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Analyse

Biden übertrifft alle Erwartungen

Noch wird ausgezählt, doch für Joe Biden gerät der «Super Tuesday» zum Triumph: Er gewinnt eine Mehrzahl der 14 Bundesstaaten – und ist nun der grösste Widersacher des linken Bernie Sanders.

Fabian Reinbold, Los Angeles / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Die Demokraten haben in 14 US-Bundesstaaten im Rahmen des «Super Tuesday» ihren Favoriten für das Präsidentenamt gekürt. Kein Tag im US-Vorwahlprozess ist derart bedeutend. Noch wird in den wichtigen Staaten Kalifornien und Texas ausgezählt, deshalb steht noch nicht fest, welcher Kandidat am Ende wie viele Delegiertenstimmen bekommen wird. Dennoch stehen die grossen Trends für die drei Hauptkandidaten bereits fest.

Der grosse Gewinner

Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden, right, speaks next to his wife Jill during a primary election night rally Tuesday, March 3, 2020, in Los Angeles. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)
Joe Biden,Jill Biden

Joe Biden. Bild: AP

Der lange Wahlabend begann für Joe Biden bereits mit lauter guten Nachrichten: Der frühere Vizepräsident gewann die wichtigen Bundesstaaten Virginia , North Carolina und Alabama so deutlich, dass ihn die Prognosen unmittelbar nach Schliessung der Wahllokale zum Sieger ausriefen. In Virginia gewann Biden etwa mit mehr als 50 Prozent gegen seine vier Konkurrenten. Damit hatten die wenigsten Beobachter gerechnet.

So hat der 77-Jährige die Dynamik im Rennen der Herausforderer Donald Trumps binnen weniger Tage auf den Kopf gestellt. Biden galt vor kurzem noch als gescheitert – weil er in den ersten Vorwahlen im Februar Niederlagen einstecken musste.

Nach Bidens überraschend deutlichem Sieg in South Carolina gaben andere moderate Kandidaten auf und versammelten sich hinter Biden. Von diesem Rückenwind in letzter Minute hat Biden eindeutig profitiert. Er holte nach ersten Untersuchungen vor allem die Stimmen der älteren, der schwarzen und der moderaten Wähler der Demokraten. Das ist eine mächtige Wählerkoalition.

Der kleine Gewinner

Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., accompanied by his wife Jane O'Meara Sanders, arrives to speak during a primary night election rally in Essex Junction, Vt., Tuesday, March 3, 2020. (AP Photo/Matt Rourke)
Bernie Sanders

Bernie Sanders. Bild: AP

Bernie Sanders hatte nach allen Zahlen vor diesem Wahlabend vorn gelegen – bei den bislang gewonnenen Delegiertenstimmen sowie in den Umfragen der wichtigsten Staaten Kalifornien und Texas. Vor wenigen Tagen noch war es möglich, dass Sanders der Konkurrenz am «Super Tuesday» komplett enteilt. Doch so gut der Wahlabend für Biden begann, so schlecht waren die Nachrichten für Sanders.

Er gewann zwar seinen Heimatstaat Vermont, doch in Virginia hatte er sich ebenfalls Hoffnungen auf den Sieg gemacht, die schnell zerbarsten. Bernie Sanders gewann etwa in Colorado und Utah. Er wiederum holte vor allem Stimmen junger Wähler sowieso der Wählergruppe der Latinos, deshalb hat er gute Chancen in Texas und Kalifornien, wo er laut den Hochrechnungen vorn liegt – und voraussichtlich sehr viele Delegiertenstimmen für den Parteitag einsammeln wird. Doch ursprünglich hatte sich der linke Senator mehr ausgerechnet

Der Verlierer

Democratic presidential candidate former New York City Mayor Mike Bloomberg walks off stage after speaking during a rally, Tuesday, March 3, 2020, in West Palm Beach, Fla. (AP Photo/Lynne Sladky)
Mike Bloomberg

Michael Bloomberg. Bild: AP

Mit grosser Spannung war Mike Bloombergs Eintritt in das Rennen erwartet worden. Er hatte die ersten vier Vorwahlen im Februar ausgesetzt. Der Multimilliardär hatte wie kein zweiter in die «Super Tuesday»-Bundesstaaten investiert. Knapp 500 Millionen Dollar zahlte er aus eigener Tasche. Das Ergebnis fiel äusserst mau aus.

