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Krise in Sudan: Hilfswerke warnen vor Hungersnot

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Täglich überqueren 1000 Sudanesinnen und Sudanesen den Grenzübergang in den Südsudan, um vor dem Krieg Schutz zu suchen.Bild: www.imago-images.de

Im Sudan droht Hunderttausenden der Tod – doch der Westen hat andere Prioritäten

Bereits seit einem Jahr wird im Sudan heftig gekämpft. Während die Augen der globalen Gemeinschaft auf andere Kriege und Krisen gerichtet sind, droht im afrikanischen Land Hunderttausenden von Menschen der Hungertod. Eine Übersicht über die katastrophalen Zustände im Sudan.
21.04.2024, 05:0021.04.2024, 13:17
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Die vergessene Krise

Seit über einem Jahr bekämpfen sich im Sudan der De-facto-Machthaber Abdel Fattah al-Burhan und sein ehemaliger Stellvertreter Mohamed Hamdan «Hemeti» Dagalo. Seither sind gemäss dem Armed Conflict Location & Event Data Project (ACLED) fast 16'000 Menschen getötet und Millionen von ihnen vertrieben worden.

FILE - Sudan's Army chief Gen. Abdel-Fattah Burhan speaks in Khartoum, Sudan, on Dec. 5, 2022. Sudan has been torn by war for a year now, torn by fighting between the military and the notorious p ...
De-facto-Machthaber Abdel Fattah al-Burhan und Anführer der Sudanese Armed Forces (SAF).Bild: keystone
FILE - Gen. Mohammed Hamdan Dagalo, then deputy head of the military council, salutes during a rally, in Galawee, northern Sudan, June 15, 2019. Sudan has been torn by war for a year now, torn by figh ...
Mohamed Hamdan Dagalo, Anführer der paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces. (RSF).Bild: keystone

Die Dunkelziffer der getöteten Menschen dürfte noch viel höher liegen, das Leiden im nordostafrikanischen Staat ist enorm, wie Hilfswerke immer wieder betonen. Der zuständige Regionalleiter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Mamadou Dian Bald, war nach seiner Reise in den Sudan im Februar schockiert. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur betonte er:

«Was ich vor Ort gesehen habe, ist eine der schlimmsten humanitären Krisen der jüngsten Zeit.»

Es fehle an allem – Unterkünften für Geflüchtete, medizinischer Versorgung, Lebensmittel und Wasser, Hilfe für die zahlreichen Opfer sexueller Gewalt.

Hören tut man davon aber nicht viel, was Hilfsorganisationen schon seit Längerem beklagen. So auch Elsadig Elnour, Regionaler Direktor von Islamic Relief. In einem Appell an die internationale Gemeinschaft schrieb er diese Woche:

«Im vergangenen Jahr habe ich gesehen, wie mein Land in Gewalt, Wahnsinn und Zerstörung versinkt und vom Rest der Welt vernachlässigt wird.»

Zeit, die verschiedenen Krisenherde im Land zu beleuchten.

Jede dritte Person leidet Hunger

Schon vor Ausbruch der Gewalt hat laut dem World Food Program (WFP) jeder Fünfte in dem nordostafrikanischen Land mit 46 Millionen Einwohnern Hunger gelitten. Seither hat sich die humanitäre Lage dramatisch zugespitzt.

epa11264106 A Sudanese refugee child receives medical treatment in the Adre transition camp, on the border with Sudan in Adre, Chad, 05 April 2024 (issued 07 April 2024). Since the war in Sudan began, ...
In einem Flüchtlingslager in Tschad wird der Armumfang eines sudanesischen Kindes gemessen.Bild: keystone

Die Initiative für Integrated Food Security Phase Classification (IPC) hat die Ernährungssicherheit im Sudan analysiert und die Bevölkerung anhand von fünf Kategorien aufgeteilt:

Laut diesen Zahlen leiden 37 Prozent der Bevölkerung unter akuter Ernährungsunsicherheit (IPC Phase 3 oder höher). Noch wurde die höchste Stufe Hungersnot nicht erreicht, doch diverse Organisationen warnen, dass die Katastrophe unmittelbar bevorsteht. Grund dafür ist der praktische Stillstand des Landwirtschaftssektors und die damit eingehenden Ernteausfälle in Konfliktgebieten.

Wie IPC in ihrer Analyse vom März schreibt, hätten in Hauptanbaugebieten des Landes während des Höhepunkts der Erntesaison heftige Kämpfe stattgefunden. Dies habe dazu geführt, dass die Getreideproduktion schätzungsweise unter 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegt.

