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Snapchat, Fortnite, Roblox: Tausende Onlinedienste kämpfen mit Störungen

Von Snapchat bis Fortnite: Tausende Onlinedienste kämpften weltweit mit Störungen

Eine grosse Panne bei Amazon Web Services (AWS) legte am Montag zahlreiche Online-Dienste lahm.
20.10.2025, 10:3620.10.2025, 13:41

Am Montagmorgen waren diverse bekannte Onlinedienste für längere Zeit von grösseren Störungen betroffen. Darunter Dutzende von Websites, Online-Spielen und Apps wie Snapchat oder Signal, aber auch Business-Anwendungen wie Slack und Zoom.

Vom Ausfall beim weltweit grössten Cloud-Anbieter Amazon Web Services betroffen waren unter anderem:

  • Amazon
  • Snapchat
  • Roblox
  • Fortnite
  • Zoom
  • Duolingo
  • Signal
  • Slack
  • Perplexity
  • PlayStation Network
  • Epic Games Store
  • und viele weitere

Auch User von Swisscom und Salt meldeten Probleme.

Das genaue Ausmass der Störung war zunächst nicht bekannt. Medien berichteten von Tausenden Internetdiensten, die angeblich betroffen waren.

Hintergrund war eine Panne beim Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS), der in der Amazon-Cloud laufende Dienste lahmlegte oder zumindest beeinträchtigte. Ungefähr seit der Mittagszeit funktionieren die meisten Dienste wieder.

Amazon hat den massiven Ausfall auf seiner AWS-Statusseite bestätigt. Im neusten Update heisst es, man habe «erste Abhilfemassnahmen ergriffen» und sehe «deutliche Anzeichen für eine Erholung».

Amazon Web Services ist weltweit der grösste Cloud-Anbieter, deshalb waren besonders viele Webseiten, Apps und Games von diesem Ausfall betroffen.

Amazon Web Services ist vor Microsoft Azure und Google der grösste Cloud-Anbieter. Entsprechend gross sind die Auswirkungen bei einer Störung.

AWS stellt die virtuelle Infrastruktur für einen erheblichen Teil des Internets bereit. Die Dienste der Amazon-Tochter sind vor allem bei Start-ups populär, weil sie die benötigten IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Datenbanken oder spezielle Software-Funktionen für KI von AWS mieten können.

AWS-Ausfälle haben bereits in den Jahren 2023, 2021 und 2020 zu weitreichenden Beeinträchtigungen geführt, wodurch betroffene Unternehmen für mehrere Stunden offline waren.

(dab/oli/sda/awp/dpa)

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