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Roboter-Hotel ersetzt die Hälfte seines «Personals» durch Menschen 🤔

Es sollte das effizienteste Hotel der Welt werden. Jetzt hat das japanische Gasthaus «Henn na» mehr als die Hälfte seiner Roboter in den Ruhestand geschickt und durch Menschen ersetzt. 

Publiziert: 16.01.19, 12:02

Roboter werden wieder durch Menschen ersetzt.

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Roboter werden zwar nie müde. Trotzdem sind sie nicht unbedingt nützlicher oder effizienter als Menschen. Das zeigte sich beispielsweise bei der Produktion des Tesla Model 3, die laut Firmengründer Elon Musk durch den Einsatz von zu vielen Robotern massiv in Verzug geriet

Eine ähnliche Erfahrung musste auch eine Hotel in Japan machen, das komplett von Maschinen betrieben werden sollte. Doch nach erheblichen Problemen mit seiner automatisierten Belegschaft hat das «Henn na» in Tokio mehr als die Hälfte seiner Roboter entlassen und durch menschliche Mitarbeiter ersetzt. Das berichtet das Tech-Magazin «Engadget». 

Hotel-Page wird zum Spukgespenst

Insgesamt 243 Roboter waren in dem Hotel tätig. Sie sollten die Gäste begrüssen, Zimmer zuweisen, Gepäck reintragen und für Unterhaltung sorgen. Mit diesem Konzept wollte das Hotel zum Touristenmagnet und Experimentierfeld für Robotik werden. 

Bild: EPA/HUIS TEN BOSCH

Doch wie sich herausstellte, schufen die Maschinen mehr Probleme als sie lösen konnten. Der Chu-ri etwa, eine Art niedlicher Zimmer-Page mit Sprachassistent, konnte die Fragen der Gäste häufig nicht beantworten oder sprang mitten in der Nacht an, wenn die Gäste schnarchten. 

Die Hotel-Gründer Takeyoshi Oe und Hideo Sawada sehen nun ein, dass ihre Geschäftsidee Schwächen hat. Zum einen kann das Hotel kaum mit der technischen Entwicklung Schritt halten. Die eingesetzte Technologie erwies sich zu schnell als veraltet. Ihr Ersatz verursacht hohe Kosten. Zum anderen habe sich gezeigt, dass Roboter in vielen Situationen einfach nicht notwendig seien, sagte Geschäftsführer Sawada «Engadget». Manchmal fallen die Robo-Helfer den Menschen sogar regelrecht auf die Nerven. 

Übersetzt bedeutet «Henn na» übrigens so viel wie «seltsam» oder «fremd».

Verwendete Quellen:

(str/t-online.de)

Sexpuppen sollen selbst entscheiden, mit wem sie schlafen

Video: watson

 Roboter

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