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«Ablaufende Chats»: Bald können WhatsApp-User Nachrichten automatisch verschwinden lassen

WhatsApp veröffentlicht für seinen Messenger regelmässig neue Funktionen. Nun steht mit «Ablaufende Nachrichten» ein Feature an, das schon länger in Arbeit sein soll – jedoch deutlich eingeschränkter, als vermutet.



Ein Artikel von

T-Online

WhatsApp wird wohl bald eine neue Funktion erhalten: «Ablaufende Nachrichten». Auf seiner FAQ-Seite hat das Unternehmen bereits Details zum Feature veröffentlicht. Die Funktion selbst ist noch nicht verfügbar.

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Künftig können WhatsApp-Nutzer Nachrichten automatisch verschwinden lassen. bild: wabetainfo

Ist das Feature aktiv, verschwinden neue Nachrichten nach sieben Tage aus dem Chat. Das passiert auch, wenn ein Nutzer WhatsApp für sieben Tage nicht öffnet. «Allerdings sieht er die Vorschau der Nachricht eventuell noch in den Benachrichtigungen, bis er WhatsApp öffnet», schreibt das Unternehmen in seinem FAQ.

Nachrichten lassen sich per Screenshot konservieren

Zudem können Nutzer noch die Chats weiterleiten, kopieren oder einen Screenshot machen, um sie zu bewahren. Wenn ein Nutzer vor dem Verschwinden einer Nachricht ein Back-up erstellt, wird die Mitteilung im Back-up gespeichert. Jedoch verschwindet sie, sobald das Back-up wiederhergestellt ist.

In normalen Chats kann jeder Nutzer «Ablaufende Nachrichten» aktivieren. In Gruppenchats können das nur die Gruppenadmins, schreibt WhatsApp. Neben Nachrichten verschwinden auch gesendete Medien aus Chats. Da WhatsApp aber standardmässig Medien in einem Ordner auf dem Smartphone speichert, können Nutzer erhaltene Bilder und Videos immer noch abrufen.

Funktion seit längerem vermutet

Messenger wie Telegram oder Signal bieten seit Längerem eine Selbstlösch-Funktion für Nachrichten. WhatsApp selbst soll das Feature in der Vergangenheit bereits in verschiedenen Beta-Versionen getestet haben.

Jedoch wurde damals berichtet, dass Nutzer als Zeitspanne neben einer Woche Nachrichten auch nach einer Stunde, einem Monat oder einem Jahr verschwinden lassen könnten. Warum WhatsApp die Zeitspanne nun auf eine Woche beschränkt hat, ist unbekannt.

(avr/t-online)

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