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Präsidentschaftswahl in Liberia: Ex-Weltfussballer Weah liegt vorne



epa06237624 Liberian presidential candidate George Weah (C) from the Congress for Democratic Change (CDC) waves to supporters from a vehicle with running mate Jewel Haward-Taylor (C-R), former wife of convicted former president Charles Taylor, during a campaign rally in Buchanan, Liberia, 30 September 2017 (issued 01 October 2017). Liberians will head to the polls on 10 October in the very first African nation to obtain independence in 1847. These elecions are hoped to be the first peaceful and democratic transfer of power from Africa's first woman democratically elected president, Ellen Johnson-Sirleaf to a new leader who has to continue in the efforts to rebuilding the country, following nearly two decades of brutal civil war.  EPA/NIC BOTHMA

Gute Chancen: Georg Weah. Bild: EPA/EPA

Nach der Präsidentschaftswahl in Liberia liegt der frühere Weltfussballer George Weah nach vorläufigen Teilergebnissen vorne. In 11 der 15 Bezirke hat der Kandidat der grössten Oppositionspartei, der Koalition für Demokratischen Wechsel (CDC), bislang die meisten Stimmen erhalten, wie die am späten Donnerstagabend veröffentlichten Teilergebnisse zeigten.

Bislang seien aber nur rund 30 Prozent der Stimmen ausgezählt worden, sagte der Leiter der Wahlkommission, Jerome Korkoya.

Weahs Konkurrent der regierenden Partei für Einheit (UP), Vizepräsident Joseph Boakai, lag den Ergebnissen zufolge nur in einem Bezirk vorne. Die Bürger des westafrikanischen Landes wählten am Dienstag neben dem Staatschef auch ein neues Parlament.

Milan's forward George Weah, left, dribbles past Napoli defender Mirko Taccola during their Italian major league match in Milan Sunday, October 20, 1996. Weah scored first two  goals in Milan's 3 - 1 victory over the team of Naples. AP Photo/Carlo Fumagalli)

Weah bei der AC Milan.

In dem in der Vergangenheit von Bürgerkriegen und der Ebola-Epidemie erschüttertem Land steht der erste friedliche Machtwechsel seit Jahrzehnten bevor. Die Friedensnobelpreisträgerin und erste frei gewählte Präsidentin Afrikas, Ellen Johnson-Sirleaf, tritt nach zwei Amtszeiten nicht mehr an.

Die 78-Jährige war 2011 für ihre Arbeit für das von 14 Jahren Bürgerkrieg zerrüttete Land mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. (sda/dpa)

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