • supi 09.09.2017 15:01
      Highlight Absolut richtig .. Ich weiss von eine Fall als EVZ Bambinis nach dem Spiel den SR umringt und bedrängt haben weil sie mit einer Szene im Spiel nicht einvetstanden waren .. Die Coaches schauten einfach zu ..ich rgere mich immer noch, dass ich nicht eingeschritten bin ..und die beiden Coaches zur Rede gestellt habe ..
      22 11 Melden
    • Ramsay Snow 09.09.2017 17:07
      Highlight @Beobachter mit Exempel statuieren meine ich eine hohe Strafe im gegebenen Rahmen. Natürlich sollte man es nicht zu mehr machen als es ist.
      2 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 09.09.2017 13:49
    Highlight Sind halt nicht alle gleich gepolt und umarmen den Schiri.
    25 5 Melden
  • riqqo 09.09.2017 13:49
    Highlight Naja. Es war eine Strafe für Helbling angezeigt weil er Wieser mit dem Stock gegenmden Kopf stiess. Das muss meiner Meinung auch beachtet werden. Dann ist es nämlich auch eine Frustaktion. Und Helbling ist ja kein Unbekannter.
    37 36 Melden
  • schoelli 09.09.2017 13:46
    Highlight Wäre es Marco Maurer gewesen, so wären ihm 10-12 Spielsperren sicher. Aber eben, Herr Helbling ist ja ein sooo unbeschriebenes Blatt im CH-Hockey, ein Gentleman auf dem Eis sozusagen. "Ein wahrer, fairer Sportsmann". Somit ist es hier ziemlich klar, dass bei der Urteilsfindung wieder einmal mehr mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird... zumal es sich noch um eine Spieler des "grossen" EVZ handelt...
    32 65 Melden
    • Tom B. 09.09.2017 18:04
      Highlight Maurer für dasgleiche Vergehen 15/16 11 Sperren.. Alles andere als Vergleich wäre ein Hohn
      2 4 Melden
  • Avalanche89 09.09.2017 13:36
    Highlight Auch als EVZ Fan bin ich der Meinung dass der Spieler gesperrt werden muss. Sowas geht einfach nicht.
    67 11 Melden
  • gusg 09.09.2017 13:35
    Highlight Wie kann man nur die Situation von Blindenbacher mit dieser hier vergleichen? Züri Hass macht anscheinend blind.
    46 13 Melden
  • andre63 09.09.2017 13:32
    Highlight maurer wurde für ein weniger schlimmes rencontre mit dem schiri für 8 spiele gesperrt. das ist der massstab. alles unter 8 spielsperren wäre eine frechheit.
    53 14 Melden
    • Tom B. 09.09.2017 19:31
      Highlight 11 Spiele waren das...
      1 3 Melden

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