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Mate-30-Pro-Käufer müssen nicht auf die watson-App verzichten.
Mate-30-Pro-Käufer müssen nicht auf die watson-App verzichten.Bild: watson

Huawei bringt das Mate 30 Pro trotz Trump-Schlamassel in die Schweiz – ohne Google-Apps

29.11.2019, 10:3529.11.2019, 14:15

Huawei hat am Freitag den lang erwarteten Verkaufsstart des Mate 30 Pro verkündet: Das im September in München vorgestellte Flaggschiff ist ab dem 4. Dezember in der Farbe Space Silver für 1099 Franken vorbestellbar – allerdings nur bei Digitec. Die Auslieferung erfolge voraussichtlich ab dem 10. Dezember.

Kunden von Digitec würden darauf hingewiesen, dass das Mate 30 Pro ohne vorinstallierte Google Services ausgeliefert wird. Käufer müssen also auf den Play Store und die gewohnten Google-Apps verzichten.

Ohne Google Services und Googles App-Store lassen sich auch weitere Apps nicht ohne weiteres installieren, bzw. viele davon laufen trotz Installation aus fremder Quelle nicht richtig. Was dies genau bedeutet, haben wir in diesem Artikel ausführlich erklärt.

Huawei schreibt: «Das Huawei Mate 30 Pro läuft auf Android 10 AOSP mit Emui 10, der von Huawei entwickelten Benutzeroberfläche.» Nutzer könnten über die auf Huawei Smartphones vorinstallierte Huawei AppGallery oder über das Internet auf Apps zugreifen. Über die AppGallery lässt sich zum Beispiel die watson-App installieren. Die allermeisten bei uns populären Apps fehlen aber (noch) in der AppGallery.

watson gibt's nun auch in Huaweis App-Store AppGallery.
watson gibt's nun auch in Huaweis App-Store AppGallery.

Aufgrund der aktuellen Situation ist das technisch überzeugende Mate 30 Pro ein Fall für Tech-Nerds, Datenschützer und Bastler. Otto Normalverbraucher sollte die Finger davon lassen. Ein ausführlicher Testbericht folgt zum Verkaufsstart.

Wichtig: Wer bereits ein Huawei-Smartphone hat oder ein anderes Modell als das Mate 30 Pro kauft, ist auf der sicheren Seite. Huawei schreibt: «Alle bisher verfügbaren Smartphones, ob bereits gekauft oder im Handel vorrätig, haben nach wie vor vollständigen Zugriff auf Google Mobile Services. Für alle Modelle versichert Huawei Sicherheits- und Softwareupdates sowie die gewohnte Service-Unterstützung.»

Weitere Fragen zur Update-Situation beantwortet Huawei auf dieser Webseite.

(oli)

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«Die genauen Gründe für die Löschung sind nicht bekannt, es könnte sich aber um einen Regelverstoss im Zuge eines sogenannten ‹Strike› handeln. Das sind Verwarnungen seitens YouTubes, die gegen Videoproduzenten ausgesprochen werden, wenn diese gegen Urheberrechts- oder Community-Richtlinien verstossen», schreibt t-online.

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