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Viele der Resten enthalten wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe, die an anderer Stelle den Einsatz von Chemie ersetzen können. bild: shutterstock 

Aus Gemüseresten wird neu Rohstoff für Make-up



Schon bald könnte auf deinem Lippenstift stehen, dass dieser auf Erbsenschalen basiert. Deutsche Forscher haben mit Reststoffen der Erbsenverarbeitung, Apfelresten und Rüebli ein Verfahren untersucht, dass aus den Gemüseresten Rohstoffe extrahiert. Diese können für die kosmetische Industrie wertvoll sein.

Bevor Früchte und Gemüse in den hiesigen Verkaufsständen landen, fallen jede Menge Abfallprodukte an. Jährlich werden so grosse Mengen an Reststoffen als Dünger unter den Boden gepflügt, in Biogasanlagen entsorgt oder an Tiere verfüttert. Viele dieser Resten enthalten jedoch auch wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe, die an anderer Stelle den Einsatz von Chemie ersetzen können. So auch in der Kosmetikindustrie. 

Die Wissenschaftler des Prüf- und Forschungsinstituts in Pirmasens (D) suchen nun nach geeigneten Partnern für die Weiterentwicklung des Verfahrens. (kün)

Dieses Make-up lässt dich die Realität vergessen

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Schweizer Umwelt: Sauberes Wasser, dreckige Luft und zu viel Lärm

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 23.10.2018 13:45
    Highlight Highlight Früher hat man Gemüsereste noch ausgekocht, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu extrahieren.

    Das nennt sich Bouillon

    Aber wer macht die heute noch selber, wo man auch einfach einen Bouillonwürfel mit Geschmacksverstärker drin nehmen kann...

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