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Technisch ist es heute kein Problem, dass Internetprovider Daten beim Transport blockieren oder verlangsamen. Netflix, Spotify, Skype oder Pornhub müssten sich freikaufen, um ihre Nutzer nicht mit langsamen Apps oder Webseiten zu vergraulen.  bild: via radiobruxelleslibera

Analyse

Trump beerdigt Netzneutralität – wem das nutzt und wem das schadet

Was ist passiert? Im offenen Internet fliessen alle Daten gleichberechtigt und gleich schnell durch die Netze. Die Trump-Regierung hat diesen Grundsatz nun umgestossen – und durch ein Zwei-Klassen-Internet ersetzt. Das sind gute Nachrichten für Provider, aber schlechte für alle Internet-Nutzer.



Die amerikanische Telekommunikations-Aufsicht FCC hat die strikten Regeln zur Gleichbehandlung von Daten im Internet abgeschafft. Drei Mitglieder der fünfköpfigen Kommission stimmten am Donnerstag in Washington einem Vorschlag zu, der die Aufhebung der bisherigen konsequenten Umsetzung der sogenannten Netzneutralität vorsieht.

Die Entscheidung ist höchst umstritten. Der Grundsatz der Netzneutralität besagt, dass alle Daten gleich behandelt werden müssen. Netzneutralität bedeutet konkret, dass Videos, Musik und Webseiten von Giganten wie YouTube, Facebook und WhatsApp oder kleineren Anbietern wie watson, Wilmaa oder Threema von den Internetprovidern gleich schnell über ihre Datennetze transportiert und nicht blockiert werden.

Bislang war es Internetprovidern in den USA wie AT&T, Verizon oder Comcast untersagt, bestimmten Datenverkehr zu blockieren oder zu verlangsamen, um anderen Inhalten Vorrang im Netz zu geben. Die strikten Regeln waren von der Regierung unter Barack Obama eingeführt worden.

Nach dem neuen Prinzip können Webdienste nun für eine bevorzugte Behandlung bezahlen. Die Netzbetreiber müssen offenlegen, ob sie bestimmten Anbietern höhere Geschwindigkeiten einräumen.

Das Zwei-Klassen-Internet in einer Grafik erklärt

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Kritiker befürchten, dass sich mächtige Konzerne wie Google und Facebook künftig bei Internetprovidern eine Überholspur im Internet kaufen – während kleine Firmen auf die Schleichspur abgedrängt werden.

Online-Dienste wie Google, Facebook, Amazon und Netflix fürchten, dass sie von den Internetprovidern nun stärker zur Kasse gebeten werden könnten. Kritiker warnen auch, dass es gerade für grosse Internet-Firmen leichter sein wird, sich eine Überholspur im Netz zu kaufen – während junge Start-ups dafür kein Geld haben und benachteiligt wären.

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Niemand erklärt Netzneutralität besser als John Oliver. Video: YouTube/LastWeekTonight

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass grosse Netzbetreiber wie etwa Comcast auch selbst Inhalte-Anbieter sind – und eigenen Internet-Diensten den Vorzug geben könnten. Zum Beispiel würde Netflix ausgebremst, wenn Netflix nicht bezahlt, während das eigene Streaming-Angebot bevorzugt durch das Netz fliesst. Ausserdem gibt es in vielen Regionen in den USA nur einen Breitband-Anbieter, so dass Verbraucher keine Alternative haben.

Der FCC-Vorsitzende Ajit Pai verspricht hingegen durch die Änderung höhere Investitionen in die Telekom-Infrastruktur. Er war von Präsident Donald Trump zum Chef des Gremiums gemacht worden. Die Republikaner haben dort die Mehrheit. Die beiden demokratischen Mitglieder stimmten gegen den Vorschlag.

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Der von Trump ernannte Präsident der US-Kommunikationsbehörde FCC, Ajit Pai, hat Obamas Regeln zur Netzneutralität abgeschafft.  bild: hackernews

Warum hat die FCC die Netzneutralität abgeschafft?

