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Roman Catholic devotees mount the image of the Black Nazarene on a hearse prior to a raucous procession to celebrate its feast day Tuesday, Jan. 9, 2018, in Manila, Philippines. A massive crowd of mostly barefoot Filipino Catholics joined an annual procession of a centuries-old statue of Jesus Christ under tight security amidst fears of possible attacks by Islamic extremists. (AP Photo/Bullit Marquez)

Öffentliche Osterrituale fallen in diesem Jahr dem Coronavirus zum Opfer. Bild: keystone

Sektenblog

Wenn Ostern auf Corona trifft, leiden Geistliche und Schlechtwetter-Christen



Krisenzeiten sind für Glaubensgemeinschaften in der Regel ein Glücksfall. Wenn Menschen Existenzängste haben und sich um die Zukunft fürchten, suchen sie Trost und Halt im Glauben. Dann wachsen religiöse Sehnsüchte und Gefühle heran, die viele in normalen Zeiten als überflüssig empfinden.

Treffen eine weltliche Krise und religiöse Feiertage zeitlich aufeinander, rücken die kriselnden Kirchen in doppelter Weise in den Fokus der Öffentlichkeit. Die religiösen Festtage bescheren uns Feiertage und in schwierigen Zeiten wächst das Interesse an übersinnlichen und metaphysischen Fragen.

28.03.2020, Sachsen-Anhalt, Halle (Saale): Simone Carstens-Kant (r), Pfarrerin der Marktkirche

Gottesdienst fürs Internet in Corona-Zeiten. Bild: keystone

Doch mit Corona an Ostern ist alles ein bisschen komplizierter. Das fiese Virus legt nicht nur das öffentliche Leben lahm, sondern auch die Kirchen. Statt volle Bänke an den Ostergottesdiensten, verschlossene Türen. Das gemeinsame Ritual, das vielen Verängstigten hätte Trost spenden können, fällt ins Wasser.

Ängstliche und Verunsicherte hätten auch aus der Geschichte Hoffnung schöpfen können, dass Gott seinen Sohn für uns sündige Menschen geopfert hat. Und sie hätten im gemeinsamen Gebet gehofft, dass es der Allmächtige schon richten und uns einen Ausweg aus der Pandemie weisen werde. Wie einst bei Moses, als sich bei der Flucht seines Volkes aus Ägypten das Rote Meer teilte.

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Für das Internet inszenierter Gottesdienst. Video: YouTube/Ostviertel

Die christlichen Kirchen haben zwar auf die Krise rasch und kreativ reagiert. Sie haben im Rekordtempo das geistige und geistliche Leben ins Internet transferiert. Und stolz vermelden sie, dass ihre Angebote im Netz sehr rege benutzt werden.

Das ist zwar schön für die Geistlichen, die endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis verbuchen können, doch es stellt vielen Gläubigen kein gutes Zeugnis aus. Der Glaube scheint für sie lediglich eine Rückversicherung zu sein.

In sozial und wirtschaftlich guten Zeiten verstauen sie ihren Gott in der Mottenkiste und holen ihn nur hervor, wenn das Leben auf der Kippe steht oder es ein Fest zu feiern gibt.

In sozial und wirtschaftlich guten Zeiten verstauen sie ihren Gott in der Mottenkiste und holen ihn nur hervor, wenn das Leben auf der Kippe steht oder es ein Fest zu feiern gibt. Ansonsten genügen sie sich selbst und geniessen das Leben auf Teufel komm raus.

Ein solcher Schlechtwetter-Glaube ist kaum im Sinn von Jesus und seinem Vater. Sie verstehen den Glauben als bedingungslos und verbindlich. Glaube als Ritual, das man je nach Gemütslage und Bedürfnis konsumiert, ist nicht im Gusto des Erfinders.

Coronavirus als Strafe Gottes

So jedenfalls sehen es dogmatische Pastoren, die das Coronavirus als Strafe Gottes mit apokalyptischem Ausmass interpretieren. Oder als Mahnmal, das die Menschen zur Umkehr bewegen soll: weg vom hedonistischen Leben, in dem sich der Mensch zu Gott aufschwingt und hin zu einem strengen Glauben.

Doch scheint Gott die Rechnung ohne seine Kinder gemacht zu haben: Es ist zu vermuten, dass er nach der Überwindung der Corona-Pandemie bei vielen Menschen wieder in Vergessenheit geraten wird. Bis zum Ausbruch der nächsten Krise.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oxymora 14.04.2020 23:01
    Highlight Highlight Immer mehr Ungläubige Berufsgläubige
    wegen Coranvirus !!!
    Benutzer Bild
  • Michael Bamberger 14.04.2020 10:05
    Highlight Highlight Dieser biblische Jesus der Christen ist nicht irgendein Mensch, er ist Gott. Demnach hat Gott sein eigenes Sühneopfer mit sich selbst veranstaltet. In der Selbstversöhnung Gottes, in seinem Rechtshandel, dessen Währung Blut ist, agiert er zugleich als Gläubiger und als Vertreter der Schuldner. Und derselbe Jesus lässt an der eigenen Planung seines Sühneopfers keine Zweifel, denn:

    „Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.“ (Lk 13,33)
    • Power # Point 14.04.2020 12:15
      Highlight Highlight Mi. Ba. hoffentlich verläufts dich nicht, u. werde wenn möglich deiner Berufung gerecht, alsdann es wirklich dem so ist, denn andernfalls muss man es zuerst noch überdenken, ob er auf Schweizer Währung sich verlässt oder alles überdenkt!
    • Maracuja 14.04.2020 18:55
      Highlight Highlight @Michael: Dieser biblische Jesus der Christen ist nicht irgendein Mensch, er ist Gott

      So eindeutig ist das NT nicht, deshalb gab es immer wieder Streit, die Arianer lehnten das trinitarische Bekenntnis des Konzils von Nicäa ab und betrachteten Jesus nicht als göttlich. Im Konzil von Ephesos wurde beschlossen, dass Jesus sowohl göttlicher wie menschlicher Natur ist, diese Naturen aber einig unvermischt sind, die Überzeugung der Nestorianer (Jesus ist sowohl göttlicher wie menschlicher Natur, die Naturen sind aber geteilt und unvermischt) wurde zur Häresie erklärt. Maria galt nun als Theotokos.
    • Maracuja 14.04.2020 19:01
      Highlight Highlight @Michael

      Fortsetzung. Im Konzil von Chalcedon wurde die Zweinaturenlehren bekräftigt, was zur Abspaltung der Monophysitisten führte, für die Jesus ausschliesslich göttlicher Natur ist. Die koptische Kirche ist die bekannteste monophysitische Kirche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Power # Point 13.04.2020 16:24
    Highlight Highlight Welchen ideologischen Spektrum man hinfällig ist, wie Kommunismus u. andere Populisten, denn danach freien Glaubens gibt es nicht, dann wird aufgeschwatzt, u. welche die sich frei aufschwatzen lässt, die haben sich frei zu entscheiden, natürlich unter Druck, dass ((du musst dich frei entscheiden.)) Im Zweifelsfall nie!

    Da ist der Kolumnist mir am Nächsten, da unabhängig etwas publiziert wird, ohne abhängig zu sein.

    Die Meinungsmacher die andren von ihren Ideologien abhängig machen, mit immer wiederkehrenden Parolen, mit dem Ziel die Zweifel zu zerstreuen, das sind sektiererische Populisten, die nichts anderes gelten lassen, ausser: Eigene Meinung macht krank.
  • Power # Point 13.04.2020 14:47
    Highlight Highlight Wer eine Strafe Gottes ist, finden die meisten Frommen immer dann wenn ihnen dem Gegenüber nicht gleichwertig sind, u. in-demselben Zug von Nächstenliebe predigen, denn was hat es damit gemeinsam, wenn Hass u. Liebe gegenüberstehen, wie Corona- 19, gegenüber den frommen gesunden Gläubigen, die es als lästiges Hindernis empfinden, um ein geheiligtes Leben zu führen.
    • Power # Point 13.04.2020 16:32
      Highlight Highlight Wenn Corona- 19 Patienten nichts anderes gelten, als nur eine Last u. Strafe Gottes, das ihnen ein Hindernis ist, für ihr geheiligtes Leben ungestört u. ungehindert auszuleben, hat eines noch nicht begriffen, dass seine Gesinnung mit seinen Parolen der Nächstenliebe nichts gemeinsam hat.
    • Power # Point 14.04.2020 03:01
      Highlight Highlight Wenn Aussätzige von ihrem Jesus geachtet u. wertgeschätzt werden, wie verhält es sich dann, wenn ihm J.< seine Heuchler, sich selbst als seine Gläubigen u. Nachfolger nennen!?

      Aussätzige gelten noch heute als ausgestossene, die von Gott gestraften, u. das ausgerechnet von diesen, denen Gottes Liebe, ihre Nächstenliebe so wichtig zu scheinen muss, aber es von sich aus der Nächstenliebe nie waren.

      Wenn die nicht ihres gleichen wie Aussätzige behandelt werden, als die Unreinen wie es im Mittelalter u. vor 2020 Jahren es schon war, waren es denn nicht die ersten Christen die ihn ihren Jesus, seinen demütigen Herzen so sehr beleidigten u. erniedrigten.
  • Alienus 13.04.2020 14:17
    Highlight Highlight Alternative Ostereier
    oder
    Nix
    .

    Oh Osterhase, liebster Osterhase,
    leg deine Ostereier uns ins Grase.

    Falls wir nicht finden deine Dinger,
    zeig uns nicht deinen Stinkefinger.

    Es trampelt drauf das Osterlamm,
    macht daraus ein Schokoschlamm.

    Der Kompost treibet frisches Gras,
    worüber freuet sich der Osterhas.

    Tut fressen, rammeln und gebären,
    um sich für Ostern zu vermehren.

    Damit wir haben neue Haseneier,
    für unsere kommende Osterfeier.

    Denn unter deiner Blume deren viel,
    ist die eiförmige Losung deren Ziel.

    Eier oder Losung, es dich nicht ficht,
    was man isst, juckt dich doch nicht.
    • Share 13.04.2020 21:14
      Highlight Highlight @Alienus

      ???
    • Pasionaria 13.04.2020 22:03
      Highlight Highlight Sitzt ein betrübter Osterhase
      nach Ostern traurig noch im Grase,
      hat verpasst das Osterfeste.
      Glück, 'ne fröhlich Henne kommt daher:
      "auf! Fake-Ostern feiern, gar nicht schwer!"

      Machen wir's den Menschen nach:
      klettern grad auf's nächste Dach:
      Ballon, steige auf gen Himmel!"
      Oh, du Schand, zerplatzt so bald!
      Die beiden aussehn nun soo alt.

      Moral des Oster-Fake-Limmerick:
      Menschen kopiern, macht nur sick!



    • rodolofo 14.04.2020 08:24
      Highlight Highlight Manchmal wird der Hase zum Raser!
      Aber nicht aus Angst vor den Masern.
      Der Fuchs ist hinter ihm her, mit seiner ganzen Schlauheit!
      Wie beruhigend ist es da, zu hören, dass immer noch regelmässig Rasen gemäht werden.
      So lange der ordentliche Schweizer seinen Rasen mäht, kann es noch nicht so schlimm sein.
  • Power # Point 13.04.2020 13:25
    Highlight Highlight Es gibt neben Hugo Stamm noch weitere Kolumnisten, die gerne über ähnliche Inhalte schreiben, doch leider nicht aus Gewissensgründen, wegen möglichen kontrahieren nicht gegenüber stellen will, doch gewisse lustige Zitate auf den Blog bringen will.

    Wie zum Beispiel: Ist Jesus stärker als das Coronavirus?

    Da ich seine herzliche Provokation mich niederschlägt, fühle ich mich genötigt gewisse Zitate nieder-zuschreiben!
    Benutzer Bild
    • Power # Point 13.04.2020 17:34
      Highlight Highlight Aus seinem Spektrum, Späckdrum hat XY wieder folgendes publiziert;
      Benutzer Bild
  • Rene Goeckel 13.04.2020 12:03
    Highlight Highlight Das einzig erfreuliche und erkenntnisreiche an der jetzigen Situation ist, dass die Kirchen ganz klar und per Definition NICHT systemrelevant sind. Jeder Supermarkt ist wichtiger. Die hohen Herren müssen sich fügen und beugen. Dass ich das noch erleben darf! Herrlich!
    • rodolofo 13.04.2020 13:50
      Highlight Highlight Gleiches gilt für den Sport.
      Es ist schon erschütternd, mitzuverfolgen, wie die Sportfans sich an die Archiv-Aufnahmen klammern und die Highlights von früher wieder aufwärmen und wiederkäuen!
      Dieser Kulturschock muss auch für Sofa-Sportler sehr hart sein!
      Umso schöner wird es dafür sein, wenn die Gottesdienste und Sportveranstaltungen endlich wieder stattfinden dürfen!
      ... in 1-2 Jahren...
    • BVB 14.04.2020 19:41
      Highlight Highlight @Rene Goeckel
      Warum freut es dich wenn andere ihren Glauben nicht mehr ausleben dürfen?
  • Ro Viking Ger 13.04.2020 09:24
    Highlight Highlight Corona und Ostern ein praktisches Duo für die Missionierung.Dies wird vollumfänglich von Freikirchen perfide ausgenützt um ihren Missionsauftrag zu etablieren.Letzthin in einer Zeitung.Ganzseitig dargestellt, werden die aktuellen Ängste von Menschen missbraucht um schlussendlich ihre Glaubensansicht, dass jeder durch Jesus gerettet werden kann schmackhaft zu machen.Mit Ostern wird ebenfalls fleißig für Jesus geworben (meist auf persönlicher Ebene),obwohl Ostern ursprünglich nichts mit Jesus zu tun hat und vom Christentum geklaut wurde und nun auch für eigene Zwecke missbraucht wird.
  • Pasionaria 13.04.2020 07:33
    Highlight Highlight Maracuja
    R.....
    Da muss ich unbedingt noch eine Korrektur anbringen:
    Bei meinem letzten Kommentar schrieb ich von der aktuell regierenden Partei in Mexico von > Kommunisten. Das ist natürlich nicht korrekt, es handelt sich bei AMLO, der jetzigen Regierungspartei, um eine linkspopulistische, leider sehr wirre und recht verlogene Partei. Jedermann wünschte, es wäre nicht so.
    GI > Rabbi?
    • Maracuja 13.04.2020 11:38
      Highlight Highlight @Pasionaria & Rabbi

      Danke für eure Infos. Dann lag ich also richtig mit der Vermutung, dass PRI wenig mit einer kommunistischen Partei wie in Kuba gemeinsam hat. Dass linke bzw. linkspopulistische Parteien an der Macht oft ihre Wählerbasis enttäuschen, scheint ein weit verbreitetes - aber nicht überraschendes - Problem. Meine hoffentlich bald Schwiegertochter hat den linken Kandidaten ohne Begeisterung gewählt, um Bolsonaro zu verhindern. Sie hält grundsätzlich alle brasilianischen Politiker/Parteien für korrupt.
    • rodolofo 13.04.2020 14:05
      Highlight Highlight Ich denke, die kubanischen Revolutionäre mit Fidel Castro und Che Guevara waren anfangs und nach ihrer (überraschend) erfolgreichen Revolution alles Andere, als Kommunisten, wohl eher pragmatisch- und praktisch-bodenständig denkende Menschen und "Linkspopulisten".
      Der "Kalte Krieg" und die knallharte Reaktion der US-Regierung auf die Ungeheuerlichkeit eines erfolgreichen Aufstandes in ihrem "Hinterhof" trieben die kubanischen Revolutionäre aber direkt in die Arme der Sowjetunion!
      Etwas zwischen "Kapitalismus" und "Kommunismus" durfte es damals nicht geben!
      Und darum gab es das auch nicht...
    • Pasionaria 14.04.2020 15:17
      Highlight Highlight Rabbi
      Sehr unheimlich - Dein Schweigen, v.a. wenn Du noch angesprochen wirst und sowieso als, wie soll man sagen, als.....By_sider?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 13.04.2020 06:04
    Highlight Highlight Off topic an dieser Stelle, da so beschwerlich stets zurückzuscrollen. Sorry.
    1/2
    Maracuja
    Rabbi (> Korrektor, bitte....)
    M..., Du fragst: "Spielt der Kommunismus/Marxismus in der PRI eine und wenn ja, welche Rolle? War das in den Anfängen eine leninistisch organisierte Partei? War Atheismus Pflicht für Parteimitglieder?"
    Fragen für die man die mexik. Polit-Geschichtsbücher konsultieren müsste. Oder aber Rabby's Bekannte, ihres Zeichen (sicherlich nicht am Hungertuch nagende, wie leider z.Z. unfassbar viele andere) Grossnichte eines ex-PRI-Präsidenten.
    ff
    • Power # Point 14.04.2020 03:21
      Highlight Highlight Pasionaria, liest sich das nicht selbstgerecht was User Pasionaria so aus sich selbst heraus schreibt!?

      Wenn etwas zu ändern ist, dann fängt man zuerst bei sich selbst an, denn nur so kann erfolgreiche Überzeugungsarbeit gewährleistet werden, ansonsten muss sich niemand wundern, wenn von ihnen, den Chr. die ihren Botschaften nicht für voll genommen werden.

      Wenn von Nächstenliebe u. Selbstaufopferung von Euch so viel geredet u. geschrieben wird, warum legt ihr selbst eure Hände nicht an der Sache an!?

      Nächstenliebe heisst nicht weggeschafft u. ausgegrenzt dulden, sondern unter sich zu akzeptieren.
    • Power # Point 14.04.2020 03:51
      Highlight Highlight Nicht alle Corona-Infizierten kehren nach der Pandemie völlig gesund wieder an ihren Arbeitsplatz zurück, u. was dann wenn anstelle Weiterbildung, eine vermeintliche Umschulung in ein Behindertenheim erfolgt!?

      Man spricht u. schreibt da schon, von einer Wiedereingliederung in die Gesellschaft, aber denn wohin, etwa in ein sozialgenössisches Heim, das durchaus eine Ausgrenzung ist !!?

      Wenn jemand sich als Christ berufen sieht, alle andren mit ihren Namen u. zu unrecht an den Pranger zu stellen, so muss ich doch sagen; denn wo euer Herz liegt, da liegt auch euren Schatz, den Wert eines Menschen, oder nicht!?
  • Pasionaria 13.04.2020 05:59
    Highlight Highlight 2/2
    Maracuja
    Rabbi....
    Was ich aber aus der jüngeren Geschichte bis vor 30-40 Jahren weiss: die PRI hat gar nichts mit Kommunismus** am Hut, sie frönt dem sozio-Kapitalismus.
    D.h. als DIE opportunisten Partei laufen jetzt einige zu AMLO (aktuelle Kommunistenpartei) ūber, dies nur um Ämtlis und Einfluss zu gewinnen.
    Alle, prakisch ohne Ausnahmen, diese Machthaber > spez. Blick nach Norden Mexicos > würden ihre eigene Grossmutter für Macht und Einfluss, ohne mit der Wimper zu zucken, verkaufen!

  • Pasionaria 13.04.2020 02:42
    Highlight Highlight Off topic an dieser Stelle, da so beschwerlich weit zurückzuscrollen. Sorry
    1/2
    Maracuya
    Rabbi, bitte mir hier als Korrektor (Deinem Hobby) 'beizustehen'!
    PRI - Mexico: ursprünglich (!) als links-soziale, gar als revolutionär auftretende Partei gestartet, kontinuierlich
    machtbesessen, korrupt und opportunistisch bis zum Geht-geht-nicht-mehr geworden. Dies bis zum heutigen Tag.
    Der grosse konservativ-katholische Gegenspieler PAN nicht wirklich moralischer. Immerhin gelang Ihnen ein wirtschaftlicher Aufschwung und die Stabilisierung der Währung.
    ff
    • Power # Point 14.04.2020 03:37
      Highlight Highlight Pasionaria, sie schimpfen über andren, um sich selbst ins bessere Licht zu stellen, denn zuerst muss jeder hinterfragen, wie steht es da um sie selbst, über das wo sie soeben schreiben u. geschrieben haben.

      Andere ins schlechte Licht zu stellen ist eine leichte u. bequeme Sache, ohne sich selbst zu hinterfragen, wie steht es da sich um sich selbst.

      Wenn Freitagsabend die Politiker um ihren Tisch poltern, wenn das alles niedergeschrieben würde, dann wäre gut beraten, das alles was geschrieben, dass man das zuerst im Kopf etwas reifen lässt, u. erst danach es veröffentlicht.
    • Pasionaria 14.04.2020 15:14
      Highlight Highlight P ./. P
      Sind Sie Share?
      Ich versteh kein Wort, aber ich verpasse wahrscheinlich nicht viel.....
      Quarantäne scheint nicht allen zu bekommen
      Soll vorkommen.
      Machen Sie doch ein paar Turnübungen vor dem offenen Fenster
    • Share 14.04.2020 17:36
      Highlight Highlight @Pasionaria
      Ich darf doch sehr bitten. Ausserdem ist zynisch hässlich, bekommt keinem Teint. Vielleicht Sehnsucht nach ein bisschen Büxengift?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 13.04.2020 02:40
    Highlight Highlight 2/2
    Maracuja
    Rabbi......
    Die heutige extreme Linksregierung erweist sich leider ebenso als Katastrophe; viele Erwartungen (inkl. meine) total enttäuscht; auch vieler ArbeitnehmerInnen.
    Mit ihrem selbstzerfleischenden Hass auf vorangehende (u. sie selbst?) Korruption ist sie daran, sinnlos die Wirtschaft zu ruinieren, dabei ohne viel von ihren Versprechen einzuhalten (auch das NICHTS Neues).
    Absolut traurig für dieses arbeitsame, geschickte und generell äusserst liebenswürdige Volk.
    Fazit:
    Überall, ob rechts - ob links
    auf der Politbühne stinkts!
    • Power # Point 14.04.2020 18:12
      Highlight Highlight Selig die armen im Geiste, natürlich solche u. andres sind sehr brutale Auszüge aus dem Buch das sie verehren. Auch wird auch nur zwei Wörter zum Schreckgespenst: Ihr Otternbrut. Natürlich aus der Schindliteratur die scheints schon bald zweitausend Jahre alt sein sollte.
    • Alienus 14.04.2020 22:21
      Highlight Highlight Pasionaria

      Hier ist sicherlich eine interessante Translation für P² angebracht: …seiner SCHIND-literatur …

      … SCHIND, m., schinde,f. haut, insbesondere die feinen von der kopfhaut abblätternden schuppen, rinde. (Anmerkung: auch Haut der Schlachttiere ) ein im hochd. ausgestorbenes wort, das indes als stammwort zu schinden angesetzt werden musz.

      …Schinder, Schindacker, Schindanger, Schinderloch, Schinderhannes … und vieles mehr…

      Ach, liebe ich den Schinder... äh Sektenblog!
    • Pasionaria 15.04.2020 03:32
      Highlight Highlight Alienus
      oh, wiederum interessant - bei Ph2's Wortwahl ist man sich's eben gewohnt, dass er Vokale verwechselt.
      Ich las ohne zu zögern > Schundliteratur, was ja auf seinen Beschrieb passte: 2000 Jahre alt und Schund = unsittliche oder verderbliche Literatur.
      Für mich > Schind nicht existent.

      Nun, nach Deiner Erklärung geht mir auch ein Licht auf, im Berner Dialekt spricht man auch von > Schinti
      = Schale von Früchten und Gemüsen.
      Ist das nicht alles spannend!

      Was meinte er nun wirklich: Schind oder Schund?

      Auch ich liebe den Schund....äh, Sektenblog. Er kann soo lehrreich/bildend sein :-))
  • Oxymora 12.04.2020 22:56
    Highlight Highlight Wegen der Corona-Pandemie, werden sehr viele Daten erfasst.

    Die Wirksamkeit von Gebeten kann so repräsentativ erforscht werden.
    Benutzer Bild
  • Pasionaria 12.04.2020 17:34
    Highlight Highlight Ich hab sie gefunden, die Eier im Blog;
    - ein schön-buntes > Maracuya's überlegte, ausgewogene und ansprechende Stellungnahmen
    - ein hervorstechend farbig gebiertes > Alien's sp(r)itzfindige Beiträge
    - ein angedūtschtes > eines 'rabbi_aten' Huhns? **
    - bedauerlicherweise auch einige faule ge_fund_ine
    Das reicht eigentlich für dieses Oster-Hohefest.

    **(mas o menos broma, disc...)
    .
  • Michael Bamberger 12.04.2020 14:49
    Highlight Highlight Saerd neute: "Das (Pädophilie) hat mit dem Zölibat nichts zu tun.

    Ah ja??

    "Laut Angaben der Bundesregierung ereigneten sich zwei Drittel der Fälle im kirchlichen Kontext in der katholischen und ein Drittel in der evangelischen Kirche."

    https://www.deutschlandfunk.de/sexueller-missbrauch-in-der-evangelischen-kirche-im.886.de.html?dram:article_id=442218
    • Rene Goeckel 13.04.2020 12:14
      Highlight Highlight Michael, diese Typen sind psychosexuell unterbelichtet, haben Angst vor erwachsenen Frauen, sind latent schwul und flüchten sich deshalb in diese schwüle Welt des Klerus. Der Zölibat ist Folge, nicht Ursache.
  • Alienus 12.04.2020 14:23
    Highlight Highlight Das Umschmelzen des Osterhasen zum Nickolaus

    oder

    Ewiger merkantiler Kreislauf der Auferstehung.
    .

    Man muss nicht lang im heidnisch Gestrüppe bohren,
    es ist ne heurige Ostergestalt mit recht langen Ohren.

    Ein Marschstopp in Zeiten hemmungslosens Prassen,
    tät unser Menschheit, zu Teilen mindest, gut passen.

    Die schoko-generierte Existenz ist beendet, oh Graus,
    am Jahresend steht er aber wieder auf - als Nikolaus.

    Um den ewig Hasen-Nikolaus-Kreislauf zu verstehen,
    muss er nächsten Jahres als Osterhase auferstehen.
    • gelesen 12.04.2020 17:03
      Highlight Highlight dazu passend:

      Wenn die Weihnachtsmänner –
      wie Weihnachten die Hausfrauen sagen –
      umgepresste Osterhasen sind;
      dann sind Ostern die Osterhasen
      umgepresste Weihnachtsmännerosterhasen
      und in Wirklichkeit
      Weihnachten die Weihnachtsmännerosterhasenweihnachtsmänner umgepresste Osterhasenweihnachtsmännerosterhasenweihnachtsmänner.
      O weh!
      Der Osterhase hat einen Weihnachtsmann in den Ohren;
      dem Weihnachtsmann wird das Fell über den Sack gezogen.

      (von Hubert Fichte, * 21. Mai 1935, † 8. März 1986)
    • Pasionaria 12.04.2020 18:40
      Highlight Highlight gelesen
      Sie werden es NICHT glauben - glauben Sie überhaupt? -, aber das kam mir bei der Alien'schen Prosa auch direkt in den Sinn!! Ich wollte es nachschlagen, aber Sie kamen mir tatsächlich zuvor.
      Was für ein zufälliger Zufalls-Zufall.
    • Share 12.04.2020 19:07
      Highlight Highlight Wann passiert der Übergang von Natürlich zu Artifiziell? Wenn man im Trüben fischen tut? Ist Metaphysik die Form, wie von Bacon beschrieben, so wäre der Kreislauf von Schokohase zu Schokolaus des Rätsels Lösung. Mal schau’n was der André draus macht.
      Der ewige Kreislauf bleibt dem Tümpel treu. Der Urschleim aus dem die sprachetymologische hypothetische Konstruktion den Prototypen des Indo-germanischen, Indo-europäischen schöpft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 12.04.2020 14:16
    Highlight Highlight Viele Religionen bieten geniale Bedingungen für Pandemien.

    Werden Viren und Bakterien Religionen weltweit zurück drängen?

    Werden wir bald in einer neuen geschichtlichen Epoche leben, ohne Religion und ohne Götter?
    Benutzer Bild
  • Pasionaria 12.04.2020 05:18
    Highlight Highlight 2/2
    Ostern 2020

    Heut liegt Hr. Has im Bett mit Fieber,
    es schmerzen Hals und alle Glieder.
    Kann nicht aufsteh’n, kann nicht springen,
    wie soll er denn die Eier bringen?

    Die Angst vor Covid wird krass schlimmer,
    da hoppelt die besorgte Frau ins Zimmer:
    „Die Arbeit ruft, steh auf, mein Lieber,
    Was du hast: ist nur Lampenfieber!“

    • Klaus07 12.04.2020 10:09
      Highlight Highlight Zwischen Rosen und Narzissen hat einmal ein Hund geschlafen!

      Hat zwar nichts mit dem Artikel zu tun.
    • Pasionaria 12.04.2020 18:54
      Highlight Highlight Klaus07
      Hätten Sie den Hund durch den Hasen ersetzt, hätte Ihr Einschub schon mit dem Artikel zu tun gehabt!
    • Klaus07 12.04.2020 21:19
      Highlight Highlight Dann wäre der Rhythmus aber nicht so gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 12.04.2020 05:16
    Highlight Highlight 1/2
    Osterm 2020

    Mögen wir finden Ostereier, zwei oder drei
    Hr. Stamm findet ebenso das Gelbe vom Ei!
    Das ärget, ach, so viele Fundichristen,
    diese mögen's gar nicht, auszumisten.

    Lieber brav zu ihrem Götzen beten,
    und Ostern als was Heil'ges feten.
    Dass dies samt und sonder für die Katz
    weiss sogar der kleine Frühlingsspatz.

    ff







    • Power # Point 12.04.2020 11:01
      Highlight Highlight Wenn nicht so symbolisch urteilt wird, u. über ein bisschen Lebensfreude verfügt, lässt man so beiläufigen Unsinn stehen, das nichts bringt als unschöne Texte, die den Ostern verdirbt.

      Die Welt ist genug von Trübsalen wie den Corona geprägt, u. da sollte man nicht alles noch schlimmer machen, als es bereits ist, denn das Leben ist schon schwer genug.

      Könnte doch zuversichtlicheres gestreut werden, das gute Laune bringt, in einer trübsalen Welt, würde das Leben erträglicher machen.

      Ein Mensch aus Gottes Hand, die negatives verkünden, statt Hoffnung zu streuen, tragen kein gutes Zeugnis mit sich herum.
  • dmark 11.04.2020 22:35
    Highlight Highlight "Wenn Ostern auf Corona trifft, leiden Geistliche und Schlechtwetter-Christen"

    Naja, es hat im Moment wohl jeder so seine Probleme.
    Am 23. diesen Monats beginnt der Ramadan. Mal schauen, wie die Moslems damit fertig werden?
    • Makatitom 11.04.2020 22:44
      Highlight Highlight Problemlos, die Moscheen wurden hier in der CH sogar eher geschlossen als die Kirchen.
      Islamophobie ist heilbar, einfach keine Schweizerzeit und Weltwoche mehr lesen und kein Teleblocher schauen
    • dmark 11.04.2020 23:37
      Highlight Highlight Easy, @Makatitom. Ich habe keine Islamphobie, sondern wollte nur mal darauf hinweisen, dass eben nicht nur die Christen unter der Kontaktsperre leiden. Auch meine Islamischen Freunde haben noch keinen konkreten Plan.
      Evtl. könnte ein Muezzin über eine PA-Anlage zum Gebet aufrufen...
    • Makatitom 12.04.2020 01:15
      Highlight Highlight Ok, sorry, ich habe mich zu wenig geachtet, von dir habe ich wirklich noch nie weder islamophobe noch sonst fremdenfeindliche Beiträge gelesen. In De wurde ein Ramazan genanntes Fest abgesagt und ich denke dass auch hier höchstens im Kreis der Familie gefeiert wird wie wir Christen Ostern und due Juden Pessach feiern. Zum Glück sind 99% der Gläubigen egal welcher Religion vernünftig. Ubd dann gibt es galt n Ch so Sektenheinis wie der KR aus Bülach, due nicht vernünftig sind und trotzdem jede Gelegenheit nutzen um gegen Ausländer und andere Rel. wettern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Power # Point 11.04.2020 19:59
    Highlight Highlight Um den Karfreitag herum haben sich bei Suhr Aargau zwei Herren geprügelt, das online übers Video zu sehen war, u. da kommt mir genau die Geschichte vor, die mir mein Vater so viel erzählt hat, nämlich die Geißelung, u. dachte mir, warum tuen wir Menschen uns gegenseitig geißeln, denn genügt das nicht dass so viele leiden müssen, nur weil es der böse Nachbar es nicht will, dass man es gut hat.

    Solange wir uns gegenseitig geißeln durch beschuldigen u. schädigen, sehe ich keinen Grund einen Vorbild nachzurennen, das es gar nicht gibt, weil man es nicht sieht, oder sieht man nur den Teufel vor sich!?
    • Share 12.04.2020 21:19
      Highlight Highlight @PowPi
      Dein Kommentar passt zur Diskussion, die wir vor ein paar Wochen hier hatten. Die Nacherzählung der Geschichten aus der Bibel und besonders der Passionsgeschichte hinterlässt ein Schaudern. Auf den Teufel und Märtyrer können wir verzichten.
      Mir gefiel die unter den heurigen, widrigen Umständen zelebrierte Version mit den Gedanken von Häftlingen. Nicht, dass dadurch der inszenierte Mord an Jesus, sagen wir mal, bekömmlicher wird. Nein, die Einsamkeit des Leids, das jeder von uns kennt, hat doch emotionale Nähe schaffen können.
  • Power # Point 11.04.2020 19:37
    Highlight Highlight Glauben do it yourself, oder hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

    Oft werden bei christlichen Tourneen großes dargeboten, das eher einer Schaustellerei ist, statt eine Darbietung.

    In so einem großen religiösen Getue kommt sich mancher hilflos u. verloren vor, denn man ist einfach überfordert, vor dem was man nichts versteht.

    Zu Ostern kommt noch die Corona-19 hinzu, u. mit den Via Dolorosa Allüren.

    Mit lehren Trostworte wird man überfahren, u. man bietet Hilfe an, u. bleibt dann mit Vertröstungen zurück, na einfach so, nach

    "hilf dir selbst so hilft dir Gott!"
  • Power # Point 11.04.2020 19:03
    Highlight Highlight Im Elsas hat eine grössere christliche Veranstaltung nahe der Schweizer Grenze stattgefunden, trotz Verbot der Behörden, u. dessen Wahrnung.

    Wie so geglaubt wird, dass dieser Jesus von Krankheit seine gläubigen Jünger'in von Krankheit schützt, respektiv dem Corona-19 bewahrt, der irrt sich, an so einem Märchen zu glauben.

    Es gibt ganz verrückte Bibelauszüge, dass Schlangen u. Skorpionen u. anders, nicht schaden würde, wenn man es aufheben wolle.

    Denn wie kann man so benebelt sein, einfach unsterblich zu sein, so einen Mist zu glauben, denn wo bleibt denn da der vernünftige Menschenverstand!?
    • Power # Point 12.04.2020 03:27
      Highlight Highlight ps. dort im Elsas bei dieser Veranstaltung wurden einige Besucher von Corona-19 infiziert.

      Eigentlich ein großer Unsinn an übernatürliche Phänomene zu glauben, das von Menschen-gemachten gemacht wurde, denn man höre doch auf mit diesen Wunderglauben den nicht von Corona schützen kann.

      Mittler-weilen sind schon einige Besucher dieser Veranstaltung gestorben, u. wo dieser Irrglaube kursiert, wo man sinnbildlich etwas anbetet, u. nichts sich verhält was versprochen ist, da ist solcher Unsinn nach alla Grimms Märchenbuch bei gutgläubigen willkommen.
  • Power # Point 11.04.2020 18:45
    Highlight Highlight Christliche Capus lassen sich über Ostern feiern, u. das auch online, mit Aktion ihre Vorstellungen propagieren.

    Auf den Werbeplattformen präsentieren die sich als die Manager einer Mission, die ihrer Meinung nach zu verbreiten gilt.

    Doch einen Haken hat das, die Manager Gottes leidern unter Starallüren, mit hochmütigen schlechten sich benehmen.

    Statt denn umworbenen Zuhörer oder bereits ein Jünger, in aus dem Elend aufzuheben, lässt man ihn liegen, u. sucht sich bereits sein nächstes Opfer.

    Wie kann sich ein Junky sich selbst befreien, wenn er liegengelassen wurde, u. der Missions-Apostel sein nächste Trophäe sucht.
    • Saerd neute 11.04.2020 22:54
      Highlight Highlight Power
      Was wolltest du sagen?
      Tönt recht wirr, alles ok?
    • Power # Point 12.04.2020 04:03
      Highlight Highlight Der Christus-glaube macht die Welt nicht besser, u. auch nicht die Welt der Wunder über Corona-Virus, u. dem religiösen Zauberwunderland, der von COVID-19 schützen soll.

      Mit Starallüren behafteten Wunder-missionarren, machen verzweifelte von Corona Panik verängstigten zu leichten Beute, von Heilungsversprechen, die nie wahr werden, noch je von Säuchen schützen können, selbst nicht durch fortlaufende Kanon-Gebete die auch nichts bringen, u. selbst mit Opfergaben nicht, um die Heilung zu beschleunigen.
    • Saerd neute 12.04.2020 09:10
      Highlight Highlight Was du erzählst konnte ich noch nie in der Kirche beobachten. Von was für einer Glaubensgemeinschaft sprichst du?
      Opfergaben?
      Wundermissionare?
  • Nordisch78 11.04.2020 18:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Power # Point 11.04.2020 18:05
    Highlight Highlight Die Prozession Via Dolorosa in Jerusalem u. vieles mehr, scheinen einen rel. Kult zu sein, wo nicht für den im Mittelpunkt gefeierten gelten soll, sondern die in ihren Ritualen gestellt verkleideten Schausteller, als die gefeierten Helden, die als Hauptdarsteller, u. Kleindarsteller u. Statisten sich präsentieren, u. im Mittelpunkt sich feiern, was ihnen zum Ansehen führt.

    Was ich eigentlich darauf hinweisen will, dass Christen gerade um die großen Feiertage sich als die Kleindarsteller u. Statisten sehen, die sich stets in der Hauptrolle im Mittelpunkt sehen, den andren als die Auserwählten das Heil zu bringen.
    • Power # Point 12.04.2020 21:00
      Highlight Highlight Das Christentum u. andere Religionen, bestehen nur aus theatralischen Gehabe, wo ein überliefertes Theaterstück jährlich Jahr für Jahr, u. Sonntag für Sonntag immer-wiederkehrend aufgeführt wird, ganz im Sinne von Überlieferungen aus der Antike, das einer Gedenkfeier gleicht, die jeden Sonntag mit den Schaulustigen zelebriert wird, in der Hoffnung u. Erwartung, damit einmal etwas ganz besonderes zu erleben, das zu einem von Gott gesegneten Leben führt, und zwar alles aus Gottes Gnade, als eines von Gott begnadigten der in saus u. braus leben kann.
  • Michael Bamberger 11.04.2020 16:40
    Highlight Highlight Morgen feiern die Christen die "einzigartige" Auferstehung Jesu.

    Einzigartig?

    Keineswegs, denn Auferstehungen waren damals regelrechte Modeerscheinungen, wie folgende Verse zweifelsfrei belegen:

    "Gräber öffneten sich, und viele, die Gottes Willen getan hatten und schon gestorben waren, erwachten vom Tod und verliessen ihre Gräber. Nach der Auferstehung Jesu gingen sie in die Stadt und erschienen dort vielen Leuten." (Mat 27,52-53)

    Ob die vielen Zombies nach getaner Auferstehung wieder in ihre Gräber krochen oder in den Himmel fuhren, dazu sagt Matthäus leider nix.
    • DomKi 11.04.2020 16:50
      Highlight Highlight Doch war sie schon. Denn Jesus war absolut sündenfrei und vereinte die menschliche und die göttliche Natur. er wurde nicht auf menschliche Weise gezeugt. All die andern Auferstandenen war "nur" Menschen.
    • Klaus07 11.04.2020 18:01
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Nonbeliever 11.04.2020 23:06
      Highlight Highlight AUFERSTEHUNG: alles nur geklaut: aus wikingerzeit.net. "Das Selbstopfer Odins am Weltenbaum Yggdrasil

      Nicht nur sein Auge gab Odin im Brunnen Mimirs hin, um zu Wissen, Weisheit und Erkenntnis zu gelangen: Er scheute auch nicht davor zurück, sich selbst als Opfer darzubringen. So hängte er sich selbst neun Tage und Nächte an der Weltenesche Yggdrasil auf, um danach mit größerer Weisheit zu neuem Glanz zu gelangen Das Selbtsopfer....wird oft als symbolischer Tod mitsamt einer Wiederauferstehung verstanden und deshalb auch mit christlicher Symbolik und christlicher Überlieferung gleichgesetzt."
    Weitere Antworten anzeigen
  • rüpelpilzchen 11.04.2020 16:17
    Highlight Highlight Das liegt da dran, dass alle Gläubigen nur aus Eigennutz glauben.
    • Power # Point 12.04.2020 11:41
      Highlight Highlight Fromm-sein schützt von Torheit nicht, auch wenn behauptet wird, dass zuwenig glauben schuld daran ist, womit sich geschickt herausreden lässt.

      Wenn mit Gewalt im Namen des Herrn, im Namen des Corona, die Worte herumfliegen, u. mit faulen herausreden sich entschuldigen will, u. selbstgerecht sich als fehlerlos hinstellt, ...

      dann ist ein @geistlicher Trump. in Bethlehems Stall geboren.
    • Power # Point 12.04.2020 14:15
      Highlight Highlight Trump sucht seine Schuldigen an den Corona COVID-19, um sich heraus zu reden.

      Trumps Schwärmer sind untereinander wie eineiige Zwillinge, wo nichts zu trennen gibt, denn die teilen ihre Ansichten u. Glauben, auch denn wenn es nicht verhält was es sich verspricht.

      Die Schuldigen sind immer die andren, denn sonst gilt vermeintlich die Schuld ihnen selbst, darum sind Beschuldigungen recht u. gut, wo man sich selbst ins rechte u. gute Licht stellt, um damit andere in den Schatten zum schwarzen Peter als Übeltäter zu stellen. So ist es natürlich ein leichtes Ding sich ins gute Licht zu stellen.
  • Michael Bamberger 11.04.2020 15:43
    Highlight Highlight Vertrauliches Memorandum (Vatican Weekly Reporter© 10.4.2020):

    "Um Ansteckungen in den eigenen Reihen vorzubeugen, ruft Papst Franziskus die weltweite Priesterschaft dazu auf, den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen solange zu unterlassen, bis die Kurve der Covid-19 Infektionen signifikant abflacht."

    • bbelser 11.04.2020 16:49
      Highlight Highlight Irgendwie bezeichnend, wer hier Witze über das Leid von missbrauchten Kindern und Jugendlichen macht. Internationale der selbstgerechten Billig-Empörten, erhebe dich!
    • Musikuss 11.04.2020 17:03
      Highlight Highlight Das ist eine glatte Verleumdung und das weisst Du ganz genau! Niemand hat soviel zur Aufdeckung der Missbräuche getan, wie Papst Franziskus. Falls Dein Post ironisch gemeint sein sollte, bleibt es dennoch eine Verleumdung.
    • Oxymora 11.04.2020 17:31
      Highlight Highlight @bbelser

      Genau das ist eine ernste Angelegenheit. Die Ermittlungsgruppe "EG 320-Reißwolf" wird Licht in den Missbrauchsskandal bringen. In Bundesweiten Razzien wurden Akten aus allen deutschen Bistümern beschlagnahmt.

      https://hpd.de/artikel/bundesweite-razzien-akten-allen-bistuemern-beschlagnahmt-17904
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  • Pasionaria 11.04.2020 15:37
    Highlight Highlight Wenn Ostern mal Pause macht, freut's auch........Jesus himself:
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  • Nonbeliever 11.04.2020 14:27
    Highlight Highlight Die Katholen, und damit meine ich die Echten, also nicht die lauen Papierli-Katholen, werden ein echtes Problem haben, wenn sie ihre Messen nur noch im virtuellen Raum feiern können. Weil die Kommunion nämlich nicht via Bildschirm begangen werden kann-, denn die Kommunion setzt die Realpräsenz Christi in den geheiligten Gaben voraus: In der heiligen Messe verwandeln „die Kraft der Worte und des Handelns Christi und die Macht des Heiligen Geistes“ während des Hochgebets die Opfergaben von Brot und Wein. Die Hostien müssen also REAL verteilt werden von einem Priester.... sagen die Katholen
    • DomKi 11.04.2020 16:52
      Highlight Highlight Zum Glück bin ich Freichrist und habe das Problem nicht, denn wir machen das Abendmahl übers Internet und ist absolut kein Problem.
    • Musikuss 11.04.2020 17:18
      Highlight Highlight Offenbar hast Du noch nie von geistiger Kommunion gehört? Jesus kommt in geistiger Gestalt in unser Herz - sofern wir das wünschen, denn Gott will, dass wir ihn freiwillig lieben. Liebe ohne freien Willen wäre Zwang. Gott zwingt nie, die Menschen aber schon.
    • Mirischgliich 11.04.2020 20:47
      Highlight Highlight @nonbeliever:
      "Die Hostien müssen also REAL verteilt werden von einem Priester...."

      Lösung: 3-D-Drucker?
      Muss halt vorher gesegnet werden, kostet dann 1/3 mehr im Onlineshop.
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  • Oxymora 11.04.2020 12:44
    Highlight Highlight Mir scheint die Christentümer sind sich nicht so einig wozu/warum Gott das Coronavirus geschöpft hat.

    Als Strafe?
    Als Prüfung?
    Aus Nächstenliebe?
    Zum Zeitvertreib?

    Ich wäre den grossen Stammkritikern sehr dankbar, wenn sie mich aufklären könnten. Aber wahrscheinlich könnt Ihr das nicht! Hugo Stamm kritisieren ist viel einfacher, als zu ergründen wozu Herr Viren schöpft.
    Benutzer Bild
    • Bruuslii 11.04.2020 13:16
      Highlight Highlight liebe oxymora, das nennt sich theodizeefrage.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Theodizee
    • Forest 11.04.2020 14:01
      Highlight Highlight Viren haben rein gar nichts mit Religion zu tun.

      Drehen wir den Spiess um, Viren sind Natürlich. Eigentlich ist diese ganze Krise eine Natürliche Selektion, die schwachen nimmts. Warum sollten wir zuhause bleiben? Aus Gottes Nächstenliebe? Stimmen sie mir zu?
    • Share 11.04.2020 14:24
      Highlight Highlight Die Krone der Schöpfung. Die Namensgeber zeigen Humor, wenn auch von der rabenschwarzen Sorte. Ich meine, Stechapfel hätte es besser getroffen. Von Natürlich würde ich schwer absehen. Damit wird die Lage verkannt. Wir wohnen schliesslich nicht mehr auf Bäumen und tanzen auch nicht drumherum und von Anbetung kann nicht die Rede sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 11.04.2020 12:10
    Highlight Highlight hugo stamm sinngemäss:
    "gläubige, die in die kirche gehen, sind doof"

    auch hugo stamm sinngemäss:
    "gläubige, die nicht in die kirche gehen, sind doof"

    ergo logischer schluss: hugo stamms ansicht:
    "gläubige sind doof"
    • Phrosch 11.04.2020 14:54
      Highlight Highlight Leser von Hugo Stamm demzufolge: „Hugo Stamm ist doof“?
    • Power # Point 14.04.2020 19:40
      Highlight Highlight Karate Kid, nur du bist OK, fehlerlos u. ohne Sünde, also Sündlos, u. auf jedenfalls der Heilsgewissheit hat, u. bestimmt in den Himmel kommt, u. dann kommt lange niemand mehr, u. dann nur noch du!?
  • Werner Wutmensch 11.04.2020 12:07
    Highlight Highlight Ich nehm mal den 50/50 Joker...
    Benutzer Bild
    • Bruuslii 11.04.2020 13:40
      Highlight Highlight es ist antwort E
    • DomKi 11.04.2020 16:57
      Highlight Highlight Fehlt eine Antwortmöglichkeit: Gott hat nichts damit zu tun es ist der Mensch der überreagiert
  • Maracuja 11.04.2020 11:41
    Highlight Highlight <Ein solcher Schlechtwetter-Glaube ist kaum im Sinn von Jesus ... So jedenfalls sehen es dogmatische Pastoren>

    Ein erheblicher Teil der Lehren von Jesus beschäftigt sich damit, wie man mit anderen Menschen umgehen soll, diesen Aufforderungen kann man auch als Party- und/oder Krisenchrist nachkommen. Der grösste Teil der Gläubigen in CH lebt nun mal säkular. Leben geniessen und soziales Engagement schliessen sich nicht aus - ist ja bei Atheisten nicht anders, Hedonismus auf Teufel komm raus, leben nur wenige.
    • Power # Point 12.04.2020 04:19
      Highlight Highlight Bin mal als ich ganz klein war in so ein großes Taufbecken gefallen, dass hätte man meinen können, ich sei in einen Zaubertrank gefallen, u. ob das Krisenfest sei auch gegen Corona COVID-13 das sei dahin gestellt, doch ich weiß dass ich ohne Zauberland durchgekommen bin.
    • amRhein 14.04.2020 11:50
      Highlight Highlight [Hedonismus auf Teufel komm raus, leben nur wenige.]

      Unser Land könnte sich aber unseren Verbrauch an Ressourcen/Arbeitsleistung so bei weitem nicht leisten. Leider betrifft dies mMn immer mehr auch den Umgang der Menschen miteinander. Wer es sich leisten kann, lässt sich doch nicht vorschreiben, wie man sich verhalten sollte. Auch auf Kosten von anderen Menschen, anderen Ländern oder der Umwelt.

      Mit religiösen Vorstellungen hat das gar nichts zu tun.
  • bbelser 11.04.2020 11:27
    Highlight Highlight In meinem tastenden, suchenden, unsicheren Glauben fühle ich mich in der Corona-Krise besonders verbunden mit den Menschen, die auch sonst die karsamstägliche Ohnmacht und Einsamkeit tagtäglich zu tragen versuchen. Weit weg sind dies Flüchtlinge in den Camps oder Menschen in bestimmten afrikanischen Ländern, die völlig schutzlos dem Virus ausgesetzt sind. Nah sind dies u. a. kranke und alte Menschen, die ich kenne, und die die Begegnung stark vermissen. Zu "Glaube" kommt mir aber auch nicht "verbindlich", "bedingungslos" etc. in den Sinn, sondern: Angewiesensein, Bedürftigkeit, Verbundenheit.
    • amRhein 11.04.2020 13:54
      Highlight Highlight Um sich mit anderen Menschen verbunden zu fühlen, für sie zu sorgen oder selbst auf Unterstützung angewiesen zu sein, braucht man nicht glauben. Das können alle Menschen, ganz egal an was sie glauben oder nicht glauben.
    • bbelser 11.04.2020 14:42
      Highlight Highlight @amRhein:
      da gebe ich dir recht, das geht mit und ohne Glauben. Mein Glaube und meine Glaubensgemeinschaft erinnern mich aber zuverlässig daran, dass ich dies nicht vergesse im Getriebe der Welt. Und letztere organisiert ebenso zuverlässig Gruppen und Bewegungen, die die Verbundenheit und Solidarität real und alltäglich leben mit Kranken, Armen, Behinderten, Süchtigen, Abgehängten und üblicherweise Marginalisierten und Vergessenen. Weit über den Kreis von Familie und Freunden hinaus, mit denen ich sowieso schon solidarisch bin, trägt mich das und ich trage mit.
    • Klaus07 11.04.2020 18:30
      Highlight Highlight @bbelser
      Jedesmal wenn Sie über ihren Glauben und ihre Hilfsbereitschaft schreiben, kommt das so rüber, als ob nur Religiöse diese Ader haben.

      Unter: https://zewo.ch/de/npo-suche/ können Sie sich ein Bild machen wie viele NPO es in der Schweiz gibt, der Grossteil davon Sind nicht religiös! Es gibt Hunderttausende Schweizer die sich unentgeltlich für Benachteiligte einsetzen. Auch hier ist der Grösste Teil nicht Aufgrund ihres Glaubens dabei, sondern weil sie etwas gutes tun wollen. Hilfsbereitschaft hat nichts mit Gott zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 11.04.2020 11:03
    Highlight Highlight Ansonsten bekommen die Frömmler eins über die Rübe gezogen, nun sind es die gemässigten Christen. Also jene die den Glauben punktuell leben. Heirat, Taufe, Beerdigung und Krise. Das trifft ins Mark der säkularisierten Gläubigen, die sich Gottes Beistand dann holen, wenn‘s druff achunnt. Ob es dazu eine psychologische Schablone gibt? Sublimation?
    • Power # Point 12.04.2020 12:55
      Highlight Highlight Ob der Osterhase die Eier bringt, das weiß keiner so genau, eines ist auf jedenfalls klar, das ist ein Fruchtbarkeitszauber aus der Antike bis heute, wo der Mann der Hase darstellt, u. die Frau das Ei.

      Play Icon
  • neutrino 11.04.2020 10:59
    Highlight Highlight Ich stehe Religionen auch kritisch gegenüber - aber die Artikel von Stamm sind einfach immer eine pauschale Abrechnung mit dem Christentum (obwohl es sehr viele Facetten gibt) - inhaltlich unter dem Strich immer das Gleiche. Ist ja ok, aber für mich zu viel Negativität und ohne jeglichen positiven konstruktiven Ansatz.

    Es ist das Gleiche, wie wenn man bspw. permanent negative Artikel über Nordkorea bringt - das ist verständlich, aber bringt doch niemand weiter.

    • You will not be able to use your remote control. 11.04.2020 13:09
      Highlight Highlight Naja, wenn es in Nordkorea täglich negative Artikel über Nordkorea gäbe, fänden wir das gut. Zum Glück können wir hier die reaktionäre Bewegung, die das dort verhindert, mit Worten beämpfen.
    • DomKi 11.04.2020 16:59
      Highlight Highlight Ach, lassen Sie den Stamm, wenn der so weitermacht wird dann in ein paar Jahren Gott loben, weil er irgendwann was merken wird
  • Dr Schiwago 11.04.2020 10:57
    Highlight Highlight Stamm schafft es jedes mal aufs feinste den Katholizismus zu kritisieren und zu erniedrigen. Die Aussagen sind so absurd und oberflächlich, mir kommt es vor als wäre das tatsächlich ein Sektenblog... Erzähl doch bitte auch mal wie es bei den anderen Kirchengemeinden abgeht oder wie machen es die Juden, Muslime usw...
    • Rabbi Jussuf 11.04.2020 12:34
      Highlight Highlight Schiwago
      Bloss nicht tiefer in die Untiefen von Glaubensinhalten eintauchen!
      Dann wird es erst richtig absurd und oberflächlich!
      Ganz egal, ob reformiert, katholisch, muslimisch oder jüdisch.

      Bei den Reformierten ist es extrem schwierig, überhaupt eine Stelle zu finden wo man eintauchen könnte...
      Die Katholen haben wenigstens noch ein paar nette Dogmen an denen man sich abarbeiten könnte... Aber auch da besteht kaum Gefahr in tiefere Gewässer abzudriften.
    • Nutshell 11.04.2020 15:23
      Highlight Highlight Rabbi Jussuf: Die Oberflächlichkeit der Artikel liegt nicht an fehlender Vertiefung verschiedener Glaubensinhalte. Zum einen wird das nicht Ziel des Autors sein, zum anderen fehlt ihm schlicht das dazugehörige Wissen, wie es inhaltliche Fehler ab und an auch aufzeigen. Schwierig ist, dass jegliche Vertiefungen fehlen. Beispielsweise existiert eine lange und breite Tradition der Religionskritik. Warum nicht mal darauf zurückgreifen, Aussagen in einen Kontext setzen, bekannte Thesen aufzeigen? Der Autor tümpelt in sehr seichten Gewässern.
    • Alienus 11.04.2020 15:40
      Highlight Highlight Towarischtsch Juri Andrejewitsch Schiwago,
      Selbstkritik gehört zu jeder Institution, auch besonders zu der von Christen.

      Natürlich erscheinen diese Aussagen von Hugo Stamm Hard-core-Christen wie vermutl. Ihnen eventuell absurd und/oder oberflächlich, aber eben darum sind solche kritischen Betrachtungen wichtig.

      Denn kritiklose religiöse Selbstverliebtheit und/oder Gottbevorzugung von Gläubigen gebiert einen selbstherrlichen Dünkel, dem eigenen Gott näher zu sein als andere Lebewesen.

      Und dieses gebiert oft das unendliche Leid, welches von solchen „heiligen“ Figuren ausging oder ausgeht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 11.04.2020 10:48
    Highlight Highlight In Krisenzeiten hatte "der Alte" schon immer Hochkunjunktur. Der Unterschied zu heute ist,dass im Mittelalter in den Pestzeiten, die Pfaffen samt Klerus, den Menschen plausibel vermitteln konnte, dass die Seuche eine Strafe Gottes sei und man Busse tun müsse. Es blühten danach nicht nur die Pestbeulen sondern auch die Ablassbriefe. Heute ist es etwas schwieriger, ein Virus im Nanobereich dem Liebgott (oder Teufel?) zuzuschreiben, denn man weiss, dass ein Virus genauso aus den evolutionären Prozessen hervorgeht wie der Mensch. Leider haben das viele Pfaffen aber immer noch nicht verstanden.
    • Rabbi Jussuf 11.04.2020 12:28
      Highlight Highlight Das kann man locker noch toppen!
      Es ist den meisten nicht bewusst, dass sie selber aus einem guten Teil Viren-DNA bestehen.
      Viren sind einer der wichtigsten Motoren der Evolution.
  • insert_brain_here 11.04.2020 10:42
    Highlight Highlight Ich feiere immer noch den Prediger, der den Coronavirus als Gottes Strafe für Homosexualität bezeichnete und kurz darauf selber positiv getestet wurde
    • HundBasil 11.04.2020 16:17
      Highlight Highlight Wie hiess denn der!
    • insert_brain_here 11.04.2020 17:45
      Highlight Highlight Meine Aussage bezog sich auf Yaakov Litzman. Die Meldung wurde unterdessen korrigiert, er ist zwar positiv getestet und ein extremer Schwulenhasser, die Aussage stammt aber von Rabbi Meir Mazuz. Behauptungen Corona sei eine Strafe Gottes für Sünder gibt es dennoch mehr als genug, von christlichen, jüdischen und islamischen Geistlichen.
    • dmark 11.04.2020 22:38
      Highlight Highlight Vielleicht ist der Prediger ja selbst schwul und wurde jetzt von Gott geoutet? ;)
  • rodolofo 11.04.2020 10:40
    Highlight Highlight Mich erstaunt vor allem, wie SCHNELL unsere Kirchen auf die veränderten Bedingungen im Zuge der die Coronavirus-Pandemie eingrenzenden Massnahmen der europäischen Regierungen reagiert haben!
    Gottesdienste werden via Internet übertragen.
    In Deutschland hat eine katholische Kirche seine Gottesdienste kurzerhand auf das Gelände eines Auto-Kinos verlegt, so dass die Gläubigen ihre Gottesdienste in ihrem Auto sitzend absolvieren.
    Solches entschiedenes Handeln wünschte ich mir auch, wenn es um die Gleichberechtigung der Geschlechter und um die Überwindung des nicht mehr zeitgemässen Zölibats geht...
    • Share 11.04.2020 12:06
      Highlight Highlight Das sind angleichende Handlungen, Angleichung an Amerikanische Verhältnissen. Bisher war der Fernsehgottesdienst dem Staatsfernsehen vorbehalten. Nobel geht die Welt zugrunde. Nun wird auch der Glaube zum Angebot unter Vielen. Ob das gutgeht?
    • bbelser 11.04.2020 14:03
      Highlight Highlight @rodolofo:
      leider sind halt für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Aufhebung des Zölibats andere Instanzen in der kath. Kirche zuständig bzw. kräftig am Bremshebel als bei der Entscheidung, Gottesdienste im Autokino zu feiern. Es wäre allerdings wünschenswert und heilsam, wenn in den oberen Etagen der kath. Kirche ebenso pragmatisch, menschenfreundlich und jesusähnlich gehandelt würde wie vielerorts beim Fussvolk. Aber die oberen Strukturen sind durchwegs reaktionär und infantil-konservativ durchseucht.
    • Rabbi Jussuf 11.04.2020 15:47
      Highlight Highlight bbelser
      "Aber die oberen Strukturen sind durchwegs reaktionär und infantil-konservativ durchseucht."
      Ist dir noch nie der Gedanke gekommen, dass das genau so sein muss?
      Ist sozusagen eine eherne Gesetzmässigkeit alter Institutionen, die nur sich zum Selbstzweck haben, also kein Ziel ausserhalb der eigenen Ideologie.
      Wäre es nicht so, würde eine Institution wie die Kirche nicht lange überleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • foreva 11.04.2020 10:36
    Highlight Highlight Wieso heisst dieser Sektenblog eigentlich Sektenblog? In min 90% geht es nur darum gegen Christen zu hetzen. Kritik ist gut aber was Hr. Stamm, Missionar des Atheismus hier in jedem Artikel zu bieten hat, ist fern von jeder ausgewogenen Kritik. Missionieren in egal welche Richtung hat auf Watson nichts verloren.
    • Regas 11.04.2020 10:53
      Highlight Highlight foreva
      "Missionieren in egal welche Richtung hat auf Watson nichts verloren."
      Links Populistisches aber schon!
    • Klaus07 11.04.2020 11:09
      Highlight Highlight @foreva
      Nicht jeder Kritiker des Christlichen Glaubens ist per se ein Atheist.

      Zudem würde ich Ihnen empfehlen das Wort Missionieren im richtigen Zusammenhang zu verwenden!

      Bedeutung gemäss Duden:
      A) Eine Glaubenslehre, besonders das Christentum, unter Anders- bez. Nichtgläubigen verbreiten.
      B) Jemanden eine Glaubenslehre, besonders das Christentum, verkünden und ihn bzw. sie bekehren!

      Atheismus ist keine Glaubenslehre! Das ist den Religionen vorenthalten! Ergo auch das Missionieren.
    • Nik G. 11.04.2020 11:55
      Highlight Highlight So ein Blödsinn. Watson ist eine Zeitung/Newsportal. Somit sind kritische Stimmen sehr wohl erlaubt. Wenn es für ihrechristlichen Augen vertretbar ist Religionen/ Sekten zu kritisieren und zu hinterfragen lassen sie es einfach sein. Ich will auch keine christlichen Plakate sehen. Missioniere aber damit auch nicht rum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 11.04.2020 09:54
    Highlight Highlight "Statt volle Bänke an den Ostergottesdiensten, verschlossene Türen. "

    Schlecht recherchiert, die Kirchen sind tagsüber überall offen für alle Leute.

    Auch sonst ist der Artikel von Hugo das übliche Bla bla bla. Nichts handfestes, für Stamm muss es wohl eine Genugtuung sein wenn die Kirchen kriseln.
    Nur hat er nicht daran gemerkt dass sein Sektenblog eigentlich nur davon lebt die christlichen Kirchen mit Fokus auf die Katholische zu Diskreditieren und mit Halb- und Unwahrheiten einzudecken.
    Aber trotzdem; schöne Ostern, Hugo. Und denke an die Auferstehung unseres Herrn
    • Rabbi Jussuf 11.04.2020 10:21
      Highlight Highlight Saerd
      Ganze Wahrheiten wären schlicht zu unerträglich für das gemeine Volk. (Sieht man ja, wie du dich jetzt schon echauffierst.)
      Man muss da schon etwas vorsichtiger vorgehen.
    • Klaus07 11.04.2020 10:22
      Highlight Highlight ...mit Halb- und Unwahrheiten einzudecken...

      Naja. Jede Religion besteht eigentlich nur aus Halb- und Unwahrheiten, da begibt sich Stamm nur auf das gleiche Niveau!

    • rodolofo 11.04.2020 10:44
      Highlight Highlight Und was ist mit der Auferstehung der Dame?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 11.04.2020 09:34
    Highlight Highlight "Sie verstehen den Glauben als bedingungslos und verbindlich."

    Es ist nicht sonderlich schwer, bei Stamm das Haar in der Suppe zu finden. Diesmal ist es dieser Satz, denn wenn man ihm nachgeht, kommt man ins Grübeln.

    Glaube heisst nicht notwendig, ständig oder wiederholt in einer Hütte zusammenzuhocken, und Glauben heisst auch, sich am Leben zu erfreuen oder vernünftigen Ratschlägen zu folgen usw. . Glauben heisst auch nicht, dass man sich freiwillig in den Knast begibt und nur noch zu gehorchen hat. Vielmehr geht es um ein Aufhorchen.
    Und das sagt ein Nichtgläubiger.
    Frohe Ostern

    • Regas 11.04.2020 10:46
      Highlight Highlight Hypatia
      Glauben ist eine leere Worthülse die erst etwas bedeutet wen sie mit einem Inhalt gefüllt wird. Glauben heisst zunächst einmal gar nichts!
    • Hypatia 11.04.2020 11:30
      Highlight Highlight Wobei ich hinzufüge: Ich bin nicht gläubig im Sinne einer religiös festgefahrenen Gläubigkeit. Aber ich glaube an etwas, worüber wir Menschen nicht verfügen können, sondern das umgekehrt über uns Menschen verfügt. Daran zweifle ich keine Sekunde und dieses Etwas hat viele Namen, gibt viele Zeichen, aber ist im Grunde namenlos. Deshalb ist Glauben keine leere Worthülse, sondern ist so sehr menschlich, dass es zum Wesen des Menschen gehört.

      Das nennt man eine steile These, aber das Schöne an ihr ist, sie ist unwiderlegbar, sozusagen eine transzendentale Realität.

      Der Buddha in mir lacht.

    • bbelser 11.04.2020 11:44
      Highlight Highlight @hypatia: merci für den Gedanken, dass Glaube ein Aufhorchen sei. Empfinde ich ähnlich. Ein achtsames suchendes Offensein für das, was mir an Tragendem und Urlebendigkeit entgegen kommt in Menschen, Tieren, Natur, in mir selbst und in Gemeinschaft, im Denken, Fühlen und Begegnen.
      Mit Rückversicherung, Müssen oder Ritualzwang hat das allerdings gar nichts zu tun. Da ist mir nicht ganz klar, warum Hugo Stamm nur auf solch ein seltsam infantiles Glaubensverständnis abzielt (das zweifellos vorkommt, aber eigentlich kein wirkliches Objekt für ernsthafte Glaubenskritik sein kann).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grillmeatsbeer 11.04.2020 09:19
    Highlight Highlight 😁
    Benutzer Bild
    • rodolofo 11.04.2020 10:46
      Highlight Highlight Hahahaaa!
      Und der Don Signore hat heute Mühe, sich seinen Ministranten-Zöglingen zu nähern...
  • Stambuoch 11.04.2020 09:09
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, wie genau sich Herr Stamm das Leben eines durchschnittlichen Christen in der Schweiz so vorstellt. Aber für mich schliesst sich der Glaube mit "Ansonsten genügen sie sich selbst und geniessen das Leben auf Teufel komm raus. " absolut nicht aus. Man kann beides sehr gut sein: Gläubiger Christ und ein Bonvivant.
    • bbelser 11.04.2020 11:00
      Highlight Highlight Hat Jesus nicht gerade deshalb Menschen, die gesellschaftlich lahm, taub, blind und ausgesondert waren, zum Weg des Heil- und Ganzwerdens geführt ("geheilt"), damit sie endlich am vollen Leben teilnehmen können? Seine jeweilige Aussage in diesen Situationen lautet ja: dein Vertrauen hat dich geheilt. Das "Rettende" ist die Kraft des Vertrauens in uns allen gegen die allgegenwärtige Angst des Abgehängtseins.. Alles andere als eine fromme Unterwerfungsübung, als die Hugo Stamm Glauben hier verstehen will. Es ist vielmehr Selbstermächtigung der Kleingemachten.
  • HundBasil 11.04.2020 08:51
    Highlight Highlight Es ist ganz okay, wenn man sich in einer Krise auf Gott besinnt. Kirchen wie der ICF haben im Übrigen auch in besseren Zeiten die Hütte voll. Aber auch da findet Stamm das Haar in der Suppe. Nur weniges ist beständig: eins davon ist Stamms Kritik am Glauben. Einen positiven Ansatz findet man bei ihm nicht.
    • atorator 11.04.2020 09:21
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Klaus07 11.04.2020 10:27
      Highlight Highlight @HundBasil
      Da Gott der Schöpfer alles Lebens sein soll, dann ist doch Gott auch der Schöpfer des Coronavirus.

      Also huldigen Christen eigentlich dem, der Sie durch das Virus umbringt.

      Das Coronavirus ist nur einzusätzlicher Beweiss für die nicht existenz eines Gottes oder Götter!
    • You will not be able to use your remote control. 11.04.2020 10:28
      Highlight Highlight Was ist positive daran, wenn man sich in einer Krise auf Gott besinnt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 11.04.2020 08:48
    Highlight Highlight Ali ich bin wirklich froh, dass die Menschen vernünftig sind und nicht in die Kirchen drängen.

    Muss auch mal gesagt sein.
    • w'ever 11.04.2020 09:26
      Highlight Highlight wirklich?
      Play Icon
    • amRhein 11.04.2020 12:08
      Highlight Highlight Sicher gibt es religiöse Eiferer nach wie vor. Noch mehr gibt es aber unverbesserliche Hedonisten, die trotz Warnung rumreisen oder *gemeinsam* das schöne Wetter geniessen. Grad gestern hab ich auf einer Alphütte 12 Personen rund um den Tisch gesehen, beim Vespern, ohne nur den kleinsten Abstand, Alt und Jung fröhlich gemischt. Alles, was man hört ist, das geht dich gar nichts an. Verpiss dich.
    • Power # Point 12.04.2020 03:49
      Highlight Highlight Geschweige von Abstand, das warum u. darum herum hat schon mit Pfeffer-spray u. Schlägerei seine Meinung kundgetan. Denn man schaue nur:
      Benutzer Bild
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  • HugiHans 11.04.2020 08:44
    Highlight Highlight Der Mensch brauch Rituale. Es gibt mittlerweile viele Menschen die nur noch an den christilichen Feiertagen in die Kirche gehen und nur noch an diesen Tagen volle Gedenkstädte bescheren. Tun sie das aus Überzeugung, weil sie dies schon immer getan haben (da wären wir beim Ritual). Oder weil sie ein schlechtes Gewissen haben, weil sie sonst nie mehr in die Kirche gehen?
    • rodolofo 11.04.2020 10:52
      Highlight Highlight Ich GLAUBE (Hihihii, kleiner Kalauer...), dass diese "Passivmitglieder" der Gemeinde an wichtigen Feiertagen die Kirchen besuchen, weil es der ganzen Fress-Orgie ein wenig Tiefsinn und einen Anschein von Würde verleiht.
      Darum begleitete ich jahrelang meine katholische Frau an Weihnachten und an Ostern in die Kirche, obwohl ich mit der RKK NICHTS anfangen kann!
      Irgendwann merkte ich, dass gerade an diesen Haupt-Feiertagen am wenigsten Experimente gewagt werden, währenddem meine Frau immer wieder mal von einer Experimental-Perle eines GEWÖHNLICHEN Gottesdienstes erzählt.
      ...
    • rodolofo 11.04.2020 10:54
      Highlight Highlight ...
      Seitdem gehe ich überhaupt nicht mehr in die Kirche, auch weil die Wahrscheinlichkeit, auf eine solche Experimental-Perle zu stossen, verschwindend klein ist...
    • Capti 15.04.2020 07:59
      Highlight Highlight @rodolofo: Du bist der erste der im Lift um Hilfe nach GOTT schreit, wenn er droht ab zu stürzen.
      Deine arme Frau hat wohl den falschen geheiratet. Einfach nur traurig aber weisst Du was: ich bete für Dich!!
  • imposselbee 11.04.2020 08:42
    Highlight Highlight Und wie gehen Sie mit der Situation um, dass Sie plötzlich zu einer Risikogruppe gehören und stigmatisiert werden?
    • Rabbi Jussuf 11.04.2020 10:02
      Highlight Highlight Ein bisschen stigmatisiert werden macht doch Spass.

      Ganz besonders für ganz fest Gläubige.
    • Rabbi Jussuf 11.04.2020 10:14
      Highlight Highlight Naja, "Spass" war nicht ganz das richtige Wort. Vielleicht besser: eine Stigmatisation ist die hohe Kunst des Glaubens?
    • Klaus07 11.04.2020 11:18
      Highlight Highlight @imposselbee
      Stigmatisieren? Synonym dafür ist:
      ächten, an den Pranger stellen, anprangern, brandmarken, verdammen, denunzieren, diskriminieren.

      Ich weiss ja nicht wo sie leben, aber bei uns werden Risikogruppen nicht „stigmatisiert „ sondern man versucht diese Gruppe mit besonderen Massnahmen vor dem Virus zu schützen.

      Zudem; meine Ehefrau gehört mit ihrer Krebserkrankung zur Risikogruppe! Wir benötigen weder Gott, noch sonst einen Guru um durch diese Zeiten zu manövrieren! Gesunder Menschenverstand und Vermeidung Menschen und Risiken reicht bis jetzt aus.
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