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Yonnihof

Hier heute nur Good News!

Seid ihr auch müde?
15.09.2015, 15:5715.09.2015, 16:08

Ja, ich bin auch müde. Vom Lesen, Diskutieren, Debattieren, Streiten. Von diesem Knoten im Bauch, der sich meldet, wenn ich unter einem Artikel auf «Kommentare anzeigen» drücke. Von den Bildern, die mich begleiten. Ich bin müde von der Sturheit einiger Leute, so wie diese wohl müde sind von meiner.  

Manchmal darf man auch mal einen Moment nicht hinschauen, mal eine Pause machen von Leid und Elend. Für ein Weilchen nicht hinzuschauen, bedeutet nicht, dass man ein Mensch ist, der wegschaut. «Die Flüchtlinge können auch keine Pause machen von ihrem Elend» – ja, das ist wohl wahr. Trotzdem würden sie, wenn sie könnten, nicht?  

Viele Leute vermissen zurzeit die Leichtigkeit in den Medien und ich kann es ihnen nicht verübeln. Wie oben geschrieben, auch ich bin müde.

Ich habe mich drum heute hingesetzt und für Sie, liebe Leser und liebe Leserinnen, Dinge zusammengetragen, die schön sind, lustig, berührend, halt einfach für einmal good News. Vielleicht kennen Sie ja den einen oder anderen Link oder die eine oder andere Geschichte schon – falls dem so ist: einfach überspringen.

Ansonsten: Enjoy!

1. Natürlich zuerst: Niedliche Tiere!

2. Ein bisschen Glauben an die Menschheit

Der Blog «Faith in Humanity Restored» ist eine Sammlung von Geschichten über Nächstenliebe und Menschlichkeit. Er ist eine Hommage an Helden des Alltags und reale Superwomen.

3. Die Qual der Wahl

Der «Marshmallow Test» ist ein vom österreichischen Psychologen Walter Mischel erfundenes Experiment zum «Belohnungsaufschub». Ein Kind bekommt einen Marshmallow vorgesetzt und hat nun zwei Möglichkeiten: Entweder, es isst den einen Marshmallow sofort, oder es wartet mit dem Essen und bekommt später einen zweiten. Spannend war dabei, dass Mischel in Nachbeobachtungsstudien unter anderem grössere schulische Kompetenzen in Kindern fand, die im Experiment länger warteten. Zudem waren sie ganz grundsätzlich in der Lage, Entscheidungen nicht im Stress, sondern mit etwas Distanz zu fällen, dies auch noch als Erwachsene.

Nun aber alle Wissenschaft beiseite, denn das Video der Kinder im Test ist Gold wert.

4. Vill Liebi

«Alle wollen immer herausfinden, wie kompliziert das Leben ist. Die Frustration wird anhalten, die Wut wird anhalten, bis wir uns auf das einfachste Wort zurückbesinnen: Liebe.» – Kendrick

Brigitte hat die schönsten Liebeserklärungen in Gedichtform zusammengetragen. Kitschig? Vielleicht. Veraltet? Womöglich. Überflüssig? Niemals.

Und wer noch nicht genug Liebe hat: Hier ein paar der romantischsten Filmmomente der Geschichte.

5. Mean Tweets

Jimmy Kimmel, Talkmaster im amerikanischen Fernseher, lässt regelmässig Stars gemeine Tweets vorlesen, die über sie geschrieben wurden. Viele von Ihnen haben wohl bereits einige dieser grandiosen Lesestunden gesehen, deshalb verlinke ich hier gleich die gesamte Playlist. Besonders schön finde ich übrigens die «Obama-Edition».

6. Die Lage der Nation durch Kinderaugen

Luke Mockridge hat sich während des kürzlichen KiTa-Streiks in Deutschland ein paar Kinder, wie er es nennt, «ausgeliehen» und hat sie nach der Lage der Nation befragt. Was dabei herauskam, liess mich Tränen lachen.

«Wollte das Mädchen mit dir gehen?» – «Wie gehen? Wohin?»

7. Herzschmerz

Bitte Taschentücher bereit halten.

Dies ist das Video, das mich in den letzten Monaten, wenn nicht Jahren am meisten berührt hat. Es zeigt den Hochzeitstanz einer jungen Frau, deren Vater kurz vor der Hochzeit gestorben ist und nun nicht mit ihr auf ihrer Hochzeit tanzen kann. Stattdessen hat ihr Bruder das Lied «Butterfly Kisses» (ein Lied, das von Vater-Tochter-Liebe handelt und in den USA oft auf Hochzeiten gespielt wird, wenn die Braut mit ihrem Vater tanzt) vertont. Obwohl es einem das Herz zerreisst, ist dies eine wunderschöne Hommage an den schmerzlich vermissten Vater und eine Erinnerung für uns, vielleicht mal wieder mit unseren Eltern zu tanzen.

8. Und zum Schluss noch dies:

Das hier wäre nicht watson ohne BÜSIIIIIS. Hier eine ganze Stunde Katzenunterhaltung.

Yonni Meyer
Yonni Meyer (33) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 

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5 Kommentare
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Mehr Wertschätzung, bitte!
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