Ruhegehalt für Regierungsmitglieder im Kanton Graubünden ersatzlos gestrichen
Kanton Graubünden: «Schluss mit goldenem Fallschirm für Regierungsmitglieder»
Darum geht es: Wenn ein Regierungsmitglied sein Amt niederlegt, bekommt es ein lebenslanges Ruhegehalt. Die Initiative fordert die Abschaffung dieses Ruhegehalts. So würden nur noch ehemalige Regierungsmitglieder ihr Ruhegehalt erhalten. Die Stimmbevölkerung hat den Goldenen Fallschirm am Sonntag an der Urne angenommen und dadurch ersatzlos gestrichen.
Gegenvorschlag: Statt der kompletten Abschaffung will der Gegenvorschlag den ehemaligen Regierungsmitgliedern eine Überbrückungsleistung über drei Jahre zukommen lassen. Der Gegenvorschlag wurde somit abgelehnt.
Stichfrage: Falls die Volksinitiative und der Gegenvorschlag der Regierung angenommen werden, muss bei der Stichfrage erneut gesagt werden, welchen Weg man besser findet.
Die Resultate:
Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live.
Initiative:
Kantonale Volksinitiative «Schluss mit goldenem Fallschirm für Regierungsmitglieder – Nein zum lebenslangen Ruhegehalt»
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
65,4% Ja
34,6% Nein
Gegenvorschlag:
Gegenvorschlag des Grossen Rats «Teilrevision des Gesetzes über die Gehälter und die berufliche Vorsorge der Mitglieder der Regierung»
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
47,2% Ja
52,8% Nein
Stichfrage:
Stichfrage: Falls die kantonale Volksinitiative und der Gegenvorschlag angenommen werden: Soll die Volksinitiative oder der Gegenvorschlag in Kraft treten?
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
59,6% Initiative
40,4% Gegenvorschlag
(nib)
Nationale Vorlagen
Service-Citoyen-Initiative
Service-citoyen-Initiative
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
16,4% Ja
83,6% Nein
Darum geht es: Die Initiantinnen und Initianten der Service-Citoyen-Initiative fordern, dass eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt wird. Das hiesse, dass auch Frauen einen Bürgerdienst leisten müssten. Wie ein solcher Dienst aussehen würde, erfährst du hier:
Initiative für eine Zukunft (Erbschaftssteuer)
Initiative für eine Zukunft
Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat
17,3% Ja
82,7% Nein
Darum geht es: Diese Juso-Initiative fordert eine Besteuerung von 50 Prozent auf Nachlässe und Schenkungen von Einzelpersonen, welche einen Wert von 50 Millionen Franken überschreiten. Alles bis zu diesem Wert bliebe steuerbefreit. Die Mehreinnahmen sollen in den Klimaschutz investiert werden. Mehr dazu erfährst du hier:
