Good-News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM  MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Wolf, mutmasslich

In den Schweizer Alpen leben nach Schätzungen des Vereins CHWOLF heute rund 45 Wölfe. Bild: KEYSTONE

Wölfe sind auf dem Vormarsch in Europa – besonders in Spanien und Italien



Wölfe geniessen in Europa vorerst weiterhin höchsten Schutz. Ein neuer Anlauf der Schweiz, das Schutzniveau der Wölfe im Berner Artenschutzabkommen zurückzustufen, scheiterte am Freitag, wie eine Sprecherin des Europarats in Strassburg mitteilte. Das für die Überwachung der Artenschutzkonvention zuständige Komitee habe beschlossen, die Abstimmung über den Schweizer Antrag zu vertagen.

Die Experten wollten zunächst eine im kommenden Jahr geplante, grossangelegte Untersuchung über die Lage der Wölfe in Europa abwarten, erläuterte die Sprecherin. Diese Untersuchung solle von der Europäischen Union und dem Europarat gemeinsam vorgenommen werden.

Die Schweiz, die zu den Unterzeichnern der 1979 verabschiedeten Berner Artenschutzkonvention gehört, versucht bereits seit Jahren, die Schutzbestimmungen für Wölfe zu lockern.

Image

bild: unsplash

Einer für den Agrarausschuss im EU-Parlament erarbeiteten und im August veröffentlichten Erhebung zufolge gibt es in Europa derzeit rund 17'000 frei lebende Wölfe. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt im Balkan und in den osteuropäischen Staaten.

In Westeuropa gibt es die grössten Wolfsbestände auf der Iberischen Halbinsel (rund 2500 Tiere) und in Italien (an die 800). Der Bestand nimmt nach dieser Erhebung in vielen Regionen seit einigen Jahren kontinuierlich zu. In den Schweizer Alpen leben nach Schätzungen des Vereins CHWOLF heute rund 45 Wölfe.

In Deutschland waren die Wölfe seit Anfang des 20. Jahrhunderts ausgestorben, bis um das Jahr 2000 wieder einige Tiere aus Polen in die Oberlausitz gelangten. Seither breitete sich das Raubtier kontinuierlich aus. Heute schätzt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) den Bestand auf rund 60 Rudel, die vor allem im Osten Deutschlands – in Sachsen und Brandenburg – leben. Gegen die Präsenz der Raubtiere machen Züchter von Nutztieren, vor allem von Schafen, seit Jahren mobil.

(sda)

Wölfe sind hier willkommen

Play Icon

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaffo 03.12.2018 13:03
    Highlight Highlight Schützen? Nicht Schützen? Ich finde, der Mensch pfuscht hier vielzuviel ein. Lasst doch das die Natur machen dann kommt’s gut. Die Walliser Schafbauern sollen ihre Schafe bewachen und nicht Tage lang ihrem Schiksal überlassen. Es gibt sicher viele die zu ihren Schafen schauen. Aber es gibt auch viele andere.
  • Chriguchris 03.12.2018 11:21
    Highlight Highlight "Ein neuer Anlauf der Schweiz", es sind wohl Vertreter aus der Politik und/oder Wirtschaft die solche Ansinnen verbrechen.
    Ich wage folgende Behauptung, der durchschnittliche Schweizer ist durchaus am Schutz des Wolfes und von Tieren interessiert. Aber wieso sollte jemand auch die Interessen des Volkes und vielleicht sogar von Tieren vertreten?.....
  • aglio e olio 03.12.2018 10:30
    Highlight Highlight Dass ich noch das Video anklicken muss um eine Antwort auf die im Titel gestellte Frage zu bekommen, geht mir grad gehörig auf den Sack!
  • MacB 03.12.2018 10:25
    Highlight Highlight Im Titel wird eine Frage gestellt, die im Text nicht abschliessend beantwortet wird.

    Im Text steht nur: In Europa geniessen Wölfe höchsten Schutz. Europa ist meines Wissens aber kein Land ;) Wo denn nun?
    • Menel 03.12.2018 11:12
      Highlight Highlight Das habe ich mich auch gefragt 😳
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 03.12.2018 11:15
      Highlight Highlight MacB

      Also sicher nicht in der Schweiz. Vor allem nicht im Wallis. Aber wo es ist, würde mich schon noch interessieren.
  • Raembe 03.12.2018 09:28
    Highlight Highlight Lasst diese schönen Tiere so geschützt wie sie sind
  • Nick Tamer 03.12.2018 09:16
    Highlight Highlight Für mehr Grossraubtiere im Wallis! Von mir aus gleich auch ein paar Sibirische Tiger oder Pumas aussetzen!

Wau! Ikea lässt Strassenhunde rein – damit sie vor einem Sturm flüchten können

Buchstäblich ein Hundewetter erlebten die Sizilianer kürzlich in Catania. Ein schwerer Sturm trieb selbst die widerstandsfähigen Vierbeiner an ihre Grenzen, so dass sie von ihren Herrchen und Frauchen in Sicherheit gebracht werden mussten. Aber: In Catania gibt es Strassenhunde, viele Strassenhunde! 

Wo sollen die denn hin, wenn es stürmt? Die Mitarbeitenden des örtlichen Ikeas zeigten Herz! Kurzerhand liessen sie die Streuner in den Laden. 

Die Rettungsaktion begeisterte viele Kunden. …

Artikel lesen
Link to Article