Bloomberg gewann zwar im winzigen Überseegebiet Amerikanisch-Samoa, doch in den grossen Staaten wie Virginia oder Alabama, wo er sich Hoffnungen auf den Sieg gemacht hatte, landete er laut den Hochrechnungen nur auf Platz drei hinter Sanders und Biden. Die immensen Investitionen haben sich nicht ausgezahlt – nun wird der Druck auf den früheren New Yorker Bürgermeister steigen, aus dem Rennen auszuscheiden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Max Dick 04.03.2020 12:11
    Highlight Highlight Es herrscht hier irgendwie eine gewisse Konsternation bei den Sandertreuen hier. War es doch nicht so, dass Buttigiegs Stimmen zu Sanders gehen?
  • banda69 04.03.2020 11:16
    Highlight Highlight Sorry, aber die Dems sind einfach nur dämlich.

    Congrats to Mr. Donald Trump.
  • Tag ohne Sonne 04.03.2020 10:08
    Highlight Highlight Sind die Demokraten Bedeppert!
    Wenn die Auswahl auf Biden - Sanders geht, hat Trump schon Gewonnen!
    Sanders ist vielen ausserhalb der Dem. zu Radikal und zu Alt!
    Biden's Stärke, die Minderheiten. Sind genau die Wählergruppe die die Reps so massive von den Wahlen ausschliesst! Also bei den Dem. mit den eigenernmassen Fairen Wahlen ist das eine Macht. Aber im November werden von denen so 10-12 Mio. Stimmen nicht gezählt!
    Also ist jetzt auf Biden zu setzten auf einem Toten Pferd Reiten zu wollen!
    Sorry, die Führung der Demokraten, nur alles Idioten?
    Alles nur Ü70! Das ist keine Zukunft!
    • Musikuss 04.03.2020 12:28
      Highlight Highlight Trump ist auch Ü70! Du solltest mit Deiner Wortwahl vorsichtiger sein, wenn Du Dich nicht selbst als Idioten outen willst...
    • Max Dick 04.03.2020 12:32
      Highlight Highlight Der Wille des Wählers. Alternativen hätte es gegeben. Nun ist es eben so. Biden wirds machen MÜSSEN.
    • Basti Spiesser 04.03.2020 16:36
      Highlight Highlight Die Minderheiten werden dieses Mal Trump wählen. Glaub mir. Und jetzt dürft ihr blitzen. #BLEXIT
  • xenixe (wants cookies for all) 04.03.2020 09:47
    Highlight Highlight Nachdem ich gestern Fahrenheit 11/9 gesehen habe, frage ich mich, ob im Hintergrund wieder Druck auf 'alternative' Kandidaten ausgeübt wurde, damit sie sich aus dem Rennen nehmen und Biden deren Wähler erben kann. Versteht mich nicht falsch. Erst war meine Sorge, dass die Dems-Kandidaten sich wieder ewig lang gegenseitig anfeinden würden, bevor sich das Feld lichtet. Dass das nicht geschieht, finde ich grundsätzlich gut. Aber hat ein Kandidat, der von der Parteispitze aufgegleist wird, statt von den Wählern, wirklich Chancen vier weitere Jahre Trump zu verhindern?
    • Marc< 04.03.2020 10:56
      Highlight Highlight Ging mir genau gleich. Die Quintessenz des Films heisst: Niemand aus dem Establishment kann Trump verhindern.
    • swisskiss 04.03.2020 11:28
      Highlight Highlight xenixe (wants cookies for all): Das ist nicht die Frage, da Biden von allen Kandidaten die besten Werte in den wichtigen swing states hat. Die wesentlichen Fragen sind, wieso sich die Parteispitze immer weiter von grossen Teilen der Parteibasis entfernt, wie lange dieser Bruch zwischen Moderaten und Progressiven noch hält und wie weit sich die Demokraten noch an die Wirtschaft verkaufen wollen, um einen alle 4 Jahre sich wiederholenden Wahlkampf mit Gesamtkosten von gegen 2 Milliarden Dollar finanzieren zu können

      Da sind Biden und Sanders die logische Kosequenz aus der gegenwärtigen Situation
    • xenixe (wants cookies for all) 04.03.2020 13:12
      Highlight Highlight @swisskiss: Ich gehe davon aus, dass das auseinanderdriften der Spitze zur Basis sehr viel mit Geld und Macht zutun hat. Ich kenne die genauen Umstände in den USA nicht, aber ich habe den Eindruck, dass man dort in der Politik nur aufsteigt, wenn die finanziellen Mittel stimmen. Die müssen nicht zwangsweise aus der eigenen Kasse kommen, sondern von der Wirtschaft, die sich dadurch Einfluss erkaufen wollen (Lobby). Also machen die Politiker sich zu Abhängigen, für die die Interessen ihrer Geldgeber wichtiger sind, als die ihrer Wähler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 04.03.2020 09:47
    Highlight Highlight Spannend wird nun, wer Vize wird bei Biden, ich tippe auf eine der Clinton oder Obama Frauen.
    • Basti Spiesser 04.03.2020 12:02
      Highlight Highlight Er wird niemals mehr als eine Amtszeit durchstehen, daher wird der VP bald übernehmen und daher wird es fast wichtiger wer diesen Posten übernimmt.
    • Musikuss 04.03.2020 12:30
      Highlight Highlight Du hast den richtigen Nick: Spiesser
  • Militia 04.03.2020 08:30
    Highlight Highlight Man lasse das kurz sacken: Bloomberg hat im letzten Monat eine halbe Milliarde US Dollar von seinem privaten Vermögen für Wahlwerbung ausgegeben... 😲
    Und es reicht trotzdem nicht. Schön, dass man sich die Nomination nicht einfach kaufen kann.
  • BetterTrap 04.03.2020 08:24
    Highlight Highlight Biden übertrifft gar keine Erwartungen - was sich hier abspielt ist ein perfektes Beispiel für korrupte Politik..

    ..Biden wird trotz Demenz von allen mitte/rechts Politikern (Betto, Klobouchar, Buttigieg) unterstützt um einen moderaten linken zu verhindern. Währenddessen versucht die “progressive” Warren alles um Sanders stimmen ab zu nehmen (wohl damit die alte Republikanerin in Zukunft evtl. als Vize neben Biden fungieren kann.)
    Fazit: Es werden 4 weiter Jahre Trump.

    PS. Der Aufschrei würde so etwas in Bolivien passieren wäre riesig - ABER da ist ja nachweislich NICHTS illegales passiert
    • Pana 04.03.2020 08:36
      Highlight Highlight Bloomberg hat Biden mehr Stimmen gekostet als Warren Sanders.. Ausserdem, Biden hat heute Staaten gewonnen in denen er nicht mal Wahlkampf betrieben hat. Das verdient durchaus Anerkennung.
    • rodolofo 04.03.2020 08:39
      Highlight Highlight Der Profi-Nörgler kann natürlich alles in Grund und Boden nörgeln...
      Dass sich die WählerInnen, welche hinter den "grünliberalen" Buttiegeg und Klobushar standen, jetzt für Biden stimmen, folgt einer gewissen Logik.
      Mich freut aber ganz speziell, dass sich die Demokraten (im Gegensatz zu den Republikanern) sehr robust und resistent gegenüber dem Multi-Milliardär Bloomberg zeigen!
      Dass dieser tatsächlich davon ausgeht, er könne sich die Präsidentschaft kaufen, zeigt, wie tief die USA im Sumpf des ultra-liberalen Neo-Feudal-Kapitalismus versunken sind...
    • Bert der Geologe 04.03.2020 08:40
      Highlight Highlight @BetterTrap: Leute, mit ähnlichen Interessen, die sich zusammenschliessen nennt man Partei-Politiker. Wenn sie an Wahlen teilnehmen, dann nennt man das Demokratie. Demokratie ist meines Wissens erwünscht und nicht illegal. Alles läuft unter normalem Wahlkampf. Was hast denn du für ein Problem?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caligula 04.03.2020 08:15
    Highlight Highlight Das DNC hat es also geschafft. Lieber verliert sie mit ihrem Kandidaten, anstatt Sander zu ermöglichen, welcher relistische Chancen hat Trump zu schlagen. Ihr sind die Spendengelder der Unternehmen also wichtiger als die Leute. Er wäre der einzige Kandidat gewesen, welcher die Wähler, die beim letzten Mal den Urnen fern blieben für sich zu gewinnen. Er ist der einzige Kanditat, welcher für Wandel steht. Stattdessen bleibt die USA eine flawed Democracy, eine Oligarchy.
    • Musikuss 04.03.2020 12:36
      Highlight Highlight Dein Post halte ich für eine Verleumdung der Demokratie, damit hilfst Du niemandem.
  • Bruno S.1988 04.03.2020 08:10
    Highlight Highlight Warren ist die Gewinnerin. Ihr Plan ging auf. Das Messer steckt immer noch in Bernies Rücken 🤦🏻‍♂️
    • Pana 04.03.2020 17:43
      Highlight Highlight Sie wird heute wohl noch zurücktreten. Sie hat praktisch keine Delegierten gewonnen. Plan ging nicht auf.
    • Bruno S.1988 04.03.2020 17:49
      Highlight Highlight Ihr Plan ist es nicht zu gewinnen. Ihr Plan ist Bernie am Gewinnen zu hindern. Sie hat ein Anti Bernie Super Pac dafür erhalten.
    • Pana 04.03.2020 20:54
      Highlight Highlight Sie hat heute mit Bernie telefoniert. Alles andere als ein Rücktritt wäre eine grosse Überraschung. Aber warten wir ab..
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 04.03.2020 07:48
    Highlight Highlight Die Verliererin:
    Elisabeth Warren.
    Konnte nicht einmal in ihrem Heimatstaat Massachuttes gewinnen, praktisch keine Delegates gewonnen. Bernie aber in vielen Staaten entscheidende Stimmen abgegraben.
    Zeigt damit, dass ihr die progressiven Ideen wie Medicare for all ect., sowie Trump zu schlagen, komplett egal sind und wird als eine der grössten 'Sellouts' in die Geschichte eingehen.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 04.03.2020 07:45
    Highlight Highlight Interessiert einfach nicht.

