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Das neue Nokia 7.1 in der Farbe Midnight Blue. Bild: watson

HMD lanciert das Nokia 7.1 – das Anti-iPhone kostet gerade Mal 350 Franken

Mit dem Nokia 7.1 will HMD beweisen, dass ein gutes, schönes und sicheres Smartphone kein Vermögen kosten muss. Wir haben uns das Android-Smartphone, das am 15. Oktober erscheint, bereits angeschaut.



HMD hat am Donnerstagabend in London das neue Android-Smartphone Nokia 7.1 vorgestellt. Der Vorgänger, das Nokia 7, wurde Ende 2017 exklusiv in China veröffentlicht. Bei uns kam im Frühling 2018 das sehr grosse Nokia 7 Plus auf den Markt, das in unserem Test durchaus zu gefallen wusste: «Im Grossen und Ganzen kriegt man mit dem 7 Plus ein tolles Gerät für den Alltag zu einem fairen Preis», lautete das Fazit.

Wir haben das neue Nokia 7.1 kurz ausprobiert. Das sind die ersten Eindrücke

Das neue Nokia ist schmal, hat griffige Kanten und liegt somit sehr gut in der Hand.

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Im Unterschied zum Nokia 8 droht kaum Gefahr, dass es aus der Hand rutscht. bild: watson

Die Rückseite ist aus Glas. Fingerabdrücke sind schnell sichtbar, dafür rutscht es nicht aus der Hand.

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Das Nokia 7.1 in der Farbe Midnight Blue (Foto) kommt bei uns am 15. Oktober in den Verkauf und kostet 349 Franken.

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bild: watson

Das technisch gleiche Modell in der Farbe Gloss Steel erscheint am 1. November.

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Das 5,84 Zoll grosses Full-HD-Display ist gestochen scharf und überzeugt auf den ersten Blick durch natürliche Farben.

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bild: watson

Laut HMD sollen auf dem Nokia 7.1 Videos (Netflix, YouTube etc.) dank HDR10 (rechts) farblich besonders brillant aussehen.

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Das Handy unterstützt HDR10 (sehr viele Helligkeitsstufen) und kann Standard-Dynamic-Range-Videos (SDR) in Echtzeit in High-Dynamic Range-Videos (HDR) umrechnen. Ob das auf einem kleinen Handy-Display wirklich viel bringt, muss jeder selbst entscheiden. bild: hmd

Das Handy läuft auf den ersten Blick flüssig, aber Apps starten einen Tick langsamer als bei absoluten Top-Geräten (die teils das Vielfache kosten).

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Das neue Nokia-Smartphone kommt mit Android 8.1. Das Update auf Android 9 soll laut HMD im November folgen.

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bild: watson

Wer sich an der Notch (Aussparung für die Kamera) stört, kann diese mit Android 9 ausblenden.

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bild: watson

HMD garantiert System-Updates für zwei Jahre und Sicherheits-Updates für mindestens drei Jahre.

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Auf dem Nokia 7.1 läuft – wie bei allen neuen Nokia-Modellen –Android One, also das pure Android von Google ohne Modifikationen und ohne vorinstallierte Apps von Drittanbietern oder Nokia selbst. Leider wird das Gerät nicht mit Android 9 ausgeliefert, das Update soll aber im November nachgeliefert werden.

Es hat eine Dual-Kamera, die zum Beispiel Fotos mit verschwommenem Hintergrund ermöglicht. 

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Wir haben die Kamera noch nicht getestet, da die Kamera-App vor dem Verkaufsstart am 15. Oktober noch ein Update erhalten wird. Bei einem Handy für 350 Franken kann man eine gute, aber keine überragende Kamera erwarten. bild: watson

Der Fingerabdruck-Scanner liegt deutlich unterhalb der Kamera, so dass man nicht aus Versehen auf die Linse kommt.

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Der Fingerabdruck-Scanner reagiert im ersten Test sehr schnell und zuverlässig.  bild: watson

Der USB-C-Anschluss ermöglicht das schnelle Laden des Akkus. Laut HMD kann der Akku in 30 Minuten zu 50 Prozent geladen werden.

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Das Schnellade-Gerät ist beim Kauf enthalten. Der Akku hat eine durchschnittliche Kapazität von 3060 mAh. Ein Akku-Wunder sollte man also nicht erwarten.  bild: watson

Die Lautstärke-Wippe und die Ein-/Aus-Taste befinden sich wie immer auf der rechten Seite.

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bild: watson

Links sitzt der Hybrid-Dual-SIM-Slot: Man kann also zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM plus eine MicroSD-Karte einsetzen.

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bild: watson

Technisch ist das Gerät nur Mittelklasse (Spezifikationen am Ende des Artikels), das Design hingegen ist Premium.

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bild: watson

Auf der Oberseite findet sich der Kopfhörer-Anschluss.

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bild: watson

Der Kopfhörer-Anschluss ist umso bemerkenswerter, weil Nokia (bzw. HMD) nun als Zubehör kabellose Kopfhörer verkauft.

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bild: watson

Mit etwas Druck auf die Oberseite des Lade-Cases fahren die Kopfhörer heraus. Es scheint sich um eine Art Feder-Mechanismus zu handeln.

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Preis und Verfügbarkeit der Earbuds in der Schweiz konnte uns HMD noch nicht sagen. bild: hmd

Im Vergleich zu anderen kabellosen Kopfhörern sind die Nokia Earbuds winzig. Sie bringen 5 Gramm auf die Waage.

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Die Earbuds ermöglichen laut Nokia bis zu 3.5 Stunden Laufzeit bei Musikwiedergabe bzw. 4 Stunden bei Telefonanrufen. Sie sind nach etwa einer Stunde im Case wieder vollständig aufgeladen. bild: watson

Das Lade-Case ermöglicht eine Laufzeit von maximal 16 Stunden. Das Case lädt die Nokia Earbuds per USB-C-Anschluss.

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Das Case braucht für eine vollständige Ladung rund 2 Stunden. bild: watson

Das Nokia 7.1 in Zahlen

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Das neue Mittelklasse-Smartphone der Finnen ist bei uns ab dem 15. Oktober im Handel und kostet offiziell 349 Franken.

Die Präsentation des Nokia 7.1 im Video

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Video: YouTube/Nokia Mobile

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