Lebensmittel müssen teilweise von weit weg transportiert werden, das Angebot ist knapp, die Preise schnellen in die Höhe: Die Nahrungsmittelpreise liegen derzeit um 73 Prozent höher als im Vorjahreszeitrum und 350 Prozent höher als im Fünfjahresdurchschnitt. Auch wenn Lebensmittel mancherorts vorhanden wären, viele Menschen können sie sich schlicht nicht mehr leisten.

Gemäss Zahlen der Kinderrechtsorganisation Save the Children könnten in den kommenden Monaten knapp 230'000 Kinder, junge Mütter und Schwangere an den Folgen von Hunger sterben.

Kollabierendes Gesundheitssystem

Unterernährte, verletzte und kranke Menschen sind in Konfliktgebieten weitgehend auf sich allein gestellt: Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind dort 70 Prozent der Gesundheitseinrichtungen entweder geschlossen, abgebrannt oder zerstört.

Angesichts diverser ausgebrochener Krankheiten, so wie Masern, Malaria und Cholera, steigt für die Menschen das Risiko, an diesen eigentlich heilbaren Krankheiten zu sterben. Verschärft wird die Lage noch zusätzlich durch den mangelnden Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen.

Sexuelle Gewalt an der Tagesordnung

Auch Opfer von sexueller Gewalt können kaum mit medizinischer Hilfe rechnen. Einerseits weil diese nicht verfügbar ist, andererseits weil im Sudan nicht offen über sexuelle Gewalt gesprochen wird – es ist ein Tabu. Vergewaltigungsopfern droht lebenslange Stigmatisierung und Ausgrenzung aus Gesellschaft und Familie.

FILE - South Sudanese who fled from Sudan sit outside a nutrition clinic at a transit center in Renk, South Sudan, May 16, 2023. The U.N. migration agency says Sudan?s conflict has displaced more than ...
Menschen in einem Flüchtlingslager im Südsudan.Bild: keystone

So überrascht es nicht, dass kaum jemand im Konfliktgebiet rund um die Hauptstadt Khartum mit der britischen BBC über das Thema reden wollte. Es sei aber bekannt, räumte ein älterer Mann ein, dass Frauen während Sicherheitschecks in ihren Häusern vergewaltigt und belästigt würden.

In Flüchtlingslager im Nachbarland Tschad, über 1000 Kilometer entfernt, reden die Frauen etwas offener darüber, was ihnen in ihrer Heimat widerfahren ist. So etwa auch die 19-jährige Amina (Name von der BBC geändert), die auf der Flucht aus ihrem Heimatdorf Ardamata von zwei Milizen gefangen und mehrfach vergewaltigt wurde und jetzt schwanger ist. In einer temporären Klinik von Ärzte ohne Grenzen möchte sie eine Abtreibung vornehmen lassen.

Gemäss dem UN-Bericht sollen Männer in RSF-Uniform für 83 Prozent aller dokumentierten sexuellen Übergriffe verantwortlich sein. Die sich hauptsächlich aus Soldaten arabischer Herkunft zusammengesetzten RSF sollen es insbesondere auf die schwarzafrikanische Population in der Region Darfur abgesehen haben.

Angst vor erneutem Genozid

Bereits vor über 20 Jahren gingen die Dschandschawid, Vorgänger der jetzigen RSF, brutal gegen die nicht-arabische Bevölkerung in Darfur vor. Die Führung hatte schon damals Hereti inne, der als rechte Hand des damaligen Diktators Al-Baschir Aufstände der marginalisierten, nicht-arabischen Bevölkerung mit aller Härte niederschlug. Zwischen 2003 und 2008 sind schätzungsweise 300'000 Menschen umgekommen. Sowohl den Dschandschawid als auch sudanesischen Regierungstruppen werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.

Im vergangenen November warnte die EU in einer Stellungnahme vor einer Wiederholung der Ereignisse:

«Die internationale Gemeinschaft darf nicht die Augen verschliessen vor den Vorgängen in Darfur und einen neuen Genozid in der Region geschehen lassen.»

«Werde Soldat oder stirb»

Während die Frauen sexuelle Gewalt erleiden, werden die Männer in Konfliktgebieten zum Kämpfen gezwungen. Gemäss einer CNN-Recherche seien RSF Mitte Dezember in den zentralen Bundesstaat Al Jazira eingefallen, wo sie die Männer vor ein Ultimatum gestellt haben sollen:

«Werde Soldat oder stirb.»

Als Druckmittel verwenden sie laut CNN nebst Gewalt auch schlicht das Zurückhalten von Nahrungsmitteln. Dafür hätten sie zuerst systematisch die gesamte landwirtschaftliche Infrastruktur zerstört. Um selbst aber keinen Hunger leiden zu müssen, hätten sie gemäss Augenzeugen ein Warenhaus mit 2500 Tonnen Lebensmitteln des World Food Program (WFP) geplündert. Damit hätten laut dem WFP fast 1,5 Millionen hungernde Menschen in Al Jazira einen Monat lang ernährt werden können.

