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Der lieben Natur wollen wir Sorge tragen, doch wie macht man das eigentlich am besten? bild: pexels/gratisopgraphy

Papiersäcke sind besser als Plastiksäckli? Glas ist besser als PET? Schluss mit den Mythen

Eva Burri
Eva Burri



Es schickt sich, öko zu sein. Und sind wir ehrlich – es gab schon weitaus dümmere Trends, als der Erde etwas Gutes tun zu wollen. Doch existieren nach wie vor viele Mythen und Irrtümer um das Thema Energiebilanz, Recycling und Co. Was ist denn nun wirklich löblich und was stiftet mehr Schaden als Gutes? Räumen wir mit einigen Mythen auf!

Das Geschirr von Hand abzuwaschen ist besser.

Animiertes GIF GIF abspielen

Insbesondere wenn man es so effizient macht ... gif: giphy.com

Wahr oder falsch?

Bild: watson/sim

Endlich eine Ausrede fürs Abwaschen! Studien zeigten, dass der Wasserverbrauch beim Spülen von Hand sehr variiert. Wer von Hand abwäscht, verwendet aber selbst bei guter Technik mehr warmes Wasser als die Maschine. Da reinigen moderne, energieeffiziente Geschirrspüler mit Sparprogrammen umweltfreundlicher. Dies stimmt auch unter Einbezug der verwendeten Energie für die Herstellung des Geschirrspülers. Solch gute Resultate werden aber nur erreicht, wenn das Geschirr nicht auch noch vorgespült und der Geschirrspüler gut gefüllt wird. Weitere Tipps dazu hier.

Wer trotzdem von Hand abwäscht, kann dies in punkto Temperatur und verwendeter Menge enorm optimieren. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Es lohnt sich nicht, für wenige Minuten das Licht auszuschalten.

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Geht dir gleich ein Licht auf? bild: pexels/burak kebapci

Wahr oder falsch?

Bild: watson/sim

Lohnt es sich auch für eine kurze Zeit die Lampen auszuschalten? Ja! Eine klassische Glühbirne verbraucht zwar beim Einschalten mehr Strom als im Dauerbetrieb, dieser Effekt gleicht sich nach der Einschaltdauer von einer Sekunde jedoch schon wieder aus. Dies ist auch bei LED-Lampen so. Bei Leuchtstoffröhren dauert es zwar ein paar Sekunden länger, bis sich das Einschalten lohnt, doch auch hier gilt: Es macht Sinn das Licht auch nur für wenige Minuten zu löschen.

Wichtig: Beim Kauf von Lampen die oft ein- und ausgeschaltet werden, sollte man auf die Schaltfestigkeit achten, damit die Lebensdauer der Glühbirnen nicht zu stark beeinträchtigt wird.

Der Zug ist immer ökologischer als das Auto

Wahr oder falsch?

Bild: watson/sim

Zugegeben und unbestritten – in den meisten Fällen ist die Reise mit dem Zug allemal ökologischer als die Fahrt mit dem Auto. Trotzdem kann ein komplett gefülltes Auto mit geringem Verbrauch an ähnliche Werte für den CO2-Austoss pro Person kommen, wie ein schlecht ausgelasteter Zug. Wer seine Reise optimal planen will, kann diese unter EcoPassenger berechnen. Insbesondere sind auch Reisebusse eine Überlegung wert, denn durch diese kann relativ viel Kohlendioxid pro Kopf gespart werden.

Papiersäcke sind ökologischer als Plastiksäcke

Wahr oder falsch?

Bild: watson/sim

Tatsächlich haben Plastiksäcke die bessere Ökobilanz, braucht die Papiertüte doch doppelt so viel Energie in der Herstellung und belastet die Luft stärker. Entscheidend dafür, ob beim Einkaufen Plastiksäckli oder Papiertüten besser sind, ist jedoch wie oft diese verwendet werden. Am besten sind hierbei mehrfache verwendete Plastiktüten, am schlimmsten Papiertaschen, die nur einmal verwendet werden. Am ökologischsten wäre es aber, in eine langlebige Einkaufstasche zu investieren.

Glasflaschen sind immer besser als PET-Flaschen

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bild: watson/eva burri

Bild: watson/sim

Die hipsterigen «Iced Green Teas mit Agavendicksaft, gemixt mit Club Mate, anderem Hipstergschmöis und den Tränen einer Jungfrau», abgepackt in Glasfläschlis sind ja nicht nur trendy, sondern auch eben voll öko – oder etwa doch nicht? Truth is: Glasflaschen sind nur dann besser als PET-Flaschen, wenn sie mindestens 20 Mal verwendet werden. Der Energieaufwand für das Recycling von Glas ist nämlich relativ hoch. Oftmals landen Glasflaschen und Co. jedoch genau gleich schnell im Container wie die Einweg-Plastikvariante.

Den Motor beim Rotlicht ausschalten lohnt sich auch für kurze Stopps

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bild: flickr/.martin.

Bild: watson/sim

Messungen des TCS haben ergeben: Bereits bei einem Halt von fünf bis zehn Sekunden lohnt es sich, die Karre auszuschalten, denn so kann auf Dauer mächtig Treibstoff gespart werden. Dabei muss man sich einmal vor Auge führen, dass Herr und Frau Schweizer im Jahr tatsächlich etwa 50 Stunden ihrer Zeit vor einer roten Ampel verbringen! Das ist ein riesiges Sparpotential.

Tofukonsum ist aufgrund der Herstellung schädlicher für die Umwelt als Fleischkonsum

Wahr oder falsch?

Bild: watson/sim

Falsch! Was stimmt, ist, dass für die Herstellung von Tofu Soja-Bohnen benötigt werden. Gerade in Südamerika werden für solche Plantagen tatsächlich grosse Flächen an Regenwald zerstört. Der Witz: Rund 98 Prozent der weltweit angebauten Soja-Bohnen wird nicht für vegetarische Nahrungsmittel, sondern für Tierfutter verwendet. Es ist also eher der Konsum von Fleisch, der diese Problematik fördert.

Farben trennen beim Altglas macht keinen Sinn, da es zusammen eingeschmolzen wird

Wahr oder falsch?

Bild: watson/sim

Das Trennen hat schon einen Sinn! Um das gesammelte Glas wieder als Sekundärstoff weiterverkaufen zu können, muss dieses hochwertig sein. Das kann aber nur mit sauber getrenntem Glas erreicht werden, da das Mischen der Gläser zu Verfärbungen führen kann.

Das Gerücht kommt wohl daher, dass es bei den LKWs, welche die Container lehren, so aussieht, als ob alles zusammen reingekippt wird. In Wirklichkeit hat es aber auch im Sammelwagen drei getrennte Kammern.

Hier müssen wir definitiv noch ökologischer werden: Plastikmüll im Meer

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99
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    Alle Leser-Kommentare
  • Wehrli 02.05.2017 13:53
    Highlight Highlight Standartkommentar: Ich habe/mache/bin [Ökofurz] daher bin ich ein [Heilger] / [besser als die Anderen] - Kleingeister. Amen. Wegschmeiss.
  • Wehrli 02.05.2017 13:47
    Highlight Highlight 9. Der Konsument hat einen Einfluss.

