International
Afrika

88-jähriger Arzt kommt nach sieben Jahren Geiselhaft in Westafrika frei

88-jähriger Arzt kommt nach sieben Jahren Geiselhaft in Westafrika frei

19.05.2023, 09:3319.05.2023, 09:33

Ein australischer Arzt ist nach sieben Jahren Geiselhaft im westafrikanischen Burkina Faso wieder in Freiheit und in die Heimat zurückgekehrt. «Ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Dr. Kenneth Elliott nach mehr als sieben Jahren Gefangenschaft in Westafrika freigelassen wurde», sagte die australische Aussenministerin Penny Wong am Freitag. Er sei «sicher und wohlauf» und bereits mit seiner Familie wiedervereint.

Der heute 88-Jährige war 2016 zusammen mit seiner Ehefrau von einer militanten Gruppe verschleppt worden, die Verbindungen zur islamistischen Terrororganisation Al-Kaida haben soll. Seine Frau wurde nach einem Jahr freigelassen. Das Paar lebte damals bereits seit 40 Jahren in Burkina Faso und führte dort eine Klinik.

Details zu der Freilassung des Mannes wurden nicht bekannt. Die Familie dankte in einer Mitteilung «der australischen Regierung und allen, die sich im Laufe der Zeit für seine Freilassung eingesetzt haben». Elliott brauche nun «Zeit und Privatsphäre, um sich auszuruhen und wieder zu Kräften zu kommen». (saw/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Kein Öl für Ungarn, kein Geld für die Ukraine»: Orban eskaliert Konflikt mit Selenskyj
Wieder einmal ist es Viktor Orban, der die EU ausbremst. Doch hinter der Blockade der Ukraine-Hilfen steckt vor allem eines: ein ungarischer Wahlkampf auf Messers Schneide.
Immer wieder Viktor Orban: Seit 16 Jahren ist der ungarische Premierminister an der Macht. Und genauso lange treibt er die Europäische Union mit seiner Machtpolitik vor sich her. Wegen des Einstimmigkeitsprinzips kann er das: Mit einem simplen Veto sticht er seine 26 Staats- und Regierungschefs-Kollegen aus. Und Orban macht davon reichlich Gebrauch.
Zur Story