Wirtschaft

Elon Musk bei seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung der Gigafabrik in Nevada. Bild: JAMES GLOVER/REUTERS

Tötet Trump Tesla?

Sollte Trump ins Weisse Haus einziehen, dann verlieren die Elektro-Autos ihre Subventionen. Für Tesla wäre dies ein möglicherweise tödlicher Rückschlag.

19.08.16, 13:42 21.08.16, 15:06

Donald Trump hält die Klimaerwärmung für ein linkes Hirngespinst und die Förderung von Solar- und Windenergie für zum Fenster hinaus geworfenes Geld. Er will das Pariser Klimaabkommen kündigen, die Umweltbehörde abschaffen und der Kohlenindustrie wieder auf die Beine helfen.

«Um seine Investoren bei der Stange zu halten, muss Tesla ihnen versichern, dass es weiterhin politische Unterstützung erhalten wird.»

Wall Street Joural

So weit, so schlecht für die Umwelt. Für den Elektroauto-Hersteller Tesla könnte dies gar das Aus bedeuten, denn Elon Musk profitiert nicht nur von seinem technischen Genie, sondern auch von einer wohlwollenden politischen Unterstützung. Dazu gehören nicht nur die rund 6000 Dollar Subventionen für jedes Elektroauto, sondern auch rasche Bewilligungsverfahren und günstige Steuerrabatte für die riesige Batteriefabrik in der Wüste von Nevada.

Für fünf Milliarden Dollar hat Tesla eine Batteriefabrik in der Wüste von Nevada hochgezogen. Bild: Rich Pedroncelli/AP/KEYSTONE

Holman Jenkins, Kolumnist beim «Wall Street Journal», stellte kürzlich fest: «Um seine Investoren bei der Stange zu halten, muss Tesla ihnen versichern, dass es weiterhin politische Unterstützung gibt.» Das wäre wahrscheinlich nicht mehr der Fall, sollte Trump zum US-Präsidenten erkoren werden.

Musk will auch die Welt retten

Im Aktienkurs von Tesla ist diese Unterstützung jedoch bereits eingepreist. Ein Crash dieser Papiere würde damit die hochfliegenden Pläne von Elon Musk gefährden. «Könnte Tesla einen Sieg von Trump überleben?», fragte sich deshalb kürzlich das «Wall Street Journal».  

Musk will nicht nur das beste Auto bauen. «Dieser Typ will die Welt retten», sagt sein grösster Fan, der Investor Ron Baron. Deshalb hat Musk kürzlich Tesla mit SolarCity, ein Solarstrom-Unternehmen, das von seinem Cousin geführt wird, verschmolzen. Seine Vision sind Elektroautos, die an einem landesweiten gut ausgebauten Tanksystem mit Solarstrom aufgeladen werden und über einen Autopiloten verfügen. Diese Autos sind gleichzeitig sicher und umweltverträglich.  

Klotzen nicht kleckern

Dieses Ziel kann nicht in kleinen Schritten erreicht werden. «Man kann die Welt nicht mit kleinen und langsamen Fabriken verändern. Wir brauchen grosse Fabriken mit einer schnellen Umlaufzeit», erklärte Musk anlässlich der Eröffnung der Giga-Batteriefabrik in Nevada.  

Ein Prototyp des Tesla Model 3 vor der Fabrik in Nevada. Bild: JAMES GLOVER/REUTERS

Derzeit befindet sich Tesla in einer kritischen Phase. 2018 soll das Model 3 ausgeliefert werden, das erste Elektroauto, das auch für Normalbürger erschwinglich ist. Bereits gibt es gegen 400'000 Vorbestellungen für dieses Auto. Sollte das Model 3 die hoch gesteckten Erwartungen erfüllen, dann wäre dies wahrscheinlich der endgültige Durchbruch des Elektroautos.

Solarstrom-Boom in den USA

Solar- und Windenergie erleben in den USA eine Renaissance. «Sonnenstrom machte volle zwei Drittel der neu geschaffenen Stromerzeugungskapazitäten aus», meldete kürzlich die «NZZ». «Für das ganze Jahr 2016 rechnet das Marktforschungsunternehmen GMT Research mit einem doppelt so hohen Zubau wie im Jahr zuvor.»

Trumps Wahl ins Weisse Haus wäre deshalb nicht nur geopolitisch sondern auch umweltpolitisch eine Katastrophe. Zum Glück zeigen die jüngsten Umfragen, dass seine Chancen inzwischen sehr klein geworden sind.

Mehr zu Tesla

Der Tesla 3 ist da! Das «Günstig»-Modell ist genau so abgefahren, wie wir gehofft haben

Der Tesla-Effekt – wie der E-Auto-Boom die Schweizer Energieziele torpediert

Bald ist jedes vierte Auto ein Elektromobil – und steuert sich selbst

Tötet Trump Tesla?

Diese haarsträubenden Videos zeigen, dass dem Tesla-Autopiloten (noch) nicht zu trauen ist

Tesla-Chef in der Kritik: Hat Elon Musk den Bogen überspannt?

Droht Tesla ein Toyota-Schicksal?

Tesla bestätigt weitere «Autopilot»-Unfälle

Elon Musk präsentiert «Tesla-Masterplan, Teil 2» – das sind die 7 wichtigsten Punkte

Tesla-Fahrer stirbt bei Unfall mit Lastwagen – er hatte den Autopiloten aktiviert

Wenn der Autopilot schlampt – 5 finanzielle Fakten, die nicht nur Tesla-Fahrer kennen sollten

Haarsträubende Videos zeigen, dass dem Tesla-Autopiloten nicht zu trauen ist

Ist Tesla das neue Apple? Was Elon Musk von Steve Jobs lernen kann

Ein merkwürdiger «Tagi»-Artikel ändert nichts daran: Der Tesla ist eine gute Sache

Du willst einen Tesla? Dann beschwer dich nicht öffentlich über miesen Kunden-Service

Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Trump will Waffenkäufer besser überprüfen lassen

«Vorwärts Marsch!» – hier findest du die schönsten Laternen des Morgestraichs

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

Die irische Rebellin, die lieber stirbt, als auf die britische Krone zu schwören

Die Reaktionen dieser Basler Fussball-Reporter nach ihrer falschen Prognose? Unbezahlbar

Apple veröffentlicht Notfall-Update für iPhone, Mac und Watch (und TV)

