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Lachendes altes Paar.

Was, wenn es einfach immer weitergeht? Bild: shutterstock.com

Sektenblog

Wenn wir unsterblich werden, brauchen wir keinen Gott mehr

Die Wissenschaften werden Methoden finden, um das Leben zu verlängern. Dann wird es für die Religionen eng.



Der Tod ist das Kerngeschäft der Religionen. Sie beschäftigen sich mit der Transzendenz, der Metaphysik und der Frage, was nach dem Tod mit uns Menschen passiert.

Die Vorstellung, dass da nichts mehr sein könnte, passt nicht ins Weltbild von Glaubensgemeinschaften. Deshalb geht es stets um das ewige Leben, das für sie so sicher wie das Amen in der Kirche ist.

Glaubensgemeinschaften beanspruchen die Deutungshoheit über die Idee, was nach dem Tod mit uns passiert. Es gibt keine Heilslehre, die verkündet, alles Leben ende nach dem Tod. Das wäre ein Widerspruch in sich.

Hier kommen Gott, die Götter oder gottähnliche Konstrukte ins Spiel. Diese müssen dafür sorgen, dass die Kirche im Dorf bleibt. Sprich: Dass da noch was kommen muss, wenn unser Körper den Geist aufgibt.

Das ewige Leben aus der Sicht der Bibel:

abspielen

Video: YouTube/Hope BibelStudien-Institut

Somit kann man die Gleichung aufstellen: Ohne Tod kein Gott. Oder weniger mathematisch ausgedrückt: Wenn wir nicht sterben würden, bräuchten wir keine Götter.

Obwohl unser Leben nach wie vor endlich ist, wackelt der Thron der Götter in der westlichen Welt bedenklich. Erkenntnisse der Natur- und Geisteswissenschaften setzen ihnen zu. Wir Menschen erreichen mit unseren technischen Errungenschaften Fähigkeiten, die vor 50 Jahren gern den Göttern zugeschrieben wurden.

Es gibt kein Halten

Diese Entwicklung geht weiter. Wir Menschen versuchen alles, Krankheiten in den Griff zu bekommen und die Lebenserwartung nach oben zu schrauben. Die bisherigen Massnahmen zeigten schon beachtliche Erfolge.

In Deutschland stieg die Lebenserwartung der Männer von 1950 bis 2020 von 64,6 auf 79,1 Jahre. Im Jahr 2060 werden sie laut Studien durchschnittlich 84,8 Jahre alt. Frauen, die 95 Jahre alt werden, sind keine Seltenheit mehr.

Wenn es gelingt, den Alterungsprozess in den Griff zu bekommen, werden die Menschen in Zukunft ein biblisches Alter erreichen. (Noah wurde angeblich 950 Jahre alt.)

Niemand zweifelt daran, dass diese Entwicklung weitergeht. Wir können davon ausgehen, dass die gefährlichsten Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Probleme früher oder später besiegt werden können.

Der nächste Schritt wird sein, Organe zu «züchten» oder technisch herzustellen. Auch die genetischen Fortschritte werden dazu führen, die Widerstandskraft zu fördern und die Zellalterung zu steuern. Wenn es gelingt, diesen Prozess in den Griff zu bekommen, werden die Menschen in Zukunft ein biblisches Alter erreichen. (Noah wurde angeblich 950 Jahre alt.)

Wenn wir das ewige Leben auf der Erde finden, brauchen wir keine Religion

Vielleicht wird der Mensch dereinst unsterblich. Oder er kann sich anhand von Stammzellen klonen lassen und nach dem Tod wiederauferstehen. Ganz ohne Hilfe von Gott.

Fazit: Menschen, die glauben, unsterblich zu sein oder zu werden, benötigen keinen Gott. Wozu auch? Sie brauchen keine Religion und keinen Himmel. Vielmehr finden sie alles auf der Erde.

Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Das ewige Leben auf der Erde kann zur Qual werden. Das ewig Gleiche über Jahrhunderte wäre ganz schön langweilig und ermüdend. Doch dafür werden die Neurologen und Pharmakologen vermutlich Lösungen finden und das Glück künstlich herbeiführen.

Sollten wir unsterblich werden, wird die Erde bald überbevölkert sein

Nicht lösen könnte die Wissenschaft in diesem Fall das Problem der Überbevölkerung. Es sei denn, sie würde die Menschen in Zukunft genetisch so umbauen, dass sie nur noch wenige Kalorien bräuchten, um den Kreislauf in Gang zu halten.

Eine andere Lösung wäre, überzählige Menschen auf fernen Planeten anzusiedeln. Ob das erstrebenswert ist, bleibt ebenfalls ungewiss.

So oder so: Für Gott oder die Götter wird es eng.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheBase 04.03.2020 07:05
    Highlight Highlight Ich wüsste nicht, wofür ich überhaupt einen bräuchte 🤷🏿‍♂️
  • Kuriosum 03.03.2020 22:22
    Highlight Highlight Ich stimme sonst in vielem mit Ihnen überein, Herr Stamm, aber diesmal haben Sie meiner Meinung nach selber einen Irrglauben... Ewiges Leben und die Menschheit ausserhalb unseres Sonnensystems scheint mir gleich realistisch wie der Glaube an einen Gott oder ähnliches..
    • Nonbeliever 04.03.2020 08:44
      Highlight Highlight @ Kuriosum: H. Stamm behauptet ja nirgends, dass er ein ewiges Leben und Menschen ausserhalb des Sonnensystems gut oder wünschenswert findet. Er berichtet nur darüber. Meine eigene Meinung: ewiges Leben=unmöglich, Leben für ein paar Jahrhunderte=denkbar, ev. in einer nicht allzufernen Zukunft biotechnisch realisierbar. Leben ausserhalb des Sonnensystems=viel zu aufwändig, praktisch kaum durchführbar, nicht wünschenswert, wenngleich auch rein theoretisch in ferner Zukunft denkbar.
  • Jörg Wirz 03.03.2020 17:08
    Highlight Highlight Wenn es für jemanden eng wird dann wohl eher für Stamm. In seinem Alter ist die Lebenserwartung nicht mehr berauschend und wenn man an nichts als die Ratio glaubt, dann wird es nicht nur eng sondern es ist vorbei, finito.
    • Pasionaria 04.03.2020 00:35
      Highlight Highlight Ach, J. Wirz, schon lange haben wurden Ihre hoch intellektuellen Postings' vermisst'.
      Wieso auch schreiben Sie nur in Ihren allerschwaechsten 5 Minuten?

      Es scheint, dass Sie selbst im Mittelalter angelangt sind, wo der weite Geist und die enge Brust beginnen, den Ort zu wechseln!
      Schicksal.


  • Kommentareschreiber 02.03.2020 16:46
    Highlight Highlight Schon zu Zeit von Noah war Gott. Und er wird es auch bleiben von Ewigkeit zu Ewigkeit!
    • Heinrich Kramer 02.03.2020 20:06
      Highlight Highlight @Kommentareschreiber

      Angesichts der unverrückbaren Tatsache, dass Gott die Erdscheibe und alles darauf, darunter, darüber und rundum geschöpft hat wirkt Ihr Kommentar ziemlich komisch.
    • Alienus 02.03.2020 21:46
      Highlight Highlight Oh Gott, mein Zwerchfell!
    • Point 02.03.2020 22:50
      Highlight Highlight Damals war Noa u. sein Schiff die Rettung, u. heute die oberen 10000 geplante private u. us. Amerikanische Raumschiffe die zum bauen geplant u. bereits erstellt werden. Vielleicht heisst einer dieser Raumschiffe, Arche Noa


      Doch wie ich sehe wie bei der corona Epidemie aus der Klimaerwärmung bereits von Greta Thunberg vorhergesagt, sind daraus schon die ersten Folgen daraus zu spüren, u. von einem ewigen Leben ist da ausgeschlossen, wie es in China aussieht.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 01.03.2020 20:19
    Highlight Highlight "Wenn wir unsterblich werden,..."

    Wenn wir unsterblich werden, also ewig leben, gibt es mehrere Probleme. Zum Beispiel die Augenblicke. Wenn wir ewig leben, werden auch die Augenblicke ewig dauern. Ein Augenblick ist aber wie ein Foto:

    Bewegungslos.

    Weil wir aber nur immer im Augenblick leben, werden wir unser ewiges Leben in der Starre verbringen müssen.

    Schöne Aussichten! Ohne mich!

    Ich will lieber sterben können.

    • Nonbeliever 01.03.2020 22:40
      Highlight Highlight @ Spooky. Ich glaube diese Überlegungen sind falsch. Augenblicke dauern nicht einfach ewig, wenn das Leben ewig dauern würde. Aber vielleicht meinst du das ja metaphorisch. Leben heisst immer Veränderung, egal ob es 20 oder 200 Jahre dauert. Angenommen die Menschen der Zukunft werden im Schnitt 800 Jahre. Wie sähe das aus? Da das Gehirn keine Kapazität hat, sich an alles zu erinnern, was im Leben passiert, wird ein Mensch mit - sagen wir - 500 Jahren kaum mehr bewusste Erinnerung an das haben, wie es mit 150 J. war. D.h. der Mensch wir eigentlich auch ein anderer sein, Wandel ist gegeben.
    • Spooky 02.03.2020 04:07
      Highlight Highlight @Nonbeliever

      "Aber vielleicht meinst du das ja metaphorisch."

      Nein, ich meine das mathematisch. In einer unendlich langen Zeitspanne gäbe es ja unendlich viele Augenblicke, von denen aber logischerweise jeder einzelne von ihnen unendlich lange dauern würde. Innerhalb eines Augenblicks kann es aber definitionsgemäss keine Bewegung geben.
    • Nonbeliever 02.03.2020 12:46
      Highlight Highlight 1/2 @ Spooky Es ist müssig, über Begriffe wie "ewig" und "unendlich" im Zusammenhang mit unserer biologischen Existenz zu debattieren, weil das einfach nun mal aussehalb des Vorstellbaren, Erfahrbaren und Erlebbaren ist. Nur die religiös und estoterisch Verblendeten -allen voran auch noch die Landeskirchen - glauben, dass es ein ewiges Leben nach dem Tod gibt. Im besten Fall in einem Paradies, im schlechtesten in einer Hölle. Rein mathematisch gibt es "unendlich" und "ewig" schon, es fragt sich nur, ob auch unser Universum unendlich und ewig existiert. Die Meinungen gehen da auseinander.
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  • Drummer 01.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Ihr habt schon eure eigene Religion gemacht. Dieses Geschreibe hier die Ganze Zeit in eurem Sektenblog. Wenn es keinen Gott gibt, was beschäftigt ihr euch die Ganze Zeit mit diesem Thema?! Bringt doch endlich den Beweis, dass es keinen Gott gibt!! Könnt ihr nicht?
    • Michael Bamberger 01.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Drummer: "Bringt doch endlich den Beweis, dass es keinen Gott gibt!! Könnt ihr nicht?"

      Bringen Sie doch endlich den Beweis, dass es die Zahnfee und Zeus nicht gibt, können Sie das?
    • Dani B. 01.03.2020 18:15
      Highlight Highlight Nein, kann niemand. Zu den Atributen des monotheistischen Gottes gehört, dass er nicht definiert werden darf und nicht definiert werden kann. Damit ist er unwiderlegbar. --- Kurt Gödels Gottesbeweis beinhaltet auch eine Definition Gottes. Er hat ihn nie veröffentlicht.
    • Nonbeliever 01.03.2020 18:22
      Highlight Highlight Drummer meint: "Bringt doch endlich den Beweis, dass es keinen Gott gibt!! Könnt ihr nicht?"

      Aber hallo! Bring du uns zuerst mal einen Beweis, dass es einen Gott gibt. Kannst du nicht? Habs geahnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani B. 01.03.2020 16:52
    Highlight Highlight Gott behüte! Als Atheist muss ich fragen, was schützt uns vor ewigem Leben?
  • Nonbeliever 01.03.2020 15:42
    Highlight Highlight Die Leute sind nach meinen Erfahrungen eben auch nicht ehrlich mit sich selber: Wenn man einen 40-jährigen fragt, ob er 100-te von Jahren alt werden möchte, folgt meist die Antwort "um Gotteswillen -nein". Fragt man einen 85-jährigen, der statistisch noch 0 Jahre zu leben hat, ob er lieber morgen oder in 10 Jahren den Löffel abgeben will, ist die Antwort: lieber noch 10 Jahre leben. Wenn er dann 95 ist, will er immer noch ein paar Jahre leben. So könnte man das Spielchen fortführen, bis einer dann eben doch - so wie ich - am liebsten ein paar 100 j. alt werden will. Gesund versteht sich.
    • Point 01.03.2020 16:10
      Highlight Highlight In den Filmen kommt viel vor, der Ruf "my Good," vermittelt das wirklich einen Atheisten, der sich gegen ihn stellt!?

      Ein ruf nach einem Gott, zeigt immer noch auf, das es keine Unsterblichkeit gibt, u. das zu verwirklichen nur den Reichen vergönnt wird, wenn das einmal verwirklicht werden kann, denn nur fröhliche Geber hat Gott lieb!
    • Point 01.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Der Wiederspruch ist einfach perfekt, nach dem Zitat; "eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel, u. als gegenstelle; "nur fröhliche Geber hat Gott lieb!"

      Ist andere Dimension der Götter wirklich unsterblich, weil aus den Griechischen Göttersaga können auch Götter vernichtet werden, u. das ist in sämtlichen Verfilmungen zu sehen.

      Auch Götter sterben, wie Nero, Cesar, u. Trump
  • Nonbeliever 01.03.2020 14:21
    Highlight Highlight Endlich mal eine gute Nachricht bezüglich Corona-Virus:
    Heute, 1. März 2020 Schlagzeile in einer Boulevard-Zeitung:

    "Berner Münster streicht Gottesdienste"
    BRAVO
    • Point 01.03.2020 14:59
      Highlight Highlight Nonbeliever, zeig eigentlich dein wahres Gesicht, für was gestehst dich ein, entweder für Unsterblichkeit oder Sterblichkeit!?

      Beides kann nicht in gleicher Dimension gehandelt werden, denn das geht zu Metaphysik u. nicht zum Diesseits.

      Bei ihnen lese ich über ein Nachher nach dem Tod, u. zugleich bestreiten sie die Ewigkeit, welchen von beiden Angelhacken haben sie, oder haben sie gleich einen Zweihacken bereit. Das alles hat zwei Gesichter was von ihnen zu lesen ist.
      Benutzer Bild
    • Point 01.03.2020 15:31
      Highlight Highlight Nonbeliever,
      Bezüglich unendlich leben, was währt am längsten!?

      Es gibt zwei Auslegungen der christl. Literatur, die eine ist was berichtet wird, u. die andere die darin enthaltenen Gleichnisse. Beides ist ein Zerrbild menschlicher Vorstellung, zwischen Wünsche u. Tatsachen.

      Den einen Berichtet es die Ewigkeit, dem andern die Sterblichkeit, doch was währt am längsten.

      Tatsächlich wird der Mensch immer älter, was auch dem natürlichen Erhaltungswunsch entspricht, doch es überbordet, weil der Körper funktioniert u. der Geist stirbt, u. zuletzt bleibt nur eine sterbliche Hülle übrig, denn was hat man da erreicht!?
    • Nonbeliever 01.03.2020 15:35
      Highlight Highlight @ Point. Ich bin weder für Sterblichkeit noch für Unsterblichkeit. Mit einem Januskopf hat das aber nichts zu tun. Ich bin mir bewusst, dass es schon rein aus Platzgründen nicht möglich ist, dass Menschen tausende von Jahren leben und erst noch Nachkommen zeugen. An ein Leben oder im Weiteren Sinne an eine pers. Existenz nach dem Tode glaube ich nicht. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass es interessant ist, einige hundert Jahre leben zu dürfen ohne Krankheiten und andere Gebresten. Wie schon erwähnt, ist eine ewige Existenz sowieso absurd, denn nicht mal das Universum währt ewig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinrich Kramer 01.03.2020 13:10
    Highlight Highlight Die Realität ist knall hart.

    Wer sich seiner Seele bewusst ist, weiss dass sie unsterblich ist und wird seine Gegenwart auf der Erde sinnvoll nutzen. Er weiss, die Leibeshülle verfault zwar, aber die Seele wird für ewig bei Gott im Himmel sein, sofern er Jesus Christus nicht geleugnet hat.

    Und wer sich seiner Seele nicht bewusst ist, wird das Bewusstsein und das Wissen über seine Unsterblichkeit zu spät erlangen. Die Realität und die Wahrheit wird ihn einholen, wenn die Seele bereits für immer und ewig in der Hölle leidet.

    Darum bekehrt euch, so werdet auch ihr im Paradies leben.
    • Dani B. 01.03.2020 17:04
      Highlight Highlight Herr Kramer schürt Angst mit "GOTT". So funktioniert Sektentum. Ich will weder in die Hölle, noch ins Paradies; aber unsere Taten&Worte haben Einfluss bis ans Ende der Zeit...
    • Pasionaria 02.03.2020 15:39
      Highlight Highlight H. Kramer
      Bitte unternehmen Sie dringendst etwas gegen Ihren Gotteswahn!
      Am besten, Sie führen sich das gleichnamige Buch von Richard
      Dawkins zu Gemüte.
      Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder die HST-Blogrunde...
    • Heinrich Kramer 02.03.2020 19:52
      Highlight Highlight @Pasionaria

      in der heutigen Zeit werden täglich viele Bücher auf den Markt geworfen. Von atheistischen Büchern über esoterische Bücher bis den Zauberbüchern, alles Bücher die wirklich nicht gebraucht werden. Mir tun die Bäume leid, die dafür zu Zellulose vermantscht werden.

