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Wer hat in 20 Jahren noch einen Job? Wir haben drei Zukunfts-Expertinnen gefragt

Bild: EPA/EPA

03.04.18, 12:01 03.04.18, 18:33


Dank der Digitalisierung tragen wir heute Musiksammlungen mit uns herum, die den Umfang jedes normalen 90er-Jahre-CD-Ladens sprengen.

Dank der Digitalisierung haben wir jederzeit Zugriff auf die aktuellsten Nachrichten (hallo watson!) und ganze Enzyklopädien.

Dank der Digitalisierung können wir auf dem stillen Örtchen mit ein paar wenigen Klicks die Ferien buchen.

Doch die Digitalisierung bereitet vielen Leuten auch Stirnrunzeln. Sie sorgen sich um ihren Arbeitsplatz. 

Deshalb haben wir bei drei Expertinnen nachgefragt, wer in 20 Jahren noch einen Job hat – und was die anderen tun. Die drei Antworten, so unterschiedlich sie sind, machen Mut.

Prof. Dr. Patricia Wolf

«Welche anderen?»

Bild: Jonas Weibel

Prof. Dr. Patricia Wolf ...

... ist Leiterin des Zukunftslabors CreaLab und Forschungskoordinatorin des Instituts für Betriebs- und Regionalökonomie an der Hochschule Luzern.

Die Frage, wer in 20 Jahren noch einen Job hat, ist nicht so leicht zu beantworten, weil generell unklar ist, wohin sich die Gesellschaft entwickelt. «Vorhersagen» schwanken zwischen den Extremen von Überwachungs- und Selbstverwirklichungsszenarien.

Im Selbstverwirklichungsszenario hätten Personen mit höheren kognitiven Fähigkeiten und sehr hohem Agilitätsquotienten einen Job, die sogenannten Wissens- und Kreativarbeitenden. Dazu kämen Personen mit hohen sozio-emotionalen Fähigkeiten, die sie besonders geeignet machen zum Pflegen, Kümmern, Motivieren, Beraten. Und natürlich jene mit technischen und ICT-Fähigkeiten, denn technologische Infrastrukturen müssen unterhalten und entwickelt werden. Alles Dinge, welche Menschen besonders gut können.

Im Überwachungsszenario arbeitet in 20 Jahren jede und jeder die Aufgaben ab, welche ihm oder ihr zugewiesen werden. Die Aufgaben sind ähnlich wie im Selbstverwirklichungsszenario, nur sind die Menschen isoliert voneinander, Zusammenhänge zwischen Aufgabenpaketen blieben intransparent, und der Sinn der Arbeit unklar.

Neben diesen beiden gibt es noch eine Vielzahl anderer vorstellbarer Zukünfte: Was wäre noch Arbeit, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe? Was passiert im Fall einer Naturkatastrophe oder einem Weltkrieg, wenn die Kommunikationsmittel ausfallen und die Menschen in kleinen lokalen Gemeinschaften zusammenleben?

Zum zweiten Teil der Frage: Was tun die anderen? Hier gibt es eine recht eindeutige Antwort: Welche anderen? Es werden neue Berufe entstehen, genau wie bei den vorgängigen Gesellschaftstransformationen, Weltkriegen oder industriellen Revolutionen auch. 65 Prozent der Jobs in den USA sind beispielsweise Tätigkeiten, die es vor 25 Jahren noch gar nicht gab. Denn eines ist der Mensch: anpassungsfähig.

Karin Frick, Lic. oec.

«Mit 3D-Druckern könnten sich einzelne Haushalte weitgehend selbst versorgen.»

Bild: gdi

Karin Frick, Lic. Oec ...

... ist Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung des Gottlieb Duttweiler Instituts. Die Ökonomin analysiert Trends und Gegentrends in Wirtschaft, Gesellschaft und Konsum.

Die Frage ist, was Arbeit in 20 Jahren überhaupt noch bedeutet, wenn uns Maschinen fast alle Arbeit abnehmen. Mit Hilfe der selbstlernenden Maschinen werden wir in viel weniger Zeit viel mehr bewirken können – und zum Beispiel in vier Stunden so viel leisten, wie früher in einer Woche.

Mit 3D-Druckern könnten sich einzelne Haushalte weitgehend selbst versorgen – von T-Shirts über Tassen bis hin zu In-vitro-Fleisch. Und dank dezentral produzierter Solarenergie und «umgekehrten» 3D-Recycling-Druckern wären auch Ressourcen nahezu unbeschränkt verfügbar.

In der schönen neuen Welt, in der Maschinen den Wohlstand erwirtschaften und Überfluss herrscht, könnte sich der Mensch seinen Leidenschaften widmen. So wie sich dies Karl Marx schon vor mehr als 100 Jahren erträumt hat, «heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.» Oder eben eine kleine urbane Farm, Kaffeerösterei mit Bar oder Flow-Doijo betreiben.

Selbstverständlich wird wie immer alles ganz anders kommen als geplant und so werden auch in Zukunft jene am meisten Erfolg haben, die schnell lernen, Chancen erkennen und sich an neue Situationen anpassen können – also Lebenskünstler und Menschen mit Unternehmensgeist, die mit sich selbst und den unendlichen technischen Möglichkeiten etwas anfangen können!

Als weiterführende Literatur empfiehlt Karin Frick: Peter Frase: «Four Futures. Life After Capitalism»

Prof. lic. oec. Michèle Rosenheck

«Fachwissen tritt in den Hintergrund»

bild: Laufbahnzentrum zürich

Prof. lic. oec. Michèle Rosenheck ...

