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Yonnihof

Spiel mir das Lied vom Kotz – Erkenntnisse einer Schwangeren

Bild: shutterstock

Von Nahbetrachtungen öffentlicher Toiletten, meiner emotionalen Bindung zu Brot und was Männer in einer Schwangerschaft verloren haben.



Disclaimer

Falls der Titel nicht Warnung genug war, möchte ich darauf hinweisen, dass es im folgenden Text um meine Schwangerschaft geht. Obacht: Kann Spuren von Hormonen, Käseschmiere und Baby-Mama-Drama enthalten. Wegklicken ist bei Desinteresse mehr als erlaubt. So long und vill Liebi.

PS: Falls Ihr Euch grade fragt, ob das jetzt «noch so ein nerviger Mama-Blog» sei, kann ich Euch versichern: Nein, ich kann auch Katzen. Ich bin eine Frau gegen 40, was habt Ihr erwartet?

In ein paar Tagen bin ich im fünften Monat meiner Schwangerschaft. Ich habe einerseits das Gefühl, als hätte ich circa Mitte der 90er den positiven Test in der Hand gehalten; andererseits scheint der Oktober – und damit der Geburtstermin meines Sohnes – noch in ewig weiter Ferne. Trotzdem möchte ich hier einmal die ersten paar Monate meiner «Kugelzeit» (die langsam, aber sicher auch deutlich als solche erkennbar ist) Revue passieren lassen.

Anfangs meinte ich ja, ich sei eine der Verschonten. «Was haben die denn alle?!», dachte ich in den ersten paar Wochen. Was «Übelkeit»? Was «emotionale Achterbahn»? Was «Erschöpfung»? Beruhiged oi mal!

HAHAHA! Vorhang auf für: die 8. Schwangerschaftswoche.

Wie so ein Schosshund mit Anger-Management-Problemen und Napoleon-Komplex, der still und leise hinter einer Hausecke wartet und einen dann aus dem Nichts anfällt und einem den Knöchel zerchaflet, kam sie daher. BIGGIDI-BOOM-BÄNG, Bitch!

Angefangen hat es mit der Kotzerei. Erst einmal, dann zweimal, dann drei-, viermal. Am Tag, wohlgemerkt. Hurra. Das wäre das eine, wenn es denn zuhause passierte, und es wäre auch dann nicht sonderlich lässig. Was noch viel weniger Spass macht, ist, wenn das Rückwärtsessen gezwungenermassen auf einem öffentlichen Abort stattfinden muss. Man geht, während sich die Farbe merkbar aus dem Gesicht verabschiedet, zu einem Angestellten des Supermarkts, in dem man sich gerade befindet, und fragt nach der Kundentoilette, folgt dann den Google-Maps-artigen Instruktionen einmal quer durch den Laden, spürt bei der Fischabteilung schon die ersten Bröckchen die Speiseröhre hochwandern und schafft es noch ganz knapp, seinen Mageninhalt sicher in einer der Schüsseln zu deponieren.

Danach stellt sich erst einmal Erleichterung ein – primär darüber, dass man nicht projektilartig über die Gemüseabteilung gereihert hat. Man atmet durch und öffnet die Augen, wird sich aber gleich darauf gewahr, wo man ist: mit dem Kopf in der Schüssel eines öffentlichen Klos. Und was hat das zur Folge? Genau, es wird einem schlecht. Und da schliesst er sich, der ewige «Kreis des Übergebens». Hakuna Potato.

Ich sage Euch, wenn der Nugget erst mal da ist, muss er gleich mal drei Stunden ins Zimmer.

Dann sind da die Emotionen. Man muss wissen, ich bin eh schon relativ nah am Wasser gebaut. Man kann sagen, alles, was auf der Emo-Skala trauriger ist als eine Drei, bringt mich zum Weinen – dasselbe gilt für alles, was schöner ist als eine Sieben. Nun wird das Ganze durch meine Schwangerschaft um ein Vielfaches verschlimmert. Man kann sagen: Alles, was mich im Moment NICHT zum Heulen bringt, ist Brot. Wenn’s ein Brötli ist, ist’s bereits wieder ein Baby und ein Baby stellt die Zerbrechlichkeit allen Seins dar und ich kann doch kein Babybrötli essen, wie barbarisch, ABER ICH HAN SO HUNGER, ICH STIRB JETZ DÄNN GRAD!

Das mit dem Essen ist gleich noch ein weiterer Punkt. Ich bin erstaunlicherweise zwei Kilo leichter als zu Beginn meiner Schwangerschaft, aber ich denke, das ist nicht meiner kontrollierten Ernährung, sondern meinem ausgeprägten Flair fürs Retour-Essen geschuldet. Ich pflege im Moment eine wahre Liebesbeziehung zu gewissen Lebensmitteln – natürlich vor allem zu solchen, die ich nicht mehr essen darf, was circa 97% von allem ist.

WILL SUSCHT STIRBSCH! DRÜMAL!

Ich habe jedoch eine glutenfreie Variante entwickelt, Nutella-Brötli zu essen! Ehrlich wahr! Weisch wie? EINFACH DAS BRÖTLI WEGLASSEN! Löffel, Nutella-Glas, nommnommnomm. Jegliche ethischen Bedenken bezüglich Palmöl, die ich vor der Schwangerschaft hatte? Haben Schwangerschaftsurlaub. Meine Essensgelüste sind komplett ausser Kontrolle, sage ich Euch.

Und hier kommt Freund ins Spiel. Nachfolgend eine Unterhaltung zwischen uns, die sich so oder ähnlich um Ostern herum abgespielt hat:

Er: Hüt tuen ich gross für dich choche.

Ich: JEEEEEH! Chasch mi eifach überrasche, ich bin völlig offe.

Er: Okay. Dänn machi en feine Fisch.

Ich: Hm ... Fisch ... Okay. Er: Demfall lieber nöd. Lamm? Ich: Okay, usser wänns böckelet.

Er: Rind? Ich: Dänn mueses eifach dure sii – und bevori dures Rind isse, issi lieber Poulet.

Er: Ooookay. Demfall Poulet?

Ich: Wie wärs mit Piccata Milanese?

Er: Die chame mit Schwinigem oder mit Chalb mache.

Ich: Das isch mer gliich, ich bin mega flexibel.

Er: ÄHÄ. Und Tomaterisotto dezue?

Ich: Ich han nöd gern Tomate.

Er: Du häsch erst grad Tomate-Mozzarella-Salat gässe.

Ich: Das isch öpis anders.

Er: Ahja, inwiefern?

Ich: Will ich Luscht druf gha han.

Er: Oooookay, also Randerisotto?

Ich: WÄH! Rande schmöckt wie im Elifantehuus im Zoo.

Er: OKAY. Eifach normale Risotto?

Ich: Isch das nöd chli langwiilig? Spargelrisotto?

Er: OKAY, SPARGELRISOTTO.

Ich: JEEEEEEH! Ich freu mi mega. Dini Überraschigsmenüs sind eifach di beschte!

Nicht nur ändern sich meine Food-Cravings nahezu stündlich, kürzlich heulte ich, weil ich fand, Freund fände unsere Katze nicht angemessen herzig (kein Witz).

Der wunderbare Mann trägt das alles mit Fassung. Räumt morgens leere Nutellagläser aus dem Bett, in dem er mal wieder nicht schlafen durfte, weil er schnarcht und ich sonst zu wenig Erholung bekomme, während ich in Sternformation und mit Sabber im Mundwinkel vor mich hin penne. Er putzt jeden Tag das Katzenkistchen, das zu machen meine Aufgabe wäre, was ich jedoch seit dem Schwangerschaftstest nicht mehr darf – welcher wohlgemerkt fünf Tage nach dem Eintreffen des Büsels positiv war. Wenn ich ihn nerve, was ich in den letzten vier Monaten sehr regelmässig tue, regt er sich erst auf, schaut dann irgendwann mit Liebe auf meinen wachsenden Bauch und sagt: «Ich. Han. Verständnis. Ich. Han. Verständnis.»

Man sagt ja immer, die Männer sollten sich während der Schwangerschaft intensiv um ihre Frauen bemühen, weil es für sie eine enorm schwierige und anstrengende Zeit ist. Das stimmt zwar, meiner Meinung nach verdienen Männer aber während des Brütens eine Gratis-Psychotherapie.

Und dann ist da ja noch die Geschichte mit dem Vaterschaftsurlaub. Wusstet Ihr, dass viele Kantone ihren Angestellten gerade mal zwei Tage Vaterschaftsurlaub geben? ZÄ-WEI! Ausser Obwalden. Da ist’s grad mal einer (Stand April 2018). Gut, ist ja auch ein Halbkanton. Wie stellen die sich das denn vor? Grade Erstgeburten dauern gerne mal länger als 24 Stunden. Muss man sich entscheiden, bei welchem Teil der Niederkunft man dabei sein will? Entweder schickt man die Liebste mit dem ÖV voraus und kommt später dazu oder man verabschiedet sich irgendwann? Er (ein Cape überziehend): «Liebste, ich muss gehen, die Gemeindeverwaltung Sarnen braucht mich ... Adieu.»

Ich als Schwangere werde von rundherum sehr gehätschelt und gebätschelt, was guttut, denn schwanger sein ist tatsächlich kein Spaziergang (gottlob, ich komme im Moment schon ausser Atem, wenn ich meine Turnschuhe nur anschaue). Es ist eine Zeit voller kleiner Wunder, voller Glücksmomente, aber auch voller Ängste und Zweifel und Unsicherheiten. Und die habe nicht nur ich, die hat auch Freund. Und trotzdem lässt er sie mich sehr selten spüren, ich weiss zu fast jedem Zeitpunkt, dass ich und der Nugget das Allerwichtigste in seinem Leben sind, eine Babuschka seiner Liebe, sozusagen.

Fazit: Ich finde, Freund hätte eine PDA verdient – von jetzt bis zur Geburt.

Yonni Meyer

Yonni Meyer (37) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt.
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneefrau 08.05.2019 01:10
    Highlight Highlight Er (ein Cape überziehend): «Liebste, ich muss gehen, die Gemeindeverwaltung Sarnen braucht mich ... Adieu.»
    😂😂😂
  • Pasionaria 07.05.2019 05:49
    Highlight Highlight The day of birth is the only blind-date, where you can be sure to meet the love of your life (of course beside the father of your child!)
  • koks 07.05.2019 00:14
    Highlight Highlight Zum Muttertag dieses aktuelle Muttertagsvideo von Edeka.
    Play Icon
  • Astrogator 06.05.2019 22:58
    Highlight Highlight Schwangerschaften sind wie die Menschen sehr individuell.
    Wir haben es seit 6 Monaten hinter uns, umso amüsanter ist es hier mitzulesen...

    Jetzt wäre langsam der Zeitpunkt den Partner sanft ans Thema "Wurfprämie" heranzuführen, Schaufensterbummel am Juwelier vorbei 😉
    • DäM. 07.05.2019 06:57
      Highlight Highlight Aber ich mag doch gar keinen Schmuck?!?!?
  • liavivica 06.05.2019 22:36
    Highlight Highlight Liebe Pony, danke für diese ehrlichen Zeilen. Du hast mich zum schmunzeln gebracht - vor allem, weil auch ich im Oktober Nachwuchs erwarte. Es ist die zweite Schwangerschaft und darum ist für mich kaum mehr etwas neu oder unbekannt und das beruhigt schon enorm. Hat sogar zur Folge, dass ich selbst nach dem 4. Monat ab und zu vergesse, dass ich schwanger bin ... bis ich merke, dass ich die Jeans nicht mehr zubringe. 😅
    Alles Gute von Herzen! ❤️🙏🏻
  • salamandre 06.05.2019 22:23
    Highlight Highlight Vielen Dank Yonny und weiterhin alles Gute Euch Dreien.
  • Biindli 06.05.2019 21:00
    Highlight Highlight Ah da erinnere ich mich doch, dass die Schweiz während einer WM gegen Argentinien spielte. Mein Heimweg führte am Public Viewing im HB vorbei durch eine Duftwolke aus Bratwurst, zigis und Bier. Es hat dann nur bis zum Kübel gerreicht wo mich noch jemand angeschnauzt hat: "Ich würdi halt nuch mi suufe". Das hat mich dann so aus der Fassung gebracht, dass ich in Tränen weggelaufen bin.

    Ein paar Stunden später habe ich dann das beste Laugenbrötli meines Lebens gegessen. Das BESTE!! Wirklich ;)
  • Ratson 2.0 06.05.2019 18:32
    Highlight Highlight Liebe yoni

    Ich geb dir noch 3 Tipps die ich nicht bekam bei meinem 1.Kind letztes Jahr gleiches Timinig wie du. (27.09.18 holten wir ihn)

    1. Kauf keine Schuhe nur Birkenstock (wegen Wasser in den Füssen)

    2. Mach dich sehr schlau was das Stillen betrifft (wenn du stillen willst, bedenke ist nicht so isi pisi nach Kaiserschnitt und generell) Am Wochenende arbeiten die Stillberaterinnen im Spital nicht (& sind teilweise auch rechte Kratzbürsten) (youtube hilft sehr!)

    3. Nimm ein Familienzimmer so kann Freund die Nacht bei euch bleiben und fürs Baby schauen und du evt. schlafen (sehr wichtig)
    • Die graue Dame 07.05.2019 20:34
      Highlight Highlight Stillen und Kaiserschnitt hat null Zusammenhang.
      Hört endlich auf solche Behauptungen zu verbreiten!!!
      Und Stillberaterinnen sind sehr wohl an Wochenenden erreichbar.
      Fast jedes Spital hat ein Stillambi.

      Yonni, bitte lass dir keinen solchen Blödsinn einreden.
      Lass dir überhaupt nicht reinreden 😘

      Habe fertig.
  • AnnaBanana 06.05.2019 15:53
    Highlight Highlight am schlimmsten zu kötzeln sind die Mocken an Darvidas, welche kurz vorher gegessen wurden in der Hoffnung, die Übelkeit zu lindern. 😜 Ich drück dir die Daumen, dass es bald besser wird!
  • evalina 06.05.2019 14:57
    Highlight Highlight Ui ja, ich erinnere mich :) Meine erste Tochter kam auch im Oktober und diesen September bekommt sie selber schon das zweite Buscheli <3
    Ich wünsche dir und Freund gute Nerven und hoffe, du hast ein grosses Planschbecki - im Sommer wirst du dich wie eine aufgedunsene Qualle fühlen und froh sein um jedes kühle Nass!
  • Hein Doof 06.05.2019 14:35
    Highlight Highlight [...] Nicht nur ändern sich meine Food-Cravings nahezu stündlich, kürzlich heulte ich, weil ich fand, Freund fände unsere Katze nicht angemessen herzig (kein Witz). [...]

    Wenn ich es nicht von Zuhause kennen würde, würde ich behaupt das du lügst ;-)
  • Ylene 06.05.2019 14:27
    Highlight Highlight Ja, Pony ist völlig im Höhenflug, auch beim super Katzenartikel! :-) Ich war während beiden Schwangerschaften emotional total ausgeglichen, musste dann aber nach der Geburt des ersten Kindes bei so unglaublich wichtigen und anspruchsvollen Abwägungen wie bspw. Enten- oder doch Hündli-Strampler, Nüdeli oder doch Stocki zu Rahmschnitzel einfach nur hemmungslos heulen. Das ging so 3 Wochen und war wirklich uhuere nervig. Für alle. Erstaunlicherweise habe ich mich nicht wirklich traurig gefühlt, ich musste einfach reflexartig weinen. So wie ein Gluggsi, das man nicht unterdrücken kann.
  • naegi 06.05.2019 14:17
    Highlight Highlight Als werdender Vater bin ich in der glücklichen Position, dass ich bei einem städtischen Betrieb arbeite und dieser auf dieses Jahr den Vaterschaftsurlaub von 2 auf 4 Wochen erhöht hat. Ich weiss, das ist sehr grosszügig im Vergleich mit anderen, denn in vielen privatwirtschaftlichen Unternehmen gibt es gerade mal einen (1!) Tag. Trotzdem nehme ich die 4 Wochen sehr gerne an.
    So, nun wünsche ich dir noch eine schöne Restschwangerschaft und viel Gesundheit dir und dem Nugget.
  • LondonAfterMidnight 06.05.2019 14:01
    Highlight Highlight Danke für den Brot - Vergleich; den kann ich irgendwie auch als Nicht-Schwangere, aber unter den monatlich bedingten Hormonstörungen her sehr Leidende, SEHR nachvollziehen ;)
  • Blitzmagnet 06.05.2019 14:00
    Highlight Highlight Danke dafür, bestärkt mich in der Überzeugung, dass ich meine Freiheit und Geld ohne Familie besser geniessen kann 😉
    • Miicha 06.05.2019 15:41
      Highlight Highlight Ja genau! Wer braucht schon Liebe wenn er Geld hat.
    • Blitzmagnet 06.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Seit wann heisst Liebe = Ehe und Kinder? Ausser bei der CVP
    • nick11 06.05.2019 20:31
      Highlight Highlight ...und am Ende des Lebens merkst du erst, wie langweilig dies war, und dass du wohlmöglich doch was verpasst hast...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gopfridsenkel 06.05.2019 13:56
    Highlight Highlight Liebe Yonni, ich habe so herzlich gelacht über diesen liebevoll geschriebenen Beitrag. Danke dafür!
    Ich wünsche deinem Freund weiterhin viel Kraft und Nerven, dir eine möglichst beschwerdefreie Schwangerschaft und eine einfache Geburt. Und natürlich dass euer "Nugget" gesund das Licht der Welt im Oktober erblicken darf. Bin auch ein Oktober-Kind :D
  • Dumdidum 06.05.2019 13:51
    Highlight Highlight Oh, grad am Wochenende noch entdeckt...

    Theoretisch stellt das meinen Bruder ende 5ter Schwangerschaftsmonat dar...
    Die Meinungen gehen auseinander, Cousin meinte, das sei das schwarze Loch welches so dringend gesucht wird, ich selber denke, dass H.R.Giger hier einen Entwurf gezeichnet hat...
    Benutzer Bild
  • Dumdidum 06.05.2019 13:46
    Highlight Highlight Lieb Yonny

    Euch Dreien wünsche ich Ausdauer und viele viele Glücksmomente.
    Dem Nugget gutes Wachstum und viel Spass beim Mami "Tschutten" ;-)
    Deinem Männe die Ausdauer dich "auszuhalten" und das Verständnis hoch zu halten.
    ...und last but not least, auch dir natürlich alles Gute, Gesundheit und viel Liebe...

    So, ich geh jetzt heulen
  • Potzblitz36 06.05.2019 13:40
    Highlight Highlight Richten Sie Ihrer Katze meine aufrichtigen Gratulationen ein. Sie hat wohl spätestens nach dem Satz "kürzlich heulte ich, weil ich fand, Freund fände unsere Katze nicht angemessen herzig." sämtliche Herausforderungen für ein wundervolles Katzendasein erfolgreich gemeistert.

    Ihnen und dem Nugget wünsche ich alles Gute und Freund wünsche ich eine weiterhin fast endlose Geduld die es für das Zusammenleben mit einer Schwangeren benötigt.

    Und übrigens Freund, das mit dem Katzenkistli muss nach der Geburt schnellstmöglich wieder geändert werden. Ich putze es nämlich noch heute täglich...
  • Krambambouli 06.05.2019 13:32
    Highlight Highlight Meine Erstgeborene kam im Oktober 2009 zur Welt. Vor 10 Jahren erlebte ich genau das was du nun durchmachst.
    Ich schwelge dank dir nun ganz verklärt in sehr schönen Erinnerungen. Merci villmal Yonni! 🌺
  • hämmohemmo 06.05.2019 13:27
    Highlight Highlight "...kann ich Euch versichern: Nein, ich kann auch Katzen. Ich bin eine Frau gegen 40, was habt Ihr erwartet?" HAHAHA 🤣
  • öpert 06.05.2019 13:26
    Highlight Highlight musste fest lachen
  • Miicha 06.05.2019 13:06
    Highlight Highlight Selber nur noch wenige Wochen von der Geburt entfernt musste auch fast weinen beim lesen 😆 Hormone sind schon total bescheuert! Wünsche euch alles Gute! Und deinem Freund weiterhin viel Verständnis.
  • Yveze 06.05.2019 13:05
    Highlight Highlight ein hoch uf mini Vasektomie ;)
    • Miicha 06.05.2019 15:39
      Highlight Highlight Die wäre nicht nötig gewesen, Männer werden selten schwanger 🙄
    • Yveze 06.05.2019 16:49
      Highlight Highlight habe ich auch eher auf ihren mann bezogen ;)
    • River 06.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Verstehe die Blitze nicht. Ein Mann der exakt weiss was er (nicht) will, und das selber so regelt, anstatt es seiner Partnerin zu überlassen, seinen Willen zu verantworten. Sowas müsste durchwegs geherzt werden.
  • Pitefli 06.05.2019 12:54
    Highlight Highlight Ich empfand mich bei beiden Söhnen als eine wahnsinnig ausgeglichene und freundliche Schwangere. Kann immer noch nicht verstehen warum mein Man mich immer King Kong nannte.
    Yonni, ich wünsche euch beiden eine schöne Schwangerschaft. Lass dich verwöhnen und umsorgen. Nur bei der ersten Schwangerschaft wirst du wie eine Königin umsorgt. Bei der zweiten kannst du froh sein wenn du wie eine Dienstmagd behandelt wirst 😆
  • Mia Cheshire 06.05.2019 12:50
    Highlight Highlight Ich hab gerne und oft wegen kitschiger TV-Werbung rund um Weihnachten geweint... Wenn mein Mann unsere hypothetische Katze nicht süss (genug) gefunden hätte, hätte ich wahrscheinlich gar nicht mehr mit dem Heulen aufgehört. XD