Alternative für Deutschland auf dem Vormarsch

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
79
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bangawow 20.08.2016 14:21
    Highlight Musk will die Welt retten? Dann soll er doch Autos produzieren, die sich ein Normalbürger leisten kann.
    10 29 Melden
    • kdeana 20.08.2016 16:20
      Highlight dann warte doch auf das Modell 3...
      29 7 Melden
    • bangawow 20.08.2016 16:59
      Highlight Ich weiss ja nicht, wo der Durchschnittsschweizer so steht, aber ich könnte mir kein Auto für mindestens 35'000 leisten.
      12 18 Melden
    • sowhat 22.08.2016 20:57
      Highlight @bangawow: die Entwicklung hat noch immer diesen Weg genommen.
      Neues wird von Vermögenderen erst mal gekauft, damit wächst das Bedürfnis bei den nicht ganz so Vermögenden und dadurch findet im weiteren Verlauf eine Demokratisierung der Neuerungen statt. Nämlich dann wenn die Innovationskosten entweder gedeckt sind oder Massenproduktion die Stückkosten senkt.
      Verkürzt, ich gestehe, aber ich hoffe trotzdem, dass er zum Verständnis beiträgt und den Neid reduziert. ;)
      9 0 Melden
    • bangawow 23.08.2016 19:05
      Highlight Danke! Ja, ich weiss, was du meinst. Es ist einfach so: Ich habe eine Obergrenze, was ich für ein Auto ausgeben will und Leasing ist nicht meins, dann wird es eben momentan schwierig mit Tesla ;). Nein, Neid habe ich keinen, es ist nur ein Auto ;).
      4 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.10.2016 19:07
      Highlight Kauf dir doch sowas Niu N1S Civic
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.08.2016 20:13
    Highlight Kohleförderung wieder aktiv fördern, schaut die Bilder der tagesbau in die Apalachen mal an. Die landschaftverschandlung durch die tagesbau und die viele krebskranke die in diese Region leben. Das kan aber nicht die Alternative sein.
    34 2 Melden
  • Oliver Stäuble 19.08.2016 19:44
    Highlight Trotz diesem Nachteil von Trumps Politik bin ich von der Alternative Clinton überhaupt nicht überzeugt. Sie war Aussenministerin, gut. Aber was hat sie sonst geleistet? Weshalb muss man eine knapp 70 jährige Frau in das wichtigste politische Amt hieven, die politisch ein eher unbeschriebenes Blatt ist? Ex Senatorin und Ex Aussenministerin - Aber reicht das? Für mich ist sie ganz einfach zu inkompetent. Sie sticht zu wenig heraus, ist zu wenig stichhaltig und ihre Versprechungen bedeuten für das Land kein Fortschritt. Zu ähnlich wie Obama in den Aussagen. Wann unterstützte Obama die Wirtschaft?
    16 61 Melden
    • FrancoL 19.08.2016 20:33
      Highlight Und wie genau begründest Du die Wahl von Trump als Alternative zu Clinton? Etwa mit seinen teilweise mehr als gescheiterten Geschäften? Oder gar mit seinen Aussagen zur Umwelt? Oder dass man nicht weiss was er wirklich vor hat und Ungewisses immer ein Vorteil ist?
      41 2 Melden
    • Herren 19.08.2016 20:41
      Highlight Was? Obama hat die Wirtschaft anno 2009/10 gerettet, schon vergessen? Clinton ist keine Alternative zu Trump, sie ist die einzige mögliche Option.
      49 10 Melden
    • Oliver Stäuble 19.08.2016 21:39
      Highlight Ich denke Trump hätte in einem Jahr mehr erreicht als Obama in 8 Jahren, wenn man von leeren Versprechungen absieht. Obama ist in der Substanz, und damit meine ich staatsmännisch und identitätsstiftend, ungenügend. Deftig ungenügend. Mit der genauso inhaltsleeren Clinton ist die Identität von USA am Ende. Schauen Sie einmal, die USA haben eine junge Geschichte, die können nicht von so einem starken Fundus wie Europa schöpfen. Was hat Obama bisher gemacht, was man als Schweizer positiv sehen könnte? Ausser dem gut geführten Wahlkampf mit Unterhaltungswert fällt mir nichts ein.
      8 71 Melden
    • FrancoL 19.08.2016 22:13
      Highlight @Oliver; Wenn man in die Enge getrieben wird und das werden Sie, sollte man nicht ausweichen, das zeigt kein Rückgrat. Darum nochmals die Frage zur "Alternative" Trump:
      Und wie genau begründest Du die Wahl von Trump als Alternative zu Clinton? Etwa mit seinen teilweise mehr als gescheiterten Geschäften? Oder gar mit seinen Aussagen zur Umwelt? Oder dass man nicht weiss was er wirklich vor hat und Ungewisses immer ein Vorteil ist?
      Was hätte Trump mehr erreicht als Obama in 8 Jahren? Nimmst Du da seine geschäftliche Erfolge als Beispiel, wäre ja ein schönes Desaster. Begründen nicht behaupten
      28 4 Melden
    • Oliver Stäuble 19.08.2016 23:40
      Highlight Leider bin ich auch kein Trump-fan. Aber für mich wäre er das kleinere der beiden übel. Was ich nicht verstehe ist, dass die Amis nicht kapieren, wie staatsmännische Politik funktioniert. Aber ein Beispiel: Ich könnte mir vorstellen, dass Trump der Wirtschaft etwas positives abgewinnen könnte, z.B. Firmen besuchen, nicht nur Milliarden in die Autoindustrie reinbuttern, sondern vorständig werden und mit den Mitarbeitern sprechen, etwas einbringen. Sicher ist Trump nicht der Vorzeige-Milliardär aber er hat ein Imperium geschaffen, hingegen Obama ist aus der Mittelschicht,macht nichts dergleichen
      5 51 Melden
    • FrancoL 20.08.2016 08:46
      Highlight Deine Schicht von "staatsmännisch" ist wohl eine sehr (Deine) eigene Sicht. Was Du da aufzählst bezüglich mit Mitarbeitern sprechen, das kennt man zur genüge. Firmen besuchen und hinterher nichts für dieselben machen. Der Firmenbesuch mag für einige Tage wenn überhaupt motivierend wirken, dann muss aber die Politik zu Gunsten der Arbeiter greifen und da hat nun Trump bei seiner Sicht von Wirtschaft eher das Umgekehrte beweisen. Tiefe Lohnansätze, wenig Kohärenz am Arbeitsmarkt und teilweise eine totale Fehlsicht der Investitionsmöglichkeiten. Sein Imperium? War für ihn schon vorgekocht.
      32 1 Melden
    • Herren 20.08.2016 09:46
      Highlight Trump arbeitet in erster Linie für sich und sein narzisstisches Ego. Scheinbare Macht ist ihm wichtiger als Kontrolle. Schauen Sie einfach mal, wie sein "Unternehmen" Wahlkampf funktioniert. Die Leute wechseln im Zweimonatstakt, weil sie entweder über Affären stolpern oder am beratungsresistenten Trump scheitern. Und ein solcher Luftikus soll erfolgreich die USA führen? Das ist schlicht lächerlich.
      23 3 Melden
    • Lügensperber 20.08.2016 11:44
      Highlight Trump arbeitet meiner ansicht nach dem motto "ziel erreicht, also nächster". der mensch ist ware die ausgewechselt wird. moral, ethik etc. kennt er nicht.

