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Für diese iPhones, iPads, Macs und Apple Watches gibts die neue Software

Apple CEO Tim Cook is shown on a video display as he speaks Monday, June 6, 2022, during the keynote presentation of Apple's World Wide Developer Conference on the campus of Apple's headquar ...
An der Entwicklerkonferenz WWDC mit Apple-Chef Tim vorgestellt, kommen iOS 16 und weitere grosse Software-Updates diesen Herbst, man kann sie aber auch bereits ausprobieren.Bild: keystone

Hier erfährst du, ob dein Apple-Gerät das nächste grosse Update erhält – oder zu alt ist

Diesen Herbst veröffentlicht Apple neue System-Software fürs iPhone und für weitere Geräte vorgestellt. Auch für deins?
17.07.2022, 08:0517.07.2022, 12:12
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Diesen Herbst bringt Apple neue Software für alle wichtigen Geräte-Kategorien heraus. In diesem Beitrag erfährst du, ob dein iPhone, iPad, deine Apple Watch und dein Mac in den Genuss der entsprechenden Upgrades kommen. Wobei bei etwas älteren Geräten der Teufel im Detail steckt, denn bei einigen wird der Funktionsumfang eingeschränkt sein.

Auf diesen iPhone-Modellen läuft iOS 16

Das aktuelle iPhone-Betriebssystem, iOS 15, kann auch noch mit einem iPhone 6S genutzt werden, also mit einem Handy, das vor knapp sieben Jahren lanciert wurde. Mit iOS 16 wird sich das ändern, auf den folgenden iPhone-Modellen wird sich die neue System-Software nicht installieren lassen.

  • iPhone 6S und 6S Plus (2015)
  • iPhone 7 und 7 Plus (2016)
  • iPhone SE 1. Generation (2016)
Dass auch das iPhone 7 nun kein neues iOS mehr bekommt, ist aber eher überraschend. Gerade weil man dieses Smartphone aktuell noch im Handel kaufen kann. Wegwerfen muss man es natürlich nicht, da es weiterhin Sicherheitsupdates gibt. Allerdings kann es durchaus sein, dass gewisse Apps dann mit der Zeit nicht mehr funktionieren, da sie auf der neusten iOS-Version basieren.
Lorenz Keller, Techjournalistquelle: daskannwas.ch

Folgende Modelle sind mit iOS 16 kompatibel:

  • iPhone 8 und 8 Plus
    (2017 lanciert)
  • iPhone X
    (2017)
  • iPhone XS und XS Max und iPhone XR
    (2018)
  • iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max
    (2019)
  • iPhone SE 2. Generation
    (2020)
  • iPhone 12, 12 Pro, 12 Pro Max, 12 Mini
    (2020)
  • iPhone 13, 13 Pro, 13 Pro Max, 13 Mini
    (2021)
  • iPhone SE 3. Generation
    (2022)
  • iPhone 14 (der weltweite Verkaufsstart dürfte im September, spätestens Oktober erfolgen, laut Gerüchteküche ist erneut mit mehreren Modellen zu rechnen)

Für welche iPad-Modelle gibts iPadOS 16?

Wenn man die neuen Features betrachtet, dann ist iPadOS 16 ein noch umfangreicheres Update als iOS 16. Das kostenlose Upgrade gibt iPad-Nutzerinnen und -Nutzern die Möglichkeit, mit dem «Stage Manager» überlappende Fenster zu erstellen, deren Grösse einfach geändert werden kann. Das iPad soll endlich als brauchbarer Laptop-Ersatz dienen.

Wie iOS 16 unterstützt iPadOS 16 nicht jedes Gerät, das iPadOS 15 unterstützt, und lässt diese Tablets fallen:

  • iPad Air 2 (2014)
  • iPad Mini 4 (2015)

Unterstützt werden folgende Modelle:

  • iPad Pro: alle Modelle
    (das heisst 2015 und neuer)
  • iPad Air: ab 3. Generation
    (2019 und neuer)
  • iPad: ab 5. Generation
    (2017 und neuer)
  • iPad Mini: ab 5. Generation
    (2019 und neuer)

Werden alle neuen Funktionen für mein Gerät verfügbar sein?

Techjournalist Lorenz Keller weist auf einen Haken hin:

«Wichtige neue Features sind nur für die neusten iPads verfügbar, etwa der Stage Manager, bei dem man die offenen Apps an der Seite sieht. Sowie die überlappenden Fenster oder die bessere Unterstützung für externe Bildschirme.»
quelle: daskannwas.ch

Enttäuscht sein dürften Käuferinnen und Käufer eines iPad Pro, die vor erst zwei Jahren 1000 Franken und mehr ausgaben und nun beim Multitasking leer ausgingen.

Zu «Stage Manager» schreibt Apple im Kleingedruckten auf der Website, auf der die neuen Features zusammengefasst sind: «Verfügbar für iPad Air (5. Generation), iPad Pro 12,9" (5. Generation) und iPad Pro 11" (3. Generation)».

Ein anderes Beispiel betrifft Apples populärstes Gerät das iPhone: Mit iOS 16 kann man es endlich im Querformat entsperren, mittels automatischer Gesichtserkennung (Face ID). Allerdings scheint dies nur bei den neusten zwei iPhone-Generationen, also dem iPhone 12 und iPhone 13, zu funktionieren.

Auf welchen Macs läuft macOS 13 Ventura?

Die folgenden Macs sind kompatibel:

  • iMac (2017 und neuer)‌
  • iMac‌ Pro
  • MacBook Air (2018 und neuer)
  • MacBook Pro (2017 und neue)
  • MacBook (2017 and later)
  • Mac Pro (2019 und neuer)
  • Mac Mini (2018 und neuer)
Um das Mac-Modell herauszufinden, klickt man auf das Apple-Symbol () in der Menüleiste oben links auf dem Bildschirm und wählt «Über diesen Mac».
Um das Mac-Modell herauszufinden, klickt man auf das Apple-Symbol () in der Menüleiste oben links auf dem Bildschirm und wählt «Über diesen Mac».

Techjournalist Lorenz Keller:

«Die gute Nachricht ist: Anders als beim iPad bekommen alle Macs mit MacOS 13 Ventura die neuen Features wie eben den Stage Manager. Also auch nicht nur die neusten Macs mit Apple-eigenem Prozessor, sondern auch mit den vorher genutzten Intel-Chips.»
quelle: daskannwas.ch

Für welche Apple-Watch-Modelle gibts watchOS 9?

Wer eine Apple Watch besitzt, kann sich auf das Upgrade auf WatchOS 9 freuen. Allerdings muss die Apple Watch mindestens eine «Series 4» (von 2018) oder neuer sein. Andernfalls lässt sich das neue Betriebssystem nicht installieren.

Und es braucht ein neueres iPhone dazu. Apple schreibt:

«watchOS 9 erfordert ein iPhone 8 oder neuer mit iOS 16 oder neuer und eins der folgenden Apple-Watch-Modelle: Apple Watch Series 4. Apple Watch Series 5. Apple Watch SE.»
Apple Watch 3
Apple verkauft die Apple Watch 3 weiter, auch wenn es (im Herbst) kein watchOS-Update mehr gibt.Bild: watson

Gadget-Kenner Keller kommentiert:

«Wer sich gerade eine [Apple Watch 3] gekauft hat, wird sich etwas veräppelt vorkommen. Und wer sich nicht auskennt, läuft Gefahr sich jetzt noch so eine Uhr für immerhin 220 bis 250 Franken zu kaufen. Finger weg, das lohnt sich wirklich nicht mehr.»
quelle: daskannwas.ch

Was ist mit Apple TV?

Apple hüllte sich über tvOS 16 – so die offiziell Bezeichnung der neuen System-Software für die hauseigene Fernseh-Set-Top-Box, an der WWDC-Keynote in Schweigen.

Gute Nachricht: Das neue Betriebssystem läuft laut Berichten auf allen Apple-TV-Modellen, die tvOS 15 unterstützen.

Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Kompatibilität mit Switch-Controllern: tvOS 16 werde endlich die Joy-Cons und den Pro Controller der Nintendo Switch unterstützen, schreibt 9to5Mac.
  • HDR10+-Unterstützung: Die neueste Generation der High-Dynamic-Range-Technologie werde neu in Apples TV-App unterstützt.
  • Neue Fernbedienungs-App: Mit iOS 16 bietet Apple iPhone-Usern eine App zur Steuerung des Apple TV an, wenn man im Kontrollzentrum den entsprechenden Schalter für die Fernbedienung aktiviert.
  • Matter-Unterstützung. Der neue plattformübergreifende Smart-Home-Standard, den alle grossen Geräte-Hersteller adaptieren, soll den Usern ermöglichen, aus noch mehr kompatiblen Geräten auszuwählen und diese mit der Home-App und Siri auf Apple-Geräten zu steuern. Dazu braucht es als Steuerzentrale im Heimnetzwerk («Home Hub») ein Apple TV (mit tvOS 16) oder einen HomePod Mini (mit HomePod Software 16, siehe unten).

Wann kann man die neue Apple-Software installieren?

Das kommt auf deine Geduld an. 😉

Offiziell werden die neuen Betriebssystemversionen im Herbst veröffentlicht. Aller Voraussicht nach – und sofern es keine unerwarteten Komplikationen gibt – dürfte die Veröffentlichung von iOS 16 im September erfolgen. Das Gleiche gilt für iPadOS 16 und macOS 13 Ventura, wobei es in früheren Jahren auch mal etwas länger dauerte.

Wer nicht so lange warten möchte, kann die von Apple zur Verfügung gestellten Public-Beta-Versionen ausprobieren. Dies ist für alle Interessierten möglich.

Apple schreibt dazu im FAQ:

«Das Apple Beta Software-Programm bietet Benutzern die Möglichkeit, unsere vorveröffentlichte Software zu testen. Dein Feedback bezüglich Qualität und Nutzbarkeit hilft uns, Mängel zu erkennen und sie zu korrigieren und so die Apple-Software weiter zu verbessern. Da die Public Beta-Version von Apple noch nicht für den Verkauf freigegeben wurde, sollte dir bewusst sein, dass die Software noch Fehler und Ungenauigkeiten enthalten kann und möglicherweise nicht so reibungslos und einwandfrei funktioniert wie kommerziell freigegebene Software. Du solltest daher unbedingt mithilfe von Time Machine eine Sicherungskopie der Daten auf deinem iPhone, iPad, iPod touch oder Mac erstellen, bevor du die Beta-Software installierst.»
quelle: beta.apple.com

Die Public-Beta-Versionen von iOS 16, iPadOS 16 und watchOS 9 sind seit ein paar Tagen verfügbar. Wer die noch in Entwicklung befindliche Software installieren möchte, muss sich bei Apples Testprogramm (gratis) registrieren und auf dem Gerät ein Zertifikat («Profil» genannt) installieren. Alle nötigen Schritte macht man über die Apple-Website beta.apple.com, wobei man sich mit der eigenen Apple-ID anmeldet.

Auch das Upgrade für das Smart-Lautsprecher-Betriebssystem, HomePod Software 16, stellt Apple erstmals als Public-Beta-Version allen Interessierten zur Verfügung.

Quellen

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