Aargau
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Menschen nehmen an einem kostenlosen Deutschkurs teil, um gegen die Schliessung der Autonomen Schule Zuerich zu protestieren, auf dem Sechselaeutenplatz in Zuerich am Freitag, 6. November 2015. Seit Mittwoch hat der Verein Bildung fuer alle, der unter anderem kostenlose Deutschkurse anbietet, keine Raeume mehr. Die Stadt machte der autonomen Schule ein Angebot. Diese findet das jedoch unbefriedigend. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Von wegen «wie einem der Schnabel gewachsen ist» – Kein Deutsch in der Pause hat Strafkurs zur Folge.
Bild: KEYSTONE

Neue Regeln für Schüler in Egerkingen: Wer kein Deutsch spricht, wird bestraft

Die Primarschule Egerkingen führt Regeln ein, welche sich rechtlich in einem Graubereich befinden. Wer etwa kein Deutsch spricht, wird bestraft.

Philipp Felber / Oltner Tagblatt



Der Egerkinger Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung Ausführungsbestimmungen zur Schulordnung erlassen. Dies weil der Regierungsrat die Gemeinden in einem Brief im Herbst 2015 in die Pflicht nahm, dass sie ihre Funktion bei der strategischen Leitung der Schulen vermehrt wahrnehmen müssen.

Deshalb sind in vielen Gemeinden sogenannte Ausführungsbestimmungen zu Schulordnungen geschaffen worden, welche den Schulalltag in den Primarschulen und den Kindergärten regeln sollen. In den Bestimmungen sind klare Regeln, welche in der Schule zu gelten haben, aufgeführt. Davon ist in Egerkingen zumindest eine im Graubereich der gesetzlichen Grundlage, wie Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi selbst zugibt.

Deutsch ist zwingend

Das Dokument zeigt vor allem, dass es an der Egerkinger Primarschule offenbar einige Brennpunkte gibt, die der Gemeinderat anpacken möchte. Auffällig der Punkt «Umgangssprache» der Bestimmungen:

«Während den gesamten Schulzeiten und auf dem ganzen Schulareal ist die Umgangssprache Deutsch.»

Der Grund: In einzelnen Klassen haben bis zu 70 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund. Die Schule verliere auf diese Weise ihre integrative Funktion, wenn sich schlussendlich die deutschsprachigen Kinder anzupassen hätten. Um die Vorgaben durchzusetzen sieht der Gemeinderat besondere Massnahmen vor. Beim ersten Vergehen wird ein mündlicher Verweis ausgesprochen, beim zweiten ein schriftlicher Verweis an die Eltern mit der Androhung auf Anordnung eines kostenpflichtigen Deutschkurses.

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Und beim dritten Verstoss wird dieser kostenpflichtige Deutschkurs à 10 Lektionen für 550 Franken verfügt. «Wir sind hier vielleicht etwas in einem Graubereich», gibt Bartholdi zu. Es sei aber vor allem darum gegangen, mal Klartext zu sprechen. «Es kann nicht sein, dass die Schweizer Kinder ausgegrenzt werden.»

Sensibilisierung übers Portemonnaie

Diese Bestimmungen dann auch durchzusetzen, sei aber mit einem gewissen Augenmass zu regeln. «Ein gewisses Mass an Pragmatismus können wir von den Lehrer erwarten. Es geht vor allem um Situationen, wo von einzelnen Gruppen bewusst gegen die deutschsprachigen Kinder gearbeitet wird», erklärt die Gemeindepräsidentin.

Als Grundlage der Deutschunterrichtsverfügung sieht der Gemeinderat hier den Paragrafen 24 des Volksschulgesetzes. «Wenn wir bei einem ersten solchen Fall die Deutschunterrichtsverfügung erlassen, kommt natürlich eine Rechtsmittelbelehrung hinzu. Und dann lassen wir es mal darauf ankommen.» Zusätzlich werden laut der Verfügung die Eltern zur Kasse gebeten, wenn sie etwa an Elterngesprächen nur über einen Dolmetscher zu kommunizieren in der Lage sind.

«Mit Schulwegfahrten nimmt man den Kindern eine Möglichkeit, sich mit anderen Kinder zu treffen und auf diese Weise auch selbstständig zu agieren.»

Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi

Bartholdi erklärt die Massnahmen mit einer gewissen Empörung, aus der der Gemeinderat gehandelt habe. «Es kann nicht so weiter gehen, dass man das Gefühl hat, das Gemeinwesen kommt für alles auf.» Es könne nicht sein, dass die Gemeinde für die Erziehung, für Dolmetscher oder für zusätzlichen Deutschunterricht aufkomme. Darum müsse man die Eltern sensibilisieren. Und das gehe am besten über das Portemonnaie.

