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ARCHIV - ILLUSTRATION - 17.03.2014, Berlin: Kopfhörer haengen  vor einem Apple Iphone 5s, auf dem das Logo vom Musik-Streaming-Dienst Spotify angezeigt wird. Spotify will zum Jahresende auf rund 200 Millionen Nutzer wachsen. (KEYSTONE/DPA/Daniel Bockwoldt)

Der Streaming-Dienst kann Nutzer, die Werbung blockieren, ohne Vorwarnung sperren. Bild: dpa

Spotify will härter gegen Werbeblocker vorgehen – wir Schweizer haben vorerst Glück

Immer wieder versuchen Nutzer, die kostenlose Spotify-App mit Hilfe von Werbeblockern auszutricksen. Doch damit soll in einigen Ländern bald Schluss sein. Das Unternehmen will härter durchgreifen. 



Ein Artikel von

T-Online

Wer die kostenlose Version von Spotify nutzt, muss dafür Werbung in Kauf nehmen. Immer wieder versuchen Nutzer, dieses Gebot durch sogenannte Werbeblocker zu umgehen. Die Software unterdrückt Werbeunterbrechungen, so dass der Hörer die Musik kostenlos und werbefrei konsumieren kann. Das Unternehmen sieht das ungern und will schärfer gegen die digitalen «Zechpreller» vorgehen. 

Laut den neuen Nutzungsbedingungen verstösst sowohl die Entwicklung als auch der Einsatz entsprechender Software gegen die Regeln bei Spotify. Bei Missachtung droht die sofortige Kontosperrung. Die neuen Regeln treten ab dem 1. März in Kraft. Spotify weist jedoch darauf hin, dass «diese Änderung in den AGBs die Schweiz nicht betrifft.» Bei uns würden weiterhin die alten AGBs von 2016 gelten.

Knapp zwei Millionen Accounts gesperrt

Nach eigenen Angaben verfügt Spotify bereit über «zahlreiche Erkennungsmassnahmen», um Missbrauch und Manipulationsversuche aufzudecken. Laut dem Tech-Portal Futurezone sperrte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr die Accounts von etwa zwei Millionen Kunden, weil diese modifizierte Apps oder Accounts genutzt hatten. Das entspricht etwa 1 Prozent der insgesamt 200 Millionen Nutzer.

Spotify habe die Betroffenen zuvor in einer E-Mail vor dem weiteren Gebrauch der Werbeblocker gewarnt. Künftig sollen Nutzer ihr Konto aber auch ohne Vorwarnung verlieren können. 

Spotify bietet neben einem Abo-Modell auch eine kostenlose Variante seines Streaming-Dienstes an. Diese finanziert sich durch Werbepausen zwischen den Songs. 

Verwendete Quellen:

(str/t-online.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sauäschnörrli 08.02.2019 21:01
    Highlight Highlight Gegen welchen Punkt der Kommentarregeln verstossen eigentlich Korrekturen? #5 kann es ja kaum sein.
  • bcZcity 08.02.2019 16:41
    Highlight Highlight Finde ich richtig, auch wenn ich selbst Werbeblocker auf Webseiten einsetze oder einsetzen muss (Geschäfts PC kommt damit von Haus aus).

    Aber bei einem Dienst wie Spotify dürfte es einem die 10.- pro Monat oder kurzen Werbungen doch wert sein, das Angebot ist ja äusserst umfangreich.

    Warum hat die Schweiz hier also Glück? Das klingt als ob wir uns hier freuen sollten dass wir weiterhin Geizhälse, Schmarotzer und Diebe sein dürfen. Ist dies wirklich erstrebenswert?
  • Alexander Albrecht 08.02.2019 16:28
    Highlight Highlight Na da bin ich mal gespannt wie die Netzwerk-Werbeblocker wie Pi-Hole überhaupt erkennen wollen.
    • ChrisG 08.02.2019 20:33
      Highlight Highlight Pihole als reiner DNS-Blocker ist doch recht einfach zu erkennen, bzw umgehen. Denn ohne Proxy kann es nur komplette Domains blockieren. Ein paar Ideen:

      * Die Werbung einfach vom Server ausliefern wie den eigentlichen Content. Blockst du eins, blockst du auch das andere.

      * Schauen, ob zum Werbeserver überhaupt Anfragen von deiner IP kommen. Pihole verhindert ja die Anfrage, nicht das Abspielen hinterher.

      * Ein Challenge-Response-Verfahren in die Werbung einbauen: wenn dein Client nicht den richtigen Token kennt, der von der Werbung kommt, spielt er keine Musik mehr.
  • Gàn dich ins Knie 08.02.2019 16:07
    Highlight Highlight Wisst ihr eigentlich, dass watson.ch die einzige seite ist, die ich nicht werbeblocke?
    • Sagitarius 08.02.2019 17:59
      Highlight Highlight Geht mir auch so ! imfall!
    • Cédric Wermutstropfen 08.02.2019 18:18
      Highlight Highlight Ich wusste es nicht.

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