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Bild: EPA/APPLE

10 Fakten zu Apples neuer Höllenmaschine, dem iMac Pro

Der neue All-in-one-Computer treibt uns nicht nur wegen seiner unglaublichen Rechner-Power Tränen in die Augen ...
13.12.2017, 10:4814.12.2017, 14:48

Update: Der iMac Pro ist in der Schweiz ab einem Preis von 5799 Franken (inkl. MwSt.) erhältlich, wie Apple mitteilt.

Apple lanciert den «schnellsten Mac aller Zeiten»*

Der (erste) iMac Pro ist ein All-in-one-Computer mit grossem 5K-Display und beeindruckender Rechner-Power.

* Wobei der Superlativ nur bis irgendwann im nächsten Jahr gilt, wie wir später sehen werden.

«Angetrieben wird der neue iMac Pro von Intels Xeon-Prozessoren, die mit bis zu 18 Rechenkernen auf Hochleistung getrimmt sind. Der Arbeitsspeicher, auf den er zugreifen kann, darf bis zu 128 Gigabyte gross sein. Dazu kommt mächtig Grafik-Power von einer Radeon-Pro-Vega-GPU mit 8 oder 16 Gigabyte HBM2-Speicher, die mit bis zu 22 Teraflops zur Sache geht. Und der Super-Mac bietet eine Speicherbandbreite von 400 Gigabyte pro Sekunde. Unter anderem soll so 3D-Rendering in Echtzeit ein Kinderspiel für den neuen iMac Pro sein.»
quelle: n-tv.de

Verkauf und Lieferung

Ab Donnerstag, 14. Dezember 2017, sind Bestellungen über die Apple-Website und die «Apple Store»-App möglich.

Die Lieferfristen sind noch nicht bekannt. Und auch zu den verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten und Preisen hat Apple noch nichts auf der iMac-Pro-Seite verlauten lassen.

Es soll nur eine Frage von Tagen sein ...

Aber: In diesem Jahr soll es nur das «Einsteigermodell» geben. Die noch teureren Highend-Konfigurationen sollen sich laut einem Tester erst im kommenden Jahr bestellen lassen.

Er ist schweineteuer

Apple war noch nie für tiefe Preise bekannt, doch mit dem iMac Pro dringen die Kalifornier in neue Sphären vor ...

Ab 5000 US-Dollar ist man dabei. Das deutsche Apple-Magazin Macwelt vermutet, dass Käufer hierzulande bis zu 6000 Euro hinblättern müssen, inklusive Mehrwertsteuer.

Wobei man dafür nur das Einsteigermodell kriegt.

Immerhin ...

Es gibt ein exklusives Verbindungskabel 😂

Für den stolzen Preis legt Apple statt eines weissen ein komplett schwarzes Lightning-Verbindungskabel dazu.

«Leider geil!» Die ersten Tester sind begeistert

Apple hat den iMac Pro ausgewählten Produktetestern und Mac-Profis vor dem Verkaufsstart zur Verfügung gestellt. Seit kurzem sind die ersten Reviews verfügbar. Der Tenor: Es ist eine Höllenmaschine, die zu einem stolzen Preis kommt. 

Das meint der (in den USA) bekannte Produktetester Marques Brownlee nach einer Woche mit dem iMac Pro

Der Profi-iMac sei die ideale High-End-Maschine zum Schneiden von Videos, meint YouTube-Tester Marques Brownlee in seiner Besprechung. Einzige Kritik: Dass Apple keine technischen Upgrades zulasse, sei für diese Preisklasse enttäuschend.

Ein Beitrag geteilt von DHH (@dhh79) am

Gemacht für Foto- und Video-Profis

Der US-Fotograf Vincent Laforet schreibt in seinem Testbericht von einer massiven Beschleunigung im Vergleich mit bisherigen Macs: 200 bis 300 Prozent mehr Speed!

Solch grosse Rechnerleistungs-Sprünge von einer Produktgeneration zur nächsten gebe es sonst nicht. In der Regel könne man froh sein, wenn man überhaupt einen realen Unterschied feststelle. Für professionelle Fotografen oder Filmemacher sei der neue Desktop-Computer von Apple geradezu gemacht.