Nicht mit dem Auto in die Schule

Auch in anderen Bereichen des Schulalltags scheint nicht alles so zu laufen, wie es sich der Gemeinderat vorstellt. So lässt etwa die Disziplin der Eltern zu wünschen übrig, wenn es darum geht offizielle Schulanlässe zu besuchen. «Es kommt immer wieder vor, dass Eltern nicht auftauchen, etwa auch bei Elterngesprächen mit der Lehrkraft des eigenen Kindes», erklärt Bartholdi.

Dies soll verhindert werden, in dem klar geregelt wird, dass unentschuldigtes Fernbleiben bei einem solchen Anlass von der Schulleitung mit Disziplinarmassnahmen geahndet werden können. Und diese Massnahmen sehen, auch hier laut Volksschulgesetz, unter anderem auch eine Busse von bis zu 1000 Franken.

Ein weiteres Problem, dass offensichtlich konkret dem Schulalltag entspricht, sind Schulwegfahrten, welche der Gemeinderat unterbinden möchte. «Dies ist schon länger ein Problem in Egerkingen. Vor allem nimmt man den Kindern so eine Möglichkeit, sich mit anderen Kinder zu treffen und auf diese Weise auch selbstständig zu agieren», erklärt Bartholdi. Selbstverständlich seien diese Fahrten nicht verboten, es gäbe immer gute und pragmatische Gründe, warum Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen. Doch möchte der Gemeinderat diese auf ein Minimum reduzieren.

Gegen Kampfhosen und bauchfrei

An der Egerkinger Volksschule soll ein Klima herrschen, in welchem sich alle wohlfühlen, heisst es in den Ausführungsbestimmungen weiter. Dabei wird konkret auf Mobbing-Situationen eingegangen, die immer wieder, nicht nur in Egerkingen, zu reden geben. Weiter als anderswo geht man aber in Egerkingen neuerdings in der Durchsetzung gewisser Verhaltensregeln.

So findet sich ein konkreter Dresscode, der etwa Kampfhosen, trägerlose Tops oder Oberteile, welche zu tief geschnitten oder den Bauch frei lassen, verboten. Vergehen gegen diese Regelungen werden geahndet. So muss, wer zum zweiten Mal mit nicht dresscode-konformen Kleidern in die Schule kommt, ein von der Schule zur Verfügung gestelltes Oberteil oder Hosen anziehen. «Solche Massnahmen sind auch in anderen Schule üblich», erklärt Bartholdi.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Biggie Smalls 29.01.2016 21:31
    Highlight Highlight was ist mit den anderen drei landessprachen?

    und so btw: heutzutage lernt man ja bereits in der primarschule englisch. was ist, wenn man in der pause "yeah man" sagt?

    und so btw: wenn ein algerisches kind, dessen muttersprache unter anderem französisch ist, französisch spricht.. was passiert dann?

    fragen über fragen
  • Nichtswisser 29.01.2016 10:53
    Highlight Highlight Deutsch in einer schweizer Schule Pflicht? Und das in einem Land, wo nichtmal die Einheimischen richtig deutsch können? (Fehler können behalten werden :-P)
  • Peter (1) 29.01.2016 06:17
    Highlight Highlight Als in der De-CH lebende Tessiner frage ich mich schon, was für eine sprache meine zwillinge in der Schule miteinander reden sollen....
    die so allzugern hochgehaltene 3sprachigkeit der CH wird von der Mehrheit-Ethnie allzuoft vergessen....
    • christianlaurin 29.01.2016 12:56
      Highlight Highlight Und wie mann sieht sind sie von Hater umzingelt. Ein Detail die Schweiz ist 4 sprachig. Aber trotzdem sind sie 100% korrekt. Wir haben 4 Sprache BASTA! Und leider vergessen die meisten Deutsch Schweizer dass.
  • Big ol'joe 29.01.2016 00:00
    Highlight Highlight Liebe Leute,
    Ich denke, jetzt ernsthaft, das Problem ist Tiefgreifender. Die Kinder können Deutsch. Das heisst sie sprechen bewusst eine andere Sprache. Wieso?
    Wenn ich hier von "Gastland" lese, wenn jemandem so viel Hass entgegenströmt, das Gefühl von "du bist hier nicht Willkommen", dann schliesst man sich doch bewusst in Gruppen zusammen und grenzt diejenigen aus, die genau schon einen selbst ausgrenzen. Das Verbot löst keine Probleme sondern verstärkt diese eher. Wir schliessen uns Gegenseitig aus.

    Das nennt man dann Hass. Verbote und Normen lösen solche Konflikte keinen Deut...
    • thedarkproject 29.01.2016 12:33
      Highlight Highlight @Rhabarber: Das kann ich als Secondo bestätigen. In keinem Land der Welt werden *integrierte* Migranten so gut behandelt und aufgenommen wie bei uns.
    • Big ol'joe 29.01.2016 14:30
      Highlight Highlight @thedark: waren sie schon mal in einem anderen Land als Migrant, dass sie das bezeugen können?