    Leide übrigens nicht zu lange still vor dich hin mit der Kotzerei, ich hab vom 1. - 6. Monat durchgekotzt und jede Menge Gewicht verloren, erst ein Arztwechsel ins Spital, in dem dann auch die Geburt war, hat Erleichterung gebracht; es gibt nämlich durchaus auch nützliche Medikamente gegen Übelkeit, die man in der Schwangerschaft nehmen darf.
    • jules_rules 06.05.2019 17:00
      Highlight Highlight Ich hab mal wegen einer Pampers-werbung geweint, in der das süsse Baby ständig so herzig Mama sagte 😆
  • eineve 06.05.2019 12:47
    Highlight Highlight herrlich berichtete 5 monate :)

    zum essen ein paar vorschläge ;):

    keine lebenmittel mit künstlichem zucker - fördert rückwärtsessen und macht den magen bäh!

    leichte (oder stärkere brühe) nicht mit jodsalz gesalzen, also selber gemachte, hilft auch gegen rückwärtsessen. und zwischen den nutella hauptgängen knackiger brokkoli und kartoffeln - n'türlich mit bissi butter drauf und leicht gesalzen. dezimiert den magenkreisel a bissi.

    weiters wünsch ich eine schöne schwangerschaft :)
  • Anam.Cara 06.05.2019 12:39
    Highlight Highlight Erfrischend. Zumindest für uns. Vielleicht etwas weniger für dich.
    Dein "aktueller Tatsachenbericht" hat jedenfalls Erinnerungen geweckt.

    Herzlichen Dank, Yonni.
    Und die allerbesten Wünsche für die kommenden Monate. Und für die Zeit nach der Geburt...
  • NicoleTa 06.05.2019 12:33
    Highlight Highlight Liebs Pony... das Kotz... legt sich bald, dann kommt das saure Aufstossen und die ständig volle Blase. Alles nur eine Phase, wenn die eine durch ist kommt die nächste. Wünsche dir eine wundervolle Rest Schwangerschaft und denk immer daran man sagt es seien sie schönsten 9 Monate des Lebens. (kann ich nicht bestätigen;)
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 06.05.2019 12:23
    Highlight Highlight 🤗 Ich wünsche euch beiden eine so entspannte Schwangerschaft und Geburt wie möglich und vorallem das euer Kind Gesund ist 🤗
    • Yonni Moreno Meyer 06.05.2019 12:53
      Highlight Highlight Vielen Dank. Und lass dich vom Blitz (bzw. auch von folgenden Blitzen) nicht verunsichern, er hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschliesslich mit mir zu tun.

Erkenntnisse einer Schwangeren, Teil II: Die Mamamafia

Gewöhn' dich dran: Du hast keine Ahnung. Von nichts.

Ich wurde ja gewarnt. Immer wieder. «Mütter-Mafia», sagten sie. Darüber musste ich immer etwas lachen. «Wart’s ab», kam die Antwort. Ich hätte nicht für möglich gehalten, a) wie recht die Warnenden hatten und b) wie oft ich genau diesen Satz noch hören würde.

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