      so funktionierte bereits hitler. um an die macht zu gelangen benutzt er was ihm zu seiner macht verhalf. danach wurden sie kalt gestellt.

      trump ist, in der heutigen zeit, nicht der einzige der so funktioniert.

      oft habe ich den eindruck, dass es auch in der schweiz solche tendenzen gibt.

      warum den in die ferne schweifen, wenn das gleiche liegt so nah.
      10 4 Melden
  • Andreas19 19.08.2016 18:37
    Highlight Kein Wunder diese Aussage! Trump muss sich langsam ins Zeug legen wenn er absichtlich gegen Clinton verlieren will, denn das ist ja offensichtlich sein Plan. Ein finanziell angeschlagener Miliardär nimmt von einer Korrupten Politikerin Geld an um die gesammte Konkurenz und anschliessend sich selbst aus dem Weg zu räumen. Noch Fragen?
    10 6 Melden
  • TanookiStormtrooper 19.08.2016 16:49
    Highlight Philipp Löpfe schreibt so oft über Tesla, ich glaube er möchte/hat einen in der Garage...?
    30 46 Melden
    • Kemni 19.08.2016 16:52
      Highlight Was dagegen?
      71 14 Melden
  • Bastian Zuberbuehler 19.08.2016 16:49
    Highlight Die Tesla-Patente sind veröffentlicht. Kommt Trump ans Ruder UND ist so blöd, die Arbeitsplätze von Musks Imperium zu zerstören, baut China den Tesla. Oder Musk zieht um.
    So zumindest scheint es mir nach der Lektüre von Ashlee Vance's Musk-Bio; "aufgeben" scheint nicht zu Musks Wortschatz zu gehören.
    Irgendwie beruhigend, find' ich.
    99 1 Melden
    • Chrigi-B 19.08.2016 17:12
      Highlight Musk und Freunde werden oder haben schon Mio's für Clinton aus dem Ärmel geschüttelt. Die wissen schon wie Trump verhindert werden kann;-)
      28 0 Melden
  • Teslanaut 19.08.2016 16:38
    Highlight @Philipp Löpfe: war jetzt dieses Bild auf der Front mit dem gecrashten Tesla notwendig für diesen Artikel?
    71 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.08.2016 16:13
    Highlight Trump möchte Amerika wieder gross machen? Dann sollte er auch Zukunftstechnologien fördern welche aus den USA kommen, und nicht ewig gestrige Politik betreiben. Umschwung ist teuer ja, aber noch teurer wird es wenn man diesen verpasst. Aber die Öl Lobby ist eben stark!
    55 2 Melden
  • Zeit_Genosse 19.08.2016 15:54
    Highlight Man kann alles dem freien Markt überlassen. Dann aber wird die Welt besonders dreckig.

    Smarte Entwicklungen brauchen Zeit und Geld. Subventionen sollten aber Vorinvestitionen sein.

    Wenn Tesla floriert, verdienen die Investoren und Musk viele Millionen, die durch Subventionen (Steuern) angeschoben wurden. Viele Kleine helfen wenigen Grossen. Die Subventionen sollten im Erfolgsfall über Steuern wieder dem Staat zukommen.