      @Rabarber: das sehe ich nicht anders, in der Schule werden oft Schweizer ausgegrenzt. Aber ich glaube das kommt, weil Migranten grundsätzlich nicht aktzeptiert werden. Es muss nicht direkt auf der Strasse geschehen, die momentane politische Landschaft reicht dafür vollkommen aus, sich nicht Willkommen zu fühlen. Ich glaube das hat auch stark Unterbewusst zu tun...würde gerne viel, viel mehr schreiben, aber der Platz reicht nicht aus...
  • Pinga 28.01.2016 23:09
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz, wieso sich alle Leute so aufregen über diese Regelung. Die Landessprache zu lernen und auch zu sprechen in der Öffentlichkeit sind die ersten Schritte in Richtung einer gelungenen Integration, was ja wohl das Ziel ist. Oder wäre es euch lieber, wenn wir Schweizer andere Sprachen lernen müssen, nur damit wir in unserem eigenen Land auf dem Pausenplatz noch mitreden können?
    Und im übrigen für alle, die nicht glauben können, dass das so schlimm ist, es war bei uns absolut normal, wir Schweizer waren die Aussenseiter und wurden ausgeschlossen, Schweizer sein war die grösste Beleidigung die es gab. Nenne ich nicht gerade eine gelungene Integration...
    • «Shippi» 29.01.2016 07:36
      Highlight Highlight Ausländische Kinder haben öfter Angriffsstrategien entwickelt, um ihr angeschlagenes Sebstwertgefühl zu stärken. Schweizer Kinder sind teilweise zu brav und haben überhaupt keine Ahnung, was auf der Welt los ist. Vielleicht sollte man als Schule oder sogar als Kantonsregierung endlich Massnahmen einleiten, um diese Gräben aufzuschütten. Das haben wir dringend nötig.
    • christianlaurin 29.01.2016 12:58
      Highlight Highlight Es gibt 4 Landessprachen!!! Nicht 1! Wir sind nicht Deutschland, wir sind nicht Frankreich, wir sind nicht Italien. Wir sind die Schweiz mit 4 sprachen! So wenn so eine Regel gemacht wird dann bitte Schweiz Konform. Nicht kleingehsin Konform.
    • Pinga 29.01.2016 21:31
      Highlight Highlight Einverstanden, aber da dieses Dorf in der Deutschschweiz liegt haben die Kinder dort meiner Meinung nach auch Deutsch zu sprechen. Ausserdem bezweifle ich extrem stark, dass Italienisch, Französisch oder gar Romanisch das Grundproblem darstellen...
  • dä dingsbums 28.01.2016 20:54
    Highlight Highlight Schade sind das keine Millionärskinder, dann wäre das alles kein Problem.

    http://www.blick.ch/news/politik/extrawurst-in-zug-reiche-auslaender-muessen-kein-deutsch-bueffeln-id4327887.html