    Trump wird’s eh machen.
    • Musikuss 04.03.2020 12:38
      Highlight Highlight Du könntest Dich irren.
  • Dirk Leinher 04.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Trump kann sich doch gar keinen anderen Gegner als Biden wünschen. Die Beweise dass Biden korrupt ist sind frei im Internet einsehbar. Als Vize ein anderes Land erpressen indem dessen Staatsanwalt entlassen werden musste, da er die Firma wo Bidens Sohn viel Geld verdiente untersuchte, ist wohl mehr als genug um bei Trump grosse Vörfreude auf eine Debatte mit ihm entstehen zu lassen.
    • Amadeus 04.03.2020 11:06
      Highlight Highlight @Dirk Leinher
      Da haben sie aber schön Trumps Verschwörungstheorie auswendig gelernt.
    • Tag ohne Sonne 04.03.2020 11:18
      Highlight Highlight Also treten der als Korrupt verschriehene Biden an, aber dafür gibt es leider keine Beweise. Gegen einen Trump der Korrupter ist als die ganze GOP Zusammen!
      Nur scheint das thema Korrupt bei den Wählern nicht so gross zu sein. Sonst hätte ein Netanyahu in Israel keine Chance gehabt! Und das Biden ja so Korrupt sei, hat in 9 Staaten auch nicht Interessiert! Genau so wenig wie es die GOP Wähler interessiert das Trump eine Verkommens, Verlogenes, Selbstherliches, Korruptes Subjekt ist dass überall schaut das seine Freunde und Familie sich Bereichern! Dass den Rechtsstaat zerstört!
    • tAZcobra 04.03.2020 11:22
      Highlight Highlight @Mozart: nein, hat er nicht. Weiss man - wenn man es sehen und wissen will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samurai Gra 04.03.2020 07:16
    Highlight Highlight Hallo 4 weitere Jahre Trump
    • Interessierter 04.03.2020 07:36
      Highlight Highlight Nein, jetzt habe ich wieder die Hoffnung, dass es einen Wechsel geben könnte. Sanders war Trump‘s und Russlands Hoffnung... Leider wird der Wahkampf nun dreckig. Trump wird versuchen, Biden kaputt zu lügen und dass es ihm gelingen könnte, hat die bisherige Amtsdauer gezeigt.....
    • ninolino 04.03.2020 07:44
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    • lilie 04.03.2020 08:28
      Highlight Highlight @Samurai Gra (💪😄): Sehe ich wie du. Biden wird den Staat nicht umkrempeln - was in guten Zeiten eine gute Sache ist.

      Aber jetzt siehts anders aus. Gegen einen Trump, der wie eine wildgewordene Dampfwalze durch die Gegend pflügt, kann man nicht mit einem Lächeln und etwas naiver Gutmütigkeit ankommen.

      Umgekehrt: Die Amis sind ja scheinbar immer für eine Überraschung gut. Ich bleibe trotzdem skeptisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp L 04.03.2020 07:11
    Highlight Highlight Am besten treten sie zu dritt gemeinsam an. In dem Alter wird es schwer 4 Jahre durchzuhalten.
    • estrella5 04.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Absolut, sollte eigentlich eine Obergrenze geben...und nicht nur in den USA auch in der Schweiz
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 04.03.2020 11:42
      Highlight Highlight @estrella5 Die Wähler werden ja gefragt. Nur wollen sie halt alte Menschen.
  • Eskimo 04.03.2020 06:44
    Highlight Highlight Ich dachte die Russen wollen Sanders..🤔
    • P. Silie 04.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Würde insofern Sinn machen... seinem Feind wünscht man bekanntlich ja das schlechteste. Und die Russen durften bereits Real-Sozialismus über 70 Jahre lang geniessen... го Берни!!!!

      Scherz beiseite. Ein interessanter Wahlkampf wird auf uns warten. Trump ist NOCH nicht gewählt, denn das einzige was Trump aufhalten kann ist Trump - und eine allfällige Rezession.

      Also lasst Trump mal machen - er wird sich vermutlich selber ein Bein stellen.. immer schön provozieren und auf ihn einschiessen.

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