    Subventionen sollen kein Protektionismus sein, sondern ein staatliches Entwicklungsinstrument um nachhaltige Veränderungen und Verbesserungen herbeizuführen.
    44 4 Melden
    • michiOW 19.08.2016 16:34
      Highlight Es kann auch ein Instrument dazu sein, um etwas privatisiert lassen damit sich nicht der Staat darum viel teurer selbst kümmern muss🙃
      12 2 Melden
    • Kstyle 19.08.2016 18:20
      Highlight Sollte der Staat denn ein auto bauen? Staatlich wird nicht zwingend teurer da es keine teuren verwaltungsräte und büropaläste braucht. Es würde nur teurer werden weil der staat das know how nicht hat und es einkaufen müsste. Der staat kann keine spitzenlöhne zahlen um die besten ins boot zu holen. Wäre der gotthard durch private gebaut worden wären vieleicht die baukosten etwas günstiger gewesen dafür würde viel rendite beim betrieb sprich mout wieder eingenommen. Es müssen aktionäre befriedigt werden und für profitmaximierung wird an der sicherheit gespart.
      3 1 Melden
    • michiOW 20.08.2016 01:23
      Highlight Staatlich wird es meist teurer, da ein Staat, bzw. vor allem Politiker (wie VR in Unternehmen) und Beamte nicht demsleben Druck ausgesetzt sind, das Optimum herauszuholen, da die Schuld schlussendlich immer anderen zugeschoben werden kann, da der Staatsapparat riesig und kompliziert ist (Nein ich bin kein FDPler und bin nicht für eine Minimierung des Staates).
      Im Gegensatz zu Parlamentarier haben ihre Pendants in Firmen (VR) die Besitzer zu fürchten und können zur rechenschaft gezogen werden, Politkern passiert dies eher selten.
      2 2 Melden
  • headless 19.08.2016 15:53
    Highlight Für mich unvorstellbar, dass Tesla selbst ein Subventionsstop von Seite einer möglichen Trump- Regierung nicht überleben wird. Da machen mir andere denkbare Szenarien mehr Sorgen.
    Jedenfalls habe ich grosses Mitleid mit den Amis, welche nun zwischen Killary und Trump wählen müssen. Für mich nicht abschätzbar, welche Wahl das "kleinere" Übel bringen wird.
    28 11 Melden
    • bokl 19.08.2016 16:26
      Highlight Ist wirklich eine tolle Wahl. Vor allem für die 30 - 50 Jährigen, welche eigentlich die Entscheidungen treffen sollten. Bei der Entscheidung, wer den wichtigsten Posten überhaupt besetzen darf, müssen sie sich zwischen Opa und Oma entscheiden.
      17 0 Melden
  • Rodolfo 19.08.2016 15:44
    Highlight Lasst uns doch nicht sinnlose und unnötige Prophezeiungen machen, nicht den Teufel an die Wand malen. Dieser Maulheld mit der getönten Tolle wird niemals gewinnen. Denn auch in den USA gilt: Von zwei Übeln das Kleinere!
    Was mich eher interessiert: Wie wird sich Trump als Verlierer dann rausreden?
    18 6 Melden
  • Sagitarius 19.08.2016 15:04
    Highlight Wenn ein Unternehmen "nur" mit Subventionen überleben kann, dann läuft definitiv was falsch!
    31 66 Melden
    • meine senf 19.08.2016 15:13
      Highlight Ohne Subventionen oder Staatseingriffe hätte die USA auch kaum noch konventionelle Auto-Industrie (siehe GM-Rettung).
      84 2 Melden
    • Stachanowist 19.08.2016 15:35
      Highlight Und ohne das dreckige Spiel von GM und Co hätten die USA auch noch einen vielerorts florierenden ÖV:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_amerikanischer_Stra%C3%9Fenbahnskandal
      52 2 Melden
    • Normi 19.08.2016 15:36
      Highlight und was ist mit Schweizern Bauern ??
      59 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.08.2016 15:38
      Highlight frag mal unsere Bauern...
      27 2 Melden
    • Sagitarius 19.08.2016 16:02
      Highlight @AllTheGuysAbove: Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig.
      2 4 Melden
    • Señor Ding Dong 19.08.2016 16:34
      Highlight War da nicht mal was mit der UBS? :-D
      30 4 Melden
    • Herren 19.08.2016 20:47
      Highlight Die UBS wurde aber nicht subventioniert. Sie erhielt Darlehen und durfte gefährdete Kredite auslagern. Sowohl die Eidgenossenschaft wie auch die Nationalbank haben kräftig an diesem Deal verdient.