    Nichts integriert einfacher als das Portemonnaie :)
    • sambeat 28.01.2016 21:52
      Highlight Highlight Die Kinder der reichen Eltern sind wohl kaum der Grund für das, was in Egerkingen abgeht. Die integrieren sich einiges besser, als Menschen aus Südosteuropa.
    • sambeat 28.01.2016 22:24
      Highlight Highlight Holy, mit integrieren meine ich: Hier leben, es gut haben. Und keinen Ärger machen! Kein "hesch Problem, man? Was luegsch so blöd, man? Heb dini Frässi, man!"
      Das meine ich damit.
    • Max Heiri 28.01.2016 22:59
      Highlight Highlight In Zug sind es oft Expats Familien. Die ziehen nach ein paar Jahren weiter ins Ausland. Zusätzlich versteht jeder in der Schweiz Englisch oder sollte es zumindest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Heiri 28.01.2016 20:25
    Highlight Highlight Ja wenn die Kinder schon in der Schule nicht Deutsch lernen, dann versagt unser erfolgreiches Integrationsmodell. Dieses beruht darauf, dass es die Schweiz schafft praktisch alle Jugendliche nach der Grundschule in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
    • «Shippi» 28.01.2016 21:39
      Highlight Highlight Woher lesen Sie denn das aus dem Artikel? Die Schüler lernen ja Deutsch in der Schule. Ist es jetzt in der Schweiz verboten, in einer anderen Sprache zu kommunizieren? Und das in der Freizeit? Verstehe einige Gedankengänge hier wirklich nicht.
    • Max Heiri 28.01.2016 22:57
      Highlight Highlight Lieber Nik,
      Mit einem starken Slang und den fehlenden Wörtern wird es halt eben schwierig eine Lehrstelle zu finden.
    • «Shippi» 29.01.2016 07:40
      Highlight Highlight Und Sie denken, dass Verbote von anderen Sprachen auf dem Pausenplatz dabei helfen, die Sprachkompetenz zu fördern? Das ist Quatsch mit Sosse. Da müsste man schon auf dem ganzen Territorium der Schweiz Fremdsprachen verbieten, aber wir leben ja nicht im Serbien der frühen Neunziger Jahre, wo Albanisch verboten war oder auch nicht im Südosten der Türkei, wo Kurdisch ebenfalls verboten war. Wir sind ein demokratischer Staat, solche Verbote sind verfassungswidrig.
  • AdiB 28.01.2016 18:51
    Highlight Highlight leider ist es im alter nicht mehr so leicht sprachen zu lernen.
    ich würde gerne holländisch können aber auch albanisch, türkisch, indisch, arabisch, u.s.w.
    was ist verkehrt an anderen sprachen?
    nur die franzosen sind verschlossener als schweizer was sprachen angeht in europa.
    wieso können wir unseren kindern nicht beibringen die sprachen anderer zu erlernen anstatt gegen sie vorzugehen?
    • «Shippi» 28.01.2016 19:07
      Highlight Highlight Ich glaube, Sie verlangen da ein wenig zu viel, auch wenn Ihre Idee toll ist.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.01.2016 21:19
      Highlight Highlight @sound
      Haben Sie sich schon gefragt, ob der Sprachenkonflikt nur ein Symptom für einen tiefergehenden politischen Konflikt ist? Wenn Sie das Symptom verbieten, verschieben Sie den Konflikt nur auf eine andere Ebene, aber lösen werden Sie ihn nicht. Und möglicherweise unterschätzen Sie Ihre Möglichkeiten als Fachperson eine Kultur der Gemeinsamkeiten zu etablieren.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.01.2016 21:22
      Highlight Highlight @AdiB
      naja, verschlossen beim Sprachenlernen? Es gibt vier offizielle Landessprachen in der Schweiz 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.01.2016 18:44
    Highlight Highlight Wird dann Schriftdeutsch (oder was man dafür hält) oder Mundart gesprochen? Ist Mundart dann auch verboten? So ein Sprachenverbot oder -gebot wirkt hilflos. Könnte man die Sprachen der Schüler/-innen nicht auch als Chance sehen (gerade im Fremdsprachen- oder Deutschunterricht)? Und was ist so schlimm daran, wenn sich alle um Berständnis bemühen? Integration ist ja nie nur einseitig.
    • Alnothur 29.01.2016 18:29
      Highlight Highlight Ja, wir sollten es alle als Chance sehen, dass wir in unserem eigenen Land unserer eigenen Sprache wegen ausgegrenzt werden...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.01.2016 18:57
      Highlight Highlight Welche Sprache soll denn genau in den Pausen gesprochen werden - Schriftdeutsch (offizielle Landessprache) oder Mundart? Und gilt Schriftdeutsch dann für alle oder dürfen Schweizer Schüler trotzdem Mundart reden? Wer soll das kontrollieren? Und was ist eigentlich mit Französisch, Italienisch und Rätoromanisch? Das Verbot ist nicht nur schwammig, sondern auch schwer zu kontrollieren, aber solche Verbote scheinen ja gerade en vogue zu sein...
  • deepsprings 28.01.2016 18:30
    Highlight Highlight Kleidervorschriften in einer (öffentlichen) Schule gehen überhaupt nicht...
    • «Shippi» 28.01.2016 19:01
      Highlight Highlight Finde ich nicht. Die Schulen haben einen Erziehungsauftrag zu erfüllen, deshalb gehören zu freizügige Kleider verboten.
    • arriving somewhere but not here 28.01.2016 20:32
      Highlight Highlight Naja, den Erziehungsauftrag hätten in erster Linie mal die Eltern zu erledigen...
    • deepsprings 28.01.2016 20:45
      Highlight Highlight und nur die Eltern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • illuzion 28.01.2016 18:04
    Highlight Highlight ganz einfach, zurück mit den ganzen leuten dahin wo sie ihre sprache reden können und sich auf ihr leben dort vorbereiten können damit sie aus ihrem land mal was machen können, was aufbauen, bringt ja nichts wenn im ausland nur noch omas und opas leben oder mütter und väter aber vom westen her zusehen wie ihr land untergeht mit der hoffnung im westen wird alles gut :-)
  • dracului 28.01.2016 18:00
    Highlight Highlight Ich mag nicht, dass es immer mehr Gesetze und Vorschriften braucht, die unser Zusammenleben regeln müssen, weil es ohne nicht mehr funktioniert... In diesem Fall spüre ich jedoch eine grosse Not der Schule und der Behörden, dass man zu solch harten Mitteln greifen muss. Es ist einfach so, dass alle Herkunftsländer viel härter mit den Schülern umgehen, wodurch das Schweizer Schulsystem als extrem "freiheitlich" interpretiert wird.
    • atomschlaf 28.01.2016 18:24
      Highlight Highlight Gefällt mir auch nicht, aber MultiKulti funktioniert leider nur so!
    • dä dingsbums 28.01.2016 21:00
      Highlight Highlight @atomschlaf: Ich finde Deine Aussage etwas gewagt. Schlussendlich ist es _eine_ Gemeinde die meint ein Problem zu haben, das man mit Vorschriften lösen muss. Über 2000 andere Gemeinden in der Schweiz sehen das nicht so.
      Multikulti hat in meiner Schulzeit sehr gut ohne Vorschriften funktioniert. Und ja, wir waren auch viele Ausländer.
    • poga 28.01.2016 21:34
      Highlight Highlight Wie viele sind viele Ausländer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Nobody 28.01.2016 17:56
    Highlight Highlight Jemand hat mal gesagt, das nicht ein Land die Heimat sei, sondern die Sprache.
  • usländer 28.01.2016 17:46
    Highlight Highlight Ich meinte der Artikel in der BV lautet:
    Sprachenfreiheit
    Die Sprachenfreiheit ist gewährleistet.
    • «Shippi» 29.01.2016 07:45
      Highlight Highlight Tja, zum Glück steht die Verfassung über einer Gemeindeverordnung. Hätte hypothetisch gesehen allein die SVP die Verfassung gemacht, wären wir heute arm dran gewesen.
  • Miss_Ann_Thropist 28.01.2016 17:44
    Highlight Highlight Hahahahahahaha
    Also ich hab ein Jahr lang in einer Primarschule gearbeitet, in einer zweiten Klasse. Und die Kinder, welche die Landessprache Deutsch am wenigsten beherrschten waren die Schweizer, die bis zu dem Punkt ausschliesslich in Mundart kommunizierten und extrem Mühe mit der eigenen Landessprache hatten.
    Due Meldung hat also einen gewissen ironischen Unterton.
    • Maett 28.01.2016 18:48
      Highlight Highlight @Sylvan_Coron: Unabhängig was man von einer "Deutsch-Pflicht" halten mag, ist auch Schweizerdeutsch Deutsch, unabhängig davon wie gut oder schlecht Hochdeutsch gesprochen werden kann.
    • Scenario 28.01.2016 18:50
      Highlight Highlight @Sylvan_Coron: Habe auch schon ähnliche Erfahrungen von Primarlehrern in meinem Freundeskreis gehört. Aber ich denke mal es kommt darauf an wie hoch der "Ausländeranteil" an einer Schule ist. Sobald eine kritische Masse überschritten wird, geht es wahrscheinlich in die andere Richtung mit den Deutschkenntnissen der Ausländer-Kids.
    • mr-marple 28.01.2016 22:59
      Highlight Highlight Schweizerdeutsch ist nicht "Deutsch" sondern Alemannisch. Das "Deutsch" Deutsch hingegen ist Hannoveranisch.
  • smota 28.01.2016 17:34
    Highlight Highlight ich verstehe ja, dass die lehrer ausschliesslich deutsch sprechen sollen. aber maulkorb auf dem pausenplatz?