... leitet als Direktorin das Laufbahnzentrum der Stadt Zürich. Zu ihren früheren Tätigkeits- und Forschungsschwerpunkten gehören «berufliche Weiterbildung», «Berufsentwicklung» und «Arbeitsmarktbeobachtung».

«Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.» Im Laufbahnzentrum der Stadt Zürich sind wir zwar sehr nahe dran an der Arbeitswelt; aber auch wir können nicht voraussagen, wer in 20 Jahren noch einen Job haben wird und wer nicht.

Zum Arbeitsmarkt der Zukunft gibt es so viele Szenarien und Meinungen, wie Studien und Untersuchungen darüber existieren.Wir können nur einen sehr allgemeinen Schluss daraus ziehen: Es wird voraussichtlich nicht weniger, aber andere Jobs geben. Es werden mit Sicherheit andere Kompetenzen nachgefragt sein als heute.

Wie schon länger absehbar, tritt Fachwissen in den Hintergrund – es veraltet schnell und steht jederzeit ohnehin zur Verfügung. An dessen Stelle treten Meta-Kompetenzen, die befähigen mit eigenen und fremden Kompetenzen gut umzugehen und eine universelle Problemlösefähigkeit zu entwickeln, sowie Kompetenzen, die Maschinen nicht – oder auf jeden Fall nicht so rasch – erlernen können.

Es ist dabei absehbar, dass das Anforderungsniveau grundsätzlich steigen wird. Die Gefährdung von Tätigkeiten durch Automatisierung ist jedoch unabhängig vom Anforderungsniveau und auch unabhängig davon, ob es sich um manuelle oder intellektuelle Tätigkeiten handelt. So wird qualitativ hochwertiges Handwerk an Bedeutung gewinnen, gerade in Kombination mit Routine-Tätigkeiten, die von Robotern übernommen werden. Dagegen werden auch kognitiv anspruchsvolle Arbeiten mit repetitivem Charakter zusehends von Maschinen übernommen.

Letztlich heisst diese Entwicklung: Die «unique selling propositions USP» des Menschen, um es in der Marketing-Sprache auszudrücken, treten in den Vordergrund. Beispielsweise Soft Skills, also soziale Kompetenzen wie Empathie, Kommunikations- oder Kooperationsfähigkeit, Menschenkenntnis, Verhandlungsgeschick oder Überzeugungskraft.

Es ist selbstredend, dass digitale Kompetenzen ebenfalls zwingend ins Portfolio gehören – nicht nur für IT-Spezialisten: vom grundlegenden Verständnis, was die Digitalisierung für mich und meinen Beruf bedeutet, bis hin zu deren Anwendung sind sämtliche Kompetenzen für alle unerlässlich. Besonders gefragt werden Kompetenzen an der Schnittstelle von Mensch und Maschine sein: Entwicklung, Planung und Steuerung von Computern und digitalen Prozessen.

Hier tritt eine weitere neue Anforderung ins Spiel: das Mitwirken in und Gestalten von Co-Kreation. Gemeint ist Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Mensch und Computer, aber auch zwischen Menschen – beispielsweise in der IT-unterstützten Problemlösung in interdisziplinären Teams, oder der, ebenfalls computergestützten, Produktentwicklung im Austausch mit Kunden.

Die daraus entstehenden Kompetenzanforderungen sind vielfältig: Systematische Problemlösung, konzeptionelles und vernetztes Denken, Einnehmen einer Gesamtschau beispielsweise. Flexibilität, Beweglichkeit und Kreativität sind weitere entscheidende Kompetenzen: Kreative, überraschende Lösungen und neue Ideen entwickeln, Kreativität und Flexibilität aber auch im Umgang mit der eigenen Laufbahn.

Wer über ein breiteres Einsatzgebiet verfügt, sich rasch in neue Aufgaben einarbeiten kann (und will), bereit ist, seine Kompetenzen zu erweitern und sich immer wieder neu zu erfinden – auch im gesetzten Alter – hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt von morgen.

Wir werden uns damit anfreunden müssen, dass gewohnte Strukturen aufgeweicht werden. Die gradlinige Laufbahn, der klassische 8-to-5-Job im Anstellungsverhältnis verlieren den prototypischen Charakter; an deren Stelle treten unterschiedliche Beschäftigungsformen («gigworker»), flexible Arbeitszeiten und –orte, Laufbahnen mit ganz unterschiedlichen Stationen, Unterbrüchen und Umwegen.

Das alles kann risikobehaftet, anstrengend und anspruchsvoll klingen. Wir werden «career management skills» entwickeln müssen: Fähigkeiten, die mir erlauben, die Verantwortung für meine eigene Laufbahn zu übernehmen, sie zu gestalten, die eigenen Ressourcen weiter zu entwickeln und mit Unsicherheiten wie auch mit Rückschlägen umzugehen.

Im Laufbahnzentrum entwickeln wir zur Zeit Modelle und Instrumente, um genau diese Kompetenzen bei Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern – damit sie gerüstet sind für eine herausfordernde, aber auch spannende Zukunft.

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96
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    Alle Leser-Kommentare
  • fischolg 03.04.2018 21:55
    Highlight Lustig, viele sind sich einig, dass es innovative und kreative Persönlichkeiten braucht, dennoch: das Bildssystem will niemand so recht anpassen. Das wird ja mal interessant...
    4 0 Melden
  • inux 03.04.2018 21:40
    Highlight Schlussendlich wäre es doch schön wenn jeder die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung bekommt. Leider schaue ich mit zunehmendem Alter immer pessimistischer in die Zukunft - die momentane Schäre zwischen Arm und Reich geht immer mehr auf und der Mittelstand schrumpft. Wie es Hawking gesagt hat: Wir könnten die Technik nutzen und jedem die gleichen Möglichkeiten bieten oder nur wenige profitieren davon und es gibt viel Arme
    3 0 Melden
  • dmark 03.04.2018 19:16
    Highlight Digitalisierung ist ja schön und gut...aber den Klempner, Elektriker, Heizungsbauer uva. sog. Handwerker wird es dennoch auch in 20 Jahren noch geben. Da gehe ich jede Wette ein.
    Und wenn sich alle auf die Jobs z.B. in der Verwaltung, Marketing oder irgend welchen "Digi-Sachen" versteifen, dann werden diese Jobs sogar richtig teuer.
    Schon heute braucht man bei diesen Leuten einen Termin, um einen Termin machen zu können. ;)
    4 0 Melden
  • Walser 03.04.2018 19:02
    Highlight Das Problem wird vermutlich nicht sein, dass uns die Maschinen die Arbeit wegnehmen. Sondern die Frage ob die herrschende Elite denen bis dann alles gehören wird, die Massen an überflüssigen Menschen überhaupt noch auf dem Planeten leben lässt.
    3 1 Melden
  • Felsberg 03.04.2018 16:39
    Highlight Die Enterprise Filmer haben die Entwicklung des IPhone nicht vorausgesehen. Auch bei unseren 3 Frauen ist das kein Thema...
    Bereits in 10 Jahren werden wir eine Art Bräunungsbox im Keller haben und mit einer 3D Brille noch die 4. Dimension (Wärme, Kälte, Gerüche, Schütteln etc. ) erleben. So werden wir sehr lebensnah die Welt erleben und brauchen gar kein Job...
    4 19 Melden
  • a-minoro 03.04.2018 15:42
    Highlight Die Digitalisierung wird grundsätzlich überschätzt und von gewissen Tech-Freaks ins masslose gehypt. Klar wird es diverse Berufe in der heutigen Form nicht mehr geben. Trotzdem wird das nicht von heute auf morgen geschehen. Bestes Beispiel, das Smartphone: Seit ca. 10 Jahren sind unsere Augen auf einen Mini-Display gerichtet, der uns zudem keine Hand frei lässt. Abgesehen von neuen, leistungsstärkeren Smartphones bringen die Hersteller keine bahnbrechenden Neuigkeiten auf den Markt. Im Zeitalter der Digitalisierung eigentlich komplett rückständig, nicht? Geht halt doch nicht alles so schnell!
    34 28 Melden
    • fischolg 03.04.2018 21:57
      Highlight Vielleicht braucht das eben 20 Jahre, nicht 10 😂
      1 0 Melden
    • Fering 03.04.2018 22:59
      Highlight Eigentlich würde ich Dich gerne für Deine pessimistische Aussage kritisieren. Aber sie ist schlüssig und vermutlich auch die realistischste. Im "Hype" der neuen Möglichkeiten vergesse ich diese Sicht hin und wieder. Danke dafür. Wahrscheinlich bleibt Deine Aussage langfristig korrekt. Es sei denn die technische Singularität kommt früher. Ob dies gut wäre kann ich nicht sagen aber neugierig darauf wäre ich.
      1 1 Melden
  • Posersalami 03.04.2018 14:19
    Highlight Die Angstmacher vor der Digitalisierung sollen mir mal erklären, wo in der Statistik sich diese in Form von Produktivitätswachstum zeigt. In den letzten 10 Jahren betrug das Wachstum in diesem Bereich luschige 1% pro Jahr.

    Also, wo ist die Digitalisierung?
    14 25 Melden
    • dmark 03.04.2018 19:19
      Highlight Achtung Insider... Zehn Jahre oder Zwei (also Eins Null)? :D
      0 0 Melden
    • fischolg 03.04.2018 22:06
      Highlight Wo hast du bittesehr diese Zahlen her? Und was sollen diese bedeuten? Besides, PCs und Smartphones sind auch praktisch von heute auf morgen entstanden und populär geworden. Das könnte wieder passieren und niemand hats voraus sehen können. Auch merke ich wie extrem viele Arbeitsplätze aufgrund von Automatisierungen gekürzt werden (Bank/Versicherung - Zahlungsverkehr, Spesenregelung, Buchhaltung u.ä. Oder die Kassiererin im Laden). Zudem werden bereits AI und Roboter "trainiert". Es wird wieder ein Big Bang kommen in diesem Bereich.
      0 1 Melden
    • Posersalami 04.04.2018 10:34
      Highlight @ fischolg: Sie merken also etwas, das sich so absolut gar nicht in der Statistik abzeichnet?

      Spannend, erzählen sie mehr! Weil sie Recht haben, müsste die Produktivität stärker steigen als in den letzten 15 oder 20 Jahren, was sie aber eben genau NICHT tut. Wie erklären sie das?
      0 0 Melden
    • fischolg 04.04.2018 23:02
      Highlight WELCHE STATISTIK?

