Aktuelle Themen:

Der Centre Court in Gstaad inmitten der Berner Bergwelt.
Bild: Christian Pfander/freshfocus

Tennis total in Gstaad: In der Woche vor dem Männer- findet neu ein Frauenturnier statt

Das Gstaader Tennisturnier dauert in diesem Jahr wohl zwei Wochen. In der Woche vor dem Männerturnier soll im Saanenland ein WTA-Turnier stattfinden.

Publiziert: 01.03.16, 17:55 Aktualisiert: 01.03.16, 18:34

Turnierdirektor Jean-François Collet verkündete die News am Dienstag. Allerdings fehlt derzeit noch das Okay der Women's Tennis Association (WTA), welche den Umzug des Turniers vom österreichischen Bad Gastein ins Berner Oberland noch absegnen muss. «Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieser Wechsel des Austragungsorts nicht durchgeht», so René Stammbach, der Präsident des Schweizer Tennisverbandes. Der Tennisverband ist Mitinhaber der Rechte am Gstaader Männerturnier.

Generell ist die Freude gross, wenn die Schweiz tatsächlich erstmals wieder seit 2008 (letztes WTA-Turnier im Zürcher Hallenstadion) ein Frauenturnier durchführen kann. Zumal mit Belinda Bencic (WTA 8) und Timea Bacsinszky (WTA 14) aktuell zwei Schweizerinnen in der Weltrangliste an vorderster Front mitkämpfen. René Stammbach und Ruth Wipfli-Steinegger, die Verantwortliche im Tennisverband für das Gstaader Turnier, sprechen von einem «grossen Wurf», der Turnierdirektor Jeff Collet gelungen sei.

René Stammbach (vordere Reihe, rechts) beobachtet das Schweizer Aushängeschild Belinda Bencic.
Bild: Andy Mueller/freshfocus

Definitiver Entscheid schon bald

Die Idee, in Gstaad auch ein Frauenturnier durchzuführen, wurde seit dem Jahreswechsel verfolgt. In Australien wurde das Ganze konkretisiert. Und jetzt sind sich alle Partner in Gstaad und Bad Gastein einig. Erwartet wird, dass auch die WTA den Deal in den nächsten Tagen absegnen wird.

Mögliche Teilnehmerinnen für das Frauenturnier stehen noch keine fest. Für das Männerturnier in der dritten Juliwoche haben bereits der Franzose Gilles Simon (ATP 19) und der Spanier Feliciano Lopez (ATP 22) ihre Startzusage gegeben. (ram/sda)

Die besten Bilder aus 100 Jahren Swiss Open Gstaad

Klein aber fein: Das Swiss Open in Gstaad im Jahre 1958. Auf dem Court das Doppel der Herren. KEYSTONE / STR
1915 findet in Gstaad zum ersten Mal ein internationales Tennisturnier statt. PHOTOPRESS-ARCHIV / JULES DECRAUZAT
Zuschauer ohne Eintrittskarte versuchen die Spiele durch das Maschengitter zu schauen. KEYSTONE / STR
Bei Regenfall wird der Platz noch von Hand mit Schwämmen getrocknet. PHOTOPRESS-ARCHIV / STR
Bei heftigen Regengüssen helfen Gross und Klein mit, um den Center Court so schnell wie möglich wieder auf Vordermann zu bringen. KEYSTONE / STR
Auch der 12-fache Grand Slam Sieger Roy Emerson spielt im Jahre 1961 beim Swiss Open mit. Emerson gewinnt das Schweizer Turnier im Verlauf seiner Karriere fünfmal. Das Stadion in Gstaad ist mittlerweile nach ihm benannt. PHOTOPRESS-ARCHIV / STR
Auch bei den Frauen wird Tennis gespielt. Margaret Smith gewinnt im Jahr 1964 Einzel und Doppel. PHOTOPRESS-ARCHIV / STR
1967 gewinnt Roy Emerson das Turnier zum vierten Mal und gibt danach seinen Fans Autogramme. PHOTOPRESS-ARCHIV / STR
Siegerfoto des Turniersiegers John Newcombe im Juli 1971. PHOTOPRESS-ARCHIV / STR
Petra Delhees, Gewinnerin im Jahre 1979. PHOTOPRESS-ARCHIV / STR
Ein bekanntes Gesicht: Der heutige SRF-Tennisexperte Heinz Günthardt gewinnt das Turnier am 13. Juli 1980. KEYSTONE / STR
Die Siegerehrung von 1984. Auf dem Bild: Sieger Joakim Nystroem, Finalgegner Brian Teacher und Bundesrat Pierre Aubert, der gerade eine Ansprache hält. KEYSTONE / STR
Auch der heutige Federer-Coach Stefan Edberg gehört zu den ehemaligen Turnierteilnehmern in Gstaad. KEYSTONE / STR
Anfangs 90er Jahre sind die Schwämme mittlerweile durch eine Plane ersetzt worden. KEYSTONE / STR
Sergi Bruguera bejubelt seinen Turniersieg 1993. KEYSTONE / STR
Bereits in jungen Jahren nimmt auch Roger Federer am Swiss Open in Gstaad Teil. 1998 verliert er die Partie gegen den Argentinier Lucas Arnold. KEYSTONE / JUERG MUELLER
Sechs Jahre später klappt es dann mit dem ersten Turniersieg. Federer gewinnt den Final gegen Igor Andreev. KEYSTONE / YOSHIKO KUSANO
Wawrinka hingegen unterliegt 2005 in seinem bisher einzigen Final in Gstaad dem Argentinier Gaston Gaudio klar in zwei Sätzen. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr. KEYSTONE / MONIKA FLUECKIGER
Michael Lammer und Marco Chiudinelli gewinnen 2009 den Halbfinal gegen Yves Allegro und Horia Tecau und holen sich anschliessend den Titel im Doppel. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
So präsentiert sich der Center Court 2009 im Final zwischen Thomaz Bellucci und Andreas Beck. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Herrliche Kulisse: Die Roy Emerson Arena im Jahr 2013. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben