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Tesla Biowaffen-Modus

Tesla Model X im Labor: Können gefährliche Luftpartikel eindringen? Nope, sagt der Hersteller. bild: tesla motors

Das musst du über die «Biowaffen-Abwehr» von Tesla wissen

Du willst deine Atemwege vor biologischen Kampfstoffen, Abgasen und Blütenpollen schützen? Dann hat Tesla Motors eine Lösung.



«You can literally survive a military grade bio attack by sitting in your car.»

Tesla Motors quelle: Firmen-blog

Stell dir vor, Terroristen lassen in deiner Lieblingsstadt eine gewaltige Bombe mit Giftgas explodieren. Was machst du?

Für alle, die an diesem Tag ohne Gasmaske aus dem Haus gingen, gibt's eine gute und eine schlechte Nachricht:

Die gute Nachricht: Ein Elektroauto kann dein Leben retten.

Die Schlechte: Es muss ein Fahrzeug von Tesla Motors sein. Und zwar ein neues Modell mit integriertem «Biowaffen-Abwehrmodus».

Tödliche Menge

Was nach Science-Fiction klingt, ist Realität – oder soll es demnächst werden. Der kalifornische Hersteller von Luxus-Elektroautos hat in der Nacht auf Dienstag Details zum neuen «Killer-Feature» bekannt gegeben: mit einem Beitrag im Firmen-Blog, der auch als Newsletter per E-Mail an Millionen von Tesla-Fans rund um den Globus ging.

Und die PR-Botschaft dürfte angekommen sein: Tesla Motors will nicht nur die Automobil-Industrie revolutionieren, sondern auch die Welt verbessern und das Leben der Kundinnen und Kunden retten.

Versuche im Labor und auf der Strasse haben laut Tesla ergeben, dass der eigene Luftfilter zuverlässig vor gefährlichen Schwebepartikeln schützt. Ob dies nun Blütenpollen, Bakterien, giftige Abgase oder eben militärische Kampfstoffe seien. Die Insassen überlebten.

Die Idee kam vom Google-Gründer (Larry Page)

In Peking und Kalifornien getestet

Das neuartige HEPA-Filtersystem wurde laut Tesla weltweit getestet, auf den verstopften Autobahnen in Kalifornien und in chinesischen Grossstädten mit extremer Smog-Belastung.

Zu Versuchszwecken wurde ein Fahrzeug unter eine Plastikhaube gesteckt und die Luft im hermetisch abgeschlossenen Raum mit Partikeln bombardiert. Resultat: Nach dem Aktivieren des Biowaffen-Modus (per Knopfdruck) sei die tödliche Belastungsmenge von 1000 Mikrogramm pro Kubikmeter in zwei Minuten auf eine Menge gesunken, die nicht mehr von den Messinstrumenten erfasst wurde.

Bild

Messungen sollen ergeben haben, dass der Biowaffen-Abwehr-Modus die Insassen wirksam schützen kann. grafik: tesla motors

Es kommt laut Tesla-PR noch besser: Das Filter-System reinigt und schützt nicht nur die Luft im Fahrgast-Innenraum respektive Cockpit, sondern trägt auch zu einer besseren Aussenluft bei.

Laut Ankündigung funktioniert das Luftfilter-System nicht nur mit dem Model X, das seit letztem Herbst (in kleinen Stückzahlen) ausgeliefert wird, sondern auch mit dem neu produzierten Model S.

Keine neue Erfindung, aber ...

Luftfilter für den Innenraum von Autos sind keine neue Erfindung: Bereits in den 1970er-Jahren wurden solche Automobile entwickelt. Das von Tesla verfeinerte System soll hundertmal effizienter sein.

Tesla selber spricht von einem HEPA-Filter. Das Kürzel steht für High Efficiency Particulate Arrestance; solch hochwirksame Filter-Systeme können laut Wikipedia unter anderem auch vor herumschwirrenden Viren, Milbeneiern, Rauchpartikeln und Asbest schützen.

Weiter erfahren wir, dass die Schwebstoff-Filter als Reaktion auf die Atombombe entwickelt wurden. In den 1940er-Jahren im Zuge des Manhattan-Projekts, «um die bis dahin unbekannten, aber gefährlichen radioaktiven Partikel aus der Raumluft entfernen zu können».

Für Wohlhabende

Spekulationen zum «Bioweapon Defense Mode» kursieren seit einiger Zeit. Bleibt nur die Frage, ob Elon Musk Wort halten kann und die versprochenen Lieferfristen auch tatsächlich stimmen ...

Fazit: Dem Unternehmen gelingt mit dem Luftfilter-System ein neuer Marketing-Coup à la Apple, der weltweit für positive Schlagzeilen sorgt.

Der Elektroauto-Hersteller richtet sich mit seinen Luxuskarossen eh schon an eine zahlungskräftige Kundschaft. Genau diese Leute dürften sehr empfänglich dafür sein, mit moderner Technik die eigene Gesundheit zu schützen und sich für Krisensituationen zu wappnen. Dies gilt insbesondere für die Bewohner von abgasbelasteten Metropolen, sei dies in den USA, in Asien oder auch hier in Europa.