      Produktivität ist nicht dasselbe wir Fortschritt.
      0 0 Melden
  • aileakrebie 03.04.2018 14:14
    Highlight Wenn mann in meinem Bereich schaut (Baumaschinist)in 20 Jahren!?Den schon jetzt gibt es vollautomatischeine Kiesgruben und bei dem wird es nicht bleiben!
    Komatzu und auch Volvo haben schon vollautomatischein Dumptrucks gebaut,Volvo eher klein Komatzu hat dafür ein richtiges Ungetüm gebaut!Und die vorteile liegen auf der Hand,24h Betrieb,keine müden Fahrer die auch noch Pausen brauchen um zu essen und Schlafen,nur Diesel rein oder Aku an,ein bissel Öl,und ab dafür!
    28 2 Melden
    • pedrinho 03.04.2018 16:02
      Highlight und wer wartet und repariert die dingens ?
      14 2 Melden
    • Teiwaz 03.04.2018 17:56
      Highlight @pedrinho: die Wartung nimmt bei solchen Maschinen nur geringfügig (wenn überhaupt) zu. Oder glaubst du, dass ein manuell bedienter Dumptruck keine Wartung braucht?
      19 3 Melden
    • mein Lieber 03.04.2018 23:17
      Highlight pedrinho, genau mein Gedanke. Die sogenannte Digitalisierung wird zu sehr gehyped, aber das kommt mir als reparierender Handwerker sehr gelegen. Die Zahl der Menschen mit zwei linken Händen steigt und steigt, und dadurch auch mein Einkommen. Danke ihr Sesselfurzer 😀
      7 0 Melden
  • Big ol'joe 03.04.2018 13:56
    Highlight Wieso nicht mal SoziologInnen, anstatt nur ÖkonomInnen befragen?
    Die haben auch mal eine andere Sichtweise, auch hinsichtlich dem, wo wir jetzt stehen...
    45 6 Melden
  • Dafuq?! 03.04.2018 13:53
    Highlight Ich denke die Digitalisierung und Automatisierung wird, wie jetzt schon, gewisse Jobs verdrängen und ersetzen. Natürlich werden auch neue Jobs geschaffen aber als Beispiel: für 10 Selbstbedienungskassen braucht es eine Person zur Aufsicht und vielleicht einen Techniker. Dadurch sind schon 9 Jobs weniger. Das gleiche in der Logistik. Ich glaube nicht, dass in Zukunft die Beschäftigung gleich hoch sein wird, wie heute. Das ist nicht die Idee der Automatisierung. Zusammen mit einem BGE aber kann das funktionieren und Menschen könnten mit weniger ertragreichen Berufen gut leben.
    40 5 Melden
    • Globidobi 03.04.2018 14:17
      Highlight Das Problem ist, das die meisten Jobs welche gestrichen werden die einfachen sind. Es wird immer mehr Personal benötigen, welche komplexe Aufgaben lösen können, für welche ein Computer/Roboter noch nicht geeignet ist. Darum ist es wichtig dieses Problem in der Schule anzugehen.
      32 4 Melden
    • Dafuq?! 03.04.2018 15:05
      Highlight Das stimmt. Die Bildung sollte nicht ausser acht gelassen werden. Ich denke aber auch nicht, dass man im Idealfall 8'000'000 Elite-Fachkräfte in einem Land so mir nichts dir nichts beschäftigen kann. Auch geht, so denke ich, der Wechsel schneller von statten, als das man z.B. einen Detailhandelsangestelten entsprechend umschulen kann, dass er in angemssener Zeit wieder einen Job findet. Deswegen ist das BGE eine Gute sache, so können "Opfer" von wegrationalisierten Jobs sich ohne Druck neu orientieren oder vielleicht sogar Selbstständig machen ohne Existenzängste ausgesetzt zu sein.
      30 3 Melden
    • Alterssturheit 03.04.2018 15:09
      Highlight Sehe ich auch so, die Ungelernten mit den einfachen Jobs werdens noch schwerer haben. Fragt sich nur, was man dagegen tun kann. Auch in der Zukunft werden nicht alle Kinder ins Gymi gehen, studieren und einen komplexen Job übernehmen können. Was machen wir mit all denen, die halt diese Fähigkeiten nicht haben ??
      36 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 03.04.2018 16:12
      Highlight Jobs wie Handwerker werden auch in Zukunft noch gefragt sein, denn diese Automatisierung wird nicht so einfach sein wie einen KV Mitarbeiter zu ersetzen.

      Landschaftsgärtner z.B. wird auch in Zukunft noch gefragt sein und von Menschen ausgeführt werden.

      25 0 Melden
    • Dafuq?! 03.04.2018 17:42
      Highlight Aber nicht alle sind handwerklich begabt und nicht alle können oder wollen den Tag lang draussen unter der Sonne arbeiten. Das löst das Problem nicht. Oder willst du Wegrationalisierte in andere Jobs zwingen?
      Dass es gewisse Jobs braucht löst nicht das mogliche Zukunftsproblem der Nichtbeschäftigten.
      8 11 Melden
    • Globidobi 03.04.2018 18:56
      Highlight Ich dachte eher an Jobs in Fabriken, also Akkordarbeiten. Es gibt immernoch viele Menschen die auf diese Jobs angewiesen sind und manchmal nicht die Geistigefähigkeit haben komplexere Aufgaben zu lösen.
      0 0 Melden
    • fischolg 03.04.2018 22:14
      Highlight Es werden bereits heute Leute in andere Jobs "gezwungen", wenn sie in der alten Branche keinen Job mehr finden. Thema wird sein, dass immer mehr Leute keinen Job finden, in die Sozialversicherung abfallen und erst dann wird eine Lösung gesucht. Und hoffentlich wird dann ein Grundlohn eingeführt. Danach werden diese Leute entweder einfach nur für sich leben oder aber ihrer Kreativität freien Lauf lassen und finden dann doch wieder einen Einstieg in die Arbeitswelt. Es wird mehr auf Einzigartigkeit gesetzt und genau diese Leute werden dies anbieten können.
      4 0 Melden
  • na ja 03.04.2018 13:15
    Highlight In 20 Jahren hoffe ich .... dass ich nicht mehr arbeiten muss, nur noch darf....
    61 2 Melden
  • demokrit 03.04.2018 13:02
    Highlight "Mit 3D-Druckern könnten sich einzelne Haushalte weitgehend selbst versorgen – von T-Shirts über Tassen bis hin zu In-vitro-Fleisch. Und dank dezentral produzierter Solarenergie und «umgekehrten» 3D-Recycling-Druckern wären auch Ressourcen nahezu unbeschränkt verfügbar."