Wie fast immer geht es um Geld, sehr viel Geld. Mit dem Ende der Netzneutralität können die Provider zusätzliche Einnahmen generieren, wenn grosse Internetfirmen wie Netflix für die Netznutzung zusätzlich bezahlen müssen, damit ihre Daten (Videos, Musik etc.) störungsfrei zu den Nutzern transportiert werden. Gegner der Netzneutralität argumentieren, das Zwei-Klassen-Internet sei notwendig, da so Datenpakete zeitkritischer Dienste wie Internettelefonie gegenüber nicht-zeitkritischen Diensten wie E-Mail bevorzugt übertragen werden können. Für die bevorzugte Übertragung sollen Anbieter zeitkritischer Dienste wie etwa Internettelefonie (Skype) oder Streamingdienste (Youtube) entsprechend bezahlen.

Die Internetprovider drängen schon seit Jahren auf das Zwei-Klassen-Internet, um ihre Dienste stärker zu monetarisieren. Dies sei notwendig, um den rasant wachsenden Datenverkehr bewältigen zu können. Verfechter der Netzneutralität sagen hingegen, es gehe darum, sowohl den Internetfirmen als auch den Konsumenten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Klage angekündigt

Vor der Entscheidung hatte es auch Wirbel um Reaktionen aus der Bevölkerung in dem Verfahren gegeben. Bürger konnten sich mit Kommentaren einbringen und Gründe für oder gegen die Abschaffung der Regeln nennen.

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman sagte, dass dieser Prozess durch Millionen gefälschter Kommentare manipuliert worden sei. Bei zwei Millionen dieser Kommentare seien gestohlene Identitäten benutzt worden.

Schneiderman und mehrere andere Generalstaatsanwälte forderten deswegen, die Abstimmung zu verschieben. Am Donnerstag kündigte er eine Klage an.

Was bedeutet Netzneutralität genau?

Was ist Netzneutralität überhaupt? Und welche Bedeutung hat ein «freies Internet» für uns Konsumenten? Die einfachste Erklärung liefert unser Video.

Kritiker befürchten, dass das Internet ohne Netzneutralität bald so aussieht:

Der feuchte Traum jedes Internet-Providers: Wer Netflix, YouTube etc. ruckelfrei geniessen will, zahlt drauf. Wer Online-Spiele ruckelfrei geniessen will, zahlt nochmals drauf. Dieses düstere Szenario malen zumindest die Verfechter der Netzneutralität an die Wand.

Mehr Hintergrundinfos zur Netzneutralität

(oli/sda/dpa)

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93
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mensgi 16.12.2017 13:08
    Highlight Highlight Trump ist halt ein Geschäftsmann und er als President will halt Sachen machen die gut für die grossverdiener sind wie er hald einer ist.
  • Haiderfroh 16.12.2017 12:32
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung um die Netzneutralität nicht. Dass man für mehr Leistung auch mehr bezahlen muss, ist gerechtfertig und alltäglich.
    Je schneller ein Brief oder ein Päckli befördert wird, desto höher der Preis. Wem die Ordnungsbussen im Verkehr egal sind, der nimmt sie in Kauf und fährt schneller als die anderen. Ein dickes Buch kostet mehr als ein dünnes Buch. Restaurants sind schneller als selber kochen, aber teurer.
    Wenn die Provider ihre Kunden zu sehr ärgern mit willkürlichen Datendrosseln, dann werden sie die Kunden so zur Konkurrenz scheuchen, die das nicht tut. Null Problem.
    • Haiderfroh 17.12.2017 13:33
      Highlight Highlight @Midnight
      Klar, kriegt mein Nachbar die Post schneller als ich, wenn er sie per Express, oder Eilkurier kommen lässt. Kostet halt mehr. Ist ganz okay, wie ich finde.
      Der Vergleich mit der Post müsste anders lauten: Es wäre, als ob die Post alle Pakete von Zalando grundsätzlich um drei Tage verzögert liefert, im Gegensatz zu Paketen von Digitec.
      Aber dann würde Zalando seine Pakete eben nicht mehr per Post versenden, sondern per DHL, UPS, DPD, u. a. liefern.
      Entscheidend ist nicht die Netzneutralität. Entscheidend ist die Konkurrenz, denn Monopolisten ziehen immer alle über den Tisch.
  • Yves Steiner 15.12.2017 12:00
    Highlight Highlight Gemäss dem neusten Artikel von Watson muss Ajit Pai mit Obama verlinkt werden. #nurdasisgseithan

    President Obama nominated former Federal Communications Commission deputy general counsel Ajit Pai and Senate Commerce Committee senior communications counsel Jessica Rosenworcel on Monday to fill the two vacancies on the Commission left by Republican Meredith Attwell Baker's departure to join Comcast earlier this year and Democratic Commissioner Michael Copps' eventual retirement.
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 15.12.2017 10:53
    Highlight Highlight Lobbyimus ist schlimmer als jedes krebs geschwür, dies hat dieser entscheid mal wieder ganz genau gezeigt.
    aber, die grossen firmen werden sich nur teilweise erpressen lassen. sehr viel geld wird ausserhalb des usa erwirtschaftet, daher werden sich diese firmen ins ausland absetzen bzw. vieles ins ausland auslagern.
    zudem schwächt es die Attraktivität desSilicon Valley, auch da werden sich kreative Startup-Köpfe andersweitig orientieren.
    solange die EU mit nicht gleich mit Trump gleichziehen will, sollten wir erst mal abwarten und tee trinken
  • Butzdi 15.12.2017 10:23
    Highlight Highlight Die Weichen dazu wurden bereits im März gestellt, als 265 Republikaner die FCC zur Aufhebung der Netzneutralität autorisierten.
    Interessant ist die Liste in diesem Artikel, die zeigt wieviel Geld ein jeder der 265 Republikaner von ISPs erhalten hat.
    https://www.theverge.com/2017/3/29/15100620/congress-fcc-isp-web-browsing-privacy-fire-sale

    Soviel zu drain the swamp... das GOP ist der swamp.
  • zaepfli 15.12.2017 10:20
    Highlight Highlight Unglaublich enttäuschend. Mehr fällt mir gerade nicht ein.
  • äti 15.12.2017 10:12
    Highlight Highlight Ich sehe da eine Parallele zur No-Billag. Wer später gute Infos und Programme wünscht, muss sehr teure Provider wählen. Ramsch und unsortierte Nachrichten werden auch kosten, bloss nicht soviel. Alles Markt und nur der Markt.
  • Blackfoxx 15.12.2017 10:06
    Highlight Highlight Unglaublich. Als würde es nicht reichen, dass wir Zwei-Klassen-Gesellschaften haben. Dann auch noch Digital...
  • TanookiStormtrooper 15.12.2017 09:52
    Highlight Highlight FCC YOU!
  • Thinkdeeper 15.12.2017 09:46
    Highlight Highlight Es geht wiederum um Begünstigung der Wirtschaft zu Lasten des Mittelstandes und der Schwächeren.
    AVOID AMERICA
  • Fabio Ray Rüegsegger 15.12.2017 09:46
    Highlight Highlight Nun, es gilt zu beachten, dass die Schweiz niemals ein solches Gesetz hatte. Trump, so sehr mir der Typ auch den Magen zuschnürt, hat also etwas abgeschafft was wir schon immer als unnötig betrachtet haben.
  • Mario Calcagnini 15.12.2017 09:08
    Highlight Highlight Ganz üble Sache...Wann stoppt man Trump und seine Gefolgen endlich?!
    • Haiderfroh 16.12.2017 12:36
      Highlight Highlight Frühestens bei den nächsten Präsidentschaftswahlen und spätestens bei den übernächsten, wegen der Amtszeitbeschränkung.
  • ItsMee 15.12.2017 09:01
    Highlight Highlight Wie damals Padmé Amidala schon erkannte -
    "Und so geht die Freiheit zugrunde - mit einem donnerndem Applaus"

    In dem Sinne ... Ich spüre das Erwachen der Macht... so möge die Macht mit euch allen sein!
  • humpalumpa 15.12.2017 08:50
    Highlight Highlight Ihr wisst schon, dass Trump damit nichts zu tun hat sondern die FCC das entschieden hat?
    • Mario Calcagnini 15.12.2017 09:09
      Highlight Highlight Du weisst schon, dass Trump die Spitze der FCC besetzt hat?
    • Juliet Bravo 15.12.2017 09:34
      Highlight Highlight Du weisst schon, dass die Mehrheit im FCC republikanisch ist.
    • Muellsi 15.12.2017 09:41
      Highlight Highlight Du weisst schon, dass du keine Ahnung hast?
      Trump hat den Boss der FCC bestimmt und durch ihn somit alle Macht, die FCC nach seinen Bedürfnissen zu verändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • el_zimouni 15.12.2017 08:22
    Highlight Highlight Da wird wiedermal ersichtlich, dass die USA ein durch Grosskonzerne kontrolliertes Drittweltland ist...
    • Haiderfroh 16.12.2017 12:37
      Highlight Highlight Das ist in jedem Land so.
    • Haiderfroh 17.12.2017 13:35
      Highlight Highlight @Midnight
      Nur Korrupte stellen sich zur Wahl. Ist halt einfach doof.
  • Dogbone 15.12.2017 08:04
    Highlight Highlight Die Schweinerei, die Trump damit anrichtet falls es durchkommt, können wir im Moment nur teilweise abschätzen. Grosse Konzerne sind bei solch mächtigen, neuen Möglichkeiten ausserordentlich kreativ.

    Wir alle sind betroffen und die Strasse ruft uns wieder einmal. Es wird Zeit, dass wir alle für die schöne, bunte und freie Welt im Netz kämpfen!
    Wenn ich darüber nachdenke befürchte ich allerdings, die meisten heute wissen nicht oder nicht mehr, was es heisst, für seine Rechte die Kuschelzone zu verlassen... 😶
    • Dharma Bum(s) 15.12.2017 08:38
      Highlight Highlight Am besten gehen wir ein paar Scheiben zertrümmern, und gut is.

      Das meintest du?
    • Tease the Sleaze 15.12.2017 09:56
      Highlight Highlight Dharma Bum(s) welch‘ unnötige Provokation.

    • Snowy 15.12.2017 10:42
      Highlight Highlight Also wenn ich wählen müsste zwischen Ja-Sagen/Schweigen und einem Fenster zertrümmern, ich würde in diesem Fall zweiteres wählen.

      Noch können wir ja aber unsere (grossen) Bedenken aber auf demokratischem Weg anbringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Timmy :D 15.12.2017 07:29
    Highlight Highlight Nun ist es an der freien Internetwelt diese Diktatur zu strafen. Lasst die betroffenen Unternehmen ausserhalb der Staaten Server errichten. Dadurch wird eine mögliche Blockade nur noch die USA betreffen. Ausserdem könnten Schnüffelorganisationen die Server nicht so einfach infizieren. Wenn sich das Volk gemeinsam erhebt, bleibt den Tyrannen keine chance!
    • reaper54 15.12.2017 10:05
      Highlight Highlight Grosse Unternehmen wie z.B. Netflix arbeiten schon heute eng mit allen Netzbetreibern zusammen. Zudem haben glaub ich fast alle Rechenzentren in Europa. Also ja die Amerikaner schneiden sich eigentlich nur ins eigene Fleisch...
      Zudem ist Europa dadurch nicht nur steuertechnisch interessant, sondern auch durch die Netzneutralität. Also danke FCC für die von euch errichteten Standortvorteile
  • Brunhilde 15.12.2017 07:25
    Highlight Highlight Freier Markt. Wer mehr Leistung will, soll eine Gegenleistung erbringen.
    • i schwörs 15.12.2017 07:41
      Highlight Highlight Leider nicht verstanden, um was es geht, Brunhilde. Es geht nicht darum, dass ein Abo mit mehr Bandbreite mehr kosten soll. Das ist schon lange so, und vollkommen unbestritten. Es geht darum, dass der Provider entscheidet, welche webpages Du in welcher Qualität sehen darfst, unabhängig von der Art Deines Abos.
    • felixJongleur 15.12.2017 08:11
      Highlight Highlight So so, reichen unsere Daten und bisheriger Konsum also nicht mehr aus? Dein Markt kann mich mal, zumal er dazu noch immer kleiner wird mit einer Hand voll big players. Dein Markt soll der Gesellschaft, und nicht einem Briefkasten in Panama mal eine Gegenleistung erbringen!
    • Brunhilde 15.12.2017 08:58
      Highlight Highlight @felixjongleur: kein Grund so heftig zu reagieren. Hat nichts mit Panama und Steueroasen zu tun. Die Frage sei erlaubt: ist freier Internetzugang ein derartiges fundamentales Recht. Bei der Post haben wir auch A und B Post.

      @ i schwörs: kannst davon ausgehen, dass ich schon verstanden habe. Es geht nicht um Bandbreite. Internetzugang ist eine Marktleistung. Hier soll der Wettbewerb spielen. Ob man dies quasi als Service Public staatlich regulieren will, ist eine politische Frage. Ich für meinen Teil finde nein, aber das kann man füglich anders sehen. Je nach politischer Couleur
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rerruf 15.12.2017 06:27
    Highlight Highlight Dank seinem Insiderwissen wird er wieder, nach Öl und Kohle, Milliarden einsacken. Da er im vornherein durch Strohmänner jeweilige Aktien erworben hat!
  • Trasher2 15.12.2017 06:20
    Highlight Highlight Hey, aber immerhin wird Trump eine Mauer zu Mexiko bauen, die Islamisierung stoppen und zum Mars fliegen. Wer wird sich schon über so ein bitzeli Netzneutralität aufregen? [ironie off]
  • Wilhelm Dingo 15.12.2017 05:55
    Highlight Highlight Da hilft nur Konkurrenz bei den Providern sowie bei den Leitungsbesitzern.
    • The Destiny // Team Telegram 15.12.2017 09:45
      Highlight Highlight Die spielen aber bereits Monopoly...
    • Alex_Steiner 15.12.2017 10:57
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo: Die ISP im Land haben sich bereits abgesprochen. Die bekämpfen sich nicht gegenseitig.
      Und wer könnte einen neuen Provider aufbauen? Alle Strassen aufreissen um ein paar Kabel zu verlegen. Milliarden von Dollar investieren. Dann von den bestehenden ISP einfach unterboten werden und untergehen.
  • Hardy18 15.12.2017 05:49
    Highlight Highlight Nochmal zum mitschreiben. Diese Freiheit hatte Obama geschaffen und Trump macht’s wieder kaputt... also betrifft dieses Problem nur den Amis? Ich muss sagen vor- und während der Zeit von Obama habe ich hier keine Verbesserung oder Verschlechterung gemerkt. 🤔
    • Anam.Cara 15.12.2017 07:42
      Highlight Highlight Im prinzip ja. Aber nein. Ein paar mögliche Gründe:
      Ein Datenpaket kann zwischen Sender und Empfänger einmal um die ganze Welt. Und manchmal passiert das auch.
      Die US-provider haben auch sonstwo Netze und Netz-Anteile, auf denen Inhalte verlangsamt werden können.
      In Zeitalter der Cloud ist es gut möglich, dass die Webseite des Kaninchenzüchtervereins aus Unterfultigen tatsächlich irgendwo in Alaska gespeichert ist und bei dir durch die US-Provider verzögert angezeigt wird.
      Die Rechtslage in Europa oder CH kenne ich nicht. Aber vielleicht hat der US-Entscheid Signalwirkung.
    • Thomas_v_Meier 15.12.2017 08:21
      Highlight Highlight Das ist falsch.
      Die FCC hat klassiert dienstleister in 2 Kategorieren. Je nachdem wo die Branche klassiert ist diese mehr oder weniger reguliert. Die ISP waren schon immer stark reguliert was von beginn an die Netzneutralität sicherte. Es gab immer bestrebungen ISP in die weniger regulierte klasse zu schieben. Obama hat nur gesetze geschaffen damit dies nicht einfach so vom Boss des FCC geändert werden kann. Jetzt geht ein Prozess los, Abstimmungen im Kongress etc..., welche es ohne Obama gar nicht geben würde.....
    • The Destiny // Team Telegram 15.12.2017 09:48
      Highlight Highlight Dank Obama haben wir Ajit Pai überhaupt im FCC!

  • Nightmare_Slumber 15.12.2017 02:31
    Highlight Highlight Ein sehr, sehr trauriger Tag...
  • einmalquer 15.12.2017 00:42
    Highlight Highlight Uns bleibt ja immer noch das - gem. SvP - Internet für Arme

    Denn wenn es so weiter geht - wird auch in der CH die Netzneutralität aufgehoben - schliesslich geht es um Geld, um viel Geld, und da bleiben die Normalos immer auf der Strecke
  • Normi 15.12.2017 00:37
    Highlight Highlight tja dann halt Hack the Planet
    Play Icon
    • Anam.Cara 15.12.2017 07:47
      Highlight Highlight David Gilmour. Unverkennvarer, genialer Stil. Danke für den Hinweis, Normi
  • Randen 15.12.2017 00:23
    Highlight Highlight Darf die Schweiz jetzt nicht mehr mit machen?
  • fm.stereo 15.12.2017 00:12
    Highlight Highlight Hoffe das diese Entscheidung die hinterwäldler, ungebildeten und rassistischem Trump Wähler betreffen wird, damit sie endlich merken, dass Trump ein von armen Weissen gewählter Präsident ist, dessen Amtshandlungen nur ihm, seiner Familie und seinen reichen Freunden dienen.
  • Micha Moser 14.12.2017 23:49
    Highlight Highlight Unfassbar. Ganz schlimmer Tag fürs freie Internet.
  • dmark 14.12.2017 23:45
    Highlight Highlight Vielleicht ist das aber auch eine Chance für innovative Entwicklungen, bzw. der Schritt zurück Software, sowie Programme wieder kleiner zu gestalten. Wenn ich als Beispiel sehe, dass heutzutage ein normaler Drucktreiber bereits ein Vielfaches der Datenmenge enthält als eine komplette Windows95-Installation noch benötigte, dann lief da doch etwas aus dem Ruder.
    • Anam.Cara 15.12.2017 07:54
      Highlight Highlight Optimieren würde in vielen Bereichen durchaus etwas bringen. Die Programme, die Textbasierte Daten verschicken, sind von der Menge her peanuts im Vergleich zu Diensten wie Youtube, spotify, Netflix (und vielen anderen). Das sind binäre Inhalte (Streams bestehend aus Bild und Ton).
      Man wird bestimmt noch Methoden finden, diese zu verkleiner (z.B. noch bessere Komprimierung), aber nicht in dem Ausmass wie die Nachfrage steigt.
      Also dein Vorschlag wird dem Netz nicht viel hlfen können...
  • NurEineMeinung 14.12.2017 23:28
    Highlight Highlight Noch ein Beispiel dafür, wie sehr Herr Trump Herr Obama intellektuell unterlegen ist...
  • Scaros_2 14.12.2017 23:17
    Highlight Highlight @watson

    was ist die Auswirkung auf Europa, Schweiz etc.? Ist doch egal wenn die USA dsa tut............wirklich?
    • Blackfoxx 15.12.2017 11:42
      Highlight Highlight Für unser nationales Netz eigentlich nicht viel. Da unsere grossen Provider einen "kodex" unterschrieben haben, welcher die Internet Neutralität gewährleistet. Jedoch was passiert wenn wir z.B. Netflix nutzen oder sonstige dienste aus den USA? eventuell Preisaufschläge oder langsameres Streaming...
      Benutzer Bild
  • goldmandli 14.12.2017 23:09
    Highlight Highlight In diesem Moment wird eine Klage gegen das FCC vorbereitet. Leider wird sie wohl keine Früchte tragen, obwohl hier ganz klar gegen den Willen des Volkes entschieden wurde. Naja hoffen kann man.
  • Str ant (Darkling) 14.12.2017 23:04
    Highlight Highlight Die EU ist das nur Bedingt besser ganz zu schweigen vom den Politikern in der Schweiz.
    Der Ständerat hat am 16.3.2015 die Motion 12.4212 von Balthasar Glättli zur gesetzlichen Verankerung der Netzneutralität mit 26 zu 17 Stimmen abgelehnt.
    • b4n4n4j03 15.12.2017 08:12
      Highlight Highlight Ja ich habe vorhin auch gegooglet, da dieses thema vor einem oder zwei jahren hier in europa auch aktuell war... Ich dachte auch bei uns gibt es auch keine netzneutralität...

      An die redaktion, es wäre schön gewesen wenn die schweizer und eu rechtslage im artikel auch erläutert worden wäre...

      Wäre sowieso interessant mehr zu erfahren was bei uns im parlament täglich verbrochen wird... ;)
  • Harpist 14.12.2017 22:51
    Highlight Highlight Ein ganz schwarzer Tag...
    • giguu 14.12.2017 23:31
      Highlight Highlight ...und die ganzen Schafe interessierts nicht
  • Majoras Maske 14.12.2017 22:46
    Highlight Highlight Trump, du regst mich jeden Tag mehr auf und du bist einer der wichtigsten Gründe warum unsere Welt schlechter wird. Würde man Präsidenten wie einst den Königen Beinamen geben, so wüsste ich schon genau was dein Beiname ist. Nur darf ich's leider nicht schreiben, weil das ja dir gegenüber zu herablassend sein könnte und mein Kommentar nicht freigeschaltet würde.
    • DerDudeSagts 15.12.2017 15:37
      Highlight Highlight Was anscheinend die meisten hier nicht wissen ist, dass obamas net neutrality act aus 2015 direkt auf soros mist wuchs. dieser finanzierte den sozialistischen thinktank 2002 mit 196mio USD. "Netzneutralität" ist "neusprech, und ein klassisches neoliberales Mogelpaket, um mit hübsch formulierten begriffen die menschen zu leimen. die "Netzneutralität" ist das direkte bindeglied zur DARPA und ermöglicht priv. konzernen die zensur.
      also weg damit!
  • andymensch 14.12.2017 22:46
    Highlight Highlight War leider absehbar.
    Wenn nicht durch das FCC selbst, dann letztendlich durch den feuchten Traum eines Executive Orders.

    Je nach Marktstellung gewisser kleinerer US Anbieter und Netzwerklast werden sogar wir das vielleicht selbst bis hier spüren.
    • Anam.Cara 15.12.2017 08:04
      Highlight Highlight Das werden wir hier auf jeden Fall auch merken. Vielleicht nicht so krass wie in den Staaten, aber durch die weltweite Vernetzung von Inhalten und durch die Cloud (da ist es ja egal wo die Inhalte gespeichert sind - z.B. in Alaska) wird uns das bestimmt auch betreffen.
  • Raphael Stein 14.12.2017 22:39
    Highlight Highlight Und so wird es in der freien Welt immer weiter gehen. Eines nach dem anderen. Bis wir in Ketten liegen und uns allen eine lange Nase machen. Das einzige was uns noch bleibt.
    Oder seh ich wieder zu düster?
    • manhunt 14.12.2017 23:51
      Highlight Highlight wir liegen bereits in ketten. nur sehen wollen wir sie nicht.
    • Gar Ma Nar Nar 15.12.2017 08:18
      Highlight Highlight Und die meisten glauben immer noch, es sind "die Anderen" (die bösen Ausländer etc.), die unsere "freiheitliche Gesellschaft" bedrohen. Es zeigt sich jedoch immer wieder, dass es die eigene, nationale Politik ist, die die Freiheiten beschneidet.
  • NiemandVonNirgendwo 14.12.2017 22:37
    Highlight Highlight Das ist einfach nur traurig! Die Netzbetreiber in den USA drücken sich gegenseitig die Preise nach unten. Und siehe da, plötzlich ist kein Geld mehr da um die Netze auszubauen...
    • Fox1Charlie 14.12.2017 23:57
      Highlight Highlight Tun sie eben nicht, die ISPs in den USA haben sich das Land in stücke untereinander aufgeteilt wesshalb die USA eines der schlechtesten und teuersten Internetangebote weltweit haben, die ISPs haben de facto ein monopol
    • Normi 15.12.2017 00:51
      Highlight Highlight Genau darum sind die Stromnetze in den USA ja so toll...
    • Fox1Charlie 17.12.2017 18:01
      Highlight Highlight Midnight: rumänien hat soweit ich weiss das beste internet der welt
  • Mischa Müller 14.12.2017 22:37
    Highlight Highlight Internet als neue Religion. Smartphone als Gebetsbücher. Facebook als grosser Orden. Fuck WWW.
    • Roaming212 14.12.2017 23:35
      Highlight Highlight Du Heuchler. Dann benutze es nicht.
    • giguu 14.12.2017 23:39
      Highlight Highlight Dein Leserbrief ist aber schnell bei Watson angekommen. Hast du ihn selbst eingeworfen, oder gar per Velo Kurier geschickt? 😁
    • Therealmonti 15.12.2017 00:23
      Highlight Highlight Je doofer, desto Facebook.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolfsangel 14.12.2017 22:31
    Highlight Highlight Nicht trump. Ajit pait oder wie der heisst.
    • HabbyHab 15.12.2017 00:36
      Highlight Highlight Von Trump zum Vorsitzenden ernannt, von Republikanern gestützt
  • Firefly 14.12.2017 22:29
    Highlight Highlight Wer schon hat dem wird gegeben. old story... too old
    • Normi 15.12.2017 01:08
      Highlight Highlight die Welt der Konzerne halt...
      Play Icon
  • DocM 14.12.2017 22:28
    Highlight Highlight Der Olle mit der Tolle hat mal wieder gerülpst in der Hoffnung ein paar Dollar zu verdienen. Das Einzige was er begünstigt ist das Darknet. Trump bleibt dumb
  • Go-away 14.12.2017 22:27
    Highlight Highlight Ein weiterer schwarzer Tag für die Menschheit.
    • Stachanowist 15.12.2017 00:57
      Highlight Highlight USA != Menschheit.
  • Grabeskaelte 14.12.2017 22:26
    Highlight Highlight Adieu du schöne Möglichkeit sich auch mit alternativen Meinungen zu vernetzen... Zurück auf die Strassen!

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Das Hacker-Kollektiv Anonymous legt sich mit Deutschlands bekanntem Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann an: «Du hast Anonymous den Krieg erklärt und musst mit dem Echo leben.»

Anonymous kündigt weitere Aktionen gegen den früheren TV-Koch Attila Hildmann an. Dieser hat sich während der Corona-Krise vom Vegan-Influencer zum antisemitischen Verschwörungsideologen gewandelt, der hinter Covid-19 eine Kampagne der Eliten und Staatsoberhäupter sieht, um die Bevölkerung zu dezimieren. Zuletzt hat er sich weiter radikalisiert und verbreitet offen antisemitische Parolen. In seinem öffentlichen Telegram-Kanal bezeichnet er beispielsweise Adolf Hitler als «Segen für …

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