Doch die RSF hat andere Pläne: Nur wer sich ihrer Armee anschliesst, kriegt Essen, wer sich weigert, muss hungern oder wird gleich exekutiert. Gemäss CNN seien in Al Jazira mindestens 750 Personen zum Beitritt in die RSF gezwungen worden.

Fast 9 Millionen Flüchtlinge

Wer kann, der flüchtet, bevor der Konflikt die Heimatstadt oder das Heimatdorf erreicht. Der Machtkampf zwischen al-Burhan und Hemeti hat in den vergangenen zwölf Monaten die mittlerweile grösste Flüchtlingskrise weltweit ausgelöst. Nach jüngsten Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks sind mehr als 8,6 Millionen Menschen innerhalb des Sudans und in den Nachbarländern auf der Flucht. Insgesamt 6,5 Millionen Menschen sind Binnenflüchtlinge, wobei die Mehrzahl von ihnen sich in Süd-Darfur befindet.

240416 -- KHARTOUM, April 16, 2024 -- This photo taken with a mobile phone on April 14, 2024 shows a view of a devastated market in Omdurman, Sudan. The market, which used to be crowded with customers ...
Ein zerstörter Markt in der Stadt Omdurman, wo die Kämpfe schon seit Monaten wüten.Bild: www.imago-images.de

Selbst konservativ geschätzt, stammt jeder achte Flüchtling weltweit aus dem Sudan. Einem Bericht der UN-Organisation für Migration (IOM) zufolge werden täglich rund 20'000 Menschen im Sudan neu vertrieben.

Wie alles begonnen hat

Der Krieg im Sudan brach am 15. April 2023 aus, als der Machtkonflikt zwischen Armeechef Abdel Fattah al-Burhan und dem RSF-Kommandanten Mohamed Hamdan «Hemeti» Dagalo eskalierte. Dem vorausgegangen war ein Volksaufstand, bei dem 2019 der bereits seit fast 30 Jahren herrschende Präsident Omar al-Baschir gestürzt wurde. In gemeinsamer Sache machten al-Burhan und Hemeti den Übergang in die Demokratie 2021 mit einem Putsch zunichte und teilten sich zunächst die Macht.

Als aber die RSF auf internationalen Druck hin in die nationale Armee eingegliedert werden sollte und sich al-Burhan weigerte, eskalierte der Zwist zwischen den beiden einst Verbündeten.

Al-Burhan, selbst ehemaliger Soldat, führt die Sudanese Armed Forces (SAF), also die sudanesische Nationalarmee, mit geschätzt 300'000 Soldaten an.

Ihm gegenüber steht Hemeti mit den Rapid Support Forces (RSF). Diese paramilitärische Einheit umfasst geschätzt 100'000 Soldaten und ging 2013 aus den Popular Defence Forces hervor. Sie setzt sich hauptsächlich aus Soldaten mit arabischen Wurzeln zusammen und entwickelte sich unter Hemeti zu einer unabhängigen Kraft.

Wer genau den Startschuss für die Eskalation gegeben hat, ist unklar. Der Konflikt brach in der Hauptstadt Khartum aus und weitete sich in der folgenden Zeit fast in den gesamten Süden des Landes sowie entlang des Nils aus.

Situation im Sudan
Die roten Gebiete werden von den nationalen Truppen (SAF) kontrolliert, die gelben Gebiete stehen unter Kontrolle der RSF. Sie kontrollieren fast die gesamte Hauptstadt sowie den grössten Teil von Al Jazira, das landwirtschaftliche Herzstück des Sudans. Bei den weiteren Farben handelt es sich um Rebellen und andere bewaffnete Gruppen.Bild: sudanwarmonitor.com

Der Westen knausert

Obwohl der Krieg im Sudan nun bereits ein Jahr dauert, scheinen westliche Regierungen andere Prioritäten zu haben. Die finanziellen Hilfeleistungen der internationalen Gemeinschaft fielen bisher äusserst mager aus.

Von den 3,9 Milliarden Euro, welche die Vereinten Nationen im Februar veranschlagten, kamen bis Anfang Woche bloss 5 Prozent zusammen. Erst eine Geberkonferenz am Montag in Paris brachte den Stein ins Rollen: Unter anderem versprach Deutschland weitere 244 Millionen Euro, Frankreich 110 Millionen Euro und die EU-Kommission rund 355 Millionen Euro. Der französische Aussenminister Stéphane Séjourné zeigte sich nach der Konferenz zufrieden. Auf X schrieb er:

«Die 50 teilnehmenden Länder haben sich verpflichtet, mehr als 2 Mrd. Euro an humanitärer Hilfe für die Sudanesen zu finanzieren. Heute Morgen war der UN-Plan nur zu 5 Prozent finanziert, jetzt sind es mehr als 50 Prozent.»

