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Neues Video veröffentlicht: So stürzte die Ju-52 bei Flims ab 

Publiziert: 30.11.18, 08:39 Aktualisiert: 30.11.18, 09:01

Es ist ein eindrückliches Zeitdokument: Heute veröffentlichte  Filmaufnahmen zeigen die letzten Sekunden der Ju-52, die am 4. August oberhalb Flims abgestürzt ist. 20 Menschen verloren ihr Leben.

Eine Augenzeugin filmte den Absturz der «Tante Ju» in Flims. Screenshot Blick.ch / Screenshot: blick.ch
Das Video half den Ermittlern bei der Untersuchung der Absturz-Ursache. Screenshot Blick.ch
Der «Blick» veröffentlichte das Video nun in einem exklusiven Bericht. Screenshot Blick.ch / Screenshot: blick.ch
«Ich hatte mein Handy zufällig in der Hand. Das Flugzeug kam mir erstaunlich nahe und gross vor», sagt die Frau zum «Blick». Screenshot Blick.ch / Screenshot: blick.ch
«Gleich nach dem Foto kam das Flugzeug irgendwie ganz komisch in unsere Richtung geflogen. Da habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmte, und auf ‹Video› gedrückt», erzählte sie weiter dem «Blick». Screenshot Blick.ch / Screenshot: blick.ch
Am Piz Segnas oberhalb von Flims in Graubünden ist am 4. August 2018 ein mehrplätziges Flugzeug abgestürzt. Beim Absturz sind alle 17 Passagiere und die drei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. CANTONAL POLICE OF GRISONS
Chefermittler Michael Flückiger leitete die Untersuchung zur Ursache der Absturzursache. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
Bei der Untersuchung des Absturzes der Ju-52 sind keine Hinweise auf technische Mängel gefunden worden, die den Unfall hätten verursachen können. Gleichwohl haben die beiden anderen Maschinen der Ju-Air ein vorläufiges Flugverbot erhalten. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
Beim Flugzeugtyp handelt es sich um eine Junkers Ju-52, ein Oldtimer, der in den 1930er in Deutschland entwickelt und bis Anfang der 1950er Jahre gebaut wurde. flightradar/jetphotos / Mirko Bleuer
Gegründet wurde die Ju-Air im Jahr 1982, als in der Schweiz zur Überführung von drei Junkers 52 (HB-HOS, HB-HOP, HB-HOT) aus der Schweizer Luftwaffe in die Zivilluftfahrt Spendengelder gesammelt wurden. JU-AIR / SUSANNE VENDITTI

Das Video, das der «Blick» auf seiner Website aufgeschaltet hat, zeigt, wie die Ju-52 senkrecht in den Boden kracht. Die Aufnahmen wurden von einer Augenzeugin gemacht, die sich mit ihrer Gruppe auf dem Segnespass befand.

Sie habe ihr Handy zufällig in der Hand gehabt, sagt die Frau im «Blick». «Das Flugzeug kam mir erstaunlich nahe und gross vor.» Sie schoss ein Foto des Fliegers, das aus Süden in den Sardonakessel flog. 

Gleich nach dem Foto sei das Flugzeug ganz komisch in ihre Richtung geflogen, so die Augenzeugin weiter: «Da habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmte, und auf ‹Video› gedrückt.»

Die Filmerin hat ihr Video kurz nach dem Vorfall der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) übergeben. Für die Ermittler sind die Aufnahmen ein wichtiges Beweismittel – denn die Ju-52 selbst zeichnet keine Flugbewegungen auf. (mlu)

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