      Oder sieht das jemand anders?
      7 3 Melden
    • Señor Ding Dong 19.08.2016 21:15
      Highlight @Herren, da hast du recht. Aber der Anlass dazu war derselbe: der Betrieb hat schlecht und dreckig geschäftet und musste dann beim Staat um Hilfe bitten.
      6 2 Melden
  • Domino 19.08.2016 14:55
    Highlight Sollte Tesla nach so vielen Jahren nicht alleine überlebensfähig sein? Die Konkurrenz muss das doch auch.
    37 20 Melden
    • Fumo 19.08.2016 15:24
      Highlight Ja dann müsste aber der Weltverbessernde Milliardär aus eigener Tasche finanzieren, sowas wäre undenkbar.
      9 56 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.08.2016 15:31
      Highlight Vermutlich schon da sie den Markt dominieren. Trotzdem unnötig.
      13 0 Melden
    • TobiasZ 19.08.2016 16:00
      Highlight Die Konkurrenz muss auch nicht. Abwrackprämie z. B. oder Konzernrettung bei GM
      23 1 Melden
    • Brasser 19.08.2016 16:21
      Highlight @Fumo, lies doch mal seine Biographie, dann würdest Du wissen, dass er den überwiegenden Teil seines Vermögens reinvestiert hat. Und Du Dir Deinen unsachlichen Kommentar hättest sparen können
      37 8 Melden
    • Benji 19.08.2016 22:02
      Highlight Hier geht's um weitaus mehr als nur ein Produkt. Eigentlich müsste die ganze Welt mitziehen. Es geht um unsern Planeten. Und dieser Mann versucht das zu korrigieren, was die Menschheit in weniger als 100 Jahren zerstört hat.
      6 3 Melden
    • Domino 20.08.2016 12:19
      Highlight Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt mag das stimmen. Das Model S hat der ganzen Branche gut getan. Wird Tesla in der Zukunft weiter so subventioniert, so werden Neuentwicklungen bei anderen Herstellern verhindert, da es eine Wettbewerbsverzerrung gibt. Schön wäre doch, wenn jeder Hersteller ein brauchbares Elektroauto anbietet.
      2 1 Melden
  • BOX 19.08.2016 14:50
    Highlight Presidents have veto power in the US but they do not pass laws alone. When the Senate or the House of Representatives (originally set in place to represent the people - now lobbyists) oppose the president's attempt to get a bill passed, you have a stalemate. The president of the US is not a dictator so, please paint a more realistic picture when writing such articles. Trump is playing the media with outrageous claims and you (the media) love every minute of the attention. But, he is also voicing an opinion for the ignorant American who feels cheated by the system. That voice is rarely heard.
    53 11 Melden
    • Philipp Löpfe 19.08.2016 14:56
      Highlight Jetzt haben wir es geschafft: Englische Kommentare!
      77 22 Melden
    • headless 19.08.2016 15:41
      Highlight @löpfe: ich übersetze es ihnen gerne, falls sie der englischen sprache nicht mächtig sind ;)
      8 25 Melden
    • Dan Ka 19.08.2016 16:01
      Highlight Genau meine Rede BOX. Wie siehts eigentlich aus, wenn der Präsident Kriegsrecht einberuft? Kann er das ohne Senat und wie weitreichend ist der (von mir vermutete) Machtzuwachs?
      4 0 Melden
    • TobiasZ 19.08.2016 16:01
      Highlight Herzliche Gratulation Herr Löpfe!
      2 1 Melden
    • Rossthiof 19.08.2016 21:23
      Highlight @headless
      Villeicht mir?
      Hab es zwar übersetzt, weiss aber nicht was er sagen will...
      Will er sagen, dass Trump nicht so viel Macht hätte, da die Lobbyisten regieren oder dass er den Senat und Lobbyisten umgehen könnte?
      0 1 Melden
  • Triumvir 19.08.2016 14:35
    Highlight Die Trump-Tüte würde nicht nur Tesla beinahe töten, sondern der ganzen Weltwirtschaft inkl. dem Weltklima erheblichen Schaden zufügen. Warren Buffet hat vollkommen recht, wenn er jedem Affen mehr wirtschaftliche Kompetenz zuspricht, als der Trump-Tüte.
    88 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.08.2016 16:05
      Highlight Wirtschaftliche Kompetenz fügt dem Weltklima bzw allgemein der Umwelt wesentlich mehr Schaden zu als wirtschaftliche Inkompetenz und Isolation wie in Trumps Fall.

      Vom ökologischen Standpunkt her gesehen ist gerade die Globalisierung eines der grössten Probleme.

