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Kein lohnenswertes Geschäft: Die Kosten für die Produktion eines Verhütungsmittels für den Mann sind hoch. bild: shutterstock

Darum gibt es (noch) keine Pille für den Mann

Männer wären bereit, hormonell zu verhüten. Doch die Forschungsversuche laufen bisher ins Leere.

10.03.18, 15:23

Tomislav Bezmanilovic / Schweiz am Wochenende



In den 1930er-Jahren entdeckte die Schweizer Ärztin Marthe Voegeli in ihrem Krankenhaus in Indien etwas Aussergewöhnliches: Setzt man seine Hoden während dreier Wochen jeden Tag eine Dreiviertelstunde lang einer Wassertemperatur von 46 Grad aus, macht ihn das für ein halbes Jahr unfruchtbar. Nach Ablauf dieser Periode kann er wieder gesunde Kinder zeugen. Das war ein Durchbruch in der Verhütung bei Männern. Doch viel weiter ist man noch heute nicht.

Jeden Tag eine Hormon-Pille schlucken? Nein, danke!

Video: srf

Neben Kondomen bleibt Männern heute nur die Vasektomie – ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Samenleiter durchtrennt werden. Die Operation kann meist rückgängig gemacht werden. Doch nicht immer ist sie erfolgreich. Im schlimmsten Fall bleibt der Mann unfruchtbar. Dabei besteht Bedarf: Eine im Januar veröffentlichte Studie untersuchte, wie sich eine Männerpille auf ungewollte Schwangerschaften auswirkt. 180 000 von diesen könnten jährlich allein in den USA verhindert werden. Das Potenzial ist riesig: Weltweit gibt es mehr als 80 Millionen ungewollte Schwangerschaften.

Eine Reihe von anderen Studien zeigt zudem, dass die Mehrheit der Männer interessiert ist, ein neues Verhütungsmittel auszuprobieren. Eine 2016 durchgeführte Umfrage des «Daily Telegraph» mit 84 000 Teilnehmern ergab, dass 52 Prozent der Befragten eine Männerpille einnehmen würden. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine Forschergruppe, die 9000 Männer aus Europa, Amerika und Asien befragte. Warum ist bislang noch keine Pille für den Mann auf dem Markt?

Antworten liefert ein Blick in die Vergangenheit. Der letzte gross angelegte Versuch der Pharmaindustrie begann kurz nach der Jahrtausendwende. Die zwei Pharmaunternehmen Schering und Organon machten klinische Tests, bei denen Männern über ein Implantat in regelmässigen Abständen ein Testosteronpräparat verabreicht wurde. Die Idee dahinter: Ist der Testosteronspiegel ausreichend hoch, setzt die Spermienproduktion aus und der Mann wird nach einem halben Jahr unfruchtbar. Die Tests fielen vielversprechend aus. Bei 91 Prozent der Männer konnte weniger als eine Million Spermien pro Milliliter Samenflüssigkeit festgestellt werden – sie waren also unfruchtbar. Doch 2007 wurden Schering und Organon aufgekauft und die Forschung gestoppt. Nach offiziellen Angaben sah das neue Management zu wenig Marktpotenzial in einer Antibabyspritze.

Immer mehr Frauen setzen auf alternative Methoden

Video: srf/SDA SRF

Drei Jahre später nahm sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Sache an. Diesmal spritzte man den Probanden alle acht Wochen ein Hormonpräparat in den Gesässmuskel. In Pillenform kann der Wirkstoff nicht eingenommen werden, da er sich in der Magensäure auflösen würde. Die WHO-Studie brachte erste gute Resultate: Bei knapp 96 Prozent der Männer konnte die Spermienproduktion weit unter den kritischen Grenzwert reduziert werden. Doch es gab einen Haken: 20 der 266 Männer klagten über Nebenwirkungen wie Akne, Schmerzen und Verstimmungen und brachen die Versuche ab. 2011 stoppte man das Projekt deshalb.

Als die Versuche Jahre später öffentlich wurden, sorgten sie für Aufruhr. Der Vorwurf meist weiblicher Kritiker lautete: Hier werde mit zweierlei Mass gemessen. Während von Frauen seit der Erfindung der Pille erwartet würde, dass sie Nebenwirkungen hormoneller Verhütungsmittel schweigend hinnehmen, würde Forschung an Männern bereits beim Auftreten negativer Effekte abgebrochen.

Weniger Nebenwirkungen

Dabei gibt es längst auch andere, alternative Methoden, die weniger Nebenwirkungen hervorrufen. Diese setzen auf eine medikamentöse Manipulation bestimmter Proteine. Dadurch sollen Spermien unbeweglich gemacht und daran gehindert werden, in die Eizelle einzudringen. Vielversprechend ist ein Wirkstoff der in Asien wachsenden Pflanze Gendarussa. In Indonesien benutzen Stämme diese bereits seit Jahrhunderten zu Verhütungszwecken. Klinische Versuche im asiatischen Land belegten dessen Wirkung: Anders als bei hormonellen Verhütungsmitteln ist mit schwachen Nebenwirkungen und einer Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit innert weniger Tage nach Absetzen des Medikaments zu rechnen. Doch auch das ist eine Sackgasse: Für eine Zulassung im Westen müssten die Tests unter strengeren Bedingungen wiederholt werden. Dies würde bis zu fünfzehn Jahre dauern.

Ein anderer Ansatz mit ebenfalls wenigen Nebenwirkungen geht auf das Verhütungsmittel Risug (Reversible Inhibition of Sperm Under Guidance) zurück. Dieses hat der indische Mediziner Sujoy Guha in den Siebzigern entwickelt. Ein Gel, das direkt in die Spermienleiter gespritzt wird und wie eine Barriere wirkt. Diese lässt zwar Flüssigkeit durch, aber keine Spermien. Das Gel soll zehn Jahre lang wirken und kann laut Guha durch die Verabreichung eines zweiten Mittels jederzeit aufgelöst werden. Risug wurde erfolgreich getestet. Doch wurde auch daraus nichts. Bis die US-amerikanische Parsemus Foundation das Patent kaufte. Die Stiftung will das Mittel in leicht veränderter Form unter dem Namen Vasalgel in den USA auf den Markt bringen. Versuche an Kaninchen und Affen waren zwar erfolgreich, doch wann Tests an Menschen beginnen, ist offen.

Neue Versuche geplant

Nachdem bislang alle Versuche gescheitert sind oder nicht vorankommen, springt nun der US-amerikanische Staat ein. Ab diesem April will das Gesundheitsministerium ein neues Verhütungsmittel testen. Dabei soll durch das synthetische Schwangerschaftshormon Nestoron der Testosteronspiegel in den Hoden gesenkt werden, um so die Spermaproduktion zu hemmen. Das Mittel soll als Gel auf die Haut aufgetragen werden. 400 Paare nehmen an der Studie teil. Eine sechsmonatige Vorgängerstudie war bereits erfolgreich. Doch: Laut den Forschern dauert es Jahre, bis das Mittel marktfähig ist. Allein die Studie nimmt vier Jahre in Anspruch und eine Zulassung macht meist noch weitere klinische Versuche notwendig.

Alle Versuche, eine Pille für den Mann zu entwickeln, scheitern an einer Hürde: den Kosten – und der Verfügbarkeit der Pille für die Frau. Die Zulassung eines neuen Medikaments ist ein langwieriger Prozess, der Summen im neunstelligen Bereich verschlingen kann. Die Pharmaunternehmen investieren deshalb nur in Medikamente, die ein lukratives Geschäft versprechen. Und kleinere Organisationen können es sich schlicht nicht leisten.

Die Non-Profit-Organisation Male Contraceptive Initiative (MCI), die sich seit 2014 für die Entwicklung einer Männerpille einsetzt, sieht deshalb schwarz. Sie geht davon aus, dass bis zu zwanzig Jahre vergehen werden, bis ein eine solche auf den Markt kommt. Vor allem eine, die mit der Antibabypille für die Frau vergleichbar ist. Solange diese Geld in die Kassen spült, Schutz bietet und gesellschaftlich akzeptiert ist, wird in der Pharmaindustrie kein Umdenken stattfinden. (aargauerzeitung.ch)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meine senf 12.03.2018 12:33
    Highlight "Für eine Zulassung im Westen müssten die Tests unter strengeren Bedingungen wiederholt werden. Dies würde bis zu 15 Jahre dauern."

    Ich sehe vor allem da ein Problem. Klar sollte man Medikamente und ähnliches gut testen und die Sicherheit gross geschrieben werden.

    Wenn aber die Anforderungen an die Sicherheit und Bürokratie so gross werden, dass man etwas Gutes lieber bleiben lässt, ist das auch nicht zielführend.

    Auch Menschen mit seltenen Krankheiten sind davon betroffen ("Es gäbe ein Mittel, aber es darf nicht verwendet werden, weil Tests nur für so wenige Betroffene nicht rentieren").
    1 0 Melden
  • Dude 11.03.2018 01:16
    Highlight Interessant wäre ein Zusatzbericht, wie es um das "Bimek SLV" steht...
    1 0 Melden
  • manuel0263 11.03.2018 00:02
    Highlight Liebe Männer, wenn Ihr die Chance auf eine Art Pille für den Mann habt, dann nutzt sie. Ihr werdet sonst immer öfter "geschwängert", ob Ihr das wollt oder nicht. Und anschliessend habt Ihr keinerlei Mitspracherecht, gleich wie Ihr Euch entscheiden würdet. (Pardon an alle ehrlichen Frauen, aber leider sind nicht alle korrekt. Und dann hat eben die Pille versagt etc. ...)
    Vasektomie ist ziemlich endgültig, und Kondome sind natürlich eine klare Botschaft und in tieferen Beziehungen nach wie vor nicht wirklich beliebt...
    12 6 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 10.03.2018 18:53
    Highlight Da bekommt der Begriff "teabagging" eine ganz neue Bedeutung.
    16 0 Melden
  • Sophon 10.03.2018 18:49
    Highlight Ich fahre immer mit Sitzheizung- auch im Sommer.
    30 0 Melden
  • BRO 10.03.2018 17:02
    Highlight Wie hat die Marthe Voegeli denn das wohl wieder herausgefunden...? 🤔 😄
    35 1 Melden
  • forevernewbie 10.03.2018 16:39
    Highlight Interessanter Artikel. Mir fallen da ein paar Fragen ein:
    Bezüglich den Testosteronpräparaten, hat der Mann dann einen Testosteron überschuss? Wäre das dann ähnlich wie Steroide zu schlucken?
    Wieso ist ein Mann mit weniger als einer Million Spermien pro Milliliter Samenflüssigkeit unfruchtbar? Eine Spermie würde ja prinzipiel genügen.
    Wie wird gesteuert, dass bei verabreichung von Nestoron nur in den Hoden der Testosteronspiegel gesenkt wird? Ansonsten, werden die Männer verweiblicht da weniger männliche Hormone?
    Nach dem was ich höre lindert die Pille schmerzen und Anke, also wtf?
    23 22 Melden
    • who cares? 10.03.2018 18:04
      Highlight Alle Fragen bis auf die letzte: das werden sich die Forscher wohl schon überlegt haben.

      Die letzte Frage über die Nebenwirkungen der Pille: erhöhtes Tromboserisiko (das ist schlimmer als ein bisschen Akne), Stimmungsveränderungen, Depressionen, keine Lust mehr auf Sex etc. Ich nehme selbst die Pille und hatte zum Glück bis jetzt noch nichts davon, aber viele Frauen leiden darunter.
      52 2 Melden
    • forevernewbie 10.03.2018 18:46
      Highlight Mit den Nebenwirkungen hast du schon recht, aber deshalb kann man den männlichen Probanden ja nichts vorwerfen, wenn sie Schmerzen und Akne hatten und deswegen aufgehört haben. Das war ja anscheinend der Fall. Zudem wird im Text suggeriert, dass die Frauen dies erdulden müsse. Ich kenne da niemand der von der Frau verlangt die Pille zu nehmen, schon gar nicht be Schmerzen (was jetzt mir wieder neu wäre).

      Kann schon sein, dass sich die Forscher das überlegt haben. Ich würde nur gerne etwas genauer wissen wie man das meint und was die Auswirkungen sind. Dafür reicht dein kommentar nicht.^^
      14 11 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.03.2018 18:49
      Highlight @newbie
      Vom Prinzip her ja, es kommt aber darauf an, wie hoch die absolut benötigte T-Konzentration zur Verhütung im Vergleich zu den Steroiden für den Muskelaufbau ist.
      Theoretisch ja, die WHO setzt für die Untergrenze für die Zeugungsfähigkeit ~39 Mil im Schnitt haben Männer ~140 Mil. Sehr viele Spermien sind zu schwach und sterben oder werden in der Vagin/Gebärmutter getötet.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 10.03.2018 16:37
    Highlight Pille und verbundene Komplikationen sind Frauensache. Deshalb die Forschungen eingestellt.

    Kondome

    Vaektomie

    Beides wahrscheinlich zu unmännlich. Wie die Hormone Methoden. Oder die 46 grad Hodenbadekur.
    8 42 Melden
  • DerTaran 10.03.2018 16:35
    Highlight Spermien einfrieren und dann schnipp schnapp. 😀
    7 20 Melden
    • Karl33 10.03.2018 18:16
      Highlight für gesunde männer ist es in der schweiz meines wissens verboten, spermien über längere jahre einzufrieren.
      8 2 Melden
    • DerTaran 11.03.2018 16:02
      Highlight Ich habe meine Familienplanung (2 erwachsene Kinder) schon hinter mir und deshalb schnipp schnapp. Problem gelöst.
      5 0 Melden
  • dath bane 10.03.2018 16:29
    Highlight Das Verfahren mit RISUG/Vasalgel soll seit über zehn Jahren vor dem Durchbruch stehen. (Googlet mal selbst, die Ergebnisse sind frustrierend!) Dabei haben beide Verfahren kaum Nebenwirkungen. Es wird nun bald seit 50 Jahren dran geforscht. Es liegen genügend Ergebnisse vor und der Eingriff ist wesentlich kleiner als bei einer Vasektomie. Die Zulassung darf nicht weiter verschleppt werden!
    71 3 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.03.2018 16:05
    Highlight Das grösste Hindernis für die Pille für den Mann bleibt die Pille für die Frau. Sie ist extrem einfach in der Anwendung und sicher (Das es in absoluten Zahlen auch viele Frauen mit starken Nebenwirkungen gibt ist bei Millionen von Frauen, die die Pille nehmen leider kaum zu verhindern).
    Mit der Pille hat man nun auch schon Jahrzehnte Erfahrung, dies steigert die Sicherheit nocheinmal zusätzlich, die ersten Pillen für den Mann hätten sicher relativ viele Nebenwirkungen und währen dementsprechend unpopulär.
    Persönlich bin ich wenig optimistisch.
    15 41 Melden
    • owlee 10.03.2018 19:12
      Highlight Viele Nebenwirkungen hat auch die Pille für die Frau. Lies mal eine Packungsbeilage, da wird einem ziemlich mulmig.
      20 4 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.03.2018 20:48
      Highlight "Viele" Nebenwirkungen hat jedes Medikament, deshalb habe ich auch relativ geschrieben.
      Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass bei einem neuen Typ Medi mit relativ mehr Nebenwirkungen zu rechnen ist als bei einer Klasse von Medikmenten die seit Jahrzehnten angewendet werden.
      11 3 Melden
    • Lavamera 11.03.2018 02:20
      Highlight Ich kenne fast keine Frau, die keine Probleme mit der Pille hat. Eine Freundin nahm sehr stark zu, eine andere konnte man kaum mehr ansprechen ohne dass sie explodierte und eine Kollegin hatte mit 21 Jahren schon Thrombose (sie nahm die Pille, aber ob sie die Thrombose davon bekam, weiss man nicht sicher). Also bitte erzählt mir nichts von wenig Nebenwirkungen der Pille, die vielen Nebenwirkungen werden einfach totgeschwiegen. Es gibt übrigens sogar Frauen, die an der Pille sterben. Ich kann aber die genauen Zahlen gerade nicht nennen.
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hesperos 10.03.2018 15:59
    Highlight Ich glaube nicht, dass sich das jemals durchsetzen wird. Da es ist viel einfacher ist eine Eizelle abzuschirmen als Millionen von Spermien „unschädlich“ zu machen.
    13 40 Melden

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