Alles «magic»! Dieser Review lohnt sich auch für Apple-Hater 😉

Der neue iMac hat einen «revolutionären» Chip an Bord

Die System-Architektur des iMac Pro unterscheidet sich stärker von bisherigen Macs als bisher angenommen, berichtet mactechnews.de. Es sei eine Weiterentwicklung des von Apple entwickelten, bereits bekannten T1-Chips verbaut.

Im aktuellen MacBook Pro sei der T1-Prozessor hauptsächlich für Touch ID und Apple Pay verantwortlich. Im iMac Pro werde nun der Apple-eigene T2-Chip verbaut, der viel weitreichendere Aufgaben übernehme und die Sicherheit entscheidend verbessere.

Der T2-Chip werde die Mac-Sicherheit revolutionieren, schreiben US-Techblogs und berufen sich auf den App-Entwickler Cabel Sasser, der einen iMac Pro testen konnte und den neuartigen Co-Prozessor entdeckte.

Mactechnews.de erklärt:

«Die macOS-Version auf dem iMac Pro bringt ein neues Dienstprogramm namens ‹Startup Security Utility› mit, über welches der Nutzer verwaltet, wie der iMac Pro booten darf. In dem Programm legt der Kunde beispielsweise fest, dass nur aktuelle Betriebssystemsoftware überhaupt ausgeführt werden darf oder dass das Booten von externen Speichermedien unterbunden werden soll. Nur wer das in der Secure Enclave hinterlegte Passwort kennt, kann diese Optionen ändern. Ferner ist es möglich, dass der T2-Chip vor dem eigentlichen Boot-Vorgang kritische Systemkomponenten wie den Kernel auf Änderungen oder Schadcode überprüft, bevor überhaupt mit dem eigentlichen Startprozedere begonnen wird.»
screenshot: youtube

Zubehör in neuer Farbe

Mit dem iMac Pro liefert Apple ein neues «Magic»-Trackpad, «Magic»-Keyboard und eine «Magic»-Maus aus. Wirklich neu sei das Zubehör natürlich nicht, kommentiert appgefahren.de. Wirklich neu sei nur die Farbe Space-Grau. Bisher gebe es die Farbvariante nur zusammen mit dem iMac Pro.

Warum hat es so lange gedauert?

Vorgestellt wurde der iMac Pro zum Auftakt der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC im Juni dieses Jahres. Damals hiess es, der neue Profi-Mac werde «im Dezember» ausgeliefert.

Was ist mit dem Mac Mini und dem Mac Pro?

Der Nachfolger für den 2013 lancierten, zylinderförmigen Mac Pro, aka «Papierkorb», soll frühestens 2018 herauskommen.

Der zylinderförmige Mac Pro ist ein Auslaufmodell.
Der zylinderförmige Mac Pro ist ein Auslaufmodell.Bild: Getty Images

Der iMac Pro sei bei Apple offenbar über längere Zeit als einziger Desktop-Mac für den Profi-Einsatz vorgesehen gewesen, konstatiert heise.de. Erst Anfang 2017 habe der Hersteller nach erheblicher öffentlicher Kritik angekündigt, auch einen neuen modularen Profi-Desktop-Mac auf den Markt zu bringen.

Seither habe Apple wiederholt betont, der iMac Pro solle den künftigen Mac Pro nicht ersetzen. Dieser sei für professionelle Kunden gedacht, die ein extrem leistungsfähiges Gerät mit einem erweiterbaren Hardware-Design benötigen.

Und was ist mit Macs für den Privatgebrauch?

Wann es einen neuen Mac Mini gibt, ist nicht bekannt. Tim Cook hat lediglich angedeutet, dass es einen Nachfolger für den zuletzt 2014 aktualisierten Budget-Mini-Mac geben wird.

Der erste Mac Mini war 2005 von Steve Jobs präsentiert worden.

Bild: Getty Images

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