      Dass er der Weltwirtschaft erheblichen Schaden zufügt, da gehe ich mit Ihnen. Aber es wird sehr schwierig noch Umweltfeindlicher zu agieren als die jetztigen "World Leaders".
      11 4 Melden
  • breeaakdancc 19.08.2016 14:17
    Highlight Herr Löpfe's Lieblingsausdruck ist wohl im Moment: Klotzen nich kleckern
    28 5 Melden
    • Stachanowist 19.08.2016 15:01
      Highlight Ein allseits beliebtes Guderian-Zitat eben ;)
      6 4 Melden
    • Rodolfo 19.08.2016 15:46
      Highlight Warum, du Breakdancer, schreibst du denn "Herr Löpfe"? Ich habe gemeint, bei watson gilt das DU!
      Also Philipp Löpfe.
      3 4 Melden
  • chrisdea 19.08.2016 14:07
    Highlight Tyrann Trump tötet tatsächlich total...
    33 18 Melden
    • Lina Selmani 19.08.2016 14:55
      Highlight ...tolle Tierlibabys trotz ...
      22 0 Melden
    • Laurent 19.08.2016 15:06
      Highlight ... tausender traurigen Telefonverkäufern ...
      13 4 Melden
    • bokl 19.08.2016 15:27
      Highlight ... mit Sarah Palins Gewehr ...
      7 16 Melden
    • Lina Selmani 19.08.2016 15:35
      Highlight 😒
      23 0 Melden
    • bokl 19.08.2016 15:41
      Highlight Nur weil ich immer noch traurig bin, dass Loro nicht beworfen wurde.

      Und beim nächsten Mal bitte nicht gleich das erste Bild nehmen, das die Google-Suche ausspuckt. Etwas exklusiveres hab ich doch schon verdient nicht?
      4 4 Melden
    • chrisdea 19.08.2016 16:23
      Highlight Danke für's mitspielen ;-)
      1 0 Melden
    • TanookiStormtrooper 19.08.2016 17:00
      Highlight Exklusiv genug?
      3 0 Melden
    • bokl 19.08.2016 22:29
      Highlight Nr. 2. Ich kann im Fall googeln. Nix dämlich.
      0 2 Melden
  • paper 19.08.2016 14:07
    Highlight Glaube nicht dass Tesla existenziell bedroht ist. Trump würde vielleicht die Entwicklung etwas bremsen, aber das wars dann auch. Tesla lebt und überlebt von/dank der Idee, das beste, erschwingliche Auto der Welt zu kaufen und gleichzeitig die Entwicklung in eine nachhaltige Zukunf zu fördern. Das ist auch der Grund, weshalb 100000 Menschen 1000 Franken für die Reservation eines Autos hinterlegen, das zu diesem Zeitpunkt noch niemand gesehen hat..!
    30 19 Melden
    • Scaros_2 19.08.2016 14:13
      Highlight Alles schön und gut aber wenn der grossteil der Menschen sich kein Tesla leisten kann weil die subventionen gestrichen sind dann sacken die verkaufszahlen ein und die firma leidet
      29 6 Melden
    • paper 19.08.2016 14:26
      Highlight Ein Tesla ist nicht so teuer. 35'000 für ein Auto ist gehobene Mittelklasse, da ist niemand angewiesen auf Subventionen. Gemäss deiner Logik müssten die ersten 10 Automarken die dir einfallen schon längst bankrott sein, die verkaufen alle gewinnbringend Autos in dieser Preisklasse. (ausser Lada, falls dir das einfällt)
      27 3 Melden
    • Radiochopf 19.08.2016 14:29
      Highlight @Scaros2

      Da hast du sicher recht, wenn ich jedoch sehe wieviele Porsche's, BMW x-Weiss nicht was, Audis Q schiessmichtot in der CH herumfahren, zweifle ich nicht daran, dass zumindest in der CH sich viele einen Tesla 3 leisten könnten/werden.. aber klar, in anderen Ländern wird dies sicher anders aussehen..
      14 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.08.2016 14:42
      Highlight Das Elektroauto ist der unwiderrufliche Nachfolger des Autos mit Verbrennungsmotor. Das ist gelaufen und weder Trump noch ein paar tausend Franken "fehlender" Subventionen können daran etwas ändern. Tesla geht daran nicht zugrunde. Es wäre völlig absurd, das Geschäftsmodell eines Megaunternehmens wie Tesla auf der Basis von Subventionen aufzubauen oder abhängig zu machen.
      18 8 Melden
    • BOX 19.08.2016 14:48
      Highlight Almost 400,000 people reserved the model 3 thus far!

      The global tribe of people who believe in similar values drives this company not the $6000 gov incentives in the USA.