    Falsch
  • Fredu 02.05.2017 08:43
    Highlight Highlight Das Beste am ganzen Bericht, ist das Bild am Ende "Plastikmüll ist tödlich". Es führt die ganze Plastik Diskussion ad absurdum. Eigentlich ganz einfach, stellt Euch die Frage: Ist es natürlich oder nicht? Ein Plastiksäckli in der Natur bleibt Jahrzehnte erhalten und richtet Schaden an, ein Papiersäckli ist innert ein paar Monaten zurück im Kreislauf der Natur.
    • Kaviar 02.05.2017 09:52
      Highlight Highlight Ein Stein bleibt Jahrmillionen erhalten und tötet das arme Häschen, wenn er auf es stürzt.
      Und wenn nicht, dann wird es vom Fuchs gefressen. Und wenn nicht, dann raffen es Bakterien dahin.
      Wie kannst Du da nur meinen, dass natürlich natürliches harmlos sei.
      Und: das am Platik eingegangene Tier bleibt im Kreislauf der Natur. Sein Kadaver wird gefressen und erhält andere Lebewesen. Der Kreislauf des Lebens wird durch das Plastik folglich überhaupt nicht gestört.
    • Kiakira 08.05.2017 10:37
      Highlight Highlight @Kaviar: Interessant, was Sie sich da überlegen, essen Sie Fisch? Weil dann essen Sie vermutlich au Mikroplastik... Der Fisch frisst den Plastik und dieser landet dann auf unserem Teller! En Guete!
    • Kaviar 08.05.2017 13:03
      Highlight Highlight @Kaviar: Danke gleichfalls.
  • Lucida Sans 02.05.2017 04:32
    Highlight Highlight Ich weiss nicht so recht, ob PET in der Ökobilanz wirklich günstiger kommt. Denn die meisten Leute falten die Flaschen beim Recycling nicht zusammen, sodass unglaubliche Mengen Luft in der Schweiz herumgekarrt werden.
    • Kaviar 02.05.2017 08:48
      Highlight Highlight 😂
  • LeChef 01.05.2017 12:22
    Highlight Highlight Bei der Tofu-Frage würde es sich schon lohnen, das genau durchzurechnen. Jedenfalls mehr, als zu berechnen, wie lange die Lampe brennen soll, damit man sie abschalten darf... Der Anteil der Raumbeleuchtung am Gesamtverbrauch ist verschwindend klein.
    • Charlie Brown 01.05.2017 12:50
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf? Eine Kalorie Fleisch benötigt mehr als 10 Kalorien Soja als Input. Was willst du da noch lange rechnen...?
    • LeChef 01.05.2017 14:17
      Highlight Highlight Macht Sinn, das wusste ich nicht. Und eine Kalorie Soja entspricht genau einer Kalorie Tofu? Leider fehlen da Zahlen im Beitrag. Vielleicht ist Tofu effizienter als Fleisch, aber vielleicht gäbe es auch noch effizientere Fleischersatzmittel?
    • Alnothur 01.05.2017 15:09
      Highlight Highlight Vielleicht könnte man sich einfach vor Augen führen, dass in der Schweiz Soja nur in Kleinstmengen als Tierfutter eingesetzt werden darf, bei den bekannten Labels sogar überhaupt nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 01.05.2017 12:01
    Highlight Highlight Frau Burri: Seien wir ehrlich, der Imperativ der 1. Pers. Pl. scheint Ihnen unbekannt zu sein. :-)
    • dä dingsbums 01.05.2017 15:12
      Highlight Highlight Oh Schreck, Grammatik! Schnell weg hier...
    • karl_e 01.05.2017 17:43
      Highlight Highlight Das kommt davon, wenn man in der Primarschuledrei Sprachen "lernt", was die Blitze zu meinem Dieskussionsbeitrag allzu klar beweisen. Was kann denn ich dafür, wenn nicht einmal Journis noch Deutsch schreiben können?
    • Silas89 02.05.2017 07:44
      Highlight Highlight Ganz einfach, wenn ich einen Fehler sehe, dann schreibe ich im Kommentar, wo was konkret falsch ist und wie es richtig wäre, dazu noch den Hinweis, dass der Kommentar nicht freigeschaltet werden soll. Ich mache niemanden absichtlich lächerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nakasara 01.05.2017 10:48
    Highlight Highlight Wenn man das flaschenpfand wider einführen würde, dann hätten wir allg. Bessere öko billanzen. Da pet nicht mehr in den abfall geworfen wird und glas auch nicht. So könnte man viel besser recyclen. Ausserdem geht der glastrend bei getränken nicht ums öko sein sondern darum, dass pet oft mit schädlichen chemikalien beschichtet wird. Aber wenn du die zu dir nehmen wills dann los.
    • marsupi 01.05.2017 12:00
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht direkt. In der Schweiz wird die Rücklaufquote in das Recycling Jahr für Jahr gemessen. Sobald die Quote nicht mehr erreichbar wird, wird wiederum eine Depotgebühr erhoben. Die Aufhebung konnte nur durch die hohe Quote durchgeführt werden. Daher stimmt die Aussage nur bedingt. Schon mit Depot gab es viele Leute, die PET trotzdem wegwarfen.
  • Charlie Brown 01.05.2017 10:03
    Highlight Highlight Mit dem Mythos: "Es braucht Papier im Haushaltabfall" oder noch besser "In der KVA müssen sie Heizoel in den Abfall kippen, weil der nicht mehr brennt" könnte an dieser Stelle auch (wieder) einmal aufgeräumt werden.

