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Leasingverträge vorzeitig beenden kann teuer werden – ist aber möglich. Bild: KEYSTONE

«Kann ich mein Leasing-Auto vorzeitig gegen ein neues tauschen?»

Daniele (32): «Seit einem halben Jahr habe ich ein Leasing-Auto. Kann ich das Auto jetzt gegen ein neues tauschen? Oder muss ich das Leasing gemäss Vertrag beenden?»

Andrea Auer / Comparis



Ein Artikel von

Lieber Daniele

Ein Leasingvertrag endet grundsätzlich nach Ende der vereinbarten Zeit. In der Regel sind das zwischen 12 und 60 Monate. Autowechsel sind in privaten Leasingverträgen in der Regel nicht vorgesehen. Du kannst den Leasingvertrag jedoch gemäss Konsumkreditgesetz Art. 17 vorzeitig kündigen. Die Leasinggesellschaften können allerdings davon abweichende Regelungen treffen. Diese müssen im Vertrag festgehalten werden. Prüfe deshalb deinen Vertrag.

Hohe Ausstiegsgebühren bei vorzeitiger Beendigung

Bei vorzeitiger Beendigung des Vertrages entstehen in der Regel Ausstiegsgebühren aufgrund des Fahrzeugwertverlustes. Nach kurzer Vertragsdauer wie in deinem Fall können sie sehr hoch sein. Denn der Wertverlust eines Autos ist am Anfang viel höher. Die Abschreibungen werden aber gleichmässig auf die Laufzeit des Leasings aufgeteilt. Bei einem frühzeitigen Ausstieg werden die Monatsraten also rückwirkend erhöht. In deinem Leasingvertrag findest du die entsprechende Amortisationstabelle mit den anfallenden Gebühren als Richtwerte. Was du ebenfalls nicht vergessen darfst, sind allfällige Zusatzkosten für Mehrkilometer oder Schäden am Fahrzeug.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch

Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Mit Autohändler verhandeln

Alternativ kannst du mit deinem Garagisten bezüglich eines Kaufangebots verhandeln. In der Regel nimmt der Autohändler dafür mit dem Leasinggeber Kontakt auf. Auch hier können allerdings Mehrkosten entstehen. Zudem können Autohändler oder Leasingfirmen einen Kauf verweigern.

Nachfolger fürs Leasing suchen

Dann sind andere Optionen nötig. Eine Variante ist die Übertragung des Leasings an einen Dritten. Dieser muss das Leasing zu denselben Konditionen übernehmen. Du findest mögliche Nachfolger auf verschiedenen Leasing-Portalen. Gebühren entstehen lediglich für die Umschreibung des Fahrzeuges. Aber Achtung: Die Übernahme muss vom Leasinggeber zuerst bewilligt werden.

Auto aus Leasingvertrag kaufen

Alternativ kannst du das Auto aus dem Vertrag kaufen und anschliessend als Occasion verkaufen. Die Summe des Kaufpreises berechnet sich aus den noch offenen Leasingraten und dem von der Garage berechneten Restwert. Dazu kommen wie auch bei der Kündigung allfällige Kosten für Mehrkilometer oder Fahrzeugschäden. Auf den Kauf kannst du nur bestehen, wenn vertraglich ein Vorkaufsrecht vereinbart wurde.

Viele Grüsse von Comparis.ch

Comparis.ch

Mit über 80 Millionen Besucher im Jahr zählt Comparis.ch zu den meistgenutzten Schweizer Websites. Das Unternehmen vergleicht Tarife und Leistungen von Krankenkassen, Versicherungen, Banken sowie Telecom-Anbietern, Autos und Immobilien.

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The Writer Formerly Known as Peter 16.11.2018 15:55
    Highlight Highlight "...allfällige Zusatzkosten für Mehrkilometer oder Schäden am Fahrzeug." - Darum hat man ja eine Vollkasko Versicherung. Ist Pflicht beim Leasing. Am besten mit Bonusschutz. Dann macht ein Schaden nicht viel aus.
    • What’s Up, Doc? 16.11.2018 16:27
      Highlight Highlight Das die Volkasko Pflicht ist und ein Bonusschutz ebenfalls schlau ist stimmt, aber:
      1. Mehrkilometer welche von der vereinbarten Jahresleistung im Vertrag abweichen müssen zu den Vertraglich festgelegten Konditionen vom Leasingnehmer bezahlt werden.
      2. Schäden welche über den "normalen" Gebrauch hinaus gehen müssen ebenfalls vom Leasingnehmer bezahlt werden, z.B. Brandlöcher von Rauchwaren oder Risse in Sitzbezügen oder Teppich. Was normal ist entscheidet im Zweifel ein Gutachter.

    • What’s Up, Doc? 16.11.2018 16:49
      Highlight Highlight Weder die Mehrkilometer noch die Schäden welche über den "normalen" Gebrauch, z.B. Brandlöcher oder Risse in Sitzpolstern und Teppich, hinaus gehen werden von der Vollkasko bezahlt. So ist es klarer formuliert.
    • The Writer Formerly Known as Peter 16.11.2018 17:44
      Highlight Highlight Jawohl. Und dafür brauchtest zwei Posts. ich bleibe aber lieber kürzer... weil sonst könnte er auch einfach den 20seitigen Leasingvertrag lesen! :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 16.11.2018 15:29
    Highlight Highlight Beste Option: Am besten nie ein Leasing eingehen.
    • What’s Up, Doc? 16.11.2018 16:30
      Highlight Highlight Du hast recht aber es gibt Ausnahmen.
      Für Firmen oder bei E-Autos macht ein Leasing durchaus Sinn.
    • Benjamin Gmür 17.11.2018 16:38
      Highlight Highlight Diese Aussagen passen zu anno 1990, kommt mal in der Gegenwart an. Ich lease nur, auch wenn ich das Geld hätte die Fahrzeuge zu kaufen, aber bin ja nicht bescheuert.
  • Lukeros 16.11.2018 14:58
    Highlight Highlight buchwert per xx.201x bei der Leasingfirma anfragen, paar tausender draufschlagen und ins internet damit, fertig.
    Geld vom Käufer an die Bank, rest behalten.
    (setzt voraus, dass man den Neuwagen gut verhandelt hat)
    Funktioniert in den ersten Monaten nur bedingt, wegen dem Wertverlust, wie oben beschrieben.

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