    Diese Naivität erstaunt mich bei einer, die Ökonomie studiert hat, jetzt schon etwas.
    84 8 Melden
    • Der Tom 03.04.2018 13:31
      Highlight Wieso ist das naiv? Oder was genau?
      6 23 Melden
    • demokrit 03.04.2018 13:48
      Highlight Herr Post schafft es derzeit erst mit sehr viel investiertem Finanzkapital in technische hochwertigen Laboren mittels super teuren Geräten, die Konsistenz von einem schlecht schmeckenden Burger herzustellen, die Nährstofflösungen und Technologien werden natürlich von den Investoren auf Jahre hinaus patentiert werden. Die Anwendung der Robotik auf faltbare Stoffe in der Textilindustrie ist ähnlich schwierig und afrikanische Hände günstig. Und da soll das in 20 Jahren im Privathaushalt der Standard sein?
      23 2 Melden
    • Ueli der Knecht 03.04.2018 14:51
      Highlight Sprachkurs:

      "könnte" und "wäre" sind Anwendungen des Konjunktivs.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Konjunktiv#Irrealis

      "Der Konjunktiv II wird auch Irrealis genannt. Der Konjunktiv II wird verwendet, um unmögliche und unwahrscheinliche Bedingungen oder Bedingungsfolgen zu benennen."

      Die PISA-Studie zeigte, dass leider vielen Schweizern das Leseverständnis fehlt.
      12 16 Melden
    • demokrit 03.04.2018 16:09
      Highlight Und Möglichkeiten, wie in diesem Zusammenhang.

      http://mein-deutschbuch.de/konjunktiv-2.html
      2 0 Melden
    • fischolg 03.04.2018 22:22
      Highlight Es hat vor 20 Jahren (ha!) auch niemand geglaubt, dass mal jeder zuhause eine PC rumstehen hat, geschweige denn dass man portable Computer und sogar computerähnliche Telefone entwickelt. Wieso sollte es also bei 3d Druckern nicht möglich sein? Es hat bereits Restaurants welche 3d Food anbieten und offenbar schmeckt es auch noch. Ich frage mich da eher, mit welchen Ressourcen die Haushalte die Ware drucken sollen. Da werden auch quasi Tintenpatronen benötigt, der Drucker ist ja auch nicht magisch, und das kostet Geld, welches den Arbeitslosen fehlen wird.
      1 0 Melden
    • demokrit 04.04.2018 11:55
      Highlight Gewebezellen sind schon etwas komplexer als Einser und Nullen. Das ist momentan alles noch Grundlagenforschung.
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 04.04.2018 14:29
      Highlight fischlog: Die "Tinte" würde dann von den Stadtwerken geliefert, so wie das Wasser, über Rohre und Schläuche. Die Finanzierung würde dann ein bedingungsloses Grundeinkommen besorgen.
      0 0 Melden
  • lilule 03.04.2018 12:54
    Highlight Spannende Sichtweisen, danke dafür! Zwei Dinge sind mir aufgefallen... kein Wort über Berufe, die man vermutlich auch in 100 Jahren noch keiner Maschine wird überantworten können. Wer kommt vorbei, wenn ein Wasserhahn tropft? Wer mauert mein Haus? Wer schreinert mir eine Küche? Der 3D-Drucker? Dann die zweite Sache... dass Flexibilität das Wichtigste ist... sich selber neu erfinden können... das stimmt natürlich, birgt aber eine Gefahr, denn von denen, die "sorry, neu hier" oder "sorry, nur die Stellvertretung" sind, habe ich ehrlich gesagt schon in der Gegenwart genug.
    25 15 Melden
    • Flötist 03.04.2018 13:30
      Highlight Ja, es gibt bereits 3D Hausdrucker:


      Wird keine 100 Jahre dauern bis das Standard wird. Ich merke viele Menschen verstehen nicht, dass die Welt sich zur Zeit exponentiell entwickelt und nicht linear. In den nächsten 20 Jahren wird sich die Welt mehr verändern als in den letzten 200.
      38 8 Melden
    • Frances Ryder 03.04.2018 13:55
      Highlight Ich glaube du unterschätzt einwenig, wie weit sich die Menscheit entwickelt hat von der industriellen Revolution bis zur Globalisierten Welt. Ein Smartphone mit dem ich auf das gesamte Wissen der Menscheit zugriff habe und jede belibige Person auf der Erde kontaktieren kann, ist für eine Person im 18. Jahrhundert etwa so viel sci-fi, wie für uns ein Teleportationsgerät. Ich bezweifle, dass irgendetwas ähnlivhes in den nächsten 20 Jahren erfunden wird, dass so ein krass technologischer Fortschritt ist.
      18 9 Melden
    • Flötist 03.04.2018 16:05
      Highlight @Frances Ryder Das klingt danach, dass du dich nicht gerade sehr mit Zukunftstechnologien auseinandersetzt. Das ist okay, aber kommen werden die Entwicklungen trotzdem. Ich sags mal so: Es gibt Firmen die in den nächsten 5-10 Jahren Tools lancieren werden, die direkt mit dem Hirn verbunden sein werden und Bilder ins Gehirn projezieren können. Das wird Smartphones in den Schatten stellen. Zudem wir es in 10-15 Jahren keine Smartphones mehr geben.
      8 4 Melden
    • Flötist 03.04.2018 16:08
      Highlight 2 Jahre vor der iPhone Lancierung wurden Leute auch ausgelacht, die sagten, dass das Internet mal in der Hosentasche sein wird. "Was soll man denn auf so kleinen Bildschirmen machen können", haben sie gesagt. Und dann kam 2007... und selbst heute verstehen viele Mitteleuropäer nicht, dass für Millionen von Menschen weltweit, das Smartphone ihr einziger Computer ist mit dem sie alles machen. Völlig undenkbar 2005. Genau so wird es mit der Verschmelzung von Mensch und Maschine in den nächsten Jahren sein. Diese Evolution wird massiv weitreichender sein als die der Smartphones.
      9 2 Melden
    • Gustav.s 03.04.2018 17:18
      Highlight 2 Jahre vor dem Iphone hatte ich das Internet schon lange in der Hosentasche.
      Seither wurde es einfach immer schneller, einfacher und schöner. Richtig neues gab es schon viele Jahre nicht mehr.
      10 12 Melden
    • Badummtsss 03.04.2018 19:25
      Highlight Irgendjemand muss doch noch den Roboter zusammenbauen. Oder bauen in Zukunft die Roboter sich selbst?
      0 0 Melden
    • Nevermind 03.04.2018 19:25
      Highlight @Flötist: Wenn dann deine gedruckte Abwasserleitung rinnt kannst du dir wenigstens das Servicepack Klempner 1.3 über deine Hirnmaschienenschnittstelle runterladen und dich reinknien.

      😉
      2 0 Melden
    • Flötist 03.04.2018 19:52
      Highlight @Gustav.s who cares? Ich habe das Internet seit den 90er Jahren in der Tasche. Dass es Mainstream wird war 2005 von vielen Branchen (inkl. weitgehend IT Branche) belächelt worden.
      1 0 Melden
    • Frances Ryder 03.04.2018 20:35
      Highlight Ich kenne mich relativ gut mit der technologischen Welt aus, aber tolles ad hominem von dir.
      Vor 200 Jahren gab es noch nicht einmal die Glühbirne, es gab keine Raumfahrt, es gab keine Atomkraft, es gab keine Verbrennungsmotoren, es gab keine Antibiotika, es gab kein Internet, es gab keine Luftfahrt, es gab kein Telefon etc. etc. Und wir sprechen hier nicht mal über all die anderen massiven gesellschaftlichen Fortschritte wie die Minderheits- und Menschenrechte, der Wandel zur Demokratie oder die Entchristlichung. Nie im Leben findet so ein grosser Wandel in 20 Jahren statt.
      2 2 Melden
    • Flötist 04.04.2018 14:16
      Highlight @Frances Ryder, das ist der falsche Ort um etwas persönlich zu nehmen. Don't worry. Beschäftige dich z.B. mit Ray Kurzweil, da er doch ein sehr erfolgreiche History von Vorhersagen hatte in den letzten 30+ Jahren. Aber die Aussage, dass sich die Welt massiv ändert in den nächsten 20 Jahren, scheinen auch andere zu realisieren: https://www.linkedin.com/pulse/engaging-experiences-keep-us-relevant-hyper-connected-mo-jessa/
      0 0 Melden
  • derEchteElch 03.04.2018 12:47
    Highlight „Wer hat in 20 Jahren noch einen Job?“

    Nun, ich wüsste einen Job, auf den man sehr einfach verzichten kann: sogenannte „Zukunfts-Experten“.

    Zukunfts-Experten, umgangsprachlich auch Dreamer, Träumer oder Throretiker genannt. Das einzige was man hier tun muss ist, sich etwas auszudenken. Ich bin auch Zukunfts-Experte. Dieser Kommentar wird viele Blitzer erhalten, wenn er denn freigeschaltet wird.
    42 68 Melden
    • dä dingsbums 03.04.2018 13:09
      Highlight Wieso hätte der Kommentar denn nicht freigeschaltet werden sollen?
      40 0 Melden
    • Chrigu91 03.04.2018 13:13
      Highlight Wir können ja auch einfach stehen bleiben und unsere stetige Weiterentwicklung stoppen. Dieses blöde Ding mit dem du deinen Kommentar geschrieben hast braucht doch kein Mensch oder? Welcher Dreamer auch immer sich das ausgedacht hat.
      33 5 Melden
    • dä dingsbums 03.04.2018 13:22
      Highlight Chrigu91: Die Zukunftstheoretiker haben weder das Internet, den Computer noch das Smartphone erfunden.

      Das haben andere gemacht, während die Theoretiker wahrscheinlich Vorträge über die Zukunft gehalten haben.
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    • Patrick Toggweiler 03.04.2018 13:31
      Highlight 1999 wurde der Science-Fiction-Autor David Gerrold gebeten, über die Zukunft von Computern ein kleines Essay zu schreiben. Hätten wir auf ihn gehört und den letzten Sätzen etwas mehr Beachtung geschenkt, dann sähe die Welt heute anders aus.
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    • Der Tom 03.04.2018 13:33
      Highlight Dieser Aufgabenbereich ist sehr wichtig aber die Bezeichnung muss geändert werden.
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    • Snowy 03.04.2018 14:06
      Highlight Mir kam spontan das "älteste Gewerbe" der Welt in den Sinn"...

      Selbst wenn es nahezu perfekte Robo-Sexworker/Puppen gäbe, würde dieser Job wohl nicht aussterben.
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    • Ueli der Knecht 03.04.2018 15:05
      Highlight Patrick: bereits 1962 prognostizierte Herbert Marshall McLuhan:

      „Anstatt zu einer großen Alexandrinischen Bibliothek zu werden ist die Welt zu einem Computer geworden, einem elektronischen Gehirn, genau wie kindliche Science Fiction. Wie unsere Sinne außer uns getreten sind, kommt der Große Bruder hinein. Wenn wir uns dieser Dynamik nicht bewusst sind verfallen wir plötzlich in eine Phase panischer Ängste, genau wie in einer kleinen Welt mit Stammestrommeln, totaler Abhängigkeit und überlagernder Koexistenz.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan#Das_globale_Dorf
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    • fischolg 03.04.2018 22:35
      Highlight @Patrick Privatsphäre ist ein Wunschtraum. Heute haben wir die Elektronik, damals waren es die Damen, welche Zuhause blieben und die Kinder erzogen. Da wurde untereinander Klatsch und Tratsch ausgetauscht und... Kennen wir denn nicht alle diesen seltsamen Nachbarn, der den ganzen Tag hinter dem Vorhang aus dem Fenster starrt und alles beobachtet? Nun, das waren die FBI-Überwachungen von damals 😂 Null Privatsphäre. Heute kommt einfach noch dazu, dass jeder gleich sein Mundwerk aufmacht und etwas kritisiert, da man ja im Internet (pseudo)anonym sein kann.
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    • Snowy 04.04.2018 09:29
      Highlight @fischolg:

      Riesen Unterschied ob nun die Mamas und Frau Meier von nebenan ihren Dorfklatsch über mich verbreiten oder multinationale Firmen an tausende von zahlendenden Abnehmern und Geheimdienste...
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    • fischolg 04.04.2018 23:05
      Highlight Langfristig gesehen, nicht wirklich 🙃
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  • Muellsi 03.04.2018 12:40
    Highlight «Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.»

    Betreffen Prognosen nicht immer die Zukunft?
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    • me myself 03.04.2018 12:55
      Highlight Ist ja der Witz an der Sache.
      45 1 Melden
    • Ylene 03.04.2018 13:32
      Highlight Liebe Leute, die gute Frau zitiert ein m. E. doch ziemlich bekanntes Sprichwort. 'It’s Difficult to Make Predictions, Especially About the Future.' wird häufig Mark Twain zugeschrieben (aber man ist sich nicht sicher). Wer sich gerade im Büro langweilt, kann hier mal nachlesen... https://quoteinvestigator.com/2013/10/20/no-predict/
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    • phreko 03.04.2018 14:05
      Highlight Nöö, bei Schrödingers Katze auch ein ist Zustand.
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    • Ueli der Knecht 03.04.2018 14:41
      Highlight Ohne den Zusatz, "vorallem wenn sie die Zukunft betreffen", würde das wohl niemand zitieren.
      https://gutezitate.com/zitat/142069
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    • Bowell 03.04.2018 17:31
      Highlight Made my day 😂😂😂😂
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    • Piwi 03.04.2018 18:20
      Highlight Nein, nicht zwangsläufig. Progrosen sind zukunftsgerichtete Extrapolationen von Daten (Zukunft aus Sicht der Daten, nicht abolut). Man kann (zur Verifikation von Modellen) auch Prognosen der Vergangenheit und Gegenwart anhand historischer Daten machen, z.B. anhand der Wetterdaten von 2000-2010 für die Jahre 2010-2020.
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  • Ms. Song 03.04.2018 12:35
    Highlight Es ist normal, dass sich die Berufe ändern. Früher gab es Radmacher, Sattler, Kutscher, Küfer etc. Diese Berufe sind praktisch verschwunden. Dafür gibt es neue Jobs. Zudem etnwickeln die Menschen immer mehr eine Abneigung gegenüber industriell hergestellten Dingen. Es wächst das Bedürfnis nach hand- sprich hausgemachten Produkten aus kleineren und lokalen Produktionen. Ich glaube, es wird sich irgendwie regulieren. Allerdings muss man dringend die AHV Gesetze anpassen. Ein Versicherter sollte bei der Pension nicht für eine Lücke vor zig Jahren bestraft werden.
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    • Flötist 03.04.2018 13:32
      Highlight Naja, was du verkennst ist die Tatsache, dass die Digitalisierung und Automatisierung sämtliche Branchen betrifft und nicht bloss eine Sparte (wie Produktion in der letzten Revolution). Das Ausmass an Jobverlusten wird massiv grösser sein, als neue Jobs nachkommen. Jede Revolution hatte bisher viele Opfer hervorgebracht während der Übgerangsphase. Das wird hier nun viel weitereichender sein, wenn sich die Politik und Wirtschaft dem nicht langsam annimmt. Aber gut gibt es mittlerweile einige Verantwortliche, die das realisieren und was tun wollen.
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    • me myself 04.04.2018 18:33
      Highlight Das schon, aber AI ist schon nochmals eine ganz andere Bestie. Die lokalen Produkte werden dann auch von Maschinen und AI produziert. Es enstehen zwar neue jobs, aber es verschwinder mehr als neue entstehen.
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  • NotWhatYouExpect 03.04.2018 12:27
    Highlight 3D Druck ist super ;) bin mir gerade eine neuen Nachtisch Lampenverkleidung am drucken.

    Dauer: 26:50:00
    Verbleibend: 4 Stunden
    Gedruckt: 42.9MB / 49.0MB
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    • Nico Rharennon 03.04.2018 15:28
      Highlight Dein Drucker?
      Schichthöhe?
      Volumen des Drucks?
      PLA, ABS oder was spezielleres?
      Viel Erfolg!
      Ich bin an zwei Projekten, einmal neue Teststecker für meinen Arbeitgeber und eine Halterung für unseren Baby-Föhn (wenn sie schreit und nicht einschlafen kann ist das ein mega Wundermittel.)
      Mein letztes abgeschlossenes Projekt ist das T-Rex Skelett von thingiverse.com, dauerte etwa 7 Tage reine Druckzeit ;-) Sieht mega geil aus! :-)))
      4 0 Melden
    • Nico Rharennon 03.04.2018 15:38
      Highlight Ach ja und wie machst du deine Designs?
      Ich verwende zur Zeit OpenSCAD, ist zwar ok aber auch nicjt gerade das gelbe vom Ei.
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    • NotWhatYouExpect 03.04.2018 15:42
      Highlight Mein Drucker: Wanhao i3 Plus
      0.2mm

      Material ist ein Glow PLA :) also die Lampe leuchtet noch in einem Grünen Ton nach XD

      Eine etwas angepasste Version von https://www.thingiverse.com/thing:730263


      Zwischen durch hab ich schon ein paar Dinge bei mir im Haushalt Repariert (Kühlschrank einlage, Abfalltonne Halterung usw.)


      Uh ja solch ein Skelett will ich auch mal noch machen für meinen Neffen.
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    • NotWhatYouExpect 03.04.2018 16:36
      Highlight Für einfaches benutze ich TinkerCad und für komplexere Formen OnShape.

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    • Judge Dredd 03.04.2018 17:15
      Highlight Als Nachtisch eine Lampenverkleidung? Ich hoffe das liegt nicht zu schwer im Magen, ansonsten "en guete"
      😂
      7 0 Melden
    • Nico Rharennon 03.04.2018 20:39
      Highlight Ich hab einen Ultimaker Original Plus und auch schon glow gedruckt. Bald werd ich mein Sortiment um einen Prusa i3 mit multimaterial-upgrade anschaffen. 😍

      Die Zuzanna Lamp sieht ganz gut aus. Habe über dem Wickeltisch als Halter für das Mobile einen Mond mit Beleuchtung installiert. Kommt sehr gut an 🤣
      https://www.thingiverse.com/thing:2839543

      Ui für deinen Neffen kann ich dir den T-REX nur seeehr wärmstens empfehlen. Entweder die Hardcore-Version:
      https://www.thingiverse.com/thing:275091
      Oder nur den Schädel:
      https://www.thingiverse.com/thing:559603
      Beide schon gedruckt 😎
      1 0 Melden
  • Tan Long 03.04.2018 12:25
    Highlight Woher diese Menschen die Energie nehmen für diese abenteuerlichen Behauptungen wissen sie nicht. Elfenbeinturmdenken nennt man das. Alles kostet in erster Linie Energie und die kann man nicht herzaubern. Genausowenig die Rohstoffe die ein 3D Drucker braucht. Woher kommen den die Kohlenstoffverbindungen? Aus dem eigenen Garten? Menschen die die drängenste Frage nicht beantworten können, nämlich die der Energieherstellung, sollen nichts sagen!
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    • dan2016 03.04.2018 12:43
      Highlight ohne jetzt Experte zu sein. Aber ich denke, dass die Energie eher eines der kleineren Probleme ist. Wenn diese 'abenteuerlichen Behauptungen' zutreffend wären, würde der Energieverbrauch sicherlich ganz massiv zurückgehen.
      12 1 Melden
    • Laapharch 03.04.2018 13:08
      Highlight Wir haben nicht nur probleme mit der Energieversorfung auch wenn es eine der grössten ist. Es ist also ebenso wichtig vorhersagen und Lösungen für andere bereiche zu hören.
      5 0 Melden
    • Ms. Song 03.04.2018 13:18
      Highlight @Dondor hat nicht ganz Unrecht. Es geht oft vergessen, dass auch die Produktion zu Hause Ressourcen und Energie kostet. Einen 3-D Drucker mal eben 25 Stunden laufen zu lassen kostet einiges an Strom. Dabei wollten wir doch alle Strom sparen um bald möglichst auf Atomstrom verzichten zu können? Möchten wir wirklich alles aus Plastik herstellen? Wollten wir nicht Plastik sparen um die Weltmeere zu entlasten? Woher kommt der Rohstoff zum Drucken? Fällt wohl kaum vom Himmel.
      20 0 Melden
  • Str ant (Darkling) 03.04.2018 12:06
    Highlight Stellt Schallplattenspieler auf und lässt die BGE Platte laufen
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