    http://www.kva-linthgebiet.ch/index/anlageninformation/moderne-mythen.html
  • Phrosch 01.05.2017 08:34
    Highlight Highlight Erlaubt mir die Frage, was wohl die Lastwagen die Glascontainer lehren? Wie man grünes von braunem Glas unterscheidet? Oder den Unterschied zwischen e und h und den Wert der Rechtschreibung? Man weiss es nicht...
  • Phrosch 01.05.2017 08:29
    Highlight Highlight Zu Zug gegen Auto müsste noch berücksichtigt werden, dass der Zug ohnehin fährt, das Auto nur , wenn ich es dem Zug vorziehe. Die fünf Leute im gut gefüllten Auto würden dem schlecht ausgelasteten Zug doppelt helfen: er hätte eine bessere Ökobilanz und würde nicht Gefahr laufen , wegen Nichtauslastung aus dem Fahrplan gekippt zu werden. Aber wie gesagt: der fährt schlecht ausgelastet sowieso.
  • Raffaele Merminod 01.05.2017 06:29
    Highlight Highlight Ich Frage mich schon ob beim Plastik/Papier Vergleich wirklich alle Aspekte berücksichtigt werden?
    Wie viele Glasflaschen und Papiertüten landen in den Ozeanen?
    Wie viel Glas und Papier findet man in den Mägen von Fischen und Vögeln?
    • JackMac 01.05.2017 08:31
      Highlight Highlight Du würdest staunen wie viel Glas /Papiermüll im Meer landet.
      Der Unterschied ist, dass Glas die Meere nicht nachhaltig belastet und das Papier innerhalb kürzester Zeit aufgelöst ist
    • Raffaele Merminod 01.05.2017 10:27
      Highlight Highlight Genau, deswegen denke ich dass Glas und Papier eben doch ökologischer sind!
    • Raffaele Merminod 01.05.2017 13:36
      Highlight Highlight Nein nein, das sind hier internationale Studienergebnisse. Klick mal jeweils auf die links zu den Studienn usw. Das bezieht sich nicht explizit nur auf die Schweiz!
      Was die Belastung der Ozeane anbelangt, ja sehr wahrscheinlich ist da kaum Plastik aus der Schweiz dabei, (meine rein persönliche Einschätzung) ausser man zählt zu zur Schweiz auch alle Plastikflaschen von Nestle dazu. :-(
    Weitere Antworten anzeigen
  • Röschtigraben 01.05.2017 00:34
    Highlight Highlight Falsch hin oder her. Es wurde endlich Zeit, dass bei uns im Ausland ein landesweites Plastiksäckli-verbot existiert. Leider halten sich noch nicht alle Geschäfte daran.
    • atomschlaf 01.05.2017 01:35
      Highlight Highlight Es gibt auch kein solches Verbot in der Schweiz.
    • Tavares 01.05.2017 07:50
      Highlight Highlight Weil?
      Bei uns kippt ja niemand Plastiksäcke in die Flüsse, Seen oder Meere. Der Umweltschutz ist oft die treibende Kraft hinter so einem Verbot im Ausland, nicht die ineffiziente Herstellung. Und wenn das das Argument ist, dann zuerst die Papiersäcke verbieten...
    • Charlie Brown 01.05.2017 07:57
      Highlight Highlight Was genau? Bei uns im Ausland? Es wurde Zeit, obwohl falsch?

      Hä?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 01.05.2017 00:17
    Highlight Highlight Zu den Plastiksäcken muss ich noch zufügen:
    Manchmal sehe ich Menschen, die kaufen von einer Fruchtsorte genau 1 (!!) Stück und packen das dann in Plastiksäcke. Wäre sinnvoller, das Etikett direkt auf die Frucht zu kleben... Geht auch bei runden Früchten, wenn mans clever macht.
    • bibaboo 01.05.2017 01:05
      Highlight Highlight Beobachte ich auch immer wieder. Alternativ kann man auch mehrere verschiedene Früchte in ein gemeinsames Säckli stecken. Auch das scheint aber leider bei Herr und Frau Schweizer gegen die guten Sitten zu verstossen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 01.05.2017 07:25
      Highlight Highlight Das ist albern. Und während man sich dafür an den Kopf langt, sieht man die Bio-Gurken, die EINZELN! IN! FIESE! PLASTIKFOLIE! eingeschweisst sind. Das ist auf so vielen Ebenen bescheuert, da weiss man gar nicht, wo man reinbeissen soll.
    • peterpan42 01.05.2017 09:00
      Highlight Highlight @zerpheros:
      Das lässt sich leider nicht so einfach ändern, weil das Gesetz vorschreibt, dass Bio- und nichtbioprodukte eindeutig unterscheidbar sein müssen.
      Und da macht es momentan einfach mehr Sinn, die weniger verkauften Artikel (bio) so zu markieren. Bei Früchten mit strapazierfähiger Schale (z. B. Avocado) wird angefangen, ein Lasertattoo zur Markierung zu verwenden..
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheMan 01.05.2017 00:11
    Highlight Highlight Ich brauch weder Plastik noch Papiertaschen. Ich Besitze eine Freitagstasche. Die Lastwagenplache gibts ja so oder so. Und anstatt die Entsorgen Taschen daraus. Die Veloreifen, kann man auch mit Löcher verwenden. Und der Autogurt von Unfallautos, natürlich nur die Sauberen. Ökologischer gehts nicht.
    • dä dingsbums 01.05.2017 03:47
      Highlight Highlight Ich hab einen ganz normalen Rucksack.
    • Quecksalber 01.05.2017 10:57
      Highlight Highlight Und was nimmst du samstags?
    • dä dingsbums 01.05.2017 15:08
      Highlight Highlight @Wurst: damals hatte ich einen Schulthek, mit Kuhfell.