PS: Ob es auch gegen «Chem Trails» hilft, ist nicht bekannt.

Teslas «Insane»-Modus

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YouTube/DragTimes

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    Alle Leser-Kommentare
  • j_harder 03.05.2016 22:36
    Highlight Highlight Merkt die Maschine denn selber, wenn "Kampfstoffe" in der Luft sind oder muss man das selber erahnen? 😉
    Wenn mans nicht merkt wars dann doch zu spät?
  • Zeit_Genosse 03.05.2016 18:27
    Highlight Highlight Cool, dann kann man die Kinder bei einem Biowaffeneinsatz oder Chemieunfall sicher von der Schule abholen.

    Gutes US-Marketing.

    Bei Mercedes kann man zusätzlich aus mehreren Duftanreicherungsstoffen wählen, damit die saubere Luft auch so duftet. Die Lebenserwartung in einem Mercedes ist in Peking nachweislich am höchsten.

    Wer hätte das gedacht, dass das mal Kaufargumente sein könnten.

  • Stiller Berg 03.05.2016 17:59
    Highlight Highlight Soll das PS: jetzt witzig sein oder glaubt der Autor diesen Stuss ernsthaft?
    • Philipp Dahm 03.05.2016 19:15
      Highlight Highlight Ganz klar, der Kollege hat sich einen Scherz erlaubt.
  • EMkaEL 03.05.2016 17:34
    Highlight Highlight schöner seitenhieb mit den chem-trails..! :-D
  • Typu 03.05.2016 15:30
    Highlight Highlight Hä das stimmt so doch nicht. Es gibt kampfstoffe die nicht wegzufiltern sind. Da benötigt man einen geschlossen sauerstoffkreislauf und dazu entsprechende sauerstoff tanks. Das hat der tesla nicht.
    • ramonke 03.05.2016 16:41
      Highlight Highlight Können Sie mir einen solchen Kampfstoff nennen? :)
    • Typu 03.05.2016 19:26
      Highlight Highlight zB Clark 1. gibt aber noch weitere maskenbrecher.
    • ramonke 03.05.2016 20:18
      Highlight Highlight ähm ja das gilt vieleicht für filter aus dem 1. weltkrieg aber nicht für moderne abc filter welche im tesla verbaut sind :)
  • Scaros_2 03.05.2016 15:09
    Highlight Highlight In kombination mit diesem Artikel hier: http://www.golem.de/news/kontrollverlust-experte-warnt-vor-sex-in-automatisierten-autos-1605-120696.html

    Heisst das also das man Sex im Auto haben kann während der IS alles vergast :D great :D
    • dumpster 03.05.2016 23:56
      Highlight Highlight Braucht man im Tesla noch ein Kondom, wenn doch alle Viren rausgefiltert werden?
    • MaskedGaijin 04.05.2016 09:56
      Highlight Highlight Tesla Fahrer haben keinen Sex.
  • Teslaner 03.05.2016 14:34
    Highlight Highlight Bei all dem VW-Feinstaub ist das eine gute Sache :-) Vor allem für China!
  • Driver7 03.05.2016 14:15
    Highlight Highlight Naja, als Schutz gegen eine Chemiewaffe kommt es wohl selten zum Einsatz. Für Allergiker jedoch sicher super. Was ich mich frage: braucht es wirklich einen Tesla dazu, sind Mercedes & Co. noch nicht auf diese Idee gekommen???
  • icarius 03.05.2016 14:07
    Highlight Highlight Ich dachte HEPA-Filter sind im Model X schon seit letztem Herbst standart. Zumindest hat es Musk damals schon bei der Präsentation erwähnt... Aber ich les immer gern etwas zu Tesla :)
    • @schurt3r 03.05.2016 14:17
      Highlight Highlight Ist richtig. Und steht so im Artikel ;-)

      Weitere Infos zum Model X:
      https://www.teslamotors.com/de_CH/modelx
    • icarius 03.05.2016 14:31
      Highlight Highlight Alles klar! Einen kleinen Nachteil der HEPA-Filter sollte man auch noch erwähnen. Sie machen den 'Frunk' des Model S (Front-Trunk, Anmerkung der Red.) deutlich kleiner, was ich persönlich sehr schade finde.
    • Teslaner 03.05.2016 18:05
      Highlight Highlight Ist wirklich schade! Sind aber nur 5cm im Vergleich mit der alten Allradversion.
      Im Vergleich mit der normalen (gibt es nicht mehr) Version ist er natürlich kleiner. Aber man kann nicht alles haben... Der Kofferraum ist ja auch sehr gross!
  • ramonke 03.05.2016 14:06
    Highlight Highlight der filter ist zwar gut aber das beste daran ist doch, das das auto einen überdruck erzeugt und somit die luft nur noch über den filter ins auto gelangt.

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