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The rubble left from an ancient mausoleum destroyed by Islamist militants, is seen in Timbuktu, July 25, 2013.  REUTERS/Joe PenneyFiles

Ein zerstörtes Heiligengrab in Timbuktu. Bild: JOE PENNEY/REUTERS

Neun Jahre Gefängnis wegen Zerstörungen von Gräbern und einer Moschee in Timbuktu



Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag hat den Dschihadisten Ahmad al-Faqi al-Mahdi wegen der Zerstörung von UNESCO-Welterbestätten im malischen Timbuktu zu neun Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Angeklagte wurde Kriegsverbrechen für schuldig befunden. Es ist der erste Prozess des ICC zur Zerstörung von Weltkulturerbe, ein Kriegsverbrechen nach dem internationalen Strafrecht.

Ahmad Al Faqi Al Mahdi, right, a Malian Islamic extremist who pleaded guilty to destruction of historic mausoleums in Timbuktu, enters the court room to hear the verdict of the International Criminal Court in The Hague, Netherlands, Tuesday, Sept. 27, 2016. (Bas Czerwinski POOL via AP)

Al-Mahdi war im Prozess geständig. Bild: AP/ANP

Die Kammer habe «einstimmig entschieden», den Angeklagten des «Kriegsverbrechens» schuldig zu sprechen, sagte Richter Raul Pangalangan am Dienstag.

Angeklagter bittet um Verzeihung

Al-Mahdi war im Prozess geständig und hatte bei der malischen Bevölkerung für die Zerstörung der Kulturstätten um Verzeihung gebeten.

Im Sommer 2012 hatte die Dschihadistenmiliz Ansar Dine, die mit al-Kaida verbündet ist, die Wüstenstadt Timbuktu im westafrikanischen Mali überrannt und neun mittelalterliche Heiligengräber und eine Moschee zerstört. Weltweit war das Entsetzen gross.  (whr/sda/afp/dpa)

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