Abstimmungen 2026
Aargau

Abstimmung im Kanton Aargau: Keine Blitzerabzocke mehr im Kanton Aargau

Abstimmungen in der Schweiz am 22. September 2024: Die Resultate aus dem Kanton Aargau.
Der Kanton Aargau stimmte über Blitzer und Sozialhilfe ab.Bild: keystone/watson

Aargauer Bevölkerung schränkt Aufstellen von Blitzern ein

Am 8. März 2026 wird im Kanton Aargau abgestimmt. Auf nationaler Ebene stehen vier Vorlagen auf dem Programm und auch auf kantonaler Ebene gelangen diverse Belange an die Urne. Hier findest du alle Informationen und Ergebnisse aus dem Kanton Aargau dazu.
08.03.2026, 07:0008.03.2026, 14:36

Kanton Aargau: «Blitzerabzocke stoppen»

Blitzer Radar in Zürich.
Schweizer Städte nehmen durch Blitzer jährlich mehrere Millionen ein. (Symbolbild)Bild: Shutterstock

Darum geht es: Die Volksinitiative verlangte, dass Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen in Zukunft nur noch mit der Bewilligung des Regierungsrats betrieben werden dürfen. Die Initiative wurde angenommen.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Aargauische Volksinitiative "Blitzerabzocke stoppen!" vom 18. September 2024

Ausgezählt: 196/196 | Stand: Schlussresultat

55,5% Ja

44,5% Nein

Kanton Aargau: «Arbeit muss sich lohnen»

Sozialhilfe statt IV: Nach dem Wegfall von IV-Renten landen immer mehr Menschen laut dem "SonntagsBlick" auf den Sozialämtern. (Symbolbild)
Der Grundbedarf für Sozialhilfe im Kanton Aargau beträgt pro Person aktuell 1'061 Franken.Bild: KEYSTONE

Darum geht es: Die Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen» verlangt eine Anpassung der kantonalen Sozialhilfe. Der Grundbedarf hätte für Menschen, die über zwei Jahre ununterbrochen Sozialhilfe beziehen, um fünf Prozent gekürzt werden sollen. Die Volksinitiative wurde abgelehnt.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Aargauische Volksinitiative "Arbeit muss sich lohnen!" vom 24. April 2024

Ausgezählt: 196/196 | Stand: Schlussresultat

44,8% Ja

55,2% Nein

(nib)

Nationale Vorlagen

Initiative «Bargeld ist Freiheit»

Bargeld-Initiative

Ausgezählt: 197/197 | Stand: Schlussresultat

43,5% Ja

56,5% Nein

Gegenvorschlag

Gegenvorschlag

Ausgezählt: 197/197 | Stand: Schlussresultat

73,9% Ja

26,1% Nein

Stichfrage

Stichfrage

Ausgezählt: 197/197 | Stand: Schlussresultat

37,0% Initiative

63,0% Gegenvorschlag

Darum geht es: Die Initiative verlangt zwei neue Verfassungsbestimmungen: Erstens will die Initiative, dass der Bund sicherstellt, dass Münzen oder Banknoten immer in genügender Menge zur Verfügung stehen. Wie viel Bargeld genügend ist, lässt die Initiative offen. Zweitens soll der Franken Schutz erhalten: Volk und Stände müssten zustimmen, sollte er durch eine andere Währung ersetzt werden.

SRG-Initiative

SRG-Initiative

Ausgezählt: 197/197 | Stand: Schlussresultat

42,0% Ja

58,0% Nein

Darum geht es: Die Volksinitiative «200 Franken sind genug (SRG-Initiative)» will in der Bundesverfassung festschreiben, dass sich die SRG auf einen «unerlässlichen Dienst für die Allgemeinheit» beschränkt. Der Bund soll zur Finanzierung von Radio- und Fernsehprogrammen die Abgabe von privaten Haushalten auf 200 Franken pro Jahr begrenzen.

Klimafonds-Initiative

Klimafonds-Initiative

Ausgezählt: 197/197 | Stand: Schlussresultat

23,9% Ja

76,1% Nein

Darum geht es: Den Initianten und Initiantinnen der Klimafonds-Initiative gehen die klimapolitischen Bemühungen der Schweiz nicht weit genug. Die Vorlage will, dass jährlich 4 bis 8 Milliarden zusätzliche Franken via eines eigens dafür eingerichteten Fonds in die Bekämpfung der Klimakrise fliessen.

Individualbesteuerung

Individualbesteuerung

Ausgezählt: 197/197 | Stand: Schlussresultat

49,1% Ja

50,9% Nein

Darum geht es: Das Bundesgesetz zur Einführung der Individualbesteuerung sieht vor, die steuerliche Ungleichheit von verheirateten und unverheirateten Paaren abzuschaffen. Funktionieren soll das, indem Ehepaare künftig genauso wie unverheiratete Paare individuell besteuert werden.

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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
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Erklärvideo Umweltverantwortungsinitiative
Video: watson
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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sacha B.
08.03.2026 13:01registriert Juni 2020
Die "Recht und Ordnung Jungen" wollen keine festen Blitzer - weil es anscheinend Freiheit ist zu rasen. Hoffentlich wird doppelt so viel temporär geblitzt, vor allem in den grünen und dunkelgrünen Orten.
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Lord_ICO
08.03.2026 14:08registriert März 2016
Zum Glück wurde die unsägliche "Arbeit muss sich lohnen" Initiative versenkt. Dass aber mehr als 40% der Abstimmenden einen Hass auf Arme haben, gibt mir schon zu denken.
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