Das Geld soll in die Nothilfe im Sudan sowie in Auffanglager in der Region fliessen.

Die Aussichten bleiben düster

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) versetzte dem Optimismus des französischen Aussenministers allerdings einen Dämpfer. In einer Stellungnahme auf Facebook schrieb die MSF-Notfallmanagerin für den Sudan, Claire Nicolet, im Anschluss an die Konferenz:

«Die heutige Konferenz in Paris hat dazu beigetragen, das Scheinwerferlicht auf eine stark vernachlässigte Krise zu lenken. Obwohl es positiv ist, dass so viele Länder ihre Unterstützung gezeigt haben, reichen 2 Milliarden Euro bei Weitem nicht aus, um den enormen und wachsenden Bedarf im Sudan und den Nachbarländern zu decken.»
International Humanitarian Conference On Sudan - Paris Clà ture de la conference humanitaire internationale pour le Soudan et les pays voisins, au centre de Conferences ministeriel, à Paris, France, l ...
Die Konferenz in Paris war bloss ein Anfang. Bild: www.imago-images.de

Sie weist zudem darauf hin, dass Hilfe nur in von den SAF kontrollierten Gebieten möglich sei. Die RAF blockierten jeglichen Transport von Hilfsgütern in ihre Gebiete – darunter auch in die Hauptstadt Khartum. Die letzte Hilfslieferung habe im Oktober stattgefunden. Geld hilft in diesen Fällen nur bedingt, wie Nicolet betont:

«Die UNO muss sich nicht nur um eine Aufstockung der Mittel bemühen, sondern auch ihren Einfluss bei den Kriegsparteien geltend machen, um den Zugang zu verhandeln – und zwar über die Frontlinien und Grenzen hinweg. Dies ist absolut notwendig und das Einzige, was weitere unnötige Verluste an Menschenleben verhindern wird.»

Wie an der Konferenz am Montag bekannt gegeben wurde, wird Saudi-Arabien in den nächsten drei Wochen zu neuen Friedensgesprächen in die Hafenstadt Dschidda einladen. Es sind nicht die ersten: Im Dezember scheiterten die Verhandlungen, weil sich die beiden Konfliktparteien nicht an vertrauensfördernde Abmachungen, wie beispielsweise den Abzug von Truppen aus bestimmten Gebieten, gehalten hatten.

Die International Crisis Group, eine führende Nichtregierungsorganisation in Analysen und Lösungsvorschlägen zu internationalen Konflikten, hat die bisherigen diplomatischen Bemühungen als «schleppend» und «lustlos» bezeichnet. Oberste Priorität sollte ein Waffenstillstand sein, wie sie betonen:

«Diese Gespräche sollten auch ausdrücklich darauf abzielen, einen dringenden dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen, anstatt sich wie bisher auf vertrauensbildende Massnahmen zu beschränken.»

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert derweil ein Waffenembargo. Der UN-Sicherheitsrat müsse das bereits für die Region Darfur geltende Embargo auf das ganze Land ausweiten, hiess es in der Petition, die am Montag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi vorgestellt wurde. «Es ist nirgends sicher. Mit jeder Minute, die verstreicht, werden zahllose Leben ruiniert», hiess es.

Für die neuen Friedensverhandlungen steht noch kein Datum fest. Die Uhr tickt, während der Albtraum für die Bevölkerung im Sudan weitergeht.

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145 Kommentare
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Pie
21.04.2024 07:16registriert September 2019
Bei allem Respekt, aber wieso wird immer davon ausgehangen, dass der ‚Westen‘ überall dort helfen muss, wos nicht läuft? Da hats noch ganz viel andere, die mal einspringen könnten.
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Vidar
21.04.2024 07:16registriert Februar 2023
Kann mir mal jemand erklären, warum immer dem "Westen" für die ganze Not der Welt zur Hingabe an Hilfe in Verantwortung gezogen wird ? Was geht uns das eigentlich an? Würden diese Länder auch uns helfen wenn wir mal in Not sind ?
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Rivka
21.04.2024 07:56registriert April 2021
Wir haben in Europa mit den Ukrainern und Moskowiten unseren eigenen Krieg und müssen uns darum kümmern. Die Afrikaner haben gekämpft um die europäischen Kolonialherren loszuwerden, was total okay ist und ich unterstütze diesen Gedanken auch. Sie haben das Recht auf Selbstbestimmung. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass sie ihre Konflikte selber lösen müssen oder wenigstens lernen müssen was zu tun ist damit es eben nicht zum Krieg kommt. Und wer weiss vielleicht machen sie es besser als wir. 🤷🏻‍♀️
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