    Weitere Antworten anzeigen
  • elipant 30.04.2017 23:48
    Highlight Highlight Wie lehren die LKWs genau die Container???!?!
    • bibaboo 01.05.2017 01:06
      Highlight Highlight Was sollen die LKWs ihnen denn beibringen?
      *leeren ;-)
    • atomschlaf 01.05.2017 01:36
      Highlight Highlight In der Containerschule?
    • Remo85 01.05.2017 06:59
      Highlight Highlight Welche Art Container habt Ihr?
      Bei uns z.B. werden die einzelnen Container in verschiedene Kammern des Lastwagens geleert. Es gibt auch Varianten, bei denen einzelne Kammern beim kippen des Containers nacheinander geöffnet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 30.04.2017 22:51
    Highlight Highlight "As for water consumption and detergent, these aren't included in the numbers given above because they're negligible compared with the impact of heating the water in the first place."

    Die Kunstoffchemie ist sogar sehr wichtig, da sie im Grundwasser landet. Hier wäre ein Vergleich der Spülmaschine mit Spülseife angebracht. Bei den Geschirrspülern sind die Herstellungskosten ganz sicher nicht sauber eingerechnet, schon gar nicht das Verschiffen für die Waschmaschinen aus China und seine ökologischen Kosten.
    • Quecksalber 01.05.2017 10:59
      Highlight Highlight Seit wann kommen denn Waschmaschinen aus China?
    • demokrit 01.05.2017 12:03
      Highlight Highlight z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/BSH_Hausger%C3%A4te

      Samsung produziert auch praktisch nur in China.
    • Gummibär 01.05.2017 14:27
      Highlight Highlight und die Seefrachtkosten von Shanghai nach Basel schlagen mit ca, Fr 30.00 pro maschine zu Buche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 30.04.2017 22:46
    Highlight Highlight In Wirklichkeit hat der Sammelwagen keine getrennte Kammern. Es gelangt dann alles auf ein Fliessband und flinke Hände sortieren nach Farben.
    • Remo85 01.05.2017 07:00
      Highlight Highlight Bitte enschuldigen Sie die Ausdrucksweise, aber das ist Blödsinn...
  • Plöder 30.04.2017 22:31
    Highlight Highlight Flaschen werden auch gespült
  • stressminid 30.04.2017 22:22
    Highlight Highlight Nr. 5
    Von Spülmaschinenherstellern finanzierte Studien.

    Wenn man effizient von Hand abwäscht (und dabei nicht, wie ein Proband in der Studie, 400 Liter Wasser verbraucht) ist das sicher ökologischer.
    • Damien 30.04.2017 23:11
      Highlight Highlight >Von Spülmaschinenherstellern finanzierte Studien.

      Quelle für diese Studien?
    • stressminid 30.04.2017 23:23
      Highlight Highlight Nr.1 meine ich

      Apropos Umwelt: mehr Müll durch einzeln verpackte Geschirrspültabs, grösserer Spülmittelverbrauch in der Maschine, Umweltbelastung durch Herstellung und Entsorgung der Spülmaschine.
      Wurde in der Studie alles nicht berücksichtigt.
    • stressminid 01.05.2017 00:02
      Highlight Highlight @damien
      Ist eine Vermutung.

      Auf Zeit Online gibt es einen ausführlichen Artikel zum Thema Forschungsfinanzierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 30.04.2017 21:59
    Highlight Highlight NR 5: wenn man als Beispiel Deutschland nimmt ist Glas um einiges Sinnvoller, da meistens Kisten gekauft werden und diese auch komplett zurückgehen, gereinigt und wieder abgefüllt.