      Ich bin mit den alten und ewigen Bestsellern zufrieden.

      Würden Alle diese mal lesen, würden weniger Bäume dem Raubbau der Kettensäge zum Opfer fallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 01.03.2020 12:07
    Highlight Highlight "..., wenn unser Körper den Geist aufgibt."

    Wir sagen aber: "Er/Sie hat den Geist aufgegeben", im Sinne von "ist gestorben". Stamm ersetzt hier die Person durch "den Körper", also der Körper stirbt.

    Das bedeutet, "der aufgegebene Geist" stirbt nicht, sondern nur der Körper, der Geist aber als Aufgegebener, Zurückgelassener wäre nicht tot.

    Wir sagen aber auch, die Bohrmaschine hat ihren Geist aufgegeben, sie funktioniert nicht mehr.

    Also Körper = Maschine und was nicht mehr funktioniert, ist tot, und der Geist ist nur eine Funktion des Körpers?

    Man sieht, woher der Wind weht.







    • Hypatia 01.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Was ist eine Funktion? - Eine Funktion ist eine Aufgabe, etwa, die Funktion einer Bohrmaschine besteht darin, Löcher zu bohren, es ist ihre Aufgabe, Löcher zu bohren. Das hiesse im obigen Zusammenhang: Der Körper hat, wenn er stirbt, seine Aufgabe aufgegeben. Das Wortspiel beruht auf der Doppeldeutigkeit von 'aufgeben'.

      Wer oder was aber hat der Maschine ihre Aufgabe aufgegeben, zu bohren? Die Maschine? - Nein, eher ein ingeniöser Geist, d.h. nun, eine Aufgabe hat ihr die Aufgabe aufgegeben, zu bohren.

      Insofern ist der Geist eine Aufgabe, die uns, nicht dem Körper, aufgebeben ist.
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    • Hypatia 01.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Dem Gedankengang fehlt es nicht an der nötigenden Irritation. Wer/was bin ich? - Entweder bin ich Geist oder beides aber nicht nur ein Aufgaben ausführender Körper.

      D.h. wir selbst sind als Aufgabe den Aufgaben aufgegeben, die wir durch unser aufgegebenes Dasein ausführen. Wir sind als Aufgabe diejenigen, die Aufgaben aufgeben und ausführen.

      Daher: Nicht der Körper gibt den Geist auf, sondern umgekehrt, der Geist gibt den Körper auf, wenn er nicht mehr auszuführen vermag, was ihm aufgegeben ist.

      Daher: Geist heisst Aufgabe.



    • Nonbeliever 01.03.2020 14:41
      Highlight Highlight @ Hypatia. Deine Postings erinnern zuweilen schon fast an heidegger'sches Geschwurbel :-)

      Nach heutigem Wissen: weder gibt der Geist den Körper auf noch gibt der Körper den Geist auf sondern: "Geist-Körper" oder "Körper-Geist" ist ein nicht auftrennbares zusammenhängendes biologisches System. Einfach ausgedrückt finden in einem extrem komplexen biologischen Ganzem mituner "selbstwahrnehmende Prozesse" statt, die meisten biol. Prozesse laufen aber unbewusst ab. Zugeben, das Ganze ist rätselhaft, aber kein seriöser Neurowissenschaftler geht heute noch von einem unabhängigen Geist aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 01.03.2020 02:50
    Highlight Highlight Und was ist mit den Tieren?
    Würden die dann auch ewig leben?
    Die Katzen und Hunde? Die Kühe?
    • Share 01.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Wenn der Protonengenerator gross genug ist, kein Problem.
  • Lucida Sans 01.03.2020 01:48
    Highlight Highlight Sollte Ihr Gedankenspiel jemals real werden, wäre ich versucht, an die Hölle zu glauben.
  • Ailton91 01.03.2020 01:24
    Highlight Highlight Wieso sollte die Menschheit noch länger leben wollen, wenn sie jetzt schon nicht lebt? Und wieso denken alle gleich an das unsterbliche, nur weil evt. paar Jahre mehr dazu kommen? Wenn krieg aufkommt, sterben ja sowieso manche, egal wie lange ihr Leben durch ärztliche möglich wäre.

    Der Mensch möchte unbedingt Gott spielen? Dann soll er selbst einen Mensch aus der Erde erschaffen, und heilen ohne Maschienen, und vorallem den Egoismus erstmal ablegen und lernen zu lieben ohne zu fordern
  • Pasionaria 01.03.2020 00:15
    Highlight Highlight Nikodem Skrobisz
    "Mein Leben mag zwar sinnlos sein, aber dadurch bin ich frei. Ich kann das Leben und diese Freiheit genießen, statt mich zu betäuben oder wahnsinnig im Kreis zu laufen, auf der Suche nach einem Weg zur Unsterblichkeit oder einem fadenscheinigen Sinn. Ich kann die wahre Welt, wie sie um mich herum existiert wahrnehmen und akzeptieren, statt mich in abstrakte Gedankengebilde und engstirnigen Hedonismus zu flüchten."
    Wie wahr!
    • Peugeot 01.03.2020 08:10
      Highlight Highlight @Pasionaria
      Mit ihrem Zitat, beweisen sie nur eins sie täuschen sich selbst und auch die anderen. Wenn sie die hl. Schrift und die Worte Gottes annehmen würde wäre es nicht sinnlos.
    • Thomas Oetjen 01.03.2020 09:33
      Highlight Highlight @ Peugot

      Dein Gott und seine Schriften sind wie ein Peugot. Sie sind am verrosten und werden zerfallen.
    • zoe... 01.03.2020 09:51
      Highlight Highlight pasionaria

      ich mag mein sinnloses freies leben auch sehr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 29.02.2020 23:55
    Highlight Highlight Alienus
    "Ewiges“ Leben kann es m. E. nicht geben, sondern nur ein „unendliches“ Leben-"
    Gibt es nicht auch noch eine ewige Unendlichkeit resp. die unendliche Ewigkeit?
    Als ich mich in einer beruehrenden Vollmondnacht einmal fragte: was macht wohl die Ewigkeit mit den/meinen Wuenschen, da erwiderte mir doch unverhofft Mr. Moon: ICH bin die unendliche Ewigkeit! Und nun, was soll ich davon halten?
    Pers. Fazit: es sind diejenigen, die im Hier und Jetzt zu kurz gekommen sind, welche auf die Ewigkeit hoffen.
    • Alienus 01.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Pasionaria

      1/3

      Antworten kann man (muss nicht) m.E. gut mit Bildbeschreibung „Gott als Geometer“ darstellen:

      - Im äußeren Zirkulum/Umrandung ist wohl die zeitlose Zeit dargestellt. > Ewigkeit!

      - Im Inneren folgt ein sinusartiger Ring, ohne Anfang und Ende als Darstellung der Genese von Urexplosion bis Implosion des Universums. In ihr ist die (schwingende/pulsende) Zeit dargestellt. Es ist die Werdung der Erde und ihr Ende in Wiederholungen. > Zeit!

      - Die folgende 3. unstrukturiert erscheinende Darstellung hat eine auffällige Ähnlichkeit mit den heutigen Fraktalen nach Mandelbrot.
    • Alienus 01.03.2020 11:35
      Highlight Highlight 2/3

      Hier ist wohl eine Anspielung an die Gleichähnlichkeit der Menschheit. > Mensch!

      - In der 4. Sphäre sind Himmelsgestirne und Mond. > Himmel!

      - Im Zentrum eine kartoffelknolliges Ding. > Erde!

      Hier kann man die Ewigkeit (zeitlos) als Antagonisten zur Unendlichkeit (ohne Anfang und ohne Ende, werdend und endend) erkennen.

      Fazit: Wunderbare Sicht der damaligen Menschen.

      Herrliche Darstellung, aber es gibt ein Problem: das Ding ist wohl etwa 1250 n.Chr. entstanden!

      Was hat sich der Zeichner gedacht?

      Es ist auch eine vollkommen andere Deutung möglich. Denn: Nix Genaues weiß man nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 29.02.2020 23:52
    Highlight Highlight Das ist schon richtig. Unser Fleisch und unsere Knochen leben nicht ewig. Was ist aber mit den Gehirnströmen, all den feinen elektrischen Impulsen, die der Mensch braucht um zu leben. Elektrizität ist da, überall. Es könnte doch sein, dass damit unsere 'Seele' gemeint ist.
  • Andre Buchheim 29.02.2020 23:16
    Highlight Highlight Beim letzten Artikel dacht ich schon, schlimmer gehts nimmer, aber das hier ist ja richtig peinlich.
    Was nützt mir denn Unsterblichkeit in einem vergänglichen System, von welchem mein Überleben abhängt?
    Und selbst wenn, der Zusammenhang zu der Aussage, wir bräuchten dann Gott nicht mehr, will sich mir logisch nicht erschließen.
    Und der Einzige, der uns ewiges Leben in der Ewigkeit anbietet, den schließt Herr Stamm kategorisch aus.
    Hat da jemand Angst und will seine eigene Sterblichkeit mit den Artikel kompensieren? Könnte ja doch was danach kommen und für Gerechtigkeit sorgen, gell?
    • Pasionaria 01.03.2020 05:46
      Highlight Highlight 0h, Buchheim,
      Machen Sie sich doch weiterhin Ihre eigenen Götter, aber unterlassen Sie es endlich, den Blogautoren mit Ihrem schnöd-stumpfsinnigen Religionsfundamentalismus zu beflecken.
      Derart mühsam für die Leserschaft.

      Weiterhin gute Besserung in jeder Beziehung.
    • Nonbeliever 01.03.2020 09:12
      Highlight Highlight A.Buchh.: "Und der Einzige, der uns ewiges Leben in der Ewigkeit anbietet, den schließt Herr Stamm kategorisch aus."

      Aha! Jetzt wissen wir also schon mehr. Es ist ein ER, der Einzige und es ist eine Offerte! Oder etwa nur ein leeres Versprechen? Oder ist es gar kein ER sondern eine Sie, - ein Es, eine Null....? oder womöglich am Ende alles Quark??? Fragen über Fragen.
      Also das mit dem "Quark" kommt wohl am besten hin, weil angeblich ja alles aus diesen Teilchen besteht. :-)
      Ne, Ne, mein Freund. Wenn der Mensch dereinst ewig leben will, muss er das schon selbst in die Hand nehmen.
    • Andre Buchheim 01.03.2020 13:11
      Highlight Highlight Nonbeliever: Der "er" ist lediglich dem Sprachgebrauch geschuldet, ER ist kein Mann, wir können menschliche Erfahrung auf IHN nicht übertragen, das führt in die Irre. Wenn wir uns eine eigene Vorstellung von IHM machen, schließen wir die direkte Erfahrung mit IHM aus.
      "Wenn der Mensch dereinst ewig leben will, muss er das schon selbst in die Hand nehmen."
      Wie gesagt, was nutzt ein ewiges Leben in einem vergänglichen Universum? Das ist typische menschliche Arroganz, jene Haltung auch, die gerade in selbstmörderischem Tun den Planeten vernichtet. Das ist nicht die Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 29.02.2020 23:00
    Highlight Highlight Wenn wir unsterblich werden, trauen sich viele nicht mehr zu leben und aus dem Haus, weil sie ja einen Unfall erleiden könnten. Steigen nicht mehr auf Leitern etc..

    Gott wird dann vielleicht wieder erst Recht wichtig und die Leute noch abergläubischer um ja nichts falsch zu machen und sich beschützt zu fühlen, damit sie sich noch zu leben trauen. 🤷🏻‍♀️
    • Nonbeliever 29.02.2020 23:13
      Highlight Highlight @ Garp. Das ist ein Argument: Angenommen der Mensch der Zukunft hat eine hypothetische Unsterblichkeit, wird er trotzdem mal sterben müssen, rein aus der Statistik der tödlichen Unfälle heraus. Ich kenne die Zahl nicht genau, vermute aber, das wird so ca. einmal in 5000 Jahren, vielleicht auch weniger sein. Vielleicht werden sich die Unsterblichen der Zukunft daher besonders schützen mit "unzerstörbaren Panzeranzügen"? ;-)
    • Gubbe 29.02.2020 23:57
      Highlight Highlight Garp
      Welchen Gott meinst du genau? Von diesen Göttern gibt es doch massenhaft. Ausserdem, wenn wir unsterblich wären, würde uns doch ein Stutz von der Leiter kaum beunruhigen.
    • Point 01.03.2020 13:12
      Highlight Highlight Die unsterblichen Untoten, können wohl nur durch ein Mittel getötet werden, aus einem präparierten speziellen Geschoss, mit einer Besonderen Waffe.

      Es gibt zu viele Propheten die eine unsterbliches Vermächtnis der Welt hinterlassen haben, die Menschen knechten u. den Lebenselixier berauben.



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  • Nonbeliever 29.02.2020 22:39
    Highlight Highlight 2 / 2 ...Das absolute biologische Höchstalter dürfte beim Menschen etwa bei 120 Jahren sein, für Lebenserwartungen darüber hinaus bräuchte es eine Menge biotechnischer Massnahmen, über die wir heute nicht verfügen und es zudem auch unklar ist, ob es überhaupt medizintechnisch möglich ist, finanzierbar und der politische Wille vorhanden ist.
  • Nonbeliever 29.02.2020 22:39
    Highlight Highlight 1 / 2 HS schreibt: „In Deutschland stieg die Lebenserwartung der Männer von 1950 bis 2020 von 64,6 auf 79,1 Jahre. Im Jahr 2060 werden sie laut Studien durchschnittlich 84,8 Jahre alt. Frauen, die 95 Jahre alt werden, sind keine Seltenheit mehr… und Niemand zweifelt daran, dass diese Entwicklung weitergeht.“

    Doch, es darf gezweifelt werden. Denn man kann die Lebenjahre-Erwartung nicht einfach ungebremst und beliebig in die Zukunft extrapolieren. ....
    • Lucida Sans 01.03.2020 01:58
      Highlight Highlight Genau, sieht man sich die Ess-, Trink und sonstige Lebensgewohnheiten der Leute an, nicht zu vergessen die zunehmende Belastung der Umwelt, so dürfte die Lebenserwartung zukünftig stagnieren oder sogar rückläufig sein.
  • Spooky 29.02.2020 20:29
    Highlight Highlight "Für Gott oder die Götter wird es eng."

    Also ob es die Götter kümmern würde,
    was wir hier über sie schwafeln.
  • Michel Henkel 29.02.2020 18:26
    Highlight Highlight Für mich war die Diskussion über die Existenz Gottes an jenem Tag beendet als die erste Kirche einen Blitzableiter montierte.
    • bbelser 29.02.2020 18:54
      Highlight Highlight Vor der Installation von Blitzableitern konntest du noch nicht selber denken?
    • Michel Henkel 29.02.2020 19:40
      Highlight Highlight @bbelser: Text lesen, Text verstehen, darüber nachdenken.
    • bbelser 29.02.2020 23:09
      Highlight Highlight Dito
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 29.02.2020 15:10
    Highlight Highlight Einer, der sich wissenschaftlich mit biologischer Unsterblichkeit befasst und davon ausgeht, dass diese in naher Zukunft auch gemeistert wird, ist der Biogerontologe Aubrey de Grey. Er meint, dass dies schon in den nächsten 25 Jahren möglich sein wird, was natürlich von anderen Forschern auf diesem Gebiet zu Recht als unseriös in Abrede gestellt wird. Die Ursache des Alterungsprozesses von Organismen ist mehr als tricky und es sind bisher gar noch nicht alle Faktoren bekannt, warum überhaupt Lebewesen altern. Wen's interessiert
    https://de.wikipedia.org/wiki/Aubrey_de_Grey
    • Regas 29.02.2020 16:53
      Highlight Highlight Vielleicht gibt es diese Mensch ähnlichen unsterblichen Lebewesen schon irgendwo im Universum. Das währen dann unsere Götter die uns so als Zeitvertreib geschaffen haben?
    • Point 29.02.2020 18:46
      Highlight Highlight Nonbeliever, dann halten sie denn Alterungsprozess auf, sonst gibt es keinen Unsterblichen, oder muss da wieder eine Irrlehre dafür hinhalten, die viel verspricht u. nicht haltet, denn es gab schon viele, seit tausenden von Jahren, die von der Ewigkeit redeten, u. ihre Nachfahren alter Kulturen im 21. Jahrhundert immer noch sterblich sind.
    • Share 01.03.2020 11:29
      Highlight Highlight @Nonbeliver
      Nicht endendes Leben von einem was auch immer Biologen erklärt, noch dazu ein Gray, Frey, May oder Day, halte ich für durchweg unseriös. Es geht auch nicht darum den Alterungsprozess zu stoppen, der nur die menschliche Wahrnehmung des Zellverfalls beschreibt, sondern den Austausch kleinster Teilchen zu kontrollieren, was heute mit der Quantenphysik bereits praktisch ausprobiert bzw gemacht wird.
  • Musikuss 29.02.2020 15:04
    Highlight Highlight Gegenwärtig demonstriert uns ein kleiner Virus ganz ohne Religion, dass Leben endlich ist. Da kann Herr Stamm noch so lange gegen Gott stänkern, wie es ihm beliebt, das nützt ihm gar nichts 😊
    • Point 29.02.2020 18:05
      Highlight Highlight Musikuss, ist das Angstmachen die Religion die retten kann, nach dem Model einer Verschwörungstheorie, um andere an sich zu fesseln, u. ihnen eine bessere Welt zu versprechen.

      Schon mancher Freiheitskämpfer hat im Kampf einer Revolution, seine Hilfesuchenden bluten lassen, u. hat sich im Blutgeld der Revolution sich gebadet.

      So ist es auch bei religiösen Fürsten, an seinen Gläubigen ergangen, die zweck Gold für ihn, ihr Leben bluten lassen mussten.
  • Nonbeliever 29.02.2020 15:03
    Highlight Highlight 2/2 Im Jahr 2795 ist es soweit: Alle Krankheiten können geheilt werden, der Alterungsprozess wird bei 25 Jahren genetisch gestoppt und der Mensch lebt hypothetisch ewig. Konsequenz: Es dürfen keine Nachkommen mehr gezeugt werden, sonst quillt die Erde innerhalb von Jahrzehnten über. Die Angst vor dem Tod bleibt aber, denn es werden trotzdem Menschen durch schwere Unfälle sterben. Das Leben wird langweiliger, Menschen tendenziell eher unzufriedener, weil die Freude am Nachwuchs fehlt. Daraus resultierende psychische Störungen müssen daher wieder mit "super drugs" unterdrückt werden. usw. usf.
    • Point 29.02.2020 18:36
      Highlight Highlight Nonbeliever, ist das von dem sie ansprechen, im Jahr 2795 in der Zeit des Tausendjährigen Reiches?

      Das liest sich nach Wim Malgo dem Gründer von Mitternachtsruf, der stehts von Gericht u. tausendjährigen Reich predigte.

      Einen Angstglauben zu predigen, gleicht einer Verschwörungstheorie sehr verbunden mit Trumps Strategie, alle ins gleiche Boot zu holen, u. wer sind da die ersten Kunden, die Angst haben vom ewigen Aus.

      Echt perfide wie da nach Geborgenheit suchen, so auf den Leim gebracht werden, u. ihre Stimme einem falschen Propheten geben, solche gibt es zu Hauff.
    • Gubbe 01.03.2020 00:01
      Highlight Highlight Nonbeliever
      Du hast dich um 9 Jahre verrechnet.
  • Nonbeliever 29.02.2020 14:51
    Highlight Highlight 1 / 2 Sollte der Mensch dereinst unsterblich werden, wird er unweigerlich den Platz einnehmen, den er bisher den Göttern oder einem Hauptgott eingeräumt hat. Zumindest für die konventionellen Religionen dürfte das der Todesstoss sein. Soweit ist es aber noch nicht und es ist aus verschiedenen Überlegungen fragwürdig, ob der Mensch es jemals schafft, seine eigene Biologie auszutricksen oder gar zu überwinden. Die Konsequenzen wären auf jeden Fall das Einschneidenste, was die Menschheit je erleben könnte. Spielen wir doch das Szenario kurz durch:
    • bbelser 29.02.2020 15:29
      Highlight Highlight Egal, ob endlich oder unendlich: die Fragen nach dem Sinn des eigenen Lebens, nach Gelingen und Erfülltheit, nach dem Woher, Wohin und Wozu stellen sich in beiden Fällen, im letzteren sogar eher noch drängender. Sinnangebote wie die "konventionellen Religionen" und allerlei Scharlatane und Sekten würde es also weiterhin geben, vermutlich würden sie sogar eher noch wichtiger. Angesichts einer aus heutiger Sicht kaum zu bewältigenden Klima- und Umweltkatastrophe sind das aber alles müssige und auch recht fade Gedankenspielereien übersättigter Wohlstandshirne.
    • Share 29.02.2020 16:01
      Highlight Highlight Was sind unkonventionelle Religionen?
    • Point 29.02.2020 18:22
      Highlight Highlight Share, unkonventionelle Religionen, zeigt sich eher in der Esoterik auf, die bald eine weitere Weltreligion wird.

      Der Unterschied zwischen Esoterik u. rel. Scharlatanerie ist, dass Esoterik hinterfragt, u. Scharlatanerie die Angst ausnützt, sich Anhänger zu verschaffen, die dann kleben wie Fliegen an einem Fliegenfänger.

      Eine Biene lässt sich in einem Konfitüren ein, wo es süss schmeckt, u. bald kommt eine Hand, u. schraubt den Deckel zu, so erfahren es viele die leichtgläubig ein Angebot annehmen, ohne hinterfragen, ob das eine religiöse Falle ist.
  • bbelser 29.02.2020 14:47
    Highlight Highlight Die Vergötzung von Technologie und Fortschritt mit dem Heilsversprechen einer strahlenden unendlichen Zukunft dank Innovation und Erfindungsgeist: hat irgendwie auch so einen seltsam jenseitigen Geschmack... Aber ehrlich: gibt es etwas faderes als diesen Religions-Ersatz-Aufguss? Und hatten wir diesen Quark nicht schon in den 60ern und 70ern des letzten Jahrhunderts breit genug getreten? Antworten von vorgestern auf Fragen, die so ganz sicher nicht ernst genommen werden.
    • Point 29.02.2020 22:04
      Highlight Highlight In der Wirtschaftsblüte der 60. Jahren im letzten Jahrhundert, kamen die Blumenkinder-Generation auf, die der kalten Erfolgsgesellschaft den Rücken kehrten, wo das Geld das Monopol war, u. nicht mehr die Familie.

      Das scheint für das letzte Jahrhundert stimmen, doch wie es jetzt um Arbeitslosen geht, würden die lieber einer Arbeit nachgehen, mit einem Arbeitslohn das zum Leben lohnt.

      Alles argumentieren zerstreut sich im Wind, besonders dann, wenn Netzte ausgeworfen werden, um für seine Ideologie zu fischen, u. viele Fische in Netz kommen, wo sie dann verspeist werden, auf dem Tisch des Fängers.
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 29.02.2020 14:01
    Highlight Highlight Passendes Foto. Gerade auf dem Velo stirbt es sich sehr leicht. Das wird sich nicht ändern wenn Gott nicht hilft.
  • meglo 29.02.2020 12:43
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm, stellen sie sich doch einmal selbst vor den geistigen Spiegel. Wenn sie dies kritisch tun, wird ihnen unschwer auffallen, dass sie ihren Atheismus etwa mit gleichem Eifer und gleicher Intoleranz vertreten, wie gewisse Evangelikale ihre Überzeugung unter die Leute bringen. Ich finde, in einer toleranten Gesellschaft sollten unterschiedliche Weltanschauungen uns nicht trennen, sondern Anlass sein, offen und mit Respekt miteinander zu diskutieren. Ihr Blog trägt leider nur sehr wenig dazu bei.
    Eigentlich schade.
    • Regas 29.02.2020 16:41
      Highlight Highlight Ist individueller Atheismus auch eine Sekte?
    • Point 29.02.2020 17:47
      Highlight Highlight Viele verstehen unter Tolerant, dass die Ansprechpartner alles übernehmen müssen, was ihren Ansicht nach gut sein sollte.

      Offen steht ob die Toleranz, wirklich alles halten was es verspricht, dass alles wirklich gut sein sollte, was den Anschein macht.
      __________________________

      An ständigen Jenseits zu denken, vernachlässigt man sich am Äussern, u. vergisst das auch im hier u. jetzt das Leben weitergeht.

      Wer an einen Erlöser - Mentor glaubt, der hat den Glauben an sich selbst aufgegeben, u. überlässt dem Mentor den Aufstieg u. Niedergang im Leben, auf gedeih u. Verderben.
    • meglo 29.02.2020 19:50
      Highlight Highlight @point
      1. Ich verstehe unter Toleranz in keiner Weise, das was sie mir da unterstellen.
      2. was sie mir mit Punkt zwei sagen wollen, bedarf wohl noch der Präzisierung.
      3. Das Leben findet im HIER und JETZT statt, da sind wir uns einig.
      4. Ich glaube weder an einen Mentor noch an einen Erlöser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 29.02.2020 12:34
    Highlight Highlight Aus einem etwas anderen Blickwinkel sind wir bereits unsterblich, denn jeder von uns ist eine Verkörperung einer Milliarden Jahre alter Kette ununterbrochenen Lebens.
    So gesehen ist aber all das, was wir Ich, oder Seele, oder Person nennen, nur Zugemüse und dient ausschliesslich zur besseren Weitergabe des Lebens.
    • Share 29.02.2020 14:26
      Highlight Highlight Nein, Rabbi, ich bin kein Wurm, werde keiner sein und nie einer werden. Auch die Fraktionstheorie des Informationsträgers, ein Wirtsorganismus zu sein, greift ganz und gar nicht. Wir werden also weiter nach einem Gottesteilchen suchen müssen.
    • bbelser 29.02.2020 16:15
      Highlight Highlight Aus dem Grunde der besseren Weitergabe des Lebens haben so erfolgreiche Lebewesen wie Ameisen, Ratten, Kakerlaken oder Hühnervögel so ein ausgesprägtes Ich, ganz zu schweigen von ihrer Person und Seele. Wo wären die bloss heute ohne all das? Populär-Darwinismus? Das kannst du doch sonst besser, Rabbi...
    • Rabbi Jussuf 29.02.2020 21:31
      Highlight Highlight Warum lasst ihr euch nicht ein einziges Mal auf diese Betrachtungsweise ein?
      Sie eröffnet nämlich ungeahnte Abgründe und neue Fragen.
      Der Erste Teil meines Posts beschreibt nur eine unumstössliche Tatsache.
      Das, einmal akzeptiert, führt zur Frage, was ein Individuum ist; wo dessen Grenzen (Grenzen zu seiner Umwelt) sind usw. und müsste unbedingt zur Einsicht führen, dass die Eigenschaften mit denen wir ein Individuum beschreiben, ziemlich willkürlich und eigentlich nur abhängig von einer Nabelschau sind.

    Weitere Antworten anzeigen
  • d10 29.02.2020 12:03
    Highlight Highlight Dieser Artikel erscheint mir ziemlich unlogisch. Ja, wir verlängern unser Leben mit unserem technischen Fortschritt. Wir werden immer älter.

    Nein, wir werden deshalb nicht unsterblich werden. Nie. Alles Leben auf unserer Kugel wird geboren und stirbt, das ist der natürliche Kreislauf.

    Wie kann man also zu so einer komischen Annahme kommen, ernsthaft damit argumentieren und ausgerechnet auf Noah's biblisches Alter verweisen? Oder ist das einfach reine Polemik?
    • bbelser 29.02.2020 16:27
      Highlight Highlight Für eine Polemik fehlt da doch etwas die geistige Trennschärfe und Relevanz in den dargebotenen Heilslehren der Fortschrittsgläubigkeit. Dass die Bibel hier gerne auf Kindergarten-Niveau behandelt wird, gehört zum Geschäftsmodell. Erstaunlich ist nur der unerschütterliche Glaube, auf diesem Niveau "Religionen", "Theologien" oder "Gläubige" argumentativ angehen zu können.
  • Denverclan 29.02.2020 11:40
    Highlight Highlight Ewiges Leben...nein danke! Reifen bis zum Tod ja, wenn man die Chance dazu erhält. Respekt vor dem Leben und Sterben, dankbar sein wenn es das Leben gut mit einem meint. Und helfen wenn man zu den Starken gehört. Alles wird am Ende gut und ist es nicht gut, dann ist es noch nicht zu Ende. Der Weg ist das Ziel und jeder wird ihn gehen, jeder in seinen Schuhen. Und niemand wird gefragt ob er geboren werden will und niemand wird gefragt wenn es zu Ende geht...Sorge dich nicht, lebe.
    • Share 29.02.2020 12:06
      Highlight Highlight Bist du ein Pilz, der vor sich hin schmort?
    • Regas 29.02.2020 16:36
      Highlight Highlight Nicht jeder Weg führt zum Ziel wie kann da der Weg gleichzeitig das Ziel sein?
  • Franz0506 29.02.2020 11:37
    Highlight Highlight Wie will sich die Menschheit von Gott verabschieden, wenn Sie doch von ihm geschaffen worden ist. Was ist in unserem Leben denn einfach so entstanden? Alles was wir haben, Kleider, Wohnung, Technik etc. wurde zuerst als Idee entwickelt, gezeichnet, hergestellt, verbessert und dann von genutzt. So muss man wohl die eigene Intelligenz zuerst bewusslos schlagen, um auf die idiotische Idee zu kommen, dass in der Natur einfach alles aus dem Nichts entstanden ist. All die Pflanzen, die Tiere - alles Leben? So können wir uns nie von Gott verabschieden, weil wir eben ein Teil seiner Schöpfung sind!
    Benutzer Bild
    • Michel Henkel 29.02.2020 12:54
      Highlight Highlight Und wer oder was hat Gott erschaffen?
    • Michael Bamberger 29.02.2020 14:28
      Highlight Highlight @ Michel Henkel

      Der Mensch.
    • Adam Smith 29.02.2020 15:30
      Highlight Highlight Dumm ist es, im 21. Jh. immer noch an einen Gott zu glauben. Das Meme, welches öfter von ungebildeten Religiösen benutzt wird, ist auch nach dem hundertsten mal posten nicht wahr. Es ist nicht durch Zufall entstanden, sondern durch Evolution, welche teilweise durch den Zufall beeinflusst wird. Also setz dich und versuche auch mal ein Buch mit realem Inhalt, im Gegensatz zur Bibel, zu lesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snooks 29.02.2020 11:36
    Highlight Highlight Ein ewiges Leben würde mir Angst machen. Unsere Welt ist ein ziemlich kranker, unfairer Ort. Irgendwann hat man sich die endgültige Ruhe verdient.
  • Hypatia 29.02.2020 11:24
    Highlight Highlight Ausserdem ist es trügerisch, zu glauben, weil die durchschnittliche Lebenserwartung steige, würde der Mensch immer älter werden. Fakt ist, dass die Sterblichkeitsrate insbesondere bei Kindern aber auch bei Erwachsenen markant zurückgegangen ist, was zur Folge hat, dass die Lebenserwartung gestiegen ist.

    Dass der Mensch hundert Jahre alt werden kann, daran hat sich - nicht erst seit Bestehen dieser Statistik - nichts geändert.
  • Marko_32 29.02.2020 11:07
    Highlight Highlight Als Atheist bin ich anderer Meinung. Genau wenn wir es schaffen würden quasi unsterblich zu werden würde dies wahrscheinlich ein dystopisches Szenario erschaffen und dann gnade uns Gott.
    Es gibt übrigens ein Buch dass sich mit dem Thema befasst, dass eine Impfung gegen alle Krankheiten und den Alterungsprozess erhältlich wird. The Postmortal heisst das Buch.
    • Kaishakunin 29.02.2020 11:50
      Highlight Highlight Ist das jetzt ein absichtlicher Scherz, als Atheist von 'Gnade uns Gott' zu sprechen? Nice one! :-)
    • Marko_32 29.02.2020 11:56
      Highlight Highlight Ich glaube du hast mich schon richtig verstanden :-)
  • Hypatia 29.02.2020 10:42
    Highlight Highlight Unsterblichkeit heisst Unlebendigkeit. Denn nur was stirbt, lebt, und nur was lebt, stirbt.

    Der Wahn der Unsterblichkeit, ist die Dystopie des Maschinenzeitalters.

    Der Mensch zeichnet sich als Lebewesen darin aus, dass er um sein Ende weiss.

    Also heisst Unsterblichkeit nicht nur Unlebendigkeit sondern auch Unmenschlichkeit.

    Das heisst nicht notwendig, dass wir Gott brauchen, um Mensch zu bleiben, sondern nur, dass wir mit der Einsicht existieren müssen, dass wir nicht über alles verfügen, schon gar nicht über die eigene Sterblichkeit.
    • Share 29.02.2020 12:09
      Highlight Highlight Erzähl das mal einem jahrtausendealten Olivenbaum. Die Redwoods kannst du nicht mehr fragen, wurden sie doch von Menschenhand gefällt.
    • Kaishakunin 29.02.2020 16:57
      Highlight Highlight Share: aber auch Olivenbäume sind endlich, selbst wenn es etwas länger geht.
      Zudem sind sie genügsam und ein Baum verbraucht nicht 5x mehr Resourcen als andere seiner Art, er nimmt nur, was er braucht. Olivenbäume entwickeln keine Psychosen und vermehren sich auch nicht wie die Karnikel. Evtl wäre das ja der Grund für eine längere Lebenszeit, als dem Menschen beschert ist. Bisschen differenziert sollte man schon noch denken und argumentieren.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.02.2020 17:04
      Highlight Highlight @Share
      Wo ist das Problem?
      Diese Pflanzen können nun mal um ein vielfaches älter werden, als wir. Aber unsterblich sind sie deswegen nicht.
      Der Vergleich passt nicht wirklich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 29.02.2020 10:42
    Highlight Highlight Das ist jetzt doch ein bisschen viel Science Fiction. Finden Stamms Wissenschaftler auch Lösungen gingen Kriege, Flugzeugabstürze und Mörder? Was für eine unglaubliche Abneigung gegen den Glauben an Gott muss man haben, solches zu verbreiten? Um aus Menschen allmächtige Schöpfer zu machen? Es ist noch nie gut gekommen, wenn Menschen Götter spielen wollen. Herr Stamm scheint der Prophet dieser Götter sein zu wollen.
    • Adam Smith 29.02.2020 15:35
      Highlight Highlight Ja, finden sie. Hast du dir schonmal die Statistik von Flugzeugabstürzen angesehen? Sie sind weniger geworden, dank der Technologie. Also haben Wissenschaftler durchaus Flugzeugabstürze verhindert. Was noch schlimmer ist, als Gott zu spielen ist an welche zu glauben. Das hat bisher noch nie gut geendet.
    • HundBasil 29.02.2020 16:36
      Highlight Highlight @adam: doch. Der Glaube an Jesus hat schon viele Lenen positiv verändert
  • Rabbi Jussuf 29.02.2020 10:30
    Highlight Highlight 2/2
    Eine Auferstehung kam erst viel später dazu und war nicht individuell ausgerichtet. Dementsprechend gab es auch kaum Vorstellungen, wie das individuelle nachtodliche Leben aussehen würde.
    Die jüdische ist nicht die einzige Religion, der ein nachtodliches Leben nicht so wichtig ist. So gab es viele Religionen, bei denen allenfalls eine Elite eine Belohnung nach dem Tod erhalten konnte, oder gar dass der ewige Tod drohte, sogar für die jeweiligen Götter.
    • Maracuja 29.02.2020 20:12
      Highlight Highlight Erinnerte mich an ein Buch über Ahnenkulte in Westafrika. Darunter gab es viele, bei denen nur Ahne werden konnte, wer sich durch besondere Taten verdient gemacht hatte und nicht auf eine Art starb, die als schändlich galt.
  • Rabbi Jussuf 29.02.2020 10:23
    Highlight Highlight 1/2
    "Der Tod ist das Kerngeschäft der Religionen. Sie beschäftigen sich mit der Transzendenz, der Metaphysik und der Frage, was nach dem Tod mit uns Menschen passiert."

    Das stimmt nur teilweise.
    Das eigentliche Kerngeschäft der Religionen ist die Gruppenidentität zu stärken und ihr mittels Mythen ein Gesicht zu geben.
    Deutlich wird das an der jüdischen Religion. Früher wenigstens war der Tod einfach der Tod. Es ging um ein gottesfürchtiges Leben. Falls das nicht, wurde die nachfolgende Generation dafür bestraft - nicht der "Übeltäter". Der war einfach tot: "Er legte sich zu den Vätern".
  • Forest 29.02.2020 09:33
    Highlight Highlight 950 Jahre alt werden? Ich frage mich wer meine restlichen 885 Jahre AHV bezahlt ;-)
    • Aussie 03.03.2020 18:47
      Highlight Highlight du musst dann halt bis 940 arbeiten.
  • rodolofo 29.02.2020 09:31
    Highlight Highlight Was für ein Technik-gläubiger Schmarren!
    Ein ewiges Leben wird es erstens niemals geben, und zweitens wäre das auch für niemanden wünschbar!
    Stell Dir vor, Du würdest immer Dein ewiges Leben riskieren, wenn Du vor die Haustür trittst, oder im Haus eine Glühbirne wechseln müsstest!
    Da käme Dir doch jedes Mal das Knieschlottern vor Aufregung und Stress!
    Nein, der ewige KREISLAUF aus Werden und Vergehen ist GENAU RICHTIG so!
    Am frühen Sonntag Morgen in die Kirche gehen müssen wir ja trotzdem nicht.
    Denn dafür ist uns die beschränkte Lebenszeit zu teuer, als dass wir sie sinnlos verschwenden. ;) http://K
    • Alienus 29.02.2020 11:40
      Highlight Highlight rodolofo

      „Ewiges“ Leben kann es m. E. nicht geben, sondern nur ein „unendliches“ Leben.

      In der Ewigkeit ist die Zeit „t*“ = 0 (Null) zu berücksichtigen. Ohne Zeit / Tide gibt es keine Schwingung (Elektronenumkreisungen, Atomzittern, Strings uam), keine Geschwindigkeit, keine Beschleunigung und keine Verzögerung.

      „tidi, tidiz“ germ. = „Zeit“. Alle Materie ist „eingefroren“. Es gibt deshalb auch keinen Raum, keine Ausdehnung, keine Schrumpfung, also ist Nichts, Nullum und somit die Ewigkeit.

      Kernaussage: Bei Ewigkeit gibt es kein Leben, denn Leben bedeutet ein Vorhandensein von Zeit.
    • rodolofo 29.02.2020 12:33
      Highlight Highlight Alter Klugscheisser!
      Hahahaa!
    • Alienus 29.02.2020 13:50
      Highlight Highlight rodolofo

      Alter Naseweis!

      Hihihii!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Oetjen 29.02.2020 09:27
    Highlight Highlight Der Glaube an ein Leben nach dem Tod resultiert aus dem Unvermögen, die eigene Endlichkeit zu akzeptieren.
    • Point 29.02.2020 09:57
      Highlight Highlight Das ist richtig denn wer sieht schon gern in sein ewiges Ende, wenn nicht alle Sinne gestört sind, u. der Erfolg im Leben sich einrichtet.

      Doch wenn es dann den Lebenssinn wie die Sonne am Horizont untergeht, dann sind viele dazu bereit ein Diel einzugehen, auch wenn zuvor im klaren sind, dass sich die im Lebenssinn in den Abgrund gestürzten, sich ein Angebot für seelischen Beistand gerne entgegen nehmen, u. sich deshalb mit den fragwürdigsten Glückseligkeitsformeln, gerne sich hinein verwickeln lassen.

      Und so ist die Angst vom ewigen aus, u. die Hoffnung einer zweiten Chance wieder geflickt.
    • Peugeot 29.02.2020 10:34
      Highlight Highlight Thomas O
      Ihr Unvermögen ist, das sie negieren das der Mensch einen Körper und eine Seele hat.
    • Point 29.02.2020 10:44
      Highlight Highlight Einen Diel einzugehen obwohl die Entwurzelnden im klaren sind, dass psychisch u. material sich einbinden lassen, von Ideologien abhängig machen.

      Das nennt man dann einen seelischen Beistand, die das Wort verschiedentlich je nach Lebensauffassung des Mentors an seine Mitglieder vorschreibt, wie zu denken ist, die Suggestion glaubend zu machen, das alles wieder gut ist.

      Auf diese Täuschung in der gelebt wird, muss immer wieder erneuert werden, wenn das alte wieder aufgeweicht wird, durch neue Suggestion, u. so wird man durch Predigten immer abhängiger, doch in der Täuschung lässt es sich besser leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 29.02.2020 09:27
    Highlight Highlight Wenn wir unsterblich würden, würde es auch keinen Sinn mehr machen sich fortzupflanzen...

    Msn müsste uns unfruchtbar machen um den Kollaps zu verhindern...
  • Chribo66 29.02.2020 09:24
    Highlight Highlight Ärgert Sie das eigentlich, dass Sie von diesen Entwicklungen noch nicht profitieren werden? Macht das vermeintliche sinnlose Ende vielleicht doch schon ein wenig Angst? Beim Lesen Ihrer Blogs werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie zu den anonymen Christen zu zählen sind. Aber wie schon Sartre sagte: Nicht jeder ist Atheist, der es sein will.
  • Michael Bamberger 29.02.2020 09:22
    Highlight Highlight Der Mensch hat zwei Leben. Das zweite Leben beginnt aber erst dann, wenn der Mensch realisiert, dass er nur ein Leben hat.


    • Kaishakunin 29.02.2020 09:39
      Highlight Highlight Oder auch dann, wenn wir erkennen, dass die Polarität von Tod nicht Leben ist, sondern Geburt. Der Tod verliert somit sein Stigma als der, der uns das Leben wegnimmt. Das eine ist bloss die Grundlage für's andere - let it flow
    • Regas 29.02.2020 11:35
      Highlight Highlight Was mich am meisten Wurmt ist, das ich keine Möglichkeit habe, mal zu schauen wie es den Menschen in ein paar hundert Jahren geht und wie es sich da so lebt.
    • karies 29.02.2020 12:17
      Highlight Highlight @ regas
      Genau. Der Gedanke ist unerträglich! Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies mit ein Grund für die vorherrschende Schwarzmalerei bezüglich der Zukunft und reaktionärem denken ist. Quasi ich bin froh sterben zu dürfen, denn es geht doch nur Bach ab mir der Welt. Und früher war alles besser. Insgeheim würden wir aber schon noch miterlebn wollen wie die Geschichte weitergeht.
  • ray c 29.02.2020 09:04
    Highlight Highlight "So oder so: Für Gott oder die Götter wird es eng."

    Eine unglaublich arrogante Haltung von Hugo Stamm. Ein böses Erwachen ist möglich.
    • äti 29.02.2020 10:43
      Highlight Highlight @ray: "Ein böses Erwachen ist möglich." - du hast das schon hinter dir? Wie ist es denn so?
    • Thomas Oetjen 29.02.2020 10:45
      Highlight Highlight Möglich, aber unwahrscheinlich.
    • ray c 29.02.2020 11:13
      Highlight Highlight @wieso unwahrscheinlich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaishakunin 29.02.2020 08:50
    Highlight Highlight Wir sollten vorsichtig damit sein, was wir uns wünschen. Das Leben ist ja gerade deshalb so wunderbar und wertvoll, weil es eben endlich ist. Wir sollten doch hier auf der Welt für ein gutes, sinnstiftendes, und nicht möglichst langes Leben sein.
    Und Religion sollte m.E. da sein, um dem Mystischen darin Ausdruck zu geben. Und nicht, um irgendwelche Theorien darüber zu verbreiten, was noch kommen möge. Nichts und niemand ist unsterblich, es braucht den Tod, um weiterzukommen - sind wir nicht alle Sternenstaub? Als Teil dieses grossen Zyklus könnten wir uns allenfalls als unsterblich betrachten
    • Share 29.02.2020 09:30
      Highlight Highlight Wieso widersprichst du dir selbst? Und was hat Sternenstaub mit dem Tod zu tun? Und wer sagt, dass dieser Teil zyklischer Natur ist? Das Rechtschreibkorrekturprogramm schlägt den Teufelskreis vor, warum wohl?
    • Kaishakunin 29.02.2020 09:49
      Highlight Highlight Nun, ich denke, es ist recht hinlänglich geklärt, dass die Atome, aus welchen wir bestehen, alle mal in sterbenden Sternen / Supernovae (daher 'Tod') entstanden. Würden Sterne für immer existieren, wäre nie was neues (und somit keiner von uns) entstanden. Das Universum unterliegt dem physikalischen Prinzip der Entropie, dass alles dazu neigt, zu zerfallen. Sich darüber erheben zu wollen halte ich für überheblich - just my thoughts, ich will niemandem meine Meinung aufzwingen :)
    • Regas 29.02.2020 11:30
      Highlight Highlight Kaishakunin
      So einfach ist es nicht, gemäss der Entropie müsste sich die ganze Masse des Universums innerhalb ihres Alters von etwa 14 Milliarden Jahren gesamthaft auf etwa 2°F abgekühlt haben. Wer löst diesen Widerspruch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • irgendwie so: 29.02.2020 08:25
    Highlight Highlight Ein ewiges Leben wird den Menschen die Auseinandersetzung mit Sinn und Unsinn desselbigen nicht ersparen. Insofern wird "Religion" in irgend einer Form erhalten bleiben - anders als heute, aber trotzdem.
    Der Mensch würde auch als 'ewiger' immer wieder an Grenzen stossen - Kraft, Moral, Wissen, Können bleiben begrenzt - und immer noch mit ihnen umgehen müssen. "Religion" in welcher Form auch immer, handelt vom Umgang mit diesen Grenzen.
    Eine Reduktion von Glauben / Religion auf den Umgang mit der Angst vor dem Tod ist historisch wohl falsch und wird imho dem Phänomen nicht gerecht.
    • amRhein 29.02.2020 11:29
      Highlight Highlight <"Religion" in welcher Form auch immer, handelt vom Umgang mit diesen Grenzen>

      Man kann sich mit dem Leben auch ohne religiösen Bezug auseinandersetzen. Meiner Meinung nach sogar viel ehrlicher.

      Auch bezweifle ich, dass man, um über die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens nachdenken zu können, religiöse Vorstellungen benötigt.

      Ich würde es begrüssen, würde man religiöse Vorstellungen durch Werte-Diskussionen ersetzen. Was wir in der Schweiz bereits seit längerem gesamtgesellschaftlich pflegen.
    • Point 29.02.2020 11:35
      Highlight Highlight Der Glaube ist Opium fürs Volk.

      Die durch Enttäuschung u. Niederlagen gekennzeichnet werden, u. deshalb keine Grundfeste mehr besitzen, die stehen in ihrem Kummer auf wackligen Füssen, u. nehmen dieses Opium vermeintlichen Glaubens gerne entgegen, das ihnen eine besseres Dasein beflügelt.

      Wenn das Individuum eingeschränkt wird, sogar aufgelöst wird, verstösst das gegen jeglichen Menschenrechts, ein eigenständiges Leben zu führen.

      Ebenso kann man Psychopharmaka nehmen, die jedenfalls keine Märchen auftischen, u. trotzdem möglichst reell das Leben wiedergaben.
  • Share 29.02.2020 08:22
    Highlight Highlight Ich dachte das wäre jetzt Usus.. Die Bibel eignet sich nicht als Quelle noch als Zitatensammlung. Die Angaben und Erläuterungen enthalten Zeichen, Symbole und Chiffren. 95O Jahre sind 95 Mondjahre. Doch wer nichts weiss, muss alles glauben. Das ist das Geheimnis des frommen Glaubens. Ich zum Beispiel kann nur glauben, dass Untergangssekten das ewige Leben zu verhindern wissen. Mit Angst und Psychoterror die letzten Freidenker zum Schweigen bringen.
    Der erste Künstler hat sich schon den Mund zugenäht. Und dem Wutan Clan ist bereits am Nachdenken. Auch Kanye hat auch sich einliefern lassen.
    • rodolofo 29.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Zum ersten Mal glaube ich, Dich zu verstehen!
    • Share 29.02.2020 11:54
      Highlight Highlight 🥳
    • Share 03.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Ist dir schon aufgefallen, dass Prechts Gleichnis der Aliens eine quasi Fortführung der Dualität, wie sie heutzutage in allerlei Ausprägung zu finden ist? Auf dem binären Weltbild von Sein oder Nichtsein baut? Was die Fasnacht mit den Schnitzelbängg als Antiphon celebriert, hatte Brecht mit seiner Antigone nachgemacht. Und weil das C dem B folgt die Uraufführung nach Chur verlegt. Das ist wirklich kaum zu glauben. Ich verstehe nun, warum das Judentum den Messias nicht kommen lässt-diese Antwort aussteht bzw. die Sache einfach so im Raum stehen lässt. Meh.
  • Sir Lanzelot 29.02.2020 07:51
    Highlight Highlight Hugo Stamm: Warum hasst du Gott?
    • Thomas Oetjen 29.02.2020 09:29
      Highlight Highlight Gegenfrage;
      Warum liebst du Gott?

      Man kann nicht hassen oder lieben, was nicht existiert.
    • Peugeot 29.02.2020 09:45
      Highlight Highlight @Thomas Oetjen
      Die Existenz Gottes ist beweisbar. Von nichts kommt nichts. Bsp: Die Bienen sind ein Wunderwerk Gottes, die Natur im allg. der menschliche Körper
      Bitte kommen sie mir nicht mit der Leier - Evolution usw.
    • äti 29.02.2020 10:38
      Highlight Highlight @peugeot. 1) Existenzbeweis bitte nachliefern
      2) Beweis, dass Evolution Leier ist, bitte nachliefern. Und ja, Beweise, nicht Blabla.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 29.02.2020 07:50
    Highlight Highlight Wo ist eigentlich Frau Gott geblieben? Sie könnte doch so manches fixen was Herr Gott vermasselt hat.
    • Phrosch 29.02.2020 09:22
      Highlight Highlight äti, was hat denn Herr Gott vermasselt. Sind nicht eher wir Menschen verantwortlich für das, was auf der Welt falsch läuft?
    • rodolofo 29.02.2020 09:36
      Highlight Highlight In der Küche.
      Sie macht den Abwasch mit dem Geschirr, das ihr Gatte zerschlagen hat.

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Die «Pestizid-Hölle Schweiz» ist nur ein Furz im Wasserglas

Du musst jetzt stark sein. Denn unser Agrarjournalist widerlegt deine Vorurteile über die «Pestizid-Hölle Schweiz»: Die Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil und Glyphosat sind weniger gesundheitsgefährdend als ein Glas Whisky oder eine Portion Erdbeeren.

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