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Kenias Oberstes Gericht annulliert Präsidentenwahl



Der Oberste Gerichtshof Kenias hat eine Wiederholung der Präsidentschaftswahl angeordnet. Der Urnengang am 8. August sei von Unregelmässigkeiten und Rechtsverstössen belastet gewesen, erklärte das Gericht am Freitag.

Kenya's President Uhuru Kenyatta, center, shakes hands with supporters, accompanied by his wife Margaret, center-left, after casting his vote in Gatundu, north of Nairobi, in Kenya Tuesday, Aug. 8, 2017. Kenyans are going to the polls to vote in a general election after a tightly-fought presidential race between incumbent President Uhuru Kenyatta and main opposition leader Raila Odinga. (AP Photo/Ben Curtis)

Zu früh gefreut: Kenyatta (M.). Bild: AP/AP

Die Richter erklärten das offizielle Endergebnis für nichtig, das Amtsinhaber Uhuru Kenyatta zum Sieger erklärt hatte. Die Wahl soll binnen 60 Tagen wiederholt werden.

Oppositionsführer Raila Odinga hatte Beschwerde gegen das offizielle Wahlergebnis eingelegt und von Betrug gesprochen. Kenyatta und Odinga sind seit langem verfeindet. Der Oppositionsführer, der zum wiederholten Mal für das Präsidentenamt kandidierte, hatte bereits bei vorherigen Wahlen vergeblich den Sieg für sich beansprucht und 2013 erfolglos das Wahlergebnis vor dem Obersten Gericht angefochten.

epa06168691 The leader of the opposition coalition The National Super Alliance (NASA) Raila Odinga (C) walks upon his arrival for a court hearing session on a petition they filed at the Supreme Court in downtown Nairobi, Kenya, 28 August 2017. NASA and its leader Odinga on 18 August moved to Supreme Court to challenge the results of the presidential election that declared President Uhuru Kenyatta the winner.  EPA/DANIEL IRUNGU

Beschwerde eingelegt: Oppositionsführer Raila Odinga. Bild: EPA/EPA

Die jüngsten Wahlbetrugsvorwürfe haben das ostafrikanische Land in die tiefste politische Krise seit 2007 gestürzt. Vor allem nach der Verkündung des Wahlergebnisses war es zu Protesten in Oppositionshochburgen in Nairobi und im Westen des Landes gekommen, bei denen auch Menschen ums Leben kamen. (sda/afp/dpa)

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