      I am a tesla owner and I can attest that it's the best car I've ever bought. Yes, I've owned 3 Porsche vehicles, 2 Mercedes, 2 BMWs, 2 VWs, and a Ford.
      16 16 Melden
    • Hayek1902 19.08.2016 14:51
      Highlight Ich kenne sehr viele gutbetuchte, aber auch normalsterbliche, Leute mit teuren, schnellen Autos oder guter Mittelklasse, die den Tesla getestet haben. Alle waren beheistert. Aber die Schweiz ist ein sehr reiches Land, 35'000 dollar für Schweizer ist weniger Arbeitszeit als für Amerikaner.
      12 2 Melden
    • Hoppla! 19.08.2016 15:58
      Highlight Tesla ist ein, innovatives, tolles Unternehmen mit sehr guten Produkten (wenn die Verarbeitung okay wäre und nicht mit alter Batterietechnik gearbeitet würde noch besser).

      Aber überschätzen wir die Firma nicht, auch wenn schon beinahe ein Apple-Hype herrscht. Es bleibt ein kleiner Fisch im Automobilmarkt und der relative Verkaufserfolg ist primär durch einen Effekt zustande gekommen: Sehr tiefe Preise. Dies durch Subventionen und einen bewusst zu tief angesetzten Preis.
      2 6 Melden
    • atomschlaf 19.08.2016 16:01
      Highlight @Hayek1902: Dein letzter Satz stimmt nur bedingt. Qualifizierte Jobs (Anwälte, Ingenieure, etc.) sind in den USA grösstenteils sehr gut bezahlt. (Grosse Ausnahme: Lehrer!)
      Ein Bekannter von mir, Anfang 40, ist Ingenieur in den USA und verdient dort ca. 180k/Jahr.
      Es sind die wenig qualifizierten Jobs, die in den USA schlecht bezahlt sind.
      4 2 Melden
    • atomschlaf 19.08.2016 16:02
      Highlight @Radiochopf: In der Schweiz können sich sicherlich viele einen Tesla leisten, nicht zuletzt weil Tesla im Gegensatz zur Rest der Autoindustrie eine faire Preispolitik betreibt und die Fahrzeuge hier zum ungefähr gleichen Preis verkauft wie in den USA.
      12 1 Melden
    • Teslanaut 19.08.2016 16:22
      Highlight @Hoppla: welche moderne Batterietechnik gibt's denn? Oder wolltest Du Produktionstechnik der Batterie schreiben? Sehr tiefe Preise!? Im Gegenteil, ich bin mir bewusst dass ich für mein Model S zuviel bezahlt habe - für dieses Geld hätte ich bei Mercedes ein viel luxuriöseres Auto erhalten, aber eben mit einem Mehrtopftreibstoffzerknaller als Antrieb. Musk hat bewusst den Preis hoch angesetzt, um nebst Weiterentwicklungen neuer Modelle das Supercharger-Netz zu finanzieren.
      11 1 Melden
    • Bongalicius 19.08.2016 16:43
      Highlight Tesla überlebt dank seinen Investoren die an den Vordenker Musk glauben. Sollte Tesla die staatliche Unterstützung verlieren und an den hochgesteckten Zielen vorbeischiessen, ist das pures Gift für die Investorenstrategie, denn diese werden in erster Linie durch ihr ökonomisches Interesse getrieben und nicht ihrem Wunsch die Welt zu retten.
      3 0 Melden
    • Hayek1902 19.08.2016 17:05
      Highlight @ atomschlaf: sage ich auch nicht. Der Gini-Koeffizient der Schweiz ist sowohl bei Einkommen wie auch Vermögen einer der tiefsten. Selbst die wenig Qualifizierten in der Schweiz haben im Normalfall einen Lehrabschluss und gehören damit global betrachtet immer noch zu den Qualifizierten. Und viel wichtiger: Das Preisniveau ist einfach tiefer in den USA. Wenn der Tesla also überall gleichviel kostet, hat der Schweizer im Durchschnitt den Tesla schneller erarbeitet.
      5 0 Melden

Gewinnen wir zu viel? Die politische Wohlstandsverwahrlosung ist auf dem Vormarsch

Wirtschaftliches Elend führt zu politischen Krisen. Diese Gleichung wird heute auf den Kopf gestellt, sei es in Zürich oder Berlin.

Der FC Basel (FCB) hat Ende letzter Saison einen Trainer entlassen, der zweimal hintereinander Meister geworden war und auch das Double gewonnen hatte. Eine rationale Erklärung für diesen Vorgang gab es nicht. Letztlich kann man es nur mit Langeweile im Erfolg erklären. Für den FCB gilt tatsächlich, was Donald Trump im Wahlkampf versprochen hatte: «Wir werden so viel gewinnen, dass ihr mich bitten werdet: ‹Hör auf zu gewinnen›.»

Zürich ist eine Art FCB in der internationalen …

Artikel lesen