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Algerischer Torhüter schiesst das kurioseste Eigentor des Jahres

Publiziert: 27.03.17, 09:54 Aktualisiert: 27.03.17, 09:58

So etwas hast du noch nie gesehen. Ein Torhüter in der zweiten algerischen Liga schiesst das Eigentor des Jahres. Eigentlich sieht es so aus, als hätte der 25-jährige Ammar Hamzaoui alles im Griff. Der Torhüter von ASO Chlef hat den Ball sicher in den Händen, entscheidet dann kurzfristig dagegen, den Ball zu einem Mitspieler zu werfen.

Der Auskick geht dann aber gründlich in die Hose – oder besser gesagt an den Kopf. Fatal ist allerdings erst das panische Eingreifen von Hamzaoui, wegen dem das Spiel 1:1 endet. (abu)

Die merkwürdigsten Fussballstadien der Welt

Stadio Valerio Bacigalupo, Taormina: Auf Sizilien kann man Fussball aus der Gondelbahn geniessen, die vom Meer in die Altstadt führt. instagram/agneserizzo_ / instagram/agneserizzo_
Stadion TJ Tatran Cierny Balog in der Slowakei: Hier kann es tatsächlich vorkommen, dass der Zug während dem Spiel zwischen Tribüne und Fussballplatz durchfährt. Hier gibt es weitere Informationen zum kurligen Bau.
Stadion Gospin dolac, Kroatien: Hier spielt der NK Imotski. Die Ruine Topana prägt das Bild der 4000 Zuschauer fassenden Arena.
Hinter der Ruine geht's 500 Meter runter bis zum Blauen See. Der Verein aus Dalmatien kickt in der zweithöchsten Liga Kroatiens.
Omnilife-Stadion, oder besser «el Volcan» in Guadalajara: Die Heimat des mexikanischen Spitzenklubs Chivas. Das ganze Stadion mit einer Tiefgarage liegt unter dem Erdhügel.
Vozdovac-Stadion in Serbien: Die Heimat des FK Vozdovac Belgrad fasst 5200 Zuschauer und steht ... auf einem Einkaufszentrum!
Nuevo Estadio Silvestre Carrillo auf Teneriffa: Das ist die Heimstätte von CD Mensajero, nahe dem Zentrum von Santa Cruz de la Palma. Das 1977 erbaute Stadion wurde von 2003 bis 2007 renoviert und hätte eigentlich mehr Plätze bieten sollen. Aber finanzielle Probleme liessen dies nicht zu. 6000 Fans finden heute drin Platz.
Stadion Sant'Elia in Italien: Die Heimstätte von Cagliari (Serie B) ist ein Stadion im Stadion. Weil die ursprünglich für die WM 1990 gebaute Arena 2002 den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprach, baute man kurzerhand ein Provisorium auf der Leichtathletikbahn. 2013 erhielt auch dieses die Bewilligung nicht mehr. Jetzt wird saniert, am Ende sollen 16'000 Fans Platz finden.
Mmabatho Stadium in Südafrika: Der Preis für die originellste Architektur geht nach Mahikeng. Hier kickt das Team von North West University vor maximal 59'000 Zuschauern.
Gebaut wurde das Prachtstück 1981 während der Apartheid von einer israelischen Firma.
Igraliste Batarija in Kroatien: Auf dieser schönen Postkartenaufnahme liegt unten rechts das Stadion von HNK Trogir.
Gleich neben der Festung Kamerlengo und dem Markusturm (beides UNESCO-Weltkulturerbe) kickte der Verein bis zu seiner Auflösung 2009.
Henningsvær-Stadion in Norwegen: Okay, von einem Stadion zu sprechen wäre vielleicht etwas übertrieben. Aber der Fussballplatz für das 500-Seelen-Dorf Henningsvær auf den Lofoten im Norden Norwegens musste dank Globetrotter Corsin einfach in unsere Liste.
Sapporo Dome in Japan: Das Stadion diente schon während der WM 2002 als Stätte für Vorrundenspiele. Der Rasen ist ausfahrbar und 41'484 Zuschauer passen rein. Das Baseball-Team der Hokkaido Nippon Ham Fighters und des J-League-Vereins Consadole Sapporo teilen sich die Arena hier.
Timsah Arena in der Türkei: Bursaspor trägt seine Heimspiele seit Dezember 2015 hier aus. Der Eingang bildet eine riesige Krokodilschnauze. (Bild: Modell)
Ottmar Hitzfeld Gspon Arena in der Schweiz: Auf dem höchsten Fussballplatz Europas (2008 Meter über Meer) über Stalden im Wallis wurde 2008 die Bergdorf-EM durchgeführt.
Estadio Municipal de Aveiro in Portugal: Hier wurde während der EM 2004 gespielt und der Sport Clube Beira-Mar (zweithöchste Liga) nennt das farbige Ding seine Heimat. 30'127 Zuschauer passen rein.
Lahden stadion in Finnland: Am Fuss der legendären Salpausselkä-Schanze trägt der FC Lahti seine Heimspiele aus. Im Winter wird die Arena auch für Biathlon und Langlauf genutzt.
Marina Bay Floating Stadium in Singapur: Die schwimmende Plattform misst 120 × 83 Meter und wird teilweise für Fussballspiele genutzt. Die Tribüne an Land ist für 30'000 Zuschauer konstruiert.
Svangaskard auf den Färöer-Inseln: Das ehemalige Nationalstadion steht direkt am Meer. 1980 in Toftir erbaut erhielt es erst 1991 ein Rasenfeld. Teilweise wartete während den Spielen ein «Ballsammler» auf einem Boot im Meer, um Bälle einzusammeln. Die Kapazität beläuft sich auf 6000 Zuschauer. Heute trägt B68 Toftir seine Heimspiele hier aus.
Europa Point Stadium in Gibraltar: Gleich neben dem Affenfelsen in Gibraltar soll im Herbst 2016 das Nationalstadion für 8066 Zuschauer eröffnet werden.
Estadio Hernando Siles in Bolivien: In La Paz steht mittendrin das Nationalstadion des Andenstaates. Auf 3637 Metern gilt es als eines der höchstgelegenen der Welt. Dank einer FIFA-Sondergenehmigung von 2007 darf das Nationalteam hier spielen.
Stade Louis II in Monaco: Die Heimat der AS Monaco. Von aussen kaum zu erkennen, denn der Bau passt sich dem Stadtbild im Viertel Fontvieille an. Das Spielfeld liegt acht Meter über dem Erdboden und steht auf einem vierstöckigen Parkhaus, das 1700 Autos Platz bietet.
Estadio Municipal de Braga in Portugal: Direkt am Berghang finden im «Steinbruch» 30'268 Zuschauer Platz. Auch an der EM 2004 wurde hier gespielt.
Rock Stadium in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Das Ding in Al Ain an der Grenze zum Oman steht noch nicht, aber die Arena sahnte 2012 schon Architekturprojekt-Preise ab. Es soll direkt in die Hügelkette Jebel Hafeet gebaut werden.
40'000 Zuschauer sollen hier dereinst unter dem Erdboden Fussballspiele sehen können.

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