    NR 6: bei den meisten Fahrzeugen freut sich der Automech da das ständige an und abschalten zu mehr Verschleiss führt.
    Genauso im 5ten Gang durch Tempo 30, gruss vom Getriebe.
    • Bits_and_More 30.04.2017 22:24
      Highlight Highlight Nur ist Glas wesendlich schwerer als PET, Glas zu transportieren braucht daher mehr Energie als fuer PET.
    • willey 30.04.2017 22:56
      Highlight Highlight Geht doch bei uns auch, gehe jeden Monat einmal zum Getränkecenter und hole vier Harassen Adelbodner Mineralwasser. Die alten 4 Harassen gebe ich zurück.
    • Pasch 30.04.2017 23:01
      Highlight Highlight Lichtmaschine, Wasserpumpe, ständige thermische Veränderungen etcetc. Eine Maschine muss laufen. Ob dies bei Fahrzeugen mit Start/Stopp Automatik zu ende gedacht wurde erfãhrt man dann beim Service.

      Beim Getriebe ist es so das bei niedrigen Touren grosses Drehmoment wirkt, jedoch ohne Leistung gerade beim Beschleunigen, hohe Belastung fürs Material verursacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 30.04.2017 21:55
    Highlight Highlight Ein altes Auto fahren ist trotz hohem co2 Ausstoss ökologischer als einen Neuwagen zu kaufen, das die Herstellung eines Autos enorme Energie braucht.
    • Freddie 30.04.2017 22:26
      Highlight Highlight Man sollte ein auto auch min 7 jahre fahren bevor man ein neues kauft.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 30.04.2017 22:42
      Highlight Highlight 7 Jahre?
      Danke für den Witz.
      Das ist praktisch noch neu!
    • ManuTI 01.05.2017 07:09
      Highlight Highlight 7 Jahre? Danke für den Witz. Bei mir hält ein Auto höchstens 2 bis 4 Jahre.
      Aber ich entsorge es danach schliesslich nicht - es wird weiter verkauft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • iNDone 30.04.2017 21:50
    Highlight Highlight Zu 8: Bei uns gibts nur Mischglas!?
  • DomiNope 30.04.2017 21:38
    Highlight Highlight Zu nummer 4:
    Ist die Papiertasche nicht trotzdem ökologischer, da sie relativ schnell kompostiert? Plastiksäcke dagegen brauchen ewigkeiten...
    • who cares? 30.04.2017 21:57
      Highlight Highlight Und wer bitte braucht eine Papiertüte nur einmal? Beim zweiten Mal verwenden hat man es ja schon rausgeholt. Die Plastiksäckli sind so unstabil gemacht, dass man sie wirklich nur einmal brauchen kann.
    • -woe- 01.05.2017 01:12
      Highlight Highlight Und dann kommts noch auf den Hersteller an. MIGROS-Papiersäcke halten eine Ewigkeit, die neuen "umweltverträglichen" COOP-Säcke mit Glück bis zur Tramhaltestelle...
    • mrmikech 01.05.2017 08:04
      Highlight Highlight Es gibt auch kunststoffe die von bakterien gemacht werden, nicht aus öl. Diese kunststoffe sind sehr gut biologisch abbaubar und viel ekologischer als papier. Sind nur teurer. Soll für ein land wie die Schweiz kein thema sein.

Die Lunge der Welt brennt – 5 Bilder zeigen, wie verheerend die Brände im Amazonas sind

Der Amazonas brennt. In Brasilien, Bolivien und Paraguay wüten die schlimmsten Waldbrände seit Jahren. Diese Bilder zeigen, wie heftig die Brände sind – und was sie für die Welt bedeuten.

Die Dimensionen sind gewaltig: In Brasilien wüten die schlimmsten Waldbrände seit Jahren. 2000 Kilometer nordwestlich von São Paulo brennen Hunderte Quadratkilometer des Amazonasgebiets – auch Paraguay und Bolivien sind betroffen.

Die Zahlen des Raumfahrtforschungszentrum Inpe sind erschreckend: 2019 wurden bereits über 70'000 Brände im Amazonas-Gebiet registriert. Die Zahl der Brände stieg im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent.

Nicht nur aus dem Weltall sind die Brände deutlich zu erkennen, …

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