    ausserdem apropos mobbing habe ich am meisten für mein leben gelernt, als es auf den pausenplätzen hart auf hart kam.

    da wundert man sich noch warum schweizer keine kinder mehr haben. solche dinge motivieren ja gewaltig. die ausländer haben auch nur noch kinder, weil sie die gesetze wohl nicht verstehen. sorry gäll.

    noch eine frage, dürfen die kinder gegen andere auf französisch reden? nur wenn alle französisch können? hansli hat aber einen 2er in franz. was jetzt?
  • Matrixx 28.01.2016 17:30
    Highlight Highlight Genau.
    Frühenglisch im Kindergarten, aber reden darf man dann in der Schule nur deutsch...

    Ich hatte nie ein Problem, wenn meine Schulkollegen in einer anderen Sprache geredet haben.
    Ich habs nicht verstanden und deshalb hats mich nicht interessiert... Ist auch heute noch so...
    • AdiB 30.01.2016 11:08
      Highlight Highlight tja bin auch so einer, was ich nicht verstehe, macht mir auch keine sorgen.
      ich denke zuviele leben in letzter zeit unter paranoya. zu viel angst ist in der luft.
  • lexi 28.01.2016 17:30
    Highlight Highlight Was kommt denn eigentlich noch auf mich zu, in dieser Gemeinde? Zuerst Protestieren die Einwohner gegen eine Asylunterkunft, danach dürfen sich die Asylsuchenden dieses Zentrums nach dem Einkaufen nicht mehr vor dem Einkauszentrum versammel, weil das die anderen Einkäufer verunsichert, dann wurde das «Egerkinger Komitee» gegründet, welches sich für ein schweizweites Burkaverbot ausspricht und z guter Letzt, müssen Eltern, deren Kinder auf dem Schulareal dreimal beim nicht Deutsch reden erwischt werden, 550.- Franken für einen Deutschkurs bezahlen.
    • atomschlaf 28.01.2016 17:38
      Highlight Highlight Und wo genau liegt jetzt das Problem?
      Ich sehe keines ausser beim fragwürdigen Nutzen des Kurses. Eine Busse hätte es auch getan.
    • «Shippi» 28.01.2016 17:44
      Highlight Highlight Musst wohl die Gemeinde wechseln. ;-)
    • illuzion 28.01.2016 17:52
      Highlight Highlight auf dich zu kommt, das du eine flüchtlingsfamilie aufnehmen musst, sind ja alle willkommen, diese armen leute :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 28.01.2016 17:29
    Highlight Highlight Ich finde es richtig, wenn die Schüler sich auf dem Schulareal in der ortsüblichen Sprache (oder mindestens einer Landessprache) unterhalten müssen.
    Was ich allerdings nicht verstehe, ist der Sprachkurs. Es liegt ja wohl nicht am Können, sondern am Wollen, wenn gewisse Gruppen untereinander nicht Deutsch sprechen. Was da ein Deutschkurs bringen soll, erschliesst sich mir nicht ganz.
  • SVRN5774 28.01.2016 17:24
    Highlight Highlight Ausländerin hier. Ich finde, wer hier in der CH lebt, soll die Sprache lernen (wenigstens Hochdeutsch). Es stimmt wirklich, dass Schweizer manchmal ausgegrenzt werden. KA ob es immer noch so ist, aber damals als ich noch in die Schule ging, war es sogar für manche unterbelichtete Ausländer eine Beleidigung ein Schweizer zu sein.
    Es ist überhaupt nicht rassistisch oder fremdenfeindlich, wenn Schweizer denken, dass Ausländer sich benehmen müssen. Mir geht langsam dieses 1. und 2. WK- Denken von bestimmten Leuten auf die Nerven. Wir leben nicht mehr in der Vergangenheit. Lasst Blitze regnen! ⚡️
  • Thomas Bollinger (1) 28.01.2016 16:50
    Highlight Highlight Ist "Deutsch" definiert? Wenn ich so hören tu, wie manche Lehrkräfte die Standardsprache radebrechen, frage ich mich, ob die dann auch eine Strafe bekommen, nämli.
    • «Shippi» 28.01.2016 17:45
      Highlight Highlight Genau. Wenn man etwas einfordert, dann sollte man das auch selber einhalten.
    • Andi Amo 28.01.2016 22:04
      Highlight Highlight Für euch sind wohl alle Lehrer genau gleich und ihr selbst geht absolut fehlerfrei durch's Leben....

    • Thomas Bollinger (1) 29.01.2016 15:30
      Highlight Highlight Andi Amo - nein, es liegt daran, dass wir in der Schweiz hundslausige Standards in Sachen Hochsprache haben. Und die, die richtig deutsch sprechen, auch noch angefeindet werden, anstatt als Vorbilder zu gelten. Da können die Lehrer nichts dafür, sie wollen ja nicht als Sauschwobe angepöbelt werden. Also reden sie halt komisch, dann klappts auch mit dem Lehrerpatent.
  • The oder ich 28.01.2016 16:50
    Highlight Highlight Haben die da tatsächlich "Deutsch" hineingeschrieben? Dürfen die Kinder dann keine Mundart mehr sprechen? Egerkinger Dialekt ist ja nicht gerade ein musterhaftes Deutsch.
    • «Shippi» 28.01.2016 17:46
      Highlight Highlight Ich habe dir zwar ein Herz gegeben, aber der Solothurner Dialekt ist der schönste der Schweiz und sehr wohl musterhaft.
    • Andi Amo 28.01.2016 22:06
      Highlight Highlight Hmmm, lass mal nachdenken......Schweeeizer-Deeeeutsch...moment mal...da hat's doch...heeey, da hat sich doch TATSÄCHLICH auch ein "Deutsch" drin versteckt!! OMG!
  • Linus Luchs 28.01.2016 16:34
    Highlight Highlight Ist Johanna Bartholdi verwandt mit Andreas Glarner? Egerkingen, Oberwil-Lieli – diese Gemeinden führen vor, was sich in der Schweiz abspielt. Aus den blutigen Kapiteln der Menschheitsgeschichte wird nicht mehr gelernt.
    In einem anderen Forum las ich in gleicher Sache den Kommentar: „Diese Grundrechte wurden in erster Linie mal von und für uns geschaffen.“ Das wäre eine Cabaretpointe, aber das Lachen bleibt mir im Halse stecken, denn eine wachsende Zahl von Stimmbürgerinnen und -bürgern würde diesem Satz zustimmen. Die Schweiz auf dem Weg zum Apartheidssystem.
    • Linus Luchs 28.01.2016 18:38
      Highlight Highlight Herr Hitz, es ist doch schön, wenn die, die es nicht verstehen, sich wenigstens amüsieren.
  • Gantii 28.01.2016 16:32
    Highlight Highlight solche massnahmen gibt es überall und sie zeigen die komplette inkompetenz der bildungsbehörden.
    bei den eltern hats schon nicht geklappt (siehe politiker, lehrer etc.) wieso dann das gleiche mit den eigenen kinder wieder versuchen?!

    aber hauptsache es gibt geldstrafen.
    ich wette das einzige was die kinder in dieser schule lernen ist das geld die welt regiert und wer nicht konform ist wird bestraft.

    aber ist ja nur die bildung ......

  • Beckham 28.01.2016 16:03
    Highlight Highlight Im Sprachaufenthalt in Vancouver durften wir auch nur Englisch sprechen. Mussten Znüni oder ä. mitnehmen, wenn wir uns nicht daran gehalten haben. Klar, wir waren etwas älter und wollten die Sprache auch lernen. Aber vom Prinzip her ist es ja dasselbe.
    Die Formulierung hätte man vielleicht etwas anpassen können. Weniger Angst vor Ausgrenzung, sondern mehr Erfolg beim Lernen der Sprache :-).
    • «Shippi» 28.01.2016 17:06
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht das gleiche Prinzip. Sprachaufenthalte sind intensive Sprachkurse in einem fremden Land, das man in absehbarer Zeit verlässt. Ist es wirklich dasselbe?
    • poga 28.01.2016 17:34
      Highlight Highlight Nach deine Logik wäre es doch wichtiger, in dem Land in dem man lebt die Sprache zu beherschen. Weil da bleibt man und verlässt es nicht wieder.
    • «Shippi» 28.01.2016 18:54
      Highlight Highlight Ja, natürlich. Man stellt hier die Schüler so dar, als würden sie kein Wort Deutsch können. Dabei gibt es Schweizer Schüler, die zum Teil sogar schlechter im Deutsch sind als die ausländischen. Das hat aber nichts mit diesem Verbot zu tun. Damit ist eine Integration nicht getan, aber beschränkte Leute verstehen so etwas eben nicht.
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  • «Shippi» 28.01.2016 15:59
    Highlight Highlight Verstehe das Problem mit der Sprache in Egerkingen nicht. Bei etwa 3400 Einwohnern sind 800 Ausländer – laut Statistik. Wie kann es also sein, dass es in einigen Klassen einen Ausländeranteil von 70 % gibt? Werden da alle Ausländer in die gleiche Klasse gesteckt oder wie? Das ist mir wirklich schleierhaft. Mit Ausnahme der Sprache finde ich die anderen Verordnungen normal, schliesslich gehören Regeln zu einer Schule. Die Sprach-Massnahme finde ich aber mehr als übertrieben und mir tun die Lehrer leid, die nun Polizist spielen müssen, anstatt sich in ihren Pausen auszuruhen.
    • saukaibli 28.01.2016 16:30
      Highlight Highlight Es werden nicht alle Ausländer in eine Klasse gesteckt. Schweizer stellen einfach kaum mehr Kinder auf die Welt, haben aber die Illusion, dass wir keine Einwanderer brauchen um unsere Wirtschaft und Sozialwerke aufrecht zu erhalten. Wenn man das bedenkt, scheinen viele Schweizer doch ziemlich einfältig zu sein, nicht?
    • «Shippi» 28.01.2016 17:07
      Highlight Highlight Natürlich, an jenes habe ich gar nicht gedacht. Sie haben Recht.
    • TheMan 28.01.2016 17:27
      Highlight Highlight saukaibli Schweizer Familien haben angst Ihren Job durch die Geburt eines Kindes zu verlieren. Da die Chefs sobald etwas auffälliges ist. Zu einem Billigen Ausländer greifen. Da sie ja die möglichkeit haben seit wir die PFZ haben. Obwohl und die Linken ja Versprochen haben, wen wir die annehmen werden Arbeitsplätze geschafen und die Arbeitssicherheit bleibt bestehen. Dabei greifen immer mehr Firmen auf Ausländer. Da der Schweizer ja mehr Lohn usw möchte.
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  • Wasmeinschdenndu? 28.01.2016 15:47
    Highlight Highlight Wieso nicht? Erstens sind wir hier in der Schweiz und zweitens verstehe ich nicht wieso man auf Serbisch oder Albanisch sprechen muss auf dem Pausenplatz. Eine gemeinsame Sprache fürdert das Zusammengehörigkeitsgefühl und vereinfacht die Integration.
    • «Shippi» 28.01.2016 17:11
      Highlight Highlight Sicher fördert eine gemeinsame Sprache das Zusammengehörigkeitsgefühl. Deshalb werden im Unterricht ja auch nur Deutsch und Schweizerdeutsch gesprochen. Was die Kinder in der Freizeit tun und wie sie da kommunizieren, ist ihnen überlassen. Wenn sich aber bestimmte Gruppen bilden, um Schweizer gezielt zu beleidigen, dann hat die Schule sehr wohl ein Problem. Ein Sprachverbot löst jenes aber nicht.
    • Andi Amo 28.01.2016 22:18
      Highlight Highlight @Nik.Mania
      So? Und was löst das Problem dann? Bin gespannt auf Ihre Lösung...
    • «Shippi» 29.01.2016 07:58
      Highlight Highlight Fragen Sie Pädagogen (nicht die in Egerkingen), Psychologen, Sozialarbeiter und Sozialwissenschaftler. Es wäre ein guter Anfang, wenn diese Schule ihr Schulklima verbessern würde, damit diese ausländischen Schüler gar nicht erst in Versuchung kommen, Schweizer Schüler in ihrer anderen Muttersprache anzusprechen.
  • Eisenhorn 28.01.2016 15:42
    Highlight Highlight "An der Egerkinger Volksschule soll ein Klima herrschen, in welchem sich alle wohlfühlen, heisst es in den Ausführungsbestimmungen weiter. "

