Bern
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Obergericht bestätigt lebenslängliche Strafe für Spiezer Doppelmord



ARCHIV - ZUR BERUFUGSVERHANDLUNG VOR DEM BERNER OBERGERICHT IM DOPPELMORDFALL IN EINEM KINDERHEIM IN SPIEZ, AM DONNERSTAG, 14. DEZEMBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- Ein Polizist sichert die Umgebung des Kinderheims am Montag, 13. Mai 2013 in Spiez. Bei einem Toetungsdelikt sind zwei Menschen gestorben. Die Ermittlungen zum Toetungsdelikt vom Samstag in Spiez laufen auf Hochtouren. Die beiden Opfer, ein Mann und eine Frau, weisen nach ersten Erkenntnissen des Instituts fuer Rechtsmedizin mehrere Stichverletzungen auf. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Der Tatort in Spiez. Bild: KEYSTONE

Es bleibt bei der Höchststrafe: Das bernische Obergericht hat die lebenslängliche Freiheitsstrafe für einen Mann bestätigt, der 2013 zusammen mit seinem Sohn in einem privaten Kinderheim im Berner Oberland das Heimleiterpaar erstach.

Mit seinem Urteil vom Dienstag bestätigte damit die zweite Instanz den erstinstanzlichen Schuldspruch bezüglich Strafmass. Die Bluttat hatte 2013 in der ganzen Schweiz für Entsetzen gesorgt: Der Leiter eines privaten Kinderheims in Spiez und dessen zufällig anwesende Freundin waren mit über hundert Messerstichen brutal ermordet worden.

Erst 18 Monate später konnte die Polizei zwei mutmassliche Täter festnehmen: einen Vater und seinen Sohn. Der Jüngere hatte zehn Jahre vor der Tat einige Zeit in dem Spiezer Heim verbracht und soll dort aus seiner Sicht ungerechte Strafen erlitten haben.

Da der Sohn zur Tatzeit noch minderjährig war, unterstand er dem Jugendstrafrecht und stand somit nicht mit seinem Vater vor Gericht. Der Vater wurde von der ersten Gerichtsinstanz als treibende Kraft hinter der Bluttat gesehen.

Die Verteidigung machte vor Obergericht geltend, der Sohn habe die Tat allein begangen. Der Vater sei erst danach in der Heimleiterwohnung aufgetaucht.

Der als Auskunftsperson vor das Obergericht geladene Sohn versuchte vergangene Woche, alle Schuld auf sich zu nehmen. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Überfall auf Tankstellen-Shop

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

«Keinen triftigen Grund» für Truppenabzug

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Jedem Kanton sein See: So sähe die Schweiz nach dieser radikalen Änderung aus

Wasser ist das Gold der Zukunft. Sagen zumindest einige schon länger. Dann würde es ja eigentlich auch Sinn machen, unsere Kantone rund um die grössten Schweizer Seen aufzubauen. So sähe die Schweiz dann aus.

Willkommen zurück zu unserer Serie: Herumspielen mit Schweizer Kantonen. In der Vergangenheit teilten wir sie bereits nach Nähe zum Kantonshauptort auf (gemessen an der Luftlinie und Reisedauer), definierten danach 20 Kantone mit den jeweils grössten Schweizer Städten und teilten zuletzt alle Einwohner gleichmässig auf die Kantone auf.

Im nächsten Experiment geht es um die Seen. Mehr als 1500 Seen und Weiher liegen in unserem Land. Darum ist man in der Schweiz nie weiter als 16 Kilometer von …

Artikel lesen
Link zum Artikel