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Karges Leben: zwei chinesische Hockeyspieler in Magglingen. Bild: KEYSTONE

«Müssen ihnen das Hockey-ABC beibringen» – Schweizer Entwicklungshilfe für China

Ein halbes Jahr lang bildet der Schweizer Eishockeyverband junge Chinesen aus. Rund 40 Teenager im Alter von 15 bis 20 Jahren befinden sich seit einer kurzen Zeit in Magglingen.

Publiziert: 11.10.18, 15:30 Aktualisiert: 11.10.18, 15:51

Unter den Trainern Köbi Kölliker und Alex Reinhard wollen die jungen Chinesen in der Schweiz ihre Fertigkeiten auf dem Eis verbessern. «Wir leisten Entwicklungshilfe auf dem Eisfeld» sagt Swiss-Ice-Hockey-CEO Florian Kohler zum Projekt. Entstanden ist es aus der seit 2007 bestehenden Zusammenarbeit zwischen der Eidgenössischen Hochschule für Sport und der Sportuniversität Peking, die bereits einen Studenten- und Dozentenaustausch sowie Wissenschaftsaustausch pflegen.

Verbands-CEO Kohler. Bild: KEYSTONE

Es sei an der Zeit, dass der Schweizer Verband auch anderen Ländern etwas weitergebe, sagte Kohler. «Früher waren wir auch auf die grossen Nationen wie Kanada angewiesen, um weiterzukommen, nun sollen andere von uns profitieren.» Er hofft aber, dass aus diesem Projekt eine Win-win-Situation wird. «Wir wollen in China dabei sein», so Kohler. Auch im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking erhofft man sich für die Schweizer Teams in der Vorbereitung gewisse Vorteile. Und Kohler wagt einen noch weiteren Blick voraus: «Wer weiss, ob nicht um 2030 herum in China einmal eine WM stattfindet?»

Lange Tage, aber viel Freude

Doch vorläufig geht es für Kölliker und Reinhard darum, das erste Team – «darunter hat es drei bis vier Spieler mit Elite-A-Junioren-Niveau» – spieltaktisch zu verbessern. «Individuell mit der Scheibe sind sie gut, aber das Spiel ohne Scheibe und die Mannschaftstaktik müssen sie noch lernen», so Kölliker.

Hockey-Legende Kölliker ist der Headcoach des Projekts. Bild: KEYSTONE

Dem Alt-Internationalen und langjährigen Trainer und Sportchef macht die Arbeit mit Jungen auch im Alter von 65 Jahren noch grosse Freude. «Auch wenn Alex und ich lange Tage haben, alles selber organisieren, den Staff ausbilden, Spiele organisieren müssen und dem zweiten Team das Eishockey-ABC noch beibringen müssen, ist es eine sehr interessante Aufgabe.»

Eis- statt Uni- oder Landhockey

Während das erste Team aus Spielern besteht, die in China in Academys von Privattrainern den Eishockeysport erlernten, sind jene aus der zweiten Mannschaft Quereinsteiger aus den Sparten Landhockey und Unihockey. Was allen fehlt, ist die Spielpraxis. Deshalb versuchen Kölliker und Reinhard, möglichst viele Spiele auszutragen. Die ersten zwei gegen Zuchwil (4. Liga) und Meinisberg (2. Liga) gingen 1:6 respektive 1:11 verloren.

Obwohl die Spieler am Bundesamt für Sport in Magglingen wohnen, dort trainieren und im Sportzentrum Zuchwil pro Tag zweimal auf dem Eis stehen, kostet das Projekt den Schweizer Steuerzahler nichts. «Es wird von der China Sports Administration und chinesischen Sponsoren getragen», so Walter Mengisen, stellvertretender BASPO-Direktor. Ob das Projekt länger als sechs Monate dauern wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Eine Delegation des Eishockeyverbands und Mengisen reisen nächstens für Verhandlungen nach China. (ram/sda)

Das sind die Bachelor-Kandidatinnen 2018

Hurra, hurra, die Bachelor-Kandidatinnen sind da! Sie alle streiten sich in der kommenden Staffel um Hahn Clive. Bilder: 3+
Alisha (29) aus Zürich.
«Die 29-jährige Alisha arbeitet im Sicherheitsdienst», heisst es in der 3+-Medienmitteilung.
Amanda (21) aus Solothurn.
«Die Solothurnerin war Teilnehmerin der Miss-Bern-Wahlen 2018.»
Ana (26) aus St. Gallen.
«Die schweizerisch-mosambikanische Schönheit war bereits mehrere Male als Model tätig und bekam sogar ein Angebot von Rapperin Lil Kim.» Oha!
Bellydah (27) aus St. Gallen.
«Zu ihren Hobbys zählt Bellydah das Rappen, sie hat schon eigene Songs und Musikvideos veröffentlicht.»
Carolina (31) aus Zürich.
«Als heissblütige Brasilianerin liegt der 31-Jährigen das Tanzen im Blut.»
Fabienne (25) aus Luzern.
«Die abenteuerlustige Immobilienvermarkterin überzeugt den Bachelor Clive mit ihrer ehrlichen und bodenständigen Art».
Francesca (28) aus dem Kanton Schwyz.
«Als Ausgleich zur Arbeit geht sie gerne ins Fitness-Studio trainieren, kickboxt und tanzt Zumba.»
Ivy (27) aus Deutschland.
«Die Aktfotografie ist ihre Leidenschaft.»
Jane (21) aus Bern.
«Jane hat fünf Halbschwestern und kann mit 19 Mitstreiterinnen deshalb gut umgehen.» Oh-oh ...
Julia aus Südtirol (24).
«Sie ist leidenschaftliche Motocross-Fahrerin und liebt den Schneesport.»
Noch eine Julia (29). Sie kommt aus Zürich.
«Die 29-jährige Landschaftsgärtnerin zeichnet sich durch ihren spirituellen und tiefgründigen Charakter aus.»
Maria (28) aus Deutschland.
«Die ehemalige Miss-Philippines-Germany-Kandidatin arbeitet sowohl als Programmiererin als auch als Model, Tänzerin und Schauspielerin.»
Mia (22) aus Zürich.
«Die Schweizer Kim Kardashian», steht in der Medienmitteilung.
Mona (22).
«Mona – Die Veganerin» hat 20 Tattoos.
Nicole (22) aus Bern.
«Die aufgestellte Bernerin besitzt ein eigenes Pferd und reitet leidenschaftlich gerne.»
Sanja (26) aus Österreich.
«Die Wiener Sexbombe».
Seda (25) aus Zürich.
«In der Zürcher Partyszene keine Unbekannte.»
Sofia (34) aus Zürich.
«Romantik und Rosen sind für die schöne Zürcherin kein Fremdwort.»
Sylwia (32) aus Zürich.
«Sylwia ist amtierende Schweizer Meisterin der International Federation of Body Builders (IFBB) in der Bikini-Klasse bis 160 cm.»
Valentyna (30) aus Zürich.
«Die gebürtige Ukrainerin konnte mit Erfolg ihre Leidenschaft für Pinsel und Farbe zum Beruf machen.»

«High-Waist-Jeans machen keinen guten Arsch»

Video: watson/Emily Engkent

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