    Absolut... die Kinder fühlen sich immer sehr sehr wohl wenn es gaaanz viele Regeln gibt... Dresscode ist ein besonderer Favorit !

    Die Regeln wegen Deutsch sprechen kann ich selbst als eher "Linker" bei 70% Ausländeranteil nachvollziehen. Ging mir eher um all die anderen Punkte...
  • Pasch 28.01.2016 15:30
    Highlight Highlight Schliifts??
    • Pasch 28.01.2016 16:16
      Highlight Highlight Das "wörtlilehre" ist somit in der Pause auch verboten. Schluss mit französisch jawohl!
  • Stellklaus 28.01.2016 15:26
    Highlight Highlight Laut "Blick" werden die Schweizer Kinder an der Schule massiv gemobbt. Sollte vielleicht auch noch in dem Artikel stehen, scheint mir irgendwie relevant.
    • Zorr 28.01.2016 16:02
      Highlight Highlight Genau, da der Blick ja so eine verlässliche Quelle ist. Gäll?
    • Perseus 28.01.2016 16:02
      Highlight Highlight Ne sonst kann man ja nicht gegen die "rassistische" Gemeindepräsidentin wettern.
    • «Shippi» 28.01.2016 16:08
      Highlight Highlight Finde ich auch, falls man denn diese betroffenen Schüler interviewt hat und nicht nur die Erfahrung eines einzigen Schülers darstellt, was der objektive und professionelle Blick natürlich nicht tut. *räuspern*
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  • Perseus 28.01.2016 15:14
    Highlight Highlight Absolut korrekt. In der Schule soll Deutsch gesprochen werden. Bei 70% Kindern mit Migrationshintergrund muss sich ja ein Schweizer fast schämen wenn er kein albanisch mitreden kann.
    • «Shippi» 28.01.2016 16:11
      Highlight Highlight Natürlich muss Deutsch gesprochen werden. Aber manchmal ist es unter Secondos leichter, einige Ausdrücke in der Muttersprache anzuwenden. Ich frage mich aber, ob nun der gegenteilige Trend eingesetzt hat und Secondos heutzutage ihre (andere) Muttersprache vermehrt gebrauchen. Ich bezweifle es aber.
    • Züzi31 28.01.2016 16:25
      Highlight Highlight Es ist ja sicher nicht angedacht, dass die Wörter gezählt werden. Wenn jemand ein Wort nicht versteht und ihm dieses von einem Gspähnli mit den gleichen Sprachkenntnissen übersetzt wird, hat wohl auch in Egerkingen niemand etwas dagegen.
    • Perseus 28.01.2016 16:27
      Highlight Highlight Ich denke nicht das jemand irgendwas gegen vereinzelte Ausdrücke hat. Ich weiss aber von meinem Bruder der noch zur schule geht das es durchaus Gruppen gibt die sich nur auf Albanisch/Serbisch/Türkisch unterhalten.
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