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Samsungs Galaxy Z Flip: Beginn einer neuen, faltbaren Smartphone-Ära

Das ist es also, das Galaxy Z Flip: Samsung lanciert ein neues Falt-Smartphone.
Das ist es also, das Galaxy Z Flip: Samsung lanciert ein neues Falt-Smartphone.bild: samsung

Samsungs Galaxy Z Flip ist der Beginn einer Handy-Ära oder eine riesengrosse Enttäuschung

Zehn Jahre nach dem Galaxy S öffnet Samsung ein neues Kapitel: Als erstes Gerät der Z-Serie ist das faltbare Smartphone Z Flip der Startschuss in eine spannende, ungewisse Ära.
12.02.2020, 04:4712.02.2020, 18:56
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Was wir über das Galaxy Z Flip wissen

epa08211975 Media members preview the new Galaxy Z Flip smartphone during the Galaxy Unpacked 2020 event at the Palace of Fine Arts in San Francisco, California, USA, 11 February 2020. EPA/JOHN G. MAB ...
Bild: EPA
  • Es ist das erste Smartphone mit einem faltbaren Glas-Display (bislang war falten nur mit fragilen Kunststoff-Displays möglich)
  • Es ist bei uns ab dem 14. Februar 2020 in begrenzter Menge in den Farben Lila und Schwarz erhältlich.
  • Es kostet maximal 1500 Franken (UVP) mit 256 GB Speicher.

Was wir nicht wissen

  • Ist es robust genug für den täglichen Gebrauch?
  • Wird der relativ kleine Akku zum Problem?
  • Gibt es überhaupt Kundschaft für ein 1500 Franken teures Flip-Smartphone?

Die weiteren Fakten zum Galaxy Z Flip

Das Z Flip hat ein 6,7 Zoll grosses OLED-Display.

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bild: the verge

Zusammengefaltet passt es bequem in die Hosentasche.

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Die Oberseite kann, wie bei einem Laptop, in jedem beliebigen Winkel geöffnet werden.

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Laut den ersten Testern öffnet es sich sanft, knarrt nicht und fühlt sich insgesamt ziemlich gut an.

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Geöffnet ist der Falz im Glas weit weniger sichtbar als bei bisherigen Falt-Handys mit Kunststoff-Displays.

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bild: the verge

Was viele stören dürfte: Trotz verbessertem Scharnier bleibt ein schmaler Spalt zwischen beiden Hälften.

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bild: the verge

Die obere und untere Display-Hälfte können als zwei separate 4-Zoll-Displays mit zwei unterschiedlichen Apps genutzt werden.

Samsung nutzt eine für Dual-Screen-Geräte optimierte Android-Version.
Samsung nutzt eine für Dual-Screen-Geräte optimierte Android-Version.

Das Flip-Phone hat einen schnellen Prozessor (Snapdragon 855 Plus), 256 GB Speicher und 8 GB RAM.

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Auf der Aussenseite liegt ein winziges 1,1-Zoll-Touchdisplay, das Uhr, Datum, Akkustand und Benachrichtigungen anzeigt.

Auf der Hochglanzoberfläche sind Fingerabdrücke gut sichtbar.
Auf der Hochglanzoberfläche sind Fingerabdrücke gut sichtbar.bild: the verge

Über das kleine Aussendisplay sieht man, wer anruft. Eingehende Anrufe können so beantwortet werden, ohne das Foldable zu öffnen.

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Der Akku wurde in beiden Hälften untergebracht, trotzdem ist er mit 3300 mAh eher schwach auf der Brust.

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Das Galaxy Z Flip hat eine Kamera mit zwei Linsen (je 12 Megapixel), die normale oder wahlweise Ultraweitwinkel-Aufnahmen macht.

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Die Selfie-Kamera knipst Fotos mit 10 Megapixeln.

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Das Z Flip unterstützt kabelloses Laden, auf 5G muss man aber verzichten.

epa08211972 Media members preview the new Galaxy Z Flip smartphone during the Galaxy Unpacked 2020 event at the Palace of Fine Arts in San Francisco, California, USA, 11 February 2020. EPA/JOHN G. MAB ...
Bild: EPA

Die ersten Eindrücke des Galaxy Z Flip im informativen Video:

Und die Zweitmeinung des bekannten Tech-Blogs The Verge:

Die Meinung des Redaktors

Handys sind langweilig geworden, höre ich seit Jahren hüben wie drüben. Bringen aber Hersteller mit faltbaren Smartphones frischen Wind, ist es einigen Nörglern auch nicht recht. Zugegeben, ich war zunächst auch skeptisch. Doch motzen ist einfach, ausprobieren besser. Und seit ich Samsungs und Huaweis erste Falt-Geräte ausprobieren konnte, ist für mich der Fall klar. Die Frage ist nicht ob, sondern wann sich Foldables durchsetzen.

1500 Franken sei viel zu teuer, wird im Netz gewettert, ohne das Gerät je in der Hand gehalten zu haben. Teuer? Stimmt, aber das neuste iPhone kostet in der grössten Version 1719 Franken, und das kann man nicht falten, damit es bequem in die Hosentasche passt. Und man kann es schon gar nicht zu einem iPad mini auffalten.

Wir erinnern uns: 2019 kostete Samsungs erstes Falt-Handy, das glücklose Galaxy Fold, satte 2500 Franken. Jetzt liegen wir beim Verkaufsstart des Z Flip mindestens tausend Franken darunter. Schon in ein bis zwei Jahren könnte die 1000-Franken-Grenze unterboten werden. Dass neue Technologie etwas kostet, da zig Jahre Entwicklung darin stecken und erst relativ kleine Mengen produziert werden, leuchtet ein. Doch in einigen Jahren werden solche Foldables wenige Hundert Franken kosten. Das ist dann nicht der Verdienst der Nörgler, sondern der Tech-Enthusiasten, die sich über Innovationen freuen, auch wenn sie so manche Kinderkrankheiten haben.

Ein ausführlicher Test zum Galaxy Z Flip folgt in den nächsten Wochen. Je nach Ergebnis können wir uns dann entweder über ein überraschend gutes Flip-Phone freuen oder behaupten, wir hätten's ja schon immer gewusst.

Lieber ein «normales» Smartphone? Mit dieser Grafik findest du in 60 Sekunden heraus, welches Handy wirklich zu dir passt

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37 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Linda Diaz
12.02.2020 06:38registriert Januar 2020
Ich werde den Teufel tun, und mir kein Phone kaufen das mich zurück in die 90er wirft. Eher verzichte ich komplett auf die nervenden Mistdinger!
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Lümmel
12.02.2020 06:02registriert Mai 2016
Eine neue Handy-Ära? Für ein paar Tech-Hipsters vielleicht.
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Mimi Muppet
12.02.2020 06:50registriert Oktober 2018
Falthandys werden überbewertet. Ich